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Öffentlicher Verkehr national und international => Verkehrspolitik => Thema gestartet von: 95B am 23. Juni 2014, 14:44:36

Titel: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 95B am 23. Juni 2014, 14:44:36
Brauner will weiter neue Schulden machen können

Finanzstadträtin fordert Änderungen bei Stabilitätspakt

Wien - Finanzstadträtin Renate Brauner hat am Montag Änderungen beim Stabilitätspakt gefordert. Im Jahr 2013 konnte Wien 84 Prozent seiner Investitionen aus dem laufenden Budget decken, für 16 Prozent musste auf eine Nettoneuverschuldung zurückgegriffen werden, das geht aus dem Rechnungsabschluss hervor. Das könnte ab 2016 Probleme machen, denn ab diesem Zeitpunkt erlaubt der Stabilitätspakt keine Neuverschuldung mehr.

Brauner sprach sich deshalb im Wiener Landtag erneut für eine Änderung der Kriterien des Stabilitätspaktes auf EU-Ebene aus. Geht es nach Brauner, sollen in Zukunft nachhaltige Investitionen wie etwa in Bildung aus dem Regelwerk ausgenommen werden: "Ich bekenne mich zu einem mittelfristig ausgeglichenen Haushalt, aber es ist unvernünftig, Investitionen, die Werte schaffen, aus dem laufenden Budget zu finanzieren."

Höchststand bei Schulden

Insgesamt hat Wien im Jahr 2013 12,471 Milliarden Euro ausgegeben sowie Einnahmen in der gleichen Höhe erzielt. Das Maastricht-Ergebnis erreichte mit einem Minussaldo von 135,04 Millionen Euro die Vorgaben des innerösterreichischen Stabilitätspaktes. Der Schuldenstand erhöhte sich um 285 Millionen Euro auf insgesamt 4,635 Milliarden Euro - ein neuer Höchststand, auch wenn die Neuverschuldung im Vergleich zu 2012 zurückgegangen ist. Wien stehe wirtschaftlich derzeit auf "grundsoliden Beinen", betonte Brauner bei ihrer Präsentation des Rechnungsabschlusses im Wiener Landtag.

Es ist der erste Rechnungsabschluss, den Wien unter dem neuen Landesgesetz zur risikoarmen Finanzgebarung vorlegt. Deshalb gibt es neben dem normalen Rechnungsabschluss erstmals auch einen Finanzschuldenbericht, in dem sämtliche Finanzierungsaktivitäten, der Schuldenstand, die Verschuldungsstruktur sowie der Zinsaufwand aufgeschlüsselt sind.

"Beitrag zur Transparenz"

Das sei ein weiterer Beitrag zur Transparenz in der Finanzgebarung der Stadt, erklärte Brauner, die gleichzeitig Vorwürfe der Opposition bezüglich undurchsichtiger Budgets, beispielsweise von Wien Holding oder Stadtwerken, zurückwies. Die Unternehmen würden nicht nur strengsten Richtlinien unterliegen, sondern auch offensive Informationspolitik leben. "Lesen muss man allerdings schon können und das auch tun", meinte sie in Richtung ÖVP und FPÖ.

Statt des "Allheilmittels" der doppelten Buchführung sprach sich Brauner für ein neues "passendes und modernes Haushaltsrecht" für Länder und Gemeinden aus, das auf der Drei-Komponenten-Rechnung basiere und eine sinnvolle Vermögensbewertung enthalte. "Mir ist nicht bekannt, dass die großen Finanzskandale mit einem kameralistischen Haushaltsrecht verursacht worden wären", so die Finanzchefin. (APA/red, 23.6.2104)

Q: http://derstandard.at/2000002231993 (http://derstandard.at/2000002231993)
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 23. Juni 2014, 14:48:28
Glücklicherweise ist der Stabilitätspakt eine EU-Gschichte und die wird kaum auf die Stadt Wien hören - die EU hat auch viele Vorteile, gerade bei Dingen, wo der Staat sonst sofort einknicken würde! Jetzt geht ihnen natürlich der Arsch auf Grundeis, aber das geschieht ihnen bei der enormen Geldverschwendung schon recht so. Irgendwann wird man auch in Wien draufkommen.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 60er am 23. Juni 2014, 14:49:06
Brauner wurde falsch zitiert, sie wollte eigentlich folgendes sagen:

Zitat
Brauner sprach sich deshalb im Wiener Landtag erneut für eine Änderung der Kriterien des Stabilitätspaktes auf EU-Ebene aus. Geht es nach Brauner, sollen in Zukunft nachhaltige Investitionen wie etwa der U-Bahn-Ausbau aus dem Regelwerk ausgenommen werden: "Ich bekenne mich zu einem mittelfristig ausgeglichenen Haushalt, aber es ist unvernünftig, Investitionen, die Werte schaffen, aus dem laufenden Budget zu finanzieren."
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 41 am 23. Juni 2014, 14:56:40
Hatten wir so einen Thread nicht schon einmal? Fällt Brauner echt nichts Neues ein? Peinlich, dieser 80er-Jahre-Sozialismus.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 106er am 23. Juni 2014, 15:00:18
Brauner will weiter neue Schulden machen können

[...] ein neues "passendes und modernes Haushaltsrecht" für Länder und Gemeinden aus, das auf der Drei-Komponenten-Rechnung basiere und eine sinnvolle Vermögensbewertung enthalte [...]. olor]

Und was ist die Drei-Komponenten-Rechnung (http://www.haushaltssteuerung.de/lexikon-drei-komponenten-rechnung-dkr.html)? Doppelte Buchhaltung einschließlich simultaner Cash-Flow-Rechnung. Toll!

Und bitte unbedingt eine "sinnvolle Vermögensbewertung" (nach US-GAAP oder IFRS), wo die Investoren über den Tisch gezogen werden können (Vorspiegelung tatsächlich nicht vorhandener Werte).


Edith:
Brauner will weiter neue Schulden machen können

[...] Präsentation des Rechnungsabschlusses im Wiener Landtag [...]
Every page a lie.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 41 am 23. Juni 2014, 15:56:24
Und bitte unbedingt eine "sinnvolle Vermögensbewertung" (nach US-GAAP oder IFRS), wo die Investoren über den Tisch gezogen werden können (Vorspiegelung tatsächlich nicht vorhandener Werte).
Was will Brauner da? Anlagevermögen nach belieben Auf- und Abwerten, damit ja keiner merkt, wo die SPÖ das Geld verjankert?
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: MK am 23. Juni 2014, 18:15:58
Das Problem ist: Verbietet man Politikern, offen Schulden zu machen, machen sie versteckt Schulden, die dann noch teurer kommen.

In Deutschland sind Public-Private-Partnerships sehr beliebt - in diesem Modell baut eine Firma z.B. eine Autobahn und erhält dafür einen gewissen Zeitraum jedes Jahr eine Zahlung aus der Staatskasse. Läuft auf das Gleiche heraus wie eine schuldenfinanzierte Autobahn, kostet aber noch mehr, weil einerseits die Firma sich das Geld auch nur borgt, und zwar zu höheren Zinssätzen als es die Gebietskörperschaft könnte, und andererseits auch noch der Gewinn aufgeschlagen wird.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 23. Juni 2014, 23:14:46
Das Problem ist: Verbietet man Politikern, offen Schulden zu machen, machen sie versteckt Schulden, die dann noch teurer kommen.
Für kleinere Bauvorhaben stimmt das schon, aber eine U-Bahn kann man mit PPPs (bei uns) eher nicht errichten ;)
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 03. November 2014, 15:24:37
Budget 2015: Wien macht neue Schulden

...

Auch die wachsende Stadt stelle das Budget vor Herausforderungen: Mehr Wiener bräuchten auch mehr U-Bahnen, Schule und Spitäler, um die Lebensqualität zu erhalten, so Brauner. Diesen Investitionen stehe aber immer der „Hemmschuh“ Stabilitätspakt im Weg. Erneut forderte die Finanzchefin, in Zukunft nachhaltige Investitionen aus den strengen Maastricht-Kriterien ausnehmen oder zumindest über längere Zeit abschreiben zu dürfen. Berechnet man die Neuverschuldung nach dem Maastricht-Saldo, beträgt diese im kommenden Jahr 298,14 Mio. Euro.

Zum ersten Mal ortete die Finanzstadträtin Bewegung auf europäischer Ebene: „Ich bin sehr optimistisch, dass die neue Kommission hier zu Änderungen bereit ist. Ich hoffe, schon in Jahresfrist.“ Für Wien würde etwa schon die Ausnahme der Investitionen in U-Bahnausbau und Krankenhaus Nord eine deutliche Annäherung an das für 2016 vorgeschriebene ausgeglichene Budget bedeuten, rechnete Brauner vor. Sollte sich der Stabilitätspakt bis 2016 nicht flexibler gestalten, werde man auf die Kooperation mit privaten Partnern setzen.

...

Die Ausgaben steigen um 405,36 Mio. Euro auf 12,74 Mrd. Euro, dabei seien aber vor allem auch die nachfragewirksamen Ausgaben „von Bleistift bis U-Bahn“ gestiegen, wie Brauner betonte. Teurer als 2014 kommen die Stadt vor allem die Ressorts Gesundheit, dessen Budget durch den Bau des KH Nord von 3,49 auf 3,64 Mrd. Euro steigt, und Bildung, wo beispielsweise der beitragsfreie Kindergarten mit 700 Mio. Euro zu Buche schlägt.

Mit Ende 2014 wird die Stadt einen voraussichtlichen Schuldenstand von 4,88 Mrd. Euro und damit um 244 Mio. Euro mehr als noch Ende 2013 haben. Allerdings sei die Pro-Kopf-Verschuldung der Hauptstadt mit 2.662 Euro pro Wiener vergleichsweise gering, meinte die Finanzchefin.

Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2677225/ (http://wien.orf.at/news/stories/2677225/)
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 03. November 2014, 18:11:19
Die Brauner wird bald (unrühmliche) Geschichte sein, aber unsere Kinder und Enkel werden zähneknirschend blechen müssen!  :down:
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 41 am 03. November 2014, 18:40:53
aber unsere Kinder und Enkel werden zähneknirschend blechen müssen!  :down:
Das ist mir eigentlich wurscht. Mir macht eher Sorgen, daß ich das zahlen darf.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 95B am 03. November 2014, 19:21:25
Das ist mir eigentlich wurscht. Mir macht eher Sorgen, daß ich das zahlen darf.

Du bist eh weit weg, da wird dich niemand belangen können. ;)
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Werner1981 am 03. November 2014, 23:25:07
Aber wenn man jetzt die 5 Mrd. Schulden bei Einnahmen und Ausgaben von jeweils 13 Mrd. in Relation zu einem Privathaushalt setzt, schaut die Sache gar nicht so schlimm aus: das wären bei einem Einkommen von 30.000 Euro 11.500 Euro Schulden. Da ist ja jeder Häuslbauer ein Schwerverbrecher dagegen.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Ferry am 04. November 2014, 08:30:46
aber unsere Kinder und Enkel werden zähneknirschend blechen müssen!  :down:
Das ist mir eigentlich wurscht.

Ja, weil du keine Kinder hast. Mir ist es nicht wurscht.

@95B: Es wird bei ihm nicht viel besser sein als bei uns.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 04. November 2014, 09:15:15
Aber wenn man jetzt die 5 Mrd. Schulden bei Einnahmen und Ausgaben von jeweils 13 Mrd. in Relation zu einem Privathaushalt setzt, schaut die Sache gar nicht so schlimm aus: das wären bei einem Einkommen von 30.000 Euro 11.500 Euro Schulden. Da ist ja jeder Häuslbauer ein Schwerverbrecher dagegen.
Der absolute Wert ist noch immer nicht sehr hoch, das stimmt. Aber der relative Zuwachs in den letzten paar Jahren ist erschreckend. Und du siehst ja, man will ungezügelt weitermachen...
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 04. November 2014, 16:29:50

Der absolute Wert ist noch immer nicht sehr hoch, das stimmt. Aber der relative Zuwachs in den letzten paar Jahren ist erschreckend. Und du siehst ja, man will ungezügelt weitermachen...
Dann gibt es noch die versteckten/ausgelagerten Schulden!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 04. November 2014, 23:32:22

Der absolute Wert ist noch immer nicht sehr hoch, das stimmt. Aber der relative Zuwachs in den letzten paar Jahren ist erschreckend. Und du siehst ja, man will ungezügelt weitermachen...
Dann gibt es noch die versteckten/ausgelagerten Schulden!
Ja, wenn man die dazurechnen würde, dann sähe es freilich gleich viel schlechter aus. Fairerweise muss man sagen, dass alle anderen Städte diese Tricks auch draufhaben und sich das damit zumindest im Durchschnitt wieder rausrechnet ;)
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 05. November 2014, 00:44:45
. . . .  und sich das damit zumindest im Durchschnitt wieder rausrechnet ;)
Es soll auch schon genug Firmenbosse gegeben haben, die der Meinung waren, wenn sie nur alle Verbindlichkeiten schön aus der Bilanz rausrechnen, dann würden sie nie in Konkurs gehen!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 13. Juni 2015, 20:09:23
BAWAG kürzt Wien den Kreditrahmen: http://wien.orf.at/news/stories/2715989/ (http://wien.orf.at/news/stories/2715989/)

Dabei hat die Renate doch gesagt, Wien erwächst gar kein tatsächlicher Verlust aus dem Franken-Glücksspiel. Wenn man jetzt einer roten Stadträtin nicht mehr glauben kann, wem dann überhaupt nocht?

Wichtig ist es jetzt jedenfalls, noch schneller noch mehr Schulden zu machen! Das kurbelt immerhin die (Bau- und Gratiszeitungs-)Wirtschaft an!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 13. Juni 2015, 20:42:40

Dabei hat die Renate doch gesagt, Wien erwächst gar kein tatsächlicher Verlust aus dem Franken-Glücksspiel.
Was hat die nicht schon alles gesagt!  ::)  ;D


Zitat
Wenn man jetzt einer roten Stadträtin nicht mehr glauben kann, wem dann überhaupt nocht?
Warum ist die eigentlich nicht damals mit dem Michl gleich in Moskau geblieben? Haben die etwa die Parteischule nicht mit einem Vorzugszeugnis abgeschlossen?  :o


Zitat
Wichtig ist es jetzt jedenfalls, noch schneller noch mehr Schulden zu machen!
Das wissen wir doch schon seit dem Sonnenkönig Bruno Kreisky!






Außerdem merke: Wer die Nati nicht ehrt, ist den Michi nicht wert!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Hubi am 17. November 2015, 17:10:04


Zitat
Wien wird aus den umstrittenen Frankenkrediten aussteigen. Dadurch könnte der Schuldenstand der Stadt explodieren und um rund 500 Millionen Euro in die Höhe schnellen. Diese Entscheidung ist das Ergebnis einer brisanten Nebenabsprache zum Arbeitsübereinkommen im Rahmen der rot-grünen Koalitionsverhandlungen nach der Wien-Wahl am 11. Oktober.


Wie Ö1 am Dienstag im "Mittagsjournal" berichtete, ist ein schrittweiser Ausstieg ab 2016 geplant. Damit werden aber auch die Kursverluste, die sich seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 angehäuft haben, schlagend. Die Rede ist von rund einer halben Milliarde Euro, um die sich die Schulden der Stadt Wien erhöhen könnten. Die SPÖ hatte bis dato immer behauptet, man spekuliere nicht mit den Frankenkrediten, sondern warte auf bessere Kurse.
Noch keine Bestätigung aus dem Rathaus

Im Wiener Rathaus will man jedoch nichts von einem Ausstieg wissen. Laut dem Büro der zuständigen Finanzstadträtin Renate Brauner existiert eine solche Übereinkunft nicht. "Vereinbart wurde, dass die bestehende Strategie evaluiert wird. Welche Maßnahmen ergriffen werden, ist noch offen", betonte ein Sprecher der Finanzstadträtin. Immerhin wurden fünf der sechs Frankenkredite der Stadt wurden erst heuer - und somit noch kurz vor der Wahl - "rolliert", also verlängert.
Auch, dass die Grünen in einer weiteren Nebenansprache durchgesetzt hätten, dass sie für städtische Unternehmen Aufsichtsräte nominieren können, wird im Rathaus bestritten. Eine solche Abmachung gebe es nicht, hieß es.
"Krone" warnt seit Jahren vor finanziellem Desaster

Die "Krone" warnt bereits seit 2011 vor einem Desaster bei den Frankenkrediten und berichtete außerdem im Juni 2015, dass Wien immer noch Frankenkredite in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro offen hat, wodurch drastische Folgen für die Bundeshauptstadt auftreten könnten. "Keine Panik, aber die Sache kann eskalieren", erklärte damals Peter Brezinschek, Chefanalyst der Raiffeisen Bank International. Zu diesem Zeitpunkt schwebte noch das Damoklesschwert des Euro- Austritts Griechenlands über Europa.

Detail am Rande: Auch FPÖ und ÖVP forderten bereits im Sommer einen stufenweisen Abbau der Frankenkredite binnen fünf Jahren. Die Gegenargumente der SPÖ lauteten damals: Erstens hätte man "auch 700 Millionen Euro mit den Frankenkrediten erwirtschaftet". Und zweitens seien die Kredite ohnehin "endfällig" - nur der Kurs am Ende der Laufzeit zähle.
Welche Überaschung!
Quelle:
http://www.krone.at/Oesterreich/Wien_Schuldenexplosion_wegen_Frankenkrediten-Um_500_Mio._Euro-Story-482549 (http://www.krone.at/Oesterreich/Wien_Schuldenexplosion_wegen_Frankenkrediten-Um_500_Mio._Euro-Story-482549)
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Tatra83 am 17. November 2015, 18:23:15
Und dazu aus 2013: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/593717_Keine-Spekulation-keine-Verluste.html

Daraus:

Zitat
"Die Forderung der Opposition nach einem Ausstieg ist der Zwang zum Unsinn, dem wir uns sicherlich nicht unterwerfen", betont Brauner. Bei einem Ausstieg würde man nämlich sofort gegenwärtige Verluste realisieren. Bei einem späteren Ausstieg könnten hingegen sogar noch Gewinne lukriert werden.

 :fp: :fp: :fp:
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 18. November 2015, 00:54:31
Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 41 am 18. November 2015, 19:42:48
Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.
Mit dem Zitat hat der Khol Anderl einmal tatsächlich einen Wurf gelandet.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 18. November 2015, 20:11:33
Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.
Mit dem Zitat hat der Khol Anderl einmal tatsächlich einen Wurf gelandet.
Er hat ein altes lateinisches Zitat verwendet - aber nicht verstanden. Denn ursprünglich bedeutete dieses, dass am Ende immer die Wahrheit ans Licht kommt. Andererseits hat sich auch das bewahrheitet über die Ära "speed kills".
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 18. November 2015, 20:24:59
. . . . dass am Ende immer die Wahrheit ans Licht kommt.
Nur blöd, dass das dann oft keiner wissen will!  :-[
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 95B am 04. März 2016, 10:34:35
Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Michael-Häupl-Stadt hat beschlossen, dass die Frankenkredite nicht nachteilig gewesen sein sollen:

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/804297_Hatten-sogar-einen-Zinsvorteil-von-816-Millionen-Euro.html
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Tatra83 am 01. Mai 2016, 12:20:04
Und leider geht es weiter mit dem finanzpolitischen Wahnsinn. Auf dem Landesparteitag der SPÖ Wien (http://www.spoe.wien/landesparteitag16/) wurde u.a. folgendes beschlossen:

Zitat
Der Wiener Landesparteitag fordert daher:   
* dass, Investitionen auf Fremdkapitalbasis (Kredite) in kommunale Anlagen von den Maastrichtbestimmungen ausgenommen werden, um Versorgungssicherheit zu wahren, Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft anzukurbeln.

* dass Privatisierungen im Bereich der kommunalen Ver- und Entsorgung sowie generell in Bezug auf die kommunale Daseinsvorsorge im Sinne der Wiener Bevölkerung eine klare Absage erteilt wird.

* dass Wien auch weiterhin ausreichende Budgetmittel für Investitionen in die Infrastruktur vorsieht, um bis 2020 rd. 2 Milliarden Euro in die Abfallwirtschaft, die Wasserversorgung, die Kanalisation und Kläranagen, die Parks und Großerholungsgebiete, den Gewässerschutz, die Energieversorgung und Verteilnetze sowie darüber hinaus den öffentlichen Verkehr dauerhaft zu sichern.

Dieser Antrag wurde angenommen, eingebracht wurde er vom Vorstand der Wiener SPÖ... Außerdem wurde ein Antrag angenommen, der den Bau des Lobautunnels fordert, damit die nächsten Milliarden verbuddelt werden und neue Verkehrsbelastung erzeugt wird.  :fp:
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 41 am 01. Mai 2016, 12:22:33
Glücklicherweise hört in Brüssel keiner auf solche Loser wie Brauner.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 95B am 01. Mai 2016, 12:25:47
Glücklicherweise hört in Brüssel keiner auf solche Loser wie Brauner.

Das ist leider egal – wir können auch ohne Brüssel und die EU im Handumdrehen unseren Schuldenstand weiter vervielfachen.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: N1 am 01. Mai 2016, 12:38:34
Wir bräuchten halt eine schwäbische Hausfrau im Geiste als Finanzstadträtin, die alle Schulden zurückzahlt wie weiland Ceausescu in Rumänien (der mit dem Wachsobst). Wie jeder weiß, hat diese Rosskur aus dem Land ein prosperierendes Paradies gemacht.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 01. Mai 2016, 20:41:28
http://www.tramwayforum.at/Smileys/twf/wink.gif
Und leider geht es weiter mit dem finanzpolitischen Wahnsinn.
Eine Partei in den letzten Zuckungen. Das Hauptbestreben ist anscheinend nachfolgenden Stadtregierungen und den kommenden Bürgergenerationen unbewältigbare Probleme umzuhängen. "Werd's scho sehg'n was davon habts, wann's uns nimma habts, ätsch-bätsch!".

Das "rote Wien", einst ein Segen, dann eine linke Geldmaschine und jetzt nur mehr eine Drohung!  :-[
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Tatra83 am 01. Mai 2016, 21:00:33
Das "rote Wien", einst ein Segen, dann eine linke Geldmaschine und jetzt nur mehr eine Drohung!  :-[

Eigentlich noch mehr, denn es ist schon anmaßend, wenn sich die SPÖ in ihrer heutigen Verfassung auf das Rote Wien (und dessen Errungenschaften) beruft. Mit der "SPÖ-Familie" von heute hat das damals nun garnichts mehr zu tun.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Operator am 01. Mai 2016, 21:25:50
http://www.tramwayforum.at/Smileys/twf/wink.gif
Und leider geht es weiter mit dem finanzpolitischen Wahnsinn.
Eine Partei in den letzten Zuckungen. Das Hauptbestreben ist anscheinend nachfolgenden Stadtregierungen und den kommenden Bürgergenerationen unbewältigbare Probleme umzuhängen. "Werd's scho sehg'n was davon habts, wann's uns nimma habts, ätsch-bätsch!".

Das "rote Wien", einst ein Segen, dann eine linke Geldmaschine und jetzt nur mehr eine Drohung!  :-[
Unter den "Blauen" wird sicher alles besser....... >:(
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 01. Mai 2016, 21:46:58
Habe ich das behauptet?  ???

Nur das, was sie derzeit betreiben, grenzt schon sehr an die Politik der verbrannten Erde! Ich bin übrigens für jeden, der im positiven Sinne der Menschen agiert (aller Bürger, nicht nur seiner Klientel!), egal welche Farbe. Nur soll man sich natürlich davor hüten in irgend einer Gruppierung à priori den "Heilsbringer" zu sehen, eine gesunde Portion Misstrauen ist immer angebracht!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 360 am 16. November 2016, 22:31:48
Das glaubt die Brauner wohl sebst nicht...->http://wien.orf.at/news/stories/2809321/
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 17. November 2016, 04:19:54
Das glaubt die Brauner wohl sebst nicht...->http://wien.orf.at/news/stories/2809321/
Vor allem vergisst die geflissentlich, welch gewaltige Aufwendungen in die Infrastruktur der wachsenden Stadt notwendig sein werden. Oder brauchen die Wiener dann kein Wasser, Gas und Strom mehr? Keine Kindergärten, Schulen, Spitäler, Abfallentsorgung, Verkehrsmittel, Straßen, Parks, Sportanlagen usw. mehr? Zudem wird der Nachhol- und Reparaturbedarf auf diesem Gebiet gern vergessen, der eigentlich jetzt schon besteht, weil seit Jahren vieles finanziell gerade nur noch am unteren Limit mit Loch auf,  Loch zu bedienbar ist!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: luki32 am 17. November 2016, 08:56:21
Das glaubt die Brauner wohl sebst nicht...->http://wien.orf.at/news/stories/2809321/

Ich frage mich bei den Politikern egal welche Farbe, ob die das wirklich glauben, was sie uns erzählen,  oder uns täglich absichtlich verarschen, ich denke da an Rot und Schwarz mit Schulden, Blau mit anderer Partei und nicht s mit Hypo zu tun, Grün alle Grenzen auf, Rosa mit Liberlaismus und Infrakstruktur verkaufen.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 17. November 2016, 09:21:49
Ich frage mich bei den Politikern egal welche Farbe, ob die das wirklich glauben, was sie uns erzählen
Natürlich nicht. Aber bis das alles rauskommt, was sie verbrochen haben, sind sie schon längst an einem anderen Posten oder in Pension und irgendeine Amtshaftung gibts bei uns nicht, also hat niemand was zu befürchten.

Aber es gibt ja jetzt schon Zukunftshoffnungen in der SPÖ, die Bürgermeister nach Häupl werden können. Wobei mir schon schlecht wird, wenn ich die Kandidatenliste zu lesen beginne.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: luki32 am 17. November 2016, 09:28:28
Aber es gibt ja jetzt schon Zukunftshoffnungen in der SPÖ, die Bürgermeister nach Häupl werden können. Wobei mir schon schlecht wird, wenn ich die Kandidatenliste zu lesen beginne.

Ich las einen netter Artikel, wo der "rechte" Flügel der Wiener SPÖ (völlig zu recht) auf die drei Stadträtinnen Brauner, Frauenberger und Wehsely los geht, was vom linken Flügel sofort als frauenfeindlich angesehen wurde. Nach deren Meinung sind wir jetzt schon so weit, daß man Stadträtinnen nicht mehr kritisieren darf, da das je fauenfeindlich sei.  :fp:

mfG
Luki
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Bus am 17. November 2016, 09:33:54
Vor allem, wenn die "große Verwaltungsreform" den Sinn hat, ältere Arbeitnehmer in die Frühpension zu drängen, damit Geld für "Soziales" da ist, obwohl die Regierung im Bund sagt, die Leute sollen länger arbeiten. Das Leben ist voller Widersprüche.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: haidi am 17. November 2016, 11:48:12
Wenn die öffentliche Verwaltung Beamte in Frühpension schickt ohne die Posten nachzubesetzen oder die Einheit auszugliedern *), dann ist das eine echte Ersparnis. Klingt komisch, ist aber so. Durch die Frühpension muss man demjenigen weniger zahlen (30 - 50% weniger als das Gehalt und später 10-30% weniger Pension (alle Werte geschätzt).

*) Die Ausgliederung führt meist dazu, dass das Personal dann aufgestockt wird, in einem mir bekannten Fall von ca. 140 auf ca. 400.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: W_E_St am 17. November 2016, 12:15:12
Zitat
Ich las einen netter Artikel, wo der "rechte" Flügel der Wiener SPÖ (völlig zu recht) auf die drei Stadträtinnen Brauner, Frauenberger und Wehsely los geht, was vom linken Flügel sofort als frauenfeindlich angesehen wurde. Nach deren Meinung sind wir jetzt schon so weit, daß man Stadträtinnen nicht mehr kritisieren darf, da das je fauenfeindlich sei.

Das nennt man dann klassische Zwickmühle. Zu verdanken haben wir das unter anderem jenen, die reflexartig auf alle außer weißen Männern hinhauen und mit diesen sinnlosen Aktionen jeder fundierten Kritik einen schlechten Beigeschmack geben. Hast du ganz genauso z.B. im nahen Osten, gäbe es nicht seit Jahrhunderten grassierenden Antisemitismus, an dem sich Europäer links der politischen Mitte durchaus schuldig fühlen, könnte man Israel vielleicht sachlich als modernen Staat in seinen Handlungen kritisieren, ohne dass das in religiöse Moraldebatten ausartet. Aber durch den unglaublichen Hass ist das Klima dermaßen vergiftet, dass so "feine" Differenzierungen kaum mehr möglich sind.

Feine Differenzierungen sind übrigens in der medialen Öffentlichkeit generell nicht sonderlich beliebt.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: moszkva tér am 17. November 2016, 14:07:49
Wenn die öffentliche Verwaltung Beamte in Frühpension schickt ohne die Posten nachzubesetzen oder die Einheit auszugliedern *), dann ist das eine echte Ersparnis. Klingt komisch, ist aber so. Durch die Frühpension muss man demjenigen weniger zahlen (30 - 50% weniger als das Gehalt und später 10-30% weniger Pension (alle Werte geschätzt).

*) Die Ausgliederung führt meist dazu, dass das Personal dann aufgestockt wird, in einem mir bekannten Fall von ca. 140 auf ca. 400.

Ganz so ist es nicht:
* Beamte kann man nicht in Frühpension schicken. Das geht nur einvernehmlich und dann meist mit einem Goldenen Handschlag. Das sind keine Angestellten der Privatwirtschaft, die man so einfach unter der Einhaltung der Kündigungsfrist einfach kündigen kann.
* Man geht davon aus, dass Beamte eh nix hackeln. Das stimmt sicher teilweise, aber eben auch nicht komplett. Wenn die Verwaltung also keine Aufgaben mehr im Haus erledigen kann, müssen Aufträge extern vergeben werden. Das kostet auch wieder was, wahrscheinlich sogar mehr, als wenn man ein, zwei B-Posten vorgehalten hätte, die das erledigen könnten. Beispiel: Das Layouting einer kleinen Publikation dauert ein paar Tage, kostet aber als Auftrag ca. 5000 Euro. Um das Geld kann man schon einen Layouter zwei Monate anstellen (inklusive aller Nebenkosten), in der Zeit können sieben oder Acht solcher Publikationen gemacht werden.
* Wenn ausgeschiedene Beamte nicht nachbesetzt werden, finden junge Arbeitskräfte keinen Job. Sie hängen also länger an den Sozialleistungen als notwendig; gründen keine Familie und bekommen keine Kinder; können die Wirtschaft nicht durch Konsum ankurbeln usw. Auch das kostet die Allgemeinheit und die Volkswirtschaft Geld.

Bei der Betrachtung der Bediensteten alleine kann die Verwaltung also meiner Meinung nach nur wenig einsparen.

Aber es geht ja heute nicht mehr um die Betrachtung des Gesamtsystems, sondern um Einzelposten. Magistratsabteilung XY hat pro Jahr soundsoviele hunderttausend Euro Personalkosten gespart. Dass dafür soundsoviele Millionen an Aufträgen mehr vergeben werden, interessiert ja nicht mehr!  :down:
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: coolharry am 17. November 2016, 15:13:02
Aber es geht ja heute nicht mehr um die Betrachtung des Gesamtsystems, sondern um Einzelposten. Magistratsabteilung XY hat pro Jahr soundsoviele hunderttausend Euro Personalkosten gespart. Dass dafür soundsoviele Millionen an Aufträgen mehr vergeben werden, interessiert ja nicht mehr!  :down:

Die Aufträge gehen ja an einen Freund des zuständigen Stadtrates. Voila. Alle sind glücklich. Der Steuerzahler, weil er davon nichts weiß, der Stadtrat, weil er vom Freund mal wieder zum Heurigen eingeladen wurde und natürlich das Freund Unternehmen, welches seinem Ungarischen Layouter den mindest Lohn bezahlt und dadurch mehr Reibach als sonst macht und der Ungar weil er immer noch mehr verdient als zuhause in Ungarn.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Inventar am 17. November 2016, 19:17:10

Ganz so ist es nicht:
* Beamte kann man nicht in Frühpension schicken. Das geht nur einvernehmlich und dann meist mit einem Goldenen Handschlag.

Echt jetzt? Da täuscht du dich aber gewaltig. Sie schicken dich auch nicht einvernehmlich und ohne goldenen Handschlag in den Ruhestand.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Klingelfee am 17. November 2016, 20:33:31

Ganz so ist es nicht:
* Beamte kann man nicht in Frühpension schicken. Das geht nur einvernehmlich und dann meist mit einem Goldenen Handschlag.

Echt jetzt? Da täuscht du dich aber gewaltig. Sie schicken dich auch nicht einvernehmlich und ohne goldenen Handschlag in den Ruhestand.

Dann muss der Beamte krank sein. Ansonsten wüsste ich nicht, dass Beamte gegen ihren Willen in die Frühpension geschickt werden

Oder kannst du deine Behauptung belegen?
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 17. November 2016, 20:48:52
Das geht m.W. nur krankheitshalber. Wobei man sicher bei den meisten irgendwas findet, wenn man wirklich will...
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Inventar am 18. November 2016, 10:44:39
Das geht m.W. nur krankheitshalber. Wobei man sicher bei den meisten irgendwas findet, wenn man wirklich will...

Um genau das geht es. Wenn sie wollen finden sie schon was.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Klingelfee am 18. November 2016, 11:58:36
Das geht m.W. nur krankheitshalber. Wobei man sicher bei den meisten irgendwas findet, wenn man wirklich will...

Um genau das geht es. Wenn sie wollen finden sie schon was.

Also wenn ich nicht in Krankenstand gehe, dann geht das nicht
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 18. November 2016, 12:41:53
Also wenn ich nicht in Krankenstand gehe, dann geht das nicht
Aber bei der jährlichen ärztlichen Untersuchung geht es dann :) Zu hoher Blutdruck usw. usf.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: moszkva tér am 18. November 2016, 13:39:55
Also wenn ich nicht in Krankenstand gehe, dann geht das nicht
Aber bei der jährlichen ärztlichen Untersuchung geht es dann :) Zu hoher Blutdruck usw. usf.

Ich wüsste nicht, dass alle Arbeitnehmer eine verpflichtende Untersuchung machen müssen (außer in manchen Berufen). Und wenn ich diese Untersuchung privat mache, gehen die Befunde den Dienstgeber genau gar nix an. Ich muss nicht einmal sagen, was ich habe, wenn ich im Krankenstand bin.

Die Zwangspensionierungen bei Beamten im Krankenstand sind übrigens auch sehr locker gehandhabt. Soweit ich weiß, muss man mindestens sechs Monate im Krankenstand sein (durchgehend). Und wenn man dazwischen einmal einen Tag in die Bude schaut, beginnt die Frist wieder von vorne. Beamte kann man fast nur mit goldenem Handschlag loswerden. Außer, jemand ist so blöd und macht ein schweres Dienstvergehen...

Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 18. November 2016, 13:52:29
Ich wüsste nicht, dass alle Arbeitnehmer eine verpflichtende Untersuchung machen müssen (außer in manchen Berufen). Und wenn ich diese Untersuchung privat mache, gehen die Befunde den Dienstgeber genau gar nix an. Ich muss nicht einmal sagen, was ich habe, wenn ich im Krankenstand bin.
Wir reden hier aber von den WL und da gibts eine amtsärztliche Untersuchung. Das konkrete Ergebnis geht die WL nix an, aber ob man noch fahrdiensttauglich ist.

Bei der ÖBB wurden früher auch etliche ältere Lokführer in Pension geschickt, die überhaupt noch nicht wollten.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Ferry am 18. November 2016, 14:19:15
Ich wüsste nicht, dass alle Arbeitnehmer eine verpflichtende Untersuchung machen müssen (außer in manchen Berufen). Und wenn ich diese Untersuchung privat mache, gehen die Befunde den Dienstgeber genau gar nix an. Ich muss nicht einmal sagen, was ich habe, wenn ich im Krankenstand bin.
Wir reden hier aber von den WL und da gibts eine amtsärztliche Untersuchung. Das konkrete Ergebnis geht die WL nix an, aber ob man noch fahrdiensttauglich ist.

Aber nur weil jemand nicht mehr fahrdiensttauglich ist, muss man ihn ja nicht gleich in Pension schicken. Bekommt er eben im Unternehmen einen anderen Job.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 18. November 2016, 14:38:00
Aber nur weil jemand nicht mehr fahrdiensttauglich ist, muss man ihn ja nicht gleich in Pension schicken. Bekommt er eben im Unternehmen einen anderen Job.
Muss man ja eh nicht. Aber wenn man will (darum geht es hier), kann man.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 18. November 2016, 15:15:50

Wir reden hier aber von den WL und da gibts eine amtsärztliche Untersuchung. Das konkrete Ergebnis geht die WL nix an, aber ob man noch fahrdiensttauglich ist.

Ein Amtsarzt unterliegt nicht der ärztlichen Schweigepflicht!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 13er am 18. November 2016, 16:40:21
Ein Amtsarzt unterliegt nicht der ärztlichen Schweigepflicht!
Guter Punkt, das wusste ich bisher nicht, stimmt aber!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: oldtimer am 18. November 2016, 17:08:31
Ein Amtsarzt unterliegt nicht der ärztlichen Schweigepflicht!
Guter Punkt, das wusste ich bisher nicht, stimmt aber!

Nicht umsonst antwortet man beim Amtsarzt nur auf von Ihm gestellte Fragen und plaudert nicht aus dem Wehwehchen-Nähkästchen  ;D
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 60er am 18. November 2016, 17:14:52
Muss man ja eh nicht. Aber wenn man will (darum geht es hier), kann man.

Dazu müssen allerdings schon beide Seiten wollen! Die Allermeisten gehen eh gerne früher.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Klingelfee am 18. November 2016, 17:42:04
Um eines klarzustellen.

Alle Mitarbeiter mit Fahrberechtigung müssen alle 5 Jahre auf ihre Fahrtauglichkeit Amtsärztlich überprüft werden.

Buslenker machen dies im Zuge des Antrages für die Führerscheinverlängerung bei eigens von der Ärztekammer geschulte niedergelassenen Allgemeinmediziner nach freier Auswahl. Fällt ein Buslenker bei diesem Gesundheitscheck durch, so ist er verpflichtet dies spätestens bei Ablauf des Führerscheines dem Arbeitgeber zu melden. Kein Führerschein = keine Fahrberechtigung

Straßenbahnfahrer machen diese Untersuchung von bestellten EU-Ärzten in der Direktion. Ob die Ärtze in einem Dienstverhältnis bei den WL stehen kann ich nicht sagen. Allerdings weis ich, dass die nur die Fahrtauglichkeit, aber bei Fahruntauglichkeit nur die weitere Verwendungmöglichkeit des Mitarbeiter sagen, nicht jedoch wieso der Mitarbeiter keine Fahrberechtigung mehr hat.

Der Direktionsarzt ist auf alle Fälle ein Angestellter der Krankenkassa. Auch dieser unterliegt der Ärztlichen Schweigepflicht bezüglich der Krankheit. Bezüglich der Fahrtauglichkeit hat er genauso wie der EU-Arzt das Recht, die Fahruntauglichkeit an das Unternehmen weiter zu melden.

Bis vor ein paar Jahren war es auch so, dass sich Fahrbedienstete zwar beim Hausarzt Krank melden durften, die Diensttauglichkeit durfte jedoch nur von einen Arzt der Betriebskrankenkassa festgestellt werden. Das dies nur ein Proformaakt war und die wichtigste Frage bein Bahnhofsarzt war, wann man frei ist, ist eine andere Geschichte.

Und zum Direktionsarzt kann man vorgeladen werden, oder auch selber vorsprechen, wenn man der Meinung ist, nicht fahrfähig zu sein. Und wenn der Direktionsarzt Mitarbeiter nur zeitlich befristet die Berechtigung erteilt, darf auch nicht weitermelden, wann der Mitarbeiter wieder vorstellig sein muss.

Und meines Wissens machen das viele Verkehrsunternehmen so.

Und abschließend will ich nochmal anmerken. Ein gesundheitlicher Abzug vom Fahrdienst ist kein automatischer Krankenstand und auch kein automatischer Antrag auf Frühpensionierung.
Und Entzug der Fahrberechtigung
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Stellwerker am 18. November 2016, 18:07:26
Alle Mitarbeiter mit Fahrberechtigung müssen alle 5 Jahre auf ihre Fahrtauglichkeit Amtsärztlich überprüft werden.

Kleine Ergänzung, diese 5 Jahre-Regelung gilt auch bei den Stationswarten, und da haben sehr viele keine Fahrberechtigung. Ebenso wird man untersucht wenn man für eine Fahrerfachschule abgibt. Nach Zustimmung diverser Stellen (Abteilung, Betriebsrat, Personalabteilung usw.) wird man zum Direktionsarzt vorgeladen um die Tauglichkeitsuntersuchung durchzuführen.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 4463 am 18. November 2016, 22:28:43
Fällt ein Buslenker bei diesem Gesundheitscheck durch, so ist er verpflichtet dies spätestens bei Ablauf des Führerscheines dem Arbeitgeber zu melden.
Ich hoffe doch, dass ein Buslenker (und Bimfahrer ebenso) sofort vom Fahrdienst abgezogen wird, wenn er die gesundheitlichen Voraussetzungen nicht mehr erfüllt. :o

Das dies nur ein Proformaakt war und die wichtigste Frage bein Bahnhofsarzt war, wann man frei ist, ist eine andere Geschichte.
Was meinst du mit "frei sein"? ???

Und wenn der Direktionsarzt Mitarbeiter nur zeitlich befristet die Berechtigung erteilt, darf auch nicht weitermelden, wann der Mitarbeiter wieder vorstellig sein muss.
Wie gibt es so etwas bitte? Der Arbeitgeber muss doch wissen, ab wann die Person nicht mehr fahren darf.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 19. November 2016, 01:21:25

Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 360 am 13. Dezember 2016, 23:19:34
Wir haben's ja :fp:->http://wien.orf.at/news/stories/2814489/
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 95B am 13. Dezember 2016, 23:21:11
Wir haben's ja :fp:->http://wien.orf.at/news/stories/2814489/

Den Untergang in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Tatra83 am 25. Mai 2017, 17:35:24
Es stört schon niemanden mehr: http://wien.orf.at/news/stories/2845392/ (Stadt Wien hat sechs Mrd. EUR Schulden) Warum das so ist, hat der Kommunikationspsychologe Prof. Rainer Mausfeld in seinem Vortrag "Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert? (https://www.youtube.com/watch?v=AU8hjfhAAxg&feature=youtu.be)" erklärt. Sehr sehenswert!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 25. Mai 2017, 19:10:19
Es stört schon niemanden mehr . . . .
Mich schon! Mich stört aber auch die Frau Brauner, nur interessiert das halt niemand, ist nur eine weltfremde Außenseitermeinung.  :-[
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Tatra83 am 25. Mai 2017, 19:42:20
Es stört schon niemanden mehr . . . .
Mich schon! Mich stört aber auch die Frau Brauner, nur interessiert das halt niemand, ist nur eine weltfremde Außenseitermeinung.  :-[

Aufpassen, früher gabs dafür ja nur Leichtdienst, aber demnächst kann man dich für diese Ansicht als Staatsverweigerer einbuchten, weil du die Korrektheit des Verwaltungshandelns in Frage stellst! :fp:
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Schienenbremse am 26. Mai 2017, 17:53:35
OT-Beiträge entfernt. Das ist www.tramwayforum.at und nicht www.stammtischforum.at!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 360 am 23. Oktober 2017, 22:26:33
Und die Schulden sollen auch 2018 weiter steigen...->
http://wien.orf.at/news/stories/2873692/
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 24. Oktober 2017, 00:41:34
Man könnte ja den weiteren U-Bahn-Bau stoppen . . . .         >:D
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Operator am 24. Oktober 2017, 06:59:37
Man könnte ja den weiteren U-Bahn-Bau stoppen . . . .         >:D
Das käme aber eine Bankrotterklärung gleich, also eher ummöglich!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 4463 am 24. Oktober 2017, 12:26:35
Man könnte ja den weiteren U-Bahn-Bau stoppen . . . .         >:D
Das wird keine Stadtregierung, die realistischerweise in den nächsten Jahr(zehnt)en gewählt werden könnte, tun. Dazu ist das "Geschäft" zu "lukrativ".  :-X
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 60er am 24. Oktober 2017, 12:56:23
Das wird keine Stadtregierung, die realistischerweise in den nächsten Jahr(zehnt)en gewählt werden könnte, tun. Dazu ist das "Geschäft" zu "lukrativ".  :-X
Um den U-Bahn-Wahn zu stoppen, müsste die (schwarz-blaue) Bundesregierung nur die finanziellen Mittel kürzen. >:D
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 24. Oktober 2017, 12:58:50
Dann hoff' ma halt mal auf den Moser . . . .   :)

Früher war er ja auch ein strenger Rechner und harter Kritiker der Geldverbrennung!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 4463 am 24. Oktober 2017, 14:45:52
Das wird keine Stadtregierung, die realistischerweise in den nächsten Jahr(zehnt)en gewählt werden könnte, tun. Dazu ist das "Geschäft" zu "lukrativ".  :-X
Um den U-Bahn-Wahn zu stoppen, müsste die (schwarz-blaue) Bundesregierung nur die finanziellen Mittel kürzen. >:D
Was aber, wenn der nächste Bürgermeister in Wien auch blau ist (Achtung, Wortspiel! ;) ) ? :P
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Rodauner am 24. Oktober 2017, 17:10:20
Um den U-Bahn-Wahn zu stoppen, müsste die (schwarz-blaue) Bundesregierung nur die finanziellen Mittel kürzen. >:D

Etwas in diese Richtung bahnt sich bereits an:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5308471/Umweltbundesamt-uebersiedelt-von-Wien-nach-Klosterneuburg

Sima hat in Radio Wien bereits heftig dagegen protestiert und von einem "Aushungern der Stadt Wien" gesprochen - nützen wird's ihr nix ;D

Vielleicht sorgt eine türkis-blaue Regierung somit für eine Zäsur bei U-Bahn-Planung bzw. -Ausbau. Könnte das evt. noch Einfluss auf die U2/U5 haben - oder ist da vertraglich schon alles zu 100% unter Dach und Fach?
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Tatra83 am 24. Oktober 2017, 17:18:30
Man muss sich wirklich keine Illusionen machen. Die zweite Ausbaustufe von U2/U5 ist derzeit nicht finanziert - freilich tun die U-Bahn-Fanatiker in Erdberg so als wäre alles fix. Der derzeitige Verkehrsminister ist, was die Bund-Beteiligung dafür angeht, eher zurückhaltend, zumal aus anderen Bundesländern die Stimmen laut werden, dass diese Bevorzugung von Wien ungerecht ist. Linz und Graz müssen Straßenbahn-Ausbauten aus der Gemeinde- und Landestasche zahlen. Aber selbst wenn der nächste Verkehrsminister nicht mehr den U-Bahn-Wahn mitfinanziert, dann nimmt Wien einfach Kredite auf oder erhöht die Dienstgeberabgabe drastisch, um den Bund-Anteil aus dem Arbeitnehmer-Börsel zu finanzieren.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Linie 360 am 24. Oktober 2017, 17:21:02
@ Rodauner-> Da hast Du recht, denn für das Linienkreuz U2/U5 gibt es vom Bund für die Abschnitte Altes AKH<->Elterleinplatz sowie Matzleinsdorfer Platz<->Wienerberg bislang keinerlei Finanzierungszusage (und der Bund will auch nicht mehr mitzahlen)...
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 38ger am 24. Oktober 2017, 19:05:56
@ Rodauner-> Da hast Du recht, denn für das Linienkreuz U2/U5 gibt es vom Bund für die Abschnitte Altes AKH<->Elterleinplatz sowie Matzleinsdorfer Platz<->Wienerberg bislang keinerlei Finanzierungszusage (und der Bund will auch nicht mehr mitzahlen)...

Deshalb hat man die U5 wohl auch als so idiotischen Stummel angelegt, dass man sie einfach verlängern muss, auch wenn der Bund nichts mehr dazuzahlt!  >:D ::) >:D
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 68er am 24. Oktober 2017, 19:25:54
Bei aller Gegnerschaft zum U-Bahnbau, aber eine Bevorzugung Wiens stellt die Beteiligung des Bundes wohl nicht dar. Im Vergleich zur Einwohnerzahl käme der Bund sonst bei der von ihm zu finanzierenden Verkehrsinfrastruktur sehr günstig weg, wieviel Eisenbahn- und Autobahnkilometer kann es in einem flächenmäßig kleinen Bundesland denn geben?
Wenn Oberösterreich und die Steiermark Bundesgelder für die Straßenbahnen in Linz und Graz wollen, müssten sie konsequenterweise mit den Ausgaben für den Autobahnbau auf Wiener Niveau zufrieden sein.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Rodauner am 24. Oktober 2017, 21:12:24
@ Rodauner-> Da hast Du recht, denn für das Linienkreuz U2/U5 gibt es vom Bund für die Abschnitte Altes AKH<->Elterleinplatz sowie Matzleinsdorfer Platz<->Wienerberg bislang keinerlei Finanzierungszusage (und der Bund will auch nicht mehr mitzahlen)...

Deshalb hat man die U5 wohl auch als so idiotischen Stummel angelegt, dass man sie einfach verlängern muss, auch wenn der Bund nichts mehr dazuzahlt!  >:D ::) >:D

Sollte es bei der 2, Ausbaustufe zu Verzögerungen kommen, wird dieser Pfusch noch offensichtlicher. Die Aussicht, dass in Wien bald gewählt wird und eine nicht rot-dominierte Stadtregierung kommt, die das ganze Projekt noch rechtzeitig abdreht, ist halt leider nicht allzu groß ::) (wobei Ersteres m.M.n. wahrscheinlicher ist als Zweiteres 8)).
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 60er am 24. Oktober 2017, 21:33:20
Was aber, wenn der nächste Bürgermeister in Wien auch blau ist (Achtung, Wortspiel! ;) ) ? :P
Die U-Bahn kommt wahrscheinlich eh trotzdem, egal wer gerade regiert. Politiker müssen schließlich an die kommenden Wahlen denken und keine Partei wird bei den Wählern als U-Bahn-Verhindererpartei dastehen wollen.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: Rodauner am 24. Oktober 2017, 23:31:25
Nachdem in den letzten Jahrzehnten so gut wie immer irgendwo an einer U-Bahn geplant oder gebaut worden ist, haben die Leute das als selbstverständlich im Hirn. Mit einer (neuen) Straßenbahn kann man kaum jemand hinter dem Ofen hervorlocken. Der Wiener ist ja auch nicht komplett blöd und sieht, wie stiefmütterlich die Straßenbahn im Vergleich zur U-Bahn behandelt wird und wie sich das auf Tempo, Qualität und Komfort auswirkt!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 38ger am 24. Oktober 2017, 23:47:37
Na geh ... bist leicht nicht zufrieden mit den "Intervallen" am 2er und am 60er? :P
Oder mit den neuen "schönen" Rasengleisen in der Tokiostraße?
Und erst die super durchgestylte Bimhaltestelle am Kagraner Platz?
Man macht doch eh so viel! :P
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: coolharry am 25. Oktober 2017, 07:40:13
Man macht doch eh so viel! :P

Ja macht man. Nämlich: WERBUNG.
Werbung die keiner braucht und im Gegenzug befindet sich das Aushangmanagment an einem Tiefpunkt ihrer Geschichte. Die Geschichte der letzten Wochen war nicht grad deren Sternstunden.
Warum plakatierens nicht einmal den Wiener Schnellverkehrsplan auf eine Plakatwand. Das würde wenigstens wem mal mehr nutzen als sinnlose Sprüche.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 38ger am 25. Oktober 2017, 15:57:34
Man macht doch eh so viel! :P

Ja macht man. Nämlich: WERBUNG.
Werbung die keiner braucht und im Gegenzug befindet sich das Aushangmanagment an einem Tiefpunkt ihrer Geschichte. Die Geschichte der letzten Wochen war nicht grad deren Sternstunden.
Warum plakatierens nicht einmal den Wiener Schnellverkehrsplan auf eine Plakatwand. Das würde wenigstens wem mal mehr nutzen als sinnlose Sprüche.

Gibt's ja eh:
ß kostet nix extra
ß kommt Farbe rein
ß kommt gleich die Nächste
ß geht ruck-zuck

Falls Du die ÖBB-Plakate tatsächlich noch nicht gesehen haben solltest, im folgenden Link ganz unten zu finden: https://infrastruktur.oebb.at/de/informationen-und-mehr/aktuelle-themen/wiener-s-bahn-bekennt-farbe

Alles schöne Beispiele dafür, warum sich Autofahrer benachteiligt fühlen. Auch beim Radverkehr wird vor Allem in Werbemittel, Marketingkampagnen usw. sehr viel Geld gesteckt. Beim Radfahrer selbst kommt wenig davon an. In Kombination mit dem ganzen politischen Gejubel, wie weltbest die Wiener Linien doch sind, welche Verbesserungen die niederösterreichischen Grinsefratzen schon wieder umgesetzt haben, entsteht dann beim Autofahrer vor Allem das Gefühl, er sei der Einzige, der nie beachtet und nur geschröpft würde. Obwohl tatsächlich ständig Autobahnen, Schnellstraßen, Parkhäuser, P&R-Anlagen usw. errichtet werden, während z.B. beim Eisenbahnbudget enorm viel Geld nicht dem Kunden, sondern den Anrainern (Stichwort: Lärmschutzwände) oder dummen Kfz-fahrern (Stichwort: Andreaskreuze, Leutwerke, Blinkanlagen, Unterführungsbauten usw.) zugute kommt.  :bh:
Zumindest in dem Punkt ist die Problematik weder Wien, noch Wiener-Linien-spezifisch.  :fp:
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 4463 am 25. Oktober 2017, 16:07:53
dummen Kfz-fahrern (Stichwort: Andreaskreuze, Leutwerke, Blinkanlagen, Unterführungsbauten usw.) zugute kommt.  :bh:
Entschuldige bitte, aber das Argument nimmt deinem Beitrag leider die Glaubwürdigkeit: Andreaskreuze sind die lt. Gesetz vorgeschriebene absolute Mindestausstattung für eine Eisenbahnkreuzung (EK). Wenn eine EK an einer Strecke liegt, die mit höheren Geschwindigkeiten befahren wird, oder die eben nicht ausreichend eingesehen werden kann, sind weitere technische Maßnahmen notwendig, weil sonst selbst der intelligenteste, aufmerksamste Autofahrer keine Chance hat, einen herannahenden Zug rechtzeitig zu erkennen (ohne diese Vorkehrungen müssten die Züge an den entsprechenden EK vorher abbremsen - das wäre eine wahrlich "tolle" Werbung für die Bahn). Darüberhinaus sind bei Strecken, auf denen hohe Geschwindigkeiten gefahren werden (ich weiß nicht, wo die Grenze liegt, 140, 160 oder 200 km/h), keine niveaugleichen EK erlaubt, weshalb Unterführungen oder Brücken gebaut werden müssen. Natürlich kann man manche EK-Sicherungen für übertrieben halten, aber es gibt in den allermeisten Fällen schon sehr gute Gründe dafür. :lamp:
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 38ger am 25. Oktober 2017, 16:43:00
dummen Kfz-fahrern (Stichwort: Andreaskreuze, Leutwerke, Blinkanlagen, Unterführungsbauten usw.) zugute kommt.  :bh:
Entschuldige bitte, aber das Argument nimmt deinem Beitrag leider die Glaubwürdigkeit: Andreaskreuze sind die lt. Gesetz vorgeschriebene absolute Mindestausstattung für eine Eisenbahnkreuzung (EK). Wenn eine EK an einer Strecke liegt, die mit höheren Geschwindigkeiten befahren wird, oder die eben nicht ausreichend eingesehen werden kann, sind weitere technische Maßnahmen notwendig, weil sonst selbst der intelligenteste, aufmerksamste Autofahrer keine Chance hat, einen herannahenden Zug rechtzeitig zu erkennen (ohne diese Vorkehrungen müssten die Züge an den entsprechenden EK vorher abbremsen - das wäre eine wahrlich "tolle" Werbung für die Bahn). Darüberhinaus sind bei Strecken, auf denen hohe Geschwindigkeiten gefahren werden (ich weiß nicht, wo die Grenze liegt, 140, 160 oder 200 km/h), keine niveaugleichen EK erlaubt, weshalb Unterführungen oder Brücken gebaut werden müssen. Natürlich kann man manche EK-Sicherungen für übertrieben halten, aber es gibt in den allermeisten Fällen schon sehr gute Gründe dafür. :lamp:

Es ging mir dabei um den flächendeckenden Ersatz normaler Andreaskreuze (siehe hier: https://www.pitopia.de/pictures/standard/f/fotofritz/18/fotofritz_82918.jpg) durch rechteckige weiße Schilder mit aufgemaltem Andreaskreuz (siehe hier: http://www.bahnbilder.de/1200/andreaskreuz-stop-auf-866686.jpg). Kostet insgesamt ein Vermögen, der zusätzliche Nutzen ist aber nur in wenigen Fällen (wenn überhaupt gegeben).
Es mag Gründe für die bessere Sicherung von Eisenbahnkreuzungen geben, dagegen wehre ich mich ja nicht. Worum es aber geht ist die Budgetzurechnung und die Verantwortung für derartige Umbauten: Wenn ich Geld für die Sicherheit von Straßenfahrzeugen aufwende, dann gehört es auch dem Straßenerhaltungsbudget zugerechnet und von ASFINAG und CO. finanziert und nicht von der ÖBB Infra!
Dasselbe bei der Errichtung von Radwegen, da heißt es dann er hätte X Mio. gekostet, dabei sind in diesen X Mio. die Umrüstung aller Kfz-Ampeln von Glühbirne auf LED, die Erneuerung der gesamten Fahrbahn usw. enthalten. Das kommt aber beim Autofahrer gar nicht an. Und genau das ist ja einer der Gründe, warum Autofahrer immer das Grund haben die Melkkuh der Nation zu sein, weil wahnsinnig viele Ausbauten, die auch Kfz dienen ausschließlich der Eisenbahn, dem Radverkehr usw. umgehängt werden. Gleichzeitig werden etwa reine Fahrbahnsanierungen als so selbstverständlich erachtet, dass die Ausgaben und Investitionen in diese Infrastrukturen beim Autofahrer gar nicht ankommen.

Und den Vorteil für Bahnkunden, dass etwa ein beschrankter Bahnübergang durch eine Unterführung ersetzt wird, den erkläre mir doch bitte. Nutznießer sind hier einzig und alleine jene, die die Unterführung benutzen ... dementsprechend sollte auch der Straßenerhalter dafür aufkommen!
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 25. Oktober 2017, 17:16:00
Investitionen in oder für Radfahranlagen werden natürlich ausschließlich aus den Mitteln der Fahrradsteuer bezahlt!  8)
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: coolharry am 25. Oktober 2017, 17:30:39
Es ging mir dabei um den flächendeckenden Ersatz normaler Andreaskreuze (siehe hier: https://www.pitopia.de/pictures/standard/f/fotofritz/18/fotofritz_82918.jpg) durch rechteckige weiße Schilder mit aufgemaltem Andreaskreuz (siehe hier: http://www.bahnbilder.de/1200/andreaskreuz-stop-auf-866686.jpg). Kostet insgesamt ein Vermögen, der zusätzliche Nutzen ist aber nur in wenigen Fällen (wenn überhaupt gegeben).
Es mag Gründe für die bessere Sicherung von Eisenbahnkreuzungen geben, dagegen wehre ich mich ja nicht. Worum es aber geht ist die Budgetzurechnung und die Verantwortung für derartige Umbauten: Wenn ich Geld für die Sicherheit von Straßenfahrzeugen aufwende, dann gehört es auch dem Straßenerhaltungsbudget zugerechnet und von ASFINAG und CO. finanziert und nicht von der ÖBB Infra!
Dasselbe bei der Errichtung von Radwegen, da heißt es dann er hätte X Mio. gekostet, dabei sind in diesen X Mio. die Umrüstung aller Kfz-Ampeln von Glühbirne auf LED, die Erneuerung der gesamten Fahrbahn usw. enthalten. Das kommt aber beim Autofahrer gar nicht an. Und genau das ist ja einer der Gründe, warum Autofahrer immer das Grund haben die Melkkuh der Nation zu sein, weil wahnsinnig viele Ausbauten, die auch Kfz dienen ausschließlich der Eisenbahn, dem Radverkehr usw. umgehängt werden. Gleichzeitig werden etwa reine Fahrbahnsanierungen als so selbstverständlich erachtet, dass die Ausgaben und Investitionen in diese Infrastrukturen beim Autofahrer gar nicht ankommen.

Und den Vorteil für Bahnkunden, dass etwa ein beschrankter Bahnübergang durch eine Unterführung ersetzt wird, den erkläre mir doch bitte. Nutznießer sind hier einzig und alleine jene, die die Unterführung benutzen ... dementsprechend sollte auch der Straßenerhalter dafür aufkommen!

Die Einnahmen aus der Mineralölsteuer betrugen 2016 4,338Mrd. Euro. Also natürlich zahlt der gemeine KFZler einen Teil der Ausgaben für sich und andere. Denn wo wurden in einem Jahr 4,338Mrd. Euro nur für den Straßenbau ausgegeben, der nur dem KFZ Verkehr zugute kommt?
Und ein Eisenbahnunternehmen, welches eine öffentliche Straße quert, hat diese Kreuzung zu sichern. Es gibt ja schließlich nicht nur KFZ Lenker sondern auch Fußgänger, Radfahrer und andere.


Quelle:
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/steuereinnahmen/index.html (http://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/steuereinnahmen/index.html)

Übrigens wurden auch 429 Mio. Euro aus der NOVA lukriert + 182Mio. Zulassungssteuer. Und 1,1 Mrd. aus der Tabaksteuer.  ;)
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 25. Oktober 2017, 17:41:26
Und Mautabgaben, Versicherungssteuer, Parkgebühren, Verkehrsstrafen, Mehrwertsteuer aus "autospezifischen" Ausgaben . . . .
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 38ger am 25. Oktober 2017, 18:41:42
Na ihr habt's Argumente ... Eurer Logik nach müsste man wohl Radwege, Gehsteige, Grünflächen und Parkanlagen zugunsten von zahlenden Kfz ausradieren ...  :fp:
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: coolharry am 25. Oktober 2017, 19:05:49
Na ihr habt's Argumente ... Eurer Logik nach müsste man wohl Radwege, Gehsteige, Grünflächen und Parkanlagen zugunsten von zahlenden Kfz ausradieren ...  :fp:
Das hat nie wer behauptet.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 95B am 25. Oktober 2017, 19:44:23
Es ging mir dabei um den flächendeckenden Ersatz normaler Andreaskreuze (siehe hier: https://www.pitopia.de/pictures/standard/f/fotofritz/18/fotofritz_82918.jpg) durch rechteckige weiße Schilder mit aufgemaltem Andreaskreuz (siehe hier: http://www.bahnbilder.de/1200/andreaskreuz-stop-auf-866686.jpg). Kostet insgesamt ein Vermögen, der zusätzliche Nutzen ist aber nur in wenigen Fällen (wenn überhaupt gegeben).

Woher leitest du ab, dass kein zusätzlicher Nutzen gegeben ist, bloß weil du ihn nicht wahrnimmst?
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: noniq am 25. Oktober 2017, 19:45:50
Zum Thema „Schuldenmachen“ war heut ein interessanter Artikel im Standard:

http://derstandard.at/2000066627068/Staaten-die-unendlich-viel-Schulden-machen-Warum-nicht

Volkswirtschaft funktioniert halt ein bissl anders als die berüchtigte „schwäbische Hausfrau“ …
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: haidi am 25. Oktober 2017, 20:23:45
Es ging mir dabei um den flächendeckenden Ersatz normaler Andreaskreuze (siehe hier: https://www.pitopia.de/pictures/standard/f/fotofritz/18/fotofritz_82918.jpg) durch rechteckige weiße Schilder mit aufgemaltem Andreaskreuz (siehe hier: http://www.bahnbilder.de/1200/andreaskreuz-stop-auf-866686.jpg). Kostet insgesamt ein Vermögen, der zusätzliche Nutzen ist aber nur in wenigen Fällen (wenn überhaupt gegeben).
Es mag Gründe für die bessere Sicherung von Eisenbahnkreuzungen geben, dagegen wehre ich mich ja nicht. Worum es aber geht ist die Budgetzurechnung und die Verantwortung für derartige Umbauten: Wenn ich Geld für die Sicherheit von Straßenfahrzeugen aufwende, dann gehört es auch dem Straßenerhaltungsbudget zugerechnet und von ASFINAG und CO. finanziert und nicht von der ÖBB Infra!
Dasselbe bei der Errichtung von Radwegen, da heißt es dann er hätte X Mio. gekostet, dabei sind in diesen X Mio. die Umrüstung aller Kfz-Ampeln von Glühbirne auf LED, die Erneuerung der gesamten Fahrbahn usw. enthalten. Das kommt aber beim Autofahrer gar nicht an. Und genau das ist ja einer der Gründe, warum Autofahrer immer das Grund haben die Melkkuh der Nation zu sein, weil wahnsinnig viele Ausbauten, die auch Kfz dienen ausschließlich der Eisenbahn, dem Radverkehr usw. umgehängt werden. Gleichzeitig werden etwa reine Fahrbahnsanierungen als so selbstverständlich erachtet, dass die Ausgaben und Investitionen in diese Infrastrukturen beim Autofahrer gar nicht ankommen.

Diese komischen Andreaskreuze sind, wenn ich mich recht erinnere, eine Schnapsidee von "Beforearlmountain is to small for me"-Gorbach. Ich habe das damals schon für eine Schnapsidee gehalten, weil die Sonderform der Andreaskreuze genau so wichtig ist wie die der Stoptafeln.

Zitat
Und den Vorteil für Bahnkunden, dass etwa ein beschrankter Bahnübergang durch eine Unterführung ersetzt wird, den erkläre mir doch bitte. Nutznießer sind hier einzig und alleine jene, die die Unterführung benutzen ... dementsprechend sollte auch der Straßenerhalter dafür aufkommen!
Den Bahnkunden erlaubt es unter Umständen eine höhere Reisegeschwindigkeit. An sich muss ja der Straßenerhalter mitzahlen. Darum wehren sich viele Gemeinden gegen Unterführungen, weils kein Geld haben.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: hema am 25. Oktober 2017, 20:28:15

Woher leitest du ab, dass kein zusätzlicher Nutzen gegeben ist, bloß weil du ihn nicht wahrnimmst?
Andreaskreuze auf rechteckigen Tafeln haben den großen Fehler/Nachteil, dass man sie z.B. nach Schneeanflug oder bei Gegenlicht nicht erkennen kann! Wo ist der Nutzen?




Volkswirtschaft funktioniert halt ein bissl anders als die berüchtigte „schwäbische Hausfrau“ …
Ja, leider! Während die gute Hausfrau streng rechnet um mit dem Wirtschaftsgeld auszukommen, ist die Volkswirtschaftslehre zum guten Teil "Gehirnwichserei", mit der man jedem opportunistisch alles mögliche reindrücken kann, das einem ins ideoligisch-politische Konzept passt!


Jetzt werden wieder einige Eliten hier gequält aufschreien wegen meiner naiven Beschränktheit!   >:D
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 38ger am 25. Oktober 2017, 21:09:03
Es ging mir dabei um den flächendeckenden Ersatz normaler Andreaskreuze (siehe hier: https://www.pitopia.de/pictures/standard/f/fotofritz/18/fotofritz_82918.jpg) durch rechteckige weiße Schilder mit aufgemaltem Andreaskreuz (siehe hier: http://www.bahnbilder.de/1200/andreaskreuz-stop-auf-866686.jpg). Kostet insgesamt ein Vermögen, der zusätzliche Nutzen ist aber nur in wenigen Fällen (wenn überhaupt gegeben).

Woher leitest du ab, dass kein zusätzlicher Nutzen gegeben ist, bloß weil du ihn nicht wahrnimmst?

Du gast Recht: Einen "Nutzen" habe ich "vergessen" - Arbeitsplätze, weil irgendwer muss die alten Andreaskreuze ja durch neue, gleich große Andreaskreuze ersetzen.
Titel: Re: [PM] Brauner will weiter neue Schulden machen können
Beitrag von: 95B am 25. Oktober 2017, 21:29:49
Da deine Beiträge in letzter Zeit wenig brauchbaren Inhalt aufweisen, erübrigt sich eine ernstzunehmende Diskussion. :-\