Autor Thema: Gleisbaustellen 2022  (Gelesen 70211 mal)

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Elin Lohner

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #75 am: 28. April 2022, 13:01:16 »
Zitat von: WienMobil
Wegen Gleisbauarbeiten im Bereich Gentzgasse ist ein Betrieb der Linien 40 und 41 zwischen Währingerstraße, Volksoper und Gersthof zwischen Donnerstag den 26.05.2022 und Sonntag den 29.05.2022 Betriebsschluss nicht möglich. Ersatzweise fährt in diesem Abschnitt die Ersatzlinie 41E.

Das wird wieder ein Fest werden mit Solo E2 auf dem oben genannten Linien und der Linie 9.

Warum auch die Linie 9?

Was hat die mit der Baustelle zu tun?   ???
Wahrscheinlich, da die Kurz ULFe vom 9er für die Linien 40 und 41 abgezogen werden, da die Station Währinger Straße/Volksoper in Fahrtrichtung Michelbeuern zu Kurz für Langzüge ist.
Ich bin der Meinung, dass man eine neue Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes bauen, und dann die bestehende Remise Brigittenau dem VEF/WTM übergeben sollte.

Bahnpetzi

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #76 am: 28. April 2022, 13:06:06 »
Zitat von: WienMobil
Wegen Gleisbauarbeiten im Bereich Gentzgasse ist ein Betrieb der Linien 40 und 41 zwischen Währingerstraße, Volksoper und Gersthof zwischen Donnerstag den 26.05.2022 und Sonntag den 29.05.2022 Betriebsschluss nicht möglich. Ersatzweise fährt in diesem Abschnitt die Ersatzlinie 41E.

Das wird wieder ein Fest werden mit Solo E2 auf dem oben genannten Linien und der Linie 9.

Warum auch die Linie 9?

Was hat die mit der Baustelle zu tun?   ???
Wahrscheinlich, da die Kurz ULFe vom 9er für die Linien 40 und 41 abgezogen werden, da die Station Währinger Straße/Volksoper in Fahrtrichtung Michelbeuern zu Kurz für Langzüge ist.

Und die langen Ulfe könnte man ja auf der Linie 9 einsetzen falls es machbar ist.

Elin Lohner

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #77 am: 28. April 2022, 13:08:59 »
Warum auch die Linie 9?

Was hat die mit der Baustelle zu tun?   ???
Wahrscheinlich, da die Kurz ULFe vom 9er für die Linien 40 und 41 abgezogen werden, da die Station Währinger Straße/Volksoper in Fahrtrichtung Michelbeuern zu Kurz für Langzüge ist.

Und die langen Ulfe könnte man ja auf der Linie 9 einsetzen falls es machbar ist.
Dafür sind die Stationen Guntherstraße, in Fahrtrichtung Gersthof, und Elterleinplatz, in Fahrtrichtung Westbahnhof, zu kurz.
Ich bin der Meinung, dass man eine neue Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes bauen, und dann die bestehende Remise Brigittenau dem VEF/WTM übergeben sollte.

Bahnpetzi

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #78 am: 28. April 2022, 16:54:26 »
Warum auch die Linie 9?

Was hat die mit der Baustelle zu tun?   ???
Wahrscheinlich, da die Kurz ULFe vom 9er für die Linien 40 und 41 abgezogen werden, da die Station Währinger Straße/Volksoper in Fahrtrichtung Michelbeuern zu Kurz für Langzüge ist.

Und die langen Ulfe könnte man ja auf der Linie 9 einsetzen falls es machbar ist.
Dafür sind die Stationen Guntherstraße, in Fahrtrichtung Gersthof, und Elterleinplatz, in Fahrtrichtung Westbahnhof, zu kurz.

Danke, alles klar!

95B

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #79 am: 28. April 2022, 20:50:06 »
Mich würde es interessieren ob die Linie 9 für langen Ulfe geeignet ist.

Nein, ist sie nicht.
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38ger

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #80 am: 28. April 2022, 21:46:30 »
Mich würde es interessieren ob die Linie 9 für langen Ulfe geeignet ist.

Nein, ist sie nicht.

N8, die meistfrequentierte Nachtbuslinie Wiens, Thaliastraße, Kreuzungspunkt mit der Linie N46 mitten in einem Fotgehdistrict Wiens. Entlang der gesamten 18m des Gelenkbusses parken im Haltestellenbereich (FR Handelskai) Nacht für Nacht Autos Stoßstange am Stoßstange. Die Fahrgäste sind zu einem großen Teil betrunken, die Gefahr, dass Autospiegel oder auch der Bus selbst beim einsteigen beschädigt werden ist groß. Nacht für Nacht hält der Bus an dieser stark frequentierten Station jede halbe Stunde ohne, dass es für die Verantwortlichen irgendein Problem darstellt.

Linie 9, die Fahrgäste sind tagsüber weniger betrunken und auch Nachts fährt die Linie kaum an Bars, Discos oder Clubs vorbei. Bei langen ULFen hätten die Fahrgäste bei den wenigen Stationen, die nicht für lange Fahrzeuge ausgelegt sind immer noch fünf Türen für den barrierefreien Einstieg zur Verfügung. Deshalb sollen lange ULF also nicht eingesetzt werden können?

Da wird zu Ungunsten des Fahrgastes mit zwei Maß gemessen. Beim 42er wäre die Argumentation ja durchaus verständlich, da der Querverkehr im Währunger Gürtel (Zebrastreifen, Radwegquerung und mindestens eine Kfz-Fahrspur) blockiert würde, bei der Linie 9 hingegen geht es nur um wenige Stationen, wo nur die bei Tür 7 und evtl. 6 nur die aussteigenden Fahrgäste erschwerte Bedingungen vorfinden könnten.

Im konkreten Fall würden E2 auf den Linien 40 und 41 auch nur drei statt sechs (E2-c5) bis sieben Türen zur Verfügung. Insbesondere vor dem Hintergrund der coronagesperrten Tür 1 sollte man Hochflurfahrzeuge ohne Anhänger um jeden Preis vermeiden!

Und für die Linie 9 könnte man theoretisch ja auch lange ULF mit gesperrter 6. und 7. Tür einsetzen - wo ein Wille, da ein Weg. Womöglich würde auch ein Sperren der 7. Türe und eine Vorverlegung einzelner Haltepunkte ausreichen.

M4033

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #81 am: 29. April 2022, 09:57:38 »
Ein Sperren der Tür 6 & 7 bei B/B1 würde nicht nur zu Problemen bei der Einhaltung der Brandschutzbestimmungen führen, sondern auch wenn einer der anderen Türen aufgrund einer Störung versperrt werden müsste, dass der Zug laut gültiger Betriebsvorschrift als Sonderzug eingezogen werden muss.

38ger

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #82 am: 29. April 2022, 10:14:27 »
Ein Sperren der Tür 6 & 7 bei B/B1 würde nicht nur zu Problemen bei der Einhaltung der Brandschutzbestimmungen führen, sondern auch wenn einer der anderen Türen aufgrund einer Störung versperrt werden müsste, dass der Zug laut gültiger Betriebsvorschrift als Sonderzug eingezogen werden muss.

Das Risiko, dass man eventuell ein Mal ein Fahrzeug am 9er als Sonderzug einziehen muss kann man an den vier Tagen ruhig eingehen.
Und dass am 41er drei Türen zum flüchten reichen sollen bei einem 50% höheren Fahrgastandrang als beim 9er, während man beim 9er Brandschutzprobleme sieht, wenn statt regulär fünf Türen dann nur vier Türen zur Verfügung stehen, wenn (!) man eine sperren müsste ist auch eine eigene Logik. Die langen ULF würden ja nicht aus Frequenzgründen eingesetzt, sondern nur um kurze ULF für 40 und 41 freizuspielen, damit man dort nicht E2 mit nur drei Türen einsetzen muss - wohlgemerkt ohne Türstörung!

Aber es wäre ja nicht ein Mal ein Abtausch mit dem 9er notwenig, auch am 37er könnte man lange Fahrzeuge einsetzen - damit sollte man auch genug kurze ULFe haben für 40 und 41, denn mit Solo-E2 mit gesperrter Tür 1 braucht man auf 40 und 41 echt nicht fahren, schon gar nicht, wenn diese noch zusätzlich den 42er übernehmen!

95B

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #83 am: 29. April 2022, 10:25:48 »
Und dass am 41er drei Türen zum flüchten reichen sollen bei einem 50% höheren Fahrgastandrang als beim 9er, während man beim 9er Brandschutzprobleme sieht, wenn statt regulär fünf Türen dann nur vier Türen zur Verfügung stehen, wenn (!) man eine sperren müsste ist auch eine eigene Logik.

Ja, nämlich deine eigene (Un-)Logik. Wie kommst du darauf, dass auf anderen Linien ein langer ULF kein Sonderzug wäre, wenn drei Türen versperrt sind?
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38ger

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #84 am: 29. April 2022, 10:46:44 »
Und dass am 41er drei Türen zum flüchten reichen sollen bei einem 50% höheren Fahrgastandrang als beim 9er, während man beim 9er Brandschutzprobleme sieht, wenn statt regulär fünf Türen dann nur vier Türen zur Verfügung stehen, wenn (!) man eine sperren müsste ist auch eine eigene Logik.

Ja, nämlich deine eigene (Un-)Logik. Wie kommst du darauf, dass auf anderen Linien ein langer ULF kein Sonderzug wäre, wenn drei Türen versperrt sind?

Behaupte ich ja nicht, wie Du am ersten Satz des zitierten Beitrages erkennen kannst (den Du nicht mitzitiert hast) teile ich diese Meinung ja sogar.
Das widerspricht sich ja auch nicht mit dem, was Du dann zitiert hast. Denn ein Solo-E2 mit einer (zusätzlich zur 1.) versperrten Türe wäre ja genauso ein Sonderzug. Und wenn man wie M4033 darin ein Problem am 9er sieht, dann muss man das bei 40/41 ja genauso bzw. sogar umsomehr, da das FG-Aufkommen dort ja wesentlich höher ist - und zwar nicht nur absolut, sondern auch pro Fahrzeug!

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #85 am: 29. April 2022, 11:34:27 »
Zur allgemeinen Klarstellung: Jeder Straßenbahnwagen ist ein Sonderzug bzw. Sonderwagen, wenn zwei Türen versperrt sind. Eine Ausnahme ist der lange ULF und der Flexity, wo zwei nicht nebeneinander liegende Türen versperrt sein dürfen. Warum man defekte (aber nicht überbrückte) Türen versperren (statt nur abschalten) muss, steht auf einem anderen Blatt. Logisch ist es nämlich nicht.
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Klingelfee

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #86 am: 29. April 2022, 11:44:13 »
Zur allgemeinen Klarstellung: Jeder Straßenbahnwagen ist ein Sonderzug bzw. Sonderwagen, wenn zwei Türen versperrt sind. Eine Ausnahme ist der lange ULF und der Flexity, wo zwei nicht nebeneinander liegende Türen versperrt sein dürfen. Warum man defekte (aber nicht überbrückte) Türen versperren (statt nur abschalten) muss, steht auf einem anderen Blatt. Logisch ist es nämlich nicht.

Weil defekte Türen des öfteren nur dann zu bleiben, wenn sie versperrt sind. Und damit man nicht im Störungsfall nicht lang überlegen muss, ist die Türe jetzt versperren muss oder nicht, werden alle Türen versperrt.  Außerdem ist die Automatik so geschalten, dass die Türe mit dem versperren ausgeschaltet ist und, wo vorhanden das Türtransparent eingeschalten
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

M4033

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #87 am: 29. April 2022, 13:46:03 »
Und dass am 41er drei Türen zum flüchten reichen sollen bei einem 50% höheren Fahrgastandrang als beim 9er, während man beim 9er Brandschutzprobleme sieht, wenn statt regulär fünf Türen dann nur vier Türen zur Verfügung stehen, wenn (!) man eine sperren müsste ist auch eine eigene Logik.

Ja, nämlich deine eigene (Un-)Logik. Wie kommst du darauf, dass auf anderen Linien ein langer ULF kein Sonderzug wäre, wenn drei Türen versperrt sind?

Behaupte ich ja nicht, wie Du am ersten Satz des zitierten Beitrages erkennen kannst (den Du nicht mitzitiert hast) teile ich diese Meinung ja sogar.
Das widerspricht sich ja auch nicht mit dem, was Du dann zitiert hast. Denn ein Solo-E2 mit einer (zusätzlich zur 1.) versperrten Türe wäre ja genauso ein Sonderzug. Und wenn man wie M4033 darin ein Problem am 9er sieht, dann muss man das bei 40/41 ja genauso bzw. sogar umsomehr, da das FG-Aufkommen dort ja wesentlich höher ist - und zwar nicht nur absolut, sondern auch pro Fahrzeug!

Nein, die versperrte Tür 1 zählt nicht dazu, das ist lt. Dienstauftrag sogar extra vermerkt. Wenn du z.B. Tür 3 versperrst ist es nur ein Tauschzug, erst wenn du zusätzlich noch z.B. die Tür 4 versperrst wird es zum Sonderzug.

hema

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #88 am: 29. April 2022, 18:05:08 »
Mich würde es interessieren ob die Linie 9 für langen Ulfe geeignet ist.

Nein, ist sie nicht.
Aber nur nach der Lex Klingelfee & Co.!   ;)


Zitat
Warum man defekte (aber nicht überbrückte) Türen versperren (statt nur abschalten) muss, steht auf einem anderen Blatt. Logisch ist es nämlich nicht.

Weil defekte Türen des öfteren nur dann zu bleiben, wenn sie versperrt sind. Und damit man nicht im Störungsfall nicht lang überlegen muss, ist die Türe jetzt versperren muss oder nicht, werden alle Türen versperrt.
Laut Gesetz müssen Türen aber im Notfall als (Not-)Ausstieg zur Selbstrettung zur Verfügung stehen. Drum gibt es auch die Notöffnung. Sonst riskiert man ein Kaprun II, aber das scheint den Verantwortlichen wohl wurscht zu sein.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

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Re: Gleisbaustellen 2022
« Antwort #89 am: 29. April 2022, 18:20:31 »

Laut Gesetz müssen Türen aber im Notfall als (Not-)Ausstieg zur Selbstrettung zur Verfügung stehen. Drum gibt es auch die Notöffnung. Sonst riskiert man ein Kaprun II, aber das scheint den Verantwortlichen wohl wurscht zu sein.

Und deshalb ist eben ein ULF mit 2 Türen nebeneinander ein Sonderzug. Eine versperrte Türe verstößt nicht gegen die Selbstrettungsregel
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen