Autor Thema: c4 als H0-Modell  (Gelesen 2681 mal)

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Schienenchaos

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c4 als H0-Modell
« am: 24. August 2021, 21:42:49 »
Hallo!
In den letzten Tagen sickert immer mehr durch, dass demnächst ein H0-Modell des c4 erscheinen wird! Auf dem Instagram-Feed von tramnatic sind bereits einige Eindrücke des Vorserienmodells zu sehen!

https://www.instagram.com/p/CS9TY7aofw8/?utm_medium=copy_link

Details zu Ausführung, Hersteller, Preis, etc. sind noch nicht bekannt, dürften aber alsbald folgen! Jedenfalls wird der Wagen eine hervorragende Ergänzung zum E1 von Halling sein!

E1 4833

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #1 am: 27. August 2021, 10:00:41 »
Es sollen die c4 mit der Nummer 1312 und 1351 werden. Bilder gibt es im Web Shop Ferro Train  ^-^ ^-^

15A

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #2 am: 27. August 2021, 10:26:20 »
Es sollen die c4 mit der Nummer 1312 und 1351 werden. Bilder gibt es im Web Shop Ferro Train  ^-^ ^-^


Geiles Modell aber der Preis ist schon etwas teuer mit 169€.

Halbstarker

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #3 am: 27. August 2021, 10:50:53 »
Was kostet der E1 dazu?
Ceterum censeo autocineta omnibus delenda esse!

95B

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #4 am: 27. August 2021, 10:56:07 »
Seit wann haben die c4 ein gesicktes Dach? ???
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

15A

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #5 am: 27. August 2021, 11:00:44 »
Was kostet der E1 dazu?

198€ ohne Motor.

Halbstarker

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #6 am: 27. August 2021, 12:00:10 »
Danke!
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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #7 am: 27. August 2021, 14:09:21 »
Es sollen die c4 mit der Nummer 1312 und 1351 werden. Bilder gibt es im Web Shop Ferro Train  ^-^ ^-^


Geiles Modell aber der Preis ist schon etwas teuer mit 169€.

Ja wenn man bedenkt, dass man einen Roco ÖBB Waggon top ausgestattet um die 50 Euro bekommt (1:87)
Das Lämpchen am Schluss kann ja nicht der Preisanstieg sein.

N1

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #8 am: 27. August 2021, 18:40:33 »
Seit wann haben die c4 ein gesicktes Dach? ???
Das hat man offenbar von den E1- und c3-Souvenirmodellen übernommen. Bei denen wirkt das allerdings weit subtiler.

Bug und Heck sehen mir verdächtig nach einem umgemodelten c3-Modell aus. Und die Fensterrahmen hätte man  – bei dem Preis – genauer in die Fensteröffnungen einpassen können.
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Schienenchaos

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #9 am: 28. August 2021, 00:55:46 »
Zunächst: ich freue mich sehr darüber, dass es endlich eine passende und epochengerechte Ergänzung zu den E1-Modellen von Halling gibt! Damit lassen sich die letzten Einsatzjahre der E1 gut nachstellen und auch die beiden Nummern passen da sehr gut ins Konzept. Nachdem ich gerade an der Schleife Neuwaldegg bastle, kommt mir das Modell gerade recht.

Als leidenschaftlicher Modellstraßenbahner ist man ja nicht immer mit dem passenden Modell verwöhnt: zu kleinräumig sind die Einsatzgebiete, zu speziell die lokalen Eigenheiten. Dazu kommen dann zu einem Vorbild Epochen- und Ausführungsunterschiede, Lack- und Beschriftungsvarianten, etc.
Dass sich diese Faktoren auf die Größe der Auflagen und, dementsprechend, den Preis niederschlagen müssen, ist zwar nicht hübsch, aber zumindest in meinen Augen nachvollziehbar.
Mit KitBashing auf Basis des c3-Souvenirmodells oder durch Anwendung des 3D-Drucks käme man allerdings nie auch nur annähernd auf die Qualität heran bzw. läge man mit den Kosten weit über dem nun vorgestellten Modell. (Ich bastle seit 3 1/2 Jahren an meinem E2/c5 aus dem 3D-Drucker; die dafür aufgebrachten Stunden und Summen gehen in die Hunderten...)
Der Vergleich mit Roco hinkt deshalb meiner Meinung nach sehr, denn die Größenordnungen sind einfach komplett verschiedene. Wie viele Tausend Stück wurden etwa von den langen Schlieren in den letzten Jahrzehnten abgesetzt (Auslieferung ab etwa 1992!) oder von den Railjet-Sets? Erstere kosteten in der jüngsten Auflage (ohne Modellpflege!) übrigens bereits 55€. Und das bei 30 Jahre alten Formen, pixeligem UV-Druck, einfarbiger und falscher Inneneinrichtung etc. Bei zeitgemäßen Großserienmodellen aus Spritzguss mit vollständiger Lackierung, mehrfarbiger Inneneinrichtung, Vorbereitung (!) zur Beleuchtung etc. bewegen wir uns mittlerweile bei 80-100€ pro Modell - bei entsprechenden Auflagen.

Mit Ausnahme der von 95B erwähnten Schweißnähte, mit denen es der Konstrukteur wirklich zu gut gemeint hat, gefällt mir die Ausführung des Modells sehr gut. Die Inneneinrichtung scheint mehrfarbig zu sein (zB Schaltschrank bei der letzten Tür!), Details wie die Hebepunkte sind berücksichtigt, die Lackierung ist sehr ordentlich (vgl. mit den aktuellen Roco-Schlieren bzw. mit den letzten Halling-E1: die waren nur bedruckt!) und hochwertig und auch die Gravur der Elindose überzeugt zumindest mich. Auch sehr gut getroffen - wesentlich besser als beim E1 - ist in meinen Augen die Ausformung des Decklichtes.

Die Mutmaßung, es würde sich um einen umgemodelten c3 handeln, kann man mit einem Blick auf den Dachanschluss recht leicht widerlegen: beim c4 sind Dach und Wagenkasten offenbar aus einem Guss, während es beim c3 separate Teile waren. So eine Formvariante wäre de facto ein Neubau.

Nachdem das Modell in meinen Augen insgesamt schön umgesetzt wurde und thematisch sehr gut in meine Sammlung passt, werde ich mir diese Ergänzung leisten.

N1

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #10 am: 28. August 2021, 12:50:17 »
Die Mutmaßung, es würde sich um einen umgemodelten c3 handeln, kann man mit einem Blick auf den Dachanschluss recht leicht widerlegen: beim c4 sind Dach und Wagenkasten offenbar aus einem Guss, während es beim c3 separate Teile waren. So eine Formvariante wäre de facto ein Neubau.
Wenn ich mir das Heck noch einmal ansehe, muss ich dir recht geben. Bei c3 ist selbiges abgeflacht, bei c4 nicht. Vielleicht bin ich wegen der Modelle der holzverglasten G ein wenig negativ voreingenommen, bei denen es sich – und das sieht man überdeutlich – um umgemodelte Kobel-G-Modelle handelt.
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EDIT: Im Heck fehlt die umlaufende waagrechte Haltestange. Vielleicht hat mich das irritiert.
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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #11 am: 05. September 2021, 11:10:00 »
Ich habe mir gestern auch einen c4 gegönnt. Ich muss sagen, dass ich von der Ausführung, dem Detailgrad und der Lackierungs- und Bedruckungsqualität mehr als überzeugt bin.  :) :up:

Geiles Modell aber der Preis ist schon etwas teuer mit 169€.

Der Preis ist m.M.n. durchaus angemessen. Es ist ein Kleinserienmodell und eine komplette Neukonstruktion. Und die allgemein angestiegenen Rohstoffpreise machen auch vor der Modellbahn nicht Halt. Außerdem vergleiche mal was ein gewöhnlicher KSW-Triebwagen mit Antrieb bei Halling mittlerweile kostet.

Seit wann haben die c4 ein gesicktes Dach? ???
Haben sie doch schon immer oder?  :o
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Zugegeben sind die beim Modell des c4 etwas stark ausgefallen, aber es ist ein Punkt über dem man doch hinwegsehen kann. Vermutlich ging es produktionstechnisch nicht anders. Oder nur mit höheren Kostenaufwand.

Ja wenn man bedenkt, dass man einen Roco ÖBB Waggon top ausgestattet um die 50 Euro bekommt (1:87)
Das Lämpchen am Schluss kann ja nicht der Preisanstieg sein.

Der Vergleich hinkt etwas....man kann kein Großserienmodelle von dem zig tausende Stück produziert werden, mit einem Kleinserienmodell vergleichen, das von Grund auf neu konstruiert wurde und nur in kleiner Stückzahl aufgelegt wird.  ;)

Seit wann haben die c4 ein gesicktes Dach? ???
Das hat man offenbar von den E1- und c3-Souvenirmodellen übernommen. Bei denen wirkt das allerdings weit subtiler.

Bug und Heck sehen mir verdächtig nach einem umgemodelten c3-Modell aus. Und die Fensterrahmen hätte man  – bei dem Preis – genauer in die Fensteröffnungen einpassen können.

Ich hatte zufälligerweise ein wenig Einblick während der Konstruktionsphase und kann dir daher versichert, dass es sich nicht um ein umgebautes c3 Modell handelt.  ;)

95B

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Re: c4 als H0-Modell
« Antwort #12 am: 05. September 2021, 11:20:44 »
Seit wann haben die c4 ein gesicktes Dach? ???
Haben sie doch schon immer oder?  :o

Bei weitem nicht so arg wie im Modell. Da man bei Modellen im Normalfall von oben herab schaut und daher das Dach stets im Blick hat, sollte gerade diesem Wagenteil besondere Sorgfalt zuteil werden, so wie man das auch von der detaillierten Gestaltung von Lokomotivdächern im Modelleisenbahnsektor kennt. Ich bleibe dabei: So rundum gelungen das Modell auch sein mag, das nicht vorbildgerechte Dach stört meinen Gesamteindruck merklich.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!