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WLB - Badner Bahn - Historisches

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nord22:
Am 1. Mai 1907 wurde der Planverkehr der WLB zwischen Giselastraße (heute Bösendorferstraße) und Baden aufgenommen. Kurz danach ist diese Aufnahme von TW 201 und einen baugleichen TW in der Bösendorferstraße entstanden (Foto: Verlag Gerlach&Wiedling/ Onlinearchiv Wien Museum). Die 1906 von der Waggonfabrik František Ringhoffer gelieferten Wagen 201 - 214 waren von einer unüberbietbaren Pracht und Ästhetik. Auch die Technik der Wagen war mit vier Fahrmotoren und zwei Drehgestellen modern.

LG nord22

martin8721:

--- Zitat von: nord22 am 11. März 2026, 18:17:31 ---Die 1906 von der Waggonfabrik František Ringhoffer gelieferten Wagen 201 - 214 waren von einer unüberbietbaren Pracht und Ästhetik. Auch die Technik der Wagen war mit vier Fahrmotoren und zwei Drehgestellen modern.
--- Ende Zitat ---

Stimmt.
Wenn ich denke, dass sich Drehgestelle bei der Wiener Straßenbahn eigentlich erst nach dem Krieg mit den C1, so richtig durchgesetzt haben (mal abgesehen von den Versuchen mit der Type T, die ja dann bekanntlich wieder zu Zweiachsern rückgebaut wurden).

MK:

--- Zitat von: martin8721 am 11. März 2026, 19:48:17 ---Wenn ich denke, dass sich Drehgestelle bei der Wiener Straßenbahn eigentlich erst nach dem Krieg mit den C1, so richtig durchgesetzt haben (mal abgesehen von den Versuchen mit der Type T, die ja dann bekanntlich wieder zu Zweiachsern rückgebaut wurden).

--- Ende Zitat ---

Es gab auch noch vorher die Doppelstöcker des Typs F, die nur 18 Jahre im Liniendienst waren (1914-1932, 1939 skartiert), und den Prototyp-Zug C+c. Aber das war's auch.

Halbstarker:

--- Zitat von: nord22 am 11. März 2026, 18:17:31 ---Die 1906 von der Waggonfabrik František Ringhoffer gelieferten Wagen 201 - 214 waren von einer unüberbietbaren Pracht und Ästhetik. Auch die Technik der Wagen war mit vier Fahrmotoren und zwei Drehgestellen modern.

--- Ende Zitat ---

Ja, und außerdem handelte es sich um Zweisystemfahrzeuge. Der Abschnitt Philadelphiabrücke–Leesdorf wurde mit 500 V/15 Hz betrieben. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde der Wechselstrombetrieb aufgegeben.

Quelle: Wikipedia u.a.

Ferry:

--- Zitat von: MK am 11. März 2026, 20:47:09 ---
--- Zitat von: martin8721 am 11. März 2026, 19:48:17 ---Wenn ich denke, dass sich Drehgestelle bei der Wiener Straßenbahn eigentlich erst nach dem Krieg mit den C1, so richtig durchgesetzt haben (mal abgesehen von den Versuchen mit der Type T, die ja dann bekanntlich wieder zu Zweiachsern rückgebaut wurden).

--- Ende Zitat ---

Es gab auch noch vorher die Doppelstöcker des Typs F, die nur 18 Jahre im Liniendienst waren (1914-1932, 1939 skartiert), und den Prototyp-Zug C+c. Aber das war's auch.

--- Ende Zitat ---

Der Prototyp-Zug war m.W. noch kürzer, nämlich nur 14 Jahre (1954-1968) im Einsatz. Wobei "im Einsatz" relativ ist, er war sehr oft reparaturbedingt nicht im Verkehr und m.W. die letzten vier Jahre überhaupt nur mehr abgestellt, bis er 1968 schließlich ausgemustert wurde.

Schade, dass diese Garnitur - der erste Wiener Großraumzug - nicht erhalten geblieben ist.

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