Autor Thema: Test mit A1 62: GPS-Geschwindigkeitsüberwachung  (Gelesen 1555 mal)

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Re: Test mit A1 62: GPS-Geschwindigkeitsüberwachung
« Antwort #30 am: 03. August 2017, 00:33:07 »
Gibt es dafür auch nur annähernd genug Baken? Ich dachte die sind fast nur bei den Endstationen.

Nein, es gibts etliche mehr. Allein entlang des 13A hängen mind. 10, auch am 12A wird alle paar Stationen korrigiert (bei den beiden Linien hab ich aus verschiedenen Gründen mal genauer drauf geachtet). Im Grunde hängt bei jeder öfter genutzten Kurzführungsmöglichkeit eine.

Die Dinger sind auch vergleichsweise billig und einfach zu installieren (laufen mit Batterie und müssen einfach nur irgendwo rechts der Fahrbahn in Dachkantenhöhe hingepappt werden).
Liebe Fahrgäste: Der Zug ist abgefahren.

13er

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Re: Test mit A1 62: GPS-Geschwindigkeitsüberwachung
« Antwort #31 am: 03. August 2017, 09:54:16 »
Äh ... warum funktioniert GPS bei jedem handelsüblichen Navi und selbst bei billigen Smartphones so genau, dass es dir beim Routing jeden Abbiegevorgang auf den Punkt genau ansagt, und versagt lediglich bei (Wiener!) Straßenbahnfahrzeugen, die noch dazu streckengebunden sind, auf ganzer Linie? :blankd:
Das Navi interpoliert viel (fährt mit gleichbleibender Geschwindigkeit in Richtung x, wird also in y Sekunden dort sein). Für exakte Ortung vor Weichen ist das schwieriger, aber sicher auch machbar.
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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Re: Test mit A1 62: GPS-Geschwindigkeitsüberwachung
« Antwort #32 am: 03. August 2017, 10:49:05 »
Das Navi interpoliert viel (fährt mit gleichbleibender Geschwindigkeit in Richtung x, wird also in y Sekunden dort sein).

Lineare Interpolation sollte doch einfacher sein als zweidimensionale ...

Für exakte Ortung vor Weichen ist das schwieriger, aber sicher auch machbar.

Da die Ortung des Zuges abseits der Baken auch in jeder Haltestelle kalibriert wird (Türfreigabe!), sollten sich keine wahnsinnigen Diskrepanzen ergeben.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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Klingelfee

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Re: Test mit A1 62: GPS-Geschwindigkeitsüberwachung
« Antwort #33 am: 03. August 2017, 11:04:36 »
Da die Ortung des Zuges abseits der Baken auch in jeder Haltestelle kalibriert wird (Türfreigabe!), sollten sich keine wahnsinnigen Diskrepanzen ergeben.

Aber auch da kann es zu Abweichungen kommen (Doppelhaltestelle).
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Tatra83

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Re: Test mit A1 62: GPS-Geschwindigkeitsüberwachung
« Antwort #34 am: 03. August 2017, 11:25:34 »
Man könnte natürlich das ganze auch als Vorgriff auf Versuche mit (semi-)autonomem Fahren sehen.

Da ist GPS in diesem professionellen Feld aber herzlich ungeeignet für. Dafür müsste der Zug mit Kameras und Sensoren nur so vollgepappt werden, damit zwei redundante Industrie-PC das Fahrzeug steuern können.

hema

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Re: Test mit A1 62: GPS-Geschwindigkeitsüberwachung
« Antwort #35 am: 03. August 2017, 11:28:18 »
Es ist doch völlig wurscht, wenn der Zug an einer falschen Stelle piepst, weil die Ortung nicht exakt ist. Das ärgert höchstens den Fahrer. Macht der Zug das dauernd, dreht der Fahrer den Dreck halt ab und schreibt das auf den Pass.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

13er

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Re: Test mit A1 62: GPS-Geschwindigkeitsüberwachung
« Antwort #36 am: 03. August 2017, 11:29:29 »
damit zwei redundante Industrie-PC das Fahrzeug steuern können.
Die Arbeitsplatzrechner von F59 wären ideal dafür!
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