Öffentlicher Verkehr national und international > Technik und Innovationen
Autonomer Busbetrieb (war: [PM] Konzept bei Seestadt Aspern mangelhaft?)
Hubi:
Und schon ist die Gewerkschaft am Meckern!
http://wien.orf.at/news/stories/2841356/
13er:
Das war aber eh 1:1 zu erwarten...
hema:
Er braucht keine Angst haben, unterm Strich wird/würde* es sogar mehr Personal sein, nur halt keine Buslenker. Und mehr kosten wird/würde es auch, also profitiert sogar die Wirtschaft! 8)
*) "Würde" deshalb, weil es sicher am Ende des Projekts und des Fördergeldes sanft entschlafen wird! ;)
tramway.at:
--- Zitat von: Klingelfee am 05. Mai 2017, 06:38:02 ---Jedoch ist/wird in der Seestadt ein Technologiezentrum eingerichtet. Und kann es nicht sein, dass dieses Zentrum sich unter anderem mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigt? Daher kam meine Vermutung, dass die Entwicklungsabteilung für das Fahrzeug in Wien angesiedelt ist und diese an die Wl heran getreten sind, dieses Fahrzeug dann praktisch zu testen.
Ich persönlich kann mir solche Fahrzeuge in einem Siedlungsgebiet, bzw in ländlichen Gegenden, wo sich ein Linienbus nicht wirklich für einen Betreiber rechnet vorstellen. In einem Ballungszentrum, bzw auch in der Wiener Innenstadt als Ersatz für die jetzt eingesetzten Busse 2A/3A ehrlich gestanden nicht. Da sind mir zumindest nach heutiger Sicht zuviele Störfaktoren vorhanden.
--- Ende Zitat ---
Absolut. Und ein Betrieb wie die Wiener Linien kann es sich nicht leisten, auf diesem Gebiet keine Erfahrungen zu sammeln, auch wenn sie negativ sind. Die Passivität im Straßenbahnsektor ist schon schlimm genug (trotz Siemens & Bombardier in der Stadt!). Die selbstfahrenden Fahrzeuge (auch PKW) sind die Zukunft, ich denke, wir erleben es noch, dass das selbst Steuern in manchen Bereichen verboten wird. Mit den Minibussen kommt endlich in Sichtweite, wovon seit den 1970er Jahren geträumt wird (selbstfahrende Kabinenbahnen). Im Endeffekt wird das die selbstgelenkten PKW verdrängen, da die nicht kompatibel mit den automatischen Fahrzeugen sind, aber das wissen die Autofahrer noch nicht...
moszkva tér:
--- Zitat von: Hubi am 05. Mai 2017, 18:29:01 ---Und schon ist die Gewerkschaft am Meckern!
http://wien.orf.at/news/stories/2841356/
--- Ende Zitat ---
Und warum ist sie dagegen?
* ...ein Schritt, den der Zentralbetriebsrat nicht nachvollziehen könne.
* Seitens der Geschäftsführung habe niemand mit der Personalvertretung gesprochen.
* "...Naja, auf das könnte ich verzichten“, sagte Bauer.
Mit uns hat niemand g'redt, wir wissen nicht, worum's da geht, brauchen tamma des a net, weu zawos? Aber sachliche Argumente dagegen?
--- Zitat von: tramway.at am 05. Mai 2017, 22:53:21 ---Im Endeffekt wird das die selbstgelenkten PKW verdrängen, da die nicht kompatibel mit den automatischen Fahrzeugen sind, aber das wissen die Autofahrer noch nicht...
--- Ende Zitat ---
Klassische und autonome PKW sind schon kompatibel. Die Hauptattraktion der autonomen Fahrzeuge, wie sie derzeit u.A. von Google entwickelt werden, ist ja, dass sie problemlos im Mischverkehr fahren können und dass auch keine zusätzliche Infrastruktur geschaffen werden muss (z.B. Sensoren unter dem Asphalt).
Selbstlenkung wird noch lange existieren. Einerseits über Oldtimer und Classic Cars, andererseits will man sich den Spaß des Autofahrens auch nicht nehmen lassen (Panoramastraßen z.B.).
Selbstfahren wird irgendwann jedoch fast aussterben, nicht weil das autonome Fahren angenehmer, sicherer, billiger oder besser ist, sondern weil eines Tages die Kinder und Jugendlichen nicht mehr lernen werden, ein Auto zu fahren. Es wird nicht mehr nötig sein, das zu können und somit werden sich nur mehr ganz wenige junge Leute diese teure Ausbildung antun. Das Auto fahren ist eine Fähigkeit, die dann mit den alten Generationen einfach ausstirbt. Auto fahren ist wahrscheinlich ums Jahr 2100 so etwas spezielles wie heute einen Pferdeschlitten zu fahren.
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