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1925: Eröffnung der Stadtbahn
tramway.at:
Ein ziemlich superer Film ist aufgetaucht:
https://www.filmarchiv.at/de/filmarchiv-on/video/f_02zyPGe5X94976rXu0b1UQ
Etliche bisher unbekannte Szenen!
Linie 25/26:
Vielen Dank!
Also mittlerweile kann man auch die Vergangenheit hinterfragen... Wie kann das 1925 sein? Das schaut alles (vor allem technisch gesehen; auch die Stelle 14:42 min ) wie 1965 aus.
tramway.at:
--- Zitat von: Linie 25/26 am 10. Juni 2025, 00:23:06 ---Vielen Dank!
Also mittlerweile kann man auch die Vergangenheit hinterfragen... Wie kann das 1925 sein? Das schaut alles (vor allem technisch gesehen; auch die Stelle 14:42 min ) wie 1965 aus.
--- Ende Zitat ---
Wie kommst denn da drauf? Der Zug ist rotweiss lackiert. Das passt alles.
Austriacus:
--- Zitat von: Linie 25/26 am 10. Juni 2025, 00:23:06 ---Also mittlerweile kann man auch die Vergangenheit hinterfragen... Wie kann das 1925 sein? Das schaut alles (vor allem technisch gesehen; auch die Stelle 14:42 min ) wie 1965 aus.
--- Ende Zitat ---
Vielleicht liegt das ganz einfach daran, dass auf dem ganzen WVB-Stadtbahnnetz über 50 Jahre lang baulich und betrieblich praktisch nichts Wesentliches modernisiert wurde (man kann auch sagen "werden musste") - ausgenommen natürlich die Kriegsschädenbehebungen und vor allem die (Otto Wagners Gesamtwerk leider zerstörenden und hässlichen) Stationsumbauten der 1950/60er Jahre wie z.B. Hietzing und Westbahnhof.
N1:
Äußerst beachtenswert ist die Passage, die den Bau der Wendeanlage in Hietzing zeigt. Während noch die letzten Reste der alten steinernen Mauer abgetragen wurden, um Platz für das nun nach Süden verschwenkte Tourengleis nach Hütteldorf zu schaffen, war die Oberleitungsanlage offenbar schon fix und fertig oder zumindest nahe dran. Von den Mittelmasten ist allerdings auf den späteren Bildern nach Fertigstellung nichts mehr zu sehen. Stattdessen kamen portalartige Masten zur Aufstellung, deren Querträger alle drei Gleise überspannt haben. Es drängt sich die Annahme auf, dass es hier noch während der Bauarbeiten zu einer Umplanung gekommen ist.
Auch interessant: Das Aufnahmegebäude der Station Meidling-Hauptstraße war 1925 noch mehr oder weniger im Zustand der Eröffnung der Dampfstadtbahn. Die Verbreiterung des Eingangsbereiches samt Wegfall des Windfangs muss also später erfolgt sein.
Und noch ein paar nette Details: Pflasterstein-Bischofsmützen am Vorkopf des Bahnhofs Hütteldorf als Gestaltungselement (oder waren da schlicht zu viele davon auf Halde und mussten irgendwo "angebracht" werden?), hemmungsloses Rauchen während der Stadtsenatssitzungen, das Zumüllen öffentlicher Anlagen und dunkel gestrichene Stationsmauernsockel (Zwecks Kaschierung von Schuhabdrücken? Früher war halt doch nicht alles besser, wie es scheint).
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