Autor Thema: Type C Musterzug  (Gelesen 22001 mal)

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #30 am: 04. Juni 2014, 15:46:48 »
Am Schaffnerplatz gab es auch eine Anzeige für den Haltewunsch. Bei diesem Zug war manches noch sehr unausgegoren. Aber wenn das seine einzigen Wehwehchen gewesen wären . . .

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #31 am: 04. Juni 2014, 15:57:08 »
Am Schaffnerplatz gab es auch eine Anzeige für den Haltewunsch. Bei diesem Zug war manches noch sehr unausgegoren. Aber wenn das seine einzigen Wehwehchen gewesen wären . . .

Was war denn das Hauptproblem bei dem Zug?
Harald A. Jahn, www.tramway.at

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Ferry

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #32 am: 04. Juni 2014, 15:59:16 »
Was war die erwähnte "Fahrer-Fahrgast-Verständigung"?

Das, was wir heute unter "Haltewunsch" kennen.

Wie hat das genau funktioniert? Ist der Fahrgast zum Schaffner gegangen und der hat dann über ein spezielles Signal den Fahrer vom Haltewunsch verständigt?
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

WIENTAL DONAUKANAL

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #33 am: 04. Juni 2014, 15:59:36 »
Bei SGP hatte man eine Vorliebe für derartige Spielereien, so auch bei der Type B die Türschließlampen in Schlitzen über der Türöffnung.

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #34 am: 04. Juni 2014, 16:34:29 »
Was war die erwähnte "Fahrer-Fahrgast-Verständigung"?

Das, was wir heute unter "Haltewunsch" kennen.

Wie hat das genau funktioniert? Ist der Fahrgast zum Schaffner gegangen und der hat dann über ein spezielles Signal den Fahrer vom Haltewunsch verständigt?

Nein, bei den Ausstiegstüren befand sich ein Taster "Nächste Haltestelle halten" und ein Transparent "Zug hält in nächster Haltestelle". Ebenso befand sich eine entsprechende Anzeige am Fahrer- und am Schaffnerplatz.

Was war denn das Hauptproblem bei dem Zug?

Ein spezielles Problem gab es da nicht, offenbar war der Zug in seiner Gesamtheit ein Problem.

95B

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #35 am: 04. Juni 2014, 17:01:56 »
Bei SGP hatte man eine Vorliebe für derartige Spielereien, so auch bei der Type B die Türschließlampen in Schlitzen über der Türöffnung.

Auch heute noch gibt es Vorlieben gewisser Kreise für leuchtende, blinkende, piepsende Lamperln an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Nicht nur in der Tramway, auch an Straßenkreuzungen. :-X
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Wattman

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #36 am: 07. Juni 2014, 15:13:47 »
Ein spezielles Problem gab es da nicht, offenbar war der Zug in seiner Gesamtheit ein Problem.
Das ist das Interessante: überall liest man von Problemen mit dem C-c und dass dieser Zug quasi immer ein ungeliebtes Kind war, aber nirgends habe ich noch eine konkrete Beschreibung der Probleme gelesen. ::)
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Re: Type C Musterzug
« Antwort #37 am: 07. Juni 2014, 15:27:29 »
Ein spezielles Problem gab es da nicht, offenbar war der Zug in seiner Gesamtheit ein Problem.
Das ist das Interessante: überall liest man von Problemen mit dem C-c und dass dieser Zug quasi immer ein ungeliebtes Kind war, aber nirgends habe ich noch eine konkrete Beschreibung der Probleme gelesen. ::)

Na, was glaubst du, daß die damalige Führung der WVB offener und ehrlicher war, als die heutige? Das einzige, was damals offiziell verlautbart wurde, war, daß die Konstruktion nicht befriedigte und die Wagen daher nicht weiter beschafft würden. Im Anhang Ausschnitte aus dem Jahresbericht 1954.

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #38 am: 07. Juni 2014, 15:36:09 »
Einen hab' ich noch, aus dem Jahresbericht 1955:

Wattman

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #39 am: 07. Juni 2014, 15:59:26 »
Na, was glaubst du, daß die damalige Führung der WVB offener und ehrlicher war, als die heutige?
Na, ich dachte auch mehr an Infos von den sonst so gut informierten Insidern hier.
Danke für die beiden Jahresbericht-Ausschnitte!
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Re: Type C Musterzug
« Antwort #40 am: 07. Juni 2014, 16:15:31 »
Falls ich mich überhaupt zu den Insidern zählen darf, ich war bei der Inbetriebsetzung des ersten Großraumzuges auch noch ein Kind.

TARS631

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #41 am: 07. Juni 2014, 16:39:41 »
Dieses Bild habe ich irgendwo kopiert  C 101  c 1201  Wiener Messe 1954

blitzwerner

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #42 am: 07. Juni 2014, 17:03:07 »
Dieses Bild habe ich irgendwo kopiert  C 101  c 1201  Wiener Messe 1954

Es gibt von den Transportarbeiten, bzw  der Verladung, von und zur Messe, einiges an Bildmaterial. Ist allerdings noch nicht freigegeben.

nord22

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #43 am: 07. Juni 2014, 18:53:03 »
Ein großer Schwachpunkt der Type C war unter anderem die gesamte Drehgestellkonstruktion, welche Anlass zum Bau der Type C1 in DÜWAG Lizenz gegeben hat. Die technischen Probleme der C1 waren ein wesentlicher Grund für den Weiterbau der sehr konservativ konstruierten, aber robusten und betrieblich voll bewährten Einrichtungszweiachser T2 und L3 in verbesserter Ausführung als Type L4. Das erste Drehgestellfahrzeug, welches technisch und betrieblich wirklich voll befriedigte, war die Type E.

nord22

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Re: Type C Musterzug
« Antwort #44 am: 08. Juni 2014, 09:02:16 »
Ein großer Schwachpunkt der Type C war unter anderem die gesamte Drehgestellkonstruktion, welche Anlass zum Bau der Type C1 in DÜWAG Lizenz gegeben hat. Die technischen Probleme der C1 waren ein wesentlicher Grund für den Weiterbau der sehr konservativ konstruierten, aber robusten und betrieblich voll bewährten Einrichtungszweiachser T2 und L3 in verbesserter Ausführung als Type L4. Das erste Drehgestellfahrzeug, welches technisch und betrieblich wirklich voll befriedigte, war die Type E.

Ob sich die C-Drehgestelle so sehr von den C1-Drehgestellen unterschieden haben, weiß ich nicht. Der Antrieb, die Motoren und deren Anordnung waren jedenfalls identisch. Daß die technischen Probleme der C1, die es zweifellos gab, mit ein Grund zum Bau der T2 gewesen wären, ist aus der zeitlichen Abfolge nicht nachvollziehbar, da der Bau der zweiachsigen Triebwagen bereits 1954, also zeitgleich mit der Bestellung der C1, beschlossen wurde. Die Lieferung der T2 verzögerte sich nur, da es vorerst für dringender erachtet wurde, von Lohner weitere c2 geliefert zu bekommen und daher der Bau der T2 unterbrochen wurde. Hauptgrund für die Beschaffung der Zweiachser bis hin zu den L4 waren zweifellos deren geringere Beschaffungskosten.