Autor Thema: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof  (Gelesen 16030 mal)

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martin8721

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #165 am: 12. November 2017, 21:45:42 »
Er meint, dass man dann zu kritischen Tageszeiten längere Ausgleichszeiten in den Endstellen vorsehen könnte!

In Rodaun haben sie eh immer ausreichend Stehzeit.
Kritisch ist der Westbahnhof. Und hier wurde meines Wissens mit den neuen Plänen eh nachgebessert, sodass die Züge dort jetzt zumindest ein Intervall Stehzeit haben, also z.B. im 6-Minuten-Intervall 6 Minuten Stehzeit. Nachdem am Westbahnhof leider immer nur 1 Zug in der Schleife stehen kann, ist man hier mit der Stehzeit dann doch etwas beschränkt, vor allem zu jener Tageszeit, wo das dichteste Intervall (4 Minuten) gefahren wird.

t12700

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #166 am: 12. November 2017, 21:51:17 »
Er meint, dass man dann zu kritischen Tageszeiten längere Ausgleichszeiten in den Endstellen vorsehen könnte!
Ja das meine ich. Außerdem sorgen mehr Züge auch für ein dichteres Intervall, welches hier nur zwar nur einen minimalen Unterschied ausmacht, aber doch entscheidend sein kann. ;)

LG t12700
Auf dass uns die E1 noch lange erhalten bleiben; hoffentlich auch am 49er

martin8721

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #167 am: 12. November 2017, 22:01:26 »
Ja das meine ich. Außerdem sorgen mehr Züge auch für ein dichteres Intervall, welches hier nur zwar nur einen minimalen Unterschied ausmacht, aber doch entscheidend sein kann. ;)

Die Linie muss nicht dichter fahren, die Linie muss einfach regelmäßiger werden.  :lamp:

t12700

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #168 am: 12. November 2017, 22:14:31 »
Ja das meine ich. Außerdem sorgen mehr Züge auch für ein dichteres Intervall, welches hier nur zwar nur einen minimalen Unterschied ausmacht, aber doch entscheidend sein kann. ;)

Die Linie muss nicht dichter fahren, die Linie muss einfach regelmäßiger werden.  :lamp:
Das eine kann aber helfen, das andere zu ermöglichen.

Dass es auch andere Baustellen zu beheben gilt, wie Langsamfahrstellen durch Bauarbeiten sowie unvorteilhafte Ampelschaltungen ist mir klar. Daran gehört natürlich genauso gearbeitet damit der lange 60er noch ein Erfolg wird!

LG t12700
Auf dass uns die E1 noch lange erhalten bleiben; hoffentlich auch am 49er

60er

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #169 am: 12. November 2017, 23:50:48 »
Seitens Dr. Richard wurden Testfahrten zur Anfahrt der aufgelassenen Haltestelle 58 stadtauswärts durchgeführt - leider negativ.
Was genau wurde da "getestet" und warum negativ?

U4

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #170 am: 14. November 2017, 13:09:55 »
Linie 60 Stadteinwärts: Sillerplatz:

Zug 1: 2 Minuten
Zug 2: 3 Minuten
 :fp:

60er

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #171 am: 14. November 2017, 13:19:28 »
Kamen die Züge auch wirklich, oder wurde das nur auf den Displays angezeigt? Laut itip gibt es am 60er nämlich im Moment keinerlei Unregelmäßigkeiten. Die Fahrgastinformationsanzeigen spinnen in letzter Zeit immer wieder.

U4

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #172 am: 14. November 2017, 16:32:36 »
Habs nur vom qando gehabt...  :(

haidi

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #173 am: 14. November 2017, 19:05:50 »
Seitens Dr. Richard wurden Testfahrten zur Anfahrt der aufgelassenen Haltestelle 58 stadtauswärts durchgeführt - leider negativ.
Was genau wurde da "getestet" und warum negativ?
Ich kann mir vorstellen, dass das Abbiegen von der linken Spur auf der Kennedybrücke Richtung Hadikgasse direkt auf das ehemalige 58er-Gleis auch auf Grund der diversen Stangl (Lichtsignalanlage etc.) problematisch bis unmöglich ist.
Links und rechts von den beiden ehemaligen 58er-Gleisen sind Stangerln, da ist das Abbiegen schon eng und vor allem in der Stoßzeit stehen dort viele Menschen und warten auf Grün über die Hadikgasse. Wahrscheinlich wird man die Pollerreiche gegenüber der Nisselgasse abreißen müssen, damit der DrRichard von dort aufs 58er-Gleis kommt.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Rodauner

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #174 am: 14. November 2017, 19:17:58 »
Es geht möglicherweise auch um die Gefahr einer fensterseitigen Streifung mit einem stadteinwärts fahrenden oder gerade dort stehenden Zug, insbesondere beim Befahren der Linkskurve vor Erreichen der "58er" Haltestelle...
D.o.a.

maybreeze

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #175 am: 14. November 2017, 19:29:31 »
Seitens Dr. Richard wurden Testfahrten zur Anfahrt der aufgelassenen Haltestelle 58 stadtauswärts durchgeführt - leider negativ.
Was genau wurde da "getestet" und warum negativ?

Busse fahren bei der Brückenquerung auf der Ostseite gleich auf das ehemals stadtauswärts führende Gleis (sie umgehen damit eventuellen Stau aus der Nisslgasse bzw. Hadikgasse) - das hat angeblich nicht funktioniert (Begegnungsproblem mit dem stadteinwärts fahrenden Straßenbahn-Verkehr), daher soll jetzt ein Teil der ohnehin nicht mehr notwendigen und immer schon lästigen Sicherheitsgeländers entfernt und ein "Schlenker" aus der linken Busspur probiert werden.

@ Rodauner: Die finanziellen Kompetenzen des Bezirkes sind stark reglementiert, Gleissanierungen fallen nicht darunter. Dagegen Straßenbauten  :(

denond

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #176 am: 15. November 2017, 00:00:33 »
Ja das meine ich. Außerdem sorgen mehr Züge auch für ein dichteres Intervall, welches hier nur zwar nur einen minimalen Unterschied ausmacht, aber doch entscheidend sein kann. ;)

Die Linie muss nicht dichter fahren, die Linie muss einfach regelmäßiger werden.  :lamp:

Dazu bräuchte ich den Kursen nur in FR I und II jeweils 2Min. längere Fahrzeit zwischen Kennedy-Brücke und Westbahnhof bzw. umgekehrt geben.
Ausgleichszeit beim Westbahnhof mit 4Min. genügen ebenfalls. Den Rest einer ev. Verspätung in FR I (gefühlsmäßig so 2 bis 3Min) klärt die Fahrt von der Kennedy-Brücke bis Rodaun mit einer angemessenen Fahrzeit und eben dort ausreichenden Ausgleichszeit. Ich weiß schon: das kostet...  Das hätten sie sich aber vor einer Linienzusammenlegung überlegen müssen. Im Endeffekt ist diese Linienzusammenlegung -genauso wie die der Linie 2- nur eine Kostenvermehrung.

Und zu dem Thema Busse über ehemaliges Gleis der Linie 58:
Schon beim einfädeln von der ostseitigen Fahrbahn auf das Gleis würden sich die Busse schwer tun, schon alleine wegen der dort sich zahlreich ansammelnden Fußgänger vor der Ampel über die Hadikgasse in Richtung Nisselgasse. Und als nächstes sind der Randstein in der ehemaligen 58er-Hst. ein Hindernis für die Busse, denn sie brauchen um nicht auf die Haltestelleninsel dort auffahren zu müssen einen genügenden Raum einer Auslenkung um gerade zwischen den entgegenkommenden Zügen und der Halstestelleninsel in die Gerade einfädeln zu können. Und wenn sie dort z.B. zu zweit stehen, bekommt der in zweiter Pos. stehende Bus von der entgegenkommenden Bim mit der heckseitigen Auslenkung - hervorgerufen durch die Kurvenfahrt - eine Berührung fensterseitig. Und ob das im Sinne einer Verkehrsentflechtung ist?

haidi

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #177 am: 15. November 2017, 00:06:34 »
Dazu bräuchte ich den Kursen nur in FR I und II jeweils 2Min. längere Fahrzeit zwischen Kennedy-Brücke und Westbahnhof bzw. umgekehrt geben.
Ausgleichszeit beim Westbahnhof mit 4Min. genügen ebenfalls. Den Rest einer ev. Verspätung in FR I (gefühlsmäßig so 2 bis 3Min) klärt die Fahrt von der Kennedy-Brücke bis Rodaun mit einer angemessenen Fahrzeit und eben dort ausreichenden Ausgleichszeit. Ich weiß schon: das kostet...  Das hätten sie sich aber vor einer Linienzusammenlegung überlegen müssen. Im Endeffekt ist diese Linienzusammenlegung -genauso wie die der Linie 2- nur eine Kostenvermehrung.
Die Zusammenlegung bei der Linie 2 hat aber einen merkbaren Fahrgastzuwachs gebracht, was ja sinnvoll ist und daher eine eventuelle Kostensteigerung mehr als rechtfertigt. Wenn diese Linienänderungen ebenfalls einen Fahrgastzuwachse bringen, passt es ja.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

denond

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #178 am: 15. November 2017, 00:20:31 »
Die Zusammenlegung bei der Linie 2 hat aber einen merkbaren Fahrgastzuwachs gebracht, was ja sinnvoll ist und daher eine eventuelle Kostensteigerung mehr als rechtfertigt. Wenn diese Linienänderungen ebenfalls einen Fahrgastzuwachse bringen, passt es ja.

Das ist/wäre auch zu begrüßen. Da bin ich ganz bei dir.
Aber beide Linien, (eigentlich sind's ja drei, die U1 läuft ja auch nicht rund) laufen derzeit nicht optimal, denn es wurde nur das minimalste vorerst getan. Und bis beide Linien laufen, so wie es sein soll, ist noch einiges an Kosten wie Rolldienst, zusätzliche Wagenkilometer von nöten. Und am 60er mit Anbindung an die Mariahilfer Straße, da werden sie noch gehörig ins Schwitzen kommen. Schönbrunn liegt auch an der Strecke. Knappe 19 Jahre Rudolfsheim-Erfahrung liegt in meiner Meinung. Ich weiß ich nicht, wie es auf der Kosten/Nutzen-Seite dann ausschaut.  Auf's Jahr gerechnet???

Und beim 2er kann's ja auch nicht sein, daß pro Betriebstag bis zu 14 oder mehr Kurse zum Praterstern zwecks Verspätungsminimierung abgelenkt geführt werden müssen und ihr eigentliches Fahrziel nicht erreichen dürfen. Aber vielleicht ist die Ablenkung über Mühlfeldgasse zum PR gerade das, was den FG-Zuwachs am 2er bringt...  Da muß ich ehrlich gestehen, daß beobachte ich zu wenig.

Rodauner

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Re: Indiskutable Intervalle bei Linie 60 seit Verlängerung bis Westbahnhof
« Antwort #179 am: 15. November 2017, 08:49:51 »
@ Bezirk Hietzing, @ Wiener Linien!

Glaubt ihr immer noch, das 60/10 - Projekt (Linienumstellung, Verbesserung der Situation auf der Kennedybrücke) lässt sich zum Minimaltarif durchziehen? Wie naiv seid ihr? Dass man auch für einen Umbau des Busbereiches Geld in Hand nehmen muss, war allen klar, ausser euch scheinbar!
D.o.a.