Autor Thema: vFGI auf LED-Basis  (Gelesen 7407 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

juergenvith

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 19
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #15 am: 24. Juli 2023, 14:32:55 »
Gerade die Tiefe von 15 cm ist für heutige Anzeigen sehr, ähem, großzügig bemessen. Außerhalb der lebenswertesten Stadt der Welt hätte man die Kompatibilität der neuen Anzeigen mit alten Gehäusen wohl eher mittels Adapter hergestellt, anstatt die klobigen Kisten für alle Ewigkeit weiter zu verbauen.

kiembeni

  • Schaffner
  • **
  • Beiträge: 102
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #16 am: 24. Juli 2023, 16:38:21 »
Nur zur  Aufklärung - was hat das mit der lebenswertesten Stadt zu tun? Nur Frustabbau?
Don't feed the trolls - Füttere keine Trolle.

Schienenchaos

  • RBL-Disponent
  • ***
  • Beiträge: 1939
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #17 am: 24. Juli 2023, 17:40:39 »
Gibt es einen Grund warum man an dem aktuellen Format festhält? Sind die Pfosten für andere Anzeigen nicht windkanalgeprüft?

Natürlich, es muss alles in die vorgefertigten Kastln passen und muss natürlich weiterhin retro wirken.

Innovation ≠ Wiener Linien

ICh würde eher sagen, damit sie mit den im Betrieb befindlichen Anzeigen technisch kompatible sind und der Austausch ohne großen Aufwand möglich ist.

Die LED-Module sind offenbar für die „Haltestelle der Zukunft“ Typ 3 gedacht und nicht als 1:1 Ersatz von LCDs an bestehenden Stelen.
Deshalb ist es ja so irrsinnig, dabei keinen Entwicklungssprung zu machen. Es muss aber leider immer alles abwärtskompatibel sein.

Den Seitenblick zu den ÖBB zum Vergleich:
- aktive Displayfläche
- RGB-LEDs
- dadurch neue/ergänzende Informationen (Wagenstand)

MOD-EDIT: Falsch orientiertes Bild entfernt.

Paulchen

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 980
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #18 am: 24. Juli 2023, 18:05:48 »
Seitenblick

Das wirkt unfreiwillig ironisch. ;)

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Katana

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2275
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #19 am: 24. Juli 2023, 19:41:04 »
Natürlich, es muss alles in die vorgefertigten Kastln passen ...
Die Gehäuse scheinen Bestandteil der Ausschreibung zu sein

Gibt es einen Grund warum man an dem aktuellen Format festhält? Sind die Pfosten für andere Anzeigen nicht windkanalgeprüft?
Gerade die Tiefe von 15 cm ist für heutige Anzeigen sehr, ähem, großzügig bemessen.
Stabilität kann durchaus ein Thema sein. Außerdem muss die Oberfläche groß genug sein, um die Abwärme auch bei Hitze und Sonnenschein abführen zu können. Und drittens gäbe es hier sicher jemanden, der sich mokieren würde, wenn das Design geändert würde.

Tatra83

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3717
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #20 am: 24. Juli 2023, 20:51:36 »
Es scheint so, als würde es ein zweistufiges Vergabeverfahren sein, anders kann ich mir die relativ grob beschriebenen technisches Spezifikationen nicht erklären. Nirgends wird erwähnt, wie die LED angesteuert werden (Kommunikationsprotokoll zum Haltestellenrechner), welche Lebensdauer verlangt wird, ganz zu schweigen von Angaben zur Lesbarkeit bei einer bestimmten Schriftgröße. Ein LED-Panel setzt sich bei heutigen DFI-Anzeigern aus mehreren Modulen zusammen, die i.d.R. eine Standardgröße haben (und ein Vielfaches von 16 sind), also z.B. 48x160 für den Einzeiler, 80x160 für den Zweizeiler und 128x160 für den Dreizeiler. Um dann den Anforderungen an die Größe zu genügen braucht man ein ungewöhnliches LED-Raster von in etwa 4,5x4,0mm, also 4,5mm vertikaler Abstand und 4,0mm horizontaler Abstand.

Die LED-Module sind offenbar für die „Haltestelle der Zukunft“ Typ 3 gedacht und nicht als 1:1 Ersatz von LCDs an bestehenden Stelen. Deshalb ist es ja so irrsinnig, dabei keinen Entwicklungssprung zu machen. Es muss aber leider immer alles abwärtskompatibel sein.

Den Seitenblick zu den ÖBB zum Vergleich:
- aktive Displayfläche
- RGB-LEDs
- dadurch neue/ergänzende Informationen (Wagenstand)
Abwärtskompatibel ist offenbar keine Anforderung, denn es gibt keine Aussage zur Art der LED-Ansteuerung und die Befestigungsart am Anzeigergehäuse, die irgendwas in Richtung der bisherigen Anzeigertypen enthält.
Und so reizvoll auch RGB-LED sein mögen, für das, was das ansteuernde System kann, reichen da locker grüne oder orange LED auf schwarzem Grund. Darüber hinaus ist die Haltbarkeit der RGB-LED aktuell noch nicht auf dem Niveau der einfarbigen LED. Schau dir die VOR LED-Anzeiger in Mödling an, die mittlerweile neun Jahre alt sind.
Und ich dachte, mit der Straßenbahn bin ich schneller als zu Fuß.

Tunafish

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 707
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #21 am: 25. Juli 2023, 00:51:50 »
Häh, wieso soll es das nicht geben? Es geht um LED-Anzeigen, nicht um Bildschirme.

LED-Anzeigen sind auch Bildschirme.

Darüber hinaus ist die Haltbarkeit der RGB-LED aktuell noch nicht auf dem Niveau der einfarbigen LED.

Das sind doch einfach mehrere einfarbige LEDs nahe beieinander (nämlich rot, grün und blau)?

Katana

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2275
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #22 am: 25. Juli 2023, 07:25:43 »
Häh, wieso soll es das nicht geben? Es geht um LED-Anzeigen, nicht um Bildschirme.

LED-Anzeigen sind auch Bildschirme.
Wir wissen alle, was T1 gemeint hat. Nämlich in Fernost gebaute Massenprodukte mit den Proportionen 16:9 und HDMI-Anschluss.

Tunafish

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 707
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #23 am: 25. Juli 2023, 10:45:13 »
Ich denke wir wissen auch alle, was tramway.at davor gemeint hat.

Tatra83

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3717
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #24 am: 25. Juli 2023, 14:10:07 »
Darüber hinaus ist die Haltbarkeit der RGB-LED aktuell noch nicht auf dem Niveau der einfarbigen LED.
Das sind doch einfach mehrere einfarbige LEDs nahe beieinander (nämlich rot, grün und blau)?

Auf so einem LED-Panel mit 48x160 Lichtpunkten würdest du die drei einzelnen LED-Punkte doch erkennen können, das ergibt dann kein ordentliches Bild. Man würde da eher auf integrierte RGB-LED zurückgreifen, die dann eine entsprechende Leuchtstärke erreichen.
Aber mit Blick auf die von dir als Beispiel gebrachten Anzeigen bei den ÖBB sehe ich dort - abgesehen vom Wagenstandsanzeiger - keinen *wirklichen* Mehrwert durch RGB-LED.
Und ich dachte, mit der Straßenbahn bin ich schneller als zu Fuß.

Tunafish

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 707
Re: vFGI auf LED-Basis
« Antwort #25 am: 26. Juli 2023, 20:01:08 »
Auf so einem LED-Panel mit 48x160 Lichtpunkten würdest du die drei einzelnen LED-Punkte doch erkennen können, das ergibt dann kein ordentliches Bild. Man würde da eher auf integrierte RGB-LED zurückgreifen, die dann eine entsprechende Leuchtstärke erreichen.

Ergibt Sinn.