Autor Thema: ULF Versuchsträger vor 20 Jahren im November 1991  (Gelesen 8619 mal)

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Bus

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Re: ULF Versuchsträger vor 20 Jahren im November 1991
« Antwort #45 am: 08. Februar 2017, 15:52:02 »
Zumindest beim ersten NF Bus hatte man u.a. die Ausrede (abgesehen dass es bei uns unüblich ist), dass das Fahrzeug eh größere Schiebefenster hat.

Beim ULF war wohl auch der Hintergedanke, dass die winzigen wohl ausreichend sind  :bh: (zudem sie ja etwas getönt waren)

HLS

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Re: ULF Versuchsträger vor 20 Jahren im November 1991
« Antwort #46 am: 09. Februar 2017, 13:56:11 »
Ja, wobei ich ja bei den etwa gleichzeitig erscheinenden Eurotrams in Strasbourg einen guten Vergleich hatte, auch was das Fahrzeugdesign betrifft. Damals hab ich gestaunt und mir gedacht, aja, genau *so* gehört das gemacht.
Nein, die sind lt. Expertenmeinung total schirch, breit und stumpf.  >:D
Aber ehrlich, Schönheiten sind es aber auch bei weiten keine. Da macht sogar der Ulf eine recht gute Figur bei.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

60er

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Re: ULF Versuchsträger vor 20 Jahren im November 1991
« Antwort #47 am: 09. Februar 2017, 14:10:20 »
Wie ging die Aussage: "in unseren Breiten nicht notwendig" mit der Aussage, dass Rasengleise wegen des Steppenklimas bei uns nicht funktionieren konform? :P
Damals gab es diese Ausrede noch nicht. In den 90er-Jahren gab es mehr Rasengleise als heute und diese machten auch einen gepflegten Eindruck. Aber Oberbau und Gleisanlagen waren halt damals generell noch in einem Top-Zustand und Schienenbrüche, verschobende und gebrochene Großflächenplatten, kaputte Weichen etc. ein Fremdwort.

coolharry

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Re: ULF Versuchsträger vor 20 Jahren im November 1991
« Antwort #48 am: 09. Februar 2017, 15:35:03 »
Wie ging die Aussage: "in unseren Breiten nicht notwendig" mit der Aussage, dass Rasengleise wegen des Steppenklimas bei uns nicht funktionieren konform? :P
Damals gab es diese Ausrede noch nicht. In den 90er-Jahren gab es mehr Rasengleise als heute und diese machten auch einen gepflegten Eindruck. Aber Oberbau und Gleisanlagen waren halt damals generell noch in einem Top-Zustand und Schienenbrüche, verschobende und gebrochene Großflächenplatten, kaputte Weichen etc. ein Fremdwort.

In den 90igern waren die meisten Großflächenplatten kaum 10 Jahre alt. Damals waren viele Strecken noch gepflastert oder teilweise gepflastert.
Jetzt werden die Platten alt und es rächt sich der Sparoberbau, der damals schon angefangen um sich zu greifen.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

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Re: ULF Versuchsträger vor 20 Jahren im November 1991
« Antwort #49 am: 09. Februar 2017, 18:02:56 »
In den 90igern waren die meisten Großflächenplatten kaum 10 Jahre alt. Damals waren viele Strecken noch gepflastert oder teilweise gepflastert.
Jetzt werden die Platten alt und es rächt sich der Sparoberbau, der damals schon angefangen um sich zu greifen.
Stimmt, in den 1990ern war die große Zeit des Umbaues von gepflasterten Strecken auf Großflächenplatten.
Es ist keine Frage, dass das Kopfsteinpflaster laut und unangenehm zu befahren war. Aber die Haltbarkeit war unschlagbar. Hätte man sich entschieden, statt den Großflächenplatten eine Oberfläche aus Ortbeton herzustellen, wären viele der heutigen Probleme erspart geblieben. ::) Außerdem wäre das - eventuell kombiniert mit einer dünnen Asphaltschicht - die leiseste Straßenoberfläche.
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