Straßenbahn Wien > Zukunftsperspektiven

[ORF]: Bim-Fahrgäste als Paketboten

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Bus:
Wo in Wien ist das Strassenbahnnetz flächendeckend? Hat man bei den WL noch eine Karte von 1935 hängen?  :o

Vento66:
Hat hier vielleicht jemand einen Artikel vom 1.April vorzeitig veröffentlicht?

95B:
Es handelt sich dabei wohl um ein gefördertes Forschungsprojekt. Da darf man die Inhalte nicht allzu ernst nehmen. ;)

Katana:

--- Zitat von: Bus am 11. August 2021, 19:28:43 ---Wo in Wien ist das Strassenbahnnetz flächendeckend?

--- Ende Zitat ---
Das kann man auch so interpretieren, dass es Aspern, Stammersdorf, Strebersdorf, Grinzing, Neuwaldegg, Hütteldorf, Rodaun und Kaiserebersdorf erreicht. Wenn ich eine Linie zwischen den Endstationen ziehe, ist die umschlossene Fläche schon recht groß.
Und wieso will man das Ganze auf das Straßenbahnnetz beschränken? Kann vielleicht das gesamte Öffi-Netz gemeint sein? Wenn man U- und S-Bahn sowie Bus ausschließt, wäre das aberwitzig. Ich tippe auf einen journalistischen Fehler.


Nachträgliche Ergänzung:
Das Lesen der Presse, diesmal ein kostenloser Artikel, hilft:

--- Zitat ---Wiener Linien: Fahrgäste sollen Pakete zustellen
[... ] Die Treibhausgase, die Zusteller mit ihren Fahrzeugen verursachen, könnte man bis zu einem gewissen Grad einsparen, indem auch Pakete mit dem öffentlichen Verkehr transportiert werden. Ideen und Projekte dazu gibt es schon länger – die Wiener Linien testeten etwa schon von 2005 bis 2007 mit der „Güterbim“ innerbetriebliche Transporte. 2019 wurde auch in Frankfurt am Main ein Pilotprojekt gestartet, bei dem Pakete in der Innenstadt mit der Straßenbahn zu einem Verteilerpunkt geführt und von dort per Lastenrad zu den Empfängern gebracht werden.

Der Plan der Wiener Linien, der gemeinsam mit Fraunhofer Austria getestet wird, geht aber weiter – dass nicht Paket-Straßenbahnen zu einem Knotenpunkt fahren, sondern dass die Wege der Fahrgäste einfach zu Verteilfahrten umgewidmet werden.

Möglich gemacht werden soll das über eine App. Sie soll die Wege eines Fahrgasts im öffentlichen Verkehr analysieren und dann Pakete vorschlagen, die genau auf diesem Weg transportiert werden sollen. Mittels QR-Code soll man sie bei eigenen Boxen abholen und auch wieder abgeben können.

Bezahlung oder Gutschein?
Aber warum sollten Fahrgäste das machen? Genau das wird nun zwei Monate lang online abgefragt. Ob es etwa eine Bezahlung geben soll oder ob auch Gutscheine oder Ermäßigungen bei anderen Unternehmen motivieren würden. Gleichzeitig prüfen Wiener Linien und Fraunhofer-Institut, welche Art von Boxen man verwenden könnte – und ob man auf bereits bestehende Infrastruktur zurückgreifen kann. Geklärt werden muss aber noch viel mehr, etwa, zu welcher Zeit ein Transport überhaupt sinnvoll ist – in überfüllten Straßenbahnen wohl nicht.

Bis Mai 2022 soll das Forschungsprojekt laufen. „Und dann“, sagt Wiener-Linien-Sprecherin Lisa Schmid, „schauen wir, wo es Potenzial gibt.“ Dass man aber groß ins Logistikgeschäft einsteigt, ist eher unwahrscheinlich. „Der Hauptfokus bleibt, dass unsere Fahrgäste gut ans Ziel kommen.“

--- Ende Zitat ---
Wie im ORF-Artikel kein Wort davon, dass die Pakete nur mit der Straßenbahn befördert werden sollen. Aber Klarheit, dass es sich um ein Forschungsprojekt handelt.

Schienenchaos:
Wenn man doch nur ähnlich viel Energie in die Verbesserung der Beförderungsqualität und des Komforts für die Fahrgäste investieren würde.  :-\

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