Autor Thema: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof  (Gelesen 14084 mal)

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U4

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Seit der Verlängerung ist das Intervall der Linie 60 Richtung Rodaun zu vergessen. Entweder es kommt der nächste Zug in 15 Minuten oder sie fahren hintereinander
Mir ist klar dass die Linie lang ist, aber dann muss man sich eben etwas überlegen. Es hat keinen Sinn wenn die Züge Puffer an Puffer fahren und leer sind, und der Vorderzug gesteckt voll :fp: :bh:
In der Stoßzeit eine Kurzführung Hietzing wäre eine Alternative um einerseits die FG die mit der U-Bahn fahren zu "besänftigen" andererseits kommen auch viele mit der U-Bahn und dürfen in Hietzing sich in einen vollen 60 reinpressen

Schaut sich das denn niemand von den WL an ???

Klingelfee

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #1 am: 05. Oktober 2017, 19:03:48 »

Schaut sich das denn niemand von den WL an ???

Die Linie 60 ist wie wie alle neuen Linien in Beobachtung.

Wenn die Linie jedoch wirklich so im Eck ist, dann Frage ich mich jedoch, wieso der Disponent nicht eingreift und Züge in Hietzing oder auch in Rudolfsheim kürzt.

Für wird ja auch bezahlt, dass er bei unregelmäßigen Intervall eingreift.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Linie 360

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #2 am: 05. Oktober 2017, 19:20:16 »
@ Klingelfee-> Da geb ich Dir grundsätzlich Recht, aber:
Es gibt bei den Disponenten (wie überall) ein paar "Spezialisten"...

P-Dorfer

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #3 am: 05. Oktober 2017, 19:23:51 »
Wenn eine Linie nur funktionieren kann, wenn ich ständig Züge kurzführe ist das auch nicht so wirklich der Sinn der Sache.

Schön dass man sich Fahrzeuge einspart, aber dass lange Linien fast immer Probleme machen ist ja nun nichts neues....

Tatra83

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #4 am: 05. Oktober 2017, 19:40:02 »
Schön dass man sich Fahrzeuge einspart, aber dass lange Linien fast immer Probleme machen ist ja nun nichts neues....
Bei den aktuellen Bedingungen im Betrieb (jeder haut jedem das Hackl ins Kreuz) kein Wunder! Lange Linien funktionieren und lassen sich auch zuverlässig betreiben - in Wien scheint man damit nicht zurecht zu kommen.

U4

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #5 am: 05. Oktober 2017, 19:48:21 »
Ja aber jetzt ist ein Monat vergangen, eine Verbesserung - in der Stoßzeit - ist nicht in Sicht ...
Wie lange prüft der Teamleiter ?

hema

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #6 am: 05. Oktober 2017, 20:27:15 »
Lange Linien funktionieren und lassen sich auch zuverlässig betreiben - in Wien scheint will man damit nicht zurecht zu kommen.
Immer schön bei der Wahrheit bleiben!  ;)
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

cityjet

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #7 am: 05. Oktober 2017, 20:35:35 »
Muss da zustimmen, gibt sehr oft 15 Minuten Löcher mit anschließend 2-3 Straßenbahnen hintereinander. Hab mir schon von Anfang an gedacht das dieser 60er keine gute Lösung ist und bis jetzt ist leider auch das eingetreten. Hoffentlich kann man da noch nachbessern.

Klingelfee

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #8 am: 05. Oktober 2017, 20:42:20 »
Ja aber jetzt ist ein Monat vergangen, eine Verbesserung - in der Stoßzeit - ist nicht in Sicht ...
Wie lange prüft der Teamleiter ?

Der Teamleiter prüft hier gar nicht, sondern das geschieht schon mehrere Ebenen höher. Nur Fahr- und Dienstpläne ändern sich nicht von jetzt auf Gleich. Und solange sollten eben die Disponenten dafür schauen, das die Linie halbwegs funktionieren.

Diesbezüglich ist mir klar, dass ein kurzen auch nicht im Sinn der Fahrgastbeförderung ist. Aber es kann auch nicht sein, dass die Züge immer im Konvoi fahren und der Disponent schaut nur zu. Dann kann ich doch auch gleich den Disponent einstellen.

Sorry dass ich da auf die Disponenten losgehe. Aber dafür bekommen sie bezahlt.
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Linie 360

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #9 am: 05. Oktober 2017, 21:02:43 »
Der Evaluierungszeitraum beträgt 1/2 Jahr!

Rodauner

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #10 am: 05. Oktober 2017, 21:13:49 »
Hier arbeiten offenbar mehrere Abteilungen der WL gegeneinander. Ein Schelm, wer glaubt, dass die Verfügung der Schleichfahrstellen in der Mariahilfer Straße und vor dem Bahnhof Rudolfsheim just zur Linienumstellung Zufall gewesen ist! Kann mir niemand erzählen, dass der schlechte Gleiszustand nicht  schon länger bekannt war! In jeder anderen Stadt hätte man die schadhaften Abschnitte vor der Umstellung getauscht, um zumindest in der Beziehung die bestmöglichen Voraussetzungen für einen Erfolg der neuen Linienführung zu schaffen. So, wie das jetzt läuft, ist das einfach nur peinlich! Was sagt eigentlich die Hietzinger Bezirksvorstehung dazu, wo sie sich doch so inbrünstig für den "60er neu" ins Zeug gelegt hatte....??
D.o.a.

38ger

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #11 am: 06. Oktober 2017, 01:41:26 »
Interessant ... da ich als Döblinger nicht so oft so weit "runter" komm nach Wien: Wie zuverlässig sind und waren denn die Linien 52 und 58?
Hatten die auch gröbere Verspätungen? Bzw. wenn die erwähnten Langsamfahrstellen in der äußeren Mahü mitschuld sind ... hat die Linie 52 ähnliche Verspätungen?
15-Minuten-Löcher sind ja wirklich indiskutabel auf einer wichtigen Straßenbahnlinie!
Wenn die Verspätungen der Linie 60 bisher z.B. (reine Annahme!) 2 Minuten betrugen und beim 58er auch 2, wobei diese gänzlich innerhalb von Hietzing gewesen wäre, so wäre es ja nur logisch, dass die Verspätungen durch die Verlängerung des 60ers auf etwa 4 Minuten anwachsen, wenn man nicht gegenlenkt, aber 15 Minuten?
Ich versteh's ja noch beim 2er, weil der J-Wagen ja schon per se störungsanfällig war und dann noch eine lange Strecke hinzugekommen ist und jetzt abermals eine geringfügige "Verlängerung" hinzugekommen ist, aber beim 60er ...  ::)
Hat man in Rodaun und Westbahnhof keine vernünftigen Wendezeiten? Oder hat man die Fahrzeit gegenüber dem bisherigen Fahrplan noch gekürzt? Allein zwei Langsamfahrbereich können ja nicht sooo viel ausmachen mMn ... ?

haidi

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #12 am: 06. Oktober 2017, 03:19:39 »
Stadteinwärts sollte es kaum Behinderungen geben:
Hadikggasse, Schlossallee und Mariahilfer Straße bis Bahnhof Rudolfsheim baulich vom IV getrennt. von da an bis auf die 20 oder 30 m unmittelbar nach Bahnhof Rudolfsheim sind die Gleise bis zum Westbahnhof abmarkiert. Da sollte es eigentlich rennen.
Stadtauswärts ist die Lage nahezu ident bis auf die Hadikgasse, wo der IV seine 3. Fahrspur auf den Gleisen hat. Dort bin ich aber immer wieder zwischen 16 und 17 Uhr unterwegs und üblicherweise läuft es auf der 3. Spur um diese Zeit problemlos.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

P-Dorfer

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #13 am: 06. Oktober 2017, 07:27:00 »
Also ich bin seit vielen Jahren Nutzer der Linie 60, und eigentlich war die Linie meiner Erfahrung nach immer recht zuverlässig unterwegs (natürlich gab es in der Früh-HVZ Verspätungen, allerdings mehr oder weniger kollektiv, sodass es kaum Auswirkungen auf das Intervall hatte).
Allerdings empfand ich den 58 auch relativ pünktlich, weshalb mich die aktuellen Unregelmäßigkeiten fast etwas wundern.
Aber man muss finde ich schon dazu sagen, dass sich bei langen Linien kleine Unregelmäßigkeiten mehr auswirken. Wenn ein Zug etwas weniger schnell vorankommt als sein Vorderzug, dann sind die Auswirkungen natürlich größer, je länger die Linie ist (ist ja auch logisch, wenn sich der "Fehler" pro Station leicht summieren).

Und dieses Problem wird man bei langen Linien NIE wegbekommen.
(Das Extrembeispiel war/ist ja Frau Hasenfuß am 2er, da gibts dann ja ordentliche Auswirkungen).

Operator

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #14 am: 06. Oktober 2017, 07:42:43 »
(Das Extrembeispiel war/ist ja Frau Hasenfuß am 2er, da gibts dann ja ordentliche Auswirkungen).

Die Dame dürfte recht bekannt sein!  8)