Autor Thema: Linie 64 (1979-1995)  (Gelesen 37755 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

W_E_St

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 6911
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #165 am: 20. März 2017, 00:45:18 »
Vierwagenzüge sind jedenfalls auch bis Alterlaa übertrieben, in Meidling leeren sich die Züge Richtung Süden ganz gewaltig und kommen Richtung Norden nicht wahnsinnig voll an. 70-m-Straßenbahnzüge würden also möglicherweise immer noch locker ausreichen.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

martin8721

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3026
  • Halbstarker
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #166 am: 20. März 2017, 08:55:04 »
Vierwagenzüge sind jedenfalls auch bis Alterlaa übertrieben, in Meidling leeren sich die Züge Richtung Süden ganz gewaltig und kommen Richtung Norden nicht wahnsinnig voll an. 70-m-Straßenbahnzüge würden also möglicherweise immer noch locker ausreichen.

Man könnte ja in Meidling dann immer 2 T abkuppeln. SCNR  >:D

Ferry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7504
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #167 am: 20. März 2017, 09:06:31 »
Vierwagenzüge sind jedenfalls auch bis Alterlaa übertrieben, in Meidling leeren sich die Züge Richtung Süden ganz gewaltig und kommen Richtung Norden nicht wahnsinnig voll an. 70-m-Straßenbahnzüge würden also möglicherweise immer noch locker ausreichen.

In der HVZ sind auch die Vierwagenzüge bis Alterlaa gut gefüllt! Und schau dir einmal an, was in der Früh dort los ist, wenn gleichzeitig 60A, 64A und 66A ankommen und dann nicht sofort ein Zug bereitsteht!

Tagsüber und an Wochenenden sieht es natürlich anders aus. Da käme man vermutlich mit Dreiwagenzügen auch durch. Aber die hierfür erforderlichen Rangiermaßnahmen sind den WL offensichtlich zu viel Aufwand.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

60er

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5440
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #168 am: 20. März 2017, 09:37:59 »
Ich steige meist in Meidling in die U6 ein. In der HVZ kommen die Züge aus Siebenhirten/Alterlaa häufig bereits so gut gefüllt an, dass es nur noch Stehplätze im Auffangraum bei den Türen gibt. Schaut man sich alte Fotos von 64er an, erkennt man gut, dass entlang der U-Bahn-Trasse in den letzten 20 Jahren enorm viel gebaut wurde. Aber auch Firmen und Betriebe entlang der Perfektastraße generieren Fahrgäste.

Klingelfee

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 6446
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #169 am: 20. März 2017, 09:49:58 »

Tagsüber und an Wochenenden sieht es natürlich anders aus. Da käme man vermutlich mit Dreiwagenzügen auch durch. Aber die hierfür erforderlichen Rangiermaßnahmen sind den WL offensichtlich zu viel Aufwand.

Also tagsüber um einen Wagen zu reduzieren wäre logisch ein Irrsinn.

Und auch am Wochenende weis ich nicht, ob man entlang vom Gürtel mit 3 Wagen auskommt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Ferry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7504
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #170 am: 20. März 2017, 11:24:34 »
Also tagsüber um einen Wagen zu reduzieren wäre logisch ein Irrsinn.

Nicht bei entsprechend dichten Intervallen.

Zitat von: Klingelfee
Und auch am Wochenende weis ich nicht, ob man entlang vom Gürtel mit 3 Wagen auskommt.

Man hat es ja eine Zeitlang probiert. Und wenn ich mich richtig erinnere, war der Grund, dass man es wieder hat bleiben lassen, nicht, weil es zu Kapazitätsengpässen gekommen ist, sondern weil man sich das Ab- und Ankuppeln ersparen wollte.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

60er

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5440
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #171 am: 20. März 2017, 12:12:07 »
Man hat es ja eine Zeitlang probiert. Und wenn ich mich richtig erinnere, war der Grund, dass man es wieder hat bleiben lassen, nicht, weil es zu Kapazitätsengpässen gekommen ist, sondern weil man sich das Ab- und Abkuppeln ersparen wollte.
Man hat Kurzzüge eingesetzt, um E6/c6 in der Remise stehenlassen zu können. An Sonn- und Feiertagen gab es typenreinen Betrieb mit T-Dreiwagenzügen, wobei aber wegen Fahrzeugmangel immer wieder auch Mischzüge ausfahren mussten. Diese Mischzüge fuhren dann als normale 5-Wagen-Langzüge.

Irgendwann hat man sich das aufwendige Umkuppeln erspart und ist immer mit Langzügen gefahren.

Ich muss Klingelfee allerdings auch zustimmen, dass mittlerweile aufgrund gestiegener Fahrgastzahlen ein Kurzzugbetrieb auf der U6 nicht mehr sinnvoll wäre.

tramway.at

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 4571
    • www.tramway.at
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #172 am: 20. März 2017, 13:28:56 »
Vierwagenzüge sind jedenfalls auch bis Alterlaa übertrieben, in Meidling leeren sich die Züge Richtung Süden ganz gewaltig und kommen Richtung Norden nicht wahnsinnig voll an. 70-m-Straßenbahnzüge würden also möglicherweise immer noch locker ausreichen.

Die Kuppelei ist teuer und fehleranfällig. 4 Wagen sind schon OK, ich kritisiere den teuren Ausbau auf Voll-U-Bahn-Standard, das hätte man auch alles im Niveau führen können. Die Querstraßen halten die Schließzeiten schon aus, meinetwegen hätte man Schöpfwerk in Hochlage neu bauen können (ist eh direkt an der alten Hochstrecke), ab Alt Erlaa wär eine Führung im Niveau wesentlich billiger gewesen, bei gleicher Servicequalität. Übrigens lügen die WiLi schon wieder rum - bei der Neuverbauung im Aussenbereich erzählen sie den neu hergezogenen Leuten, die Wendeanlage schafft nicht mehr als 6 Minuten Spitzenintervall, deswegen, leiderleider, kann man nicht verdichten.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

Aktuell: Großes Update auf www.tramway.at

Donaufelder

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1087
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #173 am: 20. März 2017, 19:12:18 »
War eine Top-moderne Straßenbahnlinie damals bei ihrer Einführung! Schade, daß sie der Luft transportierenden U6 zu, Opfer gefallen ist! :(

Schmarrn. Bist du je mit dem 64er in der Früh von Alterlaa (damas noch Alt-Erlaa) bis Meidling gefahren? Scheinbar nicht. Der 64er war in der HVZ immer brechend voll. Bis Alterlaa hat die U6 von den Fahrgastzahlen her auf alle Fälle ihre Berechtigung.

Ich bin sie früher des Öfteren gefahren, allerdings nicht in der HVZ. Allerdings hat sich, wie bereits einmal von einem anderen User erwähnt, das Einzugsgebiet der Strecke zwischen 1979 und 1995 erheblich verändert.

darkweasel

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2767
  • Kompliziertdenker
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #174 am: 21. März 2017, 00:41:54 »
Vierwagenzüge sind jedenfalls auch bis Alterlaa übertrieben, in Meidling leeren sich die Züge Richtung Süden ganz gewaltig und kommen Richtung Norden nicht wahnsinnig voll an. 70-m-Straßenbahnzüge würden also möglicherweise immer noch locker ausreichen.

Man könnte ja in Meidling dann immer 2 T abkuppeln. SCNR  >:D
… und nach Baden führen? Hab ich schon einmal vorgeschlagen, ist aber nicht so gut angekommen. ;)

martin8721

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3026
  • Halbstarker
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #175 am: 21. März 2017, 09:12:53 »
… und nach Baden führen? Hab ich schon einmal vorgeschlagen, ist aber nicht so gut angekommen. ;)

Stimmt. Ich erinnere mich wieder.  :D

60er

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5440
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #176 am: 21. März 2017, 10:49:55 »
Schmarrn. Bist du je mit dem 64er in der Früh von Alterlaa (damas noch Alt-Erlaa) bis Meidling gefahren? Scheinbar nicht. Der 64er war in der HVZ immer brechend voll. Bis Alterlaa hat die U6 von den Fahrgastzahlen her auf alle Fälle ihre Berechtigung.
Zur HVZ fuhr man allerdings auch nur alle 5-6 Minuten, wenn ich mich richtig erinnere. Die Straßenbahn hätte also wohl noch viel Luft nach oben gehabt. Aber zu attraktiv durfte der 64er natürlich nicht sein, die 1995 eingeführte U6 fährt schließlich auch nicht öfter als alle 6 Minuten nach Siebenhirten.

Klingelfee

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 6446
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #177 am: 21. März 2017, 12:47:09 »
Schmarrn. Bist du je mit dem 64er in der Früh von Alterlaa (damas noch Alt-Erlaa) bis Meidling gefahren? Scheinbar nicht. Der 64er war in der HVZ immer brechend voll. Bis Alterlaa hat die U6 von den Fahrgastzahlen her auf alle Fälle ihre Berechtigung.
Zur HVZ fuhr man allerdings auch nur alle 5-6 Minuten, wenn ich mich richtig erinnere. Die Straßenbahn hätte also wohl noch viel Luft nach oben gehabt. Aber zu attraktiv durfte der 64er natürlich nicht sein, die 1995 eingeführte U6 fährt schließlich auch nicht öfter als alle 6 Minuten nach Siebenhirten.

Die Linie 64 fuhr in der früh alle 3 und am Nachmittag alle 4 min.

Und die U6 fährt ausserhalb der HVZ alle 4 min und da mit allen Zügen bis Siebenhirten. Erst wenn der Intervall unter 4 min ist, dann fährt nur jeder 2. Zug bis Siebenhirten
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

60er

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5440
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #178 am: 21. März 2017, 15:40:56 »
Und die U6 fährt ausserhalb der HVZ alle 4 min und da mit allen Zügen bis Siebenhirten. Erst wenn der Intervall unter 4 min ist, dann fährt nur jeder 2. Zug bis Siebenhirten
Ja, heute fährt sie so oft! 1995 fuhr die U6 aber noch etwas seltener als heute! Das HVZ-Intervall nach Siebenhirten war lange Zeit 6 Minuten.

Ferry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7504
Re: Linie 64 (1979-1995)
« Antwort #179 am: 21. März 2017, 16:16:13 »
Die Linie 64 fuhr in der früh alle 3 und am Nachmittag alle 4 min.

Am Papier vielleicht. Zumindest 1994, als wir nach Alterlaa gezogen sind, gab es auch in der Früh kein Intervall unter fünf Minuten, nicht selten sogar sechs.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")