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Baujuwel an der U6 zerbröselt

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Ustrab:

--- Zitat ---Baujuwel an der U6 zerbröselt - kein Geld für SanierungFrost als Auslöser
16.01.2011, 19:00 Wind und Wetter haben der U-Bahn-Station Josefstädter Straße in wenigen Wochen arg zugesetzt. Der Verputz fällt ab, die Fassade des Jugendstil-Juwels zerbröselt. Um Passanten vor herabstürzenden Teilen zu schützen, wird demnächst ein Gerüst aufgebaut. Die Bezirks-Chefin sieht "Gefahr in Verzug".Infobox  Infopics: Die Wiener Bilder des Tages  krone.tv: Das musst du gesehen haben! "Die Einhausung ist eine Sofortmaßnahme. Sie darf aber kein Dauerprovisorium werden", meint Veronika Mickel. Die Josefstadt- Chefin fordert eine rasche und umfassende Sanierung.

Kein Geld, winken jedoch die Wiener Linien ab. Sie beteuern, dass Passanten und Fahrgäste nicht um Leib und Leben fürchten müssen. "Es bröckeln lediglich kleine Partikel ab. Das ist vielleicht ärgerlich, wenn sie den Mantel verschmutzen, aber keineswegs bedrohlich", erklärte Unternehmenssprecher Answer Lang.

Frost als Auslöser des Verfalls
Auslöser des rasanten Verfalls sei der Frost der vergangenen Wochen. Nun wollen die Verkehrsbetriebe Finanzmittel umschichten, um zumindest die ärgsten Schäden an der historischen Fassade noch heuer beheben zu können. Eine umfassende Erneuerung, das heißt auch im Inneren, gehe sich 2011 finanziell nicht aus. Die Station steht unter Denkmalschutz und gehört zum Nachlass des berühmten österreichischen Architekten Otto Wagner (1841–1918). Seine Bauten prägen bis heute das Stadtbild und sind Anziehungspunkt für Kultur- Touristen aus aller Welt.

von Alex Schönherr und Oliver Papacek, Kronen Zeitung

--- Ende Zitat ---

quell: krone.at

95B:
Die Bausubstanz der Stadtbahnstation Joesfstädter Straße dürfte generell in etwas schlechterem Zustand sein - ich erinnere mich noch dunkel, dass sie nach der umfassenden Renovierung im Zuge des U6-Umbaus relativ rasch wieder Zeitschäden aufwies. Interessant ist jedenfalls, dass diese Station als einzige einen Gleistrog anderer Bauart (schotterlos) aufweist (bzw., ich habe schon lang nicht mehr darauf geachtet, bis vor einigen Jahren einen solchen hatte) - ob da wohl Möglichkeiten für "verbesserten" Wassereintritt ins Gemäuer geschaffen wurden?

Edit: Gerade am Orthophoto von wien.at/stadtplan nachgeschaut: Der schotterlose Gleistrog war zumindest zum Aufnahmezeitpunkt noch vorhanden. Leider ist kein Aufnahmezeitpunkt angegeben. :down:

Ustrab:

--- Zitat von: 95B am 16. Januar 2011, 21:44:11 ---Die Bausubstanz der Stadtbahnstation Joesfstädter Straße dürfte generell in etwas schlechterem Zustand sein ...
--- Ende Zitat ---

Oder Pfusch bei der Behebung der Bombenschäden.
 Siehe Reichsbrücke.  8)

hema:
Man könnte ja einfach Geld von der unnötigen U1-Verlängerung . . . .   ;D

Linie 41:

--- Zitat von: Ustrab am 16. Januar 2011, 21:58:03 ---Siehe Reichsbrücke.  8)

--- Ende Zitat ---
Die Reichsbrücke haben doch die Sozialisten gesprengt. ;D

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