Autor Thema: Fahrgastinformationsanzeigen  (Gelesen 256680 mal)

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haidi

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #30 am: 10. August 2011, 13:41:34 »
Meine Sicht:
Die Dinger haben doch bis vor ein paar Tagen funktioniert. Also kann das doch nur eine neu aufgespielte Version sein bzw. verträgt die Anlage nur 499 Anzeigen. Da geht man doch fürs erste auf den letzten funktionierenden Status zurück und sucht den Fehler dann in aller Ruhe.

Hannes
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

moszkva tér

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #31 am: 10. August 2011, 14:38:22 »
Da geht man doch fürs erste auf den letzten funktionierenden Status zurück und sucht den Fehler dann in aller Ruhe.
Backups, Backups, Backups! Vielleicht hat man das verschlampt?

haidi

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #32 am: 10. August 2011, 14:52:46 »
Das machens doch eh immer - oder wie heißt das Gegenteil von den Situps?

Hannes
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13er

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #33 am: 10. August 2011, 15:05:25 »
Da geht man doch fürs erste auf den letzten funktionierenden Status zurück
Vorausgesetzt, man hat noch einen solchen... ich habe grad wieder einmal am eigenen Leib erfahren, was es heißt, Updates einfach so einzuspielen, ohne sie vorher auf einem Testsystem auszuprobieren. Aber mein doch relativ kritisches System (das um einiges komplexer ist als die RBL-Software) ging nach einem halben Tag schon wieder - Backups sei Dank! *g*
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tram

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #34 am: 11. August 2011, 00:02:09 »
Off-Topic-Beiträge entfernt. Es wird dringend Zeit, das Forumsniveau wieder etwas anzuheben. Heuer ist kein Sommer, also auch kein Sommerloch.

13er

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #35 am: 17. August 2011, 18:08:47 »
Keine Woche ist es her, dass man groß verkündet hat, dass die Wartungsarbeiten vollendet wären und das System nun wieder funktioniere.

Man sollte lieber sagen: Es funktioniert wie gewohnt - also teilweise gar nicht, teilweise falsche Zeiten, teilweise FPABBA. Bei der Oper (aber nicht nur dort) waren heute die Displays einfach ganz schwarz.

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95B

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #36 am: 17. August 2011, 19:16:05 »
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

13er

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #37 am: 07. September 2011, 00:04:08 »
"überraschenderweise" sind die FGIs bereits wieder außer Betrieb  :down: :down: :down:
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W_E_St

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #38 am: 07. September 2011, 00:55:12 »
"überraschenderweise" sind die FGIs bereits wieder außer Betrieb  :down: :down: :down:
Langsam wär es an der Zeit, wienweit Pickerln mit der Aufschrift "Fahrplanaushang bitte beachte" anzubringen und das Problem wär ein- für allemal gelöst.

http://www.fpdwl.at/forum/thread.php?postid=48773#post48773
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13er

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #39 am: 07. September 2011, 09:35:56 »
Sorry, ich weiß nicht, ob ich das heute noch lesen kann: Die Seite lädt jetzt seit 10 Minuten vor sich hin... :(

Übrigens: Im itip werden keine ULFe mehr angezeigt bzw. scheint es so, als ob alle Fahrzeuge Hochflurer oder von unbekanntem Status wären; qando gibt für die meisten Linien Fahrplanzeiten aus, aber nicht für alle. Verstehe das, wer will!
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moszkva tér

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #40 am: 07. September 2011, 09:53:14 »
Anonymous hat das RBL gehackt, Passwort war nicht schwierig zu erraten: ubahn
Jetzt reparieren es die Hacker, und danach müssen die Wiener Linien hunderte Arbeitsstunden aufwenden, um es wieder in den Ursprungszustand zu versetzen.  8)

E2

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #41 am: 07. September 2011, 17:58:42 »
Sorry, ich weiß nicht, ob ich das heute noch lesen kann: Die Seite lädt jetzt seit 10 Minuten vor sich hin... :(

Offensichtlich nicht:

W_E_St

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #42 am: 08. September 2011, 21:20:55 »
Sorry, ich weiß nicht, ob ich das heute noch lesen kann: Die Seite lädt jetzt seit 10 Minuten vor sich hin... :(

Offensichtlich nicht:
Macht nix, macht nix... den verlinkten Beitrag von 95B habe ich lokal gespeichert, zitiere ich ihn hier halt einfach.
 ... dann lesen spätere Generationen in ihren Geschichtsbüchern wohl bald von der großen "Schlacht von Erdberg"... wie hat sich die wohl zugetragen? Das ist im Jahr 2206 nicht mehr ganz klar, aber es muss arg gewesen sein. Wie man aus Überlieferungen weiß, befand sich in Erdberg dereinst eine große Festung, die als Einkaufszentrum und Parkgarage getarnt war. Von dort regierte König Harry I. sein Reich, er hatte aber auch ganz in der Nähe einen großen Palast, wo er seinen schweren Fuhrpark und auch seinen Harem versammelte.

 Harry I. war ein fortschrittlicher König, der sich ganz auf seine Armee konzentrierte. Er hatte aus der Vergangenheit gelernt - nicht umsonst war schon zu seinen Lebzeiten bekannt, dass er sich gern mit Geschichtlichem befasste - und organisierte seine Streitkräfte nicht in herkömmlicher Weise, sondern in Art einer Guerilla-Truppe. Nach ihren Uniformen nannte die Bevölkerung diese Armee auch gerne "Gelbjacken". Die Armee seines Vorgängers Groisius Maximus, die so genannten "Schwarzkappler", war in ihrer Organisationsform überholt und wurde von Harry I. aufgelöst.

 Nun ergab sich, dass der gemeine Pöbel mit der Regentschaft Harrys I. unzufrieden war. Harry und sein ganzer Hofstaat behaupteten nämlich ständig, dass sie allwissend seien und alle Sachen der Wissenschaft und der Künste besser beherrschten als ihre Untertanen, weil in dem Hofstaate und nur dort die Erfahrung aus langjähriger Regentschaft vorhanden sei.

 Harry I. und sein Apparat verschleuderten das Steuergeld der Untertanen. Sie errichteten massive Bollwerke quer durch die Stadt und vor allem am Stadtrand mitten durch malerische Kleingartenanlagen. Es kann heute nicht mehr mit Sicherheit gesagt werden, welchen Zweck (außer Demonstration der Macht) diese Bauten haben sollten - die Tarnung als Untergrundbahn war schließlich nicht glücklich gewählt, da jeder Untertan anhand der Linienführung dieser Bahnen bald merken musste, dass diese Bauten in Wirklichkeit einem anderen Zweck dienen sollten.

 So vereinigte sich der gemeine Pöbel in der Stadt und zog zum Sturm auf die Erdberger Burg. Es kam zur Schlacht von Erdberg, die auf den weiten, unbebauten Feldern des Erdberger Mais ausgetragen wurde. Der Pöbel konnte die Erdberger Burg vorerst erobern, da die Torwächter die Zugbrücken nicht schnell genug hochziehen konnten. Von den oberen Etagen hörte man die verzweifelten Anordnungen der Obergelbjacke, eines älteren, weißbärtigen Mannes mit sonorer Stimme, der immer wieder befahl, die Tore zuzumachen, indem er "Schdliiiießen!" rief und auch gleichzeitig noch die Truppenkontigente in Stellung brachte: "Eine Kompanie antreten! Zwei Züge vorziehen!" Tief im Inneren der Burg befragte Harry I. sein Orakel, doch erhielt er keine Antwort. Der Hohepriester Erbehel war nämlich von den Aufständischen gefangen genommen worden und hatte nur eine letzte Botschaft hinterlassen, die Harry I. nicht zu deuten vermochte.

 Doch schließlich half alles nichts - die Gelbjacken mussten ihre Burg verlassen und sich dem Kampf auf freiem Felde stellen. Hier waren sie jedoch dem gemeinen Pöbel überlegen, da sie es verstanden, ihre Gegner einzukesseln und sich ihnen jeweils so in den Weg zu stellen, dass sie nicht mehr vorbei konnten. Schließlich schafften sie es, mittels eilig herangebrachter Spurenteiler einen Keil zwischen sich und den Pöbel zu treiben. So konnten sie abermals die Flucht antreten, während sich der Pöbel an den Spurenteilern staute.

 Nach der großen Schlacht gab der Pöbel die Erdberger Burg jedoch freiwillig wieder auf. Es konnten darin keine Schätze und auch sonst keine brauchbaren Dinge gefunden werden, zumal war der Standort der Burg mitten in vorstädtischer Einöde durchaus unbrauchbar. So endete denn die Schlacht von Erdberg ohne Änderung der Machtverhältnisse. Der Pöbel gab seinen Aufstand von selbst auf, denn er erkannte, dass er die herrschaftliche Situation nicht zu ändern imstande war - do kunnt jo a jeda kumman!

 Harry I. zog wieder in seine Burg ein. Er dehnte seine Herrschaft über die Stadt noch weiter aus und bestrafte den armen Pöbel für das Anzetteln der Unruhen, indem er die Stadt weiter und weiter mit seinen Bollwerken zubauen ließ. Außerdem ließ er in der ganzen Stadt Denkmäler aufstellen, die an diese Schlacht erinnern sollen. Weithin sichtbar verkünden sie die letzte Botschaft des Hohepriesters Erbehel, die da lautet: "Fahrplanaushang bitte beachten!"
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13er

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #43 am: 09. September 2011, 02:13:31 »
Die JS-Sperre bei der Albertgasse (spätabends, wo der 33er nicht mehr dort vorbeikommt) anzuzeigen, erfordert einiges algorithmisches Know-How. Der 33er und die erste Zeile (Info zur U6) verschwanden auch einzeln (hab ich leider nicht mehr erwischt), dann war wieder alles weg, alles da und am Video verschwinden die beiden gemeinsam. Es muss irgendeine Kopplung der Anzeigenelemente geben, aber ich habe die Regel nach wenigen Minuten nicht durchschaut.

Ich habe nur einen kurzen Ausschnitt aufgenommen:

FGI-Säule Albertgasse 8.9.2011

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Tatra83

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #44 am: 11. September 2011, 12:50:08 »
Es muss irgendeine Kopplung der Anzeigenelemente geben, aber ich habe die Regel nach wenigen Minuten nicht durchschaut.

Das System kennt grundsätzlich zwei Textarten: Sondertexte und Zusatztexte. Die Sondertexte überschreiben den kompletten Anzeiger-Inhalt. Bei den Zusatztexten gibt es zwei Varianten, welche als systemweite Grundeinstellung möglich ist. Normale Zusatztexte, welche als Laufzeile am unteren Ende der (logischen) Anzeigerfläche angezeigt werden oder eben die linienbezogenen Texte, welche einfach nur den Zieltext ersetzen. In Wien ist letztere Konfiguration aktiv. Das, was du beobachtet hast, dürfte eher unter die Kategorie unsaubere Programmierung der Matrix-Ansteuerung fallen, offensichtlich hat die Haltestellenrechner-Software den Lauftext der 2. Zeile nicht löschen können.
Da es auch keine direkte Rückkopplung der Anzeiger-Inhalte auf die Software-Oberfläche der Disponenten gibt, bleibt so etwas meist unentdeckt. Allerdings kann man sich via Konsole auf den Haltestellen-Rechner einloggen und den Anzeiger-Inhalt im Textfenster beobachten (macht wohl kaum jemand).