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38ger:

--- Zitat von: 60er am 09. September 2024, 10:19:28 ---
--- Zitat von: Bus am 09. September 2024, 10:09:56 ---Nun ja, der 74A ist eine Katastrophe, unterdimensioniert und rumplig und langsam. Aber man wollte ja die Leute sowieso in die U3 zwingen, das ist gelungen.

--- Ende Zitat ---
Langsam ist er auch deswegen, weil er gefühlt alle 200 m eine Haltestelle hat. Dass ein Bus mehr rumpelt als eine Straßenbahn, ist systembedingt.

--- Ende Zitat ---

Der Bus würde weit weniger rumpeln, wenn man ihn geradeaus fahren ließe. Stattdessen muss er ständig an den Gehsteig fahren, in besseren Fall nur die Breite des MZS, im schlimmeren sogar die Breite eines MZS und einer Parkspur! Das ließe sich sehr leicht ändern, wenn man die Gehsteige einfach bis zum MZS heranführen würde und letztere wie in der Ottakringer Straße anrampen würde. Bei kerzengerader Führung wäre die Fahrt wesentlich angenehmer und tendentiell auch schneller, da die Autos jeweils hinter dem Bus bleiben würden bei jeder Haltestelle. Gilt natürlich für viele anderern Buslinien ebenso. Das Modell der Busbuchten dient ja nur der Beschleunigung des PKW-Verkehrs auf Kosten der Busreisezeit und auf Kosten des Fahrkomforts sowie auf Kosten der Fußgänger, die sich den Gehsteig dann mit Fwartenden Fahrgästen teilen dürfen.

Donaufelder:

--- Zitat von: 38ger am 09. September 2024, 12:24:03 ---
--- Zitat von: 60er am 09. September 2024, 10:19:28 ---
--- Zitat von: Bus am 09. September 2024, 10:09:56 ---Nun ja, der 74A ist eine Katastrophe, unterdimensioniert und rumplig und langsam. Aber man wollte ja die Leute sowieso in die U3 zwingen, das ist gelungen.

--- Ende Zitat ---
Langsam ist er auch deswegen, weil er gefühlt alle 200 m eine Haltestelle hat. Dass ein Bus mehr rumpelt als eine Straßenbahn, ist systembedingt.

--- Ende Zitat ---

Der Bus würde weit weniger rumpeln, wenn man ihn geradeaus fahren ließe. Stattdessen muss er ständig an den Gehsteig fahren, in besseren Fall nur die Breite des MZS, im schlimmeren sogar die Breite eines MZS und einer Parkspur! Das ließe sich sehr leicht ändern, wenn man die Gehsteige einfach bis zum MZS heranführen würde und letztere wie in der Ottakringer Straße anrampen würde. Bei kerzengerader Führung wäre die Fahrt wesentlich angenehmer und tendentiell auch schneller, da die Autos jeweils hinter dem Bus bleiben würden bei jeder Haltestelle. Gilt natürlich für viele anderern Buslinien ebenso. Das Modell der Busbuchten dient ja nur der Beschleunigung des PKW-Verkehrs auf Kosten der Busreisezeit und auf Kosten des Fahrkomforts sowie auf Kosten der Fußgänger, die sich den Gehsteig dann mit Fwartenden Fahrgästen teilen dürfen.

--- Ende Zitat ---

Dann muss man halt die Haltestellenbuchtn so bauen, dass der Bus eben nicht durchrumpelt! Dieser "Unsinn" wird meiner Meinung nach eh nur in Wien praktizert! Die Reisezeit verlängert das meiner Meinung nach nicht, da jeder Linienbus im Ortsgebiet beim Verlassen der Haltestelle Vorang hat! Und man muss den IV nicht dazu nötigen, hinter dem Bus her zu zuckeln, verleitet nur zu gefährlichen Fahrmanövern! :fp:

38ger:

--- Zitat von: Donaufelder am 09. September 2024, 18:59:31 ---
--- Zitat von: 38ger am 09. September 2024, 12:24:03 ---
--- Zitat von: 60er am 09. September 2024, 10:19:28 ---
--- Zitat von: Bus am 09. September 2024, 10:09:56 ---Nun ja, der 74A ist eine Katastrophe, unterdimensioniert und rumplig und langsam. Aber man wollte ja die Leute sowieso in die U3 zwingen, das ist gelungen.

--- Ende Zitat ---
Langsam ist er auch deswegen, weil er gefühlt alle 200 m eine Haltestelle hat. Dass ein Bus mehr rumpelt als eine Straßenbahn, ist systembedingt.

--- Ende Zitat ---

Der Bus würde weit weniger rumpeln, wenn man ihn geradeaus fahren ließe. Stattdessen muss er ständig an den Gehsteig fahren, in besseren Fall nur die Breite des MZS, im schlimmeren sogar die Breite eines MZS und einer Parkspur! Das ließe sich sehr leicht ändern, wenn man die Gehsteige einfach bis zum MZS heranführen würde und letztere wie in der Ottakringer Straße anrampen würde. Bei kerzengerader Führung wäre die Fahrt wesentlich angenehmer und tendentiell auch schneller, da die Autos jeweils hinter dem Bus bleiben würden bei jeder Haltestelle. Gilt natürlich für viele anderern Buslinien ebenso. Das Modell der Busbuchten dient ja nur der Beschleunigung des PKW-Verkehrs auf Kosten der Busreisezeit und auf Kosten des Fahrkomforts sowie auf Kosten der Fußgänger, die sich den Gehsteig dann mit Fwartenden Fahrgästen teilen dürfen.

--- Ende Zitat ---

Dann muss man halt die Haltestellenbuchtn so bauen, dass der Bus eben nicht durchrumpelt! Dieser "Unsinn" wird meiner Meinung nach eh nur in Wien praktizert! Die Reisezeit verlängert das meiner Meinung nach nicht, da jeder Linienbus im Ortsgebiet beim Verlassen der Haltestelle Vorang hat! Und man muss den IV nicht dazu nötigen, hinter dem Bus her zu zuckeln, verleitet nur zu gefährlichen Fahrmanövern! :fp:

--- Ende Zitat ---

Natürlich verlängert es die Reisezeit, wenn man bei jeder Haltestelle Autos vorlässt, die dann die Weiterfahrt blockieren. Und das mit der Vorfahrt funktioniert auch nur so lange bis die Autos neben dem Bus sind und nicht weiterkönnen aufgrund des Vorderverkehrs.
Auf der Thaliastraße den 46er jeweils in Bimbuchten rechts ranfahren lassen wäre die Analogie zur Verkehrsführung des 48A. Und dass es auf der Thaliastraße ständig zu riskanten Überholmanövern käme wäre mir nicht bekannt...warum sollte das also bei der Landstraßer Hauptstraße so sein? Dann muss man die Fahrspuren eben ausreichend schmal dimensionieren, gerade im Haltestellenbereich braucht der Bus ja auch nicht mit 30 km/h durchrauschen können! Alle Verkehrsteilnehmer gleichtzeitig bevorrangen geht halt nicht. Den Bus bei jeder Station auszubremsen halte ich für die falsche verkehrliche Priorisierung. Insbesondere bei Gelenkbussen sind enge S-Kurven alles andere als angenehm für die Fahrgäste!

Donaufelder:

--- Zitat von: 38ger am 09. September 2024, 19:33:01 ---
--- Zitat von: Donaufelder am 09. September 2024, 18:59:31 ---
--- Zitat von: 38ger am 09. September 2024, 12:24:03 ---
--- Zitat von: 60er am 09. September 2024, 10:19:28 ---
--- Zitat von: Bus am 09. September 2024, 10:09:56 ---Nun ja, der 74A ist eine Katastrophe, unterdimensioniert und rumplig und langsam. Aber man wollte ja die Leute sowieso in die U3 zwingen, das ist gelungen.

--- Ende Zitat ---
Langsam ist er auch deswegen, weil er gefühlt alle 200 m eine Haltestelle hat. Dass ein Bus mehr rumpelt als eine Straßenbahn, ist systembedingt.

--- Ende Zitat ---

Der Bus würde weit weniger rumpeln, wenn man ihn geradeaus fahren ließe. Stattdessen muss er ständig an den Gehsteig fahren, in besseren Fall nur die Breite des MZS, im schlimmeren sogar die Breite eines MZS und einer Parkspur! Das ließe sich sehr leicht ändern, wenn man die Gehsteige einfach bis zum MZS heranführen würde und letztere wie in der Ottakringer Straße anrampen würde. Bei kerzengerader Führung wäre die Fahrt wesentlich angenehmer und tendentiell auch schneller, da die Autos jeweils hinter dem Bus bleiben würden bei jeder Haltestelle. Gilt natürlich für viele anderern Buslinien ebenso. Das Modell der Busbuchten dient ja nur der Beschleunigung des PKW-Verkehrs auf Kosten der Busreisezeit und auf Kosten des Fahrkomforts sowie auf Kosten der Fußgänger, die sich den Gehsteig dann mit Fwartenden Fahrgästen teilen dürfen.

--- Ende Zitat ---

Dann muss man halt die Haltestellenbuchtn so bauen, dass der Bus eben nicht durchrumpelt! Dieser "Unsinn" wird meiner Meinung nach eh nur in Wien praktizert! Die Reisezeit verlängert das meiner Meinung nach nicht, da jeder Linienbus im Ortsgebiet beim Verlassen der Haltestelle Vorang hat! Und man muss den IV nicht dazu nötigen, hinter dem Bus her zu zuckeln, verleitet nur zu gefährlichen Fahrmanövern! :fp:

--- Ende Zitat ---

Natürlich verlängert es die Reisezeit, wenn man bei jeder Haltestelle Autos vorlässt, die dann die Weiterfahrt blockieren. Und das mit der Vorfahrt funktioniert auch nur so lange bis die Autos neben dem Bus sind und nicht weiterkönnen aufgrund des Vorderverkehrs.
Auf der Thaliastraße den 46er jeweils in Bimbuchten rechts ranfahren lassen wäre die Analogie zur Verkehrsführung des 48A. Und dass es auf der Thaliastraße ständig zu riskanten Überholmanövern käme wäre mir nicht bekannt...warum sollte das also bei der Landstraßer Hauptstraße so sein? Dann muss man die Fahrspuren eben ausreichend schmal dimensionieren, gerade im Haltestellenbereich braucht der Bus ja auch nicht mit 30 km/h durchrauschen können! Alle Verkehrsteilnehmer gleichtzeitig bevorrangen geht halt nicht. Den Bus bei jeder Station auszubremsen halte ich für die falsche verkehrliche Priorisierung. Insbesondere bei Gelenkbussen sind enge S-Kurven alles andere als angenehm für die Fahrgäste!

--- Ende Zitat ---

Es ist wieder einmal mehr sichtbar - es wird gleich einmal angeführt, was alles NICHT geht, anstatt sich Gedanken über Lösungsansätze zu machen! Natürlich werden Linienbusse "ausgebremst", nämlich dann, wenn Fahrgäste den Haltwunsch anmelden und/oder Fahrgäste zusteigen wollen! Aber warum den IV mit "ausbremsen"? Das verursacht nur einen Rückstau, der mit der Zeit immer länger wird, und dann auch noch Folgebusse mit blockiert! Macht voll Sinn, wenn man geregelte Intervalle anbieten will! Und noch einmal - wenn ich als Verkehtsunternehmen auf einer Linie Gelenkbusse einsetzen will oder muss, weil es die Frequenz erfordert, dann muss ich mir auch darüber Gedanken machen, WIE eine Haltestellenbucht dafür beschaffen sein muss, damit sie mit diesen Bussen gut befahren werden kann!

haidi:

--- Zitat von: Donaufelder am 09. September 2024, 20:02:22 ---Es ist wieder einmal mehr sichtbar - es wird gleich einmal angeführt, was alles NICHT geht, anstatt sich Gedanken über Lösungsansätze zu machen! Natürlich werden Linienbusse "ausgebremst", nämlich dann, wenn Fahrgäste den Haltwunsch anmelden und/oder Fahrgäste zusteigen wollen! Aber warum den IV mit "ausbremsen"? Das verursacht nur einen Rückstau, der mit der Zeit immer länger wird, und dann auch noch Folgebusse mit blockiert! Macht voll Sinn, wenn man geregelte Intervalle anbieten will! Und noch einmal - wenn ich als Verkehtsunternehmen auf einer Linie Gelenkbusse einsetzen will oder muss, weil es die Frequenz erfordert, dann muss ich mir auch darüber Gedanken machen, WIE eine Haltestellenbucht dafür beschaffen sein muss, damit sie mit diesen Bussen gut befahren werden kann!

--- Ende Zitat ---
Das mit dem verursachten Rückstau ist ein Ammenmärchen. Der KFZ-Verkehr kommt mit der Geschwindigkeit des Busses weiter, der Bus bleibt auf seinem Platz in der Kolonne und wird nicht in dieser immer weiter nach hinten gereiht. Deswegen reißt der Bus die Verspätungen auf, während im anderen FAll der IV nur gering langsamer weiter kommt. Wenn Rückstau ist, meist durch den starken MIV verursacht, dann kommt der IV halt nach dem Bus zum  Rückstau. Der verschwindet ja nicht, wenn der Bus in eine Haltestellenbucht fährt.  Außerdem: fahrgastfreundliche Buchten müssten mindestens doppelt so lang sein, was bei dir dann den pawlowschen Reflex Parkplätze auslösen wird.
Und: Was interessiert der IV gegenüber dem ÖV?

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