Autor Thema: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)  (Gelesen 12680 mal)

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #15 am: 27. Februar 2024, 09:13:43 »
Mal schauen, wie der zwischenzeitliche Fahrzeugeinsatz beim bis Marchegg verkürzten REX8 aussieht. Wahrscheinlich wie beim R81: es wird halt eingesetzt, was gerade verfügbar ist.

Das werden durchwegs Wendezüge mit geplanterweise 1144. Der Erinnerungs-5047 einmal am Tag bleibt übrigens auch ab März weiterhin im Umlauf.

24A

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #16 am: 27. Februar 2024, 11:21:42 »
Der Erinnerungs-5047 einmal am Tag bleibt übrigens auch ab März weiterhin im Umlauf.

Welcher Erinnerungs-5047?  ???
1.691 Beiträge in FPDWL und nahverkehr.wien; 174 Beiträge in nv-wien.at

haidi

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #17 am: 27. Februar 2024, 11:28:21 »
Der Erinnerungs-5047 einmal am Tag bleibt übrigens auch ab März weiterhin im Umlauf.

Welcher Erinnerungs-5047?  ???
Ganz einfach: Ein Kurs, der mit 5047 gefahren wird. Kann man als Reminiszenz an diese Type ansehen.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

71er

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #18 am: 27. Februar 2024, 12:38:55 »
Sofern der Tunnel Lamač vor dem Bratislava hl.st. für Doppelstockzüge freigegeben ist wären 6-teilige KISS ein Kandidat für die Strecke. Davon hat die ZSSK mittlerweile auch 4 Stück im Einsatz.

Paulchen

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #19 am: 27. Februar 2024, 12:43:45 »
Sofern der Tunnel Lamač vor dem Bratislava hl.st. für Doppelstockzüge freigegeben ist wären 6-teilige KISS ein Kandidat für die Strecke. Davon hat die ZSSK mittlerweile auch 4 Stück im Einsatz.

Die ZSSK-KISS sind nicht mehrsystemfähig (https://de.wikipedia.org/wiki/Stadler_KISS#%C5%BDelezni%C4%8Dn%C3%A1_spolo%C4%8Dnos%C5%A5_Slovensko_(ZSSK)).

Monorail

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #20 am: 27. Februar 2024, 12:44:49 »
Sofern der Tunnel Lamač vor dem Bratislava hl.st. für Doppelstockzüge freigegeben ist wären 6-teilige KISS ein Kandidat für die Strecke. Davon hat die ZSSK mittlerweile auch 4 Stück im Einsatz.
Bislang sind Wendezüge mit 3 CS-Wagen und 2 slowakischen Großraumwagen eingesetzt worden. Wäre da ein 4-teiliger KISS oder ein Doppel-4744/4746 nicht besser?
Die Haltestellen heißen "Dr.-Karl-Renner-Ring", "Simmering, Grillgasse" und "Kärntner Ring, Oper", Punkt. Stationsnamen haben geographisch korrekt und nicht irreführend zu sein.

38ger

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #21 am: 27. Februar 2024, 13:47:42 »
Sofern der Tunnel Lamač vor dem Bratislava hl.st. für Doppelstockzüge freigegeben ist wären 6-teilige KISS ein Kandidat für die Strecke. Davon hat die ZSSK mittlerweile auch 4 Stück im Einsatz.
Bislang sind Wendezüge mit 3 CS-Wagen und 2 slowakischen Großraumwagen eingesetzt worden. Wäre da ein 4-teiliger KISS oder ein Doppel-4744/4746 nicht besser?

Grundsätzlich ja, aber der Fuhrpark ist halt nicht so groß - und wie der Fahrplan nach dem Ausbau wirklich ausschaut weiß man (ichbzumindesr) heute ja auch noch nicht. MWn sollte es ja dann ja auch Railjets geben, die nach Bratislava durchgebunden werden. Ich persönlich würde mich ja extrem freuen über eine Durchbindung der drei IC-Paare Kosice-Bratislava bis Wien, wobei die aktuell nur drei 2.Klasse-Wägen (neben je einem Wagen 1. Klasse und Speisewagen) etwas knapp sein könnten, falls man die Züge nicht zusätzlich zum regulären 1h-Takt fährt.
Alternativ könnte man natürlich auch die im 2h-Takt verkehrenden Expresszüge Kosice-Bratislava nach Wien führen, wobei die Züge mit 10 Wägen (7*2. Klasse, 2*1. Klasse, 1*Speisewagen) für Wien - Bratislava sehr großzügig dimensioniert wären, sodass sich eigentlich ein Verlängerung bis Salzburg anböte. Mit 160 km/h vmax ließe sich ein Fahrplan in bestehender Railjet-Trasse allerdings nicht realisieren, sodass zumindest eine regelmäßige Durchbindung wohl auch längerfristig nur ein Traum bleiben wird.
Aber selbst wenn mittelfristig nur die bestehenden Wendezüge auf E-Traktion umgestellt würden wäre das schon eine enorme Verbesserung gegenüber heute, da die REX Wien-Bratislava derzeit 1 Minute vor Abfahrt der EX nach Kosice in Bratislava ankommen, sodass man meist 61 Minuten Wartezeit hat. Mit 3/4 Minuten kürzere Fahrzeit (durch E-Traktion) wäre man um 1 ganze Stunde schneller in Kosice, Trnava, Trencin, Zilina usw.

JochenK

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #22 am: 27. Februar 2024, 13:48:27 »
Wäre da ein 4-teiliger KISS
Wo gibt es in Österreich im Moment 4 teilige (verfügbare/zugelassene) KISS ??

oder ein Doppel-4744/4746 nicht besser?

Von den Fahrzeugen haben wir ja gerade im Moment auch unzählige herumstehen...

Wendezüge mit 1144 entsprechen dem was derzeit (also die Woche noch) dort fährt.
Im Prinzip tauscht man nur die 2016 gegen die 44er, theoretisch sollte von der Gefäßgröße
(da die internationalen Fahrgäste fehlen), die CS Garnituren die jetzt fahren auch passen.

Paulchen

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #23 am: 27. Februar 2024, 14:07:15 »
Wäre da ein 4-teiliger KISS
Wo gibt es in Österreich im Moment 4 teilige (verfügbare/zugelassene) KISS ??

oder ein Doppel-4744/4746 nicht besser?

Von den Fahrzeugen haben wir ja gerade im Moment auch unzählige herumstehen...

Wendezüge mit 1144 entsprechen dem was derzeit (also die Woche noch) dort fährt.
Im Prinzip tauscht man nur die 2016 gegen die 44er, theoretisch sollte von der Gefäßgröße
(da die internationalen Fahrgäste fehlen), die CS Garnituren die jetzt fahren auch passen.

Da von ZSSK-Fahrzeugen und vom Tunnel Lamač die Rede ist, geht es 71er und Monorail offensichtlich nicht um den Zeitraum der Sperre, sondern um den durchgehenden elektrischen Betrieb von Wien nach Bratislava
danach.

fr3

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #24 am: 27. Februar 2024, 14:24:35 »
Das "Durchbinden" von Fernzügen aus der Slowakei ist mitunter nicht so einfach, denn ein Zug, der heute in Bratislava endet, fährt wenig später wieder in die Gegenrichtung ab. Man braucht also nicht nur zusätzliche Garnituren. Man muss auch prüfen, ob sich das mit einer zusätzlichen Fahrt Bratislava-Wien hin und zurück ausgeht, um dann etwa eine spätere Abfahrt in Bratislava bedienen zu können.

Ein paar direkte Fernzüge am Tag von Bratislava Richtung Westen - über Wien hinaus - wären bestimmt gut, ebenso wie ein Fernzug aus Österreich in die östliche Slowakei (gibt es ja bereits über Petrzalka). Ob es sinnvoll ist, diesen Fernverkehr mit der stündlichen Städteverbindung zu vermischen wage ich zu bezweifeln. Denn lange Zugläufe neigen zu Verspätungen - womit die Anschlüsse in andere Richtungen in Wien und Bratislava gefährdet wären.

Kurzzug

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #25 am: 27. Februar 2024, 16:06:10 »
Meines Wissens nach sollen zwischen Wien Aspern und Marchegg 200 km/h zumindest nach dem zweigleisigen Vollausbau möglich sein. Es sollten also eher die 200 km/h-fähigen Fahrzeuge der ÖBB als Fernzüge fahren als die maximal 160 km/h schnellen der ZSSK. Soweit ich weiß haben die Slowaken im ganzen Land auch keinen Ausbau auf irgendwas jenseits der 160 km/h vor, daher würde es schon Sinn machen, in Bratislava hl. st. nicht grundsätzlich durchzubinden. Es wäre natürlich nett, eine Durchbindung Salzburg-Kosice anbieten zu können, aber das slowakische Netz neigt dazu zu sehr zu Verspätungen, denke ich. Mit zumindest einem Direkt-IC Wien-Kosice würde ich aber weiterhin rechnen.

Im Regionalverkehr soll laut dem Verkehrsdienstevertrag wegen dem Fernverkehrsangebot einfach eine S80 bis Bratislava hl. st. verlängert werden. Das bedingt eine Slowakeizulassung der 4746 oder der Mireos und ehrlicherweise wird ein Solotriebwagen reichen, wenn zusätzlich noch Fernverkehr angeboten wird. Bis dahin (Fahrplan 2028) wird wohl die 1116 die 2016 ersetzen.

abc

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #26 am: 27. Februar 2024, 16:51:57 »
Mit 3/4 Minuten kürzere Fahrzeit (durch E-Traktion) wäre man um 1 ganze Stunde schneller in Kosice, Trnava, Trencin, Zilina usw.

Ich vermute aber, dass der Großteil des Fahrzeitgewinns westlich von Marchegg erfolgen wird, am dortigen Nullknoten wird man doch sicherlich festhalten?

24A

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #27 am: 27. Februar 2024, 17:10:57 »
Der Erinnerungs-5047 einmal am Tag bleibt übrigens auch ab März weiterhin im Umlauf.

Welcher Erinnerungs-5047?  ???
Ganz einfach: Ein Kurs, der mit 5047 gefahren wird. Kann man als Reminiszenz an diese Type ansehen.

Soweit konnte ich mir das noch zusammenreimen. Aber von welchem Kurs ist da konkret die Rede?
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abc

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #28 am: 27. Februar 2024, 17:48:08 »
Wendezüge mit 1144 entsprechen dem was derzeit (also die Woche noch) dort fährt.
Im Prinzip tauscht man nur die 2016 gegen die 44er, theoretisch sollte von der Gefäßgröße
(da die internationalen Fahrgäste fehlen), die CS Garnituren die jetzt fahren auch passen.

Innerhalb Wiens fällt allerdings bis Anfang Juli die S80 zwischen Hbf und Aspern Nord aus. Insofern sollten die Kapazitäten beim REX8 trotz wegfallender Fahrgäste von und nach Bratislava nicht auch noch eingeschränkt werden.

Bhf_Breitensee

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Re: Elektrifizierung Marchegg – Bratislava hl. st. (war: 4020er)
« Antwort #29 am: 27. Februar 2024, 20:06:52 »
Wie soll der RJ oder der Rex nach Bratislava traktioniert werden, sind doch noch nicht genügend 1116 in der Slowakei zugelassen! Auch die 4746 sind derzeit noch nicht für die SK zugelassen. Angesichts der slowenischen Fahrzeugzulassung nach Villach und Graz darf man darf gespannt sein, wie dies die ÖBB PV in 10 Monaten schafft.