Autor Thema: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)  (Gelesen 37551 mal)

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Katana

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Antwort #210 am: 07. Juli 2017, 19:06:00 »
Es ist mir (und de facto jedem Nicht-Bahn-Nerd) völlig egal, welche betrieblichen Aufwand man betreiben muss, um einen Zug der Werkstatt zuzuführen. Und nochmals, wieso werden diese Umstände hier schön geredet und goutiert? Es muss kein Zug ausfallen, wenn eine Zielanzeige defekt ist, weil der Zug vollfunktionsfähig aus der Werkstatt kommt. Punkt.
Und was ist, wenn's keinen Ersatzteil gibt? Muss gar kein Mangel bei den ÖBB sein, sondern beim Anzeigenhersteller. Vielleicht ist ein Halbleiter nicht verfügbar. Ohne Hintergrundwissen würde ich mich nicht so aufregen.
Stimmt vollkommen, als kleiner Maxi sollte man besser den Mund halten, weil man eh nicht versteht, was der wirkliche Hintergrund ist.
Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich habe von mir gesprochen und nicht von dir. :lamp: Und von Wissen und nicht von Verstand. :lamp:

Aber ich ergänze gerne, dass mich allerhand Postings stören die für fast alles einfache Lösungen suggerieren. Wie bei manchen Oppositionspolitikern. Und vor Kurzem an die Macht gekommenen Präsidenten. Ich frage mich oft, wie viele User hier überhaupt wissen, wie es in großen Betrieben zugeht und zugehen muss.

Es ist mir (und de facto jedem Nicht-Bahn-Nerd) völlig egal, welche betrieblichen Aufwand man betreiben muss, um einen Zug der Werkstatt zuzuführen.
Mir ist es nicht egal, weil es Geld kostet, das irgendwer zahlen muss. Entweder der Fahrgast oder der Steuerzahler. Egal wer, ich gehöre dazu.

95B

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Antwort #211 am: 08. Juli 2017, 09:36:22 »
Aber ich ergänze gerne, dass mich allerhand Postings stören die für fast alles einfache Lösungen suggerieren.

Blöderweise gibt es für fast alles einfache Lösungen. Die werden oft nur von den Verantwortlichen nicht umgesetzt, weil sie in deren verkrusteten Denkstrukturen keinen Platz finden – oder es hagelt gar interne Sanktionen, weil den Vorgesetzten eine Lösung nicht passt, die nicht von ihnen stammt.

Ich frage mich oft, wie viele User hier überhaupt wissen, wie es in großen Betrieben zugeht und zugehen muss.

Mit solchen pauschalen Rundumschlägen à la WL, den Rest der Welt als unfähig darzustellen (es hobts jo olle ka Auhnung, es ...), werden deine Aussagen auch nicht stichhaltiger.
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Katana

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Antwort #212 am: 08. Juli 2017, 09:51:41 »
13er zeigt anhand eines konkreten Beispiels was ich meine: Die für den Außenstehenden auf der Hand liegende, einfache Lösung ist nicht die beste.

Für mich nicht logisch nicht betroffene Linien einmal einzustellen und einmal die Linienverlängerung.
Es ist aber nur deswegen nicht logisch für dich, weil du eben nicht genau weißt, was passiert ist. Es hatte schon alles seinen Sinn so - eine andere Lösung wäre unter den wirklich erschwerten Umständen nicht möglich gewesen.


Und ein pauschaler Rundumschlag wäre es, wenn ich etwas über "alle User" geschrieben hätte, ich habe aber nur "viele" geschrieben.

95B

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Antwort #213 am: 08. Juli 2017, 10:21:05 »
13er zeigt anhand eines konkreten Beispiels was ich meine: Die für den Außenstehenden auf der Hand liegende, einfache Lösung ist nicht die beste.

Anhand eines außergewöhnlichen Ereignisses allgemeingültige Regeln aufstellen zu wollen, erscheint mir nicht sonderlich geschickt.

Und ein pauschaler Rundumschlag wäre es, wenn ich etwas über "alle User" geschrieben hätte, ich habe aber nur "viele" geschrieben.

Viele oder alle in einen Topf zu werfen, ist einerlei. Aber wenn wir viele alle so dämlich sind, dann erklär uns doch, wie man es richtig macht, anstatt nur Verunglimpfungen loszulassen. Wir unfähiger Haufen sind doch sicher allesamt willens, von großen Meistern dazuzulernen.
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