Autor Thema: Linie 12  (Gelesen 89200 mal)

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38ger

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Re: Linie 12
« Antwort #435 am: 01. Februar 2022, 23:28:46 »
Häuser werden auch dort errichtet, wo rechts und links daneben schon Häuser stehen, selbst wenn daneben in der Straße Fahrleitungs- und Beleuchtungsdrähte befinden. Und auch auf Grundstücken direkt neben Alleen. Da werden gerade Probleme herbeifantasiert, wo es keinerlei Probleme gibt!
Und im Gegensatz zu einer Straßenbahn durch die Seestadt hätten beim 12er ja nur die Stationen bei der Nordwestbahnstraße und der Dresdner Straße jeweils zur Hälfte ihr Einzugsgebiet im ehem. Nordwestbahnhof. Die dreizehn/vierzehn Stationen westlich und die Stationen östlich des ehem. Nordwestbahnhofs sind ja jetzt schon zur Gänze bzw. zum Großteil besiedelt.
Und die Errichtung einer Verbindung von Wallensteinstraße und Traisengasse wäre ja auch für Radfahrer und Fußgänger wichtig, das Areal stellt derzeit eine Trennung der Gebiete westlich der Nordwestbahnstraße und der Gebiete östlich der Dresdner Straße dar. Die Distanz zwischen Taborstraße und Hellwagstraße beträgt über 1,2 km. Eine querende Fuß- und Radwegverbindung entlang der Linie 12 wäre ebenso sinnvoll wie die Straßenbahn selbst!

denond

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Re: Linie 12
« Antwort #436 am: 01. Februar 2022, 23:48:16 »
Wie stellst du dir das genau vor? Dass man das Areal planiert und gleich die Bimstrecke inkl. Oberleitungen etc. errichtet, noch bevor überhaupt der erste Baukran steht und das erste Rohr verlegt wurde? Fährt der 12er dann etwa jahrelang mitten durch die Großbaustelle, vorbei an der Baugrube?

  :-X

Sind zwar damals im Baubereich mit verminderter Geschwindigkeit dort unterwegs gewesen, aber immerhin: Die Linie 26 war vor allem Anderen da. Beeindruckend auf dieser Strecke die zwei weißen Brücken über div. Meeresarme und dann durch den Tunnel zum hauptbahnhof...   Eine super Strecke!

Katana

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Re: Linie 12
« Antwort #437 am: 02. Februar 2022, 00:09:25 »
Häuser werden auch dort errichtet, wo rechts und links daneben schon Häuser stehen, selbst wenn daneben in der Straße Fahrleitungs- und Beleuchtungsdrähte befinden. Und auch auf Grundstücken direkt neben Alleen. Da werden gerade Probleme herbeifantasiert, wo es keinerlei Probleme gibt!
Wir wissen, dass bewohnte Wohnungen ausgemalt werden können. Trotzdem werden wird das in Neubauten zu einem Zeitpunkt gemacht, wo noch kein Boden verlegt ist. Wieso? Weil es einfacher ist! Und seien wir uns doch ehrlich: Bei der U2 wird kritisiert, dass sie vorzeitig fertig war und beim 12er will man es bewusst so machen? Für zwei Züge in der Früh und zwei am Abend? Ist das nicht inkonsequent?

haidi

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Re: Linie 12
« Antwort #438 am: 02. Februar 2022, 00:31:40 »
Und seien wir uns doch ehrlich: Bei der U2 wird kritisiert, dass sie vorzeitig fertig war und beim 12er will man es bewusst so machen? Für zwei Züge in der Früh und zwei am Abend? Ist das nicht inkonsequent?
Seien wir uns ehrlich, es wurde nicht kritisiert, dass die U2 schon vorher gebaut wurde, sondern dass über viele, viele Monate die Strecke praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit betrieben wurde, was sehr viel Geld gekostet hat, das wo anders dringend gebraucht wurde, z.B. Gleiserneuerungen. Das war nichts anderes als Werbung für die die rote Stadtregierung um Kosten, die die Inseraten- und Umfragekampagnen der Kurz-Blase bei Weitem überstiegen haben.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

38ger

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Re: Linie 12
« Antwort #439 am: 02. Februar 2022, 02:33:43 »
Häuser werden auch dort errichtet, wo rechts und links daneben schon Häuser stehen, selbst wenn daneben in der Straße Fahrleitungs- und Beleuchtungsdrähte befinden. Und auch auf Grundstücken direkt neben Alleen. Da werden gerade Probleme herbeifantasiert, wo es keinerlei Probleme gibt!
Wir wissen, dass bewohnte Wohnungen ausgemalt werden können. Trotzdem werden wird das in Neubauten zu einem Zeitpunkt gemacht, wo noch kein Boden verlegt ist. Wieso? Weil es einfacher ist! Und seien wir uns doch ehrlich: Bei der U2 wird kritisiert, dass sie vorzeitig fertig war und beim 12er will man es bewusst so machen? Für zwei Züge in der Früh und zwei am Abend? Ist das nicht inkonsequent?

Nein, ist es nicht, weil der 12er an beiden Enden von vornherein in dicht besiedeltem Gebiet fahren würde, während in der Seestadt zunächst wirklich nichts war. Der Verkehrswert des 12ers wäre auch ohne Besiedelung des Nordwestbahnhofes schon fast so hoch, wie danach. Wobei ich da von der Endstation Vorgartenstraße ausgehe.

abc

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Re: Linie 12
« Antwort #440 am: 02. Februar 2022, 07:30:53 »
Das Bekritteln der Nörgler ist nicht notwendigerweise nur ein Zeichen von Arroganz, sondern auch eine letztendlich durchaus nachvollziehbare Haltung. Denkst du, mir geht es nicht gegen den Strich, dass viel zu wenig auf die Straßenbahn gesetzt wird? Nur finde ich dieses pausenlose Schwarzmalen und rechthaberische Heruntermachen jedes nur erdenklichen Projekts und der Stadtregierungspartei selbst nur mehr zum Kopfschütteln. Bei manchen Usern entsteht sogar der Eindruck, als würden sie es sich in ihrer Verbittertheit geradezu wünschen, dass keine Projekte umgesetzt werden, damit sie sich in ihrer angefressenen Einstellung ggü. der SPÖ bestätigt fühlen dürfen. Und wenn es am Ende doch anders kommt, verweist man eben auf die miserable Umsetzung. Hauptsache man selbst behält am Ende recht... ::)

Wie wär's denn mal, die Nörgler vom Gegenteil zu überzeugen, und mal ein Bim-Projekt...

1) tatsächlich umzusetzen (daran scheitert es bei den meisten "Projekten"),
2) sinnvoll ins Netz zu integrieren (statt irgendwo im Wohngebiet bzw. hinterm Mistplatz zu verenden),
3) das Quartier städtebaulich auf die Bim auszurichten und
4) es so fertigzustellen, dass die ersten Bewohner/innen es nutzen können?

Es ist ja nicht so, dass das Nörgeln völlig aus der Luft gegriffen ist. Aber wenn uns selbst die straßenbahnfreundlicheren Teile der sPÖ erklären, es geht auf gar keinen Fall, dass man in einem neuen Stadtgebiet zuerst die Bim baut, ist wohl Hopfen und Malz verloren.

damit die Bauarbeiter mit dem 12er zur Baustelle und wieder heim fahren können und sich die Kranfahrer mit der Oberleitung herumgfretten müssen.

Stimmt, deshalb ist auch noch nie direkt neben einer vorhandenen Straßenbahnlinie ein Haus gebaut worden. Sobald eine Bim gebaut ist, muss die Stadtentwicklung entlang der befahrenen Trasse eingestellt werden.

Man schaue man ins Nordbahnviertel, was an der Westseite der Bruno-Marek-Allee seit dem Zeitpunkt der Eröffnung passiert ist. Und das ist ja nur ein besonders auffälliges Beispiel, Einzelvorhaben gibt es seit Jahr und Tag direkt neben Straßenbahnstrecken. Es gibt auch verdächtig viel Nachkriegsbebauung an Straßen, durch die seit über hundert Jahren eine Straßenbahn fährt.

Klingelfee

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Re: Linie 12
« Antwort #441 am: 02. Februar 2022, 08:13:07 »
Wobei man muss ja nicht unbedingt die Strecke komplett ausbauen. Es würde ja schon reichen, wenn man die Schienen verlegt, damit man nach Fertigstellung der Wohnbauten nicht noch 6-12 Monate zusätzlich auf die Straßenbahn warten muss.

Während den Bauarbeiten ist die Straßenbahn oft sehr wohl ein Hindernis, bzw bringt es auch nicht, wenn die Züge dann dauernd von Baufahrzeugen behindert wird.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Vento66

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Re: Linie 12
« Antwort #442 am: 02. Februar 2022, 20:03:45 »
Als das "Stadioncenter" am Olympiaplatz gebaut wurde, fuhr die Stassenbahn "unter" der Baustelle durch. Der Überhang über der jetzigen Busspur wurde im laufenden Betrieb der Straßenbahn gebaut.