Autor Thema: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz  (Gelesen 5221 mal)

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moszkva tér

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #390 am: 09. März 2017, 15:41:57 »
Was ist DKW????66sechs

luki32

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #391 am: 09. März 2017, 15:46:00 »
Was ist DKW????66sechs

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Klingelfee

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #392 am: 09. März 2017, 15:46:39 »
.....  natürlich ist der Park in der offiziellen Variante größer.
Und das sicherlich auch ein sehr großer Punkt, dass dies die bessere Variante ist. Denn ich glaube, daß diese Lösung auch zu einer Beruhigung der Neulerchenfelder Straße führt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

E1-c3

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #393 am: 09. März 2017, 15:55:17 »
.....  natürlich ist der Park in der offiziellen Variante größer.
Und das sicherlich auch ein sehr großer Punkt, dass dies die bessere Variante ist. Denn ich glaube, daß diese Lösung auch zu einer Beruhigung der Neulerchenfelder Straße führt.
Ich finde auch, dass diese Variante die günstigste ist. Mein Gott, dann fährt der 2er halt einmal mehr ums Eck...

38ger

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #394 am: 09. März 2017, 15:55:43 »
Insgesamt für Wiener Verhältnisse durchaus gelungene Information. :up:
Mich wundert vor allem, dass hier auch eine "Entlastung der U3" angesprochen wird. Als ob die St. U-Bahn überlastet sein könnte. :o
Der - aus derzeitiger Sicht - einzige (kleine) Wermutstropfen ist die Schlangenlinie, die der 2er von der Rosensteingasse in die Neulerchenfelder Straße fährt. Hier wäre eine direktere Führung wohl mit mehr Komfort für den Fahrgast verbunden gewesen - viel Platz hätte es nicht gekostet und man hätte den ganzen Platz mit einer gemeinsamen Ampelanlage sichern können, wodurch man den potentiellen Konfliktbereich bei der Ampel Ottakringer Straße # Taubergasse vermeiden hätte können.
Aber auf die Art, wie es jetzt gebaut wird, spart man zwei Weichen und eine Gleiskreuzung (oder eine DKW) ein, wenn man bei meiner Variante auch alle Relationen bauen hätte wollen. Und natürlich ist der Park in der offiziellen Variante größer.

Ich bin froh, dass es so kommt, wie es kommt!
Gerade die Schlangenlinie finde ich sinnvoll. In Kombination mit den verkehrsberuhigten Bereichen südlich und südöstlich des bisherigen Nicht-Parks (nördliche Eckmüllergasse und westliche Abelegasse) wird so wirklich das Maximum an Platz herausgeholt für den Park. Die Radien für die Gleise scheinen mir schon ausreichend groß gewählt - im Gegensatz zum Schwarzenbergplatz, wo man sich wirklich frag, ob diese Schlangenlinien auf einem komplett ungenutzten Platzbereich wirklich in der Form notwendig sind.

Auch der auf der WL-Homepage erwähnte Aspekt ist (teilweise mit Schleifenfahrt) durchaus zu begrüßen: "Durch die Neugestaltung des Öffi-Netzes werden die Linien 43 und U3 entlastet. Ein weiterer Vorteil: Durch die neuen Gleisverbindungen am JNB können die Straßenbahnen in Zukunft von jeder Richtung in jede Richtung weiterfahren. Störungen werden künftig unkompliziert über die Strecken anderer Linien umfahren. Einschränkungen für die Fahrgäste reduzieren sich dadurch auf ein Minimum."

Die einzigen Fragen, die für mich noch offen bleiben sind, ob im Zuge des Umbaus auch die Stationen der Linien 9 sowie der Linie 44neu für 36m-ULF geeignet sein werden. Im Falle von Umleitungen und Einziehern wäre das ja durchaus praktisch?
Und wie die Verkehrsberuhigung in den beiden angrenzenden Nebengassen ausschaut konnte ich auch noch nicht erkennen. Hier wäre wünschenswert, dass es nicht nur zu Tempo 30 und der vollständigen Ausräumung aller Parkplätze, sondern darüber hinaus zu einer reinen Fußgängerzone (ausgen. Einsatzfahrzeuge, Fahrzeuge der Wiener Gärten und Radfahrer) kommt Zumindest aber eine Begegnungszone mit vmax 20 und ohne Park- und Haltemöglichkeit wäre wünschenswert, damit diese Straßenkreuzung wirklich zu einem attraktiven Grätzlpark werden kann.

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #395 am: 09. März 2017, 16:02:12 »
Die einzigen Fragen, die für mich noch offen bleiben sind, ob im Zuge des Umbaus auch die Stationen der Linien 9 sowie der Linie 44neu für 36m-ULF geeignet sein werden. Im Falle von Umleitungen und Einziehern wäre das ja durchaus praktisch?
Und wie die Verkehrsberuhigung in den beiden angrenzenden Nebengassen ausschaut konnte ich auch noch nicht erkennen. Hier wäre wünschenswert, dass es nicht nur zu Tempo 30 und der vollständigen Ausräumung aller Parkplätze, sondern darüber hinaus zu einer reinen Fußgängerzone (ausgen. Einsatzfahrzeuge, Fahrzeuge der Wiener Gärten und Radfahrer) kommt Zumindest aber eine Begegnungszone mit vmax 20 und ohne Park- und Haltemöglichkeit wäre wünschenswert, damit diese Straßenkreuzung wirklich zu einem attraktiven Grätzlpark werden kann.
Das mit der Lang-ULF-Tauglichkeit wäre wünschenswert, zumal es ja durchaus sein könnte, dass der 44er auf Langzüge umgestellt werden muss, wenn wirklich so ein Fahrgastboom kommt, wie vorhergesagt. Die Kurzzüge könnte man dann ja zur Verdichtung der Intervalle am 9er verwenden, dessen Strecke eine Intervallverdichtung wohl besser verträgt als jene des neuen 44ers (wegen Überlappung mit 43 im stärksten Bereich).

Die Verkehrsberuhigung wird Teil eines Burgerbeteiligungsverfahrens und steht daher noch nicht fest. Aber hoffen wir, dass das dadurch nicht verwässert wird.
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38ger

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #396 am: 09. März 2017, 16:13:39 »
Die einzigen Fragen, die für mich noch offen bleiben sind, ob im Zuge des Umbaus auch die Stationen der Linien 9 sowie der Linie 44neu für 36m-ULF geeignet sein werden. Im Falle von Umleitungen und Einziehern wäre das ja durchaus praktisch?
Und wie die Verkehrsberuhigung in den beiden angrenzenden Nebengassen ausschaut konnte ich auch noch nicht erkennen. Hier wäre wünschenswert, dass es nicht nur zu Tempo 30 und der vollständigen Ausräumung aller Parkplätze, sondern darüber hinaus zu einer reinen Fußgängerzone (ausgen. Einsatzfahrzeuge, Fahrzeuge der Wiener Gärten und Radfahrer) kommt Zumindest aber eine Begegnungszone mit vmax 20 und ohne Park- und Haltemöglichkeit wäre wünschenswert, damit diese Straßenkreuzung wirklich zu einem attraktiven Grätzlpark werden kann.
Das mit der Lang-ULF-Tauglichkeit wäre wünschenswert, zumal es ja durchaus sein könnte, dass der 44er auf Langzüge umgestellt werden muss, wenn wirklich so ein Fahrgastboom kommt, wie vorhergesagt. Die Kurzzüge könnte man dann ja zur Verdichtung der Intervalle am 9er verwenden, dessen Strecke eine Intervallverdichtung wohl besser verträgt als jene des neuen 44ers (wegen Überlappung mit 43 im stärksten Bereich).

Die Verkehrsberuhigung wird Teil eines Burgerbeteiligungsverfahrens und steht daher noch nicht fest. Aber hoffen wir, dass das dadurch nicht verwässert wird.

Auf welcher Linie wird der Fahrgastzuwachs eigentlich stärker sein? Gibt es Schätzungen dazu?

M-wagen

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #397 am: 09. März 2017, 16:23:12 »
Das Video ist Super, nur wurde da eine direkte Fahrmöglichkeit der Linie 2 stadtauswärts über den JNB nach Ottakring vorgegaukelt, welche aber nur über die Schleife lt. Plan möglich sein wird.

E1-c3

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #398 am: 09. März 2017, 16:23:36 »
Das Video ist Super, nur wurde da eine direkte Fahrmöglichkeit der Linie 2 stadtauswärts über den JNB nach Ottakring vorgegaukelt, welche aber nur über die Schleife lt. Plan möglich sein wird.
Ja, das reicht auch. Wenn, dann wird diese Variante eh nur im Zuge von Betriebsfahrten befahren.

Die einzigen Fragen, die für mich noch offen bleiben sind, ob im Zuge des Umbaus auch die Stationen der Linien 9 sowie der Linie 44neu für 36m-ULF geeignet sein werden. Im Falle von Umleitungen und Einziehern wäre das ja durchaus praktisch?
Und wie die Verkehrsberuhigung in den beiden angrenzenden Nebengassen ausschaut konnte ich auch noch nicht erkennen. Hier wäre wünschenswert, dass es nicht nur zu Tempo 30 und der vollständigen Ausräumung aller Parkplätze, sondern darüber hinaus zu einer reinen Fußgängerzone (ausgen. Einsatzfahrzeuge, Fahrzeuge der Wiener Gärten und Radfahrer) kommt Zumindest aber eine Begegnungszone mit vmax 20 und ohne Park- und Haltemöglichkeit wäre wünschenswert, damit diese Straßenkreuzung wirklich zu einem attraktiven Grätzlpark werden kann.
Das mit der Lang-ULF-Tauglichkeit wäre wünschenswert, zumal es ja durchaus sein könnte, dass der 44er auf Langzüge umgestellt werden muss, wenn wirklich so ein Fahrgastboom kommt, wie vorhergesagt.
Nur ein Problem: Wo bekommt man die ganzen Langzüge her?? ;)

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #399 am: 09. März 2017, 16:26:02 »
Nur ein Problem: Wo bekommt man die ganzen Langzüge her?? ;)
Vom 67er und von Bombardier. :P
Und natürlich durch Verbesserung des Wartungszustandes der ULFe. :lamp:
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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #400 am: 09. März 2017, 16:26:41 »
Meiner Beobachtung nach ist der 2er am Außenast (ab JNBP) oft eher schlecht ausgelastet, da könnten Kurz-ULFe noch für einige Jahre ausreichen. Möglich (ich kenne die FG-Zahlen auf den Abschnitten nicht), dass man die Fahrgäste durch die Auskreuzung so umlagert, dass der – doch eher gut gefüllte – jetzige 44er-Außenast eine passende Versorgung bekommt, dafür eben der jetzige 2er-Außenast trotz Kurz-ULF ausreichend versorgt bleibt. Einzig die Ottakringer Straße innerhalb des JNBP wäre dann noch unterversorgt.

Einen Schönheitsfehler habe ich dann doch gefunden. Beim Video bei Minute 1:26 fährt der hellblaue "Zweier" wohl die einzige Verbindung, die bei der derzeit geplanten Gleiskonfiguration, nicht gefahren werden kann. Nämlich aus der verlängerten Taubergasse direkt in die Ottakringer Straße. :-)
Die Verbindung kann gefahren werden, aber halt nur mit Ringelspiel (Lorenz-Bayer-Platz) – von demher wirklich "nur" ein Schönheitsfehler. ;)

Und ein interessantes Detail am Rande: Die Haltestelle vom 44er Richtung Ottakring ist anscheinend doch östlich vom JNBP und nicht westlich davon.
Ja, da gab es mehrere Varianten, das Endergebnis dürfte eine Mischung von dem sein, mit Bedachtnahme auf Kurzführungen und Umleitungen. Ich habe den Gleisplan irrtümlicherweise für die Endvariante gehalten, sorry deswegen.


Alles in allem aber: Welche Gründe auch dahinter stehen, dieses Projekt zeigt: Wenn man will – oder muss (EFRE-Beteiligung?) – kann man ja! Genau so muss ein Projekt präsentiert (mit Name/Logo und verständlichen Visualisierungen) und kommuniziert werden, auch in Social Media (da argumentiert die Öffentlichkeitsarbeit auf der facebook-Seite brav aktiv für das Projekt). :up: :up: Hoffen wir, dass das im Straßenbahnbereich öfter passiert (bei den Ringlinien war es ja auch so).

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #401 am: 09. März 2017, 16:27:40 »
Nur ein Problem: Wo bekommt man die ganzen Langzüge her?? ;)
Vom 67er und von Bombardier. :P
Und natürlich durch Verbesserung des Wartungszustandes der ULFe. :lamp:
Hat der längere 2er dann nicht auch einen höheren Fahrzeugbedarf?

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t12700

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #403 am: 09. März 2017, 18:05:05 »
Nur ein Problem: Wo bekommt man die ganzen Langzüge her?? ;)
Vom 67er und von Bombardier. :P
Und natürlich durch Verbesserung des Wartungszustandes der ULFe. :lamp:
Hat der längere 2er dann nicht auch einen höheren Fahrzeugbedarf?
Wenn man die Intervalle nicht dehnt dann ja ;)

LG t12700
Auf dass uns die E1 noch lange erhalten bleiben; hoffentlich auch am 49er

twf

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Re: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz
« Antwort #404 am: 09. März 2017, 18:25:07 »
Da es nun keine Zukunftsperspektive mehr ist, sondern seit heute offiziell bestätigt, bitte nur mehr im anderen Thread weiterdiskutieren!