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Straßenbahn Wien => Historisches => Linien => Thema gestartet von: Revisor am 10. November 2010, 22:13:37

Titel: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 10. November 2010, 22:13:37
Ein Sommersonntag am frühen Nachmittag auf der Landstraßer Hauptstraße nahe der Weyrgasse. Mit ziemlich lautem Motorengeräusch und nicht gerade atemberaubender Geschwindigkeit zieht der K-Triebwagen seinen c2-Beiwagen bergwärts zur Rochuskirche auf der Fahrt nach St. Marx. Die werktags auf der Linie T eingesetztenT1-k6-k6-Züge pausierten bis auf die wenigen Wagen, die auf der Linie 78 eingesetzt waren. So weitgehend autofrei konnte man damals an Sonntagen die Landstraßer Hauptstraße erleben!
Titel: Re: Linie T
Beitrag von: moszkva tér am 11. November 2010, 07:17:01
So weitgehend autofrei konnte man damals an Sonntagen die Landstraßer Hauptstraße erleben!

Welches Jahr war das? 1970er?

Ah sorry, steht eh im Dateinamen: 1971 :-[
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 02. Juli 2011, 17:40:20
In der End- und Anfangshaltestelle in St. Marx steht dieser Zug der Linie T. Diese Wagenzusammenstellung wäre einige Monate später nicht mehr zulässig gewesen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Linie 41 am 02. Juli 2011, 18:03:58
Wegen der Gummifederung am 1600?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 04. Juli 2011, 09:37:43
Wegen der Gummifederung am 1600?
Ich vermute eher wegen der schlechten Fahreigenschaften des k7.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 04. Juli 2011, 10:20:55
Wegen der Gummifederung am 1600?
Ich vermute eher wegen der schlechten Fahreigenschaften des k7.

Wegen der Schubgummifederung durften die k6 1591-1600 und der k7 1500 im Dreiwagenzug später nicht mehr als zweite Beiwagen eingesetzt werden.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 30. August 2011, 11:41:11
Etwas "moderner" waren dann die T2-c2/3 Garnituren, die die Type B ablösten! Hier ein Bild aus dem Jahr 1979, aufgenommen am Burgring bei der Babenbergerstraße!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Z-TW am 30. August 2011, 13:31:56
So weitgehend autofrei konnte man damals an Sonntagen die Landstraßer Hauptstraße erleben!

Was mich immer wieder fasziniert im Vergleich zu heute: Man war auch ohne Auto mobil! Was man natürlich auch heute sein kann, aber für viele ist der Autoverzicht offenbar unvorstellbar.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 30. August 2011, 15:06:57
Ein weiters Foto entstand ein knappes Jahr davor, im Mai 1978, als "Zischer" B 83-Bw am Schottentor seine Abfahrt abwartet. Dahinter eine E1-c4 Garnitur der Linie Bk, als letzte Linie im Hintergrund ebenfalls ein E1-c3 in Linie D. Was würde man heute für so ein Foto geben....
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: moszkva tér am 30. August 2011, 15:09:07
Ein weiters Foto entstand ein knappes Jahr davor, im Mai 1978, als "Zischer" B 83-Bw am Schottenring seine Abfahrt abwartet. ...

Super Foto  :up:
Nur eine Formalität: Der Zischer steht genaugenommen schon am Luegerring.  ;)

Edit: Grade gesehen: Der Busek war aber noch jung auf dem Plakat. Wurden damals schon im Mai die Dreieckständer für Wahlen im Oktober aufgestellt?
http://de.wikipedia.org/wiki/Landtags-_und_Gemeinderatswahl_in_Wien_1978 (http://de.wikipedia.org/wiki/Landtags-_und_Gemeinderatswahl_in_Wien_1978)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 30. August 2011, 15:16:49
So war es kurz vor der Einstellung der Straßenbahn in der Landstraßer Hauptstraße. Im November 1983 passiert der E1 4755 und c2 1051 als Linie T  gleich den Rochusmarkt. Die Mobil Tankstelle weist den Benzin um 10.80 Schilling aus!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 30. August 2011, 15:18:27
Station Schottenring ja, so sollte ich es formulieren! Aber danke ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 30. August 2011, 15:20:52
Station Schottenring ja, so sollte ich es formulieren! Aber danke ;)

Ich weiß, ich bin kleinlich, aber Station Schottentor wäre ganz korrekt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 30. August 2011, 15:24:51
Offensichtlich, den sonst wüßte ich auch keine Wahlen dazwischen. Damals waren sie mit Wahlplakaten, Ständer und dergleichen noch toleranter, ich glaube, es kam dann ein Nationalratsbeschluß, das die Avisoständer erst ab einem gewissen Zeitpunkt und auch limitierter verwendet werden durften. Vielleicht weiß wer was näheres darüber, obwohl es da nicht hergehört!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 30. August 2011, 15:26:45
Also ja Schottentor und Luegerring, das es jetzt aber paßt.... ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 30. August 2011, 15:49:37
Die Mobil Tankstelle weist den Benzin um 10.80 Schilling aus!
Wenn man das mit Hilfe des Verbraucherpreisindex auf heutige Werte umrechnt, kommt man auf einen Preis von ca. EUR 1,47. :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 02. April 2012, 19:16:12
Im Juni 1978 wartet ein Zug der Linie T in der Endstelle St.Marx auf seine Fahrt zum Ring. Die B-b dienten auf dieser Linie aus! Ein Jahr später waren diese Wagen schon wieder Geschichte im Liniendienst.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 03. April 2012, 13:05:18
Im Juni 1978 wartet ein Zug der Linie T in der Endstelle St.Marx auf seine Fahrt zum Ring. Die B-b dienten auf dieser Linie aus! Ein Jahr später waren diese Wagen schon wieder Geschichte im Liniendienst.
Sicher? Ich dachte, die letzten B-b fuhren erst Ende Oktober 1979 (als Erdberger ZF-Einlage am 71er).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 05. April 2012, 17:09:14
Im Juni 1978 wartet ein Zug der Linie T in der Endstelle St.Marx auf seine Fahrt zum Ring. Die B-b dienten auf dieser Linie aus! Ein Jahr später waren diese Wagen schon wieder Geschichte im Liniendienst.
Sicher? Ich dachte, die letzten B-b fuhren erst Ende Oktober 1979 (als Erdberger ZF-Einlage am 71er).
Das stimmt natürlich auch ja, denn die B waren letztmalig im April 79 am T Wagen. Was keiner mehr glaubte, passierte dann doch noch. Sie kamen zu Allerheiligen am 30. und 31.
Oktober 1979 auf Linie 71 nochmals zum Einsatz. Es waren drei Einlagezüge, der B 51, 91 und 98mit  Beiwagen! Im November wurden dann alle Züge zu  Hilfstriebwagender Type  BH!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 05. April 2012, 17:30:42
Hier noch ein Foto der Linie T bei  der Schleifenfahrt beim Schottenring im Juni 1978 mit Triebwagen 91 und b Beiwagen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 06. Juli 2012, 21:26:42
Linie T,  Typ B, Nov 1977
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 06. Juli 2012, 21:32:49
Noch einer - Linie T,  Typ B 63, März 1975
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 07. Juli 2012, 18:18:38
Auch nach der Umstellung der Linie T auf die T1+k6+k6- bzw. T1+m3+m3-Garnituren im Jänner 1961 kam es immer wieder zum Einsatz anderer Zugskompositionen, wie hier eines K+k5+k5-Zuges. Vor allem natürlich in der Allerheiligenzeit, aber, wie das Foto vom 8. April 1963 zeigt, durchaus auch bei anderen Gelegenheiten.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 11. Juli 2012, 15:23:06
Linie T, Typ B,    28. 02. 1978
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 11. Juli 2012, 15:33:22
Linie T, Typ B,    1978
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 26. Juli 2012, 10:54:49
Bilder der Linie T von 1979 bis 1983 mit Typ L und E1

Das Datum ist aus den Zahlen im Dateinamen ersichtlich zB. 044L01150878
Die letzten vier Zahlen bilden das Datum; am Beispiel 15.08.1978


Teil 1
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 26. Juli 2012, 10:56:16
Teil 2
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 26. Juli 2012, 10:57:48
Teil 3
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 26. Juli 2012, 11:00:00
Teil 4
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 26. Juli 2012, 11:01:30
Ach wie praktisch wäre diese Linie heute noch (oder zumindest der verlängerte 71er)  ::)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: michael-h am 18. August 2012, 21:23:19
Leider sind mir die B+b-Garnituren nur mehr sehr unscharf im Gedächtnis. Umso mehr freuen mich die schönen Aufnahmen aus dieser Zeit!

Meine fotografische "Karriere" begann erst 1980 mit ein paar (wenigen) L+l+l-Aufnahmen:

Ein Foto-Klassiker: L 570+l 1815+l 18xx im Jahr 1980 vor dem Parlament:
[attach=1]

Auf der Simmeringer Landstraßer Hauptstraße ist L 567+l 18xx+l 18xx ebenfalls im Jahr 1980 unterwegs:
[attach=2]

Natürlich gab es auch schon Mischbetrieb mit E1+cx-Garnituren:
E1 4828+cx und L 575+l+l einträchtig nebeneinander in der Endstation St. Marx
[attach=3]

Zwei Jahre später, am 15.6.1982 steht L 567+l 1830+l 1826 in St. Marx zur Abfahrt bereit:
[attach=4]

Anfang der 80er-Jahre waren auch noch Schaffner-E1 auf der Linie T eingesetzt:

E1 4679+c2 1036 vor dem Parlament am 8.9.1982:
[attach=5]

Am gleichen Tag ist E1 4687+cx am Dr.-Karl-Renner-Ring Richtung Börse unterwegs:
[attach=6]

... und dann gibts noch die Garnitur E1 4685+c3 1178 am Burgring zu sehen:
[attach=7]

Ein Foto mit 1.-Mai-Schmuck darf natürlich auch nicht fehlen. Der Sonnenstand ist zwar nicht ganz optimal, aber besser als gar nichts.
Am 1. Mai 1983 ist E1 4764+c2 1056 am Burgring zu sehen. Die Gleisverbindungen in die Babenbergerstraße sind mittlerweile auch schon Geschichte...
[attach=8]

LG Michi
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: michael-h am 18. August 2012, 21:51:28
Vom 1. Dezember 1973 bis zur Einstellung der Linie T am 2. Jänner 1984 gab es zu Betriebsbeginn einen Kurs Erdberg - 18 - 71 - Ring - 74 - St. Marx. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, so lautete stadteinwärts das Zielschild "PARKRING".
Am 28.7.1983 habe E1 4777+c3 1179 am Schwarzenbergplatz fotografiert. Da musste ein grobkörniger Diafilm herhalten. Leider ist das Zielschild nicht lesbar:
[attach=1]

Vom 1. März 1981 bis 2. Jänner 1984 gab es zu Betriebsbeginn auch einen Zug Erdberg - 75 - 2 - 78 - Kai - Ring - 74 - St. Marx:
Am 30.6.1983 habe ich E1 4777+c3 1179 in der Radetzkystraße auf dem Weg zur Urania fotografiert. Das Zielschild "Kai-Ring" wurde damals nur bei diesem einzigen Zug der Linie T verwendet. Im Hintergrund erkennt man L3 472+c3 als Linie 78:
[attach=2]

Die gleiche Garnitur (die hatte scheinbar immer Frühschicht) am 27.7.1983 am Kai beim Schottenring:
[attach=3]

Wenige Tage vor der Einstellung ist E1 4779+c3 1183 bei herrlichem Sonnenschein vor dem Parlament zu sehen. Der Fotoauschnitt ist zwar nicht ganz optimal, trotzdem ist es denke ich eine schöne Aufnahme:
[attach=4]

Am 28.12.1983, also 5 Tage vor der Einstellung, steht E1 4779+c3 1171 am späten Nachmittag in St. Marx zur Abfahrt bereit.
[attach=5]

LG Michi
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4777 am 18. August 2012, 22:07:26
Wunderbare Aufnahmen!  :up:

Vor allem die Fotos vom 4777 gefallen mir.  ;)
Zumindest am Bild vom Schottenring scheint es mir aber fast, dass der Beiwagen der c2 1079 (und nicht der c3 1179) ist. Kann das sein?
 
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 18. August 2012, 22:14:59
Herrliche Erinnerungen.  :up:

Der L 567 ist allerdings mit seinen beiden l-Beiwagen nicht in der Simmeringer sondern in der Landstraßer Hauptstraße unterwegs.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: michael-h am 18. August 2012, 22:15:13
Zumindest am Bild vom Schottenring scheint es mir aber fast, dass der Beiwagen der c2 1079 (und nicht der c3 1179) ist. Kann das sein?

@4777

Das ist durchaus möglich - vielleicht hat sich da ein Lesefehler eingeschlichen... ;-)

Der L 567 ist allerdings mit seinen beiden l-Beiwagen nicht in der Simmeringer sondern in der Landstraßer Hauptstraße unterwegs.

@Revisor

Stimmt natürlich - ich hab es gleich ausgebessert - danke!

LG Michi
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 18. August 2012, 22:18:40
Ich kann mich der Begeisterung für deine Bilder  nur anschließen. Faszinierend für mich ist immer wie schaffst du es wenn man schon den idealen Standpunkt zum fotografieren gefunden hat dass dir im letzten Moment vor dem Abdrücken an der Kamera nicht ein Passant oder ein Auto ins Bild "läuft".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 18. August 2012, 22:23:55
Zumindest am Bild vom Schottenring scheint es mir aber fast, dass der Beiwagen der c2 1079 (und nicht der c3 1179) ist. Kann das sein?

@4777

Das ist durchaus möglich - vielleicht hat sich da ein Lesefehler eingeschlichen... ;-)

Hat sich nicht, da die c2 nur einen Entwerter im Heck hatten, der abgebildete Beiwagen aber drei Entwerter-Pickerln aufweist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: moszkva tér am 18. August 2012, 22:27:12
Faszinierend für mich ist immer wie schaffst du es wenn man schon den idealen Standpunkt zum fotografieren gefunden hat dass dir im letzten Moment vor dem Abdrücken an der Kamera nicht ein Passant oder ein Auto ins Bild "läuft".
Er hat die Fotos ja teilweise zu Betriebsbeginn gemacht. Also gegen 5 Uhr Früh ist recht wenig los auf der Straße.
Und wegen dem Tageslicht lassen sich die Fotos auch gut datieren auf Anfang Mai bis Ende Juli  ;D
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4777 am 18. August 2012, 23:09:43
Zumindest am Bild vom Schottenring scheint es mir aber fast, dass der Beiwagen der c2 1079 (und nicht der c3 1179) ist. Kann das sein?

@4777

Das ist durchaus möglich - vielleicht hat sich da ein Lesefehler eingeschlichen... ;-)

Hat sich nicht, da die c2 nur einen Entwerter im Heck hatten, der abgebildete Beiwagen aber drei Entwerter-Pickerln aufweist.

Danke für den Hinweis - daran habe ich gar nicht gedacht bzw. nicht drauf geschaut. Ist natürlich ein gutes Argument. (Auch wenn der c2 1010 die letzten Einsatzjahre ebenfalls bei allen Türen ein Entwerter-Pickerl hatte. Oder hatte der auch drei Entwerter?)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 18. August 2012, 23:23:40
Danke für den Hinweis - daran habe ich gar nicht gedacht bzw. nicht drauf geschaut. Ist natürlich ein gutes Argument. (Auch wenn der c2 1010 die letzten Einsatzjahre ebenfalls bei allen Türen ein Entwerter-Pickerl hatte. Oder hatte der auch drei Entwerter?)
Nicht daß ich wüßte. Ich kenne auch kein Foto mit drei Entwerter-Pickerln. Hast du eines?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: michael-h am 19. August 2012, 14:08:59
Die Linie T auf Abwegen

Die folgenden Bilder zeigen die Linie T abseits ihres normalen Streckenverlaufs. Am Samstag, den 10.9. und am Sonntag, den 18.9.1983 habe ich die Umleitung der Linie T über Invalidenstraße - Hintere Zollamstsstraße - Radetzkystraße - Kai - Schottenring zum Schottentor fotografiert. An den Grund der Umleitung kann ich mich ebensowenig erinnern wie daran, ob nur an den beiden Wochenenden oder über einen längeren Zeitraum so gefahren wurde. Vielleicht weiß da jemand genaueres?

Edit: Die Beflaggung der Straßenbahnen sagt eigentlich alles: Der Pabst war anlässlich des Katholikentages in Wien und hat am 10.9.1983 am Heldenplatz eine "Europavesper" zelebriert. Somit ist die Umleitung am 10.9.1983 geklärt...

Ich habe die Bilder geografisch geordnet:

E1 4775+c3 1176 beim Einbiegen von der Landstraßer Hauptstraße in die Invalidenstraße (18.9.1983):
[attach=1]

E1 4782+c3 1175 auf der Markthallenbrücke (18.9.1983):
[attach=2]

E1 4764+c3 1181 am Julius-Raab-Platz vor der damals völlig eingerüsteten und daher relativ unansehnlichen Urania (10.8.1982):
[attach=3]

E1 4772+c3 1187 am Schwedenplatz (10.8.1982):
[attach=4]

E1 4775+c3 1176 am Franz-Josefs-Kai bei der U-Bahn-Station Schottenring (10.8.1982):
[attach=5]

E1 4761+c3 1191 beim Einbiegen aus dem Schottenring in die Schleife Schottentor (10.8.1982):
[attach=6]

E1 4764+c3 1181 in der Schleife Schottentor vor der Votivkirche (10.9.1982):
[attach=7]

E1 4768+c3 1179 beim Überqueren der Ringfahrbahn gesichert durch einen Fahnenposten (10.9.1982):
[attach=8]

E1 4782+c3 1175 am Schwedenplatz (10.9.1982):
[attach=9]

E1 4781+c2 1051 am Franz-Josefs-Kai kurz vor dem Julius-Raab-Platz (18.9.1982):
[attach=10]

E1 4781+c2 1051 beim Einbiegen aus der Radetzkystraße in die Hintere Zollamstsstraße (18.9.1982):
[attach=11]

E1 4773+c3 1198 auf der Markthallenbrücke (18.9.1982):
[attach=12]

Schnell eingestiegen, eine Station mitgefahren und noch die beiden folgenden Aufnahmen gemacht...
E1 4773+c3 1198 in der Invalidenstraße (18.9.1982):
[attach=13]

... und beim Einbiegen in die Landstraßer Hauptstraße
[attach=14]

LG Michi
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 19. August 2012, 14:18:40
Wunderbare Bilder, einzigartige Raritäten    Super
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 19. August 2012, 14:56:31
Ihr beide seid eine grandiose Bereicherung fürs Forum, vielen herzlichen Dank! :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Linie 41 am 19. August 2012, 15:03:29
Ihr beide seid eine grandiose Bereicherung fürs Forum, vielen herzlichen Dank! :up:
Allerdings, vielen Dank für die vielen tollen historischen Photos!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 19. August 2012, 15:04:56
Wie immer großartige Bilder, danke! Wie du richtig schreibst, war der Papstbesuch für die recht umfangreichen Verkehrsmaßnahmen am 10. 9. verantwortlich. Für den 18. 9. konnte ich leider nichts finden. Die nächste Ablenkung des T über den Kai bzw. auch zur Hauptallee gab es am 22. 10. 1983 wegen eines Friedensmarsches.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4777 am 19. August 2012, 15:43:49
Danke für den Hinweis - daran habe ich gar nicht gedacht bzw. nicht drauf geschaut. Ist natürlich ein gutes Argument. (Auch wenn der c2 1010 die letzten Einsatzjahre ebenfalls bei allen Türen ein Entwerter-Pickerl hatte. Oder hatte der auch drei Entwerter?)
Nicht daß ich wüßte. Ich kenne auch kein Foto mit drei Entwerter-Pickerln. Hast du eines?

Zwei Aufnahmen vom c2 1010 in dieser Form kann ich anbieten, entstanden am 9.1.1999 bzw. am 4.10.2000:
[attach=1]
[attach=2]
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 19. August 2012, 17:26:32
Da dürfte in der HW jemand übereifrig beim Anbringern der Aufkleber gewesen sein. Drei Entwerter hatte der Wagen sicher nicht.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: HLS am 19. August 2012, 18:41:20
Da dürfte in der HW jemand übereifrig beim Anbringern der Aufkleber gewesen sein. Drei Entwerter hatte der Wagen sicher nicht.
Kann es möglich sein, dass man die Entwerterpickerl nicht nach Anzahl der Entwerter angebracht hat, sondern als Hinweis das im Zug(Beiwagen) eben diese vorhanden sind?

Übrigens schließe ich mich den Lobeshymnen an.  :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 19. August 2012, 19:23:46
Kann es möglich sein, dass man die Entwerterpickerl nicht nach Anzahl der Entwerter angebracht hat, sondern als Hinweis das im Zug(Beiwagen) eben diese vorhanden sind?
Nein, die Entwerterpickerln waren bei jenen Türen angebracht, wo sich die Entwerter befanden. Den 1010 hat wohl irgendjemand irrtümlich nach dem c3-Schema beklebt. Flashce Beklebungen gab es ja immer wieder: bei den Typenbezeichnungen oder bei der Platzierung der Wagennummer.

(http://www.strassenbahnjournal.at/sjneu/fotos/diverse/0269829.jpg)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 20. August 2012, 14:09:03
Kann es möglich sein, dass man die Entwerterpickerl nicht nach Anzahl der Entwerter angebracht hat, sondern als Hinweis das im Zug(Beiwagen) eben diese vorhanden sind?
Nein, die Entwerterpickerln waren bei jenen Türen angebracht, wo sich die Entwerter befanden. Den 1010 hat wohl irgendjemand irrtümlich nach dem c3-Schema beklebt.

Ich glaube, dass man sich da nur noch recht wenig drum schert, die Züge richtig zu bekleben.
Es sind heute genug c3 unterwegs, die entweder gar kein Entwerter-Pickerl haben bzw. noch alle 3 und das obwohl die meisten Wagen eigentlich nur noch 2 Entwerter drinnen haben.  :P


Zu den Bildern:
Echt herrliche Aufnahmen!  :D
Besonders gut gefällt mir das Bild vom 4779 in der Abenddämmerung in St. Marx!  :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: tramway.at am 20. August 2012, 14:24:49
Ich glaube, dass man sich da nur noch recht wenig drum schert, die Züge richtig zu bekleben.

 ::)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 20. August 2012, 14:28:42

Es sind heute genug c3 unterwegs, die entweder gar kein Entwerter-Pickerl haben bzw. noch alle 3 und das obwohl die meisten Wagen eigentlich nur noch 2 Entwerter drinnen haben.  :P
Entwerter-Pickerl werden schon seit etlichen Jahren nicht mehr aufgeklebt. Dort, wo sie noch drauf sind, wurden sie halt aus Bequemlichkeit nicht entfernt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 20. August 2012, 14:37:08
Entwerter-Pickerl werden schon seit etlichen Jahren nicht mehr aufgeklebt. Dort, wo sie noch drauf sind, wurden sie halt aus Bequemlichkeit nicht entfernt.
Ach, sie wurden bei etlichen Wagen auch entfernt. Dort sind halt jetzt dunkelgraue Flecken, weil der Schmutz auf den Kleberesten besonders gut haftet.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 20. August 2012, 18:04:00
Ja und die Kleberreste entfernen ist halt Arbeit, außerdem wurden die entsprechenden Reinigungsmittel noch nicht erfunden!  :o
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 21. August 2012, 09:31:46
Ja und die Kleberreste entfernen ist halt Arbeit, außerdem wurden die entsprechenden Reinigungsmittel noch nicht erfunden!  :o
Warum ist noch niemand von F59 auf die Idee gekommen, dass man einfach rote Klebefolie über die Kleberreste klebt? Das ist doch sonst auch ein beliebtes Mittel zur "Lackausbesserung".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 22. August 2012, 12:31:23
Ja und die Kleberreste entfernen ist halt Arbeit, außerdem wurden die entsprechenden Reinigungsmittel noch nicht erfunden!  :o
Warum ist noch niemand von F59 auf die Idee gekommen, dass man einfach rote Klebefolie über die Kleberreste klebt? Das ist doch sonst auch ein beliebtes Mittel zur "Lackausbesserung".
Glaub das wird teilweise eh gemacht - vor allem bei den Zügen von GTL habe ich das in Erinnerung (die Entfernung der Pickerln war ja noch deutlich vor der Zusammenlegung mit HLS, deshalb GTL).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 30. September 2012, 12:14:45
Ein Nachtfoto aus 1969 und dann auch noch eine heute eingestellte (und bald zumindest in ähnlicher Form wieder kommende) Linie mit einem wunderschönen T1+k6 - was will das Herz mehr?

[attach=1]

August 1969, Kurt Rasmussen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 30. September 2012, 19:16:47
Im Juli 1972 hat es der T-Wagen Herrn Kurt Rasmussen wieder angetan - zu unserer Freude!

[attach=1]
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 01. Oktober 2012, 16:38:46
und bald zumindest in ähnlicher Form wieder kommende

?? Oder stehe ich auf der Leitung?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 01. Oktober 2012, 16:45:03
und bald zumindest in ähnlicher Form wieder kommende
?? Oder stehe ich auf der Leitung?
Na, der 4er ;) Ist ja zumindest ... ähnlich, wie geschrieben.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: moszkva tér am 01. Oktober 2012, 16:48:52
und bald zumindest in ähnlicher Form wieder kommende
?? Oder stehe ich auf der Leitung?
Na, der 4er ;) Ist ja zumindest ... ähnlich, wie geschrieben.
Stimmt, der fährt ja dann auch über die Landstraßer Haupt, mit demselben Rollmaterial  :-X

Und ob der kommt? Es sind ja in Wien alle Linien gleichberechtigt, nur die U-Bahn ist gleicher.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 01. Oktober 2012, 18:49:49
Danke für den Hinweis - daran habe ich gar nicht gedacht bzw. nicht drauf geschaut. Ist natürlich ein gutes Argument. (Auch wenn der c2 1010 die letzten Einsatzjahre ebenfalls bei allen Türen ein Entwerter-Pickerl hatte. Oder hatte der auch drei Entwerter?)
Nicht daß ich wüßte. Ich kenne auch kein Foto mit drei Entwerter-Pickerln. Hast du eines?

Zwei Aufnahmen vom c2 1010 in dieser Form kann ich anbieten, entstanden am 9.1.1999 bzw. am 4.10.2000:
Soviel ich weiß, wurden einige wenige c2-Beiwagen noch knapp vor ihrem Ende auf neue Entwerter umgerüstet. Vielleicht war c2 1010 einer davon?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 01. Oktober 2012, 20:14:30
Na, der 4er ;)
Wie sagt Herr Troch in Anlehnung an Slezak? "I sch... auf'n Viera!" 8)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 22. November 2012, 11:29:51
Kann mir bitte wer weiter helfen und sagen, welche Wagennummer dieser B hatte? Leider schrieb ich damals noch nicht mit. Aber allzuviel B mit dem Wappen vorne hats ja nicht gegeben! Das Foto entstand im April 1978 bei der Bellaria!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 106er am 22. November 2012, 11:48:17
Könnte B 66 sein (siehe  hier  (http://www.tramwayforum.at/index.php?topic=2602.0), 5. Bild von oben)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 22. November 2012, 11:58:17
Da auf dem Bild die Nummer 66 nicht eindeutig erkennbar ist, könnte es auch die  Nummer 58 sein. Es gibt ein Bild in dem Buch "Wiener Strassenbahnwagen nach dem Krieg" auf Seite 156 unten mit Wappen und Nummer 58 beschriftet.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Z-TW am 22. November 2012, 11:59:17
OT-Anfrage: Auf welchen Linien sind T1/k6 (also Zweiwagenzüge) noch gefahren?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 22. November 2012, 12:33:02
OT-Anfrage: Auf welchen Linien sind T1/k6 (also Zweiwagenzüge) noch gefahren?
Gegenfrage: Welche hast du denn schon?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 22. November 2012, 14:33:32
Ok, danke liebe User, denke ich komm langsam hin, ganz werde ich es warscheinlich nie erfahren, trotzdem danke!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 22. November 2012, 14:34:36
OT-Anfrage: Auf welchen Linien sind T1/k6 (also Zweiwagenzüge) noch gefahren?
Frage, wie paßt diese Frage hier in den Kontext? Aber vielleicht kann ich ja weiterhelfen!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: K2424 am 22. November 2012, 21:04:49
Das könnte der 57 sein, der hatte so einen markanten (Rost)fleck über dem Zielschildkasten. Den kann man auch in BiB 49 gut erkennen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 23. November 2012, 07:06:05
Das könnte der 57 sein, der hatte so einen markanten (Rost)fleck über dem Zielschildkasten. Den kann man auch in BiB 49 gut erkennen.

Danke, K2424, ich habs nicht so mit Kürzeln, meinst du das Buch über die B?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 23. November 2012, 07:48:12
Das könnte der 57 sein, der hatte so einen markanten (Rost)fleck über dem Zielschildkasten. Den kann man auch in BiB 49 gut erkennen.

Danke, K2424, ich habs nicht so mit Kürzeln, meinst du das Buch über die B?

Ich denke, ja die mit den vielen Bs drinnen.

Hannes
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: K2424 am 23. November 2012, 07:56:49
Ja, wie haidi schon bemerkte, "Bahn im Bild 49 Die Typen A und B der Wiener Verkehrsbetriebe". Da ist auf Seite 55 ein Bild vom Februar 1978 vom B 57 auf der Linie T, auf dem man diesen Fleck oberhalb des Zielschildkastens sehen kann.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 23. November 2012, 11:15:01
B 57 mit Wappen von der Seite

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4569783,page=all (http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4569783,page=all)

Zugehöriger Text:
( 13 ) an anderer Stelle am Ring gegenüber der Oper entstand dieses Bild mit Tw 57 und Bw auf Linie T. Diese Triebwagentype (Typ B, Nr 51 - 100) war übrigens der erste Nachkriegsneubau (Sept. 1973).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 23. November 2012, 11:25:32
B 57 mit Wappen von der Seite

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4569783,page=all (http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4569783,page=all)

Zugehöriger Text:
( 13 ) an anderer Stelle am Ring gegenüber der Oper entstand dieses Bild mit Tw 57 und Bw auf Linie T. Diese Triebwagentype (Typ B, Nr 51 - 100) war übrigens der erste Nachkriegsneubau (Sept. 1973).

Ja super von euch, danke nochmals, dafür werdet ihr wieder mit schönen alten Bildern beliefert! :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 23. November 2012, 11:31:26
Wir freuen uns schon auf die kommende visuelle Belohnung.
DANKE
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: K2424 am 23. November 2012, 19:04:30
Ja, da freuen wir uns in der Tat. Auch von mir ein Danke im Voraus!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 24. November 2012, 08:54:20
Ja, da freuen wir uns in der Tat. Auch von mir ein Danke im Voraus!

Also bitte, so schnell geht das. Hier mal drei Fotos aus meinem Archiv. Damals hatte ich gerade mal eine Kleinbildkamera und eine alte Agfa 6x6 Kamera mit Plastiklinse. Aber der Ehrgeiz war groß und so hatte ich mit meinen damals gerade 14 Jahren meine erste Reflexkamera Namens Fujika 705! Foto 1 konnte ich schon mit dieser Kamera ablichten, es zeigt eine B Garnitur bei der Maria Theresien Straße. Foto 2 und 3 eben mit einfacheren Kameras, ein wenig nachgeschärft! Übrigens kann man auf den beiden letzten Fotos auch gut erkennen, das bei der Lüftung auch so ein dunkler Fleck ist, aber  die Nummern sind lesbar.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 24. November 2012, 09:18:06
Übrigens kann man auf den beiden letzten Fotos auch gut erkennen, das bei der Lüftung auch so ein dunkler Fleck ist, aber  die Nummern sind lesbar.
Diese dunklen Flecken dürften vom Schmieren der Stangen herrühren, mit denen die Lüftungsklappen bewegt wurden. Wo das Schmierfett ist, bleibt der Dreck auch besser kleben.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 24. November 2012, 11:42:16
Am 17.April 1979 fuhren das letzte mal B-b Garnituren auf der Linie T. Schon vorher kamen, z.B. in den Ferien auch T2-cx zum Einsatz, später sogar L Dreiwagenzüge.
Fotos 1 vom November 1978, Fotos 2 vom Februar 1979, es dürften Ferien gewesen sein! Foto 1 Ring-Börse, Foto 2 Parlament.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 24. November 2012, 17:42:51
Danke für die "schnellen" schönen Bilder
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: K2424 am 24. November 2012, 22:29:38
Diese dunklen Flecken dürften vom Schmieren der Stangen herrühren, mit denen die Lüftungsklappen bewegt wurden. Wo das Schmierfett ist, bleibt der Dreck auch besser kleben.

Ich meine nicht die dunklen Schmierflecken auf dem Lüftungsgitter, sondern den kleinen Fleck (im roten Kreis) gleich oberhalb des Zielschildkastens.
[attach=1]

Genau dieser Fleck ist auf genanntem Bild zu sehen.
[attach=2]

Quelle: Bahn im Bild 49
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 25. November 2012, 08:01:45
Diese dunklen Flecken dürften vom Schmieren der Stangen herrühren, mit denen die Lüftungsklappen bewegt wurden. Wo das Schmierfett ist, bleibt der Dreck auch besser kleben.

Ich meine nicht die dunklen Schmierflecken auf dem Lüftungsgitter, sondern den kleinen Fleck (im roten Kreis) gleich oberhalb des Zielschildkastens.
(Dateianhang Link)

Genau dieser Fleck ist auf genanntem Bild zu sehen.
(Dateianhang Link)

Quelle: Bahn im Bild 49

Ja, dachte ich mir, war ein guter Hinweis, denke jetzt, das die Nummer schon hin kommt, danke nochmals! :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: K2424 am 25. November 2012, 10:23:57
Sehr gern! Ich danke für die schönen Bilder, natürlich auch allen Anderen die hier Bilder und Informationen einstellen! Ich habe kaum fotografiert und kann höchstens mit Erinnerungen etwas beitragen :-[!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 25. November 2012, 18:12:18
Zwei Bilder kann ich noch gerne opfern, nicht das ich mehr hätte! Bild eins, typisches Zug anfang der 80er Jahre am Stubenring und Fotos 2, Februar 1979, große Rarität, L-c4, die kamen ganz selten zum Einsatz, gibt auch nicht viele Fotos davon!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. November 2012, 19:35:16
@Operator: Am 17.April 1979 fuhren das letzte mal B-b Garnituren auf der Linie T.
Dieses Datum findet sich in "Bahn im Bild 49" und auch in "Wiener Straßenbahnwagenwagen nach dem Krieg", stimmt aber nicht.  Der letzte Einsatztag der Type B +b auf der Linie T war der 29.06.1979, dies war der letzte Schultag vor dem Beginn der Sommerferien 1979. Es waren noch drei Züge unterwegs und ich bin damals mitgefahren, weil ich mir den letzten Einsatztag der Type B in Wien nicht entgehen lassen wollte. Ich plauderte mit der Schaffnerin am T Wagen und sie jammerte "Das sind halt schon sehr alte Garnituren, aber nach den Ferien sollen wir endlich modernere kriegen". Im Zentralfriedhofverkehr 1979 gab es dann noch einmal einen überraschenden Einsatz der bereits abgestellten B + b und so wurde der 31.10.1979 zum allerletzten Einsatztag.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 25. November 2012, 20:09:18
große Rarität, L-c4, die kamen ganz selten zum Einsatz, gibt auch nicht viele Fotos davon!

Wow! Das hab ich auch noch nie gesehen!  :o
Danke für das Bild!  :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 25. November 2012, 20:11:42
@Operator: Am 17.April 1979 fuhren das letzte mal B-b Garnituren auf der Linie T.
Dieses Datum findet sich in "Bahn im Bild 49" und auch in "Wiener Straßenbahnwagenwagen nach dem Krieg", stimmt aber nicht.  Der letzte Einsatztag der Type B +b auf der Linie T war der 29.06.1979, dies war der letzte Schultag vor dem Beginn der Sommerferien 1979. Es waren noch drei Züge unterwegs und ich bin damals mitgefahren, weil ich mir den letzten Einsatztag der Type B in Wien nicht entgehen lassen wollte. Ich plauderte mit der Schaffnerin am T Wagen und sie jammerte "Das sind halt schon sehr alte Garnituren, aber nach den Ferien sollen wir endlich modernere kriegen". Im Zentralfriedhofverkehr 1979 gab es dann noch einmal einen überraschenden Einsatz der bereits abgestellten B + b und so wurde der 31.10.1979 zum allerletzten Einsatztag.

LG nord22

Ja, das wirds wohl immer gben, das die angegebenen Daten nicht stimmen. Da ich zu dieser Zeit doch recht viel fotografierte, aber mein Augenmerk auf anderen Linien war, habe ich auch keine Fotos, die das Gegenteil beweisen könnten.  Zentralfriedhofseinsätze 1979 gab es aber dann nur mehr auf Linie 71, das Thema wurde hier schon meines Wissens behandelt!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 25. November 2012, 20:48:04
@Operator: Am 17.April 1979 fuhren das letzte mal B-b Garnituren auf der Linie T.
Dieses Datum findet sich in "Bahn im Bild 49" und auch in "Wiener Straßenbahnwagenwagen nach dem Krieg", stimmt aber nicht.  Der letzte Einsatztag der Type B +b auf der Linie T war der 29.06.1979, dies war der letzte Schultag vor dem Beginn der Sommerferien 1979. Es waren noch drei Züge unterwegs und ich bin damals mitgefahren, weil ich mir den letzten Einsatztag der Type B in Wien nicht entgehen lassen wollte. Ich plauderte mit der Schaffnerin am T Wagen und sie jammerte "Das sind halt schon sehr alte Garnituren, aber nach den Ferien sollen wir endlich modernere kriegen". Im Zentralfriedhofverkehr 1979 gab es dann noch einmal einen überraschenden Einsatz der bereits abgestellten B + b und so wurde der 31.10.1979 zum allerletzten Einsatztag.

Da muß ich dir entschieden widersprechen. Der letzte Betriebstag auf der Linie T war der 6. 4. 1979. Danach fuhren dort nur noch Züge mit schaffnerlosen Beiwagen, wodurch ein Einsatz von B+b auch personalmäßig nicht mehr möglich war. Ich habe jetzt vier von einander unabhängige, zeitgenössische Quellen (Eisenbahn, SVa, Schienenverkehr, Jahresbericht) studiert und in allen wird das so und nicht anders angegeben. Deine Angabe mit dem 29. 6. 1979 kann auch deshalb nicht stimmen, da ab 15. 6. 1979 die Linie T mit 11:11 E1+c2,3,4 betrieben wurde, die ab 18. 6. 1979 durch zwei L+l verstärkt wurden. In der "Eisenbahn" wird auch noch der Einsatz von drei B-b-Zügen als Stadionverstärker auf der Linie 18 am 11. 4. 1979 erwähnt. Selbstverständlich wird in allen diesen Quellen der letzte Einsatz am 30. und 31. Oktober 1979 mit drei Zügen auf der Linie 71 angeführt. Hätte dieser von dir behauptete Einsatz stattgefunden, wäre das eine ziemliche Sensation gewesen und dementsprechend in der Literatur vermerkt worden.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 26. November 2012, 10:08:19
und ich bin damals mitgefahren, weil ich mir den letzten Einsatztag der Type B in Wien nicht entgehen lassen wollte.
Woher wusstest du denn, für wann der letzte Einsatz von B-b am T geplant war? Damals hat man das doch noch nicht an die große Glocke gehängt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: HLS am 26. November 2012, 11:46:24
und ich bin damals mitgefahren, weil ich mir den letzten Einsatztag der Type B in Wien nicht entgehen lassen wollte.
Woher wusstest du denn, für wann der letzte Einsatz von B-b am T geplant war? Damals hat man das doch noch nicht an die große Glocke gehängt.
Vermutlich aus dem selben Grund, woher er auch die ganzen "HU"-Daten der E1 weiß. ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 26. November 2012, 11:59:03
und ich bin damals mitgefahren, weil ich mir den letzten Einsatztag der Type B in Wien nicht entgehen lassen wollte.
Woher wusstest du denn, für wann der letzte Einsatz von B-b am T geplant war? Damals hat man das doch noch nicht an die große Glocke gehängt.
Vermutlich aus dem selben Grund, woher er auch die ganzen "HU"-Daten der E1 weiß. ;)

Da  bin ich ja froh, das ich richtig lag. Ich konnte mich absolut nicht erinnern, nach dem 6.April 1979 noch B auf der Linie T gesehen zu haben! :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: IbisMaster am 26. November 2012, 17:12:53
Zwei Bilder kann ich noch gerne opfern, nicht das ich mehr hätte! Bild eins, typisches Zug anfang der 80er Jahre am Stubenring und Fotos 2, Februar 1979, große Rarität, L-c4, die kamen ganz selten zum Einsatz, gibt auch nicht viele Fotos davon!
Das ist nicht der Stubenring, sonder der Parkring bei der Weihburggasse, der "Park" ist heute das Hotel Marriott.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: moszkva tér am 27. November 2012, 07:02:01
Das ist nicht der Stubenring, sonder der Parkring bei der Weihburggasse, der "Park" ist heute das Hotel Marriott.
[/quote]
Der "Park" vom Parkring war damals wie heute der Stadtpark  ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 27. November 2012, 07:28:17
Man sollte seine Bilder besser "studieren", klar ist das der Parkring, danke für die Richtigstellung!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: IbisMaster am 27. November 2012, 10:54:12
Das ist nicht der Stubenring, sonder der Parkring bei der Weihburggasse, der "Park" ist heute das Hotel Marriott.
Der "Park" vom Parkring war damals wie heute der Stadtpark  ;)
Ich meine die Gstätten auf dem Bild, der Stadtpark ist auf der anderen Seite des Rings hinter dem Fotografen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 16. März 2013, 14:04:59
Warum nicht einmal ein Beiwagenfoto?
m3 5413 am Schluss eines T1-m3-m3-Dreiwagenzuges am 17.04.1973 in der Landstraßer Hauptstraße:

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 14. Juli 2013, 09:03:29
Ein "Zischerl" Type B-b, der in der Erdbergstraße in den Bahnhof Erdberg einzieht! Februar 1979!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 12. August 2013, 11:05:13
T1 416 + k6 1578 + k6 ist 1970 am Burgring Ecke Babenbergerstraße nach St. Marx unterwegs. Die zu den T1 passenden k6 Beiwagen wurden kurioserweise schon 1971 - 1973 ausgemustert und die T1 verkehrten dann auf Linie T mit den viel älteren m2/ m3 Beiwagen. In der Gegenrichtung fährt M 4031 auf Linie A.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: K2424 am 12. August 2013, 22:19:30
Ein "Zischerl" Type B-b, der in der Erdbergstraße in den Bahnhof Erdberg einzieht! Februar 1979!

Bitte wo in der Erdbergstraße ist das, ich kann das leider nicht zuordnen! Danke!!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Tatra83 am 12. August 2013, 22:42:08
Ein "Zischerl" Type B-b, der in der Erdbergstraße in den Bahnhof Erdberg einzieht! Februar 1979!
Bitte wo in der Erdbergstraße ist das, ich kann das leider nicht zuordnen! Danke!!
Der Zug am Foto hat grad die Kreuzung Erdbergstraße # Wällischgasse in Richtung Norden passiert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 13. August 2013, 09:00:34
T1 416 + k6 1578 + k6 ist 1970 am Burgring Ecke Babenbergerstraße nach St. Marx unterwegs. Die zu den T1 passenden k6 Beiwagen wurden kurioserweise schon 1971 - 1973 ausgemustert.
Allerdings wurden sie auch schon früher geliefert: k6: 1951, T1: 1954. Aber du hast recht; generell waren diesen Typen nicht sehr lange im Dienst, nur etwas mehr als 20 Jahre, was für einen Straßenbahnwagen ja eher kurz ist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: K2424 am 13. August 2013, 19:28:19
Vielen Dank, da stand ich wirklich auf der Leitung!  :-[  Dabei hat meine Großmutter dort gewohnt und ich konnte von ihrer Wohnung direkt auf den Bahnhof schauen! Manchmal sind wir dann auch mit dem 80er zu ihrem Schrebergarten im Prater gefahren, oft allerdings zu meinem Leidwesen, zu Fuß gegangen. Dieser Garten musste, wie auch der 80er, leider der Tangente weichen! :down:

LG K2424
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 01. September 2013, 09:18:00
Wieder zwei, so hoffe ich schöne Bilder der Linie T mit der Type B-b, alle im Oktober 1978 aufgenommen. Fotos von Richard M. Gerbig.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 01. September 2013, 10:22:38
T1 416 + k6 1578 + k6 ist 1970 am Burgring Ecke Babenbergerstraße nach St. Marx unterwegs. Die zu den T1 passenden k6 Beiwagen wurden kurioserweise schon 1971 - 1973 ausgemustert und die T1 verkehrten dann auf Linie T mit den viel älteren m2/ m3 Beiwagen. In der Gegenrichtung fährt M 4031 auf Linie A.

LG nord22
So kenn' ich den T  ^-^
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 21. Oktober 2013, 20:35:09
Im Juli 1975 war T2 435 noch im schönen Originalzustand mit Scherenstromabnehmer und Zierspitz auf der Landstraßer Hauptstraße Ecke Rennweg am T unterwegs (Foto: Kurt Rasmussen). Der Fahrer hat das Zielschild schon umgedreht. Der Bau der U3 wurde leider zum Anlass genommen, Linie T per 03.01.1984 einzustellen.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 22. Oktober 2013, 08:46:31
Im Juli 1975 war T2 435 noch im schönen Originalzustand mit Scherenstromabnehmer
Warum wurde eigentlich bei den T2 die Schere später gegen eine Halbschere getauscht?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 23. Oktober 2013, 00:09:05
Warum wurde eigentlich bei den T2 die Schere später gegen eine Halbschere getauscht?
Weil man die Scherenstromabnehmer zum Aufbau auf M und SP verwendete.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 23. Oktober 2013, 08:50:57
Der 458 ist eindeutig ein Fahrschulzug und der 742 dürfte sich auf dem Weg in die HW befinden.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 23. Oktober 2013, 13:14:00
und der 742 dürfte sich auf dem Weg in die HW befinden.
Dabei sieht er zumindest äußerlich so aus, als würde er gerade von dort kommen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 17. Dezember 2013, 19:25:51
1983 fuhr die Linie T und hatte noch eine kleine Galgenfrist, denn ab Anfang 1984 begann man für die heute am stärksten frequentierte U-Bahnlinie U3 zu buddeln....
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 18. Dezember 2013, 00:49:32
1983 fuhr die Linie T und hatte noch eine kleine Galgenfrist, denn ab Anfang 1984 begann man für die heute am stärksten frequentierte U-Bahnlinie U3 zu buddeln....
Wobei man immer wieder betonen muss, dass die Einstellung der Linie T - im Gegensatz zum J-Wagen - nichts mit dem U-Bahn-Bau, sondern mit der Ablehnung der Tramway durch den III. Bezirk zu tun hat.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 18. Dezember 2013, 01:12:52
ab Anfang 1984 begann man für die heute am stärksten frequentierte U-Bahnlinie U3 zu buddeln....
Wobei man immer wieder betonen muss, dass die Einstellung der Linie T nichts mit dem U-Bahn-Bau, sondern mit der Ablehnung der Tramway durch den III. Bezirk zu tun hat.
Hätte man die Linie T nicht "vorübergehend" wegen des U3-Baues eingestellt, wäre der 3. Bezirk aber wohl nie in die Situation gekommen, die Einstellung zu verlangen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 18. Dezember 2013, 03:05:26
1983 fuhr die Linie T und hatte noch eine kleine Galgenfrist, denn ab Anfang 1984 begann man für die heute am stärksten frequentierte U-Bahnlinie U3 zu buddeln....

Danke für das Bild!
Wo genau ist denn das?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 18. Dezember 2013, 03:36:23
Danke für das Bild!
Wo genau ist denn das?
Ein Blick auf den Bildhintergrund sagt mir: Die Zugspitze ist auf der Höhe Landstraßer Hauptstraße 105
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 18. Dezember 2013, 08:53:33
Ein Blick auf den Bildhintergrund sagt mir: Die Zugspitze ist auf der Höhe Landstraßer Hauptstraße 105
Den Merkur weiter hinten gibt es auch heute noch.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 18. Dezember 2013, 10:12:39
1983 fuhr die Linie T und hatte noch eine kleine Galgenfrist, denn ab Anfang 1984 begann man für die heute am stärksten frequentierte U-Bahnlinie U3 zu buddeln....
Wobei man immer wieder betonen muss, dass die Einstellung der Linie T - im Gegensatz zum J-Wagen - nichts mit dem U-Bahn-Bau, sondern mit der Ablehnung der Tramway durch den III. Bezirk zu tun hat.
Das stimmt mit Sicherheit, denn ich hatte damals, im dritten Bezirk wohnend Gelegenheit, mit dem Bezirksvorsteher zu reden. Der hatte 1001 Argumente, warum die Straßenbahn nicht fahren sollte und auch nicht durfte. Mein Arument, man hätte dorch kurz vorher  die komplette Strecke saniert, interessierte den Herrn nicht!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 18. Dezember 2013, 14:40:46
Danke für das Bild!
Wo genau ist denn das?
Ein Blick auf den Bildhintergrund sagt mir: Die Zugspitze ist auf der Höhe Landstraßer Hauptstraße 105
Mit den Hausnummern hab' ich's nicht so, aber jedenfalls steht der Zug in der Haltestelle bei der Messenhausergasse.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 18. Dezember 2013, 14:53:33
Danke für das Bild!
Wo genau ist denn das?
Ein Blick auf den Bildhintergrund sagt mir: Die Zugspitze ist auf der Höhe Landstraßer Hauptstraße 105
Mit den Hausnummern hab' ich's nicht so, aber jedenfalls steht der Zug in der Haltestelle bei der Messenhausergasse.
Stimmt genau,die heutige Haltestelle heißt glaube ich Barichgasse!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 18. Dezember 2013, 17:11:02
Danke für das Bild!
Wo genau ist denn das?
Ein Blick auf den Bildhintergrund sagt mir: Die Zugspitze ist auf der Höhe Landstraßer Hauptstraße 105
Mit den Hausnummern hab' ich's nicht so, aber jedenfalls steht der Zug in der Haltestelle bei der Messenhausergasse.
Ich auch nicht, aber der Merkur, die Homepage von denen und der Stadtplan haben mir geholfen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 18. Dezember 2013, 17:46:04
Bei mir hat einmal hinschauen gereicht.  8)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 29. Dezember 2013, 10:21:22
Im Jänner 1979 fuhren schon viele L Garnituren am T-Wagen. Möglicherweise waren Ferien, da man auf den zweiten Beiwagen verzichtete.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 20. Januar 2014, 12:34:00
K 2404 + c2 (oder c3) wurde im Juli 1969 beim Ausfahren aus der Haltestelle Stadtbahn Schottenring aufgenommen (Foto: H. Liljewall).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 04. Februar 2014, 18:53:26
Im Juli 1974 fotografierte Kurt Rasmussen L3 457 + c3 (c2) bei der Schleifenfahrt am Schlickplatz vor der Rossauer Kaserne, daneben ein U10 Autobus am 40A.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 05. Februar 2014, 11:12:20
@ Fotos nord22:

Toll - auf dem ersten Bild stört nicht einmal das Geländer neben dem Zug.
Auf dem 2. Bild allerdings der U10, auch wenn's ein mittlerweile auch historisches Fahrzeug ist. :-\
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 28. Februar 2014, 20:32:02
Im April 1974 wurde T1 405 + m3 5416 auf der Landstraßer Hauptstraße/ Bahnhof Wien Mitte aufgenommen (Foto: Horst Lüdicke). Die zu den T1 passenden k6 Beiwagen waren 1974 schon Geschichte.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 03. März 2014, 08:44:35
Im April 1974 wurde T1 405 + m3 5416 auf der Landstraßer Hauptstraße/ Bahnhof Wien Mitte aufgenommen (Foto: Horst Lüdicke). Die zu den T1 passenden k6 Beiwagen waren 1974 schon Geschichte.
Kann es sein, dass der Fahrer vergessen hat, das Zielschild zu wenden oder ist der Zug wirklich Richtung Börse unterwegs? Der Zugang zur Schnellbahn befand sich doch m.W. in FR Ring auf der rechten (auf dem Foto nicht vorhandenen) Seite.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: tramway.at am 03. März 2014, 09:05:12
Im April 1974 wurde T1 405 + m3 5416 auf der Landstraßer Hauptstraße/ Bahnhof Wien Mitte aufgenommen (Foto: Horst Lüdicke). Die zu den T1 passenden k6 Beiwagen waren 1974 schon Geschichte.
Kann es sein, dass der Fahrer vergessen hat, das Zielschild zu wenden oder ist der Zug wirklich Richtung Börse unterwegs? Der Zugang zur Schnellbahn befand sich doch m.W. in FR Ring auf der rechten (auf dem Foto nicht vorhandenen) Seite.

Das stimmt schon, im EKZ gabs auch einen Zugang, das Haus mit U-Bahn und Stadtbahn war aussen blau.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 03. März 2014, 10:39:38
Das stimmt schon, im EKZ gabs auch einen Zugang, das Haus mit U-Bahn und Stadtbahn war aussen blau.
Ah, dann ist am rechten Bildrand die Baustelle des Hilton zu erkennen - ich hatte mich schon gefragt, was da noch in Bau hätte gewesen sein können. Die alte Markthalle Ecke Invalidenstraße - Landstraße kam ja erst später weg. Danke für das Foto!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 07. März 2014, 12:27:56
Zwei Bilder von der Linie T mit T1 + k6 am Schottentor:
* T1 414 + k6 im August 1969 (Foto: Kurt Rasmussen)
* T1 418 + k6 + k6 im Juli 1969 (Foto: H. Liljewall)

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 07. März 2014, 17:52:49
Aaaaaaaaaaaaah! T1 + k6 (+ k6)
Die waren schön :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 07. März 2014, 18:40:52
Aaaaaaaaaaaaah! T1 + k6 (+ k6)
Die waren schön :)
Ja stimmt, offene Türen, aber doch schon Nockenfahrschalter, damals schon nicht zeitgemäß, aber irgendwie originell!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 07. März 2014, 18:47:28
Ein typischer Fall von "ich will etwas Zeitgemäßes bauen, trau mich aber nicht".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 07. März 2014, 18:54:28
Ein typischer Fall von "ich will etwas Zeitgemäßes bauen, trau mich aber nicht".
Ja stimmt, so ungefähr, aber Zweiachser waren doch wirklich fast schon überall  "passé"!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 07. März 2014, 19:01:56
Ja stimmt, so ungefähr, aber Zweiachser waren doch wirklich fast schon überall  "passé"!

Vergiss nicht, dass Wien aktuellen Entwicklungen immer um eine zweistellige Jahreszahl hinterherhinkt. ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 07. März 2014, 19:57:51
Die 4 Spuren am Ring sind auch nicht ganz ohne, heute sind es ja nur mehr 3 nicht sehr breite.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Linie 41 am 07. März 2014, 20:00:48
Die 4 Spuren am Ring sind auch nicht ganz ohne, heute sind es ja nur mehr 3 nicht sehr breite.
Du irrst, an dieser Stelle sind auch heute vier Spuren!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Tramwayhüttl am 07. März 2014, 20:06:29
Die Frontpartie der T1 finde ich sehr gefällig, wesentlich gefälliger als die der T2 oder B. Die Kombination offene Türen und "Großraum" war aber wohl vor allem im Winter äußerst suboptimal. Bei den A kann man es Aufgrund der "Kriegsausstattung" ja noch nachvollziehen, bei den T1 in meinen Augen nicht. In Deutschland wurden viele KSW in den 50er/60er Jahren übrigens mit elektrischen Teleskoptüren nachgerüstet.
Bei der Entwicklung hinkt man in Wien bei der Straßenbahn leider spätestens seit den frühen 30er Jahren beständig hinterher.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 07. März 2014, 21:18:29
Die Kombination offene Türen und "Großraum" war aber wohl vor allem im Winter äußerst suboptimal.

Im Gegenteil. Die Teleskopschiebetüren der T1 waren äußerst leichtgängig und wurden bei der Abfahrt geschlossen, wodurch sich eine Verbesserung ergab im Gegensatz zu den übrigen offenen Wagen, deren Türen ständig geöffnet blieben.

Bei den A kann man es Aufgrund der "Kriegsausstattung" ja noch nachvollziehen, bei den T1 in meinen Augen nicht.

Auch bei den Heidelbergern wurden die Türen bei Schlechtwetter geschlossen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 10. März 2014, 10:15:05
Die Frontpartie der T1 finde ich sehr gefällig, wesentlich gefälliger als die der T2 oder B. Die Kombination offene Türen und "Großraum" war aber wohl vor allem im Winter äußerst suboptimal. Bei den A kann man es Aufgrund der "Kriegsausstattung" ja noch nachvollziehen, bei den T1 in meinen Augen nicht. In Deutschland wurden viele KSW in den 50er/60er Jahren übrigens mit elektrischen Teleskoptüren nachgerüstet.
Irgendwie habe ich im Hinterkopf, dass zumindest bei den k6 ein Nachrüsten mit automatischen Türen vorgesehen war, dann aber aus Kostengründen dararauf verzichtet wurde. Sonst wären die Wagen auch länger - die letzten wurden ja schon 1971 wieder ausgemustert - im Liniendienst verblieben.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 10. März 2014, 10:24:45
Die Teleskoptüren wären vermutlich recht einfach mit einem elektrischen Antrieb auszurüsten gewesen, ganz im Gegensatz zu den Türen eines M- oder K-Triebwagens.

Die Umrüstung ist wohl auch deswegen unterblieben, weil T1/k6 eine Kleinserie war.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 10. März 2014, 13:06:08
Die Teleskoptüren wären vermutlich recht einfach mit einem elektrischen Antrieb auszurüsten gewesen, ganz im Gegensatz zu den Türen eines M- oder K-Triebwagens.

Die Umrüstung ist wohl auch deswegen unterblieben, weil T1/k6 eine Kleinserie war.
Wie kommst du drauf?T1, k6 und Mx/mx haben alle relativ ähnliche Teleskopschiebetüren, die nur unterschiedlich leichtgängig sind. Meiner Meinung nach wären zweiflügelige Schiebetüren leichter zu motorisieren gewesen, so wie die Polen das bei den N mit den Bohrmaschinen vorgeführt haben :D Da kann man nämlich den Türflügel direkt von oben mit einer Reibrolle antreiben, bei einer Teleskopschiebetür bräuchte man schon deutlich kompliziertere Technik, etwa einen langen Druckluftzylinder.

Der Hauptunterschied ist, dass die T1 und k6 meines Wissens von Anfang an im Hinblick auf einen Türantrieb geplant und gebaut wurden, es gibt ja auch im Gegensatz zu den Vorkriegswagen entsprechende Kästen über den Türen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 10. März 2014, 13:26:02
Der Hauptunterschied ist, dass die T1 und k6 meines Wissens von Anfang an im Hinblick auf einen Türantrieb geplant und gebaut wurden, es gibt ja auch im Gegensatz zu den Vorkriegswagen entsprechende Kästen über den Türen.
Das Hauptproblem der Vorkriegswagen ist, dass du eben kaum Platz hast, irgendwo einen Türantrieb unterzubringen. Anders bei T1/k6, die bereits ab Werk darauf vorbereitet waren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 10. März 2014, 20:05:31
Irgendwie habe ich im Hinterkopf, dass zumindest bei den k6 ein Nachrüsten mit automatischen Türen vorgesehen war, dann aber aus Kostengründen dararauf verzichtet wurde. Sonst wären die Wagen auch länger - die letzten wurden ja schon 1971 wieder ausgemustert - im Liniendienst verblieben.
Die "Eisenbahn" 11/1951 schreibt anläßlich der Vorstellung der neuen Beiwagen k6 unter anderem:

Die Wagen sollen überdies noch Schienenbremsen erhalten, um die Fahrsicherheit zu erhöhen, und zur Verhinderung des leidigen Auf- und Abspringens soll eine elektro-pneumatische Türschließeinrichtung eingebaut werden.

Als dann 1954 mit dem Bau der T1 die Gelegenheit dazu bestanden hätte, hatte man bereits drei Winter leidvoller Erfahrungen mit den elektro-pneumatischen Türschließeinrichtungen der B/b hinter sich und kein Interesse, die Zahl der Wagen mit einer derartigen Einrichtung zu erhöhen. Und so blieb es bei den händisch zu betätigenden Schiebetüren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 11. März 2014, 08:33:19
Als dann 1954 mit dem Bau der T1 die Gelegenheit dazu bestanden hätte, hatte man bereits drei Winter leidvoller Erfahrungen mit den elektro-pneumatischen Türschließeinrichtungen der B/b hinter sich und kein Interesse, die Zahl der Wagen mit einer derartigen Einrichtung zu erhöhen. Und so blieb es bei den händisch zu betätigenden Schiebetüren.
Waren die so störanfällig? Oder war man mit dieser Art des Türantriebs noch zu wenig vertraut?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Linie 41 am 11. März 2014, 08:38:26
Ich würde eher sagen, daß Pneumatik generell mühsam ist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 11. März 2014, 12:38:06
Ich würde eher sagen, daß Pneumatik generell mühsam ist.
Nicht unbedingt. Bei den Silberpfeilen funktioniert sie doch sehr gut, Türstörungen sind bei diesen Wagen so gut wie inexistent. Detto funktioniert es bei Autobussen seit vielen Jahrzehnten.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 11. März 2014, 12:51:17
Waren die so störanfällig? Oder war man mit dieser Art des Türantriebs noch zu wenig vertraut?
Ja, im Winter sind die Druckluftleitungen bei Minusgraden eingefroren und die Züge waren mit offenen Türen unterwegs. Erst viel später, ich würde meinen in den 1960er Jahren hat man das Problem teilweise in den Griff bekommen und Züge mit eingefrorenen Druckluftleitungen gab es deutlich seltener. Was aber bei Minusgraden blieb, waren die extrem langsamen Öffnungs- und Schließvorgänge.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Straßenbahn Graz am 13. März 2014, 20:53:11
http://www.flickr.com/photos/52581810@N02/12973776653# (http://www.flickr.com/photos/52581810@N02/12973776653#)

Hübsches Foto vom B 75 auf bei der Kreuzung Landstrasser Hauptstrasse/Rennweg aus dem Jahr 74.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 20. März 2014, 15:06:53
1970 fährt T1 416 + k6 + k6 aus der Anfangshaltestelle Stadtbahn Schottenring aus (Foto: H. Graalman). In der Schleife ein F, das Liniensignal ist von einem Mast verdeckt.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: kmh am 20. März 2014, 15:08:48
Ist ein 231er!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 20. März 2014, 15:11:30
1970 fährt T1 416 + k6 + k6 aus der Anfangshaltestelle Stadtbahn Schottenring aus (Foto: H. Graalman). In der Schleife ein F, das Liniensignal ist von einem Mast verdeckt.
Trotzdem ist anhand der Seitenbesteckung die Linie zu erkennen, es ist ein 231er.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 20. März 2014, 15:12:07
Ist ein 231er!
Sieht man an der Zifferntafel im ersten Fenster!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 05. Mai 2014, 08:35:28
Die Linie T war ein frühes Opfer des U Bahnbaus, hier mit T2 435 + c2 (c3) auf der Landstraßer Hauptstraße beim Rochusmarkt (Foto:Kurt Rasmussen, 07.1975).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 05. Juni 2014, 17:37:32
Im Juli 1977 war Schaffner E1 4717 + c2 (c3) auf der Landstraßer Hauptstraße/ Petrusgasse unterwegs (Foto: Kurt Rasmussen). E1 4717 wurde per 22.11.2002 ausgemustert und nach Miskolc verkauft. Die E1 werden in Miskolc bis 2015 durch Niederflurzüge ersetzt.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 06. Juni 2014, 10:39:17
Die Linie T war ein frühes Opfer des U Bahnbaus, hier mit T2 435 + c2 (c3) auf der Landstraßer Hauptstraße beim Rochusmarkt (Foto:Kurt Rasmussen, 07.1975).

Wobei von Seiten der Wiener Linien ein Weiterbetrieb des T auch nach der U3-Eröffnung geplant war, nur dem östlichen Ast des J wär's an den Kragen gegangen. Dass auch der T dran glauben musste, lag an dem damaligen BV, der in der Landstraßer Hauptstraße keine Straßenbahn mehr haben wollte.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: schaffnerlos am 06. Juni 2014, 10:55:33
Dass auch der T dran glauben musste, lag an dem damaligen BV, der in der Landstraßer Hauptstraße keine Straßenbahn mehr haben wollte.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 06. Juni 2014, 11:02:08
Dass auch der T dran glauben musste, lag an dem damaligen BV, der in der Landstraßer Hauptstraße keine Straßenbahn mehr haben wollte.

Nein, war der Vorgänger vom Hohenberger.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Laiseka am 06. Juni 2014, 11:04:12
Wenn ich mich nicht täusche, war bei der Einstellung der aktuelle BV-Kaiser Hohenberger noch BV-Stellvertreter?

[Die BV im 3. Bezirk ist ein eigenes, trauriges Kapitel... . Obwohl die Ausgangsposition wie in anderen innerstädtischen Bezirken ist, hinkt der Bezirk in Verkehrsfragen wirklich hinten nach (z.B. im Vergleich zum 5. Bezirk).]
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: schaffnerlos am 06. Juni 2014, 11:28:27
Es ging ja nicht um die Einstellung sondern um die Reaktivierung – und die hat meines Wissens schon der Hohenberger verhindert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 06. Juni 2014, 14:25:27
Es ging ja nicht um die Einstellung sondern um die Reaktivierung – und die hat meines Wissens schon der Hohenberger verhindert.

Nein, es ging auch um die Einstellung. Wäre der T geblieben, wäre nur das Streckenstück in der Weiskirchnerstraße ganz aufgelassen worden - das hätte wegen der dortigen Bauarbeiten nicht bleiben können. Die restliche Strecke wäre als Provisorium erhalten geblieben und je nach Fortgang der Bauarbeiten verschwenkt worden (wie auch in der Mariahilfer Straße). Dabei war, wenn ich mich richtig erinnere, sogar angedacht, die ehemalige Zweierlinie zwischen Ungarbrücke und Johannesgasse zu reaktivieren und den T über diese Strecke und die Johannesgasse wieder auf die Stammstrecke zu führen.

Aber da der damalige BV die Straßenbahn nicht wollte, wurde aus all diesen Plänen eben leider nichts.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 06. Juni 2014, 18:07:33
Es ging ja nicht um die Einstellung sondern um die Reaktivierung – und die hat meines Wissens schon der Hohenberger verhindert.

Nein, es ging auch um die Einstellung. Wäre der T geblieben, wäre nur das Streckenstück in der Weiskirchnerstraße ganz aufgelassen worden - das hätte wegen der dortigen Bauarbeiten nicht bleiben können. Die restliche Strecke wäre als Provisorium erhalten geblieben und je nach Fortgang der Bauarbeiten verschwenkt worden (wie auch in der Mariahilfer Straße). Dabei war, wenn ich mich richtig erinnere, sogar angedacht, die ehemalige Zweierlinie zwischen Ungarbrücke und Johannesgasse zu reaktivieren und den T über diese Strecke und die Johannesgasse wieder auf die Stammstrecke zu führen.

Aber da der damalige BV die Straßenbahn nicht wollte, wurde aus all diesen Plänen eben leider nichts.

Während der Bauzeit der U3 wäre nicht nur das Stück in der Weiskirchnerstraße vorübergehend ausfgelassen worden, sondern auch die Strecke in der Landstraßer Hauptstraße bis zur Neulinggasse. Die Umleitungsstrecke hätte über Johannesgasse - Am Heumarkt - Große Ungarbrücke - Ungargasse - Neulinggasse zurück zur Landstraßer Hauptstraße geführt. Erweiternd war auch für eine allfällige Umleitung des J die Weiterführung aus der Neulinggasse durch die Wassergasse zur Erdbergstraße vorgesehen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 07. Juni 2014, 03:41:04
[Die BV im 3. Bezirk ist ein eigenes, trauriges Kapitel... . Obwohl die Ausgangsposition wie in anderen innerstädtischen Bezirken ist, hinkt der Bezirk in Verkehrsfragen wirklich hinten nach (z.B. im Vergleich zum 5. Bezirk).]

Inwiefern ist der 5. Bezirk besser unterwegs als der 3. Bezirk?
Zum 5. Bezirk fallen mir im ersten Moment der Gürtel, die Reinprechtsdorfer Straße und die Arbeitergasse ein - alle zusammen eher Autohöllen. Und außer der Ustrab hat der Bezirk auch straßenbahnmäßig nicht viel zu bieten.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Laiseka am 07. Juni 2014, 09:37:19
[Die BV im 3. Bezirk ist ein eigenes, trauriges Kapitel... . Obwohl die Ausgangsposition wie in anderen innerstädtischen Bezirken ist, hinkt der Bezirk in Verkehrsfragen wirklich hinten nach (z.B. im Vergleich zum 5. Bezirk).]

Inwiefern ist der 5. Bezirk besser unterwegs als der 3. Bezirk?
Zum 5. Bezirk fallen mir im ersten Moment der Gürtel, die Reinprechtsdorfer Straße und die Arbeitergasse ein - alle zusammen eher Autohöllen. Und außer der Ustrab hat der Bezirk auch straßenbahnmäßig nicht viel zu bieten.

Meine Aussage bezog sich nicht auf stadtplanerische Bausünden aus der Vergangenheit, sondern das aktuelle Schaffen der BV. Im 5. Bezirk sind z.B. weitaus mehr Einbahnen für den Radverkehr geöffnet, in sehr vielen Straßen wurden und werden Bäume statt Parkplätze gesetzt usw. . Da hinkt der 3. Bezirk sehr nach... .
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 10. Juni 2014, 14:02:18
Während der Bauzeit der U3 wäre nicht nur das Stück in der Weiskirchnerstraße vorübergehend ausfgelassen worden, sondern auch die Strecke in der Landstraßer Hauptstraße bis zur Neulinggasse. Die Umleitungsstrecke hätte über Johannesgasse - Am Heumarkt - Große Ungarbrücke - Ungargasse - Neulinggasse zurück zur Landstraßer Hauptstraße geführt. Erweiternd war auch für eine allfällige Umleitung des J die Weiterführung aus der Neulinggasse durch die Wassergasse zur Erdbergstraße vorgesehen.

Diese Version kannte ich auch, hatte sie aber bisher stets in die Kategorie "Urban Legend" eingeordnet. Aber da der Beitrag von "Revisor" stammt, sehe ich keinen Grund, daran zu zweifeln.  :)

War im Bereich Ungarbrücke/Invalidenstraße ein Gleisdreieck vorgesehen?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 10. Juni 2014, 15:10:51
War im Bereich Ungarbrücke/Invalidenstraße ein Gleisdreieck vorgesehen?
Wozu ein Gleisdreieck? Ich nehme an, man hätte die - damals wohl noch vorhandenen - Gleise der 2er-Linien verwendet. ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 10. Juni 2014, 15:25:40

Ich nehme an, man hätte die - damals wohl noch vorhandenen - Gleise der 2er-Linien verwendet. ???
Ja. Und dann kam man "plötzlich" drauf, dass die Ungarbrücke dringend repariert werden musste und das ohne Entfernung der Gleise nicht gehen würde!  :(
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 10. Juni 2014, 17:38:29
Ja. Und dann kam man "plötzlich" drauf, dass die Ungarbrücke dringend repariert werden musste und das ohne Entfernung der Gleise nicht gehen würde!  :(

Naja, die Sanierungsarbeiten an der Großen Ungarbrücke begannen ziemlich unmittelbar nach der Einstellung der Zweierlinien 1980, die Idee für die Nutzung der Strecke als Umleitungsroute bestand einige Zeit 1983.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 10. Juni 2014, 17:44:46
Ja. Und dann kam man "plötzlich" drauf, dass die Ungarbrücke dringend repariert werden musste und das ohne Entfernung der Gleise nicht gehen würde!  :(

Naja, die Sanierungsarbeiten an der Großen Ungarbrücke begannen ziemlich unmittelbar nach der Einstellung der Zweierlinien 1980, die Idee für die Nutzung der Strecke als Umleitungsroute bestand einige Zeit 1983.

Wobei die übrigen Gleise - abgesehen von der Kreuzung Schwarzenbergplatz - noch lange vorhanden, aber natürlich von Querparkern zugeparkt waren. Die hätte man vermutlich problemlos reaktivieren können, nur die Oberleitung hätte neu gelegt werden müssen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: datentraeger am 12. Juni 2014, 14:08:14
Danke für das Bild.
Ich wohne seit ca. 4 Jahren genau dort.
Ich kann mich aber nicht erinnern auch früher jemals Straßenbahngeleise gesehen zu haben.
Weiss wer, wann die Geleise abgetragen wurden?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Linie 41 am 12. Juni 2014, 14:18:24
Die Gleise müssen nach 1984 zumindest abschnittsweise noch gelegen sein. Ich denke, daß erst mit der Oberflächengestaltung nach dem Abschluß der U3-Bauarbeiten Anfang der 90er die Gleisreste komplett entfernt wurden. Wer weiß, vielleicht befindet sich ohnehin noch etwas unter dem Asphalt, da muß man auf die nächste Baustelle warten.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: tramway.at am 12. Juni 2014, 14:42:15
Innen bis zum Rochusmarkt waren sie schnell weg, da wurde ja offen gebaut. Draussen lagen sie länger, bis zur Umgestaltung, die waren sogar bereits mit Großflächenplatten gedeckt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 12. Juni 2014, 14:44:02
Die Gleise müssen nach 1984 zumindest abschnittsweise noch gelegen sein. Ich denke, daß erst mit der Oberflächengestaltung nach dem Abschluß der U3-Bauarbeiten Anfang der 90er die Gleisreste komplett entfernt wurden. Wer weiß, vielleicht befindet sich ohnehin noch etwas unter dem Asphalt, da muß man auf die nächste Baustelle warten.

Die Gleise von der Rochusgasse stadtauswärts sind lange gelegen, dann wurde der Landstraßer Hauptstraße eine neue Oberflächengestaltung spendiert und da hat man sie rausgerissen, muß so Mitte der neunziger Jahre gewesen sein.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: coolharry am 12. Juni 2014, 15:00:40
Die Gleise müssen nach 1984 zumindest abschnittsweise noch gelegen sein. Ich denke, daß erst mit der Oberflächengestaltung nach dem Abschluß der U3-Bauarbeiten Anfang der 90er die Gleisreste komplett entfernt wurden. Wer weiß, vielleicht befindet sich ohnehin noch etwas unter dem Asphalt, da muß man auf die nächste Baustelle warten.

Die Gleise von der Rochusgasse stadtauswärts sind lange gelegen, dann wurde der Landstraßer Hauptstraße eine neue Oberflächengestaltung spendiert und da hat man sie rausgerissen, muß so Mitte der neunziger Jahre gewesen sein.

mfG
Luki

Guckst du hier.
https://www.wien.gv.at/verkehr/strassen/archiv/grossprojekte/landstrasse.html (https://www.wien.gv.at/verkehr/strassen/archiv/grossprojekte/landstrasse.html)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: kmh am 12. Juni 2014, 15:51:09
Wäre interessant, wie alt die Schienen mit Platten wirklich benützt wurden. Wenn ich mich recht erinnere, wurden sie relativ knapp vor der Einstellung erneuert ...
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: kmh am 12. Juni 2014, 15:52:41
Pardon, sollte heißen: "... wie lang ..."
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: RobertK am 14. Juni 2014, 11:08:30
Die Gleise müssen nach 1984 zumindest abschnittsweise noch gelegen sein. Ich denke, daß erst mit der Oberflächengestaltung nach dem Abschluß der U3-Bauarbeiten Anfang der 90er die Gleisreste komplett entfernt wurden. Wer weiß, vielleicht befindet sich ohnehin noch etwas unter dem Asphalt, da muß man auf die nächste Baustelle warten.
Die Gleise von der Rochusgasse stadtauswärts sind lange gelegen, dann wurde der Landstraßer Hauptstraße eine neue Oberflächengestaltung spendiert und da hat man sie rausgerissen, muß so Mitte der neunziger Jahre gewesen sein.
Die Gleise zwischen der Kundmanngasse und der Neulinggasse waren noch bis zum Juli 2001 sichtbar vorhanden und wurden dann bei den Bauarbeiten zur Neugestaltung der Landstraßer Hauptstraße entfernt. Die Schienen und Großfeldplatten waren bis zuletzt noch in erstaunlich gutem Zustand.

OT: Anfang der 1980er-Jahre gab es auch noch sichtbare Gleisreste der Strecke 4 in der Sechskrügelgasse entlang der Rochuskirche und quer über den Rochusmarkt. Die dürften wohl im Zuge der U3-Bauarbeiten verschwunden sein.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 16. Juni 2014, 16:59:37
Zum 5. Bezirk fallen mir im ersten Moment der Gürtel, die Reinprechtsdorfer Straße und die Arbeitergasse ein - alle zusammen eher Autohöllen. Und außer der Ustrab hat der Bezirk auch straßenbahnmäßig nicht viel zu bieten.
Zum 5. Bezirk fällt mir als allererstes ein Straßenbahnnetzplan sagen wir aus den 50er Jahren ein und daneben einer aus 2014. Ich poste beide aus Pietätsgründen nicht.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 16. Juni 2014, 20:53:12
Zum 5. Bezirk fällt mir als allererstes ein Straßenbahnnetzplan sagen wir aus den 50er Jahren ein und daneben einer aus 2014. Ich poste beide aus Pietätsgründen nicht.

Ja, da wurde leider SEHR viel zerstört... :'(
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 17. Juni 2014, 09:43:58
Zum 5. Bezirk fällt mir als allererstes ein Straßenbahnnetzplan sagen wir aus den 50er Jahren ein und daneben einer aus 2014. Ich poste beide aus Pietätsgründen nicht.

Das dürfte wohl aber auch auf andere innerstädtische Bezirke zutreffen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 17. Juni 2014, 11:28:41
Zum 5. Bezirk fällt mir als allererstes ein Straßenbahnnetzplan sagen wir aus den 50er Jahren ein und daneben einer aus 2014. Ich poste beide aus Pietätsgründen nicht.
Das dürfte wohl aber auch auf andere innerstädtische Bezirke zutreffen.
Bei den meisten aber weit nicht so stark, nur der 6. wurde ähnlich dezimiert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: schaffnerlos am 17. Juni 2014, 11:36:03
Zum 5. Bezirk fällt mir als allererstes ein Straßenbahnnetzplan sagen wir aus den 50er Jahren ein und daneben einer aus 2014. Ich poste beide aus Pietätsgründen nicht.
Das dürfte wohl aber auch auf andere innerstädtische Bezirke zutreffen.
Bei den meisten aber weit nicht so stark, nur der 6. wurde ähnlich dezimiert.

Dafür hat der aber 4 U-Bahn-Linien, Margareten nur eine.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Laiseka am 07. Juli 2014, 23:48:15
Zum 5. Bezirk fallen mir im ersten Moment der Gürtel, die Reinprechtsdorfer Straße und die Arbeitergasse ein - alle zusammen eher Autohöllen. Und außer der Ustrab hat der Bezirk auch straßenbahnmäßig nicht viel zu bieten.
Zum 5. Bezirk fällt mir als allererstes ein Straßenbahnnetzplan sagen wir aus den 50er Jahren ein und daneben einer aus 2014. Ich poste beide aus Pietätsgründen nicht.

Das stimmt schon. Betrachtet man aber nur die letzten 10 Jahre, dann hat der 5. Bezirk einiges aufgeholt (m. Meinung nach den 3. Bezirk sogar überholt).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 23. November 2014, 20:13:06
1974 wurde T1 410 + m3 vor der markanten Kulisse der Staatsoper aufgenommen (Foto: Mike Cornwall).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 26. November 2014, 07:48:18
1982 wurde E1 4528 mit einem frisch hauptuntersuchten c3 auf der Kreuzung Burgring/ Babenbergerstraße aufgenommen (Foto: jhm0284). Die bugseitige Anordnung der Fahrzeugnummer war sicher nicht im Sinne des Auftraggebers der Totalwerbung.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 26. November 2014, 09:24:20
Kann es sein, dass die Werbung für die alte Lackierungsvariante der E1 entworfen wurde? Da waren die Wagennummern ja über dem Scheinwerfer und hätten das Firmenlogo nicht gestört. Bis wann gab es diese Variante eigentlich?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: schaffnerlos am 26. November 2014, 10:34:11
Kann es sein, dass die Werbung für die alte Lackierungsvariante der E1 entworfen wurde? Da waren die Wagennummern ja über dem Scheinwerfer und hätten das Firmenlogo nicht gestört. Bis wann gab es diese Variante eigentlich?

Wenn man genau hinschaut, sieht man die Wagennummer über den Scheinwerfer noch.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 26. November 2014, 10:40:12
Die "Spitz" Totalreklame war recht häufig und lt. W. Kaiser/ Die Wiener Straßenbahnen auf folgenden E/ E1 angebracht:
E 4426 1975 - 1982
E 4447 1975 - 1983
E 4609 1975 - 1984
E 4628 1975 - 1985

E1 4528 1975 - 1984
E1 4690 1975 - 1984
E1 4727 1975 - 1983
E1 4734 1975 - 1984
E1 4738 1975 - 1984
E1 4793 1975 - 1985
E1 4803 1975 - 1984
E1 4807 1975 - 1985

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 21. Januar 2015, 16:41:15
Vor der Oper
Foto WD
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 02. Februar 2015, 15:28:59
1. Mai 1983, die Straßenbahnen wurden "behübscht". Außer einem Radfahrer war zu Glück kein fließender  Verkehr und ich konnte in Ruhe schöne Bilder vom T und J auf der Landstraßer Hauptstraße machen, es war der letzte Frühling in diesem Abschnitt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 02. Februar 2015, 17:35:49
Auf scan 109 ist am vordersten PKW noch das Ölkrisen-Pickerl drauf "FR".

Klasse Foto´s WD.

Danke  :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 106er am 07. Februar 2015, 13:09:37
An einem kalten 2.2.1981 konnte auf L+l+l-Dreiwagenzüge auf der Linie T noch nicht verzichtet werden. 567+1807+1824 als Zug der Linie T am Kärntner Ring:

[attach=1]
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Helga06 am 07. Februar 2015, 15:04:10
Beide LS stammen noch vom Tk
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 21. Februar 2015, 12:21:25
M 4024 + c2 wurde 1972 am Schottentor aufgenommen (Foto: H.H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 23. Februar 2015, 09:43:53
Ein besonders interessanter Halbstarker war im Juni 1965 auf der Linie T eingesetzt: Altkasten K 2400 mit Scheuerleiste + c3 am Schottenring/ Wipplingerstraße (Foto. J. B. Prudhommeaux). Die Ortsangabe am Bild ist nicht zutreffend.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 23. Februar 2015, 09:48:57
Heute kaum mehr vorstellbar, dass es auch am Ring jahrzehntelang kriegsbedingte Baulücken gab.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 23. Februar 2015, 10:26:21
Ein besonders interessanter Halbstarker war im Juni 1965 auf der Linie T eingesetzt: Altkasten K 2400 mit Scheuerleiste + c3 am Schottenring/ Wipplingerstraße (Foto. J. B. Prudhommeaux). Die Ortsangabe am Bild ist nicht zutreffend.

Damals war der 2400 bereits seit längerer Zeit der letzte K mit Scheuerleisten und schließlich auch der einzige - ausgenommen Kriegsverluste -, der damit kassiert wurde. Leider kam die damals von Marincig und Fleißner betriebene Erhaltung dieses Wagens nicht zustande. Sie scheiterte schlicht am nicht vorhandenen guten Willen der WVB.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: tramway.at am 23. Februar 2015, 10:41:26
Heute kaum mehr vorstellbar, dass es auch am Ring jahrzehntelang kriegsbedingte Baulücken gab.

Naja, am Schwarzenbergplatz gabs eine bis in die 80er Jahre - die Reichsbahndirektion. Und der Platz vom Marriot war auch ewig leer.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 02. März 2015, 20:22:58
In den letzten Betriebstagen entstanden diese Zwei Bilder vom T. Auch die beiwagen mußten hin und wieder fotografiert werden, außerdem sieht man die Haltestellenreiter sehr gut.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 02. März 2015, 20:56:10
Die Einstellung war ein ziemlicher Schwachsinn. Der Grindbus 74A ist eine Qual für jeden Fahrgast.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 02. März 2015, 21:10:35
Warum?

Der T wurde wegen der U-Bahn eingestellt, leider!

Der Bus war mittel zum zweck, von der U-Bahn kamen auch die 82XX Busse die von ihr bezahlt wurden, danach zu SPG.  :down:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 02. März 2015, 22:21:21
Der T wurde wegen der U-Bahn eingestellt, leider!
Das hatten wir gerade erst: Der T-Wagen wurde nicht wegen der U-Bahn eingestellt, sondern weil der BV die Straßenbahn weghaben wollte. Der T-Wagen wäre nach Fertigstellung der U3 - und damit verbundener Umleitungsstrecke - wieder auf normaler Trasse gefahren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 02. März 2015, 22:41:09
Das hatten wir gerade erst: Der T-Wagen wurde nicht wegen der U-Bahn eingestellt, sondern weil der BV die Straßenbahn weghaben wollte. Der T-Wagen wäre nach Fertigstellung der U3 - und damit verbundener Umleitungsstrecke - wieder auf normaler Trasse gefahren.
Naja, letztenendes war der U-Bahn-Bau dann doch der ausschlaggebende Grund bzw. Vorwand für die Einstellung. Der BV hat halt den flexiblen Autobus als besser empfunden, weil dieser seine Haltestellen in Busbuchten hat, und daher seiner Meinung nach den Autoverkehr weniger behindert. Also typische 60er-Jahre-Steinzeitverkehrspolitik.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 03. März 2015, 09:51:35
Der BV hat halt den flexiblen Autobus als besser empfunden, weil dieser seine Haltestellen in Busbuchten hat, und daher seiner Meinung nach den Autoverkehr weniger behindert. Also typische 60er-Jahre-Steinzeitverkehrspolitik.

Dabei hat der 74A auf derselben Strecke wesentlich mehr Haltestellen als der T hatte. Soviel ich mich erinnere, gab es beim T:

Wien Mitte
Rochusgasse
Apostelgasse
Oberzellergasse
Schlachthausgasse

d.h, fünf Stationen. Der 74A hat auf derselben Relation acht Stationen!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 03. März 2015, 10:58:07
Dabei hat der 74A auf derselben Strecke wesentlich mehr Haltestellen als der T hatte. Soviel ich mich erinnere, gab es beim T:

Wien Mitte
Rochusgasse
Apostelgasse
Oberzellergasse
Schlachthausgasse

d.h, fünf Stationen. Der 74A hat auf derselben Relation acht Stationen!
Derart vieleHaltestellen hätte man mit der Straßenbahn natürlich nciht machen können.
Ich denke, dass die jetzt 8 Haltestellen als "Verbesserung durch den Bus" verkauft wurden, um die Kritiker der Straßenbahnauflassug mundtot zu machen. Sinnvoll finde ich die große Anzahl nicht, manchmal sind die Abstände unter 200m, was die Reisegeschwindigkeit verringert.
Statt der Hitzerstraße hätte ich bei der Neulinggasse eine Haltestelle gemacht und die Barichstraße nicht gebaut,
die Eslarngasse ist die ehemalige Apostelgasse
die Rabengasse hätte ich südlich der Kreuzung gemacht und die Petrusgasse nicht gemacht.
Die Haltestellenabstände wären nicht über 300 m.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Revisor am 03. März 2015, 13:48:25
Der BV hat halt den flexiblen Autobus als besser empfunden, weil dieser seine Haltestellen in Busbuchten hat, und daher seiner Meinung nach den Autoverkehr weniger behindert. Also typische 60er-Jahre-Steinzeitverkehrspolitik.

Dabei hat der 74A auf derselben Strecke wesentlich mehr Haltestellen als der T hatte. Soviel ich mich erinnere, gab es beim T:

Wien Mitte
Rochusgasse
Apostelgasse
Oberzellergasse
Schlachthausgasse

d.h, fünf Stationen. Der 74A hat auf derselben Relation acht Stationen!

Die Zahl stimmt, nur war eine Haltestelle nicht bei der Apostelgasse, sondern bei der Barichgasse/Messenhausergasse.

Derart vieleHaltestellen hätte man mit der Straßenbahn natürlich nciht machen können.
Ich denke, dass die jetzt 8 Haltestellen als "Verbesserung durch den Bus" verkauft wurden, um die Kritiker der Straßenbahnauflassug mundtot zu machen. Sinnvoll finde ich die große Anzahl nicht, manchmal sind die Abstände unter 200m, was die Reisegeschwindigkeit verringert.
Statt der Hitzerstraße hätte ich bei der Neulinggasse eine Haltestelle gemacht und die Barichstraße nicht gebaut,
die Eslarngasse ist die ehemalige Apostelgasse
die Rabengasse hätte ich südlich der Kreuzung gemacht und die Petrusgasse nicht gemacht.
Die Haltestellenabstände wären nicht über 300 m.

Wie man's nimmt. 1915 gab es auf dieser Strecke folgende Haltestellen:

Gigergasse
Invalidenstraße
Gärtnergasse/Beatrixgasse
Rasumofskygasse/Sechskrügelgasse
Kundmanngasse/Rochusgasse
Wassergasse
Apostelgasse/Rudolfsgasse (Juchgasse)
Keinergasse/Steingasse
Schrottgasse
Schlachthausgasse
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 03. März 2015, 14:54:56
Die kurzen Haltestellenabstände auf den meisten Linien waren aber ein Erbe der Pferdebahnzeit! Auf den Dampftramwaystrecken war es nicht so schlimm.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 03. März 2015, 16:35:01
Womöglich war der T dadurch sogar schneller unterwegs als der 74A auf diesem Abschnitt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 21. April 2015, 19:33:00
1973 wurde L3 466 + c3 1256 in der Schleife St. Marx aufgenommen (Foto: J. Heindorf).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Donaufelder am 30. April 2015, 19:27:44
Die Einstellung war ein ziemlicher Schwachsinn. Der Grindbus 74A ist eine Qual für jeden Fahrgast.

Wem sagst des! ::)
Des war immer a Qual mit dem 74A von Wien Mitte bis zur Eslarngasse!

Warum ham eigentlich diverse "Bezirkskaiser" sovü zum Mitreden??? >:D

Mfg Donaufelder
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 30. April 2015, 20:42:14

Warum ham eigentlich diverse "Bezirkskaiser" sovü zum Mitreden??? >:D

Mfg Donaufelder
Weil sie, wenn es gegen die Straßenbahn geht, gute Freunde im Rathaus haben und zudem die WiLi bekanntermaßen an chronischer Knieweichheit leiden. Nur beim Feiern, Dinge schönreden, vorauseilendem Gehorsam und sinnlosen Geldrausschmeißen sind sie erstaunlich taff!  8)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 01. Mai 2015, 16:03:56
Man kann es auch Föderalismus bis in die kleineste Zehe nennen. Es darf ja auch jeder Bürgermeister sein Shoppingcenter bauen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 01. Mai 2015, 17:06:47
Think globally, act locally! Gegen letzteres ist nix zu sagen: Warum immer warten, bis die Ganz Oberen es machen? Aber mit dem ersteren haperts halt so oft :(
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 01. Mai 2015, 19:27:13
Naja, eine Gesamtverkehrsplanung wäre schon wünschenswert, zumindest bei der Straßenbahn bzw. Ampelbeeinflussung.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 02. Mai 2015, 16:41:58
Naja, eine Gesamtverkehrsplanung wäre schon wünschenswert, zumindest bei der Straßenbahn bzw. Ampelbeeinflussung.
Stimmt schon, aber wenn man z.B. "Nein" zu einer Straßenbahn sagt, weil man damit dem Strache die Stimme eines autofahrenden (und wienerisch-egoistischen) Wählers wegzunehmen hofft, dann nutzt die ganze Gesamtplanung nix.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 24. Mai 2015, 19:34:35
Am 01. Mai 1971 wurde K 2408 + c2 1021 am Franz-Josefs-Kai beim Ringturm aufgenommen (Foto: E. Plefka).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 27. Mai 2015, 23:12:17
Das hatten wir gerade erst: Der T-Wagen wurde nicht wegen der U-Bahn eingestellt, sondern weil der BV die Straßenbahn weghaben wollte. Der T-Wagen wäre nach Fertigstellung der U3 - und damit verbundener Umleitungsstrecke - wieder auf normaler Trasse gefahren.
War eigentlich (mal die Wünsche des BV 3 außer Acht lassend) jemals angedacht, den T mit dem J zu vereinigen. Das hätte das "Verenden" des J in der Bösendorferstraße verhindert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: N1 am 28. Mai 2015, 00:08:24
Detail am Rande: Rudolf Bergen, BV der Landstraße zur Zeit der T-Einstellung, war von 1957 bis 1970 bei den Wiener Verkehrsbetrieben als Fahrer und Schaffner tätig.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 28. Mai 2015, 00:10:32
Detail am Rande: Rudolf Bergen, BV der Landstraße zur Zeit der T-Einstellung, war von 1957 bis 1970 bei den Wiener Verkehrsbetrieben als Fahrer und Schaffner tätig.

Es wäre ja nichts Neues, dass ehemalige Bedienstete aus verschiedensten Gründen abgrundtiefe Hassgefühle gegen ihre einstigen Brötchengeber hegen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 28. Mai 2015, 08:19:58
Das hatten wir gerade erst: Der T-Wagen wurde nicht wegen der U-Bahn eingestellt, sondern weil der BV die Straßenbahn weghaben wollte. Der T-Wagen wäre nach Fertigstellung der U3 - und damit verbundener Umleitungsstrecke - wieder auf normaler Trasse gefahren.
War eigentlich (mal die Wünsche des BV 3 außer Acht lassend) jemals angedacht, den T mit dem J zu vereinigen. Das hätte das "Verenden" des J in der Bösendorferstraße verhindert.
Das kann ich dir leider nicht sagen, aber es wäre nur logisch gewesen, die beiden Linien zu verbinden, wenn die Gleise des T-Wagens erhalten worden wären.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ex-Kagraner am 01. Juni 2015, 22:40:46
(http://xover.htu.tuwien.ac.at/~tramway/fotokiste/image.php/1980-07-xx%20%26deg%3BT%20Dr.-Karl-Renner-Ring%20563%2B1812%2B18xx.jpg?group=stadtverkehr-austria-fotos&msg=7091&att=2&PHPSESSID=6750657d839bfb555d966f0c5d59e036)
1980-07-xx °T Dr.-Karl-Renner-Ring 563+1812+18xx.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 04. Juni 2015, 08:21:49
Im August 1969 wurde T1 415 + k6 + k6 von Kurt Rasmussen am Kärntner Ring aufgenommen.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 04. Juni 2015, 13:12:13
... mit ausgehängtem Puffer!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ex-Kagraner am 06. Juni 2015, 20:45:18
 E1 4782 + c3 1172 in der  Landstr.Hauptstr. im Jänner 1984. (Foto:?)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 08. Juni 2015, 12:25:58
E1 4782 + c3 1172 in der  Landstr.Hauptstr. im Jänner 1984. (Foto:?)
Wenn das Foto aus dem Jänner 1984 stammt, dann kann es nur der 1.1. oder 2.1. gewesen sein; danach gab es keinen T mehr.

Die Haltestelle dürfte bedingt durch Bauarbeiten verlegt worden sein; die "richtige" Haltestelle war vor der - auf dem Foto nicht abgebildeten - Rochuskirche bzw. dem Rochusmarkt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 106er am 08. Juni 2015, 12:48:54
E1 4782 + c3 1172 in der  Landstr.Hauptstr. im Jänner 1984. (Foto:?)
Wenn das Foto aus dem Jänner 1984 stammt, dann kann es nur der 1.1. oder 2.1. gewesen sein; danach gab es keinen T mehr.

Die Haltestelle dürfte bedingt durch Bauarbeiten verlegt worden sein; die "richtige" Haltestelle war vor der - auf dem Foto nicht abgebildeten - Rochuskirche bzw. dem Rochusmarkt.

Meiner Meinung nach steht der Zug in der Haltestelle Barichgasse, denn links ist das Markenzeichen der Schwechater Brauerei zu erkennen, das damals beim "Schwechater Hof" angebracht war.

Edit: Soweit ich mich erinnern kann, wurde die Haltestelle beim Rochusmarkt vor der Einstellung nicht verlegt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 08. Juni 2015, 12:49:53
E1 4782 + c3 1172 in der  Landstr.Hauptstr. im Jänner 1984. (Foto:?)
Wenn das Foto aus dem Jänner 1984 stammt, dann kann es nur der 1.1. oder 2.1. gewesen sein; danach gab es keinen T mehr.

Könnte hinkommen: Die Weihnachtsbeleuchtung hängt noch und im Hintergrund steht eine große gelbe Tafel, die möglicherweise auf die Einstellung hinweist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 08. Juni 2015, 13:23:11
Nachdem es ein Montag war (2.1.) würde das die Anzahl der vielen Leute erklären.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ex-Kagraner am 08. Juni 2015, 14:04:20
E1 4782 + c3 1172 in der  Landstr.Hauptstr. im Jänner 1984. (Foto:?)
Wenn das Foto aus dem Jänner 1984 stammt, dann kann es nur der 1.1. oder 2.1. gewesen sein; danach gab es keinen T mehr.

Könnte hinkommen: Die Weihnachtsbeleuchtung hängt noch und im Hintergrund steht eine große gelbe Tafel, die möglicherweise auf die Einstellung hinweist.

Könnte diese hier sein.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 08. Juni 2015, 14:05:13
Ja, eindeutig!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: abraham am 08. Juni 2015, 15:11:03
Eindeutig Haltestelle Barichgasse. Rechts geht die Messenhausergasse weg.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 08. Juni 2015, 16:18:45
Eindeutig Haltestelle Barichgasse. Rechts geht die Messenhausergasse weg.

Du hast recht! Da habe ich mich etwas verschätzt. Das heißt, die im Hintergrund erkennbar Ampel müsste dann bei der Kreuzung Landstraßer Hautpstraße # Neulinggasse/Wassergasse sein?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: abraham am 08. Juni 2015, 17:10:09
So ist es. Du kannst das auch auf Bing Maps nachkontrollieren (Hausfassadenvergleich)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: IbisMaster am 09. Juni 2015, 17:27:27
Meiner Meinung nach steht der Zug in der Haltestelle Barichgasse, denn links ist das Markenzeichen der Schwechater Brauerei zu erkennen, das damals beim "Schwechater Hof" angebracht war.
Das ist heute die Galleria.

Und am Verkehrszeichen ist zu erkennen, dass die Einbahn in der Wassergasse damals andersrum war.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 01. September 2015, 19:02:50
1970 wurde T1 403 + k6 1599 + k6 1584 am Burgring Ecke Babenbergerstraße aufgenommen (Foto: jhm0824). Die Gleisverbindungen in die Babenbergerstraße sind längst Geschichte.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Nussdorf am 01. September 2015, 19:59:30
Ein wunderschönes Foto. Die erwähnten Weichenverbindungen waren, denke ich, zum Zeitpunkt der Aufnahme allerdings  bereits funktionslos (im Normalbetrieb) und blieben dies auch bis zu ihrem Ausbau. Einzig an Einkaufssamstagen rund um den Fall des "Eisernen Vorhangs" gab es noch eine Direktverbindung von der MaHü in den Prater, aber die verkehrte über die Stellhebelweiche in der Eschenbachgasse.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 01. September 2015, 20:39:41
Die Gleise waren natürlich noch in Betrieb (sogar noch etliche Jahre!), wenn auch ohne Linienverkehr.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 02. September 2015, 08:45:39
Ein wunderschönes Foto. Die erwähnten Weichenverbindungen waren, denke ich, zum Zeitpunkt der Aufnahme allerdings  bereits funktionslos (im Normalbetrieb) und blieben dies auch bis zu ihrem Ausbau. Einzig an Einkaufssamstagen rund um den Fall des "Eisernen Vorhangs" gab es noch eine Direktverbindung von der MaHü in den Prater, aber die verkehrte über die Stellhebelweiche in der Eschenbachgasse.

Was heißt "aber"? Von der MaHü in Richtung Oper konnte nur über Elisabethstraße - Eschenbachgasse gefahren werden. Die von dir erwähnte Verbindung wurde übrigens unter dem Liniensignal "E" (Bhf. Rudolfsheim - Messeschleife; die erste Verwendung dieses Signals seit 1942) an den vier Advent-Einkaufssamstagen 1988 zwischen 9:00 und 19:00 betrieben und war bei den Haltestellen entlang der Strecke durch Zusatztafeln - auch in ungarisch! - angekündigt. Sie war auch gut ausgelastet, leider kam es in den Folgejahren trotzdem zu keinem Betrieb mehr.

Interessant ist, dass auch nach der Aufgabe des Straßenbahnverkehrs zwischen Ring und Stiftgasse die Gleisanlagen der Schleife einige Zeit (ca. drei Monate) betriebsfähig blieben, aber m.W. nicht mehr benutzt wurden.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 02. September 2015, 23:38:05
Ein Stimmungsbild von Kurt Rasmussen aus dem Juni 1971: T1 418 + k6 vor der im Zuge des U-Bahnbaus abgerissenen Stadtbahnstation Schottenring.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 07. September 2015, 10:06:11
Eine klassische Fotostelle mit B 81 + b im Jahr 1976 (Foto: Tim Boric).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 07. September 2015, 10:47:31
Eine klassische Fotostelle mit B 81 + b im Jahr 1976 (Foto: Tim Boric).


Ein wunderschönes Bild!  :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 07. September 2015, 11:41:39
Wunderschön! Wenn ich nur ganz minimale Kritik anbringen dürfte, dann wäre ich damals noch ein paar Schritte nach rechts gegangen, damit der Rathausspitz nicht hinter dem Masten verschwindet.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 07. September 2015, 12:03:39
Wunderschön! Wenn ich nur ganz minimale Kritik anbringen dürfte, dann wäre ich damals noch ein paar Schritte nach rechts gegangen, damit der Rathausspitz nicht hinter dem Masten verschwindet.
Und damit die Motorhaube des Autos nicht am Bild zu sehen ist. Das ist aber Jammern auf sehr hohem Niveau. ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 07. September 2015, 14:27:23
. . . .  wäre ich damals noch ein paar Schritte nach rechts gegangen . . . .
Wer hätte das von dir gedacht!   >:D  :P
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 106er am 06. Oktober 2015, 16:20:29
Der 2.1.1984 war der letzte Betriebstag der Linie T. E1 4776 + c3 1187 stehen in der Wipplingerstraße am Nachmittag dieses Tages zu einer Tour nach St. Marx bereit:

[attach=1]
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 07. Oktober 2015, 08:25:29
Der 2.1.1984 war der letzte Betriebstag der Linie T. E1 4776 + c3 1187 stehen in der Wipplingerstraße am Nachmittag dieses Tages zu einer Tour nach St. Marx bereit:

Wenn dieses Foto tatsächlich am 2.1.1984 entstanden ist, dann ist es bemerkenswert, dass der Wagen noch mit Signalscheiben besteckt ist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 07. Oktober 2015, 09:08:38
Der 2.1.1984 war der letzte Betriebstag der Linie T. E1 4776 + c3 1187 stehen in der Wipplingerstraße am Nachmittag dieses Tages zu einer Tour nach St. Marx bereit:
Wenn dieses Foto tatsächlich am 2.1.1984 entstanden ist, dann ist es bemerkenswert, dass der Wagen noch mit Signalscheiben besteckt ist.
Die Papierzettel-Unsitte hat m.W. erst beim 8er angefangen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 07. Oktober 2015, 09:19:53
Der 2.1.1984 war der letzte Betriebstag der Linie T. E1 4776 + c3 1187 stehen in der Wipplingerstraße am Nachmittag dieses Tages zu einer Tour nach St. Marx bereit:
Wenn dieses Foto tatsächlich am 2.1.1984 entstanden ist, dann ist es bemerkenswert, dass der Wagen noch mit Signalscheiben besteckt ist.
Die Papierzettel-Unsitte hat m.W. erst beim 8er angefangen.

Nein auch die klassischen Ringlinien und der 22er fuhren schon ohne Signalscheiben.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 07. Oktober 2015, 09:50:18
Es wurde wohl von Bahnhof zu Bahnhof unterschiedlich gehandhabt. Erinnern wir uns ans Jahr 2008: Der 65er fuhr völlig weiß, der J-Wagen hatte eine Scheibe am vorderen Dachsignal, der N-Wagen war bezettelt. Bei der kommenden Einstellung des 31er wird man sich das ersparen können – brrrr, Klumpert! 8)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 106er am 07. Oktober 2015, 11:34:40
Es ist tatsächlich am 2.1.1984 entstanden, schließlich war ich am Nachmittag fotografieren und bin in der Nacht mit dem letzten T nach Erdberg gefahren (bis zur Lechnerstraße), wo dann einer von etwa 20 Fans noch schnell einen Knallkörper werfen mußte. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß auch nur bei einem Zug eine Signalscheibe gefehlt hätte - schließlich war es der zweite Tag im neuen Jahr und da dürften noch viele einen entsprechenden Kater gehabt haben oder waren irgendwo auf eine Schihütte weitersau***.   ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 07. Oktober 2015, 16:01:45
Bei der kommenden Einstellung des 31er wird man sich das ersparen können – brrrr, Klumpert! 8)
Somit wird der 31er die erste Linie, die eingestellt wird, ohne dass zum Schluss Blechzüge darauf unterwegs sind.
Die Linien 66 und 68 vom U1-Ersatzverkehr zähle ich nicht. Und der 72er (6er-Verstärker) wurde ja nie offiziell eingestellt - oder?

Ich kann mich nicht daran erinnern, daß auch nur bei einem Zug eine Signalscheibe gefehlt hätte
Der T wurde ja auch nur vorübergehend eingestellt, nedwoahr ?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 07. Oktober 2015, 16:06:57
Bei der kommenden Einstellung des 31er wird man sich das ersparen können – brrrr, Klumpert! 8)
Somit wird der 31er die erste Linie, die eingestellt wird, ohne dass zum Schluss Blechzüge darauf unterwegs sind.
Die Linien 66 und 68 vom U1-Ersatzverkehr zähle ich nicht. Und der 72er (6er-Verstärker) wurde ja nie offiziell eingestellt - oder?

Nein, der 72er Schlachthausgasse-Zentralfriedhof fuhr am Schluß auch nur mit E2-c5, damit keine Scheiben wegkommen.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 07. Oktober 2015, 16:11:01
Somit wird der 31er die erste Linie, die eingestellt wird, ohne dass zum Schluss Blechzüge darauf unterwegs sind.
Die Linien 66 und 68 vom U1-Ersatzverkehr zähle ich nicht. Und der 72er (6er-Verstärker) wurde ja nie offiziell eingestellt - oder?

Am vorletzten 72er kamen am Schluss auch keine E1 mehr zum Einsatz, wenn ich mich richtig erinnere. Auch der 64er beendete seine Karriere in vollverklumpertetem Zustand.

Der 61er ist nur wegen Gleisbauarbeiten vorübergehend eingestellt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 07. Oktober 2015, 16:54:25
Der 61er ist nur wegen Gleisbauarbeiten vorübergehend eingestellt.

Richtig, genauso wie der O wegen Bauarbeiten nur vorübergehend über (bzw. zum) Praterstern abgelenkt wird.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 08. Oktober 2015, 12:41:29
Bei der kommenden Einstellung des 31er wird man sich das ersparen können – brrrr, Klumpert! 8)
Somit wird der 31er die erste Linie, die eingestellt wird, ohne dass zum Schluss Blechzüge darauf unterwegs sind.
Die Linien 66 und 68 vom U1-Ersatzverkehr zähle ich nicht. Und der 72er (6er-Verstärker) wurde ja nie offiziell eingestellt - oder?

Nein, der 72er Schlachthausgasse-Zentralfriedhof fuhr am Schluß auch nur mit E2-c5, damit keine Scheiben wegkommen.

Der wurde aber sehr wohl offiziell eingestellt (mit der U3-Verlängerung nach Simmering). Es geht hier um den kurzlebigen letzten 72er.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 08. Oktober 2015, 13:07:08
Bei der kommenden Einstellung des 31er wird man sich das ersparen können – brrrr, Klumpert! 8)
Somit wird der 31er die erste Linie, die eingestellt wird, ohne dass zum Schluss Blechzüge darauf unterwegs sind.
Die Linien 66 und 68 vom U1-Ersatzverkehr zähle ich nicht. Und der 72er (6er-Verstärker) wurde ja nie offiziell eingestellt - oder?

Nein, der 72er Schlachthausgasse-Zentralfriedhof fuhr am Schluß auch nur mit E2-c5, damit keine Scheiben wegkommen.

Der wurde aber sehr wohl offiziell eingestellt (mit der U3-Verlängerung nach Simmering). Es geht hier um den kurzlebigen letzten 72er.

Es geht darum, welche Linie ohne Signalscheibenzüge eingestellt wurde.  :lamp:

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 111 am 09. Oktober 2015, 08:46:42
Bei der kommenden Einstellung des 31er wird man sich das ersparen können – brrrr, Klumpert! 8)
Somit wird der 31er die erste Linie, die eingestellt wird, ohne dass zum Schluss Blechzüge darauf unterwegs sind.
Die Linien 66 und 68 vom U1-Ersatzverkehr zähle ich nicht. Und der 72er (6er-Verstärker) wurde ja nie offiziell eingestellt - oder?

Nein, der 72er Schlachthausgasse-Zentralfriedhof fuhr am Schluß auch nur mit E2-c5, damit keine Scheiben wegkommen.

Der wurde aber sehr wohl offiziell eingestellt (mit der U3-Verlängerung nach Simmering). Es geht hier um den kurzlebigen letzten 72er.

Es geht darum, welche Linie ohne Signalscheibenzüge eingestellt wurde.  :lamp:

mfG
Luki

Also um das Thema nicht überzustrapazieren - passt ja nicht zum Thread - ich meine es war der 61er, als Nachfolger des 60/62, welcher nur mit E2 gefahren ist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 09. Oktober 2015, 09:36:01
Also um das Thema nicht überzustrapazieren - passt ja nicht zum Thread - ich meine es war der 61er, als Nachfolger des 60/62, welcher nur mit E2 gefahren ist.

Was bereits hier erwähnt wurde: http://www.tramwayforum.at/index.php?topic=225.msg197055#msg197055
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 09. Oktober 2015, 13:52:28
Bei der kommenden Einstellung des 31er wird man sich das ersparen können – brrrr, Klumpert! 8)
Somit wird der 31er die erste Linie, die eingestellt wird, ohne dass zum Schluss Blechzüge darauf unterwegs sind.
Die Linien 66 und 68 vom U1-Ersatzverkehr zähle ich nicht. Und der 72er (6er-Verstärker) wurde ja nie offiziell eingestellt - oder?

Nein, der 72er Schlachthausgasse-Zentralfriedhof fuhr am Schluß auch nur mit E2-c5, damit keine Scheiben wegkommen.

Der wurde aber sehr wohl offiziell eingestellt (mit der U3-Verlängerung nach Simmering). Es geht hier um den kurzlebigen letzten 72er.

Es geht darum, welche Linie ohne Signalscheibenzüge eingestellt wurde.  :lamp:


Ääääh, nein, jedenfalls nicht in meinem Beitrag. Ich zitiere hier noch einmal das konkrete Detail von 4463:

Und der 72er (6er-Verstärker) wurde ja nie offiziell eingestellt - oder?

Er zählt also nicht als Linie, die nie mit fehlenden Signalscheiben betrieben wurde. Das war der Punkt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 13. Oktober 2015, 18:23:44
Zwecks Personaleinsparung wurde bei geringer Frequenz auf Linie T mit T1 solo gefahren; hier T1 406 im Kreuzungsbereich Kärntner Ring - Schwarzenbergplatz im Mai 1972 (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 29. November 2015, 15:35:19
Eine E1-c4 Garnitur der Linie T trifft an einem kühlen Wintertag 1978 einen Zug der Linie B mit c-E1, Ring Bellaria!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 14. Dezember 2015, 10:49:15
L3 455 + c3 1175 beim Einbiegen vom Parkring in die Weiskirchnerstraße (Foto: Geoffrey Tribe, 15.07.1973). Der c3 Beiwagen ist noch in der ursprünglichen Ausführung nach dem Umbau auf schaffnerlosen Betrieb mit Fahrgastflusssystem (Einstieg nur bei Tür 3), einem Fahrscheinentwerter bei Tür 3 und zwei Leuchttransparenten "SCHAFFNERLOS".

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 15. Dezember 2015, 13:36:48
Auf den ersten Blick hat das wie ein Gelenkwagen ausgesehen :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 20. Dezember 2015, 21:18:58
Stark frequentiert war die Linie T im September 1982 am Ring (Foto: Ian Nolan); formatfüllend aufgenommen, aber nicht abgeschnitten. E1 4771 ist heute am Referat Nord/ FLOR stationiert und einer der ganz wenigen E1 in Wien, der noch in einem herzeigbaren Zustand ist.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 22. Dezember 2015, 14:47:19
Die Linie die zuerst kam wurde benützt, deshalb waren einige Garnieturen auch stark benützt!  ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 22. Dezember 2015, 14:54:30
Die Linie die zuerst kam wurde benützt, deshalb waren einige Garnieturen auch stark benützt!  ;)

Was ist das für ein Geschreibsel? Wer z.B. auf einen D gewartet hat, wird wohl kaum in einen T eingestiegen sein.  ::)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 22. Dezember 2015, 15:12:29
Wenn ich nur am Ring ein paar Stationen fahren möchte, und es fahren mehrere Linien in die Richtung, fahre ich mit dem was kommt!  :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 22. Dezember 2015, 15:33:34
Wenn ich nur am Ring ein paar Stationen fahren möchte, und es fahren mehrere Linien in die Richtung, fahre ich mit dem was kommt!  :)

Außer der Zug ist schon voll, dann warte ich lieber auf den Nächsten. Außerdem kommt nie ein- und derselbe Wagen ständig "zuerst", zumindest am Ring nicht.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 22. Dezember 2015, 21:37:34
Wenn ich nur am Ring ein paar Stationen fahren möchte, und es fahren mehrere Linien in die Richtung, fahre ich mit dem was kommt!  :)

Außer der Zug ist schon voll, dann warte ich lieber auf den Nächsten. Außerdem kommt nie ein- und derselbe Wagen ständig "zuerst", zumindest am Ring nicht.

Ich glaube er bezieht sich nur darauf, dass der konkrete T-Wagen auf dem Foto oben vielleicht nur deshalb so voll war, weil er halt gerade der erste Zug war in den alle Kurzstreckenfahrgäste eingestiegen sind.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: buschberg am 23. Dezember 2015, 09:25:08
Mir ist aufgefallen , seit es die günstigen Netzkarten gibt, da fahren viele auch nur eine Station mit der Straßenbahn.Früher ist man schon mehr zu Fuß gegangen, das hat sicher nicht geschadet.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 07. Januar 2016, 07:50:49
Der "harte D" war das Ausgedinge für die B Garnituren; B 53 + b am Opernring zwischen Babenbergerstraße und Eschenbachgasse (Foto: Kurt Rasmussen, 18.07.1974).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 111 am 07. Januar 2016, 19:43:51
Der "harte D" war das Ausgedinge für die B Garnituren; B 53 + b am Opernring zwischen Babenbergerstraße und Eschenbachgasse (Foto: Kurt Rasmussen, 18.07.1974).

LG nord22

Sorry, ich glaube Du meinst "harte T", denn sonst wäre es etwas konfus! Und das wirkliche Ausgedinge hatten die Garnituren dann etwas unverständlicherweise im Friedhofseinsatz 1979 am 71er. Aber du hast schon recht - die meiste Zeit fuhren sie im Zweiwagenzug in ihren letzten Zügen am T-Wagen, wo sie in dankbarer Weise, damals noch im 3-Wagenzug die schaukelnden T1-k6-k6 ablösten! Hab alles noch erlebt - jedoch den wirklichen Zustand der k6 kannte ich gar nicht, da ich mich weigere in einen Beiwagen einzusteigen (wenn möglich)!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 07. Januar 2016, 20:23:11
Der "harte D" war das Ausgedinge für die B Garnituren; B 53 + b am Opernring zwischen Babenbergerstraße und Eschenbachgasse (Foto: Kurt Rasmussen, 18.07.1974).

LG nord22

Sorry, ich glaube Du meinst "harte T"
"V wie Flügel" :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 07. Januar 2016, 20:41:31
Sorry, ich glaube Du meinst "harte T"
"V wie Flügel" :)

Genau. Fahnen-V und Vogel-F.  :D

Aber zurück zum Thema:
Der c2/c3 am anderen Gleis befindet sich lackmäßig auch schon in einem recht bedauernswerten Zustand.  :blank:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 08. Januar 2016, 08:13:38
Und das wirkliche Ausgedinge hatten die Garnituren dann etwas unverständlicherweise im Friedhofseinsatz 1979 am 71er.

Wieso unverständlich? Um den verstärkten Auslauf am 71er abdecken zu können, waren von jeher Einlagenzüge aus Erdberg notwendig. Wobei man dazu sagen muss, dass die B-b nur bis 31.10.1979 im Einsatz waren, am 1.11.1979 gab es keine B-b.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 08. Januar 2016, 08:57:19
Und das wirkliche Ausgedinge hatten die Garnituren dann etwas unverständlicherweise im Friedhofseinsatz 1979 am 71er.

Wieso unverständlich? Um den verstärkten Auslauf am 71er abdecken zu können, waren von jeher Einlagenzüge aus Erdberg notwendig. Wobei man dazu sagen muss, dass die B-b nur bis 31.10.1979 im Einsatz waren, am 1.11.1979 gab es keine B-b.

Was auch klar ist, am 1.11. waren die B-b zu klein, da fuhren aus Erdberg C1-c1.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 08. Januar 2016, 09:49:22
Was auch klar ist, am 1.11. waren die B-b zu klein, da fuhren aus Erdberg C1-c1.

Aus Erdberg? M.W. waren doch nie C1-c1 in Erdberg stationiert, die kamen am 71er doch alle aus Simmering.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 08. Januar 2016, 09:54:27
Was auch klar ist, am 1.11. waren die B-b zu klein, da fuhren aus Erdberg C1-c1.

Aus Erdberg? M.W. waren doch nie C1-c1 in Erdberg stationiert, die kamen am 71er doch alle aus Simmering.

Es fuhren aber am Erdberger 71er am 1.11.1979 folgende Züge:
114+1514, 153+1553, 105+1505, 107+1507 und 112+1512.
Die werden für diesen Tag nach Erdberg ausgeliehen worden sein, gabs ja früher zu Allerheiligen oft.
Am 2.11. fuhren am Erdberger 71er nur mehr 435+1185 und 437+1187, da waren die Großraumwagen schon wieder weg.

mfG
Luki

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 08. Januar 2016, 11:49:41
Es fuhren aber am Erdberger 71er am 1.11.1979 folgende Züge:
114+1514, 153+1553, 105+1505, 107+1507 und 112+1512.

Was genau meinst du mit "Erdberger 71er"? Abgesehen von den Einlagen für den Friedhofsverkehr wurde der 71er doch ausschließlich aus Simmering betrieben, die Erdberger Fahrer hatten doch auch gar keine entsprechende Typenschule.

Meinst du damit, dass tatsächlich C1-c1-Züge am Vorabend von Simmering nach Erdberg überstellt wurden und diese Züge - besetzt mit Simmeringer Personal - am nächsten Tag aus Erdberg ausgefahren sind (und auch dorthin wieder eingezogen haben)? Was hätte das für einen Sinn gehabt?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 08. Januar 2016, 12:02:25
Es fuhren aber am Erdberger 71er am 1.11.1979 folgende Züge:
114+1514, 153+1553, 105+1505, 107+1507 und 112+1512.

Was genau meinst du mit "Erdberger 71er"? Abgesehen von den Einlagen für den Friedhofsverkehr wurde der 71er doch ausschließlich aus Simmering betrieben, die Erdberger Fahrer hatten doch auch gar keine entsprechende Typenschule.

Meinst du damit, dass tatsächlich C1-c1-Züge am Vorabend von Simmering nach Erdberg überstellt wurden und diese Züge - besetzt mit Simmeringer Personal - am nächsten Tag aus Erdberg ausgefahren sind (und auch dorthin wieder eingezogen haben)? Was hätte das für einen Sinn gehabt?

Ein kleiner Teil des 71er Auslaufs wurde um Allerheiligen vom Bahnhof Erdberg gestellt, Einzelheiten weiß ich dabei nicht.
Auch der Letzteinsatz der Type M als Zweiwagenzug waren 71er aus Erdberg am 2.11.1978.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 08. Januar 2016, 12:07:43
Ein kleiner Teil des 71er Auslaufs wurde um Allerheiligen vom Bahnhof Erdberg gestellt, Einzelheiten weiß ich dabei nicht.
Auch der Letzteinsatz der Type M als Zweiwagenzug waren 71er aus Erdberg am 2.11.1978.

Das Erdberg "ausgeholfen" hat, ist klar und ich lasse mir das auch für jede andere Type einreden, nur bei den C1-c1 verstehe ich es nicht, da diese Type nie in Erdberg stationiert war und es daher dort auch kein Personal mit entsprechender Typenschule gab. Aber bitte, wenn es in deinen Unterlagen so steht, wird es wohl auch so gewesen sein.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 08. Januar 2016, 20:10:02
Erdberg hat ausgeholfen beim Friedhofseinsatz, jedoch nie mit C1& c1, sondern mit allen Typen die sie hatten!  ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 09. Januar 2016, 18:45:12
Erdberg hat ausgeholfen beim Friedhofseinsatz, jedoch nie mit C1& c1, sondern mit allen Typen die sie hatten!  ;)

Das meine ich auch und daher vermute ich, dass es sich beim Einsatz von "Erdberger C1-c1" um einen Irrtum handeln dürfte.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 09. Januar 2016, 19:41:04
Ein kleiner Teil des 71er Auslaufs wurde um Allerheiligen vom Bahnhof Erdberg gestellt, Einzelheiten weiß ich dabei nicht.
Auch der Letzteinsatz der Type M als Zweiwagenzug waren 71er aus Erdberg am 2.11.1978.

Das Erdberg "ausgeholfen" hat, ist klar und ich lasse mir das auch für jede andere Type einreden, nur bei den C1-c1 verstehe ich es nicht, da diese Type nie in Erdberg stationiert war und es daher dort auch kein Personal mit entsprechender Typenschule gab. Aber bitte, wenn es in deinen Unterlagen so steht, wird es wohl auch so gewesen sein.
Die C1-c1 kamen eigentlich immer von Ottakring!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 09. Januar 2016, 21:17:11
Erdberg hat ausgeholfen beim Friedhofseinsatz, jedoch nie mit C1& c1, sondern mit allen Typen die sie hatten!  ;)

Das meine ich auch und daher vermute ich, dass es sich beim Einsatz von "Erdberger C1-c1" um einen Irrtum handeln dürfte.

Nachdem ich weiß, wer diese Listen geschrieben hat, glaube ich nicht an einen Irrtum, auch wenn es heute nicht geglaubt wird.  :lamp:

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 111 am 09. Januar 2016, 21:23:55
Und das wirkliche Ausgedinge hatten die Garnituren dann etwas unverständlicherweise im Friedhofseinsatz 1979 am 71er.

Wieso unverständlich? Um den verstärkten Auslauf am 71er abdecken zu können, waren von jeher Einlagenzüge aus Erdberg notwendig. Wobei man dazu sagen muss, dass die B-b nur bis 31.10.1979 im Einsatz waren, am 1.11.1979 gab es keine B-b.

Schon klar das Erdberg immer Verstärker für den 71er abdeckte. Aber die B-Wagen waren zu dieser Zeit schon längst abgestellt und wurden extra für diesen Einsatz revidiert! Dies ist für mich unverständlich, da genug andere Wagen zur Verfügung standen! Aber manche Sachen gehen mit Gewalt - so wie eigentlich heute noch - immer  ;D. Wird schon einen versteckten Grund gehabt haben!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 11. Januar 2016, 12:08:18
Nachdem ich weiß, wer diese Listen geschrieben hat, glaube ich nicht an einen Irrtum, auch wenn es heute nicht geglaubt wird.  :lamp:

Ich weiß auch, wer diese Listen geschrieben hat, sonst wäre meine Formulierung um einiges schärfer ausgefallen.  ;) Aber ein Irrtum ist ja immer möglich.

Zitat von: 111
Aber die B-Wagen waren zu dieser Zeit schon längst abgestellt und wurden extra für diesen Einsatz revidiert!

Abgestellt ja, aber eine Revision war nicht notwendig, da die HU noch nicht abgelaufen war. Die Wagen wurden einfach wieder in Betrieb gesetzt, da war nichts Großartiges dabei. Warum man das aber gemacht hat, bleibt eines der vielen Geheimnisse der WL.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Grosser Wagen am 11. Januar 2016, 23:05:17
Schönen guten Abend,

ich bin neu hier und möchte - nachdem ich hier schon viele tolle Beiträge und Fotos entdecken konnte - einen kleinen Beitrag mit Fotos aus meiner Jugendzeit leisten. Die Bilder sind nicht sonderlich toll (bis auf weiteres kann ich leider auch nur Scans von Papierabzügen anbieten), aber ich hoffe, dass sie das mit einem gewissen historischen Wert wettmachen können. Ich bitte auch im Vorhinein um Verständnis, wenn zwischen meinen einzelnen Postings manchmal längere Zeiträume liegen, aber ich bin noch beim aufarbeiten einer ziemlich chaotischen Fotosammlung und habe damals auch leider nur selten die Daten zu den Bildern notiert. Bei den heutigen Bildern weiss ich aber das Datum, es ist der 29.6.1973 (war übrigens mein erster Film). Bei den Dateinamen habe ich folgende Namenskonvention: Datum - Wagennummer - Linie (so weit eben möglich).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 12. Januar 2016, 08:16:07
Herzlich willkommen im Forum und danke für deine Erinnerungen! :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 12. Januar 2016, 08:37:32
Die Aufnahme ist am Schlickplatz entstanden. Die letzten k6 wurden 1973 ausgemustert und dann sinnigerweise durch m2/ m3 ersetzt.

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 09. Februar 2016, 19:21:26
E1 4765 + c3 im November 1983 auf der Landstraßer Hauptstraße beim Rochusmarkt (Foto: Archiv W.L.).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 09. Februar 2016, 20:33:51
Ich habe noch keine Dias der Linie T gescannt, ausgenommen diese zwei. Mehr werden noch folgen. Im Netz gefundene Bilder möchte ich hier nicht veröffentlichen...

1. Als der Sünnhof auf der Landstraße einzustürzen drohte, war natürlich auch die Linie T betroffen (siehe Linie J). Auch davon hab ich ein Bild, als der T-Wagen auf der Kreuzung Rennweg/Landstraßer Hauptstraße Richtung Rennweg abbog. Das war natürlich nicht die Regel, denn der T-Wagen fuhr ja sonst aus der Schleife St. Marx aus. Es muß sich wohl um einen Zug direkt aus dem Bahnhof Erdberg handeln, also Einschub.

2. Auf der Landstraße gab es zu dieser Zeit einen Ersatz-Bus. Der ist hier beim AEZ (Bahnhof Landstraße) zu sehen. Leider mußte ich sparen und machte daher nur dieses eine Bild.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 09. Februar 2016, 23:21:42
2. Auf der Landstraße gab es zu dieser Zeit einen Ersatz-Bus. Der ist hier beim AEZ (Bahnhof Landstraße) zu sehen.

Interessant, dass der ein "St. Marx"-Zielschild bei sich hatte!  :o
Oder waren das die gleichen Tafeln, die auch die T1 verwendet haben?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 10. Februar 2016, 00:15:44
Interessant, dass der ein "St. Marx"-Zielschild bei sich hatte!  :o
Oder waren das die gleichen Tafeln, die auch die T1 verwendet haben?

Da der Ersatzverkehr doch etwas länger dauerte, hat man wohl in aller Eile ein paar Zielschilder gespritzt. Die Autobustafeln haben ein anderes Format als die Straßenbahnzielschilder.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 10. Februar 2016, 08:32:49
Interessant, dass der ein "St. Marx"-Zielschild bei sich hatte!  :o
Oder waren das die gleichen Tafeln, die auch die T1 verwendet haben?

Ja, ich hatte mich damals auch gewundert, welche Formate es gab, weiß ich aber nicht. Ich weiß auch nicht mehr, bis wie weit er in der Gegenrichtung gefahren ist. Ich vermute aber sehr stark: Weiskirchnerstraße.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 10. Februar 2016, 09:00:07
Interessant, dass der ein "St. Marx"-Zielschild bei sich hatte!  :o
Oder waren das die gleichen Tafeln, die auch die T1 verwendet haben?

Ja, ich hatte mich damals auch gewundert, welche Formate es gab, weiß ich aber nicht. Ich weiß auch nicht mehr, bis wie weit er in der Gegenrichtung gefahren ist. Ich vermute aber sehr stark: Weiskirchnerstraße.

Er fuhr Weiskirchnerstraße - Viehmarktgasse.
http://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_T_%281945-1984%29 (http://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_T_%281945-1984%29)

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 16. Februar 2016, 16:31:30
B 57 + b auf der Kreuzung Schottenring/ Schottengasse im April 1976 (Foto: Kurt Rasmussen).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 24. Februar 2016, 11:01:07
Diese Ansichtskarte zeigt nicht nur das Jonas-Reindl als ultimative verkehrstechnische Errungenschaft der 60er Jahre, sondern auch vier Generationen von Straßenbahntypen: M + m2/ m3 am 43er, G4 am 44er, T1 + k6 + k6 am T und E am 42er.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 24. Februar 2016, 11:06:35
Bin ich schaasaugert oder hat sich der G4 vor mir versteckt? ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 24. Februar 2016, 11:09:34
Vom G4 ist nur das Wagendach zu sehen, der steht gerade in der Haltestelle Schottentor ...

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Geamatic am 24. Februar 2016, 11:09:38
Ja, dachte ich im ersten Moment auch, hab ich aber gefunden, man sieht halt nur das Dach.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 24. Februar 2016, 11:16:13
Ah, danke für den Hinweis. Ich habe das ganze Bild nach etwas Rotem abgesucht, aber an ein graues Dach habe ich nicht gedacht.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 24. Februar 2016, 11:24:36
Ah, danke für den Hinweis. Ich habe das ganze Bild nach etwas Rotem abgesucht, aber an ein graues Dach habe ich nicht gedacht.
Ging mir auch so :) In der Währinger Straße steht auch noch ein Zug, allerdings natürlich in der Auflösung unidentifizierbar.

Ein wunderschönes Bild!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 02. März 2016, 23:51:54
T1 414 + k6 + k6 auf der Landstraßer Hauptstraße vor der Kreuzung mit der Invalidenstraße, gefolgt von einem Halbstarken der Linie J (Foto: Archiv W.L., 1969).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 02. März 2016, 23:55:40
Der Ampel nach zu urteilen ist der Straßenbahnzug keineswegs mehr bei Grün in die Kreuzung eingefahren! 8)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 03. März 2016, 00:02:08
Der Ampel nach zu urteilen ist der Straßenbahnzug keineswegs mehr bei Grün in die Kreuzung eingefahren! 8)

Naja bei dunkelgrün bis hellrot halt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 03. März 2016, 12:17:43
Der Ampel nach zu urteilen ist der Straßenbahnzug keineswegs mehr bei Grün in die Kreuzung eingefahren! 8)

Wobei man dazusagen muss, dass die Gelb/Rot-gelb-Phase bei dieser Ampel sehr lange - etwa 8-10 Sekunden - gedauert hat, um der Straßenbahn das problemlose Befahren der diversen Gleisverbindungen, die es damals noch gab, zu ermöglichen. Wenn auf dem Foto die Ampel also gerade erst auf gelb gesprungen war, so hat der Fahrer mit dem Zug noch problemlos die Kreuzung passieren können.

Eine solche "Ewig-Gelb" Ampel gab es auch am Schwedenplatz, wo der O die verlängerte Gelbphase zum Einfahren in den bzw. Verlassen des Kais benutzt hat. Ich vermute, es wird sie auch noch auf anderen größeren Gleiskreuzungen mit Betriebsverbindungen gegeben haben.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 17. März 2016, 08:17:48
* k6 1579 + k6 + T1 auf der Kreuzung der Ringstraße mit der Kärntner Straße 1965 (Foto: jhm0284).
* k6 1577 + k6 1579 + T1 in St. Marx 1971 (Foto: Karl Holzinger)

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 29. April 2016, 16:56:08
Und jetzt die Zischer auf der Linie T,
die Fotos, die tun keinem weh!

Zuerst 2 Bilder vom 27.01.1975 -
64+1413 vor dem Parlament und 58+1418 vor der Universität:

[attach=1]

[attach=2]

Frühling und Herbst von der Parlamentsrampe -
63+1471 am 21.03.1975 und 61+1477 am 29.10.1975:

[attach=3]

[attach=4]

Das bekannte Motiv mit dem Burgtheater, zunächst mit 65+1479 am 24.03.1975:

[attach=5]

Es gab auch Wagen mit Werbefolien und sogar einen Dreiwagenzug  :o -
58+1416 und 63+1477+1470, beide Fotos vom 30.04.1975:

[attach=6]

[attach=7]

63+1471 bei der Bellaria am 28.03.1975:

[attach=8]

Warum nicht einmal ein Nachschuss? 65+1422 am 22.06.1976 bei der Oper:

[attach=9]

Die Linie, die Strecke, die Fahrzeuge - alles vergangen und vorbei.
Das richtige Abschiedsbild - 69+1467  am 02.12.1975 in der Weiskirchnerstraße:

[attach=10]
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: TARS631 am 29. April 2016, 18:00:06
Danke für diese wunderbaren Bilder. Bin wieder eimal total begeistert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Z-TW am 29. April 2016, 18:38:29
Eine herrliche Zeitreise!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 30. April 2016, 08:50:24
Vielen Dank für das Feedback!

Was mich interessiert: war der Dreiwagenzug eine einmalige Sache oder eine regelmäßige HVZ-Einlage zu dieser Zeit?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 30. April 2016, 09:36:35
Was für traumhafte Postkartenmotive! :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 30. April 2016, 18:37:42
Danke auch von meiner Seite!  :)  :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 02. Mai 2016, 08:52:43
Vielen Dank für das Feedback!

Was mich interessiert: war der Dreiwagenzug eine einmalige Sache oder eine regelmäßige HVZ-Einlage zu dieser Zeit?

M.W. Letzteres. Ich kann mich auch an T1-k6-k6 Dreiwagenzüge am T erinnern. Wobei ich jetzt aber nicht sagen könnte, ob es die nur in der HVZ gab; eher wird es so gewesen, dass werktags Dreiwagenzüge und an Wochenenden Zweiwagenzüge unterwegs waren. Das war ja auch auf anderen Linien so.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 02. Mai 2016, 13:15:09
Die T1+k6+k6-Züge waren zur Zeit meiner Kindheit, also 1960er und ganz frühe 1970er-Jahre das Normale am T-Wagen. Und das waren immer Dreiwagenzüge.
An Wochenende fuhr der T-Wagen damals hingegen mit Halbstarken-Garnituren, die beim J-Wagen aufgrund des geringeren Auslaufs am Wochenende frei waren.

Wann die B+b+b auf die Linie T kamen, weiß ich nicht mehr. Das muß schon zu Zeiten gewesen, wo ich entweder nicht mehr in Wien wohnte oder nicht so viel fotografiert habe (also vermutlich die letzten Jahre des T-Wagens).
Ich habe die B+b+b nur auf den Ringlinien fotografiert. Die späteren Einsätze waren "nach meiner Zeit".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 111 am 02. Mai 2016, 16:47:45
Die T1+k6+k6-Züge waren zur Zeit meiner Kindheit, also 1960er und ganz frühe 1970er-Jahre das Normale am T-Wagen. Und das waren immer Dreiwagenzüge.
An Wochenende fuhr der T-Wagen damals hingegen mit Halbstarken-Garnituren, die beim J-Wagen aufgrund des geringeren Auslaufs am Wochenende frei waren.

Wann die B+b+b auf die Linie T kamen, weiß ich nicht mehr. Das muß schon zu Zeiten gewesen, wo ich entweder nicht mehr in Wien wohnte oder nicht so viel fotografiert habe (also vermutlich die letzten Jahre des T-Wagens).
Ich habe die B+b+b nur auf den Ringlinien fotografiert. Die späteren Einsätze waren "nach meiner Zeit".

Stimmt - wir fuhren am Wochenende immer in die Innere Stadt einkaufen und da fuhr der T-Wagen mit den Halbstarken Zügen. Unter der Woche fuhren zuerst die T1+k6+k6 Garnituren die dann von den B+b+b Garnituren abgelöst wurden. Aber ich glaube dies war nach deren Einsatz auf den Ringlinen. Nach dem Verbot des 2. Beiwagens, angeblich aus bremstechnischen Gründen, fuhren die B+b nur mehr im Zweiwagenzug. Ich vermute mal, dass das Bild, welches hier angesprochen wird, genau in die Zeit kurz vor dem Verbot des B-Dreiwagenzuges fällt. Wahrscheinlich standen schon nicht mehr genug b-Beiwagen zur Verfügung. Aber dies werden die Statistiker sowieso ganz genau wissen  :).
Ach ja - am Wochenende fuhren die T1+k6 dann auf dem 78er oder 181er. Wahrscheinlich wegen dem starken Fahrgastandrang in den Prater oder zum Rennplatz. Die E vom 78er fuhren dafür wieder auf dem J-Wagen oder auch T-Wagen (hier habe ich sie aber nur am Sonntag gesehen)!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 02. Mai 2016, 17:42:49
eher wird es so gewesen, dass werktags Dreiwagenzüge und an Wochenenden Zweiwagenzüge unterwegs waren. Das war ja auch auf anderen Linien so.
Mir begegneten ansonsten auch werktags zur "Zischer"-Zeit nur Zweiwagenzüge (siehe die Fotodaten), außer eben diesem einen Zug am 30.04.1975.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 18er am 10. Mai 2016, 23:16:27
Gerade der 74A hält entlang der Landstraßer Haupt an jedem zweiten Mistkübel. Oder hast du es eh andersrum gemeint?

Ich habe es genau andersrum gemeint. Der T hatte m.W in diesem Bereich drei Stationen (Rochusmarkt, Baumgasse, Oberzellergasse). Die Stationen des 74A kenne ich nicht alle, aber es dürften in etwa doppelt so viele sein.

An die Station Baumgasse kann ich mich nicht erinnern, nur an eine Station Barichgasse bzw. Messenhausergasse.

Waren die Stationen in der Landstraße Hauptstraße vor oder nach den Ampeln? Heute sind die Busstationen des 74A überwiegend nach den Ampeln.

(Zitate aus dem Thread Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz kopiert)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 10. Mai 2016, 23:23:01
Da gab es noch nicht so viele Ampeln!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 11. Mai 2016, 09:38:57

Waren die Stationen in der Landstraße Hauptstraße vor oder nach den Ampeln? Heute sind die Busstationen des 74A überwiegend nach den Ampeln.


Früher waren die Straßenbahnstationen alle VOR den Ampeln. Leider sind auf meinen alten Liniennetzplänen keine Haltestellen eingezeichnet. Die Stationen der Linie J wüßte ich aus eigenem Erleben. Aber auf dem T-Wagen fuhr ich viel zu selten. Grob aus der Erinnerung scheint mir, daß es zwischen der Haltestelle Rochusgasse und der Haltestelle Rennweg nur zwei Stationen gegeben hat. Eine davon war bei der Baumgasse/Juchgasse. Aber vielleicht könnte man Bilder analysieren, um festzustellen, wo die Haltestellen waren. Meine Erinnerung kann auch täuschen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 11. Mai 2016, 11:42:48
Eine Diskussion über die Haltestellen des T-Wagens haben wir bereits vor gut einem Jahr geführt.

http://www.tramwayforum.at/index.php?topic=225.msg173866#msg173866
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 12. Juni 2016, 20:41:39
L1 2601 + c2 1049 beim Einbiegen vom Schottenring in den Franz-Josefs-Kai (Foto: Robert Hergett, 12.12.1971).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: h 3004 am 12. Juni 2016, 20:55:00
Schön zu sehen das damals beliebte Abspringen genau in dieser Kurve (verkürzte den Fußweg zu Linie 331 etc enorm!)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Z-TW am 12. Juni 2016, 21:10:55
Schön zu sehen das damals beliebte Abspringen genau in dieser Kurve (verkürzte den Fußweg zu Linie 331 etc enorm!)

Richtig - dort bin ich auch immer abgesprungen!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 22. Juni 2016, 23:25:39
T2 448 + c3 1245 am Schlickplatz (Foto: Robert Hergett, 29.06.1975).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. Juni 2016, 13:54:31
Linie T classic in St. Marx/ Leberstraße mit T1 411 + k6 1592 + k6 1579 (Foto: Harald Herrmann).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 111 am 25. Juni 2016, 18:09:06
Schön zu sehen das damals beliebte Abspringen genau in dieser Kurve (verkürzte den Fußweg zu Linie 331 etc enorm!)

Richtig - dort bin ich auch immer abgesprungen!

Das erinnert mich an eine Erzählung eines alten Kagraners. Der fuhr immer ziemlich rasant. Er sagte einmal: "Beim Ringturm sind normalerweise bereits viele abgesprungen - ABER bei mir hat des Keiner versucht! Die sind alle immer am Wagen geblieben!!!  >:D
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 26. Juni 2016, 13:08:52
Das erinnert mich an eine Erzählung eines alten Kagraners. Der fuhr immer ziemlich rasant. Er sagte einmal: "Beim Ringturm sind normalerweise bereits viele abgesprungen - ABER bei mir hat des Keiner versucht! Die sind alle immer am Wagen geblieben!!!  >:D

Naja, die Kurve ist dort aber ziemlich eng - sehr schnell kann er da nicht reingefahren sein, sonst hätte es den Wagen aus der Kurve gehaut!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 111 am 26. Juni 2016, 17:57:27
Das erinnert mich an eine Erzählung eines alten Kagraners. Der fuhr immer ziemlich rasant. Er sagte einmal: "Beim Ringturm sind normalerweise bereits viele abgesprungen - ABER bei mir hat des Keiner versucht! Die sind alle immer am Wagen geblieben!!!  >:D

Naja, die Kurve ist dort aber ziemlich eng - sehr schnell kann er da nicht reingefahren sein, sonst hätte es den Wagen aus der Kurve gehaut!

Aber sicher schnell genug, dass sich Keiner abspringen getraut hat  >:D

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: kmh am 26. Juni 2016, 21:24:39
Vielleicht war der das, der in den frühen 70ern beim Ringturmbogen entgleist ist und sich erst beim Rasenbeetmäuerl erfangen hat.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 111 am 27. Juni 2016, 09:45:46
Vielleicht war der das, der in den frühen 70ern beim Ringturmbogen entgleist ist und sich erst beim Rasenbeetmäuerl erfangen hat.

Möglich, aber ich glaub eher nicht. Die Geschichte mit der Entgleisung kenn ich gar nicht - welche Linie und welcher Wagen war das denn?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: kmh am 27. Juni 2016, 23:34:06
Sorry, ich hab damals nur die Entgleisungsspuren gesehen ..., und fahre bis heute noch vorsichtig den Bogen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 28. Juni 2016, 09:45:41
An Wochenenden verkehrten auf der Linie T Halbstarke anstelle der T1 + k6 + k6 zwecks Personaleinsparung. L1 2560 + c2 1075 am Franz-Josefs-Kai beim Ringturm (Foto: H. H. Heider, ca. 1969 - 1971).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 28. Juni 2016, 23:07:14
L 564 + l 1808 + l 1817 auf der Landstraßer Hauptstraße (Foto: Robert Hergett, 30.06.1980). Diese Züge waren beim Fahrpersonal unbeliebt und wurden bald durch bewährte "Einheitszüge" E1 + c3 ersetzt.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 29. Juni 2016, 13:15:28
Diese Züge waren beim Fahrpersonal unbeliebt

Wieso?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 29. Juni 2016, 13:22:21
Diese Züge waren beim Fahrpersonal unbeliebt

Wieso?

Weil sie völlig untermotorisiert waren.

mfG
Luki

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 29. Juni 2016, 16:24:58
Altkasten K 2400 mit Scheuerleiste + c2 (c3) am Schottenring bei der Börse (Foto: Harald Riedel).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: h 3004 am 29. Juni 2016, 19:53:55
Scheuerleisten-TW und "moderne" cx sind schon faszinierend! Danke.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 06. Juli 2016, 23:22:16
M 4032 + c2 1070 auf der Leberstraße/ Schleife St. Marx (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 17. Juli 2016, 18:19:14
T1 415 + m3 5407 auf der Leberstraße/ St. Marx; Fahrziel "Stadtb. Schottenring" (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 22. Juli 2016, 09:49:54
B 92 + b 1434 beim Einbiegen von der Landstraßer Hauptstraße in den Rennweg (Foto: Robert Hergett, 28.10.1976). Die Passanten mussten mit einem Holzverschlag gegen herabfallende Fassadenteile der Rennwegkaserne geschützt werden.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 22. Juli 2016, 10:04:26
Die Passanten mussten mit einem Holzverschlag gegen herabfallende Fassadenteile der Rennwegkaserne geschützt werden.

Solche Konstruktionen waren noch bis in Anfang der 1990er immer wieder im Stadtbild zu sehen. Heute kennt man so etwas nur mehr aus anderen Ländern: In Polen oder Italien etwa werden derartige Auffanggerüste aufgestellt, aber auch ganze Häuser in Netze eingepackt, um Fassadenteile vor dem unkontrollierten Absturz zu bewahren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: fastpage am 22. Juli 2016, 10:09:32
Ist die Kaserne nicht über Jahre eingerüstet gewesen oder täuscht mich da die Erinnerung?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 22. Juli 2016, 10:17:39
Vor dem Amtshaus Währing stand bis zum Beginn der Fassadensanierung 2014 oder 15 über mehrere Jahre ein hölzernes Schutzgerüst, an Ort und Stelle aus allerhand Brettern und Balken zusammengenagelt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 22. Juli 2016, 11:23:22
L1 2560 + c2 1075 auf der Kreuzung Bellariastraße/ Burgring (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: HLS am 22. Juli 2016, 11:36:47
Die Passanten mussten mit einem Holzverschlag gegen herabfallende Fassadenteile der Rennwegkaserne geschützt werden.

Solche Konstruktionen waren noch bis in Anfang der 1990er immer wieder im Stadtbild zu sehen. Heute kennt man so etwas nur mehr aus anderen Ländern: In Polen oder Italien etwa werden derartige Auffanggerüste aufgestellt, aber auch ganze Häuser in Netze eingepackt, um Fassadenteile vor dem unkontrollierten Absturz zu bewahren.
Das kommt aber definitiv heute noch vor, so z.B. etwa im ersten Halbjahr 2012 als gegenüber der Volksoper teile der Fassade abstürzten und dann die Feuerwehr mit der MA48(?) diese Konstruktion an die Fassade baute.
Ich hab auch noch dieses Jahr irgendwo so eine Konstruktion gesehn(ich glaub irgendwo am 49er).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 22. Juli 2016, 11:45:14
Das kommt aber definitiv heute noch vor, so z.B. etwa im ersten Halbjahr 2012 als gegenüber der Volksoper teile der Fassade abstürzten und dann die Feuerwehr mit der MA48(?) diese Konstruktion an die Fassade baute.

Natürlich kommt es noch vor. Aber es ist nicht mehr allgegenwärtig wie früher.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 23. Juli 2016, 11:53:32
Die Passanten mussten mit einem Holzverschlag gegen herabfallende Fassadenteile der Rennwegkaserne geschützt werden.

Solche Konstruktionen waren noch bis in Anfang der 1990er immer wieder im Stadtbild zu sehen. Heute kennt man so etwas nur mehr aus anderen Ländern: In Polen oder Italien etwa werden derartige Auffanggerüste aufgestellt, aber auch ganze Häuser in Netze eingepackt, um Fassadenteile vor dem unkontrollierten Absturz zu bewahren.

Jüngst (oder noch immer?) bei der Kirche Maria vom Siege.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 23. Juli 2016, 12:01:47
Bei Bau- und Renovierungsarbeiten sind derartige Verschläge immer wieder zu sehen. Auch Durchgänge unter Kränen habe ich schon gesehen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. Juli 2016, 10:02:34
Betriebsaufnahmen des Prototypbeiwagens k7 1500, welcher wegen seiner schlechten Laufeigenschaften kaum eingesetzt wurde, sind selten;
T1 417 + k7 1500 am Schottentor (Foto: Harald Riedel). 

LG nord22

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 25. Juli 2016, 11:26:37
Ich kann mich noch gut erinnern, daß ich einmal zufällig in diesen Wagen eingestiegen bin. Mir ist das aufgefallen, weil er im Unterschied zu den k6 keine Stufe zum Innenraum hatte. Natürlich hatte ich damals kein Handy dabei, um ein Not-Bild zu schießen (hihi).
Ich hab den Wagen nur einmal in der Remise ablichten können.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 30. Juli 2016, 15:30:53
Es wird Zeit, daß ich wieder mal einige meiner Dias einscanne und hier zeige. Wie üblich beschränke ich mich zunächst auf eingestellte Linien. Für mich ist die Linie T in meiner Erinnerung immer noch mit T1+k6+k6 assoziiert. Als dann plötzlich statt der k6-Beiwagen auch m2/3-Beiwagen auftauchten, war ich enttäuscht, denn die paßten meiner Meinung nach überhaupt nicht dazu. Wieso hatte man die schönen Beiwagen abgestellt? Ich wußte es nicht.
Auch der k7-Beiwagen war hin und wieder im Einsatz. Ich erinnere mich, einmal in einem solchen gewesen zu sein. Mir war das sofort aufgefallen, weil die Stufe im Innenraum gefehlt hat. Leider hab ich damals nicht immer meinen Fotoapparat mit mir herumgetragen wie heute das Handy, sodaß ich kein Bild machen konnte. Ich sah ihn nur einmal in der Remise stehen und konnte ein halbwegs annehmbares Bild von ihm machen.

Also hier mal die ersten fünf Bilder der Linie T, alle vermutlich aus den Jahren 1972-73.

1. Ein schöner Dreiwagenzug, wie ich ihn kannte. Im Hintergrund sieht man das Postamt 1030, das inzwischen abgerissen wurde und gegenwärtig durch einen Neubau ersetzt wird. Die Plakatwand steht anstelle des berühmten Gasthauses Metzger. Hier wurde dann das Hochhaus gebaut, das gegenwärtig umgebaut wird.

2. Auch die Gegenrichtung kam zum Zug: die hinten sichtbare Gasse ist die Kundmanngasse, in die der J-Wagen einbog. Beide sichtbaren Häuser stehen noch heute.

3. Vermutlich am selben Tag waren auch schon die m2/m3-Beiwagen im Einsatz. Gleicher Standpunkt wie Bild 1.

4. An Sonntagen genügte ein Beiwagen. Hier auf dem Ring.

5. Besonders froh bin ich, daß ich die alte Schleife Stadtbahn Schottenring noch fotografiert habe. Vermutlich knapp, bevor die Linie T zur Börse verkürzt wurde. Leider wurde das Gebäude, um das der T-Wagen bzw. der 78er seine Schleife fuhr, schon vor dem "Fototermin" abgerissen...




Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 30. Juli 2016, 15:45:55
An Sonntagen wurden zwecks Schaffnereinsparung auch Garnituren verwendet, die vom J-Wagen stammten, und am Wochenende verfügbar waren.

1. L1 mit c2-Beiwagen vor dem Parlament.

2. Auch Garnituren mit M-Triebwagen gab es.

3. Seltener gab es Dreiwagenzüge mit der Type M. Ich erinnere mich nicht mehr, ob das nur ein Zug war, oder ob das öfter der Fall war.

4. Dann kam die Zeit der L3(T2)-c3-Züge, die man auch vom J-Wagen kennt. Im Februar 1973 kam es dann fast zum Einsturz des Sünnhofs mit der Umleitung der Linien J und T über den Rennweg, da das Vorbeifahren auf der Landstraße vorerst nicht genehmigt wurde. Hier beim Einbiegen von der Schlachthausgasse in die Erdbergstraße (zur Schleife Wällischgasse). (Der Dateiname ist falsch, es war kein c2-Beiwagen, sondern ein c3-Beiwagen).

5. Der linienmäßig nie befahrene Gleisbogen von der Landstraßer Hauptstraße in den Rennweg stadteinwärts war natürlich für Fotografen auch ein Leckerbissen. In der Gegenrichtung durfte man übrigens nicht hier links abbiegen: die Züge mußten durch die T-Wagen-Schleife St. Marx fahren, was natürlich mehr Zeit erforderte.

6. Ungewohnt war auch das Einbiegen in den Schwarzenbergplatz

7. Bald kam man drauf, daß man mit Bussen die kritische Stelle auf der Landstraße schon befahren durfte, allerdings (in Richtung stadtauswärts gesehen) nur am äußerst linken Rand der Straße. Für die Linie J gab es kleine alte Busse (siehe dort), auf dem T-Wagen brauchte es schon mehr Platz, daher setzte man Doppelstockbusse ein. Hier beim AEZ (wie man den Platz beim Bahnhof Landstraße damals nannte). Offenbar paßten hier sogar die Blechtafeln mit dem Fahrziel in den Anzeigekasten hinein. Der damalige Eingang zum Bahnhof Landstraße ist auch gut zu erkennen.

8. Ein Bus in der Gegenrichtung, im Hintergrund das "AEZ". Die Leuchtreklame in Form eines Bierglases war damals allgemein bekannt als Zeichen für Schwechater Bier.

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 30. Juli 2016, 15:55:26
Es folgen hier noch einige "normale" Bilder vom Einsatz mit den L3-Triebwagen, allerdings gab es auch mal Dreiwagenzüge, also mit L4-Triebwagen.

1. Hier sieht man wieder das GEKA-Kaufhaus im Hintergrund mit dem Eingang zur S-Bahn und Stadtbahn. Die Markthalle ist schon abgerissen und der Neubau steht schon.

2. Einmal versuchte ich mich mit einer Nachtaufnahme - auch wegen der Weihnachtsbeleuchtung. Der Apparat stand zu diesem Zweck auf der "Budl" eines "Marktstandls". Ich drückte einfach eine gefühlte Zeitspanne auf den Auflöser, um eine Zeitaufnahme zu versuchen. Herausgekommen ist das hier.

3. Wie oft es solche Dreiwagenzüge gegeben hat, weiß ich nicht mehr. Für mich kam es einer Sensation gleich, daß ich so einen Zug vor die Linse bekam.

4. Einmal versuchte ich, durch den Führerstand hindurch in der Schleife St.Marx dieses Bild zu machen. Seltsamerweise waren beide Gleise vor uns besetzt. Heute bin ich um dieses relativ miese Bild froh, zeigt es doch die damalige Bebauung an dieser Stelle. Heute sind dort hinten neue Wohnbauten, die rechts zu denkende Brücke der späteren S7 gibt es längst nicht mehr, weil die S7 heute hier unterirdisch verläuft.

5. Dann kam die "neue Zeit". Die Allerweltsgarnituren, die man heute wieder gerne sieht.

6. Und wieder ein Zufallsbild, nicht besonders gelungen, aber eben doch auch ein Stück Zeitgeschichte. Wo gibt es noch so eine Bausparkasse?

Und das waren meine alten T-Wagen-Dias. Eines von der Linie TK habe ich auch noch. Das gehört aber nicht hierher...


Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 31. Juli 2016, 10:55:27
Wirklich sehr schöne und sehr stimmungsvolle Aufnahmen!  :up:
Besonders gut gefällt mir das Bild mit der Weihnachtsbeleuchtung.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 31. Juli 2016, 19:15:29
T1 401 + m3 5316 auf der Kreuzung Landstraßer Hauptstraße/ Rennweg (Foto: Robert Hergett, 24.05.1974). Die Eisenbahnbrücke im Hintergrund existiert nicht mehr. Der Konsum von Schwechater Bier entsprach offensichtlich den Erwartungen der Brauerei.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Grosser Wagen am 31. Juli 2016, 19:29:49
T1 401 + m3 5316 auf der Kreuzung Landstraßer Hauptstraße/ Rennweg (Foto: Robert Hergett, 24.05.1974). Die Eisenbahnbrücke im Hintergrund existiert nicht mehr. Der Konsum von Schwechater Bier entsprach offensichtlich den Erwartungen der Brauerei.

Danke für das Bild, es erweckt Jugenderinnerungen in mir. In dem hinter dem T1 und dem Lastwagen erkennbaren Gasthaus habe ich das erste - in einem Wirtshaus bestellte - Bier meines Lebens getrunken. Ich weiß aber nicht mehr, ob es ein Schwechater war.

lG Grosser Wagen
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 05. August 2016, 11:32:12
L 553 + l 1828 + l 1794 auf der Weiskirchnerstraße vor dem Dr.-Karl-Lueger-Platz. Das Café Prückl ist eines von drei Ringstraßencafés, welche heute noch existieren .... (Foto: Robert Hergett, 15.06.1982).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: h 3004 am 05. August 2016, 14:03:51
Na, wenn schon, dann 4 Cafes: neben Prückl noch Schwarzenberg, Imperial und Landtmann. (Das Cafe Ministerium laß ich aus, es liegt nicht direkt an der Ringstraße)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 09. August 2016, 14:41:09
T1 412 + m3 + m3 in der Endstelle St. Marx/ Leberstraße (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 15. August 2016, 13:10:57
Wochenendbetrieb auf der Linie T; L1 2603 + c2 107x beim Einbiegen vom Rennweg in die Grasbergergasse (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 18. August 2016, 07:53:11
Wegen einer Störung am Ring fuhr H1 2266 + k3 3578 abgelenkt über die Lothringerstraße (Foto: J. Slezak, 05.12.1959).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 18. August 2016, 11:24:43
WOW - gleich eine besondere Betriebssituation!  :o :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 24. August 2016, 18:05:29
Minimalbetrieb auf der Linie T mit T1 413 vor dem Parlament (Foto: H. H. Heider). Die Beförderungskapazität war mehr als ausreichend ...

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 24. August 2016, 18:19:48
Sehr seltsam. Sowas hab ich noch nie gesehen. War das Fronleichnam um 5 Uhr in der Früh?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 25. August 2016, 09:44:58
Sehr seltsam. Sowas hab ich noch nie gesehen. War das Fronleichnam um 5 Uhr in der Früh?

Der nicht vorhandene PKW-Verkehr lässt zumindest auf eine frühe Tageszeit oder auf einen Feiertag schließen. Obwohl auch ich mich nicht an Solo-T1 am T erinnern kann. Möglicherweise ist ein Planzug ausgefallen und es wurde stattdessen der zufällig frei stehende 413 auf die Strecke geschickt. Getreu dem Moto: besser ein Solowagen als gar nichts. Und sehr voll ist er ja wirklich nicht.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Stellwerker am 25. August 2016, 20:31:49
Es gab einen Frühkurs, welcher von Erdberg aus über den Kai geführt wurde, eventuell ist dieser Triebwagen ein solcher Kurs.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 31/5 am 26. August 2016, 15:03:13
Dem Schattenwurf nach entstand das Bild am frühen Morgen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: SheepJoe am 26. August 2016, 15:17:55
Minimalbetrieb auf der Linie T mit T1 413 vor dem Parlament (Foto: H. H. Heider). Die Beförderungskapazität war mehr als ausreichend ...

LG nord22

Meiner Erinnerung nach wurden in den 60er Jahren d.l.Jh. am Sonntagvormittag auf dem J Solo T1 (vermutlich aus ERB) eingesetzt. Ich gehe davon aus, dass es am T genau so war.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 30. August 2016, 16:39:13
Um die Nerven von User "Erdberg" noch ein bisschen zu strapazieren, eine Aufnahme von T1 417 am Schubertring/ Schwarzenbergplatz (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 30. August 2016, 20:30:05
Um die Nerven von User "Erdberg" noch ein bisschen zu strapazieren, eine Aufnahme von T1 417 am Schubertring/ Schwarzenbergplatz (Foto: H. H. Heider).

LG nord22

Aber nein, ich freu mich ja über Bilder vom J-Wagen und T-Wagen. Und dieses ist hier wieder ein besonderes, weil die Blechscheibe vom TK stammt, wenn man genau schaut, sieht man, daß das T nicht mittig auf der Scheibe ist. Daß ich nicht jede Betriebsform kenne oder in Erinnerung habe, ist ja mein Problem....  ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 03. September 2016, 11:17:15
T1 409 + m3 5407 auf der Weiskirchnerstraße Anfang der 70er Jahre (Bildautor nicht bekannt). Keine Aufnahme nach Wiener Schule, dafür etwas lebendiger ...

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 03. September 2016, 11:18:49
Meine Bilder von der Type T1 auf der Linie T fallen leider in die Zeit vor dem Sommer 1974, als ich noch keine eigene Camera hatte und auf billigstes Filmmaterial (Orwo UT18) angewiesen war. Was dabei nach intensivster Nachbearbeitung mit selektivem Nachschärfen usw. herausgekommen ist, seht Ihr jetzt.

405+5410 auf dem Ring Ring mit dem Burgtheater im Mai 1974 - das Bild ist leider nicht genauer datiert:

[attach=1]

413+1598+1596 an derselben Stelle am 09.03.1973:

[attach=2]

Schon ein Wunder, dass gerade die Wagennummern halbwegs scharf herausgekommen sind.
Wahrscheinlich habe ich die Camera mitgezogen.

Dreiwagenzug mit 408 417 am 17.04.1973 vor dem Parlament:

[attach=3]

Einmal ritt mich der Teufel und ich glaubte, Kodachrome ausprobieren zu müssen.
Was nach dem Wegfiltern des Kodak-Rosa herausgekommen ist, seht Ihr jetzt -
Zweiwarenzug mit 405+m3 am 02.08.1973 vor dem Parlament:

[attach=4]

Anscheinend habe ich gewartet, bis der Ford-Transporter den Beiwagen halbwegs freigibt,
aber nicht mehr daran gedacht, nach links mitzuziehen. ???

Dreiwagenzug mit 415 am 15.02.1973 beim Schottentor:

[attach=5]

In den k6-BW spiegelt sich immerhin die Citroёn DS am rechten Bildrand. :)

Dreiwagenzug mit dem späteren Museumswagen 408 am 09.03.1973 auf dem Burgring:

[attach=6]

Das Abschiedsbild - Dreiwagenzug mit 406 am 17.04.1973 in der Landstraßer Hauptstraße:

[attach=7]
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 03. September 2016, 12:35:35
Wunderschöne Bilder! Du hast ja mehr Geld gehabt als ich, weil ich mußte mich auf ein Bild pro Linie/Type beschränken... Ich habe auch als ersten Film (1971) einen ORWO gehabt, aber danach bin ich sofort auf AGFA umgestiegen. Was mich dazu veranlaßt hat, weiß ich nicht mehr. Vielleicht fand ich ein Geschäft mit halbwegs günstigen Agfa-Filmen? Oder mir gefiel die Qualität von ORWO nicht? Oder ich war mit dem Belichten noch unerfahren?
Gerade einer meiner beiden Hauslinien hast du da erwischt, ich liebte diese Dreiwagenzüge, so schön einheitlich (solange noch die k6-Beiwagen genommen wurden)!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 04. September 2016, 18:55:12
Meine Bilder von der Type T1 auf der Linie T fallen leider in die Zeit vor dem Sommer 1974, als ich noch keine eigene Camera hatte und auf billigstes Filmmaterial (Orwo UT18) angewiesen war. Was dabei nach intensivster Nachbearbeitung mit selektivem Nachschärfen usw. herausgekommen ist, seht Ihr jetzt.

405+5410 auf dem Ring Ring mit dem Burgtheater im Mai 1974 - das Bild ist leider nicht genauer datiert:

413+1598+1596 an derselben Stelle am 09.03.1973:

Interessant, dass da die Türen verschlossen sind, obwohl es kaum allzu kalt gewesen sein dürfte.

Zitat von: Wattman
Dreiwagenzug mit 408 am 17.04.1973 vor dem Parlament:

Der Triebwagen ist aber 417...  ;)

Zitat von: Wattman
Dreiwagenzug mit dem späteren Museumswagen 408 am 09.03.1973 auf dem Burgring:

Das ist m.M.n ein Museumszug, denn 1973 gab es im regulären Betrieb keine k6 mehr (die letzten wurden 1971 ausgemustert). Es dürfte sich um die Beiwagen 1518 und 1530 (möglicherweise noch als 1588 und 1600 angeschrieben) handeln, die heute im Besitz des WTM sind.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 04. September 2016, 20:28:17
Das ist m.M.n ein Museumszug, denn 1973 gab es im regulären Betrieb keine k6 mehr (die letzten wurden 1971 ausgemustert). Es dürfte sich um die Beiwagen 1518 und 1530 (möglicherweise noch als 1588 und 1600 angeschrieben) handeln, die heute im Besitz des WTM sind.

Da bin ich aber nicht bei Dir, die letzten k6 wurden laut Wiki im Dezember 1973 ausgemustert, und laut Jahresbericht waren am 8.1.1973 10 k6 neben mx am T-Wagen.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 04. September 2016, 21:50:24
Das würde ich auch so sehen, denn 1971 hab ich noch nicht fotografiert, sondern erst 1972 und 1973 und ich habe k6 noch fotografiert!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Tramwaycafe am 04. September 2016, 22:56:17
Was dabei nach intensivster Nachbearbeitung mit selektivem Nachschärfen usw. herausgekommen ist, seht Ihr jetzt.

Maaah, wunderschöne Bilder, vielen Dank – Deinen Qualitätsstandard möchte ich haben :up:


Einmal ritt mich der Teufel und ich glaubte, Kodachrome ausprobieren zu müssen.

Wieso so negativ über Kodachrome? Die entsprechenden Dias, die ich Anfang der 2000er-Jahre noch mit Kodachrome machen durfte, sind nach wie vor gern begutachtete Schätzchen – wenngleich auf dem selbstgebastelten Leuchtpult samt ausgemustertem und umgebautem 50er-Objektiv als Lupe. Dass Kodachrome andererseits so gar nicht zum Scannen taugt, mag gewiss ein Problem sein – aber keines, was in meinen Augen die Filmqualität per se mindert…
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 05. September 2016, 08:23:22
Also, zunächst einmal Danke für das positive Feedback! :)
–––––––––––––––––––
Interessant, dass da die Türen verschlossen sind, obwohl es kaum allzu kalt gewesen sein dürfte.
Da haben eben Zugführer und Schaffner darauf geachtet.

Der Triebwagen ist aber 417...  ;)
Uuups - peinlich! Danke, schon corrigiert.

Das ist m.M.n ein Museumszug, ...
Museumszug mit vollem Besteck?!? Außerdem war 408 war damals noch lange kein Museumswagen, das Bild entstand 3 Jahre, bevor er nach St. Pölten kam. Erst nach seiner St. Pöltner Zeit (Einstellung der dortigen Straßenbahn) wurde er Museumswagen, wie man u.a. hier (http://www.tramways.at/lists/Wien_Tw.htm) und hier (http://www.vef.at/Tramway/betrfz.htm#408) lesen kann. ;)
–––––––––––––––––-
Wieso so negativ über Kodachrome?
Intensiver Magenta-Stich ("Kodak-Rosa!"), sowohl auf der Leinwand als auch im Scanner.
Kann man wegfiltern, aber bis man da halbwegs natürliche Farben rausbekommt ...  :-\
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 05. September 2016, 09:10:18
Interessant, dass da die Türen verschlossen sind, obwohl es kaum allzu kalt gewesen sein dürfte.
Da haben eben Zugführer und Schaffner darauf geachtet.

Am zweiten Foto ist Winter (kahle Bäume im Hintergrund) und die Türen sind vermutlich aufgrund der Temperaturen zu.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 05. September 2016, 10:24:07
Museumszug mit vollem Besteck?!? Außerdem war 408 war damals noch lange kein Museumswagen, das Bild entstand 3 Jahre, bevor er nach St. Pölten kam.

Ja. Sorry, war mein Fehler. Irgendwie hatte ich 1971 im Kopf, aber das war sichtlich falsch.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 05. September 2016, 11:38:54
Du hast insofern recht, als der T1 schon bei der Indienststellung quasi ein Museumsfahrzeug war.
Somit war jede Tour im Planverkehr ein Museumszug. :))
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Katana am 07. September 2016, 00:53:44
Bilde ich es mir nur ein, oder sind in dieser Bilderstrecke relativ viele Autos abgebildet?  Ich finde es gut so.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 11. September 2016, 15:37:08
Ja, nicht nur mein Equipment, sondern auch mein photographisches Können war damals noch nicht so auf der Höhe.  :-[
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 11. September 2016, 16:32:21
M 4028 + m3 54xx am Rennweg/ St. Marx (Foto. H. H. Heider). Gut zu erkennen das Schleifstück der Stromstoßweiche.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 11. September 2016, 16:54:44
Und auch gut zu erkennen, daß das K für die Linie TK abgedeckt ist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 12. September 2016, 17:05:24
E1 4825 + c4 am Dr.-Karl-Lueger-Ring beim Burgtheater (Foto: Kurt Rasmussen, 10.1978). E1 4825 wurde Ende 2011 nach einem Vorkommnis (Elektrisieren einer Bediensteten am Überstromschalter) erfolglos untersucht, abgestellt und nach der Ausmusterung per 11.06.2012 nach Kattowitz abgegeben.

LG nord22   
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 16. September 2016, 21:06:49
Wieso so negativ über Kodachrome?
Intensiver Magenta-Stich ("Kodak-Rosa!"), sowohl auf der Leinwand als auch im Scanner.
Kann man wegfiltern, aber bis man da halbwegs natürliche Farben rausbekommt ...  :-\

Magentastich kenne ich eigentlich nur bei völlig überlagerten Filmen (wir reden hier von Ablaufdatum 20 Jahre und mehr vor Entwicklung) bei meinen diversen Experimenten mit zwischen 1983 und 1989 abgelaufenen Kodachrome 40 (Super 8). Beim Belichten frische und dann gleich entwickelte Kodachrome sind ein Traum in der Projektion, das gilt eigentlich für alle Entwicklungsstufen dieser Emulsion, ich kenne Filme von ca. 1960, die bis heute wie frisch aus der Kamera wirken!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 16. September 2016, 21:51:50
Der Film war nicht überlagert. Auch die Kodak-Schmalfilme - Normal 8 - hatten diesen Magenta-Stich.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 19. September 2016, 09:54:57
M 4100 + m3 5274 am Dr.-Karl-Renner-Ring (Foto: Robert Hergett, 22.01.1974).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 26. September 2016, 22:05:44
M 4024 + m2 5200 am Burgring/ Babenbergerstraße Anfang der 70er Jahre (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 27. September 2016, 15:11:54
M 4028 + m3 54xx am Rennweg/ St. Marx (Foto. H. H. Heider).

Ich würde sagen, er steht gerade in der einstigen Haltestelle Grasbergergasse.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 29. September 2016, 08:15:13
In den letzten Betriebsjahren der Linie T wurde mit modernen Zügen gefahren; E1 4495 + c4 1372 auf der Landstraßer Hauptstraße/ Invalidenstraße (Foto: Robert Hergett, 15.05.1980).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bahnpetzi am 29. September 2016, 08:49:21
Vorgartner Broseband-Züge auf den Erdberger Linien?

Wie gibts den das?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 29. September 2016, 09:32:04
Vorgartner Broseband-Züge auf den Erdberger Linien?

Wie gibts den das?
Das war die zeit, als Erdberg noch L-Dreiwagenzüge oder ähnliches auf dieser Linie hatte.
Könnte Fenster oder Feiertag sein!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 29. September 2016, 09:43:52
Könnte Fenster oder Feiertag sein!

Der 15. Mai 1980 war Christi Himmelfahrt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Stellwerker am 29. September 2016, 11:32:35
Vorgartner Broseband-Züge auf den Erdberger Linien?

Wie gibts den das?

Am Broseband damals war der T drauf, Einmannzüge wurden an Wochenenden und Feiertagen nach Erdberg verliehen und am T eingesetzt. So mußte man nicht drauf achten was verliehen wurde.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 05. Oktober 2016, 10:28:04
B 98 + b 1422 gefolgt von B 76 + b 1463 in der Schlachthausgasse (Foto: Robert Hergett, 31.10.1978).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 05. Oktober 2016, 10:39:05
Übrigens: Wer sich wundert, dass bei der Wiener Freibank (links im Bild) Fleischwaren erhältlich sind – das ist korrekt. Die Freibank war kein Geldinstitut, sondern eine Art Factory Outlet des Schlachthofs St. Marx. Die Freibänke verkauften nur solche Fleischwaren, die bei der amtlichen Untersuchung zwar beanstandet, jedoch zum menschlichen Genuss geeignet befunden worden sind. Die Preise bewegten sich zwischen 20 und 40 Prozent unter dem Großhandelspreis.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 05. Oktober 2016, 12:39:36
Dachte auch vorerst, das dort Rindviecher aufs Sparbuch einzahlen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 07. Oktober 2016, 13:09:08
B 98 + b 1422 gefolgt von B 76 + b 1463 in der Schlachthausgasse (Foto: Robert Hergett, 31.10.1978).

Das Datum und der Ort lassen annehmen, dass es sich um Einzieher handelt, da ja tagsüber der T durch 22 und 29 ersetzt wurde. Wobei mir allerdings nicht ganz klar ist, wieso die zwei Züge so knapp hintereinander kommen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 07. Oktober 2016, 13:57:54
B 98 + b 1422 gefolgt von B 76 + b 1463 in der Schlachthausgasse (Foto: Robert Hergett, 31.10.1978).

Das Datum und der Ort lassen annehmen, dass es sich um Einzieher handelt, da ja tagsüber der T durch 22 und 29 ersetzt wurde. Wobei mir allerdings nicht ganz klar ist, wieso die zwei Züge so knapp hintereinander kommen.
Verspätung?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 17. Oktober 2016, 09:37:47
E1 4819 + c2 1008 bei der Ausfahrt aus dem Bhf. Erdberg am 01. Mai 1978 (Foto: Robert Hergett).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 17. Oktober 2016, 09:43:23
Man beachte die nutzbare Fläche in der Fruethstraße: zwei Gleise, ein Parkstreifen, Bushaltespur und vorgezogener Gehsteig mit Wartehäuschen. Heute ist dort ein enger, meist stark mit Hundekot verunreinigter Gehsteig und die Straßenfläche wird von Schrägparkern dominiert – eine wahrlich lebensfeindliche Umgebung. Was für ein Rückschritt im Vergleich zur damaligen Zeit!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 30. Oktober 2016, 08:59:35
Auf der Linie T war um 1970 ausnahmsweise L1 2603 mit m3 5277 im Einsatz (Foto: H. H. Heider, Leberstraße/ St. Marx).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 30. Oktober 2016, 19:18:46
Auf der Linie T war um 1970 ausnahmsweise L1 2603 mit m3 5277 im Einsatz (Foto: H. H. Heider, Leberstraße/ St. Marx).

Die Leitern mit den großen Holzrädern sah man bis vor einigen Jahren noch recht häufig im Stadtbild.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: scrat am 31. Oktober 2016, 12:03:02
Auf der Linie T war um 1970 ausnahmsweise L1 2603 mit m3 5277 im Einsatz (Foto: H. H. Heider, Leberstraße/ St. Marx).

Die Leitern mit den großen Holzrädern sah man bis vor einigen Jahren noch recht häufig im Stadtbild.

Die fahrbaren Leitern dienten zur Revision der Wandplatten. Dabei wurden in erster Linie die alten Querdrahtbefestigungen ("96er") an den Wandplatten gegen Schalldämpfer getauscht. Diese Arbeit wurde von zwei Mitarbeitern der Abteilung "Es" durchgeführt und als "Wandplattendippeln" bezeichnet.  ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 31. Oktober 2016, 12:37:09
Nicht nur - im Bereich der Straßenbeleuchtung und Verkehrsampeln wurden sie auch eingesetzt
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 31. Oktober 2016, 12:58:34
Die >Giraffe< auf dem Foto trägt das Firmenschild der Brown Boveri, langjährige Mitbetreuer der Öffentlichen Beleuchtung.
Wie man am Auftrafo über dem Maiglöckchen erkennen kann, handelt es sich um eine Serienanlage, die  vermutlich
gerade auf Parallel umgehängt wird.
Das war für eine Anlage in dieser Größe in einem Tag erledigt, inklusive Tausch auf Austria Leuchten.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 04. November 2016, 20:59:39
L3 451 + c3 1184 beim Befahren der nur selten benutzten Gleisverbindung Heßgasse - Maria-Theresien-Straße am Schottentor (Foto: Robert Hergett, 01.12.1973).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 11. November 2016, 11:45:27
L3 471 + c3 1261 am Kärntner Ring (Foto: Robert Hergett, 30.10.1976).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bahnpetzi am 11. November 2016, 17:04:04
Unglaublich das eine Signalscheibe mit T in der Mitte (die Urausführung, wobei das kleine K samt die Klappe später nachträglich gemacht wurde) bis in den 80er Jahren überlebt hat. Heutzutage werden solche uralten Signalscheiben gleich auf offener Strecke mit einer Besenstange herausgefischt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 11. November 2016, 18:50:45
Unglaublich das eine Signalscheibe mit T in der Mitte (die Urausführung, wobei das kleine K samt die Klappe später nachträglich gemacht wurde) bis in den 80er Jahren überlebt hat. Heutzutage werden solche uralten Signalscheiben gleich auf offener Strecke mit einer Besenstange herausgefischt.

... womit du ja möglicherweise selber Erfahrung hast!? 8)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. November 2016, 12:02:49
E1 4755 + c3 1135 in der Kolingasse (Foto: Robert Hergett, 06.09.1981).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 29. November 2016, 23:43:52
Wintertristesse 1946 mit einem G2 (G3) + k3 vor dem kriegsbeschädigten Heinrichshof. Rechts am Plakat der siegreiche J. Stalin. Die Sympathien der Österreicher für J. S. hielten sich nach einer Plünderungs- und Vergewaltigungswelle der roten Armee in engen Grenzen .... (Foto: gettyimages)

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 30. November 2016, 09:53:26
Wintertristesse 1946 mit einem G2 (G3) + k3 vor dem kriegsbeschädigten Heinrichshof. Rechts am Plakat der siegreiche J. Stalin. Die Sympathien der Österreicher für J. S. hielten sich nach einer Plünderungs- und Vergewaltigungswelle der roten Armee in engen Grenzen .... (Foto: gettyimages)

Wie lautet die Aufschrift auf dem Stalin-Plakat?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 25er am 30. November 2016, 10:28:02
Ich kann kein Russisch, aber mit den paar Vokabeln die ich meine zu verstehen, steht da so etwas wie "Ruhm dem großen Stalin".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 30. November 2016, 13:13:06
"Slava velikomu Stalinu" heißt etwa "Ruhm dem großen Stalin" oder "Heil dem großen Stalin".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: h 3004 am 30. November 2016, 17:54:03
Wenn ich sehe, was heute an der Stelle des alten Heinrichshofes steht, kommt mir das Grau(s)en.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 18er am 27. Dezember 2016, 21:18:36
Sind die Bilder dieser Website hier schon bekannt?

http://heussler.zenfolio.com/wvb_linie_t
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Superguppy am 27. Dezember 2016, 23:08:10
Mir bisher nicht... geniale Aufnahmen! Danke  :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 03. Januar 2017, 08:03:38
L 563 + l + l am Opernring (Foto: Jeremy Chapter, 18.05.1981).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 06. Januar 2017, 09:41:42
M 4027 + c2 am Schottentor (Foto: H. H. Heider). Man beachte die Anzahl der PKW auf der Aufnahme!

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 07. Januar 2017, 20:08:10
M 4027 + c2 am Schottentor (Foto: H. H. Heider). Man beachte die Anzahl der PKW auf der Aufnahme!
Aus der Perspektive schafft man die 0 Autos aber auch heutzutage noch an einem Sonntag in den Ferien oder so...
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 07. Januar 2017, 20:45:00
M 4027 + c2 am Schottentor (Foto: H. H. Heider). Man beachte die Anzahl der PKW auf der Aufnahme!
Aus der Perspektive schafft man die 0 Autos aber auch heutzutage noch an einem Sonntag in den Ferien oder so...
Das ist auch unter Tags immer wieder möglich, wenn man nicht genau einen bestimmten Zug braucht, sondern den normalen Linienverkehr fotografiert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 08. Januar 2017, 10:31:21
L1 2603 + c2 1077 auf dem Schottenring beim Ringturm.
Leider undatiert, aber der 2603 wurde am 30.06.1972 ausgemustert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 08. Januar 2017, 10:50:32
Leider undatiert, aber der 2603 wurde am 30.06.1972 ausgemustert.

1077 war zum Stichtag 1. 1. 1972 in Erdberg stationiert (1971 und 1973 aber nicht), also ist das Bild höchstwahrscheinlich im Winter 1971/72 entstanden.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wattman am 08. Januar 2017, 17:46:02
Ich danke für den Hinweis zur zeitlichen Eingrenzung!  :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. Januar 2017, 10:51:49
K 2387 + c3 1156 auf der Landstraßer Hauptstraße (Foto: DI J. Michlmayr, 11.05.1963). Allzu lange war c3 1156 nicht als "Halbstarker" im Einsatz; der Umbau für schaffnerlosen Betrieb und Änderung der Bremsschaltung für Einsatz mit E1 erfolgte per 27.03.1969.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 25. Januar 2017, 12:05:52
Ist eigentlich jemandem von euch schon einmal ein Foto vom T-Wagen mit K+mx untergekommen?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. Januar 2017, 12:23:04
Lange habe ich nicht suchen müssen: in Bahn im Bild 44 ist auf Seite 88 G1 833 + m3 5427 in St. Marx abgebildet (Foto von Mag. Alfred Luft, 30.06.1953).

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 25. Januar 2017, 12:24:10
Lange habe ich nicht suchen müssen: in Bahn im Bild 44 ist auf Seite 88 G 833 + m3 5427 in St. Marx abgebildet (Foto von Mag. Alfred Luft, 30.06.1953).
Ich wollte aber nicht Gustav, sondern Konrad! :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. Januar 2017, 12:35:21
Entschuldige den Irrtum ... Aufnahme von einem K + m3 oder m2 am T Wagen habe ich in meinem Fundus keine.

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 25. Januar 2017, 12:40:21
Danke fürs Nachschauen! Ich fürchte langsam, die hat niemand....
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 25. Januar 2017, 18:46:28
Danke fürs Nachschauen! Ich fürchte langsam, die hat niemand....

In welchem Zeitraum sollen die gefahren sein? Karl Holzinger schrieb zu diesem Thema vor längerer Zeit in der Stadtverkehrsliste:

Die als HVZ-Verstärker betriebene Linie T fuhr bis zur Einstellung der
Linie L immer mit Zweiwagenzügen. Um einen gewissen Ausgleich für den
fehlenden L zu schaffen, wurde die Linie T ab diesem Zeitpunkt, immer
noch als HVZ-Verstärker, mit Dreiwagenzügen betrieben. Zum Einsatz
kamen H1-Triebwagen mit kx-Beiwagen, hauptsächlich k3. Mit Einstellung
der Linie F 1960 erhielt der T die freigewordenen K-Triebwagen, als
Beiwagen fungierten weiterhin die k3. 1961 wurden die auf der Linie 62
durch den Einsatz der neuen L4+l3+l3-Züge überflüssig gewordenen
T1+k6+k6 nach Erdberg überstellt, wo sie ab 30. 1. 1961 auf der Linie
T zum Einsatz kamen. Das blieb dann so bis 1973, wobei aber anstelle
der k6 immer mehr m3 auftauchten. Ab 30. Juni dieses Jahres verlor die
Linie T den zweiten Beiwagen, ab 3. 9. verkehrte an Werktagen ein
Dreiwagenzug. Schließlich erhielt die Linie T ab 6. 6. 1974 B+b und
ebenfalls an Werktagen einen Zug B+b+b, der letztmalig am 31. 5. 1975
verkehrte. Ab 6. 11. 1978 wurden einige B+b durch L3+c3 ersetzt. Ab
18. 4. 1979 erfolgte der Gesamtauslauf der Linie T mit L3/T2+c3 und
L+l. Ab 28. 6. 1980 kamen die L+l+l-Dreiwagenzüge. Ab 6. 9. 1982
wurden die L+l+l durch E1+c3 ersetzt, die dann die restliche Zeit bis
zum Ende der Linie blieben.

Kurz noch ein paar Angaben zum Sa-, SF-Verkehr sowie zum Betrieb in
den Ferien. Ab 3. 6. 1972 fuhren an Samstagen, Sonn- und Feiertagen
Solo-E1 auf T. Ab 19. 8. erfolgte der Sa-, SF-Betrieb sowie der
Betrieb in den Abendstunden mit L3/T2+c3 (schaffnerlos). Ab 7. 2. 1977
erhielt die Linie T an Sa, SF und in den Schulferien schaffnerlose E1+c3.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 25. Januar 2017, 19:40:29
Auch diese Antwort ist natürlich zufriedenstellend: Es gibt keine Bilder, weil es diesen Einsatz offenbar nie gab :)

Ja, der Karl war eh der erste, an den ich dachte, dass er das sicher gewusst hätte...
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 25. Januar 2017, 19:57:42
Ds deckt sich mit dem, woran ich mich erinnere, aber beweisen kann ich ja nichts.
Ich wohnte von 1963 bis 1973 in Erdberg. Ich kann mich bis 1972 nur an T1-k6-k6 erinnern. Keinesfalls K-Triebwagen.

Am J-Wagen waren normalerweise Halbstarke mit K und L1, später auch H2 im Einsatz. An Sonntagen kamen solche Züge auch am T-Wagen zum Einsatz, offensichtlich weil man sich einen Schaffner ersparte.
Auch die Solo-E oder E1 am T-Wagen an Sonntagen kamen vom J-Wagen.
Die K-Triebwagen gab es am J-Wagen nur bis 1971 oder 72, ich schaffte es nicht mehr, sie zu fotografieren.
Als die m2/3-Beiwagen am T-Wagen und dann auch am J-Wagen auftauchten, waren die K schon längst Geschichte.
Das sind meine Erinnerungen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 13er am 25. Januar 2017, 20:16:35
Als die m2/3-Beiwagen am T-Wagen und dann auch am J-Wagen auftauchten, waren die K schon längst Geschichte.
Am J-Wagen gab es aber schon K+mx, da gibts einige Bilder. Möglicherweise aber auch Ottakringer Züge?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 25. Januar 2017, 20:49:22
Im angesprochenen Jahrzehnt 1963-73 ??
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 30. Januar 2017, 17:37:11
Am J-Wagen waren normalerweise Halbstarke mit K und L1, später auch H2 im Einsatz. An Sonntagen kamen solche Züge auch am T-Wagen zum Einsatz, offensichtlich weil man sich einen Schaffner ersparte.

Meinst du gegenüber einem Dreiwagenzug?

Ich stelle mir gerade einen Halbstarken vor, dessen Beiwagen eine eigenständige Schaffnerlosschaltung besitzt (die Abrissleitung mit einer Schleife, die lediglich mechanisch am Triebwagen befestigt wird, elektrisch nur mit dem Beiwagen verbunden)... völlig absurd, aber den Wiener Verkehrsbetrieben wäre sogar so eine Konstruktion zuzutrauen gewesen. Dann hätte man trotz K oder M oder was auch immer mit nur einem Schaffner auskommen können... aber als der Personalmangel so akut wurde, war die Blüte der halbstarken Garnituren wohl schon wieder vorbei und es gab ausreichend geschlossene Triebwagen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 30. Januar 2017, 17:52:34
@ W_E_St: deine fiktive WVB Absurdität geht nicht so weit am diversen, nicht umgesetzten Ideen aus der Favoritenstraße (Direktion) in den 60er Jahren vorbei:
* Einbau von Schienenbremsen in Type G2 und G3
* Rekonstruktion Type M und m2/ m3 mit Stahlkasten und Falttüren
* Einsatz der Type H2 + m2/ m3 in der UStrab
* Umbau der Wiener Stadtbahn auf Alwegbahn (Lieblingsidee von Franz Jonas)
* Weiterbau der Type D1
* Modernisierung der Linie 360 durch Einsatz von B + b

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 31. Januar 2017, 06:48:15
@ W_E_St: deine fiktive WVB Absurdität geht nicht so weit am diversen, nicht umgesetzten Ideen aus der Favoritenstraße (Direktion) in den 60er Jahren vorbei:
[...]
* Weiterbau der Type D1
* Modernisierung der Linie 360 durch Einsatz von B + b

nord22
Die beiden Punkte (modifiziert, wohlgemerkt!) hätten mir schon gefallen. Wohl auch warme Eislutscher ...

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 31. Januar 2017, 09:40:45
@ W_E_St: deine fiktive WVB Absurdität geht nicht so weit am diversen, nicht umgesetzten Ideen aus der Favoritenstraße (Direktion) in den 60er Jahren vorbei:
* Weiterbau der Type D1

Der wäre ohnehin erfolgt, wenn nicht die E gekommen wären. Untergestelle (pardon, Fahrwerke :) ) dafür wären ja noch genug vorhanden gewesen. Soviel ich weiß, war die Reihe bis 4340 geplant (zumindest war nummernmäßig dieser Bereich vorgesehen).

Zitat von: nord22
* Modernisierung der Linie 360 durch Einsatz von B + b

Das glaube ich weniger. Der 360er wurde bekanntlich aus politischen Gründen eingestellt und es war kaum anzunehmen, dass sich diese Gründe so schnell ändern würden. Und der Vorgang des Umkuppelns wäre bei den B/b wegen der pneumatischen Kupplung doch deutlich aufwendiger gewesen als bei allen anderen Typen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 31. Januar 2017, 10:32:39
* Rekonstruktion Type M und m2/ m3 mit Stahlkasten und Falttüren

Das wären dann wahrscheinlich "Schuhschachteln" wie die N1 geworden.  8)

Das glaube ich weniger. Der 360er wurde bekanntlich aus politischen Gründen eingestellt und es war kaum anzunehmen, dass sich diese Gründe so schnell ändern würden. Und der Vorgang des Umkuppelns wäre bei den B/b wegen der pneumatischen Kupplung doch deutlich aufwendiger gewesen als bei allen anderen Typen.

Die Idee der Modernisierung wird man schon ein paar Jahre früher gehabt haben, als von einer Einstellung noch keine Rede war. Wie der 1963 erfolgte Schleifenbau in Rodaun zeigt, war die Einstellung des 360ers nicht lange geplant, sondern wurde relativ kurzfristig entschieden.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 31. Januar 2017, 11:12:24
Das glaube ich weniger. Der 360er wurde bekanntlich aus politischen Gründen eingestellt und es war kaum anzunehmen, dass sich diese Gründe so schnell ändern würden. Und der Vorgang des Umkuppelns wäre bei den B/b wegen der pneumatischen Kupplung doch deutlich aufwendiger gewesen als bei allen anderen Typen.

Die Idee der Modernisierung wird man schon ein paar Jahre früher gehabt haben, als von einer Einstellung noch keine Rede war. Wie der 1963 erfolgte Schleifenbau in Rodaun zeigt, war die Einstellung des 360ers nicht lange geplant, sondern wurde relativ kurzfristig entschieden.

OK, da kannst du recht haben. Es ist ja nicht ersichtlich, von wann diese Ideen stammen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: N1 am 31. Januar 2017, 15:21:57
* Rekonstruktion Type M und m2/ m3 mit Stahlkasten und Falttüren

Das wären dann wahrscheinlich "Schuhschachteln" wie die N1 geworden.  8)
Nein, sie hätten vielmehr ausgesehen wie L4 mit größeren Fenstern, also ähnlich dem GS1.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 31. Januar 2017, 15:28:26
. . . . war die Einstellung des 360ers nicht lange geplant, sondern wurde relativ kurzfristig entschieden.
Wie man hörte, erfolgte die Einstellung nur zwei Wochen nach Abschluss von Sanierungsarbeiten an der Strecke (Weichentausch, Oberleitungsarbeiten usw.)!   :-\
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 02. Februar 2017, 20:19:33
Zitat
* Weiterbau der Type D1

Das wäre ja nicht gaaaaar so absurd gewesen - unter eine wesentlichen Voraussetzung: statt zweier Starrachs-Fahrgestelle vier Drehgestelle (zwei davon entsprechend motorisiert), Bug und Heck entsprechend verjüngt. Das wären halt völlig neue 8-Achser geworden statt Umbauten. Mit vier Motoren (zwei pro Triebdrehgestell) hätte man diese Vehikeln eventuell sogar mit Restlverwertung ganz passabel motorisieren können und c2/c3 damit ziehen. Herausgekommen wäre dabei vermutlich eine Art 8-achsiger 260er mit anderer Front.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 02. Februar 2017, 23:42:10
Der D1 hatte 4 Motoren und war mit in Summe 180 kW genau so motorisiert wie die schwächeren E mit 2 x 90 kW
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 03. Februar 2017, 09:24:38
Der D1 hatte 4 Motoren und war mit in Summe 180 kW genau so motorisiert wie die schwächeren E mit 2 x 90 kW

Die Motoren hatte allerdings eine andere Charakteristik. Beim Anfahren war der D/D1 sehr stark, die Endgeschwindigkeit war jedoch eher mäßig und mit einem L-Dreiwagenzug vergleichbar. Das Fahren auf langen geraden Abschnitten wird also eine öde Angelegenheit gewesen sein, während beispielsweise das Fahrverhalten auf schneebedeckten Gleisen hervorragend gewesen sein soll – so wurde es mir jedenfalls erzählt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: david am 03. Februar 2017, 10:52:19
Sehr interessant, die Angaben von Karl Holzinger zu den Wageneinsätzen (Beitrag von 95B vom 25.1.). Kann man diese Stadtverkehrsliste im Internet finden?

MfG David
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 03. Februar 2017, 11:03:06
Sehr interessant, die Angaben von Karl Holzinger zu den Wageneinsätzen (Beitrag von 95B vom 25.1.). Kann man diese Stadtverkehrsliste im Internet finden?

MfG David

Selbstverständlich, hier (https://de.groups.yahoo.com/neo/groups/stadtverkehr-austria/info).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 05. Februar 2017, 00:44:09
Der D1 hatte 4 Motoren und war mit in Summe 180 kW genau so motorisiert wie die schwächeren E mit 2 x 90 kW

Ah, dann habe ich das mit den angeblich komplett untermotorisierten ungarischen Bengalis verwechselt! Die hatten pro Fahrgestell anscheinend nur einen Motor.

Der D1 hatte 4 Motoren und war mit in Summe 180 kW genau so motorisiert wie die schwächeren E mit 2 x 90 kW

Die Motoren hatte allerdings eine andere Charakteristik. Beim Anfahren war der D/D1 sehr stark, die Endgeschwindigkeit war jedoch eher mäßig und mit einem L-Dreiwagenzug vergleichbar. Das Fahren auf langen geraden Abschnitten wird also eine öde Angelegenheit gewesen sein, während beispielsweise das Fahrverhalten auf schneebedeckten Gleisen hervorragend gewesen sein soll – so wurde es mir jedenfalls erzählt.

Damit war er auf den Währinger Linien wohl gar nicht so schlecht aufgehoben, lange Schnellfahrstrecken gibt es da eigentlich keine. Ich nehme an der springende Punkt ist die Getriebeüber- bzw. Untersetzung, nicht der Motor selbst.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 05. Februar 2017, 02:02:57
Zitat
* Weiterbau der Type D1

Das wäre ja nicht gaaaaar so absurd gewesen - unter eine wesentlichen Voraussetzung: statt zweier Starrachs-Fahrgestelle vier Drehgestelle (zwei davon entsprechend motorisiert), Bug und Heck entsprechend verjüngt. Das wären halt völlig neue 8-Achser geworden statt Umbauten. Mit vier Motoren (zwei pro Triebdrehgestell) hätte man diese Vehikeln eventuell sogar mit Restlverwertung ganz passabel motorisieren können und c2/c3 damit ziehen. Herausgekommen wäre dabei vermutlich eine Art 8-achsiger 260er mit anderer Front.
Dann hätte man aber besser gleich DÜWAG-8-Achser gekauft - die waren im Gegensatz zu den D/D1 damals wenigstens halbwegs Stand der Technik. ::)

Der D1 hatte 4 Motoren und war mit in Summe 180 kW genau so motorisiert wie die schwächeren E mit 2 x 90 kW
Die Motoren hatte allerdings eine andere Charakteristik. Beim Anfahren war der D/D1 sehr stark, die Endgeschwindigkeit war jedoch eher mäßig und mit einem L-Dreiwagenzug vergleichbar. Das Fahren auf langen geraden Abschnitten wird also eine öde Angelegenheit gewesen sein, während beispielsweise das Fahrverhalten auf schneebedeckten Gleisen hervorragend gewesen sein soll – so wurde es mir jedenfalls erzählt.
Damit war er auf den Währinger Linien wohl gar nicht so schlecht aufgehoben, lange Schnellfahrstrecken gibt es da eigentlich keine. Ich nehme an der springende Punkt ist die Getriebeüber- bzw. Untersetzung, nicht der Motor selbst.
Die E waren aber wohl leichter als die D/D1 - oder? Außerdem haben Drehgestelle in der Kurve sicher ein besseres Fahrverhalten als die Fahrgestelle mit großem Achsstand.
WÄR war aber jedenfalls sicher ein passenderes Einsatzgebiet als SIM.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 06. Februar 2017, 19:52:20
K 2514 + kx abgestellt am Bahnhof Erdberg (Foto: DI J. Michlmayr, 03.04.1963). Eine Schaffnerin und ein Schaffner sind gerade am Weg zu einer Zugsübernahme.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 06. Februar 2017, 19:57:23
Und schön zu sehen das seitlich plazierte "T", der Platz rechts daneben war für das kleine "K" für die LInie TKvorgesehen, das auf den Scheiben aber schon dauerhaft verschlossen aussieht.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Kálvin tér am 06. Februar 2017, 20:28:34
* Rekonstruktion Type M und m2/ m3 mit Stahlkasten und Falttüren
Das wären dann wahrscheinlich "Schuhschachteln" wie die N1 geworden.  8)
In dem Buch "Die letzten Wiener Zweiachser" sind meiner Erinnerung nach zwei Typenskizzen des geplanten M-Umbaus enthalten. Eine zeigt ein Umbauprojekt zum Einrichtungs-, die andere zum Zweirichtungswagen. Designtechnisch hat man sich dabei an den Letztversionen der Typen L und T angelehnt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 06. Februar 2017, 20:29:57
Und schön zu sehen das seitlich plazierte "T", der Platz rechts daneben war für das kleine "K" für die LInie TKvorgesehen, das auf den Scheiben aber schon dauerhaft verschlossen aussieht.

Nachdem es den TK bis 1972 gegeben hat kann ich mir das aber bei dem Foto aus 1963 nicht vorstellen.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Tramwaybastler am 07. Februar 2017, 17:04:48
* Rekonstruktion Type M und m2/ m3 mit Stahlkasten und Falttüren
Das wären dann wahrscheinlich "Schuhschachteln" wie die N1 geworden.  8)
In dem Buch "Die letzten Wiener Zweiachser" sind meiner Erinnerung nach zwei Typenskizzen des geplanten M-Umbaus enthalten. Eine zeigt ein Umbauprojekt zum Einrichtungs-, die andere zum Zweirichtungswagen. Designtechnisch hat man sich dabei an den Letztversionen der Typen L und T angelehnt.

Im Buch "Die letzten Wiener Zweiachser" kann ich keine Typenskizzen finden dafür im Buch "Wiener Linien - 140 Jahre ÖPNV in Wien" auf Seite 142 und im Buch "Auf Schienen durch Wien" auf Seite 91 - 92.
Ich weiß nicht ob ich diese Typenskizzen hier posten darf deshalb gibt es nur ein Foto von einem Modell des umgebauten Beiwagen (noch nicht ganz fertig).
(http://www.tramwaybastler.at/Modelle/Straßenbahn/Beiwagen%20-%202%20-%20mx/2017.01.28%20-%20Type%20mx%20a.jpg)
Im Gegensatz zu meinem Modell waren Scharfenbergkupplungen wie beim Type C1 vorgesehen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 08. Februar 2017, 13:18:44
Und schön zu sehen das seitlich plazierte "T", der Platz rechts daneben war für das kleine "K" für die LInie TKvorgesehen, das auf den Scheiben aber schon dauerhaft verschlossen aussieht.

Nachdem es den TK bis 1972 gegeben hat kann ich mir das aber bei dem Foto aus 1963 nicht vorstellen.

mfG
Luki

Hab ich mir auch gedacht. Aber vielleicht sieht man die Klappen auf der Aufnahme einfach nicht...
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: benkda01 am 08. Februar 2017, 13:38:32
K 2387 + c3 1156 auf der Landstraßer Hauptstraße (Foto: DI J. Michlmayr, 11.05.1963).
Was ist das für ein seltsamer Griff oben vor der Vordertür? ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 08. Februar 2017, 14:34:14

Was ist das für ein seltsamer Griff oben vor der Vordertür? ???
Zum Anhalten, wenn man auf das Dach klettert. Am Dach selber sieht man auch die zwei Bügel für diesen Zweck.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 15. Februar 2017, 12:21:36
Anbei eine rare Betriebsaufnahme von k7 1500 auf der Landstraßer Hauptstraße (Foto: DI J. Michlmayr, 24.04.1963).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 21. Februar 2017, 22:35:50
T1 410 + k6 1599 + k6 1582 am Dr.-Karl-Renner-Ring (Foto: Archiv John F. Bromley, 13.08.1964).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 28. Februar 2017, 15:21:18
T1 418 + k6 1599 + k6 1584 auf der Landstraßer Hauptstraße (Foto: John F. Bromley, 18.09.1967). Rechts steht ein Firmenwagen von "eumig"; diese Firma ist längst Geschichte.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Linie 360 am 28. Februar 2017, 16:07:02
T1 418 + k6 1599 + k6 1584 auf der Landstraßer Hauptstraße (Foto: John F. Bromley, 18.09.1967). Rechts steht ein Firmenwagen von "eumig"; diese Firma ist längst Geschichte.

LG nord22
Auch dieses Rettungsauto und die Julius Meinl Filiale im Hintergrund existieren längst nicht mehr!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 28. Februar 2017, 19:45:55
Auch dieses Rettungsauto und die Julius Meinl Filiale im Hintergrund existieren längst nicht mehr!

Wow, ich wusste nicht, dass die Rettungswägen früher schwarz waren.  :o
Ein tolles Foto!  :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 28. Februar 2017, 20:33:02
Auch dieses Rettungsauto und die Julius Meinl Filiale im Hintergrund existieren längst nicht mehr!

Wow, ich wusste nicht, dass die Rettungswägen früher schwarz waren.  :o
Ein tolles Foto!  :up:

Dunkelgrün, und zwar nur die der Stadt Wien.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: martin8721 am 28. Februar 2017, 20:42:18
Auch dieses Rettungsauto und die Julius Meinl Filiale im Hintergrund existieren längst nicht mehr!

Wow, ich wusste nicht, dass die Rettungswägen früher schwarz waren.  :o
Ein tolles Foto!  :up:

Dunkelgrün, und zwar nur die der Stadt Wien.

Danke für die Aufklärung!  :)
Bis wann gab es die noch?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 02. März 2017, 20:33:02
Bis nach dem OPEC Überfall, danach wurde die Farbe wegen des rechtzeitigen erkennen des Rettungswagen geändert!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 02. März 2017, 22:54:30
Bis nach dem OPEC Überfall, danach wurde die Farbe wegen des rechtzeitigen erkennen des Rettungswagen geändert!
Was hat das mit dem OPEC-Überfall zu tun? ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bahnpetzi am 03. März 2017, 00:55:06
Bis nach dem OPEC Überfall, danach wurde die Farbe wegen des rechtzeitigen erkennen des Rettungswagen geändert!
Was hat das mit dem OPEC-Überfall zu tun? ???

Die OPEC-Terroristen haben (fast) alle grüne Fahrzeuge mit Blaulicht beschossen da die Polizeiautos damals auch in grün mit Blaulicht unterwegs fahren. Aus diesem Grund sind die "grünen" Rettungsautos beschossen worden als die Rettung eigentlich die Schwerstverletzen bzw. Toten abholen wollten. Danach hat man entschlossen die Rettungsfahrzeuge auf crem-farben umzulackieren mit roten Kreuz drauf.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: W_E_St am 03. März 2017, 02:03:04
Bis nach dem OPEC Überfall, danach wurde die Farbe wegen des rechtzeitigen erkennen des Rettungswagen geändert!
Was hat das mit dem OPEC-Überfall zu tun? ???

Die OPEC-Terroristen haben (fast) alle grüne Fahrzeuge mit Blaulicht beschossen da die Polizeiautos damals auch in grün mit Blaulicht unterwegs fahren. Aus diesem Grund sind die "grünen" Rettungsautos beschossen worden als die Rettung eigentlich die Schwerstverletzen bzw. Toten abholen wollten. Danach hat man entschlossen die Rettungsfahrzeuge auf crem-farben umzulackieren mit roten Kreuz drauf.

Das würde ich "cum grano salis" nehmen. Kann sein, muss aber nicht. Die beschriebene Kombination hatte aber sicher nur das Rote Kreuz, denn das Zeichen ist geschützt (und dürfte daher zumindest laut Sicht des RK auch nicht auf Erste-Hilfe-Kästen usw. sein).

Die Berufsrettung hat offensichtlich von dunkelgrün zunächst auf weiße Fahrzeuge mit grünen Streifen und Aufschriften gewechselt (Ende der 70er), dann erst auf weiß mit rotem Streifen und Stadtwappen.

Quelle:
http://www.berufsretter-wien.at/fahrzeuge.html

Dort beantwortet sich auch die Frage, bis wann es grüne Fahrzeuge gab: bis 1982.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 03. März 2017, 08:53:02
Die beschriebene Kombination hatte aber sicher nur das Rote Kreuz, denn das Zeichen ist geschützt (und dürfte daher zumindest laut Sicht des RK auch nicht auf Erste-Hilfe-Kästen usw. sein).

Auf nicht museumsreifen Erste-Hilfe-Kästen findet sich sowieso ein weißes Kreuz auf dunkelgrünem Grund. Ich habe aber noch einen Kasten aus den 1970ern in Erinnerung (um 2000 herum ausgemustert :D), auf dem ein rotes Kreuz prangte.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 03. März 2017, 13:56:20
Ich habe aber noch einen Kasten aus den 1970ern in Erinnerung (um 2000 herum ausgemustert :D)
Also quasi zeitgerecht ausgemustert. ;D
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 08. April 2017, 09:43:30
T1 401 + k6 1571 + k6 auf der Landstraßer Hauptstraße (Foto: DI J. Michlmayr, 08.04.1963).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 09. April 2017, 11:24:58
k6 1582 + k6 + T1 auf der Landstraßer Hauptstraße (Foto: DI J. Michlmayr, 24.04.1963).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 15. April 2017, 10:54:54
T1 404 + m3 5318 + m3 5393 in St. Marx/ Leberstraße (Foto: DI J. Michlmayr, 20.09.1961). Die nach Ausmusterung der k6 übliche Zugskombination T1 + m3 + m3 gab es interessanterweise schon 1961.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 15. April 2017, 12:53:50
Wie man sieht, fuhr die Buslinie 8 damals noch bis St.Marx.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 18. April 2017, 10:58:15
T1 404 + m3 5318 + m3 5393 in St. Marx/ Leberstraße (Foto: DI J. Michlmayr, 20.09.1961). Die nach Ausmusterung der k6 übliche Zugskombination T1 + m3 + m3 gab es interessanterweise schon 1961.

Warum auch nicht? Bei 18 T1 und 30 k6 blieben bei der Bildung von 15 Dreiwagenzügen noch drei T1 übrig, die mit anderen Wagen gekuppelt werden konnten, hier eben mit m3.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 03. Mai 2017, 13:07:42
Als Abwechslung zu den T1 + k6 + k6 Zügen war M 4065 + m3 5316 + m3 5313 auf der Landstraßer Hauptstraße unterwegs (Foto: DI J. Michlmayr,22.03.1962).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hewerner am 03. Mai 2017, 20:45:53
Ich kann mich dunkel erinnern, dass am 62er in den späten 50er-Jahren sowie anfangs der 60er die Reihungen M + k6 + k6 sowie T1 + mx + mx an Sonn- und Feiertagen  vorkamen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 04. Mai 2017, 08:14:56
K 2513 + k5 3959 + k5 3971 am Kärntner Ring (Foto: DI J. Michlmayr, 08.04.1963).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 26er am 04. Mai 2017, 09:45:38
Eine sehr schöne Garnitur, dass waren meiner Meinung nach die edelsten Fahrzeuge.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 05. Mai 2017, 08:37:55
K 2345 + c3 1137 in St. Marx (Foto: DI J. Michlmayr, 11.02.1962).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 05. Mai 2017, 16:34:22
Hier gut zu erkennen die zwei unterschiedlichen Dachsignale (eines mit dem T sehr weit links für die Linie TK, das andere mittig).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 05. Mai 2017, 16:46:18
Hier gut zu erkennen die zwei unterschiedlichen Dachsignale (eines mit dem T sehr weit links für die Linie TK, das andere mittig).

Aber auch das mit dem mittigen T verfügt über eine Klappe zum Abdecken des K!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 05. Mai 2017, 20:27:53
Hier gut zu erkennen die zwei unterschiedlichen Dachsignale (eines mit dem T sehr weit links für die Linie TK, das andere mittig).

Aber auch das mit dem mittigen T verfügt über eine Klappe zum Abdecken des K!

Das ist ein T, in dem später das K hineingeschnitten wurde. Die Scheiben, die schon als TK hergestellt wurden, haben das seitliche T.

mfG
Luki
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 07. Mai 2017, 17:31:21
Hier gut zu erkennen die zwei unterschiedlichen Dachsignale (eines mit dem T sehr weit links für die Linie TK, das andere mittig).

Aber auch das mit dem mittigen T verfügt über eine Klappe zum Abdecken des K!

Das ist ein T, in dem später das K hineingeschnitten wurde. Die Scheiben, die schon als TK hergestellt wurden, haben das seitliche T.

Ja, klar, ich wollte nur sagen, dass beide Scheiben mit dem Index "K" samt Abdeckung ausgerüstet waren. Das ging aus dem Posting des OP m.M.n. nicht hervor.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 19. Mai 2017, 08:32:13
Minimalbetrieb auf der Linie T mit T1 416 in St. Marx (Foto: DI J. Michlmayr, 11.02.1962).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 19. Mai 2017, 08:37:56
"Minimalbetrieb" klingt so, als wäre das der einzige Triebwagen auf der Linie gewesen :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. Mai 2017, 00:07:48
T2 446 + c3 beim Schottentor (Foto: Ronan Glon, 1980).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 25. Mai 2017, 07:37:31
T2 446 + c3 beim Schottentor (Foto: Ronan Glon, 1980).

LG nord22
Schönes Bild, damals habe ich mich geärgert, als statt B-b, T2 oder L Züge fuhren, als dann die E1 kamen war es noch schlimmer. Wie doch die Zeit vergeht!
P.S.: Zum Zeitpunkt der Aufnahme fuhren natürlich keine B mehr!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 15. Juni 2017, 19:18:16
M 4029 + c2 1077 bei der Einmündung des Schottenrings in den Franz-Josefs-Kai (Foto: Robert Hergett, 12.12.1971). Die Idylle fand bald ein jähes Ende, denn die Linie T wurde ab 7. April 1973 bis zur Börse verkürzt und der U-Bahnbau verwüstete dann diese Gegend für viele Jahre. Die alte Stadtbahnstation Schottenring musste dem autogerechten Ausbau des Franz-Josefs-Kais weichen.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 15. Juni 2017, 20:23:07
Schöne Aufnahme! Von diesem Blickwinkel sieht man selten was. Und im Hintergrund dürfte ein 78er zu sehen sein.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 11. Juli 2017, 09:03:47
G1 831 ex G 830 + k1 (k2) auf der Landstraßer Hauptstraße beim Rochusmarkt in den 50er Jahren (Bildautor nicht bekannt).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 17. Juli 2017, 07:41:10
L2 2633 + k1 (k2) + k1 (k2) befährt eine Behelfsbrücke anlässlich des Baus der Opernpassage (Foto: Ernst Wögerer, 1955).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 22. Juli 2017, 01:36:55
B 54 + b am Schottentor (Foto: Karl Holzinger, 02.07.1974). Die Hinweistafel links informierte darüber, dass die Linien 38, 41 und 42 wegen U-Bahnbauarbeiten die obere Schleife benützen.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 23. Juli 2017, 08:51:31
Aus nicht näher bekannten Gründen verirrte sich ein Zug der Linie T mit L 568 + l + l zur Stadtbahnstation Josefstädter Straße; rechts L3 459 + c3 der Linie J (Foto: Karl Holzinger, 08.05.1981). Der Fahrer des 8er war über die Verzögerung durch den Zug der Linie T weniger begeistert.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Helga06 am 23. Juli 2017, 09:07:51
Links im Bild, bei der Stellhebelweiche, glaube ich einen "Schwarzkappler" zu erkennen. Das würde die Umleitung der Linie T erklären, denn grundlos steht der sicher nicht dort.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 24. Juli 2017, 10:05:45
Aus nicht näher bekannten Gründen verirrte sich ein Zug der Linie T mit L 568 + l + l zur Stadtbahnstation Josefstädter Straße; rechts L3 459 + c3 der Linie J

Beim ersten l dürfte es sich um 1830 handeln, die Wagen ab 1831 waren ja l3 geblieben.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Fred Ferkel am 24. Juli 2017, 12:14:51
An diesem Tag war wohl das Begräbnis des ermordeten Stadtrat Nittel am Zentralfahnhof. Es wurden auch schwarze Fahnen verwendet.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 03. August 2017, 08:09:10
T1 404 + k6 1599 + k6 157x in der Leberstraße/ St. Marx (Foto: Peter Bader).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 07. August 2017, 10:24:16
b 1416 + B in St. Marx (Foto: Karl Holzinger, 27.02.1975). Die Aufnahme dokumentiert eine sehr seltene Großflächenwerbung auf der Type b.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 03. Oktober 2017, 08:22:43
T1 414 in St. Marx (Foto: DI J. Michlmayr, 11.02.1963).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: gv57 am 03. Oktober 2017, 12:35:56
Beim ersten l dürfte es sich um 1830 handeln, die Wagen ab 1831 waren ja l3 geblieben.

Bei der Gelegenheit eine Frage: Waren l und l3  in einem Zugsverband überhaupt kompatibel?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 03. Oktober 2017, 13:37:41
Bei der Gelegenheit eine Frage: Waren l und l3  in einem Zugsverband überhaupt kompatibel?

Nein, waren sie nicht.

Literatur zu den l3:

Tramway & Modell, Ausgabe 2/2001: L4+l3 Die letzten Wiener Zweiachser
Tramway & Modell, Ausgabe 3/2001: l3 - Autobuskonstruktion für letzte Zweiachser-Beiwagen
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: gv57 am 03. Oktober 2017, 13:40:22
VIelen Dank für die Info!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 09. Oktober 2017, 18:43:04
T1 416 + k6 1578 + k6 im Kreuzungsbereich Burgring/ Babenbergerstraße (Foto: Jean-Henri Manara, 1970). Die Gleisverbindungen in die Babenbergerstraße sind längst Geschichte.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 09. Oktober 2017, 19:10:38
Sehr schönes Bild! Das ist meine Kindheit!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 10. Oktober 2017, 14:19:55
Sehr schönes Bild! Das ist meine Kindheit!

Meine auch. Ich, damals in der Dapontegasse (unweit der Neulinggasse) wohnend, bin oft von Wien Mitte (damals hieß es noch Bhf. Landstraße) mit dem O die zwei Stationen bis Neulinggasse gefahren. Oft kamen aber nur Züge der Zweierlinien daher. Was hat also der kleine Ferry dann gemacht? Er bestieg einen Zug der Linien J oder T - letzterer wie am Foto gezeigt - und fuhr damit eine Station bis Rochusmarkt, um dann über Rochusgasse - Ungargasse in wenigen Minuten nach Hause zu gehen!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 10. Oktober 2017, 20:08:05
Und ich wartete immer auf den J-Wagen, und wenn leider länger keiner kam, nahm ich eben den T-Wagen und stieg auch am Rochusplatz aus und ging die eine (kurze) Station bis Kundmanngasse zu Fuß. Damals war die Station Parkgasse nur in Richtung Ring (beim Römischen Kaiser), die Station in der Gegenrichtung jedoch vor dem Abbiegen von der Kundmanngasse in die Erdbergstraße. Ach ja, lang ist's her...
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 30. Oktober 2017, 09:02:51
T1 403 + k6 1595 in St. Marx (Foto: DI J. Michlmayr, 26.05.1963).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 04. November 2017, 17:50:03
Anlässlich einer Kurzführung biegt L3 454 + c3 1172 von der Eschenbachgasse in den Opernring ein (Foto: DI Lambert P. Cipek, 27.04.1975).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 22. November 2017, 08:45:22
Eine Häuserzeile mit Alt Erdberger Häusern und K 2404 + c2 in der Landstraßer Hauptstraße (Bildautor nicht bekannt).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 22. November 2017, 20:15:28
Wie immer ein super Bild von dir!

Danke!  :) :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 28. November 2017, 19:52:23
L1 2604 + c2 (c3) in St. Marx/ Landstraßer Hauptstraße (Foto: Ing. Peter Pospischil, 1970).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 04. Januar 2018, 14:42:44
K 2512 + c3 1152 in der Schlachthausgasse bei der Stadionbrücke (Foto: DI J. Michlmayr, 11.11.1963).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 04. Januar 2018, 16:01:36
K 2512 + c3 1152 in der Schlachthausgasse bei der Stadionbrücke (Foto: DI J. Michlmayr, 11.11.1963).

LG nord22
Schaut mir eher wie Schüttelstraße-Stadioallee-brücke aus, das ist die 80er Strecke!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 04. Januar 2018, 17:30:57

Schaut mir eher wie Schüttelstraße-Stadioallee-brücke aus, das ist die 80er Strecke!

Ja, das würde ich auch so sehen!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bahnpetzi am 05. Januar 2018, 08:16:32
K 2512 + c3 1152 in der Schlachthausgasse bei der Stadionbrücke (Foto: DI J. Michlmayr, 11.11.1963).

LG nord22
Schaut mir eher wie Schüttelstraße-Stadioallee-brücke aus, das ist die 80er Strecke!

Ganz genau!

Das Haus hinten ist die ehemalige "Hundepolizei" das nach wie vor steht und sogar zum Verkauf ausgeschrieben ist.

Interessant wäre zu wissen ob tatsächlich dieser Zug zum Freudenauer Rennplatz als "Verstärker" gefahren ist und noch dazu mit einen c3 Beiwagen. Allerdings macht mich das Schild "St. Marx" im Beiwagen stutzig, Es könnte auch eine Art "Probefahrt" zum Lusthaus / Freudenau und zurück gewesen sein, den aus dieser Richtung kommt auch der Zug zurück.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Wiener Schwelle am 05. Januar 2018, 08:41:03
K 2512 + c3 1152 in der Schlachthausgasse bei der Stadionbrücke (Foto: DI J. Michlmayr, 11.11.1963).

LG nord22
Schaut mir eher wie Schüttelstraße-Stadioallee-brücke aus, das ist die 80er Strecke!

Ganz genau!

Das Haus hinten ist die ehemalige "Hundepolizei" das nach wie vor steht und sogar zum Verkauf ausgeschrieben ist.

Interessant wäre zu wissen ob tatsächlich dieser Zug zum Freudenauer Rennplatz als "Verstärker" gefahren ist und noch dazu mit einen c3 Beiwagen. Allerdings macht mich das Schild "St. Marx" im Beiwagen stutzig, Es könnte auch eine Art "Probefahrt" zum Lusthaus / Freudenau und zurück gewesen sein, den aus dieser Richtung kommt auch der Zug zurück.
Dürfte eine Werkstättenprobefahrt gewesen sein. Im Beiwagen ist der Schaffnerplatz leer und am Triebwagen sind die Türen auf der linken Seiten offen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 05. Januar 2018, 08:59:26
Dürfte eine Werkstättenprobefahrt gewesen sein.

Mit Sicherheit. Vermutlich sind auch die Signalscheiben an der Zugspitze heruntergenommen worden.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 05. Januar 2018, 09:43:50
B 86 + b 1484 am Dr.-Karl-Renner-Ring (Bildautor nicht bekannt).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 24. Januar 2018, 08:27:09
T2 424 + c3 1180 am Dr.-Karl-Renner-Ring (Foto: Horst Lüdicke, 1974).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 06. März 2018, 08:08:34
G1 830 ex G 831 + k1 (k2) am Schottenring beim Franz-Josefs-Kai (Foto: Mag. Alfred Luft, 10.11.1956). G 830 und G 831 tauschten im März 1913 aus nicht näherer bekannten Gründen ihre Nummern. In der Seitenfahrbahn des Schottenrings (im Bild links) gab es nach 1945 eine provisorische Kuppelendstelle, weil die Schleife Eßlinggasse wegen Kriegsschaden nicht befahrbar war.

P.S.: eine Aufnahme von G1 831 findet sich in diesem Thread unter #497  :)

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 16. April 2018, 23:40:08
T1 406 + k6 1575 + k6 1590 in St. Marx/ Leberstraße (Foto: Archiv John F. Bromley, 1970).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 17. April 2018, 09:26:59
Super Foto. Vom selben Standpunkt aus heute gemacht, würde man schwer erahnen können, daß es dieselbe Stelle ist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 17. April 2018, 09:43:34
T1 406 + k6 1525 + k6 1590 in St. Marx/ Leberstraße (Foto: Archiv John F. Bromley, 1970).

Nicht 1525, sondern 1575.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 17. April 2018, 09:45:31
Danke für den Hinweis ...

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4498 am 17. April 2018, 12:32:10
T1 406 + k6 1575 + k6 1590 in St. Marx/ Leberstraße (Foto: Archiv John F. Bromley, 1970).
Haben / hatten diese Wägen automatische Türen? Ich kenne sie nur, dass sie mit offenen Türen herumgefahren sind, wie man ja auch auf den Fotos hier in diesem Thread sieht.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Klingelfee am 17. April 2018, 12:39:49
T1 406 + k6 1575 + k6 1590 in St. Marx/ Leberstraße (Foto: Archiv John F. Bromley, 1970).
Haben / hatten diese Wägen automatische Türen? Ich kenne sie nur, dass sie mit offenen Türen herumgefahren sind, wie man ja auch auf den Fotos hier in diesem Thread sieht.

Und wenn ich mich nicht verschaue, dann hat auch der 1590 die Türen offen. Allerdings nur auf der in Fahrtrichtung rechten Seite. Auf der linken macht es mMn auch keinen Sinn.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: luki32 am 17. April 2018, 12:44:28
T1 406 + k6 1575 + k6 1590 in St. Marx/ Leberstraße (Foto: Archiv John F. Bromley, 1970).
Haben / hatten diese Wägen automatische Türen? Ich kenne sie nur, dass sie mit offenen Türen herumgefahren sind, wie man ja auch auf den Fotos hier in diesem Thread sieht.

Nein!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 17. April 2018, 13:36:38
Haben / hatten diese Wägen automatische Türen? Ich kenne sie nur, dass sie mit offenen Türen herumgefahren sind, wie man ja auch auf den Fotos hier in diesem Thread sieht.
Bei niedrigen Außentemperaturen wurden die Türen oft händisch geschlossen, weil es im Wagen sonst sehr zugig war.

Pneumatische Türantriebe waren ursprünglich angedacht, wurden aber nie realisiert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 17. April 2018, 13:49:42
Soweit ich mich erinnere, haben auch die Fahrgäste häufig die Türen geöffnet oder geschlossen. Je nach Wetter eben. Es konnte auch vorkommen, daß der Schaffner "wollte", daß die Türen geschlossen werden.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 17. April 2018, 13:57:20
Soweit ich mich erinnere, haben auch die Fahrgäste häufig die Türen geöffnet oder geschlossen. Je nach Wetter eben. Es konnte auch vorkommen, daß der Schaffner "wollte", daß die Türen geschlossen werden.
So erinnere ich mich auch. Im Sommer meist offen. Das war in mehrerer hinsicht cool :) sowie billig und effinzient :D
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: coolharry am 17. April 2018, 15:17:04
Soweit ich mich erinnere, haben auch die Fahrgäste häufig die Türen geöffnet oder geschlossen. Je nach Wetter eben. Es konnte auch vorkommen, daß der Schaffner "wollte", daß die Türen geschlossen werden.
So erinnere ich mich auch. Im Sommer meist offen. Das war in mehrerer hinsicht cool :) sowie billig und effinzient :D

"Mochts die Fensta zua. Do ziagts. Sonst tuat ma wieda die Schuita weh."
Wenn ich jedesmal einen Schilling bekommen hätte wie ich diesen Satz gehört habe, dann hätte ich mein Taschengeld ordentlich aufbessern können.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: h 3004 am 17. April 2018, 15:36:07
Die Türen konnten (auch während der Fahrt) händisch geöffnet oder geschlossen werden. Es gab keine Sperre und dem Schaffner war es egal, da ja auch noch genug M und K-Garnituren mit offenen Türen herumfuhren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 17. April 2018, 21:47:53
Pneumatische Türantriebe waren ursprünglich angedacht, wurden aber nie realisiert.

Es waren Türantriebe vorgesehen, aber ich weiß nicht, ob es sich dabei um Pneumatische gehandelt hätte. Dagegen spricht, dass dafür keinerlei Einrichtungen in den Wagen vorhanden waren (Rohrleitungen bzw. Auslässe im Kuppelraum, analog zu den B/b). Auch hätten die Triebwagen entsprechend nachgerüstet werden müssen (Kompressoren usw.). Nach den Erfahrungen, die man mit der Türpneumatik bei den B/b gemacht hatte, neige ich zu der Annahme, dass man eher an einen elektrischen Antrieb gedacht hat, aber nicht genau wusste, wie man die Schiebetüren damit antreiben sollte, wodurch der Einbau letztlich unterblieb.

Wenn jemand etwas Genaueres dazu weiß, würde ich mich über ein Posting freuen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: sheldor am 17. April 2018, 22:24:11
Pneumatische Türantriebe waren ursprünglich angedacht, wurden aber nie realisiert.

Es waren Türantriebe vorgesehen, aber ich weiß nicht, ob es sich dabei um Pneumatische gehandelt hätte. Dagegen spricht, dass dafür keinerlei Einrichtungen in den Wagen vorhanden waren (Rohrleitungen bzw. Auslässe im Kuppelraum, analog zu den B/b). Auch hätten die Triebwagen entsprechend nachgerüstet werden müssen (Kompressoren usw.). Nach den Erfahrungen, die man mit der Türpneumatik bei den B/b gemacht hatte, neige ich zu der Annahme, dass man eher an einen elektrischen Antrieb gedacht hat, aber nicht genau wusste, wie man die Schiebetüren damit antreiben sollte, wodurch der Einbau letztlich unterblieb.

Wenn jemand etwas Genaueres dazu weiß, würde ich mich über ein Posting freuen.

So steht es zumindest auf "http://www.strassenbahnjournal.at/wiki":
Zitat
Die ursprünglich bei gleichzeitiger Umrüstung der k6 vorgesehene pneumatische Türsteuerung kam auf Grund der äußerst negativen Erfahrungen bei der Type B in den T1 nicht zum Einbau.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 26. Juni 2018, 21:26:26
Anbei zwei Typenfotos von B 58 + b und b 1407 in St. Marx aus den 70er Jahren (Bildautor nicht bekannt). Interessant ist die bei der Type B nur selten anzutreffende Seitenwandreklame. 

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 19. Juli 2018, 08:12:47
Als ultimatives Kuriosum wurden nach der voreiligen Kassierung der k6 die T1 mit den weit älteren m3 Beiwagen gekuppelt; hier T1 418 + m3 5411 + m3 5290 am Schottentor (Foto: Archiv nord22, um 1973).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 19. Juli 2018, 09:19:27
Als ultimatives Kuriosum wurden nach der voreiligen Kassierung der k6 die T1 mit den weit älteren m3 Beiwagen gekuppelt;

Wieso voreilig?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 19. Juli 2018, 09:50:58
Bei den B wurden vergleichsweise die zugehörigen b Beiwagen bis zum Einsatzende im Oktober 1979 in ausreichender Anzahl im Wagenstand behalten. Die k6 Beiwagen hätten leicht bis zur Ausmusterung der T1 in den Jahren 1974 - 1977 in Betrieb bleiben können.

nord22 
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 19. Juli 2018, 10:11:27
Die k6 waren in keinem sehr guten Erhaltungszustand. Deshalb ist der Entschluss nachvollziehbar, diese Kleinserie von Beiwagen vor den viel älteren, aber bewährten m2/m3-Beiwagen auszumustern.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hewerner am 19. Juli 2018, 10:13:49
Die Zusammenstellung T1 + mx + mx gab es schon Anfang der 60er-Jahre am 62er.

Komischerweise gab es dort auch die Zusammenstellung M + k6 + k6.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 19. Juli 2018, 10:21:07
Komischerweise gab es dort auch die Zusammenstellung M + k6 + k6.
Als die k6 ausgeliefert wurden, gab es die T1 noch gar nicht. Deshalb fuhren sie anfangs am 62er hinter M-Triebwagen und auf den Ringlinien hinter B-Triebwagen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 19. Juli 2018, 11:10:08
Komischerweise gab es dort auch die Zusammenstellung M + k6 + k6.
Als die k6 ausgeliefert wurden, gab es die T1 noch gar nicht. Deshalb fuhren sie anfangs am 62er hinter M-Triebwagen und auf den Ringlinien hinter B-Triebwagen.

So ist es. Die B und die ersten k6 kamen 1951, die b 1952 und die T1 gar erst 1954.

Angeblich soll der Umbau von T in T1 aufwendiger als geplant gewesen sein, daher kamen die T1 erst über zwei Jahre später.

Bei den k6 fiel die Entscheidung zur Ausmusterung, als klar war, dass sie keine automatischen Türen mehr bekommen würden (was ursprünglich geplant war). Das war aber nicht "voreilig", sondern so vorgesehen.

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 16. September 2018, 19:12:40
T1 414 + m3 am Schottenring vor der Schottengasse (Foto: Archiv nord22, 1973).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 25. Oktober 2018, 18:12:50
Antwort auf die Frage aus posting # 431 von User 13er: "Ist eigentlich jemandem von euch schon einmal ein Foto vom T-Wagen mit K+mx untergekommen?": K 2513 + m3 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Erdberg (Foto: DI J. Michlmayr, 01.05.1961). Die lange Dauer der Antwort (25. Januar 2017 bis 25. Oktober 2018) hat sich so ergeben und möge mir nachgesehen werden ...

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 25. Oktober 2018, 22:25:38
K 2513 + m3 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Erdberg (Foto: DI J. Michlmayr, 01.05.1961). Die lange Dauer der Antwort (25. Januar 2017 bis 25. Oktober 2018) hat sich so ergeben und möge mir nachgesehen werden ...
Interessant die Konstruktion der Fahrleitungstrenner aufgrund der doppelten Fahrleitung! :o
Du könntest ja zur „Strafe“ ein Bild eines Zuges der Linie T mit modernen Einrichtungswagen zeigen. ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 31. Oktober 2018, 08:21:35
T1 415 + k6 1600 beim Parlament (Foto: Ing. Peter Wegenstein, 28.09.1968).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 31. Oktober 2018, 08:49:59
Lustig, das Bild ist genauso verzerrt  wie im Buch!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 31. Oktober 2018, 09:03:51
Bei 50 Jahre alten Aufnahmen sollte man nicht so strenge Maßstäbe anlegen - immerhin wurde zur Erzielung einer guten Farbwiedergabe bei optimalen Lichtverhältnissen entsprechend der "Luft - Doktrin" fotografiert.

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Superguppy am 31. Oktober 2018, 11:13:07
Lustig, das Bild ist genauso verzerrt  wie im Buch!
Ich denke daran ist die Kombination aus Schlitzverschluss und fahrendem Zug schuld:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rolling-Shutter-Effekt
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 31. Oktober 2018, 16:40:30
Lustig, das Bild ist genauso verzerrt  wie im Buch!
Besser?

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Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 06. November 2018, 09:07:09
M 4034 + m3 5318 am Rennweg Ecke Landstraßer Hauptstraße (Foto: DI J. Michlmayr, 14.05.1961). M 4034 war der letzte M mit Altkasten, was im November 1967 zur frühzeitigen Ausmusterung von M 4034 führte, da ein Neubau des Wagenkastens nicht mehr durchgeführt wurde.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 06. November 2018, 09:12:47
Der 14. Mai 1961 war Muttertag, daher wohl die Typenvielfalt am 71er.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 07. November 2018, 10:02:52
k6 1586 in St. Marx (Foto: Harald Herrmann). Das Bild dokumentiert das Abhängen des zweiten Beiwagens nach der HVZ; die Beiwagen wurden dann vom Verschubpersonal des Bahnhofs Erdberg abgeholt.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 08. November 2018, 08:52:58
K 2517 + m3 5365 am Ludwig-Koeßler-Platz (Foto: DI J. Michlmayr, 01.05.1961). Der späte Betriebsbeginn am 1. Mai ergab günstige Lichtverhältnisse zum Fotografieren von Einschubfahrten.

LG nord22

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 08. November 2018, 09:40:31
K 2517 + m3 5365 am Ludwig-Koeßler-Platz (Foto: DI J. Michlmayr, 01.05.1961). Der späte Betriebsbeginn am 1. Mai ergab günstige Lichtverhältnisse zum Fotografieren von Einschubfahrten.

Und der Beiwagen ist schlampig besteckt - die hintere Tafel fehlt überhaupt, die vordere ist noch vom TK.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 10. November 2018, 10:29:48
Ist es möglich, daß der erste Zug über Kai zum Schottenring gefahren ist, um von dort früher eine Verbindung Richtung St.Marx zu ermöglichen? Dann wäre das Signal TK gar nicht so falsch gewesen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 12. November 2018, 12:53:19
Ist es möglich, daß der erste Zug über Kai zum Schottenring gefahren ist, um von dort früher eine Verbindung Richtung St.Marx zu ermöglichen? Dann wäre das Signal TK gar nicht so falsch gewesen.

Nein, dafür aber das Dachsignal des Triebwagens.  ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 17. November 2018, 17:21:19
M 4025 + m2 5200 beim Einbiegen vom Rennweg in die Grasbergergasse (Foto: H. H. Heider).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Norbert Waltnerl am 17. November 2018, 17:29:32
Ja, ja die gute alte Zeit, als es noch einen T-Wagen gab.  :bh:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 03. Dezember 2018, 17:28:49
Bin auch noch ein Zeitzeuge des Erdberger J-Astes und des T-Wagens in der Landstrasser Hauptstrasse.

Weiss wer wie detailliert die Pläne für eine Umleitung des T während der U3-Bauarbeiten waren? Gab es schon Ausführungspläne für die Firmen oder waren das nur
Konzeptpläne? Und wann was definitiv entscieden, dass der T-Wagen für immer eingestellt wird? Das kann ja nicht erst im Dezember 1983 entschieden worden sein, denn die
230-Gelenkbusse wurden extra für den 74A und 75A damals angeschafft. Das hat ja auch Vorlaufzeiten gebraucht ohne EU-Ausschreibungen.

Und war von Anfang fix, dass der J eingestellt wird oder gab es da auch konkrete Weiterbetriebspläne für den Erdberger-Ast?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 03. Dezember 2018, 17:31:15
Aus meiner Fotojugendzeit
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 03. Dezember 2018, 17:32:03
Auch das
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 03. Dezember 2018, 17:38:15
Letzter 1. Mai für den T.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Paulchen am 03. Dezember 2018, 17:41:22
Letzter 1. Mai für den T.

Wo hat der T-Wagen denn da am Ring umgedreht ("Parkring")?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 03. Dezember 2018, 18:20:39
Es wurde die im Wiki dokumentierte Route zu Betriebsbeginn Bhf. Erdberg - 18 - 71 - Ring - 74 - St. Marx gefahren.

nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Donaufelder am 03. Dezember 2018, 19:11:40
Letzter 1. Mai für den T.

Wo hat der T-Wagen denn da am Ring umgedreht ("Parkring")?

Ich habe mich eben auch über dieses Zielschild gewundert! ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 03. Dezember 2018, 20:46:59
Auch an normalen Tagen fuhr der erste Zug über diese Strecke, um ab Ring Richtung St.Marx einen früheren Zug zu haben. Der erste Zug ab Schottenring bzw. später Börse kam ja nicht so früh zurück. Früher waren diese Züge als Linie 74 geführt (es waren z.B. 1973 zwei Züge). Und solange noch die Schleife beim Hochstrahlbrunnen bestand, fuhren diese Züge über Weiskirchnerstraße und Ring zum Schwarzenbergplatz und von dort wieder zurück.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 03. Dezember 2018, 21:18:32
Aus meiner Fotojugendzeit
Das sind alles sehr sehenswerte Bilder - die Grasbergergasse erkennt man heute kaum wieder - Danke dafür!  :)

Ein kleiner Hinweis: du kannst auch mehr als nur ein Foto pro Beitrag hochladen - dann bleibt der Thread übersichtlicher (und die Moderatoren ruhiger >:D ). ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 03. Dezember 2018, 21:58:21
Ja ich versuch es, bin noch neu hier ;-)

Alles meine Bilder, ich mal vor zehn Jahren eingescannt habe, bevor die Negative immer schlechter werden.
In meiner frühen Jugend war das Taschengeld knapp für teure Filme ;-)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 03. Dezember 2018, 22:01:23
1.5. und 1.11.1983
Der J und T im letzten Lebensjahr
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: GS6857 am 03. Dezember 2018, 22:05:35
Wo wurde das Bild  NCS0019.jpg aufgenommen? Warum wurden da bei der Weiche die Zungen ausgebaut?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 03. Dezember 2018, 22:05:46
Ende 1983 Anfang 1984
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: N1 am 03. Dezember 2018, 22:15:01
Wo wurde das Bild  NCS0019.jpg aufgenommen?
In der Drorygasse, leicht zu identifizieren anhand des Franz-Silberer-Hofs mit seiner markanten Architektur.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 04. Dezember 2018, 00:34:20
Wo wurde das Bild  NCS0019.jpg aufgenommen?
In der Drorygasse, leicht zu identifizieren anhand des Franz-Silberer-Hofs mit seiner markanten Architektur.

Das war der Gleisrest zum ehemaligen Schotterwerk. Wunderbare Aufnahmen von Erdberger Eindrücken, für die ich aus Geiz keinen Film verschwendet hätte und die ich daher versäumt habe.
Da wird sich User Erdberg sicher freuen!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 04. Dezember 2018, 09:20:30
Das war der Gleisrest zum ehemaligen Schotterwerk. Wunderbare Aufnahmen von Erdberger Eindrücken, für die ich aus Geiz keinen Film verschwendet hätte und die ich daher versäumt habe.
Da wird sich User Erdberg sicher freuen!
Ich hab mir das jetzt auf dem Kriegssachschaden-Plan angeschaut. Ich nehme an, der SChotter kam aus dem Donaukanal (direkt oder von Schiffen), ein Abbau direkt auf dem Grundstück scheint mir zu wenig ergiebig.
Wie kam der über die Pressburgerbahngleise?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: coolharry am 04. Dezember 2018, 09:26:25
Das war der Gleisrest zum ehemaligen Schotterwerk. Wunderbare Aufnahmen von Erdberger Eindrücken, für die ich aus Geiz keinen Film verschwendet hätte und die ich daher versäumt habe.
Da wird sich User Erdberg sicher freuen!
Ich hab mir das jetzt auf dem Kriegssachschaden-Plan angeschaut. Ich nehme an, der SChotter kam aus dem Donaukanal (direkt oder von Schiffen), ein Abbau direkt auf dem Grundstück scheint mir zu wenig ergiebig.
Wie kam der über die Pressburgerbahngleise?

Hier ein Ausschnitt aus einer Luftaufnahme aus 1956.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 04. Dezember 2018, 10:32:44
Weiss wer wie detailliert die Pläne für eine Umleitung des T während der U3-Bauarbeiten waren? Gab es schon Ausführungspläne für die Firmen oder waren das nur
Konzeptpläne? Und wann was definitiv entscieden, dass der T-Wagen für immer eingestellt wird?

Es gab die Idee einer Umleitungsstrecke ab Weiskirchnerstraße über Invalidenstraße - Am Heumarkt - Johannesgasse über die damals noch vorhandene Strecke der 2er-Linien. Das war der Grund, warum nach Einstellung der 2er-Linien im Juni 1980 die Strecke noch eine Zeitlang betriebsbereit gehalten wurde. Der J wäre dann über diese Umleitungsstrecke gefahren, der T bis Radetzkystraße gekürzt worden. Nachdem sich aber der damalige BV gegen die Beibehaltung des Straßenbahnverkehrs nach Inbetriebnahme der U-Bahn ausgesprochen hatte, wurde von dieser Idee wieder Abstand genommen.

Zitat von: win22
Das kann ja nicht erst im Dezember 1983 entschieden worden sein, denn die 230-Gelenkbusse wurden extra für den 74A und 75A damals angeschafft.

Wer behauptet das?

Zitat von: win22
Und war von Anfang fix, dass der J eingestellt wird oder gab es da auch konkrete Weiterbetriebspläne für den Erdberger-Ast?

Wie gesagt: da der BV des 3. Bezirks nach Inbetriebnahme der U-Bahn eine Straßenbahn in der Landstraßer Hauptstraße für überflüssig hielt, war auch der Erdberger Ast des J kein Thema mehr.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 04. Dezember 2018, 11:24:53
Das war der Gleisrest zum ehemaligen Schotterwerk. Wunderbare Aufnahmen von Erdberger Eindrücken, für die ich aus Geiz keinen Film verschwendet hätte und die ich daher versäumt habe.
Da wird sich User Erdberg sicher freuen!
Ich hab mir das jetzt auf dem Kriegssachschaden-Plan angeschaut. Ich nehme an, der SChotter kam aus dem Donaukanal (direkt oder von Schiffen), ein Abbau direkt auf dem Grundstück scheint mir zu wenig ergiebig.
Wie kam der über die Pressburgerbahngleise?

Entlang der Lände gab es mehrere Schotterplätze, aber natürlich keinen Abbau. Die Anlieferung erfolgte per Schute zu einen Hebewerk im Donaukanal und von dort über ein Förderband über die LWP in das Werksgelände. Für die Straßenbahn hat man sicher vorwiegend Bruchschotter und Riesel gelagert. Roll oder Flussschotter ist für den Gleisbau nicht geeignet.

Hier ein Link zu einer früheren Besprechung:  https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=3934.0
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 04. Dezember 2018, 18:06:26
Das war mal der 4er
Rotundenbrüche / Kundmanngasse
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 04. Dezember 2018, 18:13:51
Es gab die Idee einer Umleitungsstrecke ab Weiskirchnerstraße über Invalidenstraße - Am Heumarkt - Johannesgasse über die damals noch vorhandene Strecke der 2er-Linien. Das war der Grund, warum nach Einstellung der 2er-Linien im Juni 1980 die Strecke noch eine Zeitlang betriebsbereit gehalten wurde. Der J wäre dann über diese Umleitungsstrecke gefahren, der T bis Radetzkystraße gekürzt worden. Nachdem sich aber der damalige BV gegen die Beibehaltung des Straßenbahnverkehrs nach Inbetriebnahme der U-Bahn ausgesprochen hatte, wurde von dieser Idee wieder Abstand genommen.

Ist das jetzt so, dass um 1982 herum entschieden wurde, sowohl J als auch T einzustellen?

Und warum hätte man den T bis zur Radetzkystrasse gekürzt?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 04. Dezember 2018, 18:46:27
Alles meine Bilder, ich mal vor zehn Jahren eingescannt habe, bevor die Negative immer schlechter werden.
In meiner frühen Jugend war das Taschengeld knapp für teure Filme ;-)
Danke für all deine wirklich tollen Fotos hier drin! :)

Darf ich dich noch ersuchen, die genauen Orte der Gleisreste auf den ersten Bildern dieses Beitrages zu erläutern?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 04. Dezember 2018, 20:14:23
Wo wurde das Bild  NCS0019.jpg aufgenommen?
In der Drorygasse, leicht zu identifizieren anhand des Franz-Silberer-Hofs mit seiner markanten Architektur.

Das war der Gleisrest zum ehemaligen Schotterwerk. Wunderbare Aufnahmen von Erdberger Eindrücken, für die ich aus Geiz keinen Film verschwendet hätte und die ich daher versäumt habe.
Da wird sich User Erdberg sicher freuen!

Ja, der User ERDBERG freut sich sehr, ich habe nämlich auch die Drorygasse erkannt und kann mich auch noch an die Gleise dort erinnern. Aber natürlich hab ich sie auch nicht fotografiert. Auch an die 4er-Gleise bei der Kreuzung mit der Landstraße kann ich mich gut erinnern, auch weiter unten waren damals in der Rasumofskygasse noch Gleisreste zu erkennen.

Nebenbei: mir fällt auf, daß ich seit kurzem bei den Threads, die ich verfolge, nicht zum ersten nicht gelesenen Beitrag geleitet werde, sondern zum letzten, sodaß ich suchen muß, wie weit ich die Beiträge schon gesehen habe. Ist das Absicht, oder ist das ein Fehler im System? Kann der Moderator da mal nachschauen? DANKE!

Zu den 4er-Gleisresten: die würden besser in den Thread der Linie 4 passen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 04. Dezember 2018, 23:08:28
Das kann ja nicht erst im Dezember 1983 entschieden worden sein, denn die 230-Gelenkbusse wurden extra für den 74A und 75A damals angeschafft.

Wer behauptet das?


Das hat mir ein Busfahrer am ersten Betriebstag des 74A am 3.1.1984 erzählt, dass die 1983 angeschafften GU230/54/96/A1 für den 74A und 75A angeschafft wurden.
Insgesamt gab es 82 Busse dieses Typs.
An das kann ich mich noch genau erinnern, da ich am 3.1.1984 sofort mit den ersten Bussen am Vormittag über die Umleitungsstrecken gefahren bin.
Am Vortag bin ich noch mit dem J und T brav zum Abschied gefahren, leider war ich nicht bei der Blauen dabei. Es gibt aber einen Falterartikel über den blauen J.
Vielleicht war auch nur ein Kontingent extra für den 74A und 75A zusätzlich in der Tranche angeschafft worden, den ich schätze man hat ab dem 3.1.1984 doch ca. 20 bis 30 Busse für den täglichen Auslauf am 74A und 75 A gebraucht, die man vorher hat anschaffen müssen.

Somit muss ab der Entscheidung, dass der J und T eingestellt wird, doch ein Zeitraum gewesen sein, wo man diese zusätzlichen Busse bestellen musste.
Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Busse für den 74A und 75A einfach so herumgestanden sind, sondern diese mussten im Laufe der Jahre 1982 und 1983 angeschafft und Lenker für den Auslauf ab 1984 ausgebildet werden. Eine Umstellung der Erdberger Linien auf Bus kann also nicht erst im Herbst 1983 festgelegt worden sein.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: N1 am 04. Dezember 2018, 23:30:01
Wer behauptet das?

Das hat mir ein Busfahrer am ersten Betriebstag des 74A am 3.1.1984 erzählt, dass die 1983 angeschafften GU230/54/96/A1 für den 74A und 75A angeschafft wurden.
Steht auch so in einem Artikel der Zeitschrift "tramway & modell", Ausgabe 3/2013. Die Straßenbahnumleitungspläne fielen demzufolge in die Zeit Heinz Nittels, wurden nach dessen Tod aber nicht weiterverfolgt, da man befürchtete, die Linie T nach Ende der Bauarbeiten weiterbetreiben zu müssen. Stattdessen wurden die Buslinien 74A und 75A eingerichtet, deren neu anzuschaffende Busse von der für den U-Bahn-Bau zuständigen MA 38 finanziert wurden.

Der Erdberger Ast des J-Wagens wäre mit der Eröffnung der U3 wohl so oder so eingestellt worden, da es sich um eine "Parallelführung" gehandelt hätte.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 04. Dezember 2018, 23:57:01
Die Straßenbahnumleitungspläne fielen demzufolge in die Zeit Heinz Nittels, wurden nach dessen Tod aber nicht weiterverfolgt, da man befürchtete, die Linie T nach Ende der Bauarbeiten weiterbetreiben zu müssen.

Vor was hat man sich gefürchtet? Parkplatzverlust, Bbetriebskosten, Strassenraumverlust für den MIV?

Ich denke wäre 2018 der Baubeginn für die U 3, hätte man heutzutage den J und T genauso gekillt wie 1984 und durch einen Bus ersetzt.

In dem Punkt hat sich vermutlich nichts geändert wobei der T heute im 3. Bezirk durchaus seine Berechtigung hätte.

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: coolharry am 05. Dezember 2018, 07:31:19
Vor was hat man sich gefürchtet? Parkplatzverlust, Bbetriebskosten, Strassenraumverlust für den MIV?

Ja. Ja. Ja. Wobei letzteres nur mit einschränkungen. Man befürchtete wohl die Einkaufsstraße nur mit geringeren Gehsteigen oder weniger Parkplätzen auszuführen. Also am gewichtigsten war wohl der Parkplatzverlust.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 05. Dezember 2018, 07:38:31
Wobei ich einen T heutzutage noch wahrscheinlicher halten würde als den 13. Wäre auch ein nettes Projekt gewesen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 05. Dezember 2018, 08:33:19
Das Fahren im 74A ist immer noch eine Katastrophe. Hier wäre eine Straßenbahnlinie auch heute noch angebracht (also sogar ein Neubau). Platz dafür ist in der Landstraßer Hauptstraße sowieso!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 05. Dezember 2018, 08:36:11
Unmöglich! Das kostet mind. 1 Autoparkplatz (zu je 10 m², wie man hört) und daher 0,12 Wählerstimmen pro m² Straßenbahntrasse.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: coolharry am 05. Dezember 2018, 08:39:28
Das Fahren im 74A ist immer noch eine Katastrophe. Hier wäre eine Straßenbahnlinie auch heute noch angebracht (also sogar ein Neubau). Platz dafür ist in der Landstraßer Hauptstraße sowieso!

Heute wäre sie wahrscheinlicher leichter zu realisieren als damals. Da man heute nicht mehr so auf die Stellplätze rücksicht nimmt wie damals. Siehe Mariahilfer.
Ohne eigenen Gleisbereich (zumindest stellenweise) wäre es aber nur ein Bus auf Schienen der auch nicht wirklich besser voran kommt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 60er am 05. Dezember 2018, 09:00:12
Ich denke wäre 2018 der Baubeginn für die U 3, hätte man heutzutage den J und T genauso gekillt wie 1984 und durch einen Bus ersetzt.
Das muss nicht sein. Bei der U3-Verlängerung zur Johnstraße bzw. nach Ottakring ist man deutlich sensibler vorgegangen und hat den 49er belassen. Ähnliches wäre im 3. Bezirk auch möglich gewesen, dann wäre nur der J-Wagen, nicht aber der T-Wagen eingestellt worden.

Der Kahlschlag der Tramway im 3. Bezirk war auf Wunsch der dortigen BV, die moderne Busse bevorzugte.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 05. Dezember 2018, 10:30:32
Der T hätte weniger Haltestellen und der Fahrkomfort war auvh besser. Ein Strassenbahnzug fasst auch mehr Leute, es staut sich innen nicht so.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 05. Dezember 2018, 16:39:06
Ist das jetzt so, dass um 1982 herum entschieden wurde, sowohl J als auch T einzustellen?

Wann die Entscheidung kam, kann ich nicht sagen. Ich glaube aber früher, denn m.W. wurde bereits im Frühjahr 1981 mit der Demontage der Fahrleitung im Abschnitt Schwarzenbergplatz - Heumarkt begonnen, d.h., bereits zu diesem Zeitpunkt war eine Entscheidung zugunsten des Busbetriebes gefallen.

Zitat von: win22
Und warum hätte man den T bis zur Radetzkystrasse gekürzt?

Auch das weiß ich nicht mit Sicherheit. Ich vermute, es hatte etwas mit der Einmündung Johannesgasse - Schubertring zu tun. Vielleicht befürchtete man, dass die Behinderung des Autoverkehrs durch zwei den Ring kreuzende Linien zu groß gewesen wäre. Aber ich weiß, dass nach den damaligen Plänen der T nicht mehr über den Ring gefahren wäre; möglicherweise hätte man nach Eröffnung der U3 den Erdberger Ast des T mit dem Ottakringer Ast des J zusammengefasst. Denn die Einstellung des Erdberger Astes des J nach Inbetriebnahme der U3 war definitiv geplant und kam ja dann auch (in Form der Einstellung des 75A).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 20. Dezember 2018, 08:51:47
K 2520 + m3 5273 am Rennweg/ St. Marx (Foto: DI J. Michlmayr, 14.05.1961).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 06. Januar 2019, 11:22:11
K 2511 + c3 mit 1. Mai Schmuck bei der Stadtbahnstation Schottenring in den 60er Jahren (Foto: Alfred Rosenkranz, Archiv Dr. Peter Standenat).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 12. Februar 2019, 18:47:05
m3 5238 abgestellt am Bahnhof Erdberg. Auf der vorderen Plattform sind Tafeln für eine Umbesteckung auf Linie 80 vorbereitet (Foto: DI J. Michlmayr, 28.02.1963).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 13. Februar 2019, 21:10:15
B 59 + b am Kärntner Ring vor dem Schwarzenbergplatz (Foto: Alain Gavillet, 09.1976).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 4463 am 20. Februar 2019, 15:46:39
m3 5238 abgestellt am Bahnhof Erdberg. Auf der vorderen Plattform sind Tafeln für eine Umbesteckung auf Linie 80 vorbereitet (Foto: DI J. Michlmayr, 28.02.1963).
Warum lehnt dann eine 78er-Zifferntafel auf der Plattform? ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 21. Februar 2019, 11:47:44
m3 5238 abgestellt am Bahnhof Erdberg. Auf der vorderen Plattform sind Tafeln für eine Umbesteckung auf Linie 80 vorbereitet (Foto: DI J. Michlmayr, 28.02.1963).
Warum lehnt dann eine 78er-Zifferntafel auf der Plattform? ???

Das Zielschild "Rotundenbrücke" deutet aber eher auf einen 80er als auf einen 78er hin. Um bei der vermeintlichen 78er-Zifferntafel könnte es sich um eine der früher sehr verbreiteten "Doppeltafeln" handeln, die durch Umklappen auch für eine andere Linie - hier eben 80 - verwendet werden konnten.

Viel bemerkenswert finde ich die seitliche Besteckung im Beiwagen, die "Bahnhof Erdberg" als Ziel hat, aber offensichtlich davor noch eine Routenangabe. Soferne bei Linien nicht ein Bahnhof reguläre Endstation war (und diese auch so benannt war), war auf Tafeln mit Bahnhöfen als Zielangabe normalerweise nur dieser aufgedruckt. Die Tafel konnte dadurch beim Einziehen auf allen Linien verwendet werden. Bei der auf dem Foto erkennbaren Tafel ist das nicht sichtlich nicht der Fall. Interessant!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 21. Februar 2019, 12:57:39
m3 5238 abgestellt am Bahnhof Erdberg. Auf der vorderen Plattform sind Tafeln für eine Umbesteckung auf Linie 80 vorbereitet (Foto: DI J. Michlmayr, 28.02.1963).
Warum lehnt dann eine 78er-Zifferntafel auf der Plattform? ???

Das Zielschild "Rotundenbrücke" deutet aber eher auf einen 80er als auf einen 78er hin. Um bei der vermeintlichen 78er-Zifferntafel könnte es sich um eine der früher sehr verbreiteten "Doppeltafeln" handeln, die durch Umklappen auch für eine andere Linie - hier eben 80 - verwendet werden konnten.

Hinter der 78er-Tafel lehnt eine Routentafel, deren Text mit "Kai" beginnt, das spricht wiederum gegen den 80er.

Viel bemerkenswert finde ich die seitliche Besteckung im Beiwagen, die "Bahnhof Erdberg" als Ziel hat, aber offensichtlich davor noch eine Routenangabe. Soferne bei Linien nicht ein Bahnhof reguläre Endstation war (und diese auch so benannt war), war auf Tafeln mit Bahnhöfen als Zielangabe normalerweise nur dieser aufgedruckt. Die Tafel konnte dadurch beim Einziehen auf allen Linien verwendet werden. Bei der auf dem Foto erkennbaren Tafel ist das nicht sichtlich nicht der Fall. Interessant!

Landstraßer Hauptstraße, Schlachthausgasse, Bahnhof Erdberg.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 22. Juli 2019, 23:54:34
Ein farbenfrohes Postkartenmotiv mit einem K + c2 (c3) Zug der Linie T in den 60er Jahren.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 15. August 2019, 00:35:59
M 4100 + m3 5274 auf Einziehfahrt Richtung Bhf. Favoriten am Wiedner Gürtel (Foto: Robert Hergett, 20.01.1975).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Donaufelder am 15. August 2019, 20:34:47
M 4100 + m3 5274 auf Einziehfahrt Richtung Bhf. Favoriten am Wiedner Gürtel (Foto: Robert Hergett, 20.01.1975).

LG nord22

Die Linie T wurde auch vom FAV gestellt? ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 16. August 2019, 09:46:29
M 4100 + m3 5274 auf Einziehfahrt Richtung Bhf. Favoriten am Wiedner Gürtel (Foto: Robert Hergett, 20.01.1975).
Die Linie T wurde auch vom FAV gestellt? ???

Nein. Das muss eine Einlage gewesen sein, aus welchen Gründen auch immer.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 16. August 2019, 10:22:42
M 4100 + m3 5274 auf Einziehfahrt Richtung Bhf. Favoriten am Wiedner Gürtel (Foto: Robert Hergett, 20.01.1975).

LG nord22

Interessante Zebra-Weichenkrücke! :o
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Schaltkurbel am 16. August 2019, 10:26:12
M 4100 + m3 5274 auf Einziehfahrt Richtung Bhf. Favoriten am Wiedner Gürtel (Foto: Robert Hergett, 20.01.1975).
Die Linie T wurde auch vom FAV gestellt? ???

Nein. Das muss eine Einlage gewesen sein, aus welchen Gründen auch immer.
In diesem Fall fehlt aber die "Zebratafel" hinter der Frontscheibe!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 16. August 2019, 17:30:45

Interessante Zebra-Weichenkrücke! :o

Die Weichenkrücken mit Warnanstrich sind immer in diversen Löchern auf den Vorköpfen von Hallen gesteckt, für die Verschieber!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 19. August 2019, 08:33:42
In diesem Fall fehlt aber die "Zebratafel" hinter der Frontscheibe!

Die wurde vielleicht auf der Einziehfahrt schon abgenommen. Oder der Zug hatte überhaupt keine. Mit den Zebratafeln war man oft nachlässig; ich kann mich an genug Einlagen-21er beim Stadionverkehr erinnern, die keine Zebratafel hatten.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Linie 25/26 am 14. September 2019, 13:32:30
Fund, einer Zifferntafel der Linie T/ :
https://mobile.willhaben.at/kaufen-und-verkaufen/d/zifferntafel-t-kurzfuehrung-von-linie-t-strassenbahn-aus-holz-1975-331710228/?sid=1568460441716
Soweit ich weiß, war das eine Frühlinie, um den Bhf. Erdberg über die Strecke 71, mit dem Schwarzenbergplatz zu verbinden. Danach fuhr der T/ zum Parkring - 74 - St. Marx
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 14. September 2019, 13:53:48
Fund, einer Zifferntafel der Linie T/ :
https://mobile.willhaben.at/kaufen-und-verkaufen/d/zifferntafel-t-kurzfuehrung-von-linie-t-strassenbahn-aus-holz-1975-331710228/?sid=1568460441716
Soweit ich weiß, war das eine Frühlinie, um den Bhf. Erdberg über die Strecke 71, mit dem Schwarzenbergplatz zu verbinden. Danach fuhr der T/ zum Parkring - 74 - St. Marx

Von 23.12.1966 bis 30.11.1973 fuhr die Linie als Linie 74 diese Route, weil die Schleife Schwarzenbergplatz gesperrt wurde. Das Zielschield war zuerst PARKRING (bis zur Weiskirchnerstraße etwa), und danach St. Marx.
Davor fuhr der 74er über die Landstraße und den Ring zum Schwarzenbergplatz und wieder zurück.
Danach wurde als Linie T (gestrichen) gefahren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 12. Januar 2020, 10:43:50
Letzter Herbst für die Type B auf der Ringlinie T. Im Frühjahr 1979 war dann Schluß mit "Zischer".
Lediglich am Zentralfriedhofsverkehr 1979 kamen so nochmals zum Einsatz.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 12. Januar 2020, 11:41:00
Mit diesen B habe ich den T-Wagen immer assoziiert. Mit den heutigen geht das ja nicht mehr.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 12. Januar 2020, 12:16:24
Mit diesen B habe ich den T-Wagen immer assoziiert. Mit den heutigen geht das ja nicht mehr.

Die heutigen kannst du maximal auf die Korrespondenzlinie schicken. ;)

[attach=1]
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 12. Januar 2020, 12:19:14
Sag' ich doch :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 12. Januar 2020, 20:24:08
Mit diesen B habe ich den T-Wagen immer assoziiert. Mit den heutigen geht das ja nicht mehr.

Für mich sind die B in erster Linie eine Erinnerung an die Linien 8 und 18. Später dann Ringlinien.

Die heutigen kannst du maximal auf die Korrespondenzlinie schicken. ;)

(Dateianhang Link)

Was ist das für ein Bild? Ein selbst gemachtes? Die Linie 74 gibt es ja schon Jahrzehnte lang nicht mehr!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 31. Mai 2020, 18:50:20
Als die Linie T noch nach St.Marx fuhr und der T1-401 fleißig für Sonderfahrten unterwegs war. Sommer 1983
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Landstraße am 31. Mai 2020, 19:08:53
Mit diesen B habe ich den T-Wagen immer assoziiert. Mit den heutigen geht das ja nicht mehr.

Die heutigen kannst du maximal auf die Korrespondenzlinie schicken. ;)

(Dateianhang Link)
Stammt das ausschließlich aus einem Bildbearbeitungsprogramm oder wäre es wirklich möglich sich (bei welcher Gelegenheit auch immer) so an der Anzeige zu spielen dass so was rauskommt? Oder muss jedes anzuzeigende Ziel auf den Speicherkarten eingespeichert sein?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 31. Mai 2020, 20:46:56
Stammt das ausschließlich aus einem Bildbearbeitungsprogramm oder wäre es wirklich möglich sich (bei welcher Gelegenheit auch immer) so an der Anzeige zu spielen dass so was rauskommt? Oder muss jedes anzuzeigende Ziel auf den Speicherkarten eingespeichert sein?

Das ist nicht bearbeitet. Die Ziele sind auf der Speicherkarte (allerdings nur jene des jeweiligen Betriebsreferats plus ein paar andere) und können mit der Überschilderungsfunktion angezeigt werden. Die Linie kann allerdings nicht überschildert werden, ein Wechsel des Liniensignals ist nur durch Ändern der Codierung des Zuges möglich. Nicht sinnvoll, ist aber so.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Dersim62 am 05. Juni 2020, 14:35:35
Als die Linie T noch nach St.Marx fuhr und der T1-401 fleißig für Sonderfahrten unterwegs war. Sommer 1983

Tolles Foto solche Sonderfahrten wären Heute leider nicht mehr möglich.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Z-TW am 05. Juni 2020, 14:38:50
"Landesbahn fährt Straßenbahn" - unter diesem Titel findet schon seit Jahren jeweils am 1. Märzsonntag eine derartige Fahrt statt!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Schaltkurbel am 05. Juni 2020, 14:45:51
Als die Linie T noch nach St.Marx fuhr und der T1-401 fleißig für Sonderfahrten unterwegs war. Sommer 1983

Tolles Foto solche Sonderfahrten wären Heute leider nicht mehr möglich.
Abgesehen von dieser Örtlichkeit und den abgebildeten Wagen, warum sollten solche Sonderfahrten nicht mehr möglich sein?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 05. Juni 2020, 14:52:03
"Landesbahn fährt Straßenbahn" - unter diesem Titel findet schon seit Jahren jeweils am 1. Märzsonntag eine derartige Fahrt statt!

Und auch sonst steht es jedem frei, sich eine Garnitur zu mieten, damit kreuz und quer durch Wien zu fahren und sooft und solange wie gewünscht zu fotografieren!  ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Dersim62 am 05. Juni 2020, 15:44:51
Als die Linie T noch nach St.Marx fuhr und der T1-401 fleißig für Sonderfahrten unterwegs war. Sommer 1983

Tolles Foto solche Sonderfahrten wären Heute leider nicht mehr möglich.
Abgesehen von dieser Örtlichkeit und den abgebildeten Wagen, warum sollten solche Sonderfahrten nicht mehr möglich sein?

Weil die Ausstellungsfahrzeuge wie der T1 401 keine keine technische Wartung mehr bekommen ausser bei Paraden nur die Busse im Museum bekommen durchgehend eine technische Wartung.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Landstraße am 05. Juni 2020, 15:59:03
Stammt das ausschließlich aus einem Bildbearbeitungsprogramm oder wäre es wirklich möglich sich (bei welcher Gelegenheit auch immer) so an der Anzeige zu spielen dass so was rauskommt? Oder muss jedes anzuzeigende Ziel auf den Speicherkarten eingespeichert sein?

Das ist nicht bearbeitet. Die Ziele sind auf der Speicherkarte (allerdings nur jene des jeweiligen Betriebsreferats plus ein paar andere) und können mit der Überschilderungsfunktion angezeigt werden. Die Linie kann allerdings nicht überschildert werden, ein Wechsel des Liniensignals ist nur durch Ändern der Codierung des Zuges möglich. Nicht sinnvoll, ist aber so.
Ah ja, verstehe   ;) Danke für die Info.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Schaltkurbel am 05. Juni 2020, 16:26:20
Als die Linie T noch nach St.Marx fuhr und der T1-401 fleißig für Sonderfahrten unterwegs war. Sommer 1983

Tolles Foto solche Sonderfahrten wären Heute leider nicht mehr möglich.
Abgesehen von dieser Örtlichkeit und den abgebildeten Wagen, warum sollten solche Sonderfahrten nicht mehr möglich sein?

Weil die Ausstellungsfahrzeuge wie der T1 401 keine keine technische Wartung mehr bekommen ausser bei Paraden nur die Busse im Museum bekommen durchgehend eine technische Wartung.
Alternativ zum 401 gibt es den 408 vom VEF (der mietbar ist) und m-Beiwagen gibt es genug bei VEF und WTM - alle betriebsbereit.
Dass Fahrzeuge (Ausstellungsfahrzeuge) OHNE Schienenbremse nicht für den Fahrgastbetrieb nicht zugelassen sind liegt aber nicht an den Vereinen oder den WL. Revisionen wäre reine Geldverschmendung - Rollfähigkeit und guter äußerlicher Zustand genügen da.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 29. Juli 2020, 09:09:30
"Halbstarke" L1/K mit c2/3 waren um diese Zeit normal, es gab halt noch zu wenig modernere Züge (Triebwägen).
Hier auf der Landstraßer Hauptstraße mit einer alten Meinl Filiale!
2618-1020 Foto K.Holzinger.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Halbstarker am 29. Juli 2020, 14:52:12
Wieder eines von den Motiven, die ich versäumt habe, weil ich zur Zeit der "Halbstarken" erst die ersten fotografischen Versuche gemacht habe. ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 29. Juli 2020, 15:49:57
DAS war meine Kindheit in Erdberg! Die Halbstarken auf den Linien J und T. K hab ich noch beobachtet, als ich zu fotografieren begann (1971), gab es aber in Erdberg nur mehr L1 und H2.
Und im Hintergrund sieht man eine Autobushaltestelle. Vermutlich der Nachtlinie E (mir scheint das Bild ist in der äußeren Landstraße aufgenommen, da gab es 1970 keinen 8er mehr, der wendete schon bei der Rochuskirche). Beide Linien wurden 1970 übrigens eingestellt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 29. Juli 2020, 16:59:45
DAS war meine Kindheit in Erdberg! Die Halbstarken auf den Linien J und T. K hab ich noch beobachtet, als ich zu fotografieren begann (1971), gab es aber in Erdberg nur mehr L1 und H2.
Und im Hintergrund sieht man eine Autobushaltestelle. Vermutlich der Nachtlinie E (mir scheint das Bild ist in der äußeren Landstraße aufgenommen, da gab es 1970 keinen 8er mehr, der wendete schon bei der Rochuskirche). Beide Linien wurden 1970 übrigens eingestellt.
Ein wenig muss ich dir widersprechen; die K fuhren 1971 noch auf beiden Linien, daneben natürlich auch noch die L1 und H2!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Landstraße am 29. Juli 2020, 17:50:41

Und im Hintergrund sieht man eine Autobushaltestelle. Vermutlich der Nachtlinie E (mir scheint das Bild ist in der äußeren Landstraße aufgenommen, da gab es 1970 keinen 8er mehr, der wendete schon bei der Rochuskirche). Beide Linien wurden 1970 übrigens eingestellt.
Ja, im Hintergund ist ein Stück der Herz-Jesu-Kirche zu sehen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Helga06 am 29. Juli 2020, 18:05:16
"Halbstarke" L1/K mit c2/3 waren um diese Zeit normal, es gab halt noch zu wenig modernere Züge (Triebwägen).
Hier auf der Landstraßer Hauptstraße mit einer alten Meinl Filiale!
2618-1020 Foto K.Holzinger.
Wieder ein für mich unbekanntes Foto einer JM-Filiale. Danke :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 29. Juli 2020, 18:46:14
Ein wenig muss ich dir widersprechen; die K fuhren 1971 noch auf beiden Linien, daneben natürlich auch noch die L1 und H2!

Ja, aber die K kamen aus Ottakring und wurden natürlich auch am J eingesetzt. In Erdberg gab es zu dieser Zeit tatsächlich nur mehr L1 und H2. Der T wurde zu dieser Zeit, wenn ich mich nicht irre, überwiegend mit T1-k6-k6 Zügen betrieben.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 29. Juli 2020, 20:20:21
Ein wenig muss ich dir widersprechen; die K fuhren 1971 noch auf beiden Linien, daneben natürlich auch noch die L1 und H2!

Ja, aber die K kamen aus Ottakring und wurden natürlich auch am J eingesetzt. In Erdberg gab es zu dieser Zeit tatsächlich nur mehr L1 und H2. Der T wurde zu dieser Zeit, wenn ich mich nicht irre, überwiegend mit T1-k6-k6 Zügen betrieben.

Ja, T1-k6-k6 waren die typischen T-Wagen, die Halbstarken-Garnituren waren am Wochenende im Einsatz, weil man sich einen Schaffner einsparen konnte. Es kann übrigens auch sein, daß ich erst 1972 zu fotografieren begann. Jedenfalls sah ich mit meinem alten Apparat (von Papa) niemals einen K auf dem J- oder T-Wagen, allerdings fotografierte ich sie am 5er und am 31/5 und auch am 9er.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 29. Juli 2020, 20:53:09
Ein wenig muss ich dir widersprechen; die K fuhren 1971 noch auf beiden Linien, daneben natürlich auch noch die L1 und H2!

Ja, aber die K kamen aus Ottakring und wurden natürlich auch am J eingesetzt. In Erdberg gab es zu dieser Zeit tatsächlich nur mehr L1 und H2. Der T wurde zu dieser Zeit, wenn ich mich nicht irre, überwiegend mit T1-k6-k6 Zügen betrieben.
Stimmt auch nicht, Erdberg hatte 1971/72 noch K! Siehe Wiki.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 30. Juli 2020, 08:36:36
Eigentlich geht es um die Linie T !
Das stimmt, vielleicht kann man die Bilder Richtung Linie J verschieben, danke!

Trotzdem danke für die Erinnerung an die Siemenszüge. An die erinnere ich mich natürlich auch noch. Ich hab einmal sogar angeschoben, als der Zug genau in einem stromlosen Abschnitt stecken blieb...
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 30. Juli 2020, 09:23:49


 Ich hab einmal sogar angeschoben, als der Zug genau in einem stromlosen Abschnitt stecken blieb...

Ja, das "Glück" hatten schon einige Menschen.... ich auch!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Landstraße am 09. September 2020, 16:47:53
Ich hoffe das ist in diesem Thread in Ordnung, auch wenn mich manche dafür vielleicht hassen werden:
Gibt es Fotos von einem E2 -z.b. bei Probe- oder Fahrschulfahrten - auf der Landstraßer Hauptstraße auf der Strecke der Linie T? Oder kam es dazu nie? Und nein, ich meine nicht den Abschnitt Viehmarktgasse - Wildgansplatz, sondern weiter stadteinwärts.
Danke schon im Voraus
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bahnpetzi am 09. September 2020, 17:21:47
Ich hoffe das ist in diesem Thread in Ordnung, auch wenn mich manche dafür vielleicht hassen werden:
Gibt es Fotos von einem E2 -z.b. bei Probe- oder Fahrschulfahrten - auf der Landstraßer Hauptstraße auf der Strecke der Linie T? Oder kam es dazu nie? Und nein, ich meine nicht den Abschnitt Viehmarktgasse - Wildgansplatz, sondern weiter stadteinwärts.
Danke schon im Voraus

Soweit ich weiß fuhren die E2 bzw. E2-c5 auf der "unteren" Landstraßer Hauptstraße (leider) nie.

Wobei ich noch erwähnen muss das auf dem Linien-Broseband (Dachsignal) des E2 die Linie T aufgedruckt war.

Jedoch zum Einsatz kammen die damals modernsten E2-c5 Züge (leider) nicht.

Das "modernste" was im Linienbetrieb auf der Linie T war, dies waren die "vorgartner" Broseband Züge (E1-c4) die meist an Wochenenden auf der Linie T unterwegs waren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 09. September 2020, 18:06:32
Das "modernste" was im Linienbetrieb auf der Linie T war, dies waren die "vorgartner" Broseband Züge (E1-c4) die meist an Wochenenden auf der Linie T unterwegs waren.

Brosebandzüge aus Vorgarten am T? Hast du dafür Belege? Warum hätte man diese Züge aufwendig jedes Wochenende nach Erdberg schicken sollen? Erdberg hatte genug eigene Züge für den T.

Und ja, E2-c5 Züge gab es am T nicht, weil diesen Typen nie in Erdberg stationiert waren. Und daher gab es dort auch keine derartigen Fahrschulfahrten.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Landstraße am 09. September 2020, 18:31:21
Danke für die Infos. Verstehe. Ich hätte nur gedacht dass mit den ersten E2 Probefahrten durch das gesamte Streckennetz stattgefunden haben. Ob so etwas dann fotografisch festgehalten wurde ist natürlich auch fraglich.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: denond am 09. September 2020, 18:33:27
Und ja, E2-c5 Züge gab es am T nicht, weil diesen Typen nie in Erdberg stationiert waren. Und daher gab es dort auch keine derartigen Fahrschulfahrten.

Favoriten war damals erst im Aufbau der E2+c5 Flotte, es standen damals nur die Twg. 4001 bis 4048 und 4301 bis 4309 mit den nötigen Beiwagen im Verkehr und da war als bevorzugter zweiter Betriebsbahnhof Speising - für die Linie 64 - ab 1980 im Spiel. Und allermeist fuhr man in diesem Bereich die Schulungsfahrten, da ja auch die Strecke für die Linie 64 eine eigene Prüfung erforderte.

Der T wurde mit 02.01.1984 eingestellt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bahnpetzi am 09. September 2020, 20:28:01
Das "modernste" was im Linienbetrieb auf der Linie T war, dies waren die "vorgartner" Broseband Züge (E1-c4) die meist an Wochenenden auf der Linie T unterwegs waren.

Brosebandzüge aus Vorgarten am T? Hast du dafür Belege? Warum hätte man diese Züge aufwendig jedes Wochenende nach Erdberg schicken sollen? Erdberg hatte genug eigene Züge für den T.

Bitte schön Ferry .....

Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 10. September 2020, 09:17:18
Das "modernste" was im Linienbetrieb auf der Linie T war, dies waren die "vorgartner" Broseband Züge (E1-c4) die meist an Wochenenden auf der Linie T unterwegs waren.

Brosebandzüge aus Vorgarten am T? Hast du dafür Belege? Warum hätte man diese Züge aufwendig jedes Wochenende nach Erdberg schicken sollen? Erdberg hatte genug eigene Züge für den T.

Bitte schön Ferry .....

Und das war ein Zug aus Vorgarten? Ich habe mich weniger über Brosebandzüge am T an sich gewundert (obwohl ich zugebe, mich hier sichtlich getäuscht zu haben), als über die Tatsache, dass dafür an Wochenenden extra Züge aus Vorgarten nach Erdberg (und zurück) geschickt wurden. Der gezeigte 4495 könnte ja auch fix in Erdberg stationiert gewesen sein.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: N1 am 10. September 2020, 09:25:10
Am 1.1.1980 war 4495 jedenfalls laut Wiki (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Stationierung_Type_E1) in Vorgarten stationiert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Klingelfee am 10. September 2020, 09:43:10
Am 1.1.1980 war 4495 jedenfalls laut Wiki (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Stationierung_Type_E1) in Vorgarten stationiert.

Was aber nicht heißt, dass er im Mai 1980 in Erdberg beheimatet war. Auch damals soll es vorgekommen sein, dass Fahrzeuge aus welchem Grund auch immer kurzfristig auf anderen Dienststellen eingesetzt wurden.

Den genauen Grund wird man 40 Jahre später kaum mehr erfahren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: denond am 10. September 2020, 09:52:06
Brosebandzüge aus Vorgarten am T? Hast du dafür Belege? Warum hätte man diese Züge aufwendig jedes Wochenende nach Erdberg schicken sollen? Erdberg hatte genug eigene Züge für den T.

Zitat von: Ferry
Und das war ein Zug aus Vorgarten? Ich habe mich weniger über Brosebandzüge am T an sich gewundert (obwohl ich zugebe, mich hier sichtlich getäuscht zu haben), als über die Tatsache, dass dafür an Wochenenden extra Züge aus Vorgarten nach Erdberg (und zurück) geschickt wurden. Der gezeigte 4495 könnte ja auch fix in Erdberg stationiert gewesen sein.

Ferry, es geht nicht um besser wissen, irren oder in Frage stellen. Es gab damals ausschließlich Brosezüge in Vorgarten (da hat @N1 mit seiner Stationierungsangabe Recht), erst später, nach Auflassen des Bhf.es Vorgarten kamen die Brosezüge vorerst nach Speising und Rudolfsheim.

Damals war es Sitte, am Wochenende Einmann-Züge auf Linien einzusetzen, wo unter der Woche Züge mit Schaffnerbesetzung eingesetzt wurden. Ein Klassiker war damals die 2er-Linie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen für solche Einsätze von Einmann-Zügen.
So wurden auch damals Einmann-Züge von Rudolfsheim nach Hernals durch die Werkstätte nachts überstellt um an Samstagen, Sonn- und Feiertagen zum Beispiel auf Linie H2 und 43 so den Auslauf zu stellen. Danach wurden die Züge wieder nachts in ihre Heimatbahnhöfe rücküberstellt. Gleiches galt für Erdberg / Vorgarten. Da damals die Brose-Band-Einrichtungen allgemein in der Mini-Schaffner-Schule im Rahmen der Fahrer-Ausbildung gelehrt wurden, konnten auch Bedienstete, die ansonst nicht mit Brose-Zügen unterwegs waren, diese bedienen. Und vor allem gab es Bedienstete innerhalb der Werkstätte beim Verschub, die genau wußten, welche Linien/ Zielangaben auf den Brose-Bändern aufgebracht waren. Und so kam es halt auch zu solchen Einsätzen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 10. September 2020, 11:35:40
Offensichtlich hatte man diesen Gedanken schon bei der Anfertigung der Bänder im Hinterkopf, denn sonst wäre der T-Wagen nicht als einzige Nicht-Vorgartner Linie auf den Bändern gelandet.

https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Rollbandbelegungen
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 10. September 2020, 18:03:07
Damals war es Sitte, am Wochenende Einmann-Züge auf Linien einzusetzen, wo unter der Woche Züge mit Schaffnerbesetzung eingesetzt wurden. Ein Klassiker war damals die 2er-Linie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen für solche Einsätze von Einmann-Zügen.
So wurden auch damals Einmann-Züge von Rudolfsheim nach Hernals durch die Werkstätte nachts überstellt um an Samstagen, Sonn- und Feiertagen zum Beispiel auf Linie H2 und 43 so den Auslauf zu stellen. Danach wurden die Züge wieder nachts in ihre Heimatbahnhöfe rücküberstellt. Gleiches galt für Erdberg / Vorgarten.

Danke für die Erklärung! Das wusste ich wirklich nicht, aber es war natürlich klar, dass man damit den Einsatz von Schaffnern an Wochenenden ausdünnen konnte.

Gäbe es unseren Revisor noch, hätte er sich in dieser Sache sicher auch zu Wort gemeldet, um mir - einmal mehr! - eines der längst vergessenen Geheimnisse der Vergangenheit der Wiener Straßenbahn anzuvertrauen...  :)

@Bahnpetzi: nix für ungut, hast recht!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 106er am 10. September 2020, 18:15:22
Am 1.1.1980 war 4495 jedenfalls laut Wiki (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Stationierung_Type_E1) in Vorgarten stationiert.

Was aber nicht heißt, dass er im Mai 1980 in Erdberg beheimatet war. Auch damals soll es vorgekommen sein, dass Fahrzeuge aus welchem Grund auch immer kurzfristig auf anderen Dienststellen eingesetzt wurden.

Den genauen Grund wird man 40 Jahre später kaum mehr erfahren.

In Ergänzung zu denond: soweit ich mich erinnern kann, waren am T zu dieser Zeit (nach Abzug der B/b) unter der Woche (werktags) planmäßig Triebwagen mit Schaffner (L, L3, T2 etc.) eingesetzt, an den Wochenenden wurden die überzähligen schaffnerlosen Züge aus Vorgarten "geholt", um am Wochenende Personal zu sparen.

Quelle "Schienenverkehr aktuell" 6/79: "Seit Mittwoch, dem 18. April 1979, kann in Linie T das Auslangen ohne die Typen B/b gefunden werden (letzter Betriebstag 6. April, Schulferien vom 7.-17. April), Der Auslauf setzt sich somit aus 16:16 T2/L+c3/l (Montag bis Freitag, wenn Werktag) zusammen."

Quelle "Schienenverkehr aktuell" 5/79: "Auslauf Linie T (Erdberg): Mo-Fr 10:10 T2,L+c3,4,l und 6:6 B+b; Samstag 7:7 E1'+c2,3,4; Sonntag 7:7 E1'+c2,3,4" (Anmerkung: mit E1' wurden die E1-Geamatic bezeichnet; L3 sind interessanterweise nicht angeführt, dürften aber auch eingesetzt gewesen sein).
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 10. September 2020, 18:23:57
Am 1.1.1980 war 4495 jedenfalls laut Wiki (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Stationierung_Type_E1) in Vorgarten stationiert.
Genau so war es; Foto von Juli 1980.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bus am 10. September 2020, 18:31:01
Man rechnete wahrscheinlich auch, dass der T Wagen bestehen bleiben würde, oder? War da nicht der Bezirkskaiser der Totengräber?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 10. September 2020, 19:39:52
Man rechnete wahrscheinlich auch, dass der T Wagen bestehen bleiben würde, oder? War da nicht der Bezirkskaiser der Totengräber?
Ja, das wurde hier schon mehrfach erwähnt......
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 12. September 2020, 00:59:06
T1 405 + k6 1600 + k6 1571 erreicht vom Kärntner Ring kommend den Schwarzenbergplatz (Foto: Alfred Rosenkranz, Archiv Dr. Peter Standenat, 22.05.1973). Die letzten k6 wurden 1973 skartiert und die T1 verkehrten dann mit einem oder zwei m3 (m2) Beiwagen.

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 12. September 2020, 08:31:22
Der erste Beiwagen (1600) ist der letzte, also mit der höchsten Nummer. Er erinnert mich an den k7 (1500), den ich einmal als Fahrgast zufällig erwischte. Mir ist nämlich sofort aufgefallen, daß die Stufe gefehlt hat, das war das Unterscheidungsmerkmal im Inneren. Heute wundere ich mich, daß ich als Jugendlicher so aufmerksam war, daß mir so etwas aufgefallen ist. Aufnamen vom 1500 im Betrieb sind extrem selten!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 12. September 2020, 10:22:57
Eine qualitativ sehr gute Betriebsaufnahme von k7 1500 am T findest du unter https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=225.msg229670#msg229670 (https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=225.msg229670#msg229670).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 111 am 12. September 2020, 19:20:22
Der erste Beiwagen (1600) ist der letzte, also mit der höchsten Nummer. Er erinnert mich an den k7 (1500), den ich einmal als Fahrgast zufällig erwischte. Mir ist nämlich sofort aufgefallen, daß die Stufe gefehlt hat, das war das Unterscheidungsmerkmal im Inneren. Heute wundere ich mich, daß ich als Jugendlicher so aufmerksam war, daß mir so etwas aufgefallen ist. Aufnamen vom 1500 im Betrieb sind extrem selten!

Kein Wunder - als Jugendlicher und auch als Kind hat man den Kopf noch nicht so vollgefüllt mit den alltäglichen Dingen die man als Erwachsener so mit sich rumschleppt. Und außerdem, wenn man sich für die Materie interessiert, dann fallen einem eben auch Kleinigkeiten auf, die man sonst nie wirklich wahrnehmen würde! Am M 4078 ist mir zum Beispiel als Kind aufgefallen, dass die Lampen auf den Plattformen kleine Vorhänge zur Blendvermeidung für den Fahrer hatten - bei vielen anderen M-Wagen war hier bereits das Glas von innen verdunkelt. Welchem normalen Fahrgast wäre dies eigentlich aufgefallen?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 16. September 2020, 11:13:49
Der erste Beiwagen (1600) ist der letzte, also mit der höchsten Nummer.

Ursprünglich hatte er die Nummer 1530; mit dieser Nummer ist er heute Betriebsfahrzeug des WTM.

Die k6 wurden 1960 umnummeriert, um Platz für die Reihe c1 zu machen, die ihren bisherigen Bereich (1201-1259) für die neuen c3 freimachen musste. Umnummerierungen waren immer schon eine Spezialität der Wiener Straßenbahn!  :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Donaufelder am 17. September 2020, 21:21:42
Der erste Beiwagen (1600) ist der letzte, also mit der höchsten Nummer.

Ursprünglich hatte er die Nummer 1530; mit dieser Nummer ist er heute Betriebsfahrzeug des WTM.

Die k6 wurden 1960 umnummeriert, um Platz für die Reihe c1 zu machen, die ihren bisherigen Bereich (1201-1259) für die neuen c3 freimachen musste. Umnummerierungen waren immer schon eine Spezialität der Wiener Straßenbahn!  :)

Hatte man sow wenig Nummernkreise zur Verfügung? ???
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 17. September 2020, 21:30:00
Man wollte die c3, die mit 1101 begannen, weiternummerieren und da waren die c1 im Weg. Vermutlich hat man bei der Anschaffung der c1 nicht mit so einer großen Zahl an c3 gerechnet.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 04. November 2020, 23:33:18
Ein Stimmungsbild mit B 99 + b neben B 83 + b der Linie T in St. Marx/ Leberstraße (Foto: Maurits van den Toorn, 30.03.1978).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 05. November 2020, 06:58:04
Ein Stimmungsbild mit B 99 + b neben B 83 + b der Linie T in St. Marx/ Leberstraße (Foto: Maurits van den Toorn, 30.03.1978).

LG nord22
Ich glaube, im April 1979 waren dann die letzten Fahrten am T-Wagen mit den "Zischern".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 05. November 2020, 10:07:58
Ich glaube, im April 1979 waren dann die letzten Fahrten am T-Wagen mit den "Zischern".

Ja. Danach wurden sie am Freigelände in Simmering abgestellt, um zu Allerheiligen am 31.10.1979 und 2.11.1979  (nicht aber am 1.11.!)  als 71er-Einlagen noch einmal in Betrieb genommen zu werden. Wenn ich das richtig im Kopf habe, wurden 12 Züge bereitgestellt, von denen aber nur 10 tatsächlich eingesetzt wurden. Die Ausmusterung und Umbezeichnung in BH erfolgte dann per 5.11.1979.

Edit: Korrektur - die B waren letztmals am 30.10. und 31.10.1979 in Betrieb und da waren es nicht zehn, sondern nur drei Züge. Sorry für den Irrtum.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 05. November 2020, 10:45:44
Ich glaube, im April 1979 waren dann die letzten Fahrten am T-Wagen mit den "Zischern".



Edit: Korrektur - die B waren letztmals am 30.10. und 31.10.1979 in Betrieb und da waren es nicht zehn, sondern nur drei Züge. Sorry für den Irrtum.
Genau es waren die Nummern 52-1493, 91-1484 und 98-1499!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 13. November 2020, 20:51:02
Baustelle am Schottenring , das "Jonas Reinl" wird gerade gebaut und dafür müssen Gleisprovisorien gelegt werden.
Vom K 2518 gibt es aktuell auch ein Bild als Linie 71.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Katana am 13. November 2020, 21:11:17
Baustelle am Schottenring , das "Jonas Reinl" wird gerade gebaut und dafür müssen Gleisprovisorien gelegt werden.
Vom K 2518 gibt es aktuell auch ein Bild als Linie 71.
Du meinst sicher "Schottentor".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: darkweasel am 13. November 2020, 21:11:54
Baustelle am Schottenring , das "Jonas Reinl" wird gerade gebaut und dafür müssen Gleisprovisorien gelegt werden.
Vom K 2518 gibt es aktuell auch ein Bild als Linie 71.
Du meinst sicher "Schottentor".
Wie heißt denn die Verkehrsfläche, auf der sich der Zug befindet?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 13. November 2020, 21:15:23
Würde mich nicht wundern, wenn die Verkehrsfläche "Schottenring" heißt :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 13. November 2020, 21:16:24
Baustelle am Schottenring , das "Jonas Reinl" wird gerade gebaut und dafür müssen Gleisprovisorien gelegt werden.
Vom K 2518 gibt es aktuell auch ein Bild als Linie 71.
Du meinst sicher "Schottentor".
Wie heißt denn die Verkehrsfläche, auf der sich der Zug befindet?
Dort wo die Bäume beginnen würde ich Schottenring vermuten!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Katana am 13. November 2020, 21:19:46
Baustelle am Schottenring , das "Jonas Reinl" wird gerade gebaut und dafür müssen Gleisprovisorien gelegt werden.
Vom K 2518 gibt es aktuell auch ein Bild als Linie 71.
Du meinst sicher "Schottentor".
Wie heißt denn die Verkehrsfläche, auf der sich der Zug befindet?
Für den Öffi-Fahrgast ist das beim Schottentor, so wie es auch der Bildname besagt. Aber bei der Verkehrsfläche hast du natürlich recht.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 13. November 2020, 21:25:56
Am Liniensignal (Blechscheibe) sieht man schön den Platz für das kleine K, das durch die Klappe verdeckt ist. (für Linie TK)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Lint am 13. November 2020, 21:35:48
Baustelle am Schottenring , das "Jonas Reinl" wird gerade gebaut und dafür müssen Gleisprovisorien gelegt werden.
Vom K 2518 gibt es aktuell auch ein Bild als Linie 71.

Tolles Bild, danke fürs Zeigen!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Helga06 am 14. November 2020, 11:46:41
Baustelle am Schottenring , das "Jonas Reinl" wird gerade gebaut und dafür müssen Gleisprovisorien gelegt werden.
Vom K 2518 gibt es aktuell auch ein Bild als Linie 71.

Tolles Bild, danke fürs Zeigen!

Du hast mich jetzt mit der Nase darauf gestoßen und ein wahres Wort ausgesprochen. Es sind nur einige Wenige die immer wieder schöne und interessante Fotos einstellen. Leider liest man ganz selten ein Dankeswort, man sieht es als Selbstverständlichkeit an und reagiert nicht. Deshalb auch von mir (siehe Nase) ein ganz großes Dankeschön an alle die Fotos bringen. Danke, danke, danke.
Ein schönes Wochenende wünscht die/der Obige.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Z-TW am 14. November 2020, 12:44:46
Ja, da muss ich mich jetzt auch an der Nase nehmen - und sage hiermit vielen Dank für die Bilder!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Norbert Waltnerl am 14. November 2020, 13:15:43
Vielen Dank für die interessanten Bilder.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Halbstarker am 14. November 2020, 13:50:26
Es sind nur einige Wenige die immer wieder schöne und interessante Fotos einstellen. Leider liest man ganz selten ein Dankeswort, man sieht es als Selbstverständlichkeit an und reagiert nicht. Deshalb auch von mir (siehe Nase) ein ganz großes Dankeschön an alle die Fotos bringen. Danke, danke, danke.
Ein schönes Wochenende wünscht die/der Obige.
Gern geschehen!  ;D :))
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Katana am 17. November 2020, 20:44:20
Baustelle am Schottenring , das "Jonas Reinl" wird gerade gebaut und dafür müssen Gleisprovisorien gelegt werden.
Vom K 2518 gibt es aktuell auch ein Bild als Linie 71.

Tolles Bild, danke fürs Zeigen!
Wenigstens einer der sich bedankt und es nicht als selbstverständlich hin nimmt, das ich hier wertvolle Bilder veröffentliche.
Aber für manche ist diskutieren wichtiger, soll so sein, nur ohne mich.....

Danke für die Anregung, dass ich nach langem einmal was Positives zu historischen Fotos schreibe. Also:  :up:

Aber sieh es so: meine Maßstäbe sind hoch. Ich habe mich sogar einmal zu Michlmayr-Fotos kritisch geäußert.


Es sind nur einige Wenige die immer wieder schöne und interessante Fotos einstellen. Leider liest man ganz selten ein Dankeswort, man sieht es als Selbstverständlichkeit an und reagiert nicht.

Das ist der Nachteil, wenn ein Forum von guten Fotos dominiert ist. Da wirst du mit dem Danken nicht fertig und kommst in den Verdacht, dass du nur deinen Postingzähler hochtreiben willst.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Halbstarker am 18. November 2020, 08:31:48
Tolles Bild, danke fürs Zeigen!
Wenigstens einer der sich bedankt und es nicht als selbstverständlich hin nimmt, das ich hier wertvolle Bilder veröffentliche.
.....
Noch dazu von Einem, der (warum eigentlich?) moderiert ist.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 18. November 2020, 14:03:54

Aber ja, auch ich habe die Wahl, ich muss die Bilder hier nicht zeigen, aber ich kann.
Bitte zeige sie her! Ich kenne eigentlich gar kein schlechtes/uninteressantes Bild von dir. Wer es nicht sehen will, soll eben wegschauen oder drüberscrollen!   ::)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: SheepJoe am 18. November 2020, 14:27:34

Aber ja, auch ich habe die Wahl, ich muss die Bilder hier nicht zeigen, aber ich kann.
Bitte zeige sie her! Ich kenne eigentlich gar kein schlechtes/uninteressantes Bild von dir. Wer es nicht sehen will, soll eben wegschauen oder drüberscrollen!   ::)

Sehe ich auch so  :up: :up: :up:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Operator am 24. November 2020, 13:57:45
Kurz vor dem Ausscheiden der Type L1 aus dem Linienverkehr, kam es nochmals zu solchen Zugsbildungen.
Die Regel waren L1-c2 Mischzüge auf dieser Linie, nachdem die c2-Beiwagen vermehrt für die Type L und E1 gebraucht wurden, kamen auch wieder m2/3 Beiwagen zum Einsatz.
Hier St.Marx Linie T fotografiert von K.Holzinger
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Hawk am 24. November 2020, 18:38:58
Schönes Foto!  :up:

Danke sehr!  :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Norbert Waltnerl am 26. November 2020, 13:07:04
Gleichgültig! Das bzw. die Bilder sind interessant und schön.
Vielen Dank dafür.
Weiter so —- wenn möglich.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Halbstarker am 26. November 2020, 19:24:47
Ja, allein die alte Endschleife St. Marx mit einem Bruchteil des heutigen Autoverkehrs ist interessant.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 03. Januar 2021, 10:55:00
Wer weiß es noch genau?
Fuhr als letzter Zug in der Landtrasser Hauptstraße der J nach Erdberg oder der T nach St. Marx?
Und fuhr der letzte T vor 37 Jahren noch in die Schleife St. Marx oder hat er gleich am Ende der Landtraßer Hauptstraße eingezogen?

Gibt es Fotos vom letzten blauen T?

Eigenartigerweise hat man dem letzten J damals mehr Aufmerksamkeit geschenkt (zB Falterartikel und Fotos), aber der T dürfte
ohne großes Aufsehen eingestellt worden sein. Also hat wer Bildmaterial von damals?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 106er am 04. Januar 2021, 19:14:30
Wer weiß es noch genau?
Fuhr als letzter Zug in der Landtrasser Hauptstraße der J nach Erdberg oder der T nach St. Marx?
Und fuhr der letzte T vor 37 Jahren noch in die Schleife St. Marx oder hat er gleich am Ende der Landtraßer Hauptstraße eingezogen?

Gibt es Fotos vom letzten blauen T?

Eigenartigerweise hat man dem letzten J damals mehr Aufmerksamkeit geschenkt (zB Falterartikel und Fotos), aber der T dürfte
ohne großes Aufsehen eingestellt worden sein. Also hat wer Bildmaterial von damals?

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Z-TW am 05. Januar 2021, 09:10:09

Eigenartigerweise hat man dem letzten J damals mehr Aufmerksamkeit geschenkt (zB Falterartikel und Fotos), aber der T dürfte
ohne großes Aufsehen eingestellt worden sein.

Der letzte J nach Ottakring wurde in der Erdbergstraße aufgehalten - das Personal bekam ein großes Mohnweckerl-J geschenkt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Erdberg am 05. Januar 2021, 09:20:15

Eigenartigerweise hat man dem letzten J damals mehr Aufmerksamkeit geschenkt (zB Falterartikel und Fotos), aber der T dürfte
ohne großes Aufsehen eingestellt worden sein.

Der letzte J nach Ottakring wurde in der Erdberger Straße aufgehalten - das Personal bekam ein großes Mohnweckerl-J geschenkt.

die Straße heißt "Erdbergstraße".
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: SLB O-BUS am 05. Januar 2021, 09:26:13
Der letzte J nach Ottakring wurde in der Erdbergstraße nicht aufgehalten und das Personal bekam auch kein Mohnweckerl. Ich muss es wissen, da ich der Fahrer der letzten Blauen J nach Ottakring war. Es gab einige Fotohalte die ich auf meine Kappe nahm im einzustellenden Streckenteil.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Z-TW am 05. Januar 2021, 09:32:44
die Straße heißt "Erdbergstraße".

Danke - ausgebessert!
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 05. Januar 2021, 14:30:34

Laut Falterartikel war der letzte J-Wagenfahrer ein Fritz Garo, der dürfte aber vermutlich nicht mehr am Leben sein oder knapp 96.

@SLB O-BUS: Wie war das damals, hat man sich im Expedit ausgesucht wer mit der letzten Blauen fährt oder wurde einfach so der Dienstplan eingeteilt und
man kam zufällig dran?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 05. Januar 2021, 15:24:10
Oft ist da ein "Vollstrecker" gekommen, irgend ein höherer Dienst, der sich das gegeben hat. Der hat den eingeteilten Fahrer abgelöst und den Zug für die letzte Runde übernommen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Gast1090 am 06. Januar 2021, 00:14:20

Laut Falterartikel war der letzte J-Wagenfahrer ein Fritz Garo, der dürfte aber vermutlich nicht mehr am Leben sein oder knapp 96.

@SLB O-BUS: Wie war das damals, hat man sich im Expedit ausgesucht wer mit der letzten Blauen fährt oder wurde einfach so der Dienstplan eingeteilt und
man kam zufällig dran?

Laut Verstorbenensuche wurde Fritz Garo (geb. 1925) am 04.01.1996 am Wiener Zentralfriedhof bestattet. 
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: win22 am 06. Januar 2021, 00:25:25
Interessant die Suche. Ich hoffe ich komme nicht vom Thema ab aber weiss wer ab wann die letzte Blaue für "Höhere" interessant wurde?

Ich denke die Einstellungen in den 50er und 60er Jahren hat das "normale" Fahrpersonal laut Dienstplan und Zufallsprinzip gemacht,
die VIP-Fahrt der letzten Blauen durch "Höhere" dürfte erst später in den 1980ern in Mode gekommen sein.

Gibt es da noch Zeitzeugen oder verifizierte Überlieferungen?
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: nord22 am 18. Februar 2021, 09:31:45
Ein K +  kx Zug der Linie T fährt über eine Behelfsbrücke während des Baus des "Jonas-Reindls" (Foto: Slg. Marschner, 1960).

LG nord22
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 18. Februar 2021, 09:59:41
Schon damals hat man das liebe (oft nicht einmal vorhandene!) Geld im Boden vergraben!  :down:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 18. Februar 2021, 10:41:29
Schon damals hat man das liebe (oft nicht einmal vorhandene!) Geld im Boden vergraben!  :down:

Heute bröselt das Reindl fröhlich vor sich hin und man hat nicht das Geld und nicht den Mut, um es zu sanieren.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: hema am 18. Februar 2021, 20:15:00
Zuschütten!   :lamp:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Tramwayhüttl am 19. Februar 2021, 12:42:04
Nein, das Jonasreindl stellt (in saniertem Zustand) die Verkehrsarchitektur und zeitlose Eleganz der frühen 60er Jahre dar und ist in meinen Augen sehr erhaltenswert.
Dass dass das Bauwerk vernachlässigt, heruntergekommen, zugestellt und entfeinert wurde, steht auf einem anderen Blatt.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 19. Februar 2021, 12:59:11
Wenn dem so ist, dann renovieren. Und Geld für eine Verbindung zwischen Währinger Straße und Universitätsstraße einplanen. Das erhöhte die Flexibilität beträchtlich, auch wenn man keine Linie drüberführte.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: E1-4774 am 19. Februar 2021, 13:08:22
Zuschütten!   :lamp:
Was ist denn das für ein blöder Vorschlag?  :bh:
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 19. Februar 2021, 15:28:49
Zuschütten!   :lamp:
Was ist denn das für ein blöder Vorschlag?  :bh:

Das ist ein Ausbruch des schon selten werdenden Wiener Fatalismus, leider versteht man die feine Klinge fast nicht mehr.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 19. Februar 2021, 15:51:59
Wenn dem so ist, dann renovieren. Und Geld für eine Verbindung zwischen Währinger Straße und Universitätsstraße einplanen. Das erhöhte die Flexibilität beträchtlich, auch wenn man keine Linie drüberführte.

Sollte man das Reindl irgendwann von Grund auf sanieren, wird man diese Verbindung ohnehin brauchen, um die Straßenbahn zumindest in die Nähe des Rings zu führen. Nachher könnte man sie dann einfach belassen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: diogenes am 19. Februar 2021, 16:28:13
Wäre so auch gut :)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Ferry am 22. Februar 2021, 13:50:59
Sollte man das Reindl irgendwann von Grund auf sanieren, wird man diese Verbindung ohnehin brauchen, um die Straßenbahn zumindest in die Nähe des Rings zu führen. Nachher könnte man sie dann einfach belassen.

Na na nix, da könnt' ja jemand auf die Idee kommen, über diese Verbindung eine Linie von der Währinger Straße direkt über den Ring durchzubinden! Das geht selbstverständlich nicht - da könnt' ja jeder kommen...

Wenn das Reindl jemals saniert wird, werden 37 und 42 zusammengelegt, der 40er wird durch den bis Herbeckstaße verlängerten Neuner ersetzt und 38 und 41 werden bis Marsanogasse umgeleitet. In die Stadt gibt es ab Gürtel einen SEV mit Bussen. So wie immer halt.  ;)
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: Bahnpetzi am 22. Februar 2021, 14:02:44
Sollte man das Reindl irgendwann von Grund auf sanieren, wird man diese Verbindung ohnehin brauchen, um die Straßenbahn zumindest in die Nähe des Rings zu führen. Nachher könnte man sie dann einfach belassen.

Na na nix, da könnt' ja jemand auf die Idee kommen, über diese Verbindung eine Linie von der Währinger Straße direkt über den Ring durchzubinden! Das geht selbstverständlich nicht - da könnt' ja jeder kommen...

Wenn das Reindl jemals saniert wird, werden 37 und 42 zusammengelegt, der 40er wird durch den bis Herbeckstaße verlängerten Neuner ersetzt und 38 und 41 werden bis Marsanogasse umgeleitet. In die Stadt gibt es ab Gürtel einen SEV mit Bussen. So wie immer halt.  ;)

Eventuell könnte man den 38 mit dem 41 ebenfalls zusammenlegen wie beim 37 mit dem 42 zusammen.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 22. Februar 2021, 19:23:57
Wenn das Reindl jemals saniert wird, werden 37 und 42 zusammengelegt, der 40er wird durch den bis Herbeckstaße verlängerten Neuner ersetzt und 38 und 41 werden bis Marsanogasse umgeleitet. In die Stadt gibt es ab Gürtel einen SEV mit Bussen. So wie immer halt.  ;)
Eventuell könnte man den 38 mit dem 41 ebenfalls zusammenlegen wie beim 37 mit dem 42 zusammen.
Sogar bei einem Provisorium sollte man bei Linienzusammenlegungen auf die Fahrgastzahlen achten. Sinnlose Kapazitäten am 42 41 spazieren zu führen ist halt nicht das Gelbe vom Ei.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: 95B am 22. Februar 2021, 19:37:41
37 und 42 waren schon einmal baustellenbedingt (über den Gürtel) zusammengelegt. Das hat gut funktioniert.
Titel: Re: Linie T (1945-1984)
Beitrag von: haidi am 22. Februar 2021, 20:30:18
37 und 42 waren schon einmal baustellenbedingt (über den Gürtel) zusammengelegt. Das hat gut funktioniert.
War ein Tippfehler meinerseits, 42 auf 41 korrigiert.