Autor Thema: Sandspar-ULFe (war: Auslieferung ULF A1/B1 bis 2017)  (Gelesen 625 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

hema

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 12327
Re: Sandspar-ULFe (war: Auslieferung ULF A1/B1 bis 2017)
« Antwort #45 am: 21. Februar 2017, 23:53:38 »
. . . . denn bei den meisten, hilft nichteinmal den Federspeicher auf lösen zu halten um auf 0kmh abzubremsen.
Nicht bei den meisten, aber bei etlichen!  ;)

Bei denen wird die E-Bremse bei 4 km/h weggeschaltet, bei den anderen nicht. Ich vermute, dass das laut Bestellerwunsch bei allen so sein hätte sollen. All jene, die diesen Unfug nicht machen, dürften beim Umbau "durchgerutscht" sein und diese WiLi-spezifische Software-Adaption nicht erfahren haben und somit "original" sein. Jetzt, wo wir drüber reden und das den Spezialisten bei den WiLi verraten haben, wird dieses unerwünschte Wohlverhalten vieler Züge wohl beendet werden. Mich wundert, dass der 4098 seine wesentlich weichere Rastung behalten durfte (und seine angenehmere Bremscharakteristik) und nicht sofort an die Serie angeglichen wurde. Von der schon an sich saublöden und bedienungsunfreundlichen Rastung der Steuerhebel steigen die Kapazunder ja leider auch nicht runter, weil sie einen (ihrer) Fehler weder erkennen noch zugeben würden.

Man hätte einfach die Experten der Herstellerfirma werken lassen sollen, die E2 wären puncto Bedienung Top-Fahrzeuge geworden!  :up:
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

4463

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3866
Re: Sandspar-ULFe (war: Auslieferung ULF A1/B1 bis 2017)
« Antwort #46 am: 24. Februar 2017, 21:39:19 »
Ein Gutachten zum Bremsen hat aber nur bedingt etwas mit einem Liegenbleiben auf der Steigung zu tun.
Der Zusammenhang besteht aufgrund der geänderten Sandstreueinrichtung.
Aber ich kann mich da Katana nur anschließen, was haben Anfahrprobleme mit einem Bremsgutachten gemeinsam. MMn - nichts. Das jetzt die Züge auf Grund von zu wenige Sand nicht von der Stelle kommen, mag ein Fakt sein, aber sicher kein sicherheitsrelevantes Kriterium.
Du weißt aber schon, dass Anfahren und Bremsen sich bezogen auf die Beschleunigung nur im Vorzeichen unterscheiden?
Dennoch ist ein Zug, der aufgrund fehlender Reibung nicht anfahren kann, kein Sicherheitsrisiko (außer er beginnt, rückwärts zu rutschen), sondern höchstens störend. Ein Zug, der nicht anhalten kann ist sehr wohl sicherheitsrelevant. 
"das korrupteste Nest auf dem weiten Erdenrund"
Mark Twain über die Wienerstadt.