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Die Hernalser und Währinger sollen froh sein, dass sie überhaupt einen Ersatzbus bekommen. :P Den Döblinger D-Wagen-Ast hat man beim letzten Gleisbau ersatzlos eingestellt.
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Linien / Re: Linie 8 (1907-1989)
« Letzter Beitrag von N1 am Heute um 00:42:18 »
Für mich bemerkenswert: die Schneehaufen an den Gehsteigen. [...] Wie lange es diese Haufen schon nicht mehr gibt? ich weiß es nicht, seit 1985 bin ich nicht mehr in Wien wohnhaft...
Naja, solange es in Wien noch schneit, solange wird es auch Schneehaufen geben. Ist ja nicht so, dass der Klimawandel und die Salzerei dem Schnee in Wien endgültig den Garaus gemacht haben. Das letzte große Schneeereignis war, wenn ich mich recht entsinne, Anfang 2013. Da gab es auch besagte Schneehaufen und -wälle, weil noch anständig geräumt wurde. Und das Salz wirkt halt auch nur, wenn es nicht allzu viel schneit. Anders hingegen letzten Dezember: Da gab's zwar auch eine erkleckliche Menge der weißen Pracht, aber gleichzeitig auch einen Totalausfall der Schneeräumung.

In den 90er-Jahren hat's im Winter noch recht viel geschneit. Pünktlich um vier Uhr am Morgen standen die Hausmeister mit ihren Schneeschaufeln parat und schaufelten den Schnee gen Grünflächen. Das laute Kratzen der metallenen Schaufeln am Asphalt hat einen stets zuverlässig geweckt. Sobald die Schneeschicht auf den Wegen eine Höhe von zwei Zentimetern (oder so) überschritten hat, wurde wieder geschaufelt. Wenn es viel geschneit hat, waren die Grünflächen von besagten Wällen regelrecht eingefasst, wobei sich der geräumte Schnee an den Ecken besonders türmte. Wehe, du hast es als Kind gewagt, mit dem Plastikbob einen solchen Haufen herunterzuschlittern. Sofort hat dich ein Hausmeister auf das Unflätigste zusammengesch*ssen. Hingegen war es ein Kavaliersdelikt, wenn die zahlreichen Vierbeiner ihr großes oder kleines Geschäft im Schnee verrichtet haben. Immerhin sah man das bei Vorhandensein einer Schneedecke deutlicher als sonst. Ich habe die Grünflächen bei mir im Hof eigentlich nur betreten, wenn sie nicht grün, sondern weiß waren, der biologischen Tretminen wegen.
Ich hab da so eine seltsame Erinnerung, wo ich nicht weiß, ob mir selbige einen Streich spielt. Stimmt es, dass man früher den geräumten Schnee teilweise in den Donaukanal gekippt hat? Oder kippte man "nur" den zusammengekehrten Streusplitt hinein?

Wie auch immer. Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends sind die Schneefälle deutlich seltener geworden. Die defacto Aufhebung des Salzstreuverbots (2003?) hat das Ihre dazu beigetragen, dass der Schnee in der Stadt zu einem Ausnahmeereignis geworden ist, das nur mehr alle paar Jahre in einem nennenswerten bzw. bemerkbaren Ausmaß stattfindet.
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Wie ich seit Jahren schreibe: In diesem Unternehmen können oder wollen sich die Planer nicht in die Lage der Fahrgäste versetzen. Daraus resultieren solche Lösungen.
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Wieso führt man den 9er eigentlich nicht bis zur Wattgasse (Wende über die Schleife im Bahnhof HLS)?
Damit hätte man eine direkte Umsteigemöglichkeit zum 10A und die Bereiche Simonygasse und Gersthof wären besser erreichbar.

Weil sie die Leute, die nach Gersthof wollen, lieber in den 42E hineinpressen, damit diese auch den Umweg über U6 Währinger Straße machen dürfen.

Die Wahrheit ist: Wäus uns wuaschd sads.
Dann noch eher mit 43 oder zu Fuß (zumindest für die, die können) die eine Station als über Währinger Straße, aber fahrgastfreundlich ist das nicht.
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Wieso führt man den 9er eigentlich nicht bis zur Wattgasse (Wende über die Schleife im Bahnhof HLS)?
Damit hätte man eine direkte Umsteigemöglichkeit zum 10A und die Bereiche Simonygasse und Gersthof wären besser erreichbar.

Weil sie die Leute, die nach Gersthof wollen, lieber in den 42E hineinpressen, damit diese auch den Umweg über U6 Währinger Straße machen und nochmals umsteigen dürfen.

Die Wahrheit ist: Wäus uns wuaschd sads.


Edit: Satzteil ergänzt.
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Wieso führt man den 9er eigentlich nicht bis zur Wattgasse (Wende über die Schleife im Bahnhof HLS)?
Damit hätte man eine direkte Umsteigemöglichkeit zum 10A und die Bereiche Simonygasse und Gersthof wären besser erreichbar.
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U-Bahn / 02./03.03.+16./17.03.2024: Kurzführung U2 + Verlängerung 71/U2Z
« Letzter Beitrag von Pat1305 am Gestern um 22:49:39 »
Zitat
Betriebseinschränkungen U2
Für die Wiederinbetriebnahme der U2 ab Schulbeginn 2024 muss die U2-Teilstrecke zwischen Schottentor und Praterstern an den Wochenenden 2. und 3. März sowie 16. und 17. März jeweils von Samstag ab ca. 00:30 Uhr bis Sonntag Betriebsende eingestellt werden.

U2 fährt nur zwischen Seestadt und Praterstern
Grund für die Teilstreckensperre sind wichtige Arbeiten an den Stellwerken, um den Bereich Karlsplatz bis Rathaus wieder an Gesamtlinie U2 anzubinden. Hierzu sind verschiedenste Arbeiten, wie die Aufrüstung des Stellwerks, Montagetätigkeiten sowie anschließend die Einstellarbeiten auf der Strecke und Probefahrten erforderlich. Da die Arbeiten nicht während des laufenden Betriebs stattfinden können, fährt die U2 an diesen beiden Wochenenden nur zwischen Seestadt und Praterstern. Die Betriebseinschränkungen dauern jeweils von Samstag 00:30 Uhr bis Montag 04:00 Uhr.

Bitte weichen Sie auf die folgenden Linien aus:
Fahrgäste kommen an diesen Wochenenden auch weiterhin gut mit den Linien U1, U4 sowie der S-Bahn und den umliegenden Straßenbahnen voran. Zusätzlich werden die Linien 71 sowie U2Z (Nachtbetrieb) an beiden Wochenenden bis zum Praterstern verlängert.

Fahrpläne: noch nicht veröffentlicht
Info WL
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Zitat
Wiener Linien erneuern 300 Meter Gleise in Währing
Für die Dauer der Betriebseinschränkungen der Linien 9 und 42 richten die Wiener Linien einen Schienenersatzverkehr ein.
Regelmäßige Investitionen in das Öffi-Netz stellen sicher, dass Wien weiterhin die Position als lebenswerteste Stadt behält. Damit der öffentliche Verkehr in Wien auch die schnellste Alternative bleibt, modernisieren die Wiener Linien sukzessive das Gleisnetz. 

11. bis 30. März: Betriebseinschränkungen auf den Linien 9 und 42
Ab Anfang März werden die Gleise im Bereich Kreuzgasse/Sommarugagasse erneuert. Aufgrund der Gleisbauarbeiten kommt es von 11. bis 30. März zu Betriebseinschränkungen auf den Linien 9 und 42. Die Linie 9 fährt zwischen Westbahnhof und Rosensteingasse. Die Linie 42 kann in diesem Zeitraum nicht fahren.

Ausweichrouten & Ersatzverkehr
Die Wiener Linien richten den Ersatzbus 42E zwischen Währinger Straße-Volksoper und Rosensteingasse ein. Außerdem wird empfohlen auf die umliegenden Straßenbahn- und Buslinien auszuweichen.

Fahrpläne: 9 | 42E
Info WL
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U-Bahn / Re: Der neue U-Bahn-Zug für Wien: Type X
« Letzter Beitrag von abc am Gestern um 22:03:56 »
Was machen Ubahnbetreiber mit größeren Netzen als Wien?
Die haben nur die Perlenschnur der aktuellen Linie. Diejenige, die täglich mit der Ubahn fährt, kennt sich aus und die Touristin erkundigt sich vorher und ist meist besser informiert als die durchschnittliche Gscherte.
Das ganze Netz abzubilden ist auf dieser Fläche halt nicht mehr vernünftig darstellbar.
In Teheran gehen sich 7 Linien mit über 150 Haltestellen über der Tür aus, wobei die Stationsnamen auf Persisch und Englisch angeschrieben sind. Und ja, es ist durchaus übersichtlich.

Nur, weil etwas woanders auch gemacht wird, heißt es ja nicht, dass es deshalb besser ist. Wie geschrieben, im Grunde fassen die Über-Tür-Netzpläne zwei verschiedene Informationselemente zusammen: die Perlschnur und den Gesamtnetzplan. Beide haben eine spezifische Funktion: Die Perlschnur beantwortet vor allem Fragen wie "Wie viele Stationen sind es bis zum Stephansplatz?" und "Wo kann ich in die U2 umsteigen?"; der Netzplan erlaubt einen Überblick, bestenfalls auch über das U-Bahn-System hinaus.

Jene, die sonst die Perlschnur nutzen würden, werden auf dem Netzplan noch mit vielen anderen Informationen zugeschüttet, die sie gar nicht brauchen, was es schwieriger macht, die eigentlich gesuchten Informationen zu finden. Außerdem muss dadurch die Schrift kleiner sein, was sie schlechter lesbar macht.

Und auf dem Netzplan wäre es wiederum interessant, mehr vom Bahnnetz als nur Stammstrecke, S45 und vielleicht mal S80 zu sehen, am besten alle Strecken bis ins Wiener Umland (vielleicht bis zur nächstgrößeren Stadt - Mödling, Gänserndorf, Korneuburg - und zum Flughafen). Vor allem sollte ein komplexer Netzplan nicht einfach verschwinden, nur weil plötzlich auf dieser Seite die Ausstiegsseite ist. Auch in dieser Hinsicht ist der Netzplan in den X-Wagen also ein schlechter Kompromiss.

(Und sieben Linien sind mit Stammstrecke und S45 in Wien auch jetzt schon drauf, den U2-Ersatz am Ring noch gar nicht berücksichtigt; mit U5 und S80 könnten es neun werden.)
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U-Bahn / Re: U-Bahn, historisch
« Letzter Beitrag von Vineyard am Gestern um 21:38:31 »
Laut dem Plan wäre auch die Station "Mexikoplatz" östlicher als im Ist Zustand gewesen, nämlich im Rosenpark.
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