Autor Thema: 6. Juli - 5. September 2021: Linie 52 Umleitung zum Joachimsthalerplatz  (Gelesen 1208 mal)

elpi und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

pTn

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 307
    • pTn public transport net
Da ich nichts darüber fand, außer eben die Gleisbauarbeiten im nun gesperrten Bereicht, eröffne ich diesen thread.

Gestern war ich am Joachimsthalerplatz und bin erschüttert. Es war nicht gerade HVZ, aber die Ampelphasen sind brutal und es dauert dann über vier Minuten bis der 52er in die Schleife einfahren kann, der dahinterstehende 10er wird dadurch auch verzögert.

Elin Lohner

  • RBL-Disponent
  • ***
  • Beiträge: 1578
Gestern war ich am Joachimsthalerplatz und bin erschüttert. Es war nicht gerade HVZ, aber die Ampelphasen sind brutal und es dauert dann über vier Minuten bis der 52er in die Schleife einfahren kann, der dahinterstehende 10er wird dadurch auch verzögert.
Ist das Einfahrtsgleis zum Joachimsthalerplatz, von der Wernhardtstraße kommend, überhaupt für den regelmäßigen Linienverkehr ausgelegt?

Wenn nicht, dann hätte man den 52er gleich mit dem 46er (Ich weiß, die unterschiedlichen Intervalle der beiden Linien) verknüpfen können oder zumindest den 52er bis zur Station "Ottakring, Maroltingergasse" fahren lassen können.
Ich bin der Meinung, dass man eine neue Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes bauen, und dann die bestehende Remise Brigittenau dem VEF/WTM übergeben sollte.

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 12384
Da ich nichts darüber fand, außer eben die Gleisbauarbeiten im nun gesperrten Bereicht, eröffne ich diesen thread.

Gestern war ich am Joachimsthalerplatz und bin erschüttert. Es war nicht gerade HVZ, aber die Ampelphasen sind brutal und es dauert dann über vier Minuten bis der 52er in die Schleife einfahren kann, der dahinterstehende 10er wird dadurch auch verzögert.

Kann sein, dass dies auch eine Nachwirkungen von den letzten Gewitter ist.

Sprich irgendein Anmeldekontakt ist fehlerhaft. Und repariert wird das Ganze nur dann, wenn der Fehler auch gemeldet wird.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

95B

  • Verkehrsstadtrat
  • **
  • Beiträge: 34335
  • Anti-Klumpert-Beauftragter
Da ich nichts darüber fand, außer eben die Gleisbauarbeiten im nun gesperrten Bereicht, eröffne ich diesen thread.

Gestern war ich am Joachimsthalerplatz und bin erschüttert. Es war nicht gerade HVZ, aber die Ampelphasen sind brutal und es dauert dann über vier Minuten bis der 52er in die Schleife einfahren kann, der dahinterstehende 10er wird dadurch auch verzögert.

Es kommt drauf an, wie groß der Rückstau vor der Ampel ist. Der ankommende Zug programmiert sich erst relativ weit vorn in die Ampelanlage ein, nämlich auf Höhe der Lorenz-Mandl-Gasse. Ob er dann geradeaus fährt oder rechts abbiegt, ist zu diesem Zeitpunkt egal. Die Einprogrammierung sorgt dafür, dass vor der Freiphase für die Straßenbahn eine Linksabbiegephase für den IV kommt, damit das Gleis geräumt wird. Dann kann der Zug bis zur Weiche fahren und fordert über die Weichenstellung die Geradeausphase an. Das dauert dann offensichtlich, entsprechend deiner Beobachtung, noch einen Umlauf (ein Ampelumlauf dauert am Joachimsthalerplatz rund zwei Minuten). Die Geradeausphase in die Schleife konfligiert zudem mit der Freiphase der Gegenrichtung, also kann man auch nicht einfach sagen, man programmiert den Umlauf so um, dass die Phase zur Fahrt in die Schleife jedes Mal kommt.

Auch die Abbiegephase in die Schottenhofschleife ist nicht für eine regelmäßige Befahrung ausgelegt, eine bloße Verlagerung der Situation bringt keinen Vorteil.

Am einfachsten wäre es, die Linksabbiegespur vom Gleis zu verfrachten. Rechts neben den Schienen ist Platz für zwei Spuren – eine Linksabbiegespur und eine für rechts und geradeaus. Das sollte doch bitte reichen – und wenn nicht, entsteht halt kurze Zeit ein Rückstau, bis sich das Verkehrssystem selbstständig neu ordnet. Das dauert maximal ein paar Wochen.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 12384

Am einfachsten wäre es, die Linksabbiegespur vom Gleis zu verfrachten. Rechts neben den Schienen ist Platz für zwei Spuren – eine Linksabbiegespur und eine für rechts und geradeaus. Das sollte doch bitte reichen – und wenn nicht, entsteht halt kurze Zeit ein Rückstau, bis sich das Verkehrssystem selbstständig neu ordnet. Das dauert maximal ein paar Wochen.

Klar könnte man da die Linksabbiegespur verschieben und die Geradeaus und Rechtsabbiegespur zusammenlegen. Ich befürchte dann nur, dass es in der Hauptverkehrszeit es dann zu so einen großen Rückstau kommt, dass die Straßenbahn erst wieder im Stau steckt.

Und ein Auflassen der Linksabbieger halte auf Grund der fehlenden Alternative nicht wirklich für sinnvoll.

Und ebenso glaube ich nicht, dass man die Rechtsabbieger auflässt und die Autos dann durch die Montleartstrasse schickt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Gerry

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 68
  • bim bim
Auch die Abbiegephase in die Schottenhofschleife ist nicht für eine regelmäßige Befahrung ausgelegt, eine bloße Verlagerung der Situation bringt keinen Vorteil.
naja, eigentlich ist die Abbiegefahrt in den Ampelumlauf "integriert", wenn die Weiche nach links steht.
da dauert die Rechts-Abbiegefahrt von der Haltestelle Maroltingergasse (Thaliastraße) rauf in Richtung Joachimsthalerplatz länger...

95B

  • Verkehrsstadtrat
  • **
  • Beiträge: 34335
  • Anti-Klumpert-Beauftragter

Am einfachsten wäre es, die Linksabbiegespur vom Gleis zu verfrachten. Rechts neben den Schienen ist Platz für zwei Spuren – eine Linksabbiegespur und eine für rechts und geradeaus. Das sollte doch bitte reichen – und wenn nicht, entsteht halt kurze Zeit ein Rückstau, bis sich das Verkehrssystem selbstständig neu ordnet. Das dauert maximal ein paar Wochen.

Klar könnte man da die Linksabbiegespur verschieben und die Geradeaus und Rechtsabbiegespur zusammenlegen. Ich befürchte dann nur, dass es in der Hauptverkehrszeit es dann zu so einen großen Rückstau kommt, dass die Straßenbahn erst wieder im Stau steckt.

Garantiert, aber das dauert zwei, drei Wochen und danach ist das Verkehrsaufkommen wieder exakt dasselbe wie vorher.

naja, eigentlich ist die Abbiegefahrt in den Ampelumlauf "integriert", wenn die Weiche nach links steht.

Sie steht aber nicht ständig nach links und daher muss der ankommende Zug erst einmal warten, bis er drankommt.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

Gerry

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 68
  • bim bim
Sie steht aber nicht ständig nach links und daher muss der ankommende Zug erst einmal warten, bis er drankommt.
die Ampel wird aber sowieso so gut wie immer rot, wenn man dort hinkommt. Es rauschen halt nur viele "gerade noch bei grün" bzw schon bei gesperrt über die Kreuzung...
der Gegenverkehr bzw. Gegenzug müsste ein paar Sekunden länger warten

haidi

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 12341
Klar könnte man da die Linksabbiegespur verschieben und die Geradeaus und Rechtsabbiegespur zusammenlegen. Ich befürchte dann nur, dass es in der Hauptverkehrszeit es dann zu so einen großen Rückstau kommt, dass die Straßenbahn erst wieder im Stau steckt.
Wieso soll es dazu einem Stau auf den Gleisen kommen?
Sie die Dinger über der Fahrleitung und das Verkehrszeichen links

https://www.google.at/maps/@48.207999,16.307422,3a,15y,301h,96.65t/data=!3m6!1e1!3m4!1s8P9depdwXWtjVjR1C7gC0Q!2e0!7i16384!8i8192

Während der 52er-Umleitung würde ich die obere Zusatztafel (Zeitangaben) abdecken und die Lamperln über der Fahrleitung auf Dauer leuchten lassen.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

E1-4774

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 747
Ist das Einfahrtsgleis zum Joachimsthalerplatz, von der Wernhardtstraße kommend, überhaupt für den regelmäßigen Linienverkehr ausgelegt?
Offensichtlich nicht und es scheint auch niemanden zu interessieren.

Wenn nicht, dann hätte man den 52er gleich mit dem 46er (Ich weiß, die unterschiedlichen Intervalle der beiden Linien) verknüpfen können
Dass das Blödsinn ist wurde schon öfters belegt, vom wiederholen wird der Vorschlag nicht besser.

oder zumindest den 52er bis zur Station "Ottakring, Maroltingergasse" fahren lassen können.
Wenn man es nicht schafft, die Ampelanlage am Joachimsthalerplatz so umzustellen wäre das die letzte Möglichkeit. Aber dann steht die Linie 52 der Linie 10 eben dort vor dem einbiegen in die Station Maroltingergasse im Weg…

pTn

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 307
    • pTn public transport net
Nun sind auch ein paar Bilder oniine:
https://public-transport.net/tram/Wien2021/Linie52/

am Gutraterplatz
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

fahrt in die Schleife am Joachimsthalerplatz
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Hütteldorfer Straße
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]


Breitensee4ever

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 23
Als täglicher Anrainer meine Beobachtungen am Joachimsthalerplatz:

Wenn nach einer Störung 3 Züge in der Wernhardtstraße stehen, dann gibt's Chaos und die Wartezeit beträgt >5 Minuten.

Wenn der 52er aus der Schleife kommend über die Verzweigungsweiche Maroltinger/Joachimsthalerplatz vorzieht und dann die Grünphase abwartet und damit die beiden Fahrspuren und den 46er nicht total blockiert, kann sich der 48A vorbeischlängeln und hält die dahinter wartenden Züge (10,46) nicht mehr auf. (Ich weiß nicht, ob sie das dürfen)

Ampelphasen wurde offensichtlich geändert, die Fußgänger haben noch weniger Phasen zur Verfügung und die Wartezeiten sind unpackbar geworden. Wer kann, überquert "wild", was besonders in der Flötzersteigkurve keine so gute Idee ist. (Schnell sein und gut schauen!)

Grundsätzlich funktioniert's erstaunlich gut, die Fußgänger haben verloren - aber da gibt es nur wenige im Vergleich zum übrigen Verkehr.

95B

  • Verkehrsstadtrat
  • **
  • Beiträge: 34335
  • Anti-Klumpert-Beauftragter
Wenn der 52er aus der Schleife kommend über die Verzweigungsweiche Maroltinger/Joachimsthalerplatz vorzieht und dann die Grünphase abwartet

Wenn die Signalanlage richtig funktioniert, kommt er aus der Schleife in einem Zug in die Wernhardtstraße. Allerdings ist seit einiger Zeit die Verzweigungsweiche Maroltingergasse vor Wernhardtstraße wieder einmal defekt, sodass der 52er einen Umlauf verliert, falls nicht zufällig vor ihm ein 10er gefahren ist.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

pTn

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 307
    • pTn public transport net
so nun ist auch ein Video dazu online:

https://youtu.be/Se8U8oad_kU

buschberg

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 269
Gut gemacht!