Straßenbahn Wien > Zukunftsperspektiven
Linie 29
60er:
--- Zitat von: marq am 16. Juli 2024, 14:50:05 ---Mein Vorschlag war übrigens die Route über Taborstraße-Heinestraße-Am Tabor-Nordwestbahnstraße-Rauscherstraße-Wallensteinplatz, die ich aus den genannten Gründen für sinnvoller erachten würde, wenn man einen 29er realisieren möchte.
--- Ende Zitat ---
Meine Einschätzung ist, dass du dich von persönlichen Befindlichkeiten leiten lässt. Du wünschst dir einen 29er als 2er-Verstärker auf einer von dir regelmäßig genutzen Relation. Daher dein vehementes Eintreten für die Streckenführung über Rauscher-, Nordwestbahn- und Taborstraße statt der logischen und schnelleren Streckenführung über Jägerstraße und Obere Augartenstraße.
abc:
Was noch dazukommt: die Fahrzeitverlängerung entsteht nicht nur durch den Umweg (auch wenn es nur ein paar hundert Meter sind), sondern auch durch eine zusätzlich notwendige Linksabbiegephase am Wallensteinplatz in Fahrtrichtung Süden (aktuell darf auch der IV hier nur geradeaus fahren oder rechts abbiegen). Damit sinkt dann die Kapazität des Platzes insgesamt.
--- Zitat von: marq am 13. Juli 2024, 15:03:18 ---Rechne dir mal aus wie lange etwa 370 Meter mehr mit 2 zusätzlichen Stationen auf der Strecke wirklich dauern (abbiegen muss man nämlich gleich oft). Die Strecke hätte einen massiven Mehrwert im Vergleich zu der der Stadt Wien, insbesondere da entlang der Neubaustrecke der Pläne der Stadt Wien auf einer Seite nur der Augarten liegt, während entlang dieser vorgeschlagenen alternativen Strecke noch bewohnte Häuser dazwischen wären.
--- Ende Zitat ---
Ein Erholungsgebiet ist übrigens auch Einzugsgebiet einer ÖV-Linie.
--- Zitat von: marq am 13. Juli 2024, 15:03:18 ---Vergleiche alleine die Bevölkerungszahlen im Einzugsgebiet und sieh dir an, wo die neuen Schulen hinkommen usw.
--- Ende Zitat ---
Deshalb wird ja an der Wallensteinstraße nach Fertigstellung seines 2. Bauabschnittes auch der 12er fahren.
--- Zitat von: marq am 13. Juli 2024, 15:03:18 ---Nicht zu vergessen, dass man mit der Abbiegemöglichkeit am Wallensteinplatz (die Wallensteinstraße will man doch ohnehin neugestalten) gleichzeitig eine direkte Verbindung Praterstern - Floridsdorf herstellen würde ((21-2)-5-33-31), sodass man darüber eine Route für einen SEV mittels Straßenbahn zwischen Praterstern und Floridsdorf hätte.
--- Ende Zitat ---
Mal abgesehen davon, dass längerfristige Sperren des Abschnittes zwischen Floridsdorf und Praterstern hoffentlich nach 2026 auf Jahrzehnte hinaus kein Thema mehr sind: was soll diese umwegige Ersatzverkehrführung? Die Leute wollen auch bei einer Sperre das Ziel möglichst schnell erreichen, keine Stadtrundfahrt. Und bei dieser Führung würde der SEV noch nicht mal die beiden Zwischenstationen (Handelskai und Traisengasse) erreichen, aber zugleich zu langsam sein, um eine Alternative zur Umfahrung mit U4 und U6 darzustellen.
marq:
--- Zitat von: 60er am 16. Juli 2024, 16:42:20 ---
--- Zitat von: marq am 16. Juli 2024, 14:50:05 ---Mein Vorschlag war übrigens die Route über Taborstraße-Heinestraße-Am Tabor-Nordwestbahnstraße-Rauscherstraße-Wallensteinplatz, die ich aus den genannten Gründen für sinnvoller erachten würde, wenn man einen 29er realisieren möchte.
--- Ende Zitat ---
Meine Einschätzung ist, dass du dich von persönlichen Befindlichkeiten leiten lässt. Du wünschst dir einen 29er als 2er-Verstärker auf einer von dir regelmäßig genutzen Relation. Daher dein vehementes Eintreten für die Streckenführung über Rauscher-, Nordwestbahn- und Taborstraße statt der logischen und schnelleren Streckenführung über Jägerstraße und Obere Augartenstraße.
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Nein, müsste ich mir etwas wünschen, würde ich mir einen "Märktebus" vom Naschmarkt durch die Stadt zum Karmelitermarkt wünschen und einen 2er im 5-6 Minuten Intervall zur HVZ anstelle des 4-7 Minutenintervalls, der dafür aber auch verlässlich kommt, aber beides halte ich für unrealistisch und sind daher nur Hirngespinste. Mir geht es eher um die vielen Problemstellen im Netz, die hohen Kosten und die Herausforderungen angesichts des Klimawandels für die Zukunft.
marq:
--- Zitat von: abc am 16. Juli 2024, 16:55:45 ---Was noch dazukommt: die Fahrzeitverlängerung entsteht nicht nur durch den Umweg (auch wenn es nur ein paar hundert Meter sind), sondern auch durch eine zusätzlich notwendige Linksabbiegephase am Wallensteinplatz in Fahrtrichtung Süden (aktuell darf auch der IV hier nur geradeaus fahren oder rechts abbiegen). Damit sinkt dann die Kapazität des Platzes insgesamt.
--- Zitat von: marq am 13. Juli 2024, 15:03:18 ---Rechne dir mal aus wie lange etwa 370 Meter mehr mit 2 zusätzlichen Stationen auf der Strecke wirklich dauern (abbiegen muss man nämlich gleich oft). Die Strecke hätte einen massiven Mehrwert im Vergleich zu der der Stadt Wien, insbesondere da entlang der Neubaustrecke der Pläne der Stadt Wien auf einer Seite nur der Augarten liegt, während entlang dieser vorgeschlagenen alternativen Strecke noch bewohnte Häuser dazwischen wären.
--- Ende Zitat ---
Ein Erholungsgebiet ist übrigens auch Einzugsgebiet einer ÖV-Linie.
--- Zitat von: marq am 13. Juli 2024, 15:03:18 ---Vergleiche alleine die Bevölkerungszahlen im Einzugsgebiet und sieh dir an, wo die neuen Schulen hinkommen usw.
--- Ende Zitat ---
Deshalb wird ja an der Wallensteinstraße nach Fertigstellung seines 2. Bauabschnittes auch der 12er fahren.
--- Zitat von: marq am 13. Juli 2024, 15:03:18 ---Nicht zu vergessen, dass man mit der Abbiegemöglichkeit am Wallensteinplatz (die Wallensteinstraße will man doch ohnehin neugestalten) gleichzeitig eine direkte Verbindung Praterstern - Floridsdorf herstellen würde ((21-2)-5-33-31), sodass man darüber eine Route für einen SEV mittels Straßenbahn zwischen Praterstern und Floridsdorf hätte.
--- Ende Zitat ---
Mal abgesehen davon, dass längerfristige Sperren des Abschnittes zwischen Floridsdorf und Praterstern hoffentlich nach 2026 auf Jahrzehnte hinaus kein Thema mehr sind: was soll diese umwegige Ersatzverkehrführung? Die Leute wollen auch bei einer Sperre das Ziel möglichst schnell erreichen, keine Stadtrundfahrt. Und bei dieser Führung würde der SEV noch nicht mal die beiden Zwischenstationen (Handelskai und Traisengasse) erreichen, aber zugleich zu langsam sein, um eine Alternative zur Umfahrung mit U4 und U6 darzustellen.
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Die Fahrgäste fahren nicht alle von Endstelle zu Endstelle, wenngleich die geplante Linie 29 über die Obere Augartenstraße den gleichen Makel wie der 31er hätte, dass sie zur HVZ in je eine Richtung immer stärker ausgelastet wäre, weil in der früh alle in die Stadt zur Arbeit wollen und abends entweder nach Hause in den 20. oder zum Einkaufen in die MilleniumCity oder die Wallensteinstraße,... Zudem zeigen die Planungen zum O hier schön den Makel der Lage des Friedrich Engels Platzes abseits von U6/S Handelskai. Da würde ich das Geld lieber dort investieren und am Handelskai eine neue Endstelle errichten.
Ferry:
--- Zitat von: 95B am 16. Juli 2024, 13:58:36 ---Den kann man in dieselbe Lade stecken wie die absurden Seilbahnforderungen, die immer wieder auftauchen.
--- Ende Zitat ---
Ja, dass die bis jetzt noch nicht aufgetaucht sind, haben wir vermutlich ohnehin nur der Fußball-EM zu verdanken. Mal schauen - jetzt, wo sie vorbei ist - wie lange es noch dauert, bis das nächste Sommerloch gestopft werden muss... ;)
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