Gesamter öffentlicher Verkehr in Wien > U-Bahn
Baujuwel an der U6 zerbröselt
tramway.at:
Ich habe mal als Erklärung der Probleme bei der Station Josefstädter Straße gehört, dass sie auf der Kuppe eines Hügels steht, der sich in beide Richtungen bewegt, also nicht ganz stabil ist. Die Station hat in den letzten Jahren immer wieder Verputzstücke abgeworfen.
W_E_St:
Ja, den schotterlosen Oberbau gibt es noch. Ich hatte da einmal eine ziemliche Auseinandersetzung mit einem Experten (war das Revisor im Parallelforum?) weil ich meinte der schotterlose Oberbau wäre eine "Pfuschmaßnahme) um durch geringere Masse die mangelhafte Stabilität des gebäudes auszugleichen, worauf der meinte das sei natürlich kein Pfusch gewesen sondern ein hochwertiger Oberbau - allerdings habe ich "Pfusch" gar nicht auf den Oberbau selbst bezogen, sondern auf dessen Verwendung aufgrund der meiner Vermutung nach geringeren Masse.
Fest steht, daß die Station innen massive Risse aufweist, das würde durchaus zur Version von tramway.at passen (instabiler Untergrund). Das soll ab und zu vorkommen, ich kenne beispielsweise einen Beton-Fertigteilbau aus den frühen 60ern, der sich zumindest bis zur nachträglichen Stabilisierung der Fundamente (Betoninjektionen) unaufhaltsam bergab auf die Krottenbachstraße zubewegt hat... und auch innen kräftig Risse aufweist. Heutzutage würde man solchen Bewegungen u.U. bei Neubauten mit entsprechend flexiblen Fugen zwischen einzeln fundamentierten Bauteilen begegnen, solche flexiblen Fugen waren aber damals noch kein Thema.
Ustrab:
Die Station Stadtpark sieht auch so aus. Risse im Mauerwerk etc.
USA-Verhältnisse : Da die Infrastruktur keine *Kohle* bringt, lassen wir sie verotten.
Navigation
[0] Themen-Index
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln