Autor Thema: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation  (Gelesen 115715 mal)

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Bus

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #300 am: 02. September 2022, 11:01:41 »
Diese Ausgliederungen sind sowieso fragwürdig, bei der WLB suchen sie ernsthaft Fahrer für Behindertentransporte, 40 Stunden für 1650 brutto mit Taxischein, 1550 ohne... das ist schon unter der Mindestsicherung.

Das Lohnniveau bei den WL ist nicht viel besser. Private Busfirmen finden detto keine Lenker mehr, für 1850 im Monat. Für diese Verantwortung und Stress kein Wunder, kostet der Schein schon eine Menge.

Da nützt auch nicht, dass man beim AMS Leute sucht, aber gleichzeitig Bewerber ablehnt, die einen Busschein schon haben. Weil hier fördert das AMS nicht mehr. Ist das staatliche Management schon soweit, dass man nur mehr Kalkulieren kann, wenn man aus einer anderen staatlichen Schublade Geld entzieht?

Oskar

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Re: Eindämmung der Mitarbeiterfluktuation
« Antwort #301 am: 04. September 2022, 15:04:52 »
In den auf der Bewertungsplattform Kununu angeführten Unternehmen der Sparte Verkehr haben die Wiener Linien derzeit mit 3,4 fast die schlechteste Gesamtbewertung, gleichauf übrigens mit der Holding Graz. Nur die IVB (Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn) schneiden mit 3,0 schlechter ab. Der ÖBB-Konzern und selbst die in letzter Zeit immer wieder heftig kritisierte Austrian Airlines liegen darüber. Unter den WL liegen liegen zb die Westbahn AG (sowie die Post...) mit 3,2 und - nicht verwunderlich - Bombardier Transportation mit 3,3. Schlußlicht scheint die Fluglinie Laudamotion mit 2,6 zu sein.

https://www.kununu.com/at/search?country=at&industry=28