Autor Thema: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation  (Gelesen 121162 mal)

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haidi

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #15 am: 06. Mai 2014, 11:54:08 »
Der technisch Interessierte wird zig Sachen sehen, die gemacht gehören. Aber entweder sind keine Ersatzteile da oder der Werkmeister sagt "des brauch ma ned mochn" oder er sagt "des derfst ned mochn, davo host jo ka Auhnung". Ich denke, das wird sich nach einiger Zeit totlaufen.
Nicht nur das, ich kann mir gut vorstellen, dass gerade in einem Betrieb wie die WL die "Rassendiskriminierung" fröhliche Urständ feiert:
"Die Fahrer machen uns eh immer wieder unnötige Umstände, weils nichts von der Technik verstehn und jetzt stehns uns da im Weg herum, wozu brauch ma die, die sind bestenfalls zum Speibe-Aufwischen brauchbar...."
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Klingelfee

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #16 am: 06. Mai 2014, 14:54:30 »
Ich findest herrlich, wie einige User schon wieder einmal einen Versuch von Veränderungen runter machen und dem Ganzen von vornherein keine Chance geben.

Ich bitte euch, lässt das mal anlaufen und machen wir uns nach 1-2 Monaten Betrieb ein Bild.

Und zu den Bedenken wegen den Anschließen. Bitte das muss ein Betriebsfahrer auch beim einziehen machen.

Es gibt 2 Möglichkeiten - Entweder wird das Ganze wieder eingestellt,oder aber es wird auf das Ganze Netz ausgeweitet. Und ich glaube eher zweitens.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

normalbuerger

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #17 am: 06. Mai 2014, 15:28:17 »
Also wie ich meine Lehre begonnen habe hätte ich auch einen Paten zugeteilt, dem konnte ich alles fragen was mir am Herzen lag, er kannte den Betrieb von allen Seiten, somit könnte man sich sehr schnell einarbeiten.
Das Thema mit verschiedenen Tätigkeiten ist auch positiv zu beurteilen, denn wenn man weiß wie die anderen arbeiten kann man auch gewisse Dinge besser verstehen warum die das so und nicht anders machen. Gerade für die Fehlersuche bei Störungen ist ein kleiner Einblick in die Werkstätte hilfreich, denn so kann man eventuell die Störung gleich selbst beheben.
Noch dazu ist eine Abwechslung im Berufsalltag mal ganz gut, so macht man nicht immer das gleiche.

13er

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #18 am: 06. Mai 2014, 15:35:05 »
Das mit den Paten ist für diese Arbeit IMHO nicht wirklich zielführend, so was passt mehr zu einer Uni oder einem Bürojob. Das mit der abwechslungsreichen Arbeit ist aber sicher keine schlechte Idee!
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

normalbuerger

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #19 am: 06. Mai 2014, 15:39:41 »
Wieso denn nicht, weils sowas noch nie gegeben hat und deswegen nie geben wird?
Denk mal, du kommst in eine neue Firma, da wärst du ja auch vielleicht froh wenn du jemanden hättest der dir alles zeigt und den du alles fragen kannst, dann bist du viel schneller in die ganzen Abläufe eingewiesen, so mußt du nicht irgendwo herum fragen, du hast jemanden bei der Hand. Ich sag mal, das dauert längstens 1 Monat, dann braucht man eh niemanden mehr.

hema

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #20 am: 06. Mai 2014, 15:50:14 »
. . . . du hast jemanden bei der Hand. Ich sag mal, das dauert längstens 1 Monat, dann braucht man eh niemanden mehr.
Diese Funktion hat(te) eh der Lehrfahrer!


Und wenn man später wen fragen will, kann man sich ja einen "alten Hasen" nach Gusto aussuchen.  ;)
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

haidi

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #21 am: 06. Mai 2014, 16:05:26 »
Der technisch Interessierte wird zig Sachen sehen, die gemacht gehören. Aber entweder sind keine Ersatzteile da oder der Werkmeister sagt "des brauch ma ned mochn" oder er sagt "des derfst ned mochn, davo host jo ka Auhnung". Ich denke, das wird sich nach einiger Zeit totlaufen.
Nicht nur das, ich kann mir gut vorstellen, dass gerade in einem Betrieb wie die WL die "Rassendiskriminierung" fröhliche Urständ feiert:
"Die Fahrer machen uns eh immer wieder unnötige Umstände, weils nichts von der Technik verstehn und jetzt stehns uns da im Weg herum, wozu brauch ma die, die sind bestenfalls zum Speibe-Aufwischen brauchbar...."
Ich findest herrlich, wie einige User schon wieder einmal einen Versuch von Veränderungen runter machen und dem Ganzen von vornherein keine Chance geben.

Ich bitte euch, lässt das mal anlaufen und machen wir uns nach 1-2 Monaten Betrieb ein Bild.

Du musst doch selbst das Kastendenken bei den WL kennen (Stichwort unter anderem: "Se san zum Foan do und net zum Denkn"), aber es würde mich freuen, gelänge dieses Projekt, auch wenn ich nichts davon habe. Dabei können beide Gruppen voneinander lernen.

Eines: Dieses Projekt, sollte es sich durchsetzen, ist ein Grund mehr, die Rolldienstzulage zum fixen Gehaltsteil umzuwandeln.
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normalbuerger

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #22 am: 06. Mai 2014, 16:07:15 »
Jeder Fahrgast hätte was davon, denn wenn duch die Einblicke in die Werkstätte Defekte schneller erkannt werden können, dann könnte man die Fahrt schneller wieder fortsetzen.

Linie 41

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #23 am: 06. Mai 2014, 16:50:46 »
einen Paten zugeteilt, dem konnte ich
Laß mich raten, der Pate hieß Herbert Prohaska? 8)
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

Klingelfee

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #24 am: 06. Mai 2014, 17:29:08 »
Ich findest herrlich, wie einige User schon wieder einmal einen Versuch von Veränderungen runter machen und dem Ganzen von vornherein keine Chance geben.

Ich bitte euch, lässt das mal anlaufen und machen wir uns nach 1-2 Monaten Betrieb ein Bild.

Du musst doch selbst das Kastendenken bei den WL kennen (Stichwort unter anderem: "Se san zum Foan do und net zum Denkn"), aber es würde mich freuen, gelänge dieses Projekt, auch wenn ich nichts davon habe. Dabei können beide Gruppen voneinander lernen.

Eines: Dieses Projekt, sollte es sich durchsetzen, ist ein Grund mehr, die Rolldienstzulage zum fixen Gehaltsteil umzuwandeln.

Ich kenne das Kastendenken sehr wohl. Nur sollten wir nicht froh sein, das die WL einmal etwas machen, was dieses Kastendenken zumindest reduzieren kann und nicht gleich im Vorfeld das Ganze mit dem schwärzersten Schwarz sehen.

In diesem Forum kommt es mir schön langsam vor, das egal was die WL machen, alles nur schlecht ist. Daher kann ich meine Bitte nur wiederholen. Schauen wir uns das Ganze einmal an und Urteilen dann darüber. Frei nach dem Motto, der Angeklagte ist solange unschuldig, bis das Urteil gesprochen ist. Und ein Urteil kann man erst nach einem mehrwöchigen Probebetrieb machen. Ein weiterer Vorteil der Aktion ist nämlich auch, das Unterbrecherdienste wegfallen werden, da dies ja Halbschichten sind, sprich ein paar Runden fahren, dann einziehen und dann weiter im Verschubdienst, anstatt ein par Runden fahren, heimgehen und dann wegen ein paar weiteren Runden wiederkommen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

haidi

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #25 am: 06. Mai 2014, 18:03:31 »
Ich hoffe ja, dass das Projekt was wird und für beide Seiten befruchtend wirkt und meine Befürchtungen betreffen nicht die WL, sondern das Verhalten der Mitarbeiter.
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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #26 am: 06. Mai 2014, 18:05:12 »
Für einen Außenstehenden klingt diese Idee insofern vernünftig, als die Unterbrecherdienste klar arbeitnehmerfeindlich sind. Außerdem ist es wohl besonders in Jobs, wo man eher monotone Tätigkeiten zu verrichten hat, sicher positiv, auch mal ab und zu aus dem Trott herauszukommen. Hoffen wir auf eine erfolgreiche Umsetzung. Dass das aber nicht über skurrile Dinge wie die Bezahlung nach Rollzeit hinwegtäuschen kann, muss aber auch klar sein.
"das korrupteste Nest auf dem weiten Erdenrund"
Mark Twain über die Wienerstadt.

Ferry

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #27 am: 07. Mai 2014, 08:23:36 »
Ich findest herrlich, wie einige User schon wieder einmal einen Versuch von Veränderungen runter machen und dem Ganzen von vornherein keine Chance geben.

Ich bitte euch, lässt das mal anlaufen und machen wir uns nach 1-2 Monaten Betrieb ein Bild.
Ich finde die Idee gut, bei uns gibt's das auch, als "Mentoren" (ich bin einer). Was es außerdem (auf freiwilliger Basis) gibt, ist "Job Rotation". Ich habe das seinerzeit auch gemacht und schaue, dass ich meine Schützlinge ebenfalls entsprechend motiviere. Abgesehen davon, dass man neue Kollegen kennenlernt (was einem später, wenn etwas braucht, senr nützlich sein kann; persönliche Kontakte sind auch beim weltbesten Anforderungssystem SAP unersetzlich), lernt man die Arbeit anderer und die damit verbundenen Probleme und Anforderungen besser kennen. Man versteht den anderen besser und weiß später, was man von den Betreffenden verlangen kann und in welchem (zeitlichem) Ausmaß.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

E2

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #28 am: 02. Juni 2014, 13:53:38 »
Zitat
Als Pate/Patin unterstützen Sie die Kolleginnen und Kollegen, ...

Man findet offensichlich keine oder zu wenige:

Zitat
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Sie wissen es wahrscheinlich aus eigener Erfahrung: Wer einen neuen Job übernimmt, ist für jede Unterstützung dankbar. Wenn man jemand hat, der sich auskennt und dabei hilft, ein neues Unternehmen oder neue Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen, dann fällt der Einstieg (oder Umstieg) leichter. Diesen Gedanken greift das Patinnen und Paten-Programm auf. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon länger im Unternehmen sind, übernehmen die Rolle der Patin oder des Paten und unterstützen neue Kolleginnen und Kollegen während der ersten Wochen und Monate dabei, sich im neuen Arbeitsumfeld zurechtzufinden. Patinnen und Paten fungieren als erste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um nicht-fachliche Fragestellungen geht. Sie unterstützen die „Neuen“ vor allem mit jenem Wissen, das auf persönlicher Erfahrung beruht, machen auf bestimmte Gewohnheiten, Abläufe oder Besonderheiten aufmerksam und vermitteln die wichtigsten Elemente unserer Unternehmenskultur. Möchten Sie neuen Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung den Einstieg erleichtern? Dann holen Sie sich das OK von Ihrer Führungskraft und machen Sie mit beim Patinnen und Paten-Programm!

Entweder die Paten und Patinnen haben sich bei der Camorra versteckt, oder das

Patinnen und Paten sieht viel zu sehr nach Patientinnen aus...  >:D

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #29 am: 16. Oktober 2018, 12:12:41 »
Was soll das??