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Winterfestigkeit der Bim?

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abc:

--- Zitat von: MK am 30. Januar 2026, 15:42:23 ---Noch dazu sind die Straßenbahnen in Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) ganz normal gefahren, trotz ähnlicher Wetterlage (Potsdam grenzt ja auch an Berlin): https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/01/strassenbahnen-tram-berlin-eisregen-bvg-ausfaelle.html

Sieht nach üblicher Berliner Unfähigkeit aus.
--- Ende Zitat ---

Noch besser war, dass die Umland-Straßenbahnlinien 87 und 88, die bis auf wenige Meter (88) bzw. wenige hundert Meter (87) an die Berliner Straßenbahn herankommen, zwar am Montagvormittag auch eingestellt waren, aber am Nachmittag wieder fuhren.

Potsdam grenzt zwar an Berlin, aber nicht ans Berliner Straßenbahnnetz, nachdem West-Berlin seine Straßenbahn 1967 einstellte und nach der Wende nur wenige Strecken im früheren West-Berlin gebaut wurden (aber weit weg von der Potsdamer Stadtgrenze). Die beiden nächsten Endhaltestellen (m.E. Virchow-Klinikum in Berlin und Campus Jungfernsee in Potsdam) liegen über 20 km Luftlinie voneinander entfernt.

hema:
Mit viel "Gespratzel" hat man eigentlich immer fahren können. Notfalls hat man halt den Bügel ein paar mal kräftig hochschnalzen lassen, geht bei E2, ULF und Co. halt leider nimmer. Ein Problem waren allerdings Bügelleinen, die über Nacht in der Halle eingefroren sind, da war die Fahrt zu Ende, sobald der Fahrdraht nach Verlassen der Halle in die Höhe gegangen ist!

Tatra83:

--- Zitat von: MK am 30. Januar 2026, 15:42:23 ---Noch dazu sind die Straßenbahnen in Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) ganz normal gefahren, trotz ähnlicher Wetterlage (Potsdam grenzt ja auch an Berlin). [..]
Sieht nach üblicher Berliner Unfähigkeit aus.
--- Ende Zitat ---
Nachdem ein großer Teil des Netzes in der Nacht im 30-Minuten-Takt betrieben wird (und man hier offenbar sogar außerplanmäßig mehr Züge zum Einsatz brachte), war der Eisregen wohl einfach stärker und tatsächlich fuhren sich alle Nachtwagen fest. In einer solchen Lage kann das Netz dann auch nicht mit tauglichen Fahrzeugen frei gefahren werden, weil irgendwo immer ein Abschnitt von einer liegen gebliebenen Straßenbahn blockiert war. Aber, und das ist ein Versäumnis aus meiner Sicht: Es gibt nicht mal taugliche Fahrzeuge im Berliner Netz. Die einzige KT4Dt-Traktion ist aktuell abgestellt, weil die Spannungsversorgung auf 750V umgestellt wurde. Die hätte mit zwei angelegten Bügeln zumindest einen Teil des Netzes frei fahren können - das wurde auch in der Vergangenheit (bis zur Abstellung der Tatra-Fahrzeuge) so gemacht. Kündigten sich Schnee oder Eis über Nacht an, so wurden die Nachtwagen (i.d.R. Fahrzeuge der Reihe GT6) gegen KT4D-Traktionen getauscht, die mit zwei angelegten Bügeln im Einsatz waren. Die Strecken ohne Nachtverkehr wurden dann zusätzlich befahren. Ein 200km langes Netz händisch mit 5km/h per Turmwagen zu enteisen, dauert einfach seine Zeit... :fp:

abc:

--- Zitat von: Tatra83 am 30. Januar 2026, 21:14:10 ---Ein 200km langes Netz händisch mit 5km/h per Turmwagen zu enteisen, dauert einfach seine Zeit... :fp:
--- Ende Zitat ---

Irgendwann kamen sie ja dann drauf, Strecken mit Zweirichtungs-GT6 mit zwei angelegten Bügeln freizufahren... (Was aber auch noch nicht abgeschlossen ist.) Wie könnte das in Wien gelöst werden, nachdem es zumindest im Personenbetrieb keine Zweirichtungsfahrzeuge gibt? Könnten E2 gekuppelt werden und mit zwei angelegten Bügeln fahren? (Es geht mir um die Frage, ob das technisch möglich wäre, um im Zweifelsfall Oberleitungen zu enteisen, nicht darum, ob das im Fahrgastbetrieb zulässig wäre.)

Tatra83:

--- Zitat von: abc am 30. Januar 2026, 21:31:42 ---Könnten E2 gekuppelt werden und mit zwei angelegten Bügeln fahren? (Es geht mir um die Frage, ob das technisch möglich wäre, um im Zweifelsfall Oberleitungen zu enteisen, nicht darum, ob das im Fahrgastbetrieb zulässig wäre.)
--- Ende Zitat ---
Die E2 haben an der Front nur eine einfache Kupplung, die per Kupplungsadapter im Störungsfall zum Schleppen geeignet ist. Ein echter Traktionsbetrieb ist da nicht möglich, es gibt auch keine Steuer- oder gar Starkstromleitung. Eine Option wäre, einen Tw100 von der kleinen Schwester zu borgen und mit zwei angelegten Stromabnehmern das Netz abzufahren, denn über den Verbleib vom Sonderling TU2 6123 ist mir nichts bekannt. Dann könnte man auch mit zwei gekuppelten T/T1 das Straßenbahnnetz befahren, wo die Streckeneignung es hergibt. Alternativ blieben auch noch 6801 und 6802 aus der Reihe UHT, wobei mir nicht bekannt ist, ob die traktionsfähig sind.

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