Autor Thema: Wienflusshochwasser  (Gelesen 568 mal)

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haidi

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Wienflusshochwasser
« am: 01. August 2021, 13:10:34 »
Wie absurd ist es denn bitte, dass es weder einen hochwassersicheren Radweg und einen ufernahen Spazierweg beim Wienfluss gibt zwischen Hietzing und Urania,
Echt eine geile Idee - hochwassersicheren Weg in einem Hochwasserbecken. Ich hab das Wienflussbecken bei der Kennedybrücke einige Male bis an den Rad gefüllt gesehen, ist bei bestimmten Regensituationen am westlichen Ende von Wien passiert und wird heute durch eine intelligente Steuerung der Retentionsbecken erfolgreich verhindert. Wie lange noch ist die Frage bei dem, wenn das regelmäßig passiert, was heuer regenmäßig passiert ist.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

38ger

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Re: Wienflusshochwasser
« Antwort #1 am: 01. August 2021, 13:36:02 »
Wie absurd ist es denn bitte, dass es weder einen hochwassersicheren Radweg und einen ufernahen Spazierweg beim Wienfluss gibt zwischen Hietzing und Urania,
Echt eine geile Idee - hochwassersicheren Weg in einem Hochwasserbecken. Ich hab das Wienflussbecken bei der Kennedybrücke einige Male bis an den Rad gefüllt gesehen, ist bei bestimmten Regensituationen am westlichen Ende von Wien passiert und wird heute durch eine intelligente Steuerung der Retentionsbecken erfolgreich verhindert. Wie lange noch ist die Frage bei dem, wenn das regelmäßig passiert, was heuer regenmäßig passiert ist.

Ähm, die Wand, die zwischen Flussbett und U4 verläuft ist immer noch bis zu zwei Meter unterhalb des Fahrbahnniveaus - und dass die U4 wegen Hochwasser eingestellt wird kommt jetzt wirklich nicht oft vor, das ist jetzt wirklich nur ein sinnlosrs schlechtmachen einer naheliegenden und leicht umsetzbaren Idee Deinerseits!

haidi

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Re: Wienflusshochwasser
« Antwort #2 am: 01. August 2021, 15:46:39 »
Wie absurd ist es denn bitte, dass es weder einen hochwassersicheren Radweg und einen ufernahen Spazierweg beim Wienfluss gibt zwischen Hietzing und Urania,
Echt eine geile Idee - hochwassersicheren Weg in einem Hochwasserbecken. Ich hab das Wienflussbecken bei der Kennedybrücke einige Male bis an den Rad gefüllt gesehen, ist bei bestimmten Regensituationen am westlichen Ende von Wien passiert und wird heute durch eine intelligente Steuerung der Retentionsbecken erfolgreich verhindert. Wie lange noch ist die Frage bei dem, wenn das regelmäßig passiert, was heuer regenmäßig passiert ist.

Ähm, die Wand, die zwischen Flussbett und U4 verläuft ist immer noch bis zu zwei Meter unterhalb des Fahrbahnniveaus - und dass die U4 wegen Hochwasser eingestellt wird kommt jetzt wirklich nicht oft vor, das ist jetzt wirklich nur ein sinnlosrs schlechtmachen einer naheliegenden und leicht umsetzbaren Idee Deinerseits!
Die Stadtbahn war nur ein Mal wegen Hochwasser, das über die Trennmauer getreten ist, eingestellt. Das war ein Kriegsschaden, wo ein Stück Mauer beschädigt war und daher nicht hoch genug war.
Einen Radweg, der bei Hochwassergefahr gesperrt wird, gibt es. Ich frag mich halt, wie du es dir vorstellst, in einem Hochwasserbecken einen hochwassersicheren Radweg anzulegen und ob die dafür notwendigen Kosten für eventuell ein paar Tage im Jahr verantwortbar sind.
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WIENTAL DONAUKANAL

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Re: Wienflusshochwasser
« Antwort #3 am: 01. August 2021, 16:14:56 »
Wie absurd ist es denn bitte, dass es weder einen hochwassersicheren Radweg und einen ufernahen Spazierweg beim Wienfluss gibt zwischen Hietzing und Urania,
Echt eine geile Idee - hochwassersicheren Weg in einem Hochwasserbecken. Ich hab das Wienflussbecken bei der Kennedybrücke einige Male bis an den Rad gefüllt gesehen, ist bei bestimmten Regensituationen am westlichen Ende von Wien passiert und wird heute durch eine intelligente Steuerung der Retentionsbecken erfolgreich verhindert. Wie lange noch ist die Frage bei dem, wenn das regelmäßig passiert, was heuer regenmäßig passiert ist.

Ja das sollte man nicht unterschätzen, binnen Minuten war das Becken randvoll.

Gast1090

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Re: Wienflusshochwasser
« Antwort #4 am: 01. August 2021, 23:04:05 »
..... Wie absurd ist es denn bitte, dass es weder einen hochwassersicheren Radweg und einen ufernahen Spazierweg beim Wienfluss gibt zwischen Hietzing und Urania, noch die Stadtbahntrasse zwischen Spittelau und Heiligenstadt nachgenutzt wird usw. usf.

Zwischen Hietzing und Urania? Also dann wohl zwischen Naschmarkt und Stadtpark unterirdisch im Tunnel?? Theoretisch sicher machbar, nur wer fährt/spaziert gerne in einem übelriechenden Tunnel? Und auf Strassenniveau gibt es genügend Radwege, da braucht es nicht noch einen im Wienflußbecken ....

Was die Nutzung der Stadtbahntrasse zwischen Spittelau und Heiligenstadt anbelangt, da könnte man die High Line in New York als Vorbild nehmen:                         

https://www.thehighline.org/

38ger

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Re: Wienflusshochwasser
« Antwort #5 am: 01. August 2021, 23:26:42 »
..... Wie absurd ist es denn bitte, dass es weder einen hochwassersicheren Radweg und einen ufernahen Spazierweg beim Wienfluss gibt zwischen Hietzing und Urania, noch die Stadtbahntrasse zwischen Spittelau und Heiligenstadt nachgenutzt wird usw. usf.

Zwischen Hietzing und Urania? Also dann wohl zwischen Naschmarkt und Stadtpark unterirdisch im Tunnel?? Theoretisch sicher machbar, nur wer fährt/spaziert gerne in einem übelriechenden Tunnel? Und auf Strassenniveau gibt es genügend Radwege, da braucht es nicht noch einen im Wienflußbecken ....

Was die Nutzung der Stadtbahntrasse zwischen Spittelau und Heiligenstadt anbelangt, da könnte man die High Line in New York als Vorbild nehmen:                         

https://www.thehighline.org/

Zwischen Urania und Stadtpark wäre es ebenso problemlos möglich wie zwischen Margaretensteg und Hietzing, aber es wäre ja schon mit der Verlängerung des Wientalradweges von Hietzing bis zum Gürtelradweg sehr viel gewonnen. Aber das Posting zeigt ja den vorherrschenden Geist bzw. was in Österreich die wirklich wichtigen Fragen sind: Was bringt (mir!) das? Wer soll das zahlen? Wozu? Und wenn man diese Fragen beantwortet, dann werden immer Gründe gefunden dafür, warum man das eh nicht braucht. Im Fall des Wientalradweges, weil es eh genug Radwege an der Oberfläche gibt. Im Fall des Highlineparks, weil es eh den Donaukanal gibt. Im Fall von Straßenbahnen, weil der Bus eh viel flexibler ist usw. usf.
Im Endeffekt geht's immer nur darum Veränderungen zu verhindern...so als ob Verbesserungen nirgends nötig wären und alles wunderbar ist, wie es ist.

Auf Rasengleisen kann die Rettung ja auch nicht fahren...in Frankreich geht's trotzdem, aber bei uns würden gaaaanz ganz viele im Krankenwagen verrecken wegen Rasengleisen...

coolharry

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Re: Wienflusshochwasser
« Antwort #6 am: 02. August 2021, 07:53:59 »
Zwischen Urania und Stadtpark wäre es ebenso problemlos möglich wie zwischen Margaretensteg und Hietzing, aber es wäre ja schon mit der Verlängerung des Wientalradweges von Hietzing bis zum Gürtelradweg sehr viel gewonnen. ...

Zum Thema Radweg im Wienflussbecken.

Ich hab mir mal eine Gedankenspielerei gemacht, über einen Erholungsweg im Wienflußbecken, zwischen Gürtel und Naschmarkt. Sprich einen Weg mit daneben liegenden Bach, in dem man, wie in Hütteldorf draussen, die Füße drin baden kann.
Gedacht hab ich mit das so:
Unterhalb des erhöht angelgtem Geh/Radweg werden Betonkanäle eingelassen. Neben dem Weg wird eben ein Bett angelegt, das dem Standard Durchfluß entspricht. Bei normalem Mehrwasser wird das mehr an Wasser in die Betonkanäle abgeleitet. Sollte es dann zu noch mehr Wasser kommen, wird der Weg halt mit gesperrt. Dies sollte ein Sperrwerk unterhalb der Deckelung beim Gürtel bewerkstelligen.
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Wie gesagt ein Hirngespinst weil die Lichten der Brücken hab ich mit zusammen geschätzt.


Zum Hauseinfahrten:
Ich bin da Fan von abgeschrägten Gehsteigkanten. Also weder schiefer Gehsteig noch Einschränkung diverser Radwege oder Fahrbahnen.
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Witzig eigentlich das es Wien alle möglichen Arten gibt.

Zum Thema Gestaltung der Pariser:

Die Franzosen gestalten halt ihre Tram so wie die Mode. Nicht alles muß den Geschmack treffen aber es gibt die Richtung vor.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.