Autor Thema: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang  (Gelesen 29148 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 13299
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #30 am: 06. August 2019, 21:23:21 »
Welche Stationen gibts denn noch ohne zweiten Zugang?

Und auf der U6 die Stationen Gumpendorfer Straße, Josefstädter Straße, Alser Straße, Michelbeuern, Währinger Straße, Nußdorfer Straße, Neue Donau und Floridsdorf
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

T-Dog18

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 60
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #31 am: 06. August 2019, 21:50:44 »
Mir fallen auf die Schnelle ein: (zuzüglich der schon genannten)
U1: Alte Donau
U2: Museumsquartier
S45: Oberdöbling, Krottenbachstraße, Gersthof, Hernals, Penzing

Anrew Wiggin

  • Schaffner
  • **
  • Beiträge: 196
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #32 am: 06. August 2019, 22:28:03 »
Neue Zugänge bei unterirdischen Stationen kann man sich wohl abschminken (obwohl Schwedenplatz U1 zum 2. Bezirk wie ursprünglich geplant schon toll wäre)
Ausnahme Gasometer, hier wurden die Ausgänge angeblich bereits mitgeplant und man muss nur noch den Betondeckel wegheben - hat dazu jemand nähere Infos?

Oberirdisch wurden mW schon alle genannt.

Wenn wir auch die S-Bahn miteinbeziehen:
Als Kind bin ich immer zu Fuss über die Arbesbachgasse zur S45-Oberdöbling gegangen - da hab ich mir einen zweiten Ausgang herbeigesehnt, der den Fussweg doch erheblich verkürzt hätte (deutlich mehr als eine Zuglänge). Leider ist da der Tennisverein im Weg.

Wirklich interessant ist aber die S-Bahnstation Simmering. Der Bahnsteigt geht knapp bis zur Lorystraße, dort ist dicht verbautes Gebiet, ein zweiter Zugang dort wäre sehr leicht zu errichten und würde vielen Bewohnern den Zugang verkürzen. Dass da noch kein Bezirkspolitiker draufgekommen ist? Wenn die S80 wirklich einmal im 15-Minuten Takt fährt wäre das eine wichtige Verbesserung.

T1

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 4899
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #33 am: 06. August 2019, 22:30:31 »
Allerdings sollten da aus der Option aus der ursprünglichen Bestellung die Anschaffung weiterer T1 möglich sein!
Ich bezweifle stark, dass man die Option nach über 15 Jahren noch ziehen kann.
Werden Fahrzeuge des Typs überhaupt noch produziert? Bombardier wird wohl kaum wegen 15-20 Stück die Fertigung wieder aufnehmen.
Die ganze Produktpalette Flexity Swift basiert auf den T, und diese wird noch produziert. Ich wüsste nicht, wieso man nicht wieder eine Fertigungsstraße einrichten soll, es gibt genug Serien mit Stückzahlen im unteren zweistelligen Bereich.

Kommt sicher auf den Preis an, den die WL zu zahlen bereit sind.  8)
Die Frage stellt sich, wenns noch eine Option gibt, eh nicht wirklich, da ich davon ausgehe, dass dieser Fall vertraglich geregelt ist. Bei einer Neuausschreibung sieht es anders aus, da hat Bombadier mehr Verhandlungsspielraum!
Gerade bei Optionen gibt es ja genügend Variablen, sodass üblicherweise nicht alles bis ins letzte Detail geregelt ist. Kein Hersteller wird sich die Kosten auf Euro genau für Optionen, die erst viele Jahre später eingelöst werden, festschreiben. Ein gewisser Spielraum ist wohl daher vorhanden.

Ich glaube aber dennoch nicht, dass ein Abruf 15 Jahre nach der ersten Bestellung möglich ist. Solche langen Zeiträume sind absolut unüblich und ich vermute, dass die Bestellung 2011 gezogen wurde, weil der Vertrag ausläuft. Unbedingt notwendig wäre die Beschaffung ja nicht gewesen.

t12700

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7529
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #34 am: 06. August 2019, 22:43:24 »
Kommt sicher auf den Preis an, den die WL zu zahlen bereit sind.  8)
Die Frage stellt sich, wenns noch eine Option gibt, eh nicht wirklich, da ich davon ausgehe, dass dieser Fall vertraglich geregelt ist. Bei einer Neuausschreibung sieht es anders aus, da hat Bombadier mehr Verhandlungsspielraum!
Gerade bei Optionen gibt es ja genügend Variablen, sodass üblicherweise nicht alles bis ins letzte Detail geregelt ist. Kein Hersteller wird sich die Kosten auf Euro genau für Optionen, die erst viele Jahre später eingelöst werden, festschreiben. Ein gewisser Spielraum ist wohl daher vorhanden.

Ich glaube aber dennoch nicht, dass ein Abruf 15 Jahre nach der ersten Bestellung möglich ist. Solche langen Zeiträume sind absolut unüblich und ich vermute, dass die Bestellung 2011 gezogen wurde, weil der Vertrag ausläuft. Unbedingt notwendig wäre die Beschaffung ja nicht gewesen.
Da geb ich dir recht, ein Spielraum wird da sicher vorhanden sein, allein deshalb, weil man viele Sachen (Marktentwicklung, Inflation) nicht vorhersehen kann!

Die Beschaffung 2011 war sehr wohl notwendig, um das Intervall der U6 soweit verstärken zu können, dass diese wieder regelmäßig fahren kann! Vor allem in der Früh-HVZ war die Verdichtung seit der Außerdienststellung der E6/c6 dringend notwendig, seitdem verläuft der Betrieb einigermaßen regelmäßig (wenn man das bei der U6 so sagen kann! >:D )

Vor der Verdichtung des Intervall fuhren auf der U6 27 Züge im Frühintervall, jetzt sind 31. Zu den 124 Wagen kamen durch die Bestellung 20 T1 dazu. Somit sieht man, dass das derzeitige Intervall ohne die weiteren Züge nicht möglich wäre.
Für den Fall, dass mit dem derzeitigen Intervall alle Züge nach Siebenhirten fahren, schätze ich, dass man 2-3 Züge mehr braucht!

LG t12700

T1

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 4899
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #35 am: 06. August 2019, 23:12:51 »
Ok, anders ausgedrückt: Die Beschaffung an sich war schon notwendig, aber es hätte nicht unbedingt 2011 sein müssen. Der Problemdruck war ja schon seit 2009 da, wieso man gerade 2011 die Züge beschafft, habe ich damals schon nicht verstanden. Klar, es hätten auch rein budgetäre Gründe sein können. Oder war das wieder eine Bestellung, wo das Bombardierwerk gestrauchelt hat? (Soweit ich mich erinnere war das aber schon 2004)

t12700

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7529
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #36 am: 06. August 2019, 23:14:15 »
Ok, anders ausgedrückt: Die Beschaffung an sich war schon notwendig, aber es hätte nicht unbedingt 2011 sein müssen. Der Problemdruck war ja schon seit 2009 da, wieso man gerade 2011 die Züge beschafft, habe ich damals schon nicht verstanden. Klar, es hätten auch rein budgetäre Gründe sein können. Oder war das wieder eine Bestellung, wo das Bombardierwerk gestrauchelt hat? (Soweit ich mich erinnere war das aber schon 2004)
Ja da hast du recht, die Züge waren 2011 schon längt überfällig. Und ja, damals hat das Bombardier-Werk gestrauchelt! ;)

LG t12700

60er

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7524
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #37 am: 06. August 2019, 23:55:22 »
Ok, anders ausgedrückt: Die Beschaffung an sich war schon notwendig, aber es hätte nicht unbedingt 2011 sein müssen. Der Problemdruck war ja schon seit 2009 da, wieso man gerade 2011 die Züge beschafft, habe ich damals schon nicht verstanden. Klar, es hätten auch rein budgetäre Gründe sein können. Oder war das wieder eine Bestellung, wo das Bombardierwerk gestrauchelt hat? (Soweit ich mich erinnere war das aber schon 2004)
Letzteres war der Fall! Bombardier hat mit Stellenabbau gedroht und die Stadt Wien deswegen die Option auf zusätzliche T1 gezogen.

Wiens Vizebürgermeisterin Wirtschafts- und Stadtwerkestadträtin Renate Brauner: "Die Bestellung von neuen Zügen für die U6 ist nicht nur eine gute Nachricht für die Fahrgäste eine der längsten U-Bahn-Linien Wiens, sondern auch eine gute Nachricht für die 600 Arbeiterinnen und Arbeiter im Wiener Bombardier-Werk, deren Jobs nun gesichert sind." Das Bombardier-Werk in der Donaustadt sei für ganz Wien ein zentraler Industriestandort. Zudem sei die nunmehrige Einlösung der Option auf weitere Wägen für die U6 die Fortsetzung einer langjährigen Beziehung zwischen Bombardier, der Stadt Wien und den Wiener Linien.

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111215_OTS0157/wiener-linien-und-bombardier-machen-u6-fit-fuer-die-zukunft-bild

Ja da hast du recht, die Züge waren 2011 schon längt überfällig.
Längst überfällig waren sie nicht. Es handelte sich eher um eine politische Maßnahme, um den angedrohten Stellenabbau im Bombardierwerk zu verhindern.

t12700

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7529
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #38 am: 07. August 2019, 06:58:26 »
Ja da hast du recht, die Züge waren 2011 schon längt überfällig.
Längst überfällig waren sie nicht. Es handelte sich eher um eine politische Maßnahme, um den angedrohten Stellenabbau im Bombardierwerk zu verhindern.
Wie oft benutzt du die U6, vor allem in der morgendlichen HVZ? Als Anrainer benutze ich sie seit vielen Jahren beinahe täglich, und ich kann dir versichern, dass die Intervallverdichtung (welche nur aufgrund der zusätzlichen Züge möglich war), vor allem in der Früh-HVZ dringend notwendig war!

LG t12700

60er

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7524
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #39 am: 07. August 2019, 09:09:42 »
Wie oft benutzt du die U6, vor allem in der morgendlichen HVZ? Als Anrainer benutze ich sie seit vielen Jahren beinahe täglich, und ich kann dir versichern, dass die Intervallverdichtung (welche nur aufgrund der zusätzlichen Züge möglich war), vor allem in der Früh-HVZ dringend notwendig war!
Ich bestreite ja nicht, dass die Intervallverdichtung sinnvoll war. Sie macht den Betrieb auf der U6 in erster Linie stabiler. Trotzdem war die Bestellung damals nicht geplant, sondern sie wurde von der Politik relativ kurzfristig beschlossen, eben weil die Firma Bombardier sonst hunderte Mitarbeiter entlassen hätte.

t12700

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7529
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #40 am: 07. August 2019, 09:14:14 »
Wie oft benutzt du die U6, vor allem in der morgendlichen HVZ? Als Anrainer benutze ich sie seit vielen Jahren beinahe täglich, und ich kann dir versichern, dass die Intervallverdichtung (welche nur aufgrund der zusätzlichen Züge möglich war), vor allem in der Früh-HVZ dringend notwendig war!
Ich bestreite ja nicht, dass die Intervallverdichtung sinnvoll war. Sie macht den Betrieb auf der U6 in erster Linie stabiler. Trotzdem war die Bestellung damals nicht geplant, sondern sie wurde von der Politik relativ kurzfristig beschlossen, eben weil die Firma Bombardier sonst hunderte Mitarbeiter entlassen hätte.
Der Zeitpunkt und die Art und Weise, wie die Bestellung umgesetzt wurde, war sicher eigenartig, da stimme ich zu. Mit überfällig meinte ich aber, dass man die Züge schon viel früher hätte bestellen müssen, um eben ein stabiles Intervall zu haben.

LG t12700

T1

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 4899
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #41 am: 07. August 2019, 09:14:59 »
Ok, anders ausgedrückt: Die Beschaffung an sich war schon notwendig, aber es hätte nicht unbedingt 2011 sein müssen. Der Problemdruck war ja schon seit 2009 da, wieso man gerade 2011 die Züge beschafft, habe ich damals schon nicht verstanden. Klar, es hätten auch rein budgetäre Gründe sein können. Oder war das wieder eine Bestellung, wo das Bombardierwerk gestrauchelt hat? (Soweit ich mich erinnere war das aber schon 2004)
Ja da hast du recht, die Züge waren 2011 schon längt überfällig. Und ja, damals hat das Bombardier-Werk gestrauchelt! ;)
Ah, danke. Die ganze T1-Serie ist wohl nur entstanden, weil Bombardier gut erpressen kann :-X

Ferry

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 10788
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #42 am: 07. August 2019, 09:16:32 »
Ich glaub, du verkennst die Situation ein wenig. In den letzten Jahren sind mehrere Tausend Menschen in die neu errichteten Wohnbauten entlang der Südstrecke der U6 gezogen, und dabei sind bei weitem noch nicht alle Wohnungen bezogen.

Nein, ich verkenne die Situation nicht, da ich täglich die U6 ab Alterlaa benütze und ja sehe, wie voll die aus Richtung Süden kommenden Züge sind bzw. wie leer die sind, die Richtung Süden weiterfahren. Mag sein, dass sich das in Zukunft ändert, aber momentan wäre eine solche Maßnahme (alle Züge bis und ab Siebenhirten) bestenfalls in der HVZ gerechtfertigt.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

t12700

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7529
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #43 am: 07. August 2019, 09:26:37 »
Ok, anders ausgedrückt: Die Beschaffung an sich war schon notwendig, aber es hätte nicht unbedingt 2011 sein müssen. Der Problemdruck war ja schon seit 2009 da, wieso man gerade 2011 die Züge beschafft, habe ich damals schon nicht verstanden. Klar, es hätten auch rein budgetäre Gründe sein können. Oder war das wieder eine Bestellung, wo das Bombardierwerk gestrauchelt hat? (Soweit ich mich erinnere war das aber schon 2004)
Ja da hast du recht, die Züge waren 2011 schon längt überfällig. Und ja, damals hat das Bombardier-Werk gestrauchelt! ;)
Ah, danke. Die ganze T1-Serie ist wohl nur entstanden, weil Bombardier gut erpressen kann :-X
Mag sein, dass schon die grundsätzliche Anschaffung der ersten T1-Serie damit zusammenhang. Damals wollte man aber auch die E6 loswerden, das war (zumindest öffentlich) der hauptsächliche Grund!

Ich glaub, du verkennst die Situation ein wenig. In den letzten Jahren sind mehrere Tausend Menschen in die neu errichteten Wohnbauten entlang der Südstrecke der U6 gezogen, und dabei sind bei weitem noch nicht alle Wohnungen bezogen.

Nein, ich verkenne die Situation nicht, da ich täglich die U6 ab Alterlaa benütze und ja sehe, wie voll die aus Richtung Süden kommenden Züge sind bzw. wie leer die sind, die Richtung Süden weiterfahren. Mag sein, dass sich das in Zukunft ändert, aber momentan wäre eine solche Maßnahme (alle Züge bis und ab Siebenhirten) bestenfalls in der HVZ gerechtfertigt.
Derzeit mögen die Züge noch nicht so voll sein, als das schon alle Züge auch in der HVZ nach Siebenhirten fahren müssen. Allerdings sind die Züge sehr wohl voller als noch vor einigen Jahren. Und das wird sich auch in diese Richtung weiterentwickeln.

Ich sag ja nicht, dass man jetzt schon alle Züge bis raus führen muss. Bis 2021 ist noch ein wenig Zeit, in der man die entsprechenden Vorarbeiten leisten kann, dass man rechtzeitig reagieren kann, und nicht erst wenn‘s schon überfällig ist!

LG t12700

T1

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 4899
Re: Station Erlaaer Straße bekommt zweiten Zugang
« Antwort #44 am: 07. August 2019, 09:49:29 »
Ok, anders ausgedrückt: Die Beschaffung an sich war schon notwendig, aber es hätte nicht unbedingt 2011 sein müssen. Der Problemdruck war ja schon seit 2009 da, wieso man gerade 2011 die Züge beschafft, habe ich damals schon nicht verstanden. Klar, es hätten auch rein budgetäre Gründe sein können. Oder war das wieder eine Bestellung, wo das Bombardierwerk gestrauchelt hat? (Soweit ich mich erinnere war das aber schon 2004)
Ja da hast du recht, die Züge waren 2011 schon längt überfällig. Und ja, damals hat das Bombardier-Werk gestrauchelt! ;)
Ah, danke. Die ganze T1-Serie ist wohl nur entstanden, weil Bombardier gut erpressen kann :-X
Mag sein, dass schon die grundsätzliche Anschaffung der ersten T1-Serie damit zusammenhang. Damals wollte man aber auch die E6 loswerden, das war (zumindest öffentlich) der hauptsächliche Grund!

Weichen sind gestellt, um Bombardier Standort Wien nachhaltig und langfristig zu sichern

Wien (OTS) - "In einer Verhandlungsrunde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben wir eine Vereinbarung mit Bombardier Transportations ausgehandelt, die den Betriebsstandort in Wien nachhaltig und langfristig sichern soll und die Neuerrichtung des Werkes in Wien umfasst", erklärte Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder bei einer Medienkonferenz am Donnerstag, gemeinsam mit Germar Wacker, General Manager, Bombardier - Operations Vienna, Franz Kozak, Vorsitzender des Bombardier-Betriebsausschusses, Dr. Gabriele Payr, Vorstandsdirektorin, Wiener Stadtwerke und Dr. Bernd Riessland, WWFF-Geschäftsführer.
[...]
6. Gestützt auf diese Vereinbarung, die eine bereits im November
   2003 abgeschlossene Vereinbarung ergänzt, gibt die Stadt Wien
   grünes Licht an die Wiener Stadtwerke Holding AG, den Abschluss
   zum Ankauf von 38 U6-Garnituren mit einer Option auf weitere 42
   im Gesamtwert von rund 190 Millionen Euro zu tätigen.


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20041209_OTS0117/rieder-abschluss-der-gespraeche-stadt-wien-und-bombardier