Straßenbahn Wien > Zukunftsperspektiven

U6 nach Stammersdorf

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Klingelfee:

--- Zitat von: 38ger am 04. September 2023, 13:35:59 ---Beim 30er/31er ist vor allem das rumgezockel zwischen Floridsdorf und KH Nord ein Wagnsinn. Für die paar Stationen braucht man gefühlt gleich lang wie für die x Mal längere Strecke vom KH Nord bis nach Stammersdorf, wo die Bim dann echt flott unterwegs ist. Gut für jene, die mit der S3 weiterfahren können, für alle die ins Zentrum von Floridsdorf, zur U6 oder Richtung Donaustadt wollen wird das halt wieder zunichte gemacht durch die Zockelei von Floridsdorf bis KH Nord.

Um thematische wieder zur U2 zu kommen: Bevor man an eine weitere Verlängerung ab Wienerberg denkt sollte man mMn die U5 vom Karlsplatz aus verlängern zum Rennweg und weiter zum Hbf (evtl. Hbf. Ost falls der Radius sonst zu eng würde), in letzterem Fall dann mit Option über Reumannplatz oder über Keplerplatz und Quellenplatz zur derzeitigen Endstelle des O zu führen.

Mit einer Führung der U5 zum Hbf. wäre das Erreichen der Railjets, S80 usw. in Meidling oder am Matzleinsdorfer Platz auch weniger tragisch, da die U5 doese dann erreichen würde. Das Errichten zusätzlicher Bahnsteige am Matzleinsdorfer Platz dürfte platztechnisch ja auch sehr schwierig sein, sonst hätte das ja auch seinen Reiz.

--- Ende Zitat ---

Also das die Linie 30 und 31 zwischen KH Nord und Floridsdorf nur herumschleichen, halte ich für ein Gerücht. Auch dass die Fahrzeit in diesem Abschnitt länger ist, als auf der restlichen Strecke ist nur ein Mythos.

Und wer es nicht glaubt, sollte die Fahrplanapps befragen. Die Fahrzeit vom KH-Nord nach Stammersdorf ist doppelt so lange, wie nach Floridsdorf.

Was natürlich ist, dass sich die Fahrer in den Abschnitt dann eventuell etwas zeit lassen, wenn sie im anderen Abschnitt wider erwarten sehr gut durchgekommen sind. Aber in der Regel, sind die Züge beim KH Nord:

Und ein Umbau zu einer Stadtbahn, bzw gar eine Verlängerung der U6. Klar ist man schneller, denn überhaupt wenn man in Floridsdorf derzeit von der Linie 30/31 auf die U6 wechselt, dann gewinnt man 5 min, das ist nämlich die durchschnittliche Zeit, was man zwischen den beiden Verkehrsmittel braucht (Ohne die Wartezeit). Dafür wird man aber sicherlich ein paar minuten verlieren, da man dann womöglich weiter zu den Stationen geht. Denn ob eine U6 dann noch die Stationen Van-Swieten-Kaserne, Anton Schall-Gasse und Empergergasse hat, bezweifle ich. Ebenso bin ich nicht sicher, ob man dann noch die Haltestellen Carabelligasse und Bahnsteggasse erhalten kann. All das gebe ich zu bedenken. Und nur zur Erinnerung, der Umstellung der Linie 64 auf U6 sind auch die Haltestellen Rößlergasse und Karl-Tornay-Gasse zum Opfer gefallen.

Ebenso bin ich mir nicht sicher, ob alle Züge der U6 dann auch bis Stammersdorf fahren werden oder ob dann nicht Züge beim KH-Nord oder Großjedlersdorf enden werden.

Alles in allem bin ich mir nicht somit nicht sicher, ob es wirklich ein Gewinn ist, wenn man die U6 bis Stammersdorf verlängert.

Berni229:

--- Zitat von: Klingelfee am 04. September 2023, 13:52:28 ---
--- Zitat von: 38ger am 04. September 2023, 13:35:59 ---Beim 30er/31er ist vor allem das rumgezockel zwischen Floridsdorf und KH Nord ein Wagnsinn. Für die paar Stationen braucht man gefühlt gleich lang wie für die x Mal längere Strecke vom KH Nord bis nach Stammersdorf, wo die Bim dann echt flott unterwegs ist. Gut für jene, die mit der S3 weiterfahren können, für alle die ins Zentrum von Floridsdorf, zur U6 oder Richtung Donaustadt wollen wird das halt wieder zunichte gemacht durch die Zockelei von Floridsdorf bis KH Nord.

Um thematische wieder zur U2 zu kommen: Bevor man an eine weitere Verlängerung ab Wienerberg denkt sollte man mMn die U5 vom Karlsplatz aus verlängern zum Rennweg und weiter zum Hbf (evtl. Hbf. Ost falls der Radius sonst zu eng würde), in letzterem Fall dann mit Option über Reumannplatz oder über Keplerplatz und Quellenplatz zur derzeitigen Endstelle des O zu führen.

Mit einer Führung der U5 zum Hbf. wäre das Erreichen der Railjets, S80 usw. in Meidling oder am Matzleinsdorfer Platz auch weniger tragisch, da die U5 doese dann erreichen würde. Das Errichten zusätzlicher Bahnsteige am Matzleinsdorfer Platz dürfte platztechnisch ja auch sehr schwierig sein, sonst hätte das ja auch seinen Reiz.

--- Ende Zitat ---

Also das die Linie 30 und 31 zwischen KH Nord und Floridsdorf nur herumschleichen, halte ich für ein Gerücht. Auch dass die Fahrzeit in diesem Abschnitt länger ist, als auf der restlichen Strecke ist nur ein Mythos.

Und wer es nicht glaubt, sollte die Fahrplanapps befragen. Die Fahrzeit vom KH-Nord nach Stammersdorf ist doppelt so lange, wie nach Floridsdorf.

Was natürlich ist, dass sich die Fahrer in den Abschnitt dann eventuell etwas zeit lassen, wenn sie im anderen Abschnitt wider erwarten sehr gut durchgekommen sind. Aber in der Regel, sind die Züge beim KH Nord:

Und ein Umbau zu einer Stadtbahn, bzw gar eine Verlängerung der U6. Klar ist man schneller, denn überhaupt wenn man in Floridsdorf derzeit von der Linie 30/31 auf die U6 wechselt, dann gewinnt man 5 min, das ist nämlich die durchschnittliche Zeit, was man zwischen den beiden Verkehrsmittel braucht (Ohne die Wartezeit). Dafür wird man aber sicherlich ein paar minuten verlieren, da man dann womöglich weiter zu den Stationen geht. Denn ob eine U6 dann noch die Stationen Van-Swieten-Kaserne, Anton Schall-Gasse und Empergergasse hat, bezweifle ich. Ebenso bin ich nicht sicher, ob man dann noch die Haltestellen Carabelligasse und Bahnsteggasse erhalten kann. All das gebe ich zu bedenken. Und nur zur Erinnerung, der Umstellung der Linie 64 auf U6 sind auch die Haltestellen Rößlergasse und Karl-Tornay-Gasse zum Opfer gefallen.

Ebenso bin ich mir nicht sicher, ob alle Züge der U6 dann auch bis Stammersdorf fahren werden oder ob dann nicht Züge beim KH-Nord oder Großjedlersdorf enden werden.

Alles in allem bin ich mir nicht somit nicht sicher, ob es wirklich ein Gewinn ist, wenn man die U6 bis Stammersdorf verlängert.

--- Ende Zitat ---

Natürlich werden Stationen wegfallen, das soll ja auch so sein, um die Fahrzeit zu verkürzen. Das ist aber nicht weiter schlimm. Da die U-Bahn-Stationen länger sind kann durch Auf- bzw. Abgänge an beiden Enden eine ähnliche Abdeckung erzielt werden.

Vineyard:
Vor allem:

Wie wäre die tatsächliche Streckenführung? Vor 20 Jahren war ja angeblich das hier angedacht:

https://web.archive.org/web/20091214104332/http://wiener-untergrund.at/planungen-u6nord


38ger:
Ich hab absichtlich "gefühlt länger" geschrieben. Dass man am Spitz mal etwas länger steht ist ja auch noch verständlich, da es einfach enorm viele Relationen auf der Kreuzung gibt, aber die Ampeln zwischen Spitz und Shuttleworthstraße gehören einfach konsequent auf Straßenbahnbevorrangung optimiert, angesichts des dichten Intervalls bis zumindest 11h stadteinwärts und ab spätestens 12h stadtauswärts, so würden wohl die meisten Fahrgäste am stärksten profitieren. Auf den Kfz-Verkehr sollte man innerhalb der  Donaukanalstraße dann ohnehin keine allzu große Rücksicht nehmen müssen, da selbige ja die Umfahrung darstellt.

U6 bis Stammersdorf käme mir auch eher übertrieben vor, die Stationen Floridsdorfer Markt, Brünner Straße (S3), Großjedlersdorf sollten mEn reichen um neben S3, 30 und 31 auch alle anderen Linien 30A, 31A, 32A, 36A, 36B sinnvoll anbinden zu können, evtl. auch zwei Stationen nördlich des KH Nord, je nachdem, wie man die Buslinien anpasst.

Vineyard:

--- Zitat von: Linie106 am 04. September 2023, 09:14:50 ---Dichte Wohnverbauung bis raus nach Stammersdorf (zB Wohnen am Marchfeldkanal neben der Van-Swieten-Kaserne). große Schule in Stammersdorf (Wanda-Lanzer-Schule am Regnerweg), es wird weiter gebaut (Wohnbauten zB im Bereich Edi-Finger-Straße, Cordobaplatz), seit 2000 kam auch u.a. das KH Floridsdorf dazu. Da keiner der Busse (zB 30A) zum Bezirksmittelpunkt Floridsdorf SU fährt, führt das alles zu in der HVZ - trotz dichter Intervalle - recht überlasteten Linien 30 und 31.

--- Ende Zitat ---

Ich habe mir mal ein paar der Locations auf Google Maps angesehen und bei den Bauten im Bereich Cordobaplatz wäre eigentlich ein neuer Bimast weitaus sinnvoller.

Die Siedlungen sind einfach viel zu weit weg von der Brünner Straße und den Bestandslinien. Und da die mögliche U6 Verlängerung dort  erfolgen würde, wäre diese meilenweit weg vom Bedarf.

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