Autor Thema: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein  (Gelesen 22740 mal)

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t12700

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #15 am: 29. Januar 2022, 00:08:08 »
Finde ich auf der Homepage der Wiener Linien die Aussendung zu dieser Intervalldehnung nicht, oder will man das einfach verschweigen und kommuniziert es offiziell nicht nach außen?

???
Wenn man es verschweigen wollte, warum würde man dann eine Presseaussendung machen?

Ich zitiere von ORF.at: Das Unternehmen hat der APA einen entsprechenden Online-Bericht des „Kurier“ bestätigt.

Somit wurde das Ganze meinem Verständnis nach durch Recherche des Kuriers bestätigt, aber nicht selbst ausgesendet.

Vielleicht ist die zuständige Abteilung auch von Ausfällen betroffen.
Wobei so ein kurzer Bericht doch schnell geschrieben sein sollte, es sind halt keine "Good News". Aber vielleicht kommt das noch im Laufe des Wochenendes.

abc

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #16 am: 29. Januar 2022, 08:14:41 »
Vielleicht ist die zuständige Abteilung auch von Ausfällen betroffen.
Wobei so ein kurzer Bericht doch schnell geschrieben sein sollte, es sind halt keine "Good News". Aber vielleicht kommt das noch im Laufe des Wochenendes.

Vor allem kann die zuständige Abteilung auch im Home Office arbeiten...

Zur Diskussion über Sinn und Zweck der konkreten oder alternativen Einschränkungen: könnte es schlicht auch daran liegen, welche Bahnhöfe von besonders hohen Krankenständen betroffen sind?

Klingelfee

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #17 am: 29. Januar 2022, 08:26:42 »
Vielleicht ist die zuständige Abteilung auch von Ausfällen betroffen.
Wobei so ein kurzer Bericht doch schnell geschrieben sein sollte, es sind halt keine "Good News". Aber vielleicht kommt das noch im Laufe des Wochenendes.

Vor allem kann die zuständige Abteilung auch im Home Office arbeiten...

Zur Diskussion über Sinn und Zweck der konkreten oder alternativen Einschränkungen: könnte es schlicht auch daran liegen, welche Bahnhöfe von besonders hohen Krankenständen betroffen sind?

Ich sage da einmal NEIN. Denn bei den hohen Infektionszahlen, kann es morgen schon ganz anders ausschauen. Und der aktuelle Personalmangel wird höchstwahrscheinlich durch Haushelfer von anderen Dienststellen kompensiert.

Und zur Forderung den U2z einzustellen. Ich finde nicht, dass dies sinnvoll ist, da man auf dem Ring so eine Linien hat, die  Löcher von den anderen Linien auffängt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

denond

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #18 am: 29. Januar 2022, 08:36:56 »
Zur Diskussion über Sinn und Zweck der konkreten oder alternativen Einschränkungen: könnte es schlicht auch daran liegen, welche Bahnhöfe von besonders hohen Krankenständen betroffen sind?

...letzteres spielt sicher eine Rolle, kann (könnte) man aber gut mit "Aushelfen" gehen kompensieren. Nur da hapert es, zeigt sich das Unternehmen in den letzten Jahren veraltert und unflexibel. Da spielt auch die Art der jetzt gelebten Entlohnung eine Rolle, wo immer mehr Bedienstete unwillig werden. Es bestehen für außergewöhnliche Mehrleistungen keine Anreize mehr dafür.

Generell den Ferienplan im gesamten Netz zu nützen, die Linien 30, 33 und U2Z, Nacht-U-Bahn einstellen, damit habe ich unter Tags mehr Personal zur Verfügung, da es nicht an die Ruhezeiten so sehr gebunden ist. Betrifft zwar nur das WoE aber es stellt trotzdem eine Erleichterung bei den Personaleinsatzzeiten dar.
Von allen anderen Dingen wie oben beschrieben: Finger weg, auch was den 62er betrifft. Auch: Gerade der 42er als einer der gefährdeten Linien hat im letzten Jahr einen Fahrgastzuwachs zu verzeichnen. Und zum Argument der Intervallstopfung durch U2Z: Wenn man es ganz genau beobachtet, 1-2 Min. vorher oder nachher, dieser Umstand zeigt sich meistens als entbehrlich und führt wie bei Linie 30/31 nur zu Konvoi-Fahrten. Und wenn man ihn wirklich mal auf anderer Seite brauchen würde, trauen sich die Disponenten mit dieser "heiligen Kuh" sehr wenig zu machen bzw. könnte man ihn auch manchmal Ring-Rund schicken. Aber das vermeidet man tunlichst...

abc

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #19 am: 29. Januar 2022, 08:52:32 »
Generell den Ferienplan im gesamten Netz zu nützen, die Linien 30, 33 und U2Z, Nacht-U-Bahn einstellen, damit habe ich unter Tags mehr Personal zur Verfügung

Die Einstellung der Nacht-U-Bahn hilft doch nur etwas, wenn es unter U-Bahn-Fahrer/innen einen besonders hohen Krankenstand gibt, unter Buslenker/innen aber nicht. Sonst ist es doch eher linke Tasche/ rechte Tasche, aber ändert am Problem nichts.

Halbstarker

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #20 am: 29. Januar 2022, 08:55:18 »
Es handelt sich dabei um die Bim-Linien 33, 10, 5, 37, 1, 42, 44 und 52. Die restlichen Straßenbahnen sowie alle U-Bahn- und Bus-Linien sind von den Änderungen nicht betroffen.

... als ob die Omikron-Variante nur Straßenbahnfahrer infiziert, das Fahrpersonal von U-Bahn und Bus aber ungeschoren lässt.
Ein sehr straßenbahnfeindliches Virus! >:D
Ceterum censeo autocineta omnibus delenda esse!

Klingelfee

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #21 am: 29. Januar 2022, 09:00:51 »
Es handelt sich dabei um die Bim-Linien 33, 10, 5, 37, 1, 42, 44 und 52. Die restlichen Straßenbahnen sowie alle U-Bahn- und Bus-Linien sind von den Änderungen nicht betroffen.

... als ob die Omikron-Variante nur Straßenbahnfahrer infiziert, das Fahrpersonal von U-Bahn und Bus aber ungeschoren lässt.
Ein sehr straßenbahnfeindliches Virus! >:D

Bei der U-Bahn hat man einen großen Pool an Stationswarte mit Fahrberechtigung, mit denen man  die Krankenstände abfangen kann.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

abc

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #22 am: 29. Januar 2022, 09:14:01 »
Es handelt sich dabei um die Bim-Linien 33, 10, 5, 37, 1, 42, 44 und 52. Die restlichen Straßenbahnen sowie alle U-Bahn- und Bus-Linien sind von den Änderungen nicht betroffen.

... als ob die Omikron-Variante nur Straßenbahnfahrer infiziert, das Fahrpersonal von U-Bahn und Bus aber ungeschoren lässt.
Ein sehr straßenbahnfeindliches Virus! >:D

Bei der U-Bahn hat man einen großen Pool an Stationswarte mit Fahrberechtigung, mit denen man  die Krankenstände abfangen kann.

... und beim Bus einen gewissen Anteil an von von Subunternehmen bedienten Linien. Die Frage ist natürlich, was passiert, wenn bei Dr. Richard, Blaguss und/oder ÖBB-Postbus Omikron voll zuschlägt.

t12700

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #23 am: 29. Januar 2022, 09:20:07 »
Generell den Ferienplan im gesamten Netz zu nützen, die Linien 30, 33 und U2Z, Nacht-U-Bahn einstellen, damit habe ich unter Tags mehr Personal zur Verfügung

Die Einstellung der Nacht-U-Bahn hilft doch nur etwas, wenn es unter U-Bahn-Fahrer/innen einen besonders hohen Krankenstand gibt, unter Buslenker/innen aber nicht. Sonst ist es doch eher linke Tasche/ rechte Tasche, aber ändert am Problem nichts.
Denond will die Nachr-U-Bahn seit September wieder einstellen, da seiner Meinung nach unnötig.

Von einer Einstellung der Linie 30 halte ich ebenso nicht. Die Fahrgastmassen entlang der Brünner Straße sind nicht zu unterschätzen, da eine der Linien einzustellen ist nicht verhältnismäßig. Und den 5er auszudünnen und den 33er einzustellen ist ebenfalls zu viel des Guten.

petestoeb

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #24 am: 29. Januar 2022, 10:18:42 »
Es handelt sich dabei um die Bim-Linien 33, 10, 5, 37, 1, 42, 44 und 52. Die restlichen Straßenbahnen sowie alle U-Bahn- und Bus-Linien sind von den Änderungen nicht betroffen.

... als ob die Omikron-Variante nur Straßenbahnfahrer infiziert, das Fahrpersonal von U-Bahn und Bus aber ungeschoren lässt.
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Es ist anzunehmen, dass die große Anzahl der Fahrzeuge ohne völlständige Abtrennung des Fahrers einen großen Beitrag hat. Nach 2 Jahren Pandemie war es noch immer nicht möglich, endlich bei ALLEN Typen Fahrerkabinen zu schaffen. Ein paar Bretter aufzutreiben ist wirklich ein großes Problem.

Alex

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #25 am: 29. Januar 2022, 10:29:36 »
Was ich in der derzeitigen Situation stanzen würde, wäre der U2Z.
Wäre vermutlich sinnvoll, aber nachdem er Ersatzverkehr für die St. U-Bahn ist, ist er der vermutlich von der Wichtigkeit gleichgestellt und damit wohl eher einer der letzten Ausdünnungs-Kandidaten  :(

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #26 am: 29. Januar 2022, 10:51:05 »
Es ist anzunehmen, dass die große Anzahl der Fahrzeuge ohne völlständige Abtrennung des Fahrers einen großen Beitrag hat.

Wäre dem so, müsste der Busbetrieb am stärksten betroffen sein, da es dort kein einziges Fahrzeug mit Fahrerkabine gibt.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #27 am: 29. Januar 2022, 10:55:54 »
Chronischer Personalmangel, der seit langer Zeit anhält, kann man halt heutzutage auf Corona abwälzen.

Es ist schon bedenklich, dass es "nur" die Straßenbahn betrifft, wo beispielsweise im Sektor Süd und West, öfter schon Kurse abgestellt werden, da kein Personal vorhanden ist. Dies war auch vor Omikron schon der Fall!

t12700

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #28 am: 29. Januar 2022, 11:14:34 »
Was ich in der derzeitigen Situation stanzen würde, wäre der U2Z.
Wäre vermutlich sinnvoll, aber nachdem er Ersatzverkehr für die St. U-Bahn ist, ist er der vermutlich von der Wichtigkeit gleichgestellt und damit wohl eher einer der letzten Ausdünnungs-Kandidaten  :(
Würde man betriebliche Notwendigkeit über Image und St. U-Bahn stellen, würde man den U2Z einstellen. Dem ist aber natürlich nicht der Fall!

t12700

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Re: ORF Wien: Omikron: Wiener Linien schränken Fahrpläne ein
« Antwort #29 am: 29. Januar 2022, 15:20:00 »
Zumindest hier sollte man die Intervalldehnungen schon anführen, und kundenfreundlich wäre, das nicht erst auf den letzten Drücker zu machen!