Autor Thema: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.  (Gelesen 39141 mal)

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Linie 41

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #30 am: 30. Juli 2014, 20:46:56 »
Der E 4401 hatte ursprünglich einen manuellen Fahrschalter mit "Säbel", also keine Geamatic. Später, beim Geamaticumbau, bekam er auch einen anderen Fahrschalter. Ich vermute einmal, daß der CH mit demselben Fahrschaltertyp wie ursprünglich die Erstserie der E ausgestattet ist. Mir persönlich wäre aber trotzdem ein E in Letztausführung plus ein Rückgebauter C3 lieber – das ist aber sowieso alles egal, da in dem neuen Mistmuseum ja nicht einmal genug Platz für die vorhandenen Fahrzeuge ist.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

N1

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #31 am: 30. Juli 2014, 20:49:42 »
Der 4401 ist der "Vater" der riesigen E/E1 Reihe und historisch natürlich nur im Ursprungszustand interessant, wenn ich im Letztzustand belasse ist er spätens dann völlig unnötig, wenn ein E ins Museum kommt, da sie ja dann eigentlich den gleichen Entwicklungsstand verkörpern.
Im Ursprungszustand (namentlich mit Scherenbügel) war das Fahrzeug ebensowenig wie der C3 für die Geschichte des Wiener öffentlichen Verkehrs prägend.
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W_E_St

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #32 am: 30. Juli 2014, 21:25:00 »
Stiegensteigen soll auch alten Leuten zuträglich sein, das könnens aber im Pavillon auch. So gesehen ist der Wagen ein Relikt aus alten Zeiten und es ist zu hoffen, daß er - vor dem Schrotthändler - noch von einem Verein ausgeschlachtet wird (z.B. Schaffnersitz).

Wenn, dann nur vom VEF, der ja einen L als Betriebsfahrzeug hat und dafür Ersatzteile lukrieren könnte. Aber ich vermute mal, dass das, was an und in dem Wagen war und noch einigermaßen Wert hatte, ohnehin schon längst verschwunden ist.
Ich denke die Vereine haben sich schon vor der Aufstellung alle wichtigen Teile gesichert, das meine ich zumindest irgendwo einmal gelesen zu haben.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

GS6857

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #33 am: 30. Juli 2014, 21:35:00 »
Meiner Meinung nach ist es nicht besonders wichtig, ob das Fahrzeug prägend für die Geschichte war oder nicht. Auch Einzelstücke dokumentieren die Entwicklung. Wäre es nicht toll wenn man z. B. einen Doppelstockwagen, Akkutriebwagen ... im Museum hätte?
In Innsbruck wurde z. B. der Triebwagen 60 restauriert - auch ein Einzelstück, bei Auto/Flugzeug-Oldtimern sind oft Einzelstücke/Prototypen wertvoller als die Serienmodelle .....
In Wien ist halt das Problem, dass die Sammlung schon so riesengroß ist (größer als jeder Betrieb in Österreich  :o )

Andererseits, wenn es nur um die oberflächliche Dokumentation der Geschichte geht, reicht auch

- Pferdetramway
- offener Triebwagen (vielleicht A oder D)
- geschlossener Triebwagen (L oder E)
- ULF Versuchsträger
- und ganz WICHTIG - U-Bahn  :blank:

Man muss halt einen Mittelweg finden, was man aufhebt oder nicht. Wenn's mal weg ist, ist es weg!

luki32

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #34 am: 31. Juli 2014, 07:48:41 »
Der 4401 ist der "Vater" der riesigen E/E1 Reihe und historisch natürlich nur im Ursprungszustand interessant, wenn ich im Letztzustand belasse ist er spätens dann völlig unnötig, wenn ein E ins Museum kommt, da sie ja dann eigentlich den gleichen Entwicklungsstand verkörpern.
Im Ursprungszustand (namentlich mit Scherenbügel) war das Fahrzeug ebensowenig wie der C3 für die Geschichte des Wiener öffentlichen Verkehrs prägend.

Aber sicher schon, immerhin war er der erste der zweitstärksten Serie der Wiener Straßenbahn (nach den G), der C3 war immer nur ein Einzelstück.

mfG
Luki
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Elin Lohner

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #35 am: 11. April 2015, 20:31:14 »
Der F 707 vom Pensionistenheim Trazerberg scheint demnächst restauriert zu werden, da er rundherum abgesperrt wurde. Außerdem wurde die Stange der Haltestelle neu gestrichen, es fehlt lediglich die Haltestellentafel.

Edit: Text geändert und Fotos ausgetauscht.
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Ich bin der Meinung, dass man eine neue Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes bauen, und dann die bestehende Remise Brigittenau dem VEF/WTM übergeben sollte.

Elin Lohner

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #36 am: 27. Juni 2015, 13:34:14 »
Der F 707 vom Pensionistenheim Trazerberg scheint demnächst restauriert zu werden, da er rundherum abgesperrt wurde. Außerdem wurde die Stange der Haltestelle neu gestrichen, es fehlt lediglich die Haltestellentafel.
Der F 707 ist wieder für die Bewohner des Pensionistenheimes Trazerberg zugänglich.
Es wurde eine neue Haltestellentafel angebracht. Das einzige was noch am F 707 fehlt sind die 158er Dachsignalscheiben.

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Ich bin der Meinung, dass man eine neue Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes bauen, und dann die bestehende Remise Brigittenau dem VEF/WTM übergeben sollte.

HLS

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #37 am: 28. Juni 2015, 10:57:33 »
Das einzige was noch am F 707 fehlt sind die 158er Dachsignalscheiben.
Wer hat sie gefunden bevor der Zug sie verloren hat? ;D
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #38 am: 28. Juni 2015, 11:00:37 »
Das einzige was noch am F 707 fehlt sind die 158er Dachsignalscheiben.
Wer hat sie gefunden bevor der Zug sie verloren hat? ;D

Egal, nicht so schlimm – es waren ohnehin keine Originalscheiben.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

HLS

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #39 am: 28. Juni 2015, 11:27:58 »

Egal, nicht so schlimm – es waren ohnehin keine Originalscheiben.
Die Orginalen sind wsl schon verdunstet, bevor daran gedacht wurde sie zu verwenden. >:D
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HLS

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #40 am: 17. Oktober 2015, 10:06:35 »
Am Donnerstag war ich im KH Lainz/Hiezing und hab mir den L 515 ein wenig angesehen und ich muß sagen, er ist in einem sehr mitgenommenem Zustand.  :-\
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Hawk

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #41 am: 18. Oktober 2015, 10:02:39 »
Sieht sehr schlimm aus, wird wohl bald verschrottet werden?  :(
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

HLS

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #42 am: 18. Oktober 2015, 12:36:32 »
Sieht sehr schlimm aus, wird wohl bald verschrottet werden?  :(
Dafür könnte man aber noch Sanden, den dieser war zumindestens bis zum Gitter gefüllt.  8)
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hema

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #43 am: 18. Oktober 2015, 16:15:36 »
Ohne Sandstreuhebel!?  ;D
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

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Re: Straßenbahnen in Krankenhäusern als Übungsobjekte.
« Antwort #44 am: 18. Oktober 2015, 19:43:12 »
Ohne Sandstreuhebel!?  ;D

Mit Wasserpumpenzange oder Schraubenschlüssel ... wenn das Gestänge nicht längst eingerostet ist.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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