Autor Thema: Sitzplatzreduktion im ULF  (Gelesen 127945 mal)

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hema

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #15 am: 02. September 2012, 15:36:59 »

Die nächste Haltestelle! Al Kaida geht endgültig in Pension...
Ach ja. Das habe ich schon ganz verdrängt. Da kommt dann sicher vor jeder Haltestelle nach einer längeren Kennmelodie eine Endlosansage und alle drei Haltestellen irgend einn lebensnotwendiger Verhaltenshinweis!  :-[


Das Tragen von Oropax oder Kopfhörern wird vermutlich die künftige Form der Fahrgast-Notwehr. Und die Bediensteten werden eh schon seit längerer Zeit auf das konsequente Ausblenden ihres Arbeitsumfeldes gedrillt.
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Klingelfee

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #16 am: 02. September 2012, 15:44:04 »
Na sehr gscheit. Hör jetzt schon die Stimmen, die endlich nach einer U-Bahn rufen. Da gibt es genug Sitz- und Stehplätze.
Wäre gescheiter gewesen, man hätte Einschubkurse zw. Dornbach und Zimmermannplatz gemacht.  :down:

Definitiv NEIN.

Dornbahc hättest du 2 verschiedene Haltestellen zum einsteigen und in der Alser Straße hast du zu viele Fahrgäste, die stadteinwärts zusteigen wollen und dann weis ich nicht, ob dann die Kapazität innerhalb des Gürtel ausreichend wäre. Der Intervall würde dann innerhalb des Güterls sicher leicht ausgedühnt, da du auuserhalb des Gürtel ja den Platz brauchst. Denn was sicher nicht kommen würde, dass du den Intervall zwischen Gürtel und Dornbach halbiert wird.

Das Hauptproblem an der Linie 43 ist, das die Fahrgäste weder am Schottentor nach bei der Alser Straße nach hinten schauen, ob eventuell ein weiterer Zug hinten an steht, sondern zwängen sich in den in der Haltestelle stehende Zug hinein und vergrößern so noch mehr die Verspätung des Zuges.
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haidi

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #17 am: 02. September 2012, 15:58:43 »
Vielleicht versucht man es halt einmal mit Fetzenrelais, Funkmikrophon und Lautsprecher zu den Spitzenzeiten.

Zum Gepiepse, hat schon jemand in letzter Zeit bei der ÖBB angerufen (051717)

Da kommt jetzt jedesmal Kling, klong, klong, Ö Be Beee, wollen Sie.... drücken Sie 1
Wenn man eine Ziffer drückt geht es wieder: Kling, klong, klong, Ö Be Beee....

Sind diese Menues eh schon beschissen genug muss man sie mit dem Klumpert noch verlängern? Und man kann nicht einmal die Ziffern sofort wählen, wenn man sie weiß.

Hannes
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

roadrunner

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #18 am: 02. September 2012, 16:32:07 »
Dank an einen Insider!  8)

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13er

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #19 am: 02. September 2012, 16:36:21 »
Passt, dann werd ich jeden Tag zwei Runden damit fahren und extra immer die Tür verstellen, dann kommt das deppate Piepsen wieder weg :D :D :D
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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hema

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #20 am: 02. September 2012, 16:46:21 »
Passt, dann werd ich jeden Tag zwei Runden damit fahren und extra immer die Tür verstellen, dann kommt das deppate Piepsen wieder weg :D :D :D
Solange du in der Tür stehst, piepst es ja nicht! Erst wenn du den Lichtschranken (wieder) frei machst.  ;)



Wieso sollte die Abfertigung schneller gehen, nur weil ein Wagen Werbescreens, vier Plätze mehr und beim Schließen piepsende Türen hat? v ???
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13er

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #21 am: 02. September 2012, 16:48:32 »
Passt, dann werd ich jeden Tag zwei Runden damit fahren und extra immer die Tür verstellen, dann kommt das deppate Piepsen wieder weg :D :D :D
Solange du in der Tür stehst, piepst es ja nicht! Erst wenn du den Lichtschranken (wieder) frei machst.  ;)
Ja, eh, man braucht ja nur einen Schritt zurückgehen und dann wieder zur Tür, während sie sich schließt :D Wenn das so zehn Leute von uns machen, ist der 43er lahmgelegt :D :D
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hema

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #22 am: 02. September 2012, 16:55:12 »
Das Piepsen wäre ja überaus sinnvoll, wenn es nur bei jenen Türen piepst, die nach dem Vorlöschen noch offen sind, also von Fahrgästen in irgendeiner Weise blockiert (durch Einsteigen oder einfach aus Unachtsamkeit). Die wissen dann "Hoppala" und schauen, dass die Tür rasch zugeht, dann hört es auf zu piepsen und außerdem will ja jeder weiterkommen und nicht am Ort verschimmeln!  :lamp:
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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #23 am: 02. September 2012, 17:11:10 »
Das Piepsen wäre ja überaus sinnvoll, wenn es nur bei jenen Türen piepst, die nach dem Vorlöschen noch offen sind, also von Fahrgästen in irgendeiner Weise blockiert (durch Einsteigen oder einfach aus Unachtsamkeit). Die wissen dann "Hoppala" und schauen, dass die Tür rasch zugeht, dann hört es auf zu piepsen und außerdem will ja jeder weiterkommen und nicht am Ort verschimmeln!  :lamp:
Genau, das wäre der beste Einsatz des Piepsens! Dagegen hat sicher niemand was. Ein anderer Einsatz aus anderen Städten ist das Piepsen vor dem zentralen Schließen, das ist auch sinnvoll.

Bei uns kommt wieder die blödeste aller Möglichkeiten heraus, weil man ohne Denken verschiedene Modelle mixt.
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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #24 am: 02. September 2012, 18:34:14 »
Das Hauptproblem an der Linie 43 ist, das die Fahrgäste weder am Schottentor nach bei der Alser Straße nach hinten schauen, ob eventuell ein weiterer Zug hinten an steht, sondern zwängen sich in den in der Haltestelle stehende Zug hinein und vergrößern so noch mehr die Verspätung des Zuges.

Also es gibt genug Leute, die am Gürtel warten, falls man den Zweitzug schon sieht. Leider weiß man halt nie, ob wirklich gleich einer danach kommt, außer es handelt sich zuerst um einen E1, dann um einen Ulf. Sonst zeigt ja dieses Schaßdisplay bei den Haltestellen nix an.

Erste letzte Woche hat man aufgrund des vermehrten E1-Einsatzes gemerkt, wie die Intervalle systematisch zerstört wurden. Mit diesen Rostkraxen kannst den Plan nicht einhalten. Der ULF läuft meistens auf. Von den tollen unbeeinflußten Verkehrsampeln will ich erst gar nicht reden.
Demnächst wird man Sicherheitspersonal benötigen, die die Schlägereien um die wenigen Sitzplätze verhindern.

Klingelfee

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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #25 am: 02. September 2012, 19:17:22 »
Das Hauptproblem an der Linie 43 ist, das die Fahrgäste weder am Schottentor nach bei der Alser Straße nach hinten schauen, ob eventuell ein weiterer Zug hinten an steht, sondern zwängen sich in den in der Haltestelle stehende Zug hinein und vergrößern so noch mehr die Verspätung des Zuges.

Also es gibt genug Leute, die am Gürtel warten, falls man den Zweitzug schon sieht. Leider weiß man halt nie, ob wirklich gleich einer danach kommt, außer es handelt sich zuerst um einen E1, dann um einen Ulf. Sonst zeigt ja dieses Schaßdisplay bei den Haltestellen nix an.


Das kann ich nur bedingt bestätigen. Und es reciht schon 1 (in Zahlen EINS) Fahrgast, der meint, er muss unbedingt noch einteigen, damit die Türe zugeht.

Und das mit dem Folgezug, da meinte ich nicht, dass der Folgezug zwar in der Anfahrt, für den Fahrgast icht sichtbar, sondern dass der Folgezug bereits darauf wartet, dass der der vor ihm in der Haltestelle stehende Zug ausfährt, damit er einfährt. Da brauche ich keine Anzeige.

Und was die doppelte Anzeige bringt, sieht man auch auf der U-Bahn. Folgezug in 1 - 2 min und die DAF'S drängen immer noch in den bereits überfüllten Zug hinein.

Und der letzte Punkt, den ich gestern selbst wieder gesehen habe. Trotz dem Hinweis, dass der ULF über 7 Einstiegsmöglichkeiten hat und ein Kontrollorgan, nämlich ICH, den Zug durch verstellen der Gleisanlage an der Abfahrt gehindert wurde, drängten sich dei Fahrgäste bei den ersten 4 Türen hinein und standen dicht an dicht, während man in den letzten beiden Modulen sogar noch freie Sitzplätze vorhanden waren.
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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #26 am: 02. September 2012, 20:04:20 »
In Zukunft dann noch versehen mit einer aufgekratzten Frauenstimme . . . .
Was wird die uns sagen?  :o
Apropos Durchsagenterror... unlängst habe ich doch tatsächlich in der U-Bahn eine zweisprachige Durchsage (Deutsch/Englisch) gehört, die sinngemäß zum Inhalt hatte, dass sich Fahrgäste aufgrund der geltenden Beförderungsbedingungen in den Fahrzeugen jederzeit festen Halt verschaffen müssen (... always hold on while the vehicle is in motion). Für wie blöd hält uns eigentlich das weltbeste Verkehrsunternehmen?
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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #27 am: 02. September 2012, 20:16:20 »
Für wie blöd hält uns eigentlich das weltbeste Verkehrsunternehmen?
Die glauben halt, "Wie der Herr, so des G'scher!" . ;)
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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #28 am: 02. September 2012, 20:23:15 »
Durch das einfache Entfernen von Doppelsitzbänken werden sich die Fahrgäste vermutlich ein wenig gefrotzelt vorkommen. Man hätte das viel subtiler machen können und (nach osteuropäischem Vorbild) die Doppelsitze durch eine Reihe von Einzelsitzen ersetzen können. Durch das Anbringen von Längsbänken hätte man die Sitzplatzanzahl in geringerem Ausmaß reduzieren können, statt der bisherigen 10 fensterseitigen Plätze pro Modul wären in Form von Längsbänken locker 7 oder 8 Sitzplätze übrig geblieben; gleichzeitig hätte man das Stehplatzangebot entsprechend vermehren können.

Die korrekte F59-Vorgangsweise wäre allerdings folgende gewesen: Man berechnet die Stehplatzanzahl mit einem höheren Schlüssel von Personen pro Quadratmeter neu, bringt vorne statt "141" bei der Stehplatzangabe eine höhere Zahl an und erklärt das Problem für gelöst, weil die ULFe ab sofort eine höhere Kapazität haben.
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Re: Sitzplatzreduktion im ULF
« Antwort #29 am: 02. September 2012, 21:04:53 »
Ich komm mir durch diese sinnlose Aktion jetzt schon gefrotzelt vor.
Abgesehen davon liegt das Problem auch darin, das die Bahnsteige zu schmal sind, um sinnvoll alle Ausgänge/Eingänge zu nutzen.
Das man den Zweitzug schon stehen sieht am Gürtel, war schon klar. Wer einmal eine Kurzführung erlebte, der traut dem Zweitzug nicht  ;)
Der Tausch in Einzelsitze in den 2 Modulen wäre fast wirklich die klügere Idee gewesen. Na warten wir mal die Testphase ab. Ich frag mich nur, wem solch ein Schwachsinn eingefallen ist.