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[PM] Konzept bei Seestadt Aspern mangelhaft?
denond:
--- Zitat von: 95B am 27. März 2025, 12:39:11 ---Wenn die Seestadt einmal im Vollausbau ist und das Potpourri verfügbarer Arbeitsplätze größer ist, kann sich auch das ändern. Aber auch das ist ein langfristiger Prozess.
Einer der größten Fehler war, die Seestadt so dermaßen zizerlweise in Betrieb zu nehmen, dass es dort am Anfang ohne Auto nicht gegangen ist. So gab es von Anfang an falsche Prioritäten, deren Nachwirkung zu beseitigen eine mühsame Aufgabe ist. Ein weiterer Fehler (aber der ist nicht nur für die Seestadt, sondern für ganz Wien typisch) war, dass der Magistrat die ursprünglichen Planungen bis zur Unkenntlichkeit verschlimmbessert hat. Der schwedische Masterplaner, der die Seestadt am Reißbrett entworfen hat, war zwar allem Anschein nach kaum jemals in Wien und hat sich mit den hiesigen Gegebenheiten nur am Rand auseinandergesetzt, aber wenn bei seinen Projekten anderswo auf der Welt so was wie in der Seestadt herausgekommen wäre, hätte er nicht den Bekanntheitsgrad erlangt, der ihm den Seestadt-Auftrag gebracht hat. (Soll heißen: Dieser Fehler liegt nicht bei ihm.)
--- Ende Zitat ---
Dieses zizerlweise in Betrieb nehmen, sieht man ja schon alleine daran, daß Investoren kommen, lange überlegen und dann wieder abspringen, da sie keinen Mehrwert in dem Ganzen sehen und somit die ganze Bebauung sehr weit hinten nachhinkt. Mich würde es in diesem Zusammenhang nicht wundern, wenn man jetzt überraschend die U-Bahn zu einem anderen Endpunkt weiterbauen würde, da die Auslastung für eine U-Bahn ganz einfach zu gering ist.
Außerdem trägt auch der hohe Wechselgrad der Einwohner als Negativum dazu bei, der nach wie vor herrscht. Auch wenn Andere anderes schreiben, die wenigsten Bewohnen bleiben länger als drei Jahre, denn es will in der Seestadt das pulsierende Leben ganz einfach nicht anspringen und somit wird sie immer nur eine Lego-Stadt bleiben. Und was noch aufstößt: Man hört fast kein einziges Wort mehr in deutsch. Selbst Migrationshintergründlern ist das zu viel, wie man hört...
Die einzigen Institutionen, die die Seestadt am Leben hält, ist/sind die div. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung, die am Tag/Nacht oft vier bis sechs mal ausrücken müssen, um div. Vorfälle in der Seestadt abhandeln zu müssen. Selbst um 2 Uhr in der Früh ist manchmal keine Ruhe. Würde mich interessieren, was da/dafür an Geld ausgegeben wird.
Bus:
--- Zitat von: denond am 21. Mai 2025, 08:36:25 ---
--- Zitat von: 95B am 27. März 2025, 12:39:11 ---Wenn die Seestadt einmal im Vollausbau ist und das Potpourri verfügbarer Arbeitsplätze größer ist, kann sich auch das ändern. Aber auch das ist ein langfristiger Prozess.
Einer der größten Fehler war, die Seestadt so dermaßen zizerlweise in Betrieb zu nehmen, dass es dort am Anfang ohne Auto nicht gegangen ist. So gab es von Anfang an falsche Prioritäten, deren Nachwirkung zu beseitigen eine mühsame Aufgabe ist. Ein weiterer Fehler (aber der ist nicht nur für die Seestadt, sondern für ganz Wien typisch) war, dass der Magistrat die ursprünglichen Planungen bis zur Unkenntlichkeit verschlimmbessert hat. Der schwedische Masterplaner, der die Seestadt am Reißbrett entworfen hat, war zwar allem Anschein nach kaum jemals in Wien und hat sich mit den hiesigen Gegebenheiten nur am Rand auseinandergesetzt, aber wenn bei seinen Projekten anderswo auf der Welt so was wie in der Seestadt herausgekommen wäre, hätte er nicht den Bekanntheitsgrad erlangt, der ihm den Seestadt-Auftrag gebracht hat. (Soll heißen: Dieser Fehler liegt nicht bei ihm.)
--- Ende Zitat ---
Dieses zizerlweise in Betrieb nehmen, sieht man ja schon alleine daran, daß Investoren kommen, lange überlegen und dann wieder abspringen, da sie keinen Mehrwert in dem Ganzen sehen und somit die ganze Bebauung sehr weit hinten nachhinkt. Mich würde es in diesem Zusammenhang nicht wundern, wenn man jetzt überraschend die U-Bahn zu einem anderen Endpunkt weiterbauen würde, da die Auslastung für eine U-Bahn ganz einfach zu gering ist.
Außerdem trägt auch der hohe Wechselgrad der Einwohner dazu bei der nach wie vor herrscht. Auch wenn Andere anderes schreiben, die wenigsten Bewohnen bleiben länger als drei Jahre, denn es will in der Seestadt das pulsierende Leben ganz einfach nicht anspringen und somit wird sie immer nur eine Lego-Stadt bleiben. Und was noch aufstößt: Man hört fast kein einziges Wort mehr in deutsch. Selbst Migrationshintergründlern ist das zu viel, wie man hört...
Die einzigen Institutionen, die die Seestadt am Leben hält, ist/sind die div. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung, die am Tag/Nacht oft vier bis sechs mal ausrücken müssen, um div. Vorfälle in der Seestadt abhandeln zu müssen. Selbst um 2 Uhr in der Früh ist manchmal keine Ruhe. Würde mich interessieren, was da/dafür an Geld ausgegeben wird.
--- Ende Zitat ---
Na servas, du traust dich was anzusprechen, dafür wirst du gleich schriftlich verprügelt werden. In Wien ist doch alles so super, wie man immer hört. >:D
denond:
--- Zitat von: Bus am 21. Mai 2025, 08:38:01 ---
--- Zitat von: denond am 21. Mai 2025, 08:36:25 ---
--- Zitat von: 95B am 27. März 2025, 12:39:11 ---Wenn die Seestadt einmal im Vollausbau ist und das Potpourri verfügbarer Arbeitsplätze größer ist, kann sich auch das ändern. Aber auch das ist ein langfristiger Prozess.
Einer der größten Fehler war, die Seestadt so dermaßen zizerlweise in Betrieb zu nehmen, dass es dort am Anfang ohne Auto nicht gegangen ist. So gab es von Anfang an falsche Prioritäten, deren Nachwirkung zu beseitigen eine mühsame Aufgabe ist. Ein weiterer Fehler (aber der ist nicht nur für die Seestadt, sondern für ganz Wien typisch) war, dass der Magistrat die ursprünglichen Planungen bis zur Unkenntlichkeit verschlimmbessert hat. Der schwedische Masterplaner, der die Seestadt am Reißbrett entworfen hat, war zwar allem Anschein nach kaum jemals in Wien und hat sich mit den hiesigen Gegebenheiten nur am Rand auseinandergesetzt, aber wenn bei seinen Projekten anderswo auf der Welt so was wie in der Seestadt herausgekommen wäre, hätte er nicht den Bekanntheitsgrad erlangt, der ihm den Seestadt-Auftrag gebracht hat. (Soll heißen: Dieser Fehler liegt nicht bei ihm.)
--- Ende Zitat ---
Dieses zizerlweise in Betrieb nehmen, sieht man ja schon alleine daran, daß Investoren kommen, lange überlegen und dann wieder abspringen, da sie keinen Mehrwert in dem Ganzen sehen und somit die ganze Bebauung sehr weit hinten nachhinkt. Mich würde es in diesem Zusammenhang nicht wundern, wenn man jetzt überraschend die U-Bahn zu einem anderen Endpunkt weiterbauen würde, da die Auslastung für eine U-Bahn ganz einfach zu gering ist.
Außerdem trägt auch der hohe Wechselgrad der Einwohner dazu bei der nach wie vor herrscht. Auch wenn Andere anderes schreiben, die wenigsten Bewohnen bleiben länger als drei Jahre, denn es will in der Seestadt das pulsierende Leben ganz einfach nicht anspringen und somit wird sie immer nur eine Lego-Stadt bleiben. Und was noch aufstößt: Man hört fast kein einziges Wort mehr in deutsch. Selbst Migrationshintergründlern ist das zu viel, wie man hört...
Die einzigen Institutionen, die die Seestadt am Leben hält, ist/sind die div. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung, die am Tag/Nacht oft vier bis sechs mal ausrücken müssen, um div. Vorfälle in der Seestadt abhandeln zu müssen. Selbst um 2 Uhr in der Früh ist manchmal keine Ruhe. Würde mich interessieren, was da/dafür an Geld ausgegeben wird.
--- Ende Zitat ---
Na servas, du traust dich was anzusprechen, dafür wirst du gleich schriftlich verprügelt werden. In Wien ist doch alles so super, wie man immer hört. >:D
--- Ende Zitat ---
Das Verprügeln ist man ja hier schon gewöhnt.
Aber: Es ist leider so, wenn man in der U-Bahn die Augen und Ohren offen hält. Man stellt dies auch fest, wenn man einmal in das Gebiet Seestadt eintaucht und dort spazieren geht um nur alleine mal zu sehen, welchen Fortschritt die Bebauung bzw. die Schienenleger im Bereich der Gleisschleife erzielen...
coolharry:
--- Zitat von: denond am 21. Mai 2025, 08:36:25 ---Dieses zizerlweise in Betrieb nehmen, sieht man ja schon alleine daran, daß Investoren kommen, lange überlegen und dann wieder abspringen, da sie keinen Mehrwert in dem Ganzen sehen und somit die ganze Bebauung sehr weit hinten nachhinkt. Mich würde es in diesem Zusammenhang nicht wundern, wenn man jetzt überraschend die U-Bahn zu einem anderen Endpunkt weiterbauen würde, da die Auslastung für eine U-Bahn ganz einfach zu gering ist.
--- Ende Zitat ---
Nun die Investoren, vorallem die Internationalen, haben am Wiener Wohnungsmarkt nur rudimentäres Interesse. Die Ertragsrenditen, man mag es angesichts der Mietpreise abseits des geförderten kaum glauben, zu gering. Da in der Seestadt vorallem aber geförderter bzw. förderbarer Wohnraum errichtet werden muss, erlahmt das Interesse der Investoren abseits der Hochhäuser recht schnell. Und das die noch nicht errichtet sind, liegt meiner Meinung nach eher an der Stadt.
--- Zitat von: denond am 21. Mai 2025, 08:36:25 ---Außerdem trägt auch der hohe Wechselgrad der Einwohner als Negativum dazu bei, der nach wie vor herrscht. Auch wenn Andere anderes schreiben, die wenigsten Bewohnen bleiben länger als drei Jahre, denn es will in der Seestadt das pulsierende Leben ganz einfach nicht anspringen und somit wird sie immer nur eine Lego-Stadt bleiben. Und was noch aufstößt: Man hört fast kein einziges Wort mehr in deutsch. Selbst Migrationshintergründlern ist das zu viel, wie man hört...
--- Ende Zitat ---
Das ist halt dem hohen Anteil an gefördertem Wohnbau und der miesen Umsetzung geschuldet. Die Wohnungen sind teilweise echt schlecht. Viele Wohnung sind halt von der Qualität nicht besser als im 10. Wozu also da raus ziehen? Und selbst die freien Eigentumswohnung sind zu einem Großteil von Investoren gekauft worden, die die Wohnung dann Wiederrum nur vermieten. Diese werden dann wieder zu meeist an Leute vermietet die noch kein Anrecht auf geförderte Wohnungen haben. Das sind dann halt meistens Zuwanderer.
--- Zitat von: denond am 21. Mai 2025, 08:36:25 ---Die einzigen Institutionen, die die Seestadt am Leben hält, ist/sind die div. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung, die am Tag/Nacht oft vier bis sechs mal ausrücken müssen, um div. Vorfälle in der Seestadt abhandeln zu müssen. Selbst um 2 Uhr in der Früh ist manchmal keine Ruhe. Würde mich interessieren, was da/dafür an Geld ausgegeben wird.
--- Ende Zitat ---
Bei 10.000 Einwohnern kommen halt schon ein paar Rettungseinsätze zusammen. Das es anscheinend auch ein paar Wohnbauten gibt, bei denen die Brandmeldeanlage direkt zur Feuerwehr geht, tut dann sein übriges. In meinen Augen auch absoluter Schwachsinn die Brandmeldeanlage in einer Wohnhausanlage direkt mit der Feuerwehr zu koppeln. Klar im Hochhaus notwendig, aber das Hochhaus ist meiner Meinung nach die schlechteste aller Wohnformen.
Bus:
Möglicherweise ist die Kopplung zur Feuerwehr ab einer gewissen Höhe eines Hauses Pflicht?
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