Autor Thema: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau  (Gelesen 12083 mal)

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Monorail

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #30 am: 06. Dezember 2020, 02:55:27 »
[...]
Wieso verteidigist du den Status quo so vehement? Warum mutet man den Fahrgästen anderswo die 100m Fußweg mehr zu und hier soll das nicht möglich sein? Ich bin froh, dass es die Haltestellen Freytaggasse und Siebertgasse nicht mehr gibt und freue mich über jede weitere Haltestelle, die aus Redundanz aufgelassen wird. Man kann nicht jedem seine eigene Straßenbahnhaltestelle vor die Haustür setzen und das soll auch nicht das Ziel sein. Auf einen Fahrgast, der zwei Minuten länger zur Bim gehen muss, kommen 30, denen eine Minute Fahrzeit entfällt. Immer noch unfair? Streicht man außerdem den Siebensternplatz (oder meinetwegen die Stiftgasse, wenn man den Siebensternplatz in Richtung Stiftgasse versetzt), sind die Haltestellenabstände immer noch unterdurchschnittlich und das Einzugsgebiet super angebunden. Wo ist also das Problem?

Auflassung von Station und Ampeloptimierung schließen einander übrigens nicht aus. Man kann ja beides zur Fahrzeitverkürzung verwenden. Nur was willst du zwischen Volkstheater und Gürtel noch groß an Ampelschaltungen optimieren? Die Ampel bei der Zieglergasse wurde gerade erst entfernt, bei der Stiftgasse gibt es keine und jene bei der Neubaugasse (sofern es diese seit dem Umbau in die BeZo noch gibt) und am Siebensternplatz gehören mMn auch längst weg inkl. BeZo oder Tempo 20 im Kreuzungsbereich, so viel Verkehr gibt es hier erfahrungsgemäß nicht. Bleibt noch die Ampel Schottenfeldgasse. Ok, die kann man optimieren, wenn das nicht schon der Fall ist. Sonst würde ich noch darauf achten, dass die Bim vom ULP zum Volkstheater auf Geradeausstrecken ihren 50er fahren kann. Voila, eine Hst. weniger, zwei Ampeln weg, Tempo 50 wo möglich und schon sind 3 Minuten Fahrzeit eingespart. :up:

Die Kreuzung mit der Linie 5 ist wegen der Nähe der Kaiserstraße zum Gürtel problematisch. U3 und 46er haben keine eigene Umsteigestation auf Höhe Kaiserstraße, der 48A hat in beide FR eine, worunter die Fahrzeit auf beiden Linien leidet, vor allem am 5er, der dadurch zwischen Lerchenfelder Straße und Stollgasse gefühlt alle 50 Meter hält, und der 2er bräuchte die Blindengasse in Wahrheit auch nicht, weil es die Albertgasse gibt. Am 49er beträgt der Abstand zum ULP ca. 200 Meter, das kann man noch durchgehen lassen, auch weil sonst der Abstand ULP-Zieglergasse auf ca. 550m anwächst.

Edit: Nachdem die letzten Beiträge mit der Verlängerung nach Auhof nichts gemein haben (außer, dass es um den 49er geht), könnte einer der Mods eventuell den Beschleunigungsteil abtrennen.

abc

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #31 am: 06. Dezember 2020, 08:24:12 »
Wieso verteidigist du den Status quo so vehement? Warum mutet man den Fahrgästen anderswo die 100m Fußweg mehr zu und hier soll das nicht möglich sein?

Das habe ich doch ziemlich genau beschrieben, Du musst es nur zur Kenntnis nehmen (widersprechen kannst Du natürlich trotzdem, aber bitte aufs konkrete Argument bezogen statt mit einer allgemeinen Aussage). Und man mutet den Fahrgästen bei Deinen Beispielen ("Josefstädter Straße" <> 5er und "Rathaus" <> 2er) eben NICHT ohne Not 100 m mehr zu als notwendig, die Bim hält so nah wie baulich möglich an den U-Bahn-Ausgängen.

Man kann nicht jedem seine eigene Straßenbahnhaltestelle vor die Haustür setzen und das soll auch nicht das Ziel sein. Auf einen Fahrgast, der zwei Minuten länger zur Bim gehen muss, kommen 30, denen eine Minute Fahrzeit entfällt. Immer noch unfair?

Das ist wieder so ein Totschlagargument, das die Situation vor Ort nicht berücksichtigt. Denn natürlich muss man z.B. die Zahl durchreisender Fahrgäste jener mit lokalen Zielen gegenüberstellen - und dabei berücksichtigen, dass der Einzugsbereich des 49ers außerhalb des Gürtels ziemlich gut durch U-Bahnen erschlossen ist, die eine schnelle Fahrzeit ins Zentrum ermöglichen. Dazu kommt die ziemlich dichte Besiedlung innerhalb des Gürtels. Insofern kann es Sinn haben, eben öfter zu halten und mehr lokale Verkehrsbedürfnisse zu bedienen. Das krasse Gegenteil wäre der 31er entlang der Brünner Straße, der eben auch die Aufgabe hat, die Leute schnell ins Stadtteilzentrum sowie zu S- und U-Bahn zu bringen und einer weniger dicht besiedelten Straße folgt. Bei dem wäre es natürlich kontraproduktiv, alle 200 m stehenzubleiben.

Streicht man außerdem den Siebensternplatz (oder meinetwegen die Stiftgasse, wenn man den Siebensternplatz in Richtung Stiftgasse versetzt), sind die Haltestellenabstände immer noch unterdurchschnittlich und das Einzugsgebiet super angebunden. Wo ist also das Problem?

Das schrieb ich bereits: 100 m mehr sind im Zweifelsfall eine Straßenbahn später - ab 20:30 Uhr also eine faktische Fahrzeitverlängerung von 15 min (oder 10 min, wenn man gleich zu Fuß geht). Wäre schön, wenn Du Gegenargumente zur Kenntnis nehmen würdest, sonst drehen wir uns in drei Wochen noch im Kreis.

Auflassung von Station und Ampeloptimierung schließen einander übrigens nicht aus. Man kann ja beides zur Fahrzeitverkürzung verwenden. Nur was willst du zwischen Volkstheater und Gürtel noch groß an Ampelschaltungen optimieren? Die Ampel bei der Zieglergasse wurde gerade erst entfernt, bei der Stiftgasse gibt es keine und jene bei der Neubaugasse (sofern es diese seit dem Umbau in die BeZo noch gibt) und am Siebensternplatz gehören mMn auch längst weg inkl. BeZo oder Tempo 20 im Kreuzungsbereich, so viel Verkehr gibt es hier erfahrungsgemäß nicht. Bleibt noch die Ampel Schottenfeldgasse. Ok, die kann man optimieren, wenn das nicht schon der Fall ist.

Du vergisst die beiden Ampeln, die mutmaßlich am meisten Zeit kosten, Gürtel und Zweierlinie selbst. Denn die gehören aus ÖV-Sicht zur dümmstmöglichen Kategorie von Kreuzungen (zumindest bei den aktuellen Prioritäten in Verwaltung und Politik): Öffi-Linie quert Hauptstraße. Außerdem hast Du eine vergessen, Burggasse Ecke Breite Gasse.

Sonst würde ich noch darauf achten, dass die Bim vom ULP zum Volkstheater auf Geradeausstrecken ihren 50er fahren kann. Voila, eine Hst. weniger, zwei Ampeln weg, Tempo 50 wo möglich und schon sind 3 Minuten Fahrzeit eingespart. :up:

Die 3 min Fahrzeitverkürzung scheinen mir weit übertrieben, es gibt ja z.B. auch noch die Gleiskreuzung mit dem 5er und die beiden scharfen S-Kurven an der Neubau- und der Breiten Gasse.

Die Frage ist auch, ob man in einem dicht bebauten Gebiet mit engen Straßenzügen tatsächlich die 50 ausfahren sollte (gilt für Öffis wie für Autos). Das degradiert den Stadtraum zum Transitraum - und wäre letztlich der selbe Fehler, den man in Bezug auf das Auto seit 70 Jahren macht: man gestaltet den Stadtraum allein nach den Bedürfnissen des Verkehrs, alle anderen Nutzungen haben sich dahinter einzuordnen. Ironischerweise könnte das künftige Straßenbahnprojekte erschweren, weil man sich wie die Axt im Walde aufführte statt auf den durchquerten Stadtraum zu reagieren.

Die Kreuzung mit der Linie 5 ist wegen der Nähe der Kaiserstraße zum Gürtel problematisch.

Ist halt städtebaulich so, über Jahrhunderte gewachsen. Dann hält die Bim halt öfter.

U3 und 46er haben keine eigene Umsteigestation auf Höhe Kaiserstraße, der 48A hat in beide FR eine, worunter die Fahrzeit auf beiden Linien leidet, vor allem am 5er, der dadurch zwischen Lerchenfelder Straße und Stollgasse gefühlt alle 50 Meter hält

Ich gehe mal davon aus, dass Du nun plötzlich vom 5er sprichst? Zur U3 hat er ja eine direkte Umsteigestation, am Westbahnhof, insofern ist der Vergleich der Kaiserstraße mit dem Siebensternplatz ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Und an der Lerchenfelder Straße ist der 5er gute 50 m vom Gürtel entfernt, auch ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Man sollte bei allen Pseudobeschleunigungsfantasien* nicht vergessen: beim stärksten Konkurrenten der Öffis, dem Auto, gibt es kein Umsteigen. Umsteigen ist per se ein Nachteil, den die Öffis haben und der sich nicht vermeiden lässt. Demzufolge sollte er zumindest so weit wie möglich abgemildert werden.

Auch beim 5er gilt übrigens in diesem Bereich: es gibt eine parallele U-Bahn für den schnellen Verkehr über weitere Entfernungen.
_____
* "pseudo" deshalb, weil eben die Fahrzeit von Tür zur Tür das relevante Kriterium ist, nicht die Höchstgeschwindigkeit eines Verkehrsmittels - und wenn man wegen längerer Umsteigewege den Anschluss verpasst und 10-15 min länger braucht, ist das eben ein weitaus stärkeres Argument gegen die Öffi-Nutzung als eine eine um 1-2 min längere Fahrzeit wegen einer zusätzlichen Haltestelle.

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #32 am: 06. Dezember 2020, 11:25:46 »
Rein gefühlsmäßig und in Würdigung der hier gebrachten Argumente halte ich die Verlängerung des 49ers für nicht wirklich sinnvoll.

Aber einen Gedanken werde ich trotzdem nicht los (ich weiß, dass es historisch ganz anders war):

Wie wären die Reaktionen vor Jahrzehnten gewesen, wenn jemand die Idee aufgebracht hätte, den 8er ab Meidling oder den 165er ab Inzersdorf bis nach Baden zu verlängern ...  >:D Die Badner Bahn gäbe es bis heute nicht.  ;)

Monorail

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #33 am: 06. Dezember 2020, 14:11:09 »
...
Du bringst gefühlt keine neuen Argumente und wiederholst nur beharrlich "Nein, weil 15 Minuten mehr Fahrzeit" (Gegenargument: das gilt nur für Randzeiten und die Fahrplanauskunft berücksichtigt so etwas natürlich; wenn du z.B. vom Schottentor zur Beingasse willst, wirst du auch mit U2-U3 auskommen) oder "es gibt für schnelleres Vorankommen parallel eh die U-Bahn" (warum dann überhaupt die Bim beschleunigen und hier mitdiskutieren, wenn's primär nicht um flotteres Vorankommen mit der Bim geht?).

Die Ampeln am Gürtel und bei der Zweierlinie wirst du nicht großartig ändern können, deshalb hatte ich sie nicht genannt. (Edit: beide Querstraßen sind, wie du richtig sagst, wichtige Hauptstraßen.) Die bei Burggasse/Breite Gasse hatte ich vergessen, mein Fehler, allerdings ist auch da fraglich, wie es mit einer Schaltung für die Bim aussieht, wenn der 48A nicht ausgebremst werden soll (normal kommt bei sowas gleich ein Einspruch von der Klingelfee).

Die Sinnhaftigkeit einer längeren Diskussion ist angesichts der divergierenden Perspektiven leider etwas zu hinterfragen, auch weil Ideen mit einem "Pseudo-" Präfix versehen werden (wobei ich niemandem an dieser Stelle eine böse Absicht o. Ä. unterstellen will), während du dir mit deiner eigenen Argumentationslinie - nebst einiger sinnvoller Einwände - selbst ein wenig das Haxl stellst (Sprichst von Tür zu Tür Fahrzeit, die ich angeblich nicht berücksichtige, während die Bim brav an jedem Mistkübel halten und bloß nicht mit Tempo 50 fahren soll...) ::)

Fazit für mich: eine Straßenbahn braucht - auch im dichtverbauten Gebiet - auch grundsätzlich nicht ständig halten, bloß weil z. B. zwei Häuserblocks weiter parallel die schnelle U-Bahn fährt. Für so etwas gibt es Grätzlbusse oder überarbeitete Haltestellenkonzepte, -umlegungen bzw. -zusammenlegungen (wie bereits von anderen genannt bspw. Hst in Westbahnstr. FR Hü'dorf). Fährt die Bim alle 15 Minuten, informiere ich mich, ob dieser Umstieg sinnvoll ist und notiere es mir für die Zukunft. Bei einem 15-Minuten-Takt gilt weniger merken ist mehr. Ich benütze den 49er am inneren Abschnitt kaum, weil es praktisch immer schnellere Alternativen gibt; für reine Kurzstrecken á la MQ - Berlin Döner, käme mir die Bim noch sporadisch gelegen, wenn sie unmittelbar abfährt. Und das heißt was.

Edit: möchte fairerweise und vollständigkeitshalber anmerken, dass mich Standpunkte der Gegenseite nicht komplett unbeindruckt lassen und letztlich tlw. auch gerne zu Kenntnis genommen werden. Rechtfertigt das Fahrgastaufkommen eine erneute Evaluierung, wird diese vermutlich passieren. Reichen weniger drastische Optionen trotzdem, then so be it. Ich vertrete sicherlich die Gruppe sportlicher und spazierfreudiger Fahrgäste, denen einige Meter mehr nichts ausmachen, und bin von einer Sinnhaftigkeit einer Mindestuntergrenze für Entfernungen zwischen Haltestellen ungeachtet lokaler Begebenheiten überzeugt. Ich meine jedoch nicht, andere ebenfalls unbedingt dafür gewinnen zu müssen.  :D

schaffnerlos

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #34 am: 08. Dezember 2020, 15:07:20 »
WEr bringt mit den Öffentlichen Mist auf den Mistplatz?

Ich. Und da ich mit dem Glück eines nahen Mistplatzes gesegnet bin sogar meistens zu Fuß. Mistplatz ist nicht zu reduzieren auf Sperrmüllentsorgung.

Bhf_Breitensee

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #35 am: 11. Dezember 2020, 23:16:13 »
Wenn wir über die Verlängerung zum Auhofcenter diskutieren, sollten wir auch die Verlängerung zum Schottenring oder Schwedenplatz diskutieren -entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn? Dies wäre wesentlich leichter umzusetzen. Und dies gleich nächstes Jahr im Rahmen der U2-Sperre. Zusammen mit den  Linien 1,2,71 (zum Schottenring) und D wird das Umsteigen minimiert

Klingelfee

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #36 am: 12. Dezember 2020, 05:01:16 »
Wenn wir über die Verlängerung zum Auhofcenter diskutieren, sollten wir auch die Verlängerung zum Schottenring oder Schwedenplatz diskutieren -entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn? Dies wäre wesentlich leichter umzusetzen. Und dies gleich nächstes Jahr im Rahmen der U2-Sperre. Zusammen mit den  Linien 1,2,71 (zum Schottenring) und D wird das Umsteigen minimiert

Ganz abgesehen, was das bringen soll. Weder in die eine noch in die anderer Richtung ist die Abbiegefahrt vom/zum Ring wirklich einfach. Und wo willst du dann überhaupt die Haltestellen für die Linie 49 machen? Die Ersatzhaltestellen am Ring sind nicht wirklich geeignet für einen Dauerbetrieb. Und dein Vorschlag hätte noch einen Nachteil. Egal in welche Richtung du die Linie 49 Verlängerst. Auf einer Hälfte oder bei einer Ring/Rund Linie in einer Richtung hättest du dann keinen Verstärker.

Auserdem kommt für dem eingestellten Streckenabschnitt eine Ersatzstraßenbahnlinie zwischen Schottenring und Karlsplatz.
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Katana

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #37 am: 12. Dezember 2020, 07:55:20 »
Wenn wir über die Verlängerung zum Auhofcenter diskutieren, sollten wir auch die Verlängerung zum Schottenring oder Schwedenplatz diskutieren -entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn? Dies wäre wesentlich leichter umzusetzen. Und dies gleich nächstes Jahr im Rahmen der U2-Sperre. Zusammen mit den  Linien 1,2,71 (zum Schottenring) und D wird das Umsteigen minimiert
Besser als Schottenring oder Schwedenplatz wäre der Praterstern. Da hätte auch mein Bruder etwas davon. >:D

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #38 am: 12. Dezember 2020, 09:14:02 »
Wenn wir über die Verlängerung zum Auhofcenter diskutieren, sollten wir auch die Verlängerung zum Schottenring oder Schwedenplatz diskutieren -entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn? Dies wäre wesentlich leichter umzusetzen. Und dies gleich nächstes Jahr im Rahmen der U2-Sperre. Zusammen mit den  Linien 1,2,71 (zum Schottenring) und D wird das Umsteigen minimiert
Besser als Schottenring oder Schwedenplatz wäre der Praterstern. Da hätte auch mein Bruder etwas davon. >:D

Wie sagte einst Charly Hora? Niemand hat die Absicht, den 21er einzustellen!
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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #39 am: 12. Dezember 2020, 17:36:42 »
Wenn wir über die Verlängerung zum Auhofcenter diskutieren, sollten wir auch die Verlängerung zum Schottenring oder Schwedenplatz diskutieren -entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn? Dies wäre wesentlich leichter umzusetzen. Und dies gleich nächstes Jahr im Rahmen der U2-Sperre. Zusammen mit den  Linien 1,2,71 (zum Schottenring) und D wird das Umsteigen minimiert
Sonst noch absurde Ideen auf Lager?

Bhf_Breitensee

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #40 am: 12. Dezember 2020, 22:20:36 »
Nur: eine Ersatzlinie E2 hat den Umsteigezwang für den Fahrgast. Und die Wiener Linien können durchaus auf Fahrgastwünsche Rücksicht nehmen, indem sie das Umsteigen reduzieren, wozu die Linie 49 zum Schottenring oder Schwedenplatz verlängert werden kann. Und da die Linie 49 eine frequenzstarke Linie ist, würde sich das anbieten. Noch dazu hat Wien im Vergleich zu fast allen europ. Städten wie Preßburg, Prag, Zürich, Warschau wenige Durchmesserlinien. Hier ist also noch deutlich Luft nach oben. Und am Schmerlingplatz 8 bietet sich aus Richtung Schottenring kommend eine Hast an, womit die anderen Ringlinien nicht behindert werden, die Freund Klingelfee befürchtet.

t12700

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #41 am: 12. Dezember 2020, 22:33:32 »
Ich denke, du vergisst bei deiner Überlegung, dass der 49er eine der frequentiertesten Linien ist. Wenn der dann noch, über den halben Ring geführt wird, beraubt ihn das wohl seiner notwendigen Stabilität auf seiner Stammstrecke und dann hast du dort jede Menge verärgerterer Fahrgäste. Wozu eine überlange Linie erzeugen (die 1er und 2er-Außenäste sind kein Vergleich zum 49er!), anstatt eine Verstärkerlinie einzusetzen die dem Zweck auch entspricht.

Außerdem: hast du eine fundierte Quelle wonach diese Verlängerung denn Wunsch von Fahrgästen ist?

LG t12700
Auf dass uns die E1 noch lange erhalten bleiben!

Klingelfee

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #42 am: 12. Dezember 2020, 22:37:10 »
Nur: eine Ersatzlinie E2 hat den Umsteigezwang für den Fahrgast. Und die Wiener Linien können durchaus auf Fahrgastwünsche Rücksicht nehmen, indem sie das Umsteigen reduzieren, wozu die Linie 49 zum Schottenring oder Schwedenplatz verlängert werden kann. Und da die Linie 49 eine frequenzstarke Linie ist, würde sich das anbieten. Noch dazu hat Wien im Vergleich zu fast allen europ. Städten wie Preßburg, Prag, Zürich, Warschau wenige Durchmesserlinien. Hier ist also noch deutlich Luft nach oben. Und am Schmerlingplatz 8 bietet sich aus Richtung Schottenring kommend eine Hast an, womit die anderen Ringlinien nicht behindert werden, die Freund Klingelfee befürchtet.

Klar kann man die Haltestelle dort hinlegen. Nur in der Gegenrichtung hast du dann das Chaos, wenn die Linie 49 auf den Innenring biegen will.

Oder hast du da auch eine Lösung parat?

Und was machen die Fahrgäste, die bis zum Karlsplatz wollen?

Bitte betrachte deinen Vorschlag genauer. Dann würdest du dahinter kommen, dass dein Vorschlag ein Schwachsinn ist.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #43 am: 12. Dezember 2020, 22:37:25 »
Nur: eine Ersatzlinie E2 hat den Umsteigezwang für den Fahrgast. Und die Wiener Linien können durchaus auf Fahrgastwünsche Rücksicht nehmen, indem sie das Umsteigen reduzieren, wozu die Linie 49 zum Schottenring oder Schwedenplatz verlängert werden kann. Und da die Linie 49 eine frequenzstarke Linie ist, würde sich das anbieten. Noch dazu hat Wien im Vergleich zu fast allen europ. Städten wie Preßburg, Prag, Zürich, Warschau wenige Durchmesserlinien. Hier ist also noch deutlich Luft nach oben. Und am Schmerlingplatz 8 bietet sich aus Richtung Schottenring kommend eine Hast an, womit die anderen Ringlinien nicht behindert werden, die Freund Klingelfee befürchtet.
Am besten noch die Linie 43 zum Karlsplatz verlängern, schafft sicher auch Umsteigezwänge ab. Oder gleich die Linie 46 zum Zentralfriedhof wie in den guten alten Zeiten. Nicht jede Veränderung ist eine Verbesserung, und dein persönlicher Einfall ist eher eine Wunschfantasie.

Und wenn jemand nicht umsteigen will weil er einen so weiten Weg hat, kann er sich ja seine persönliche Bim mieten  :lamp:

t12700

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #44 am: 12. Dezember 2020, 22:42:09 »
Und wenn jemand nicht umsteigen will weil er einen so weiten Weg hat, kann er sich ja seine persönliche Bim mieten  :lamp:
Also einem persönlichen E1 (natürlich nach entsprechender Ausbildung und Fahrtberechtung) für meine öffentlichen Wege wäre ich nicht abgeneigt! >:D

Aber natürlich, gewisse Umsteige-"zwänge" lassen sich nicht verhindern. Und vor allem im Falle des 49ers ist eine Verlängerung über den Ring viel eher eine Verschlechterung für die Fahrgäste auf der Bestandstrecke. Die komplexe Haltestellensituation am Ring tut ihr übriges dazu.

LG t12700
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