Autor Thema: System Rheinfeder  (Gelesen 5166 mal)

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #15 am: 16. Juni 2017, 12:29:14 »
Es wird tatsächlich (das erste Mal seit der Sanierung der Währinger Straße) wieder thermitgeschweißt!
Damit dürfte der Fahrkomfort insgesamt wesentlich besser und beständiger sein.

Nicht nur der Fahrkomfort verbessert sich, auch die Schweißnähte zerbröseln nicht mehr wie altbackene Semmeln.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #16 am: 16. Juni 2017, 12:36:21 »
Es wird tatsächlich (das erste Mal seit der Sanierung der Währinger Straße) wieder thermitgeschweißt!
Damit dürfte der Fahrkomfort insgesamt wesentlich besser und beständiger sein.

Nicht nur der Fahrkomfort verbessert sich, auch die Schweißnähte zerbröseln nicht mehr wie altbackene Semmeln.

So viel Geld und Qualität in die Wiener Straßenbahn zu stecken ist ja fast schon unheimlich ...

hema

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #17 am: 16. Juni 2017, 13:50:14 »

Nicht nur der Fahrkomfort verbessert sich, auch die Schweißnähte zerbröseln nicht mehr wie altbackene Semmeln.
Eine Thermitschweißung ist nicht besser oder haltbarer als eine E-Schweißung. Es kommt puncto Qualität und Haltbarkeit nur auf die korrekte Ausführung an!
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HLS

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #18 am: 16. Juni 2017, 20:48:04 »

Nicht nur der Fahrkomfort verbessert sich, auch die Schweißnähte zerbröseln nicht mehr wie altbackene Semmeln.
Eine Thermitschweißung ist nicht besser oder haltbarer als eine E-Schweißung. Es kommt puncto Qualität und Haltbarkeit nur auf die korrekte Ausführung an!
Dem ist vollinhaltlich zuzustimmen. Bei falscher/nicht (ganz) korrekter Vor- &  Nachbehandlung wirds mit Thermit auch nicht besser. Derjenige der die einzelnen Schweißverfahren anwendet, muß nur wissen was er tut. Auch könnte man, wenns nicht so unglaublich blödsinnig wäre, bei Schienen das Autogenschweißverfahren(Atze/Sauerstoff) anwenden.
Auch Schutzgasschweißungen wären bei dem Material möglich. Die Ergebnisse würden immer gleich sein, wenn derjenige eben es Profihaft ausführt.
Wichtig ist eben nur die entsprechende Vor- & Nachbearbeitung die jedes Schweißverfahren erfordert.

Aber das ist ein Thema, was ich hier zur unendlichen Geschichte erklären könnte und noch immer würde was anderes behauptet werden.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

hema

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #19 am: 16. Juni 2017, 21:20:41 »
Die sicherste Methode bei Schienen ist/wäre das Stumpfschweißen, weil es ohne Materiealzugabe erfolgt. Ob es das (eher teure) Verfahren auch für Rillenschienen gibt, weiß ich nicht.
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Re: System Rheinfeder
« Antwort #20 am: 18. Juni 2017, 17:18:42 »
Hier einmal  :up: :up: :up: für die späte, aber doch stattfindende, Anpassung an moderne Standards beim Gleisbau!
Einzig die Verfüllung des Schienenzwischenraumes nur mit Asphalt könnte sich rächen. Hier wäre Beton mit einer dünnen Asphaltnutzschicht wohl die bessere Wahl. :-\
"das korrupteste Nest auf dem weiten Erdenrund"
Mark Twain über die Wienerstadt.

Hubi

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #21 am: 18. Juni 2017, 18:00:39 »
Zitat
Hier einmal  :up: :up: :up: für die späte, aber doch stattfindende, Anpassung an moderne Standards beim Gleisbau!

Den nächsten "Quantensprung" wird es, vorraussichtlich, nächstes Jahr zu Ostern am Ring geben!
Mehr kann und darf ich im Moment dazu nicht sagen :'(

hema

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #22 am: 19. Juni 2017, 02:21:21 »
Busspur statt dem Gleis!?    >:D
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Hubi

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #23 am: 19. Juni 2017, 08:37:22 »
Hab gerade gesehen, dazu gab es schon mal ein Thema:

https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=5491.0

Schienenchaos

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #24 am: 20. Juni 2017, 13:55:14 »
Mittlerweile ist der Ausgleichsbeton fertig aufgebracht und die Asphaltierungsarbeiten haben am nördlichen Ende der Baustelle begonnen.
Insgesamt wirkt die Ausführung - insbesondere die Feinjustierung der Gleise - wesentlich exakter und hochwertiger als zuletzt etwa in der Hernalser Hauptstraße.
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Im Anschluss an den bestehenden Oberbau in der Wexstraße wird die Rheinfeder bis zur Höhe Klosterneuburger Straße 88 mit Beton vergossen. Der Anschluss von Asphalt auf Beton dürfte zudem über die gesamte Straßenbreite durchgehend und orthogonal verlaufen. Kein Vergleich zu den W-Tram- Übergängen am neuen 26er.
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hema

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #25 am: 20. Juni 2017, 14:21:19 »
Wo siehst du Asphalt?
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coolharry

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #26 am: 20. Juni 2017, 14:29:05 »
Wo siehst du Asphalt?

Wie nennst du das schwarze Zeug zwischen den Gleisen?
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

Schienenchaos

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #27 am: 20. Juni 2017, 14:30:15 »
Auf den Bildern 1, 2 und 4 - die Bituminöse Masse in den Gleiszwischenräumen.

hema

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #28 am: 20. Juni 2017, 14:45:07 »
Wo siehst du Asphalt?

Wie nennst du das schwarze Zeug zwischen den Gleisen?
Das ist Bitumen oder "Gemisch" bzw. Mischgut. Asphalt ist eigentlich dieses schwarze, zähflüssige Erdölderivat, das man gießen oder als Lack (Asphaltlack) auftragen kann, auch in der Medizin gab es Anwendungen, keine Ahnung ob es die noch gibt.

Aber heute hat sich offensichtlich eingebürgert, dass man jedes schwarze Zeug auf der Straße als Asphalt bezeichnet.
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Re: System Rheinfeder
« Antwort #29 am: 20. Juni 2017, 14:48:33 »
Wikipedia meint dazu: "Im Straßenbau bildet das Bitumen als Bindemittel zusammen mit den Gesteinskörnungen den Asphalt." (https://de.wikipedia.org/wiki/Bitumen)