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Preiserhöhung der 365-Euro-Jahreskarte

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nord22:
Im Zuge der geplanten massiven Fahrpreiserhöhungen konnte ein Skandal im letzten Moment abgewendet werden:
Zitat aus "Krone" Sonntagsausgabe vom 21, September 2025 (auszugsweise):
"Blindenverband atmet nun auf
Nach massiver Kritik bleibt die Öffi-Freifahrt für blinde, sehbehinderte und gehörlose Menschen in Wien jetzt doch erhalten. Bei den Interessensvertretungen herrscht Erleichterung.
Dei Empörung nach dem "Krone" -Bericht war groß, als bekannt wurde, dass die gratis Jahreskarten für sehbehinderte und gehörlose Menschen gestrichen werden sollen - davon betroffen waren 2700 Menschen. Stadtchef Michael Ludwig (SPÖ) sprach ein Machtwort und stoppte den Kürzungsplan. Im Jahr 2024 betrug die Förderung vom Fonds Soziales Wien für diese Leistung insgesamt rund 1,4 Millionen €. "

Das neoliberale (lies: menschenverachtende) Denken macht auch vor den W.L. nicht halt.

nord22

Klingelfee:

--- Zitat von: nord22 am 22. September 2025, 11:04:10 ---
Das neoliberale (lies: menschenverachtende) Denken macht auch vor den W.L. nicht halt.

nord22

--- Ende Zitat ---

Dir ist aber schon bewusst, dass die Freifahrt der Seheingeschränkten Personen in der Vergangeheit vom Fond Soziales Wien bezaht wurde und dieser die Zahlungen einstellen wollte und nicht die WL. Diese Personengrupper hatte NIE einen WL Freifahrtsausweis, sondern eine Fahrkarten, die eben vom Fond bezahlt wurden.

nord22:
@ Klingelfee: es wäre bei gutem Willen von Seiten der W.L. möglich gewesen, 1,4 Millionen € intern einzusparen und nicht aus kaufmännischen Motiven bei blinden und gehörlosen Menschen den Rotstift anzusetzen.

nord22

Klingelfee:

--- Zitat von: nord22 am 22. September 2025, 12:00:23 ---@ Klingelfee: es wäre bei gutem Willen von Seiten der W.L. möglich gewesen, 1,4 Millionen € intern einzusparen und nicht aus kaufmännischen Motiven bei blinden und gehörlosen Menschen den Rotstift anzusetzen.

nord22

--- Ende Zitat ---

Nur musst du die WL auch verstehen, wenn die WL sagen, wir verzeichten bei der Personengruppe A auf das Geld, dann steht sofort die Gruppe B auf der Matte und verlangt auch, dass sie nichts mehr zahlen muss. Und das ist etwas, was sich die WL dann nicht leisten können.

T1:

--- Zitat von: nord22 am 22. September 2025, 12:00:23 ---@ Klingelfee: es wäre bei gutem Willen von Seiten der W.L. möglich gewesen, 1,4 Millionen € intern einzusparen und nicht aus kaufmännischen Motiven bei blinden und gehörlosen Menschen den Rotstift anzusetzen.

--- Ende Zitat ---
Irgendwann wird es schon lächerlich. Wie sollen die Wiener Linien 1,4 Millionen Euro einfach so intern einsparen, ohne dass es auch zu groben Nachteil bei den Fahrgästen (inkl. den betroffenen behinderten Personen) kommt? Da geht es um einen jährlichen Betrag.

Bei aller Kritik, aber der richtige Empfänger für die Kritik ist hier die Stadt Wien über ihren FSW.

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