Gesamter öffentlicher Verkehr in Wien > U-Bahn

PM Öffis: Wien bekommt keine neue U-Bahn mehr

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abc:

--- Zitat von: 65 am 17. April 2024, 10:48:32 ---Ich freue mich so sehr, dass Favoriten mit der U2 eine zweite U-Bahnverbindung bekommt. Viele bestehende Linien wie z.B U1 oder 6 werden deutlich entlastet, beim 6er bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher. Diese Linie stößt an ihre Kapazitätsgrenzen und Lösungen für dieses Problem gibt es aus meiner Sicht keine. Man hat in den letzten Jahren wirklich versucht die Situation auf dieser Linie zu verbessern aber hoffen wir mal, dass die U2 helfen wird.
--- Ende Zitat ---

Wobei selbst da die Frage ist, ob man den gleichen Entlastungseffekt um weniger Geld hätte haben können. Die Wiener U-Bahn ist ja vor allem dort überlastet, wo sie Kurzstreckenverkehre mit übernehmen muss. Da wäre doch eigentlich erstmal die erste Maßnahme, die Kurzstreckenverkehre aus der U-Bahn hinaus zu bekommen. An Projekten hätten da 8er, 13er und ein durchgehender (!), sicherer (!) und attraktiver (!) Gürtelradweg erstmal nähergelegen.

Aber gut, dafür ist es nun eh zu spät.

Bus:
Finde ich gut diesen Schwenk, wenn man auch nicht dazusagt, dass bis zu 7 Monaten der Oberflächenverkehr tot ist, wenn eine Sanierung der Bimgleise ansteht.

Gut sieht man das Problem diese Woche am 43er, warum der 13A nicht gleich von der Skodagasse zur Alser Straße verlängert wurde, weiß auch kein Mensch. Wahrscheinlich wieder 1000 Ausreden.

Vineyard:
Ok, wenn das stimmen sollte, dann wirds lustig mit Rothneusiedl. (Wobei die Variante ja im Prinzip nicht "neu" ist.)

https://wien.orf.at/stories/3246944/
https://rothneusiedl.wienwirdwow.at/siegerprojekt/

Die U-Bahn Anbindung ist ja in den aktuellen Planungen fix. (Sonst wird es mit dem "klimafitten" Viertel nix.  ;) )

Edit: Vergesst was ich gesagt. Da steht ja nur:


--- Zitat ---Trotz des derzeit massiven Ausbaus des U-Bahnnetzes mit dem Mega-Öffi-Projekt U2xU5 soll die U5 die letzte neue U-Bahn in Wien sein.
--- Ende Zitat ---

Heißt: Keine U7, aber weitere Verlängerungen dürften schon drin sein.

abc:

--- Zitat von: Bus am 17. April 2024, 11:34:53 ---Finde ich gut diesen Schwenk, wenn man auch nicht dazusagt, dass bis zu 7 Monaten der Oberflächenverkehr tot ist, wenn eine Sanierung der Bimgleise ansteht.
--- Ende Zitat ---

Wie kommst Du auf 7 Monate? Wiedner Hauptstraße? Dort werden nicht nur die Bim-Gleise erneuert, die Straße wird komplett umgebaut.

Oskar:

--- Zitat von: abc am 17. April 2024, 10:20:03 ---Ansonsten hoffe ich, dass auch die S-Bahn stärker ins Blickfeld der Stadt gerät...

--- Ende Zitat ---

Ich bezweifle, dass sich die Stadt Wien in nächster Zeit mehr den ÖBB zuwendet. Im Gegensatz zu den Wiener Linien hat das Rathaus zb keinen direkten Einfluss beim Erstellen der Fahrpläne. Bei unregelmäßigem Betrieb sind wohl kaum schnelle Interventionen bei den ÖBB auf "kurzem Dienstweg" möglich bzw erfolgversprechend, wohingegen ich durchaus glaube, dass das Rathaus direkt mit der Geschäftsführung der Wiener Linien mit der Forderung nach Lösungen in Kontakt trat, als zb der Personalmangel reihenweise Kursausfälle bei der Straßenbahn verursachte (und auch sonst wird es regelmäßigen Dialog geben, schließlich ist man ja politisch und parteilich verbunden). Die folgenden Maßnahmen wie Änderungen der Dienstpläne (zb weniger Unterbrecher), Gehaltserhöhungen, Erhöhung der Nachtzulage, etc., also alles, was die Loyalität des Fahrpersonals fördern soll, sind sicher auch in Abstimmung mit dem Rathaus erfolgt, da es dabei ja um viel Geld ging. Zusammengefasst: Einen ähnlich direkten Draht halte ich zwischen Rathaus und ÖBB nicht für möglich.

Weiters wird auch im Rathaus bekannt sein, dass sich ÖBB-Nahverkehr im Mischbetrieb mit Fern- und Güterverkehr abspielt und damit nicht unbeträchtliche Störfaktoren für einen verlässlichen Betrieb hinzukommen. Von den regelmäßigen Ausfällen der BFZ, wo lange Streckenabschnitte plötzlich lahm liegen, rede ich da noch gar nicht. Dafür dann ähnlich viel Geld zuschießen wie für eine U-Bahn wird sich der Wiener Bürgermeister gut überlegen...

Nach dem Ausbau der Stammstrecke könnte die ÖBB den Beweis erbringen, dass sie auf dieser extrem dicht befahrenen Strecke einen stabilen Betrieb abwickeln kann. Wenn das gelingt, wäre die Stadt Wien vielleicht am ehesten zu überzeugen, sich für den Ausbau anderer Nahverkehrsstrecken ähnlich stark zu ins Zeug zu legen, wie es eben zuletzt für den Bau von U2/5 der Fall gewesen ist.

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