Autor Thema: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation  (Gelesen 114462 mal)

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Klingelfee

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #285 am: 29. Juli 2022, 13:04:00 »
Auch braucht ein Taxifahrer zum Gegensatz von einem Mitarbeiter der WL, oder auch einem LKW-Lenker minutengenaue Aufzeichnungen über die Lenk- und Pausenzeiten führen.

Doch, eigentlich muss das jeder Arbeitnehmer in der EU machen. Wird nur nicht immer exekutiert.

Also mir wäre neu, dass ein Taxi ein digitales Aufzeichnungsgerät hat. Ebensowenig haben nämlich die ganzen Botenfahrzeuge eines. Diese ist erst ab 3,5t Gesamtgewicht erforderlich.

Was ein jeder machen sollte, seine Arbeitzeiten aufzeichnen. Aber das macht in der Regel der Arbeitgeber, Denn auf Grund dieser Aufzeichnungen werden ja auch in der Regel der Gehalt gezahlt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

denond

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #286 am: 29. Juli 2022, 18:50:51 »
Auch braucht ein Taxifahrer zum Gegensatz von einem Mitarbeiter der WL, oder auch einem LKW-Lenker minutengenaue Aufzeichnungen über die Lenk- und Pausenzeiten führen.

Doch, eigentlich muss das jeder Arbeitnehmer in der EU machen. Wird nur nicht immer exekutiert.

Also mir wäre neu, dass ein Taxi ein digitales Aufzeichnungsgerät hat. Ebensowenig haben nämlich die ganzen Botenfahrzeuge eines. Diese ist erst ab 3,5t Gesamtgewicht erforderlich.

Was ein jeder machen sollte, seine Arbeitzeiten aufzeichnen. Aber das macht in der Regel der Arbeitgeber, Denn auf Grund dieser Aufzeichnungen werden ja auch in der Regel der Gehalt gezahlt.

Fallen Taxis bzw. Botendienste - abgesehen jetzt von der 3,5t-Regel - nicht unter  'Gelegenheitsverkehr', deshalb auch keine digitalen Aufzeichnungen?

MK

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #287 am: 30. Juli 2022, 07:34:42 »
Also mir wäre neu, dass ein Taxi ein digitales Aufzeichnungsgerät hat. Ebensowenig haben nämlich die ganzen Botenfahrzeuge eines. Diese ist erst ab 3,5t Gesamtgewicht erforderlich.

Sie haben kein Aufzeichnungsgerät, was aber nicht von der Pflicht zur Aufzeichnung der Arbeits- und Lenkzeiten entbindet.

Zitat
Was ein jeder machen sollte, seine Arbeitzeiten aufzeichnen. Aber das macht in der Regel der Arbeitgeber, Denn auf Grund dieser Aufzeichnungen werden ja auch in der Regel der Gehalt gezahlt.

Wenn Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, kann der Arbeitgeber gar nicht anders aufzeichnen als über die Arbeitnehmer.
So vergeht Jahr um Jahr, und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.

Klingelfee

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #288 am: 30. Juli 2022, 07:59:30 »

Was ein jeder machen sollte, seine Arbeitzeiten aufzeichnen. Aber das macht in der Regel der Arbeitgeber, Denn auf Grund dieser Aufzeichnungen werden ja auch in der Regel der Gehalt gezahlt.

Wenn Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, kann der Arbeitgeber gar nicht anders aufzeichnen als über die Arbeitnehmer.

Interessant. Denn für mich ist es völlig egal, ob ich im Büro oder im Homeoffice arbeite. In beiden Fällen trage ich mich in das gleiche Firmensystem ein, damit ich meine Anwesenheit nachweisen kann.
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MK

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #289 am: 30. Juli 2022, 08:38:35 »
Interessant. Denn für mich ist es völlig egal, ob ich im Büro oder im Homeoffice arbeite. In beiden Fällen trage ich mich in das gleiche Firmensystem ein, damit ich meine Anwesenheit nachweisen kann.

Also zeichnest du selbst auf.
So vergeht Jahr um Jahr, und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.

Klingelfee

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #290 am: 30. Juli 2022, 10:10:43 »
Interessant. Denn für mich ist es völlig egal, ob ich im Büro oder im Homeoffice arbeite. In beiden Fällen trage ich mich in das gleiche Firmensystem ein, damit ich meine Anwesenheit nachweisen kann.

Also zeichnest du selbst auf.
Aber in einem Firmensystem (SAP) - Umgangssprachlich Stechuhr
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Elin Lohner

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #291 am: 01. September 2022, 12:34:07 »
Nun möchten die Wiener Linien sogar pensionierte Fahrer wieder einstellen.

Personalmangel: Senioren als Straßenbahner gesucht
Gesucht: Menschen, die schon Straßenbahnen oder Busse für die Wiener Linien gelenkt haben, mittlerweile aber in Pension sind. Wegen Personalmangels wurden ehemalige Mitarbeiter kürzlich angeschrieben, ob sie wieder in den Fahrdienst gehen möchten.

Heuer brauchen die Wiener Linien rund 230 neue Fahrer – doch Arbeitszeiten und Schichtdienst schrecken viele ab. Nun will man pensionierte Fahrer zum Wiedereinstieg motivieren.

„Fühlen Sie sich fit und motiviert, gemeinsam mit uns Wien weiterhin mobil zu halten?“ Es ist ein ungewöhnlicher Brief, den zahlreiche ehemalige Mitarbeiter der Wiener Linien in den vergangenen Tagen erhalten haben.

Im Schriftstück, unterzeichnet von Geschäftsführerin Alexandra Reinagl, ist die Rede von einer „herausfordernden Personalsituation“ und der Bitte, dass man dem Betrieb im Fahrdienst „tatkräftig unter die Arme greifen“ solle. Und es folgt ein Satz, der sich mit etwas Pathos an jene ehemaligen Mitarbeiter richtet, die die Wiener Linien „viele Jahre mit Herzblut und Engagement begleitet“ haben: „Wien braucht Ihren Einsatz im Straßenbahn- oder Busbetrieb.“


Quelle
Ich bin der Meinung, dass man eine neue Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes bauen, und dann die bestehende Remise Brigittenau dem VEF/WTM übergeben sollte.

Bus

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #292 am: 01. September 2022, 12:56:57 »
Ich würde eher sagen, das Gehalt schreckt viele ab. Überhaupt seit der Wiener Teuerungswelle.

HLS

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #293 am: 01. September 2022, 13:31:17 »
Ich würde eher sagen, das Gehalt schreckt viele ab. Überhaupt seit der Wiener Teuerungswelle.
Na dann bin mal gespannt ob sie auch ehemalige Fahrer anschreiben die sie anderweitig verlassen haben.

Ich würde so lachen drüber. ;D ;D ;D
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

Halbstarker

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #294 am: 01. September 2022, 17:17:29 »
Gibt es eine Altersgrenze für Straßenbahnfahrer?
Ceterum censeo autocineta omnibus delenda esse!

Geamatic

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #295 am: 01. September 2022, 18:06:54 »
Spätestens mit 70 Jahren is Schluss.

21er

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #296 am: 01. September 2022, 21:58:39 »
Ich würde eher sagen, das Gehalt schreckt viele ab. Überhaupt seit der Wiener Teuerungswelle.

2300€ brutto, inklusive Zulagen (Info laut Ausschreibung WL) für Schichtdienst, inklusive Wochenenddienst bei so einem verantwortungsvollen Job, ist halt viel zu wenig.

Kann das wer von euch bestätigen? Auf wieviel netto komme Ich als neuer Fahrer (Natürlich nach der Ausbildung), ohne Überstunden?

pTn

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #297 am: 02. September 2022, 08:24:31 »
Nun möchten die Wiener Linien sogar pensionierte Fahrer wieder einstellen.

Personalmangel: Senioren als Straßenbahner gesucht
Gesucht: Menschen, die schon Straßenbahnen oder Busse für die Wiener Linien gelenkt haben, mittlerweile aber in Pension sind. Wegen Personalmangels wurden ehemalige Mitarbeiter kürzlich angeschrieben, ob sie wieder in den Fahrdienst gehen möchten.

....
Quelle

Bei manchen Fluglinien schupfen die Büroleute nun Gepäck. Wie wäre es wenn man BüroMA ausbildet und die auf die Strecke schickt, deren Sichtweisen würden sich auch schnell ändern ...
Alternativ können ja alle die fahren können auch fahren und die Büroleute rücken auf deren Positionen nach.
Ein bisschen Schichtdienst für Büro-kraten und -innen ist durchaus horizonterweiternd.

U4

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #298 am: 02. September 2022, 08:55:50 »
Spätestens mit 70 Jahren is Schluss.
Schade ...  ;D
🥒 Haltestelle NEU -  die schlechteste Version seit Beginn der Haltestellen, Stangln die fast nicht zu sehen sind im Bild der Stadt

martin8721

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #299 am: 02. September 2022, 09:54:00 »
Spätestens mit 70 Jahren is Schluss.
Schade ...  ;D

Ja, z.B. ULHP, der sicher gerne wieder fahren würde, dürfte gar nicht mehr...