Straßenbahn Wien > Zukunftsperspektiven

Linie 29

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marq:
Vielleicht noch ergänzend:

Derzeit fährt ja die Linie 2 umgeleitet über meinen Alternativvorschlag von Schwedenplatz bis Wallensteinplatz und danach den aktuell nötigen Umweg über die Klosterneuburger Straße zum Friedrich Engels Platz. Die Fahrzeit zwischen Wallensteinplatz und Taborstraße beträgt etwa 6 Minuten, zwischen Wallensteinplatz und Schwedenplatz etwa 11 Minuten. Zwischen Friedrich Engels Platz und Schwedenplatz würde die Linie 29 auf der alternativen Route über Rauscherstraße-Nordbahnstraße-Am Tabor-Heinestraße also etwa 17-18 Minuten benötigen, was nach meiner Rechnung kaum mehr wäre als über die Neubaustrecke in der Oberen Augartenstraße die aber weniger attraktiv wäre und teuer in der Errichtung wäre. Zwischen Wallensteinplatz und Taborstraße benötigt aktuell der 5B 5 Minuten über die Obere Augartenstraße. Da brächte die Neubaustrecke kaum einen Mehrwert und würde vielleicht sogar dazu führen, dass man die Station Malzgasse auflässt, falls man den 5B ersetzt und die Strecke zum Praterstern anstelle Schwedenplatz führen sollte. Die Fahrzeiten kann man derzeit auf anachb überprüfen. Für die gesamte Strecke von Schwedenplatz bis Friedrich Engels Platz kann man in etwa die Dauer beim 33er zwischen Friedrich Engels Platz und Wallensteinplatz nehmen und mit der aktuellen Ersatzstrecke der Linie 2 zwischen Schwedenplatz und Wallensteinplatz addieren. Insgesamt rechne ich eher mit 18 Minuten als mit 17, aber das ist immer noch sehr flott.

Hier nochmal in Kürze die Fahrtdauer mit dem alternativen 29er:

Friedrich Engels Platz-Wallensteinplatz: 6-7 Minuten, künftig durch die neue Station Stromstraße minimal länger
Wallensteinplatz-Taborstraße: 6 Minuten (Wallensteinplatz-Rauscherstraße-Nordwestbahnstraße-Am Tabor-Heinestraße-U2 Taborstraße)
Wallensteinplatz-Schwedenplatz: 11 Minuten
Taborstraße-Schwedenplatz: 4-5 Minuten (U2 Taborstraße-Karmeliterplatz-Gredlerstraße/Marienbrücke-Schwedenplatz)
Gesamt etwa 17-18 Minuten Fahrtzeit zwischen Friedrich Engels Platz zum Schwedenplatz (ohne Haltestelle Stromstraße), was in etwa der derzeitigen Linie 2 (nicht umgeleitet) entspricht. Auch vom Wallensteinplatz gelangt man in 11 Minuten zum Schwedenplatz, was in etwa der Verbindung 5-U4 entspricht, jedoch umsteigefrei möglich wäre.
Weitere positive Aspekte sind mMn: Die Strecke zwischen Jägerstraße und Heinestraße am 5B würde durch diese Linienführung des 29ers auch entlastet werden, ebenso wie der 31er und ein weiteres Plus wäre, man nimmt im Vergleich zur Strecke über die Obere Augartenstraße auch noch die Heinestraße mit, selbst bei einer Führung zum Schwedenplatz und verkürzt zusätzlch die Verbindung zwischen Heinestraße und Wallensteinpatz von 7 Minuten mit dem 5B auf 5 Minuten mit dem alternativen 29er. Positiv wäre auch, dass man den 5B nicht neu führen müsste und er ein wichtige Verbindung für Karmeliter-, Rembrandt- und Volkertviertel bleiben würde und der 29er zwischen Wallensteinplatz und Schwedenplatz mit der 21er Strecke bei Taborstraße/Heinestraße in beide Richtungen eine zusätzliche Kurzführungsmöglichkeit zur Schleife beim Wallensteinplatz bzw zum Bf Brigittenau hätte. So könnte man auch vielleicht noch besser argumentieren, warum man die 21er Strecke belassen sollte und im Falle von Störungen noch besser gegensteuern. Hinzu kommt, dass durch die Verlegung der Station Rebhanngasse auf der Linie 2, die ohnehin vorgesehen ist, man auch die Schleife Bruno Marek Allee für Kurzführungen Richtung Am Tabor vom Schwedenplatz kommend nutzen könnte. Über diese Schleife könnte man auch Garnituren zwischen O,12,2 und dem stadteinwärtigen Teil der Linie 29 hin und herschicken im Notfall und im Norden hat man sowieso den Bf Brigittenau für den nördlichen Teil des 29ers, womit man mMn von Am Tabor gar keine zusätzliche Schleife in die Nordbahnstraße von Bruno Marek Allee kommend benötigen würde. Es wäre also die Linie 29 mMn mit der Abbiegenöglichkeit am Wallensteinplatz und dem Umbau der dortigen Schleife möglich und man müsste keine beinahe 600 Meter in der oberen Augartenstraße mit Schleife in die Taborstraße bauen. Die Stationen müsste man sich mMn noch genauer anschauen, aber das müsste man bei Gaussplatz und Obere Augartenstraße auch und ab U2 Taborstraße sowieso.

Hauptbahnhof:
Eine Engstelle bei der realistischeren und meiner Meinung nach sinnvolleren Führung via Obere Augartenstraße ist die Kreuzung Taborstraße/Obere Augartenstraße. Besonders die Situierung der Hst. in Fahrtrichtung Schwedenplatz/Praterstern ist nicht einfach.

Eine Überlegung wäre es, dort keine Autos mehr fahren zu lassen.
In FR Norden wird via Castellezgasse - Große Stadtgutgasse (Einbahn drehen) gefahren. In Richtung Schwedenplatz via Große Sperlgasse - Große Pfarrgasse (Einbahn drehen). So sollte beim U2-Abgang genug Platz für die Bim-Haltestelle samt Einhaltung der Kurvenradien für ein Gleisdreieck sein.

marq:

--- Zitat von: Hauptbahnhof am 15. Juli 2024, 12:22:22 ---Eine Engstelle bei der realistischeren und meiner Meinung nach sinnvolleren Führung via Obere Augartenstraße ist die Kreuzung Taborstraße/Obere Augartenstraße. Besonders die Situierung der Hst. in Fahrtrichtung Schwedenplatz/Praterstern ist nicht einfach.

Eine Überlegung wäre es, dort keine Autos mehr fahren zu lassen.
In FR Norden wird via Castellezgasse - Große Stadtgutgasse (Einbahn drehen) gefahren. In Richtung Schwedenplatz via Große Sperlgasse - Große Pfarrgasse (Einbahn drehen). So sollte beim U2-Abgang genug Platz für die Bim-Haltestelle samt Einhaltung der Kurvenradien für ein Gleisdreieck sein.

--- Ende Zitat ---

Das ist für den Zulieferverkehr für die Geschäfte nicht unproblematisch, da müssten auch in diesen Gassen Parkplätze weichen. Da kann ich mir schon die nächsten Anrainerproteste und diesmal auch der Vertretungen der Gewerbetreibenden vorstellen. Die Strecke via Obere Augartenstraße sieht nur am Plan schöner aus mMn. Außerdem bietet sie null Mehrwert zu einer Führung über die 31er Strecke zum Schottenring und weiter zum Schwedenplatz und eventuell weiter zum Praterstern und kostet nur eine Stange mehr Geld. Bei dieser Variante (so fuhr der 71er beim U2 Ersatzverkehr) wäre nur am Schwedenplatz in Fahrtrichtung Salztorbrücke am Gehsteig zum Busbahnhof eine Station nötig, die mit minimalem Aufwand hergestellt werden könnte. Diese Variante hätte den zusätzlichen Vorteil dass sie sowohl als Ersatzstrecke für U1-Schwedenplatz-Praterstern als auch U2Schottenring-Praterstern und U4 Schottenring-Schwedenplatz als Entlastung und Störungsersatz dienen könnte und die Heinestraße würde man auch wieder mitnehmen und die 21er Strecke nicht nur zum Betriebsgleis verkommen lassen. Würde mir persönlich sogar am allerbesten gefallen und wäre wohl bei den Baukosten am Günstigsten mMn, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob seitens der Stadt Wien eine Reaktivierung der 21er Strecke gewünscht ist, immerhin wird seit Jahren das Volkertviertel und der Teil bei der Heinestraße des Afrikanerviertels total vernachlässigt, denn schon beim U2 Bau hat man die Station zur Kreuzung mit der Oberen Augartenstraße und unter den Donaukanal gelegt anstelle bei der Heinestraße eine Station zu errichten.
Edit: irrtümlich Schottenring anstelle Donaukanal geschrieben.

60er:

--- Zitat von: Hauptbahnhof am 15. Juli 2024, 12:22:22 ---Eine Engstelle bei der realistischeren und meiner Meinung nach sinnvolleren Führung via Obere Augartenstraße ist die Kreuzung Taborstraße/Obere Augartenstraße. Besonders die Situierung der Hst. in Fahrtrichtung Schwedenplatz/Praterstern ist nicht einfach.
--- Ende Zitat ---
Da, wo sich heute die Bushaltestelle des 5B befindet, ist reichlich Platz für eine Straßenbahnhaltestelle.

Ich möchte daran erinnern, dass diese Strecke bereits 2008 geplant war und von den Betonköpfen quasi in letzter Sekunde abgeblasen wurde. Damals wäre das Geld dafür aus dem Budget für die U2 gekommen.

Klingelfee:

--- Zitat von: marq am 15. Juli 2024, 14:30:46 ---
--- Zitat von: Hauptbahnhof am 15. Juli 2024, 12:22:22 ---Eine Engstelle bei der realistischeren und meiner Meinung nach sinnvolleren Führung via Obere Augartenstraße ist die Kreuzung Taborstraße/Obere Augartenstraße. Besonders die Situierung der Hst. in Fahrtrichtung Schwedenplatz/Praterstern ist nicht einfach.

Eine Überlegung wäre es, dort keine Autos mehr fahren zu lassen.
In FR Norden wird via Castellezgasse - Große Stadtgutgasse (Einbahn drehen) gefahren. In Richtung Schwedenplatz via Große Sperlgasse - Große Pfarrgasse (Einbahn drehen). So sollte beim U2-Abgang genug Platz für die Bim-Haltestelle samt Einhaltung der Kurvenradien für ein Gleisdreieck sein.

--- Ende Zitat ---

Das ist für den Zulieferverkehr für die Geschäfte nicht unproblematisch, da müssten auch in diesen Gassen Parkplätze weichen. Da kann ich mir schon die nächsten Anrainerproteste und diesmal auch der Vertretungen der Gewerbetreibenden vorstellen. Die Strecke via Obere Augartenstraße sieht nur am Plan schöner aus mMn. Außerdem bietet sie null Mehrwert zu einer Führung über die 31er Strecke zum Schottenring und weiter zum Schwedenplatz und eventuell weiter zum Praterstern und kostet nur eine Stange mehr Geld. Bei dieser Variante (so fuhr der 71er beim U2 Ersatzverkehr) wäre nur am Schwedenplatz in Fahrtrichtung Salztorbrücke am Gehsteig zum Busbahnhof eine Station nötig, die mit minimalem Aufwand hergestellt werden könnte. Diese Variante hätte den zusätzlichen Vorteil dass sie sowohl als Ersatzstrecke für U1-Schwedenplatz-Praterstern als auch U2Schottenring-Praterstern und U4 Schottenring-Schwedenplatz als Entlastung und Störungsersatz dienen könnte und die Heinestraße würde man auch wieder mitnehmen und die 21er Strecke nicht nur zum Betriebsgleis verkommen lassen. Würde mir persönlich sogar am allerbesten gefallen und wäre wohl bei den Baukosten am Günstigsten mMn, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob seitens der Stadt Wien eine Reaktivierung der 21er Strecke gewünscht ist, immerhin wird seit Jahren das Volkertviertel und der Teil bei der Heinestraße des Afrikanerviertels total vernachlässigt, denn schon beim U2 Bau hat man die Station zur Kreuzung mit der Oberen Augartenstraße und unter den Schottenring gelegt anstelle bei der Heinestraße eine Station zu errichten.

--- Ende Zitat ---

Nur gerade diese Haltestelle wäre ein irrsinn. Wenn man eine Linie von der Taborstraße über den Schwedenplatz zur Salztorbrücke führen will, dann ist die Einzige Alternative, dass man ein 2 Gleis auf der Schwedenbrücke legt.

Eine Dauerhaltestelle am Morzinplatz nach Rotenturmstraße wäre die vertrottelste Lösung forever.

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