Autor Thema: Unmögliche Intervalle auf Linie 2  (Gelesen 12068 mal)

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Klingelfee

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #30 am: 22. September 2017, 16:39:14 »
Zitat

An dem Tag fuhr aber auch der Referatsleiter von BSm und auch er hat zugegeben, dass dort schnellstens was in der Fahrzeit getan werden muß . . . .
Der ist zwar sicher kein Beispiel für große Routine "Fahrkunst" (  ;D ), aber man sollte wohl eher was an den Ampeln machen, wenn die Straßenbahn nicht weiterkommt. Sonst kann man wohl bald eher zu Fuß gehen, wenn man es eilig hat!

Ich finde es anständig, dass sich der Referatsleiter aktiv ein Bild von der Strecke macht. Und was willst du mit den Ampel machen, wenn der MIV die Straßen verstopft. Denn wenn der Gürtel zu ist, bringt es auch nichts, wenn du die Gürtelquerung länger frei läßt. Deshalb kommen die Auto vor der Straßenbahn auch nicht weiter.
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hema

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #31 am: 22. September 2017, 17:44:08 »
Was soll ich machen? Wieder einmal zeigt sich, dass ich halt keine Ahnung von den Dingen habe!   :-X
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Lerchenfelder

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #32 am: 22. September 2017, 18:25:51 »
@67er: Das mit dem 46er sehe ich definitiv auch so. Ist meine "Stammlinie" und früher war ich nicht wirklich bei denen dabei, die gemeint haben "der 46er geht über es müssen schleunigst Langzüge her". Aber durch die Änderungen ist da jetzt schon ein deutlicher Fahrgastzuwachs zu spüren - besonders natürlich außerhalb des Gürtels wo es immer schon voller war.

Ich denke, dass das aber auch einfach eine Gewohnheitssache sein kann - schließlich mussten ja bereits während der Bauarbeiten viele statt ehemals mit dem alten 2er nun mit dem 46er fahren. Und vielleicht hat das auch ein Stück weit dazu beigetragen, dass der 46er nun stärker genutzt wird. (Beim 43er kann ich nicht viel dazu sagen, da bin ich nicht regelmäßig unterwegs.) Es war ja beim 5er und auch beim 9er ähnlich, als die U6 nicht gefahren ist. Da bemerkten viele, dass die Linien eigentlich gar nicht so unpraktisch für die persönlichen Wege sind... Vielleicht denken sich jetzt einige Leute gar nicht genau in die neue Linienführung rein und bleiben einfach gleich beim 46er...

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #33 am: 22. September 2017, 19:11:36 »
Und was willst du mit den Ampel machen, wenn der MIV die Straßen verstopft. Denn wenn der Gürtel zu ist, bringt es auch nichts, wenn du die Gürtelquerung länger frei läßt. Deshalb kommen die Auto vor der Straßenbahn auch nicht weiter.
Das ist aber eine Frage der Verkehrspolitik: wenn man zu jeder kritischen Kreuzung einen Polizisten hinstellt, der jeden abstraft, der die Kreuzung blockiert, hört sich das nach ein paar Wochen bis Monaten auf. Für so etwas bräuchte man aber wohl eine eigene Verkehrspolizei, wozu aber der politische Wille fehlt, da Autofahrer in Österreich nahezu Narrenfreiheit genießen. Das lustige dran wäre ja, dass sich bei strikter Ahndung der Vergehen gegen die StVO so eine Verkehrspolizei de facto von selbst finanzieren könnte, ja das Budget wohl eher entlasten würde.
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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #34 am: 23. September 2017, 10:59:58 »
Da könnte man aber eventuell 10 Wählerstimmen verlieren, passiert also nicht. ;)

HLS

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #35 am: 23. September 2017, 12:13:46 »

. . . . und in Dornbach Sand füllen musste . . . .
Beim Chopper Sand füllen, noch dazu in merkbarer Menge? Da muss dir aber ein echter Spezialist den Zug gebracht haben!   :-\

Selbst bei Laubfall und Nässe hält sich der Verbrauch normalerweise in engen Grenzen, kein Vergleich mit dem "alten" E"!
Wenn aber den ganzen Tag keiner füllt, kommt das eben vor.
Ich habe jedenfalls zwei volle Eimer gebraucht um den fehlenden Sand auszugleichen.

Der Zug fuhr übrigens, bis ich ihn bekam, nicht ein einzigesmal auf der kompletten Strecke.
Er wurde also immer mindestens einmal gekürzt, teilweise gar zweimal.
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hema

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #36 am: 23. September 2017, 12:20:09 »

Der Zug fuhr übrigens, bis ich ihn bekam, nicht ein einzigesmal auf der kompletten Strecke.
Er wurde also immer mindestens einmal gekürzt, teilweise gar zweimal.
Dabei ist der "neue" Teil des 2ers zwischen JN Berger-Platz und Dornbach doch eine absolut unproblematische Strecke, es sollte sich also eigentlich nichts zum schlechteren geändert haben. Aber vielleicht müssen die Hernalser erst lernen, mit dieser speziellen Linie umzugehen!?  ;)
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Klingelfee

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #37 am: 23. September 2017, 12:29:21 »

. . . . und in Dornbach Sand füllen musste . . . .
Beim Chopper Sand füllen, noch dazu in merkbarer Menge? Da muss dir aber ein echter Spezialist den Zug gebracht haben!   :-\

Selbst bei Laubfall und Nässe hält sich der Verbrauch normalerweise in engen Grenzen, kein Vergleich mit dem "alten" E"!
Wenn aber den ganzen Tag keiner füllt, kommt das eben vor.
Ich habe jedenfalls zwei volle Eimer gebraucht um den fehlenden Sand auszugleichen.

Der Zug fuhr übrigens, bis ich ihn bekam, nicht ein einzigesmal auf der kompletten Strecke.
Er wurde also immer mindestens einmal gekürzt, teilweise gar zweimal.

Das hat aber absolut nichts mit der Fahrzeit zu tun.

Ich hatte auch Tage, wo ich aus anderen Gründen in einer Schicht auf der Linie 62 kein einziges Mal Lainz gesehen. Einmal schadhafter Vorderzug, einmal fremder VU, 2mal VU Vorderzug mit PKW.
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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #38 am: 23. September 2017, 14:30:10 »
Gestern mal neue 2er schauen gegangen. In Kurzform. Intervalle und Fahrzeiten sind zu halten, wenn....,
Type E2-c5, da zeigt sich wieder, welch großen Einfluß eine Wagentype auf einer Linie haben kann.
Absolut unpassend bei hoher Passagierfrequenz und relativ kurzen Stationsabständen. Fahrer fuhren zum Teil später als es
der Fahrplan angab. Ampelschaltungen echt ein "graus". Neulerchenfelderstraße stehst bei jeder Pimperlampel.
Dabei ist der Nepomuk Berger Platz noch gar nicht fertig und verampelt!
Noch immer zu viele Langsamfahrstellen, u.a. Güpferlingstraße!
Mein Resümee, die Linienführung in der jetzigen Form eine Verschlechterung für Personal und Fahrgäste!

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #39 am: 23. September 2017, 14:39:02 »
Als langjähriger werktäglicher 2er-Benutzer (Oper - Josefstädter Straße) finde ich nicht, dass sich etwas verschlechtert hätte. Es war immer schon so chaotisch. Wobei es als Fahrgast schwierig zu mutmaßen ist, woran es liegt. Fahrer, Disponenten, Ampelschaltungen, keine Ahnung.
Jedenfalls kann mein Streckenabschnitt hin und wieder auch in der halben Zeit zurückgelegt werden, wenn es ein Fahrer mal wirklich eilig hat. Kommt selten vor, dann aber inklusive Überquerung von Zweierlinie und Gürtel bei Grün für den Querverkehr.

haidi

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #40 am: 23. September 2017, 15:29:54 »
Neulerchenfelderstraße stehst bei jeder Pimperlampel.
Ich weiß nicht, wie sich die Neulerchenfelder STraße nach der Fertigstellung vom J.-N.-Berger-Platz entwickelt, ich nehme an, dass wegen der  totalen Sperre der Relation Ottakringer-Neulerchenfelder der Verkehr verringern wird. Jetzt schon ist auf der STraße so wenig Verkehr, dass man die Ampeln (bis auf die Brunnengasse) abdrehen könnte.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

HLS

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #41 am: 24. September 2017, 10:54:59 »

Der Zug fuhr übrigens, bis ich ihn bekam, nicht ein einzigesmal auf der kompletten Strecke.
Er wurde also immer mindestens einmal gekürzt, teilweise gar zweimal.
Dabei ist der "neue" Teil des 2ers zwischen JN Berger-Platz und Dornbach doch eine absolut unproblematische Strecke, es sollte sich also eigentlich nichts zum schlechteren geändert haben. Aber vielleicht müssen die Hernalser erst lernen, mit dieser speziellen Linie umzugehen!?  ;)
Übrigens auch ich, nur um Missverständnisse vorzubeugen, bin nur bis zum Praterstern gekommen.

Du hast, und das bremst wirklich, zwei 15er Beschränkungen zwischen JNBP und Dornbach.
Die erste kurz nach der Teichgasse(dort steht man ja z.Z. auch ewig da STOP-Tafel) bis kurz vor die Verzweigungsweiche 2/9 und dann nochmal Liebknechtgasse<>Dürauergasse.
Was allerdings mit kurzen Ulfen besser war, war die Zufahrt zur Haltestelle Wattgasse(Wilhelminenstraße). Mit nem kurzem Zug konnte man oft hinterher fahren ohne Kruezungen zu verstellen, mit den Langzügen, ist es nicht mehr möglich und so verliert man durchaus auch mal 1-2 Phasen bis man überhaupt in die Haltestelle kommt.
Weiteres darf der (M)IV an besagter Haltestelle jeweils links abbiegen, was oft ebenfalls problematisch ist. Beim 44er ist es nicht so ins Gewicht gefallen, beim 2er spürt man es allerdings sehr sehr deutlich.
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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #42 am: 24. September 2017, 18:45:28 »
Frage daher: Wieso kann die Ottakinger Verkehrskommision nicht ein Linksabbiegeverbot von der Wilhelminenstraße und auch von Maysengasse in die Wattgasse initieren bzw. erwirken? Das Problem ist ja nicht neu sondern nur auf Grund der neuen Situation mit den langen Zügen jetzt noch stärker geworden!

Klingelfee

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #43 am: 24. September 2017, 18:52:03 »
Frage daher: Wieso kann die Ottakinger Verkehrskommision nicht ein Linksabbiegeverbot von der Wilhelminenstraße und auch von Maysengasse in die Wattgasse initieren bzw. erwirken? Das Problem ist ja nicht neu sondern nur auf Grund der neuen Situation mit den langen Zügen jetzt noch stärker geworden!

Und wie soll dann der MIV die Relationen dennoch nutzen können? Leider lassen die Nebenstraßen es nicht zu, dass man den Umweg um den jeweiligen rechten Häuserblock  machen kann.

Und die Frage stelle ich nicht, weil ich da Partei für den MIV ergreifen will, sondern, weil ich der Meinung bin, dass man dem MIV auch noch gewisse Wege zur Verfügung lassen muss.

Und ich glaube dass weniger die Relation Stadtauswärts - Wattgasse, als die Relation Stadteinwärts - Wattgasse das Problem ist und auch die schwieriger zu lösende Variante ist.
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haidi

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Re: Unmögliche Intervalle auf Linie 2
« Antwort #44 am: 24. September 2017, 22:17:18 »
Und ich glaube dass weniger die Relation Stadtauswärts - Wattgasse, als die Relation Stadteinwärts - Wattgasse das Problem ist und auch die schwieriger zu lösende Variante ist.
Ließe sich über Rückertgasse (linksabbiegen) - Seeböckgasse lösen - müsste man schlimmstenfalls eien Ampel bei Seeböckgasse - Wattgasse machen.
in die Rückertgasse ginge das LInksabbiegen schneller, weil ständig und nicht nur bei der Grünphase abgebogen werden kann.
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