Autor Thema: Linie 69 (1907-1975)  (Gelesen 17570 mal)

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Linie 69 (1907-1975)
« am: 07. Februar 2011, 17:25:03 »
Auf der kurzen Linie 69 genügten fast immer Solotriebwagen. Oft setzte der Bahnhof Favoriten ein, was an Triebwagen gerade frei war. Dementsprechend groß war auch die Typenvielfalt. Ab den 1960er Jahren waren es dann meistens T2 oder L3, so wie hier der T2 448 bei seiner Schleifenfahrt durch die Südbahnhofschleife im Winter 1966/67.

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #1 am: 11. Februar 2011, 14:05:38 »
Auch ein Schubetüren-G3 verirrte sich gelegentlich auf die Linie 69.

Ferry

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #2 am: 11. Februar 2011, 18:36:32 »
Auf der kurzen Linie 69 genügten fast immer Solotriebwagen. Oft setzte der Bahnhof Favoriten ein, was an Triebwagen gerade frei war. Dementsprechend groß war auch die Typenvielfalt. Ab den 1960er Jahren waren es dann meistens T2 oder L3, so wie hier der T2 448 bei seiner Schleifenfahrt durch die Südbahnhofschleife im Winter 1966/67.
Ja, so habe ich den 69er noch in Erinnerung. Allerdings waren es zu "meiner" Zeit - Anfang der 70er - bereits L3 (mit Dachsignal auch am Heck). Mein Vater hat mir damals erklärt, dies sei "die kürzeste Linie von Wien", mit einem Auslauf von nur zwei Wagen! War das eigentlich richtig?
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13er

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #3 am: 11. Februar 2011, 18:47:05 »
Ja, so habe ich den 69er noch in Erinnerung. Allerdings waren es zu "meiner" Zeit - Anfang der 70er - bereits L3 (mit Dachsignal auch am Heck). Mein Vater hat mir damals erklärt, dies sei "die kürzeste Linie von Wien", mit einem Auslauf von nur zwei Wagen! War das eigentlich richtig?
Die heutige Planfahrzeit Südbahnhof - Schwarzenbergplatz sind 8 Minuten. Bei einem (vermutlich) 10-Minuten-Intervall geht es sich also durchaus aus.
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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #4 am: 11. Februar 2011, 19:07:06 »
Die heutige Planfahrzeit Südbahnhof - Schwarzenbergplatz sind 8 Minuten. Bei einem (vermutlich) 10-Minuten-Intervall geht es sich also durchaus aus.
Laut t & m 2/2003 betrug das Intervall 8-12 Minuten wobei 2-3 Züge unterwegs waren.

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #5 am: 31. Juli 2011, 19:26:16 »
Einen etwas ungewöhnlichen Weg für seine Einführungsfahrt zur Schwarzenbergstraße muß dieser Zug der Linie 69 vermutlich wegen einer Sperre des Südtiroler Platzes nehmen. Er fährt vom Bahnhof Favoriten über 6 - 65 - 2 zum Schwarzenbergplatz, wo er seine Stammstrecke erreichen wird. Der Grund dafür dürften Gleisumbauarbeiten am Südtiroler Platz im Zusammenhang mit der Errichtung der Straßen- und Straßenbahnunterführung im Zuge des Gürtels gewesen sein.

martin8721

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #6 am: 31. Juli 2011, 19:37:58 »
Einen etwas ungewöhnlichen Weg für seine Einführungsfahrt zur Schwarzenbergstraße muß dieser Zug der Linie 69 vermutlich wegen einer Sperre des Südtiroler Platzes nehmen.

Sehr interessantes Bild!
Ich hätte nie im Leben erkannt, dass das in der Gudrunstraße sein soll.
Wo genau (auf welcher Höhe) befinden wir uns hier denn?

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #7 am: 31. Juli 2011, 19:44:13 »
Ziemlich knapp vor dem Matzleinsdorfer Platz. Rechts außerhalb des Bildes befindet sich der Evangelische Friedhof.

Ferry

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #8 am: 01. August 2011, 10:09:18 »
Sehr interessantes Bild!
Was mich an dem Bild weit mehr überrascht, ist der Beiwagen - ich hatte den 69er eigentlich immer nur als mit Solo-TW betrieben in Erinnerung.
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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #9 am: 01. August 2011, 13:05:49 »
Es sind auf der Linie 69 ganz kurz E1 gefahren.
Altes ist besser als neues

95B

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #10 am: 01. August 2011, 13:07:08 »
Es sind auf der Linie 69 ganz kurz E1 gefahren.
Und was hat das mit obiger Diskussion zu tun?
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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Z-TW

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #11 am: 01. August 2011, 14:43:30 »
Der durchgehende Betrieb der Linie D an allen Tagen kann durchaus verglichen werden mit dem Ersatz von 65, J, N durch 1 und 2.! Somit ist dem 69er keine Träne nachzuweinen...

luki32

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #12 am: 01. August 2011, 15:26:52 »
Der durchgehende Betrieb der Linie D an allen Tagen kann durchaus verglichen werden mit dem Ersatz von 65, J, N durch 1 und 2.! Somit ist dem 69er keine Träne nachzuweinen...

Nur ist der 69er nicht durch einen durchgehenden D ersetzt worden, sondern durch einen auf gleicher Strecke verkehrenden D gestrichen, und der wurde nur durch den durchgehenden D ersetzt, weil der T eingestellt wurde, also ist dem kurzen bzw. den zwei kurzen D sehr wohl eine Träne nachzuweinen.
Noch dazu wurde der 69er und der 36er durch zwei auf völlig verschiednen Strecken verkehrenden D gestrichen ersetzt.

mfg
Luki
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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #13 am: 01. August 2011, 17:12:15 »
Der durchgehende D ist dennoch ein Fortschritt - die Einstellung des T ein Fehler! Ich kann mich noch erinnern, wie man die Frequenz des 74 A gewaltig unterschätzt hat und mit Solobussen gefahren ist, die nach kurzer Zeit überfrequentiert waren. Man hat nicht bedacht, dass die U 3 eigentlich nur den J ersetzt. Aber das ist eine andere Geschichte...

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Re: Linie 69 (1907-1975)
« Antwort #14 am: 01. August 2011, 18:22:06 »
Der durchgehende D ist dennoch ein Fortschritt - die Einstellung des T ein Fehler! Ich kann mich noch erinnern, wie man die Frequenz des 74 A gewaltig unterschätzt hat und mit Solobussen gefahren ist, die nach kurzer Zeit überfrequentiert waren. Man hat nicht bedacht, dass die U 3 eigentlich nur den J ersetzt. Aber das ist eine andere Geschichte...

Der 74A wurde ab seiner Einführung 1984 und auch nach der U3-Eröffnung 1991 immer mit Gelenkbussen betrieben. Lediglich an Sonntagen gab es zeitweilig Normalbusse. Dem 69er war nachzuweinen, da er, ebenso wie der 36er, durch die Linie D ersetzt wurde, die es damit im Netz zwei Mal gab. Die Führung des D auch an Sonn- und Feiertagen war natürlich eine Verbesserung, die aber nur auf Grund der Einstellung des T realisiert wurde.