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Monorail:
Damit innerstädtisch wieder mehr weitergeht, müsste man einfach bauen und jeden, der sich querstellt, brutal und kompromisslos ans Salzamt verweisen. Klarerweise dürften die entsprechenden Entscheidungsträger nicht zu sehr auf ihre eigene berufliche bzw. politische Karriere schauen, damit das funktioniert, und potentiell schlechtere Wahlergebnisse in Kauf nehmen.

38ger:

--- Zitat von: Monorail am 08. September 2024, 21:05:04 ---Damit innerstädtisch wieder mehr weitergeht, müsste man einfach bauen und jeden, der sich querstellt, brutal und kompromisslos ans Salzamt verweisen. Klarerweise dürften die entsprechenden Entscheidungsträger nicht zu sehr auf ihre eigene berufliche bzw. politische Karriere schauen, damit das funktioniert, und potentiell schlechtere Wahlergebnisse in Kauf nehmen.

--- Ende Zitat ---

Da wir von Straßenbahnen und nicht U-Bahnen reden müsste man keine schlechteren Wahlergebnisse in Kauf nehmen. Von der Idee bis zur Umsetzung braucht eine Straßenbahnlinie drei Jahre wenn man über alle Beteiligten drüberfährt. Bis zur nächsten Wahl also leicht 1,5 Jahre an denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner am Ergebnis erfreuen können. Was es braucht ist halt ein Bürgermeister, der das wirklich will, eine Partei, die dem Chef hörig ist und ein Koalitionspartner, der ebenfalls hinter dem Projekt steht. Realpolitisch gibt's halt weder Ersteres, noch letzteres und das wird sich auch bei den nächsten Wahlen kaum ändern...mit Ludwigs insgeheimer Traumkoalition Rot-Blau schon überhaupt nicht!

michael.fuerthaller:

--- Zitat von: 38ger am 08. September 2024, 22:31:05 ---
--- Zitat von: Monorail am 08. September 2024, 21:05:04 ---Damit innerstädtisch wieder mehr weitergeht, müsste man einfach bauen und jeden, der sich querstellt, brutal und kompromisslos ans Salzamt verweisen. Klarerweise dürften die entsprechenden Entscheidungsträger nicht zu sehr auf ihre eigene berufliche bzw. politische Karriere schauen, damit das funktioniert, und potentiell schlechtere Wahlergebnisse in Kauf nehmen.

--- Ende Zitat ---

Da wir von Straßenbahnen und nicht U-Bahnen reden müsste man keine schlechteren Wahlergebnisse in Kauf nehmen. Von der Idee bis zur Umsetzung braucht eine Straßenbahnlinie drei Jahre wenn man über alle Beteiligten drüberfährt. Bis zur nächsten Wahl also leicht 1,5 Jahre an denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner am Ergebnis erfreuen können. Was es braucht ist halt ein Bürgermeister, der das wirklich will, eine Partei, die dem Chef hörig ist und ein Koalitionspartner, der ebenfalls hinter dem Projekt steht. Realpolitisch gibt's halt weder Ersteres, noch letzteres und das wird sich auch bei den nächsten Wahlen kaum ändern...mit Ludwigs insgeheimer Traumkoalition Rot-Blau schon überhaupt nicht!

--- Ende Zitat ---

Rot-Blau will Ludwig? Ich glaube ja viel, aber das nicht...

60er:

--- Zitat von: 38ger am 08. September 2024, 22:31:05 ---mit Ludwigs insgeheimer Traumkoalition Rot-Blau schon überhaupt nicht!

--- Ende Zitat ---
Niemals will Ludwig Rot-Blau! Schon gar nicht mit der Wiener FPÖ. Ich glaube, mit den NEOS ist er recht zufrieden, sie sind für ihn ein "bequemerer" Partner, als es die Grünen waren. Ludwig kann fast wie mit einer absoluten Mehrheit regieren und wird meiner Einschätzung nach diese Koalition auch nach 2025 weiterführen.

Ich glaube nicht, dass eine Straßenbahn in der Landstraßer Hauptstraße der SPÖ Wählerstimmen kosten würde.

Ferry:

--- Zitat von: Monorail am 08. September 2024, 01:07:06 ---Immerhin wird der Bestand in der LaHa saniert bzw. umgebaut.

Stand heute ist eine Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs in der nördlichen LaHa höchstens Zukunftsmusik in unseren Ohren hier.  :))

--- Ende Zitat ---

Wenn ich mich richtig erinnere, war seinerzeit geplant, während der U3-Bauarbeiten den J und T über Schwarzenbergplatz - Heumarkt (unter Nutzung der damals noch vorhandenen 2er-Gleise) - Ungargasse - Neulinggasse als Umleitung zu führen. Nach Ende der Bauarbeiten wäre der T wieder auf seine alten Strecke zurückgekehrt (nicht aber der J). Dieses Vorhaben wurde vom damaligen Landstraßer  BV entschieden abgelehnt, weil sich der Bezirk an den Errichtungskosten hätte beteiligen müssen und auch weil die Streckenführung nicht ganz unumstritten war. Daher kam es dann zur Lösung mit 74A und 75A.

Soviel ich weiß, ist auch der heutige BV Hohenberger gegen eine Straßenbahn in der LaHa, weil diese seiner Ansicht nach durch U-Bahn und 74A ausreichend erschlossen ist. Da ich mich in dieser Gegend eher selten aufhalte, kann ich nicht beurteilen, ob das stimmt.

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