Tramwayforum

Straßenbahn Wien => Zukunftsperspektiven => Thema gestartet von: traveller23 am 04. Juli 2017, 14:11:34

Titel: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 04. Juli 2017, 14:11:34
In der Bezirkszeitung ist die Linie 12 aufgetaucht. Vom Franz-Josefs Bahnhof durch den Nordwest & Nordbahnhof zum Stadion.

Also zumindest der Gleisverbindung Nordbahnhof/Wasserturm - Nordbahnstraße gebe ich gute Chancen. Den Bau durch die Vorgartenstraße zum Stadion seh ich nicht so einfach. :)

https://www1.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-lokales/neue-strassbenbahnlinie-verbindet-leopoldstadt-und-brigittenau_a2171125 (https://www1.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-lokales/neue-strassbenbahnlinie-verbindet-leopoldstadt-und-brigittenau_a2171125)

Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Linie 360 am 04. Juli 2017, 14:14:54
Ist schon wieder Wahlkampf?
Die Linie 12 ist genauso wie 33 neu, 36, usw... in der Kategorie "wünsch dir was" einzuordnen!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 04. Juli 2017, 14:23:12
Man merkt, der Wahlkampf beginnt nicht nur auf Bundes, sondern auch auf Landesebene. Die Pläne für die Linie 12 gibt es schon lange. Ich musste nur lachen, wie erwähnt wurde, dass diese Linie die Gleise der Linie 31 benutzt.

Eine Führung durch die Vorgartenstraße finde ich besser, als durch die Engerthstraße. Diese ist auch breit genug, um dort noch einen eigenen Gleiskörper zu installieren. Auch die Verlängerung bis zum Stadion wäre sicher kein Problem. Ob sinnvoll, ist mMn eine andere Frage. MMn bräuchte man die Straßenbahn maximal bis zur Messe. Und bei wirklich großen Stadionveranstaltung ist dann auch immer die Frage, ob aus Sicherheitsgründen die Straßenbahn in diesem Bereich dann überhaupt noch fahren kann.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4463 am 04. Juli 2017, 14:28:40
Zum Stadion (falls das an diesem Standort mittelfristig überhaupt bleibt) wäre seit Eröffnung der U2 nur eine verlängerte Linie 18 sinnvoll, aber sicher keine Linie parallel zur U2.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 04. Juli 2017, 14:34:23
Zum Stadion (falls das an diesem Standort mittelfristig überhaupt bleibt) wäre seit Eröffnung der U2 nur eine verlängerte Linie 18 sinnvoll, aber sicher keine Linie parallel zur U2.

Also zumindest bis zur U-Bahn Station Krieau ist es bedingt durch die Uni und der Messe sehr wohl sinnvoll. Und ob es dann nicht einfacher ist, gleich bis zum Stadion zu fahren, als bei der Messe zu wenden lasse ich hingestellt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 04. Juli 2017, 14:52:52
In der Bezirkszeitung ist die Linie 12 aufgetaucht. Vom Franz-Josefs Bahnhof durch den Nordwest & Nordbahnhof zum Stadion.

Also zumindest der Gleisverbindung Nordbahnhof/Wasserturm - Nordbahnstraße gebe ich gute Chancen. Den Bau durch die Vorgartenstraße zum Stadion seh ich nicht so einfach. :)

https://www1.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-lokales/neue-strassbenbahnlinie-verbindet-leopoldstadt-und-brigittenau_a2171125 (https://www1.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-lokales/neue-strassbenbahnlinie-verbindet-leopoldstadt-und-brigittenau_a2171125)

Was nicht dazugesagt wird ist, was mit Linie 33 passieren würde, ebenso wie sich die Frage stellt, wo die Linie 12 ab Franz-Josefs-Bahnhof weitergeführt würde. Ich tippe auf Einstellung der Linie 33 und Weiterführung der "Linie 12" bis zur Josefstädter Straße. WENN (Gedankenspiel) die Gleisverbindungen durch den Nordwestbahnhof und durch den Nordbahnhof kommen und die Linie 33 dann über die Strecke umgelegt würde bzw. in einer Linie 12 aufgehen würde UND die Linie O bis zum Wasserturm verlängert WÜRDE, die Strecke darüberhinausgehenden Strecken der Linie 12 (Wasserturm - Messe) und O (Wasserturm - F.E.-Platz) nicht kommen sollten, dann wäre die Verknüpfung der Linien O und "12" mMn sinnvoll. Zwar würde niemand von Favoriten in den 8. oder 9. Bezirk fahren, aber für die Reationen 3. Bezirk <-> 20- Bezirk, 2. Bezirk <-> 20. Bezirk, Nordbahnhof und Nordwestbahnhof <-> 8./9. Bezirk sowie 9. Bezirk <-> Praterstern wäre dies wesentlich sinnvoller, als ein Verenden beider Linien am Wasserturm.
Wäre natürlich wirklich wünschenswert, dass es mittelfristig zu den beiden Linien bis zum Wasserturm und längerfristig zur teilweisen Ablöse der Linie 11A sowie zur gänzlichen Ablöse der Linie 11B durch O-Verlängerung und SL 12 kommen würde. Zumindest an die beiden letztgenannten Projekte kann ich aber erst glauben, wenn die Bauarbeiten dafür beginnen ... aber vielleicht tut sich da ja mit der neuen Bezirkschefin im 2. Bezirk etwas.
Eine Pro-Bim-Einstellung für die Linie 12 und die kurze Verlängerung des O-Wagens wären sicherlich die beste Werbung für die weitere Verlängerung des O-Wagens bis zum F.E.-Pl.  :up:  ???
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 04. Juli 2017, 15:55:37
Ist schon wieder Wahlkampf?
Die Linie 12 ist genauso wie 33 neu, 36, usw... in der Kategorie "wünsch dir was" einzuordnen!

Das hat nichts mit Wahlkampf zu tun - im Sommer ist eben Saure-Gurken-Zeit. Es wird ja auch wieder über die Seilbahn von Heiligenstadt auf den Kahlenberg berichtet. Und auch vom 15er (Liesingtalbahn) wird sicher wieder bald geschrieben werden. Das alljährliche Sommerloch eben.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bus am 04. Juli 2017, 16:24:44
... und die U4 nach Auhof. Da kam noch gar nichts diesen Sommer  >:D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 13er am 04. Juli 2017, 20:27:14
... und die U4 nach Auhof. Da kam noch gar nichts diesen Sommer  >:D
Und wann kommt endlich die U6 nach Stammersdorf??????? Und die U3 zum Flughafen?????? :D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 04. Juli 2017, 20:37:30
Zum Stadion (falls das an diesem Standort mittelfristig überhaupt bleibt) wäre seit Eröffnung der U2 nur eine verlängerte Linie 18 sinnvoll, aber sicher keine Linie parallel zur U2.
Klar, deswegen fahren ja 11A und 11B nahezu leer herum ::)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Operator am 04. Juli 2017, 21:14:05
... und die U4 nach Auhof. Da kam noch gar nichts diesen Sommer  >:D
Und wann kommt endlich die U6 nach Stammersdorf??????? Und die U3 zum Flughafen?????? :D
Du hast die U4 nach irgendwo vergessen! :D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 13er am 04. Juli 2017, 21:39:08
... und die U4 nach Auhof. Da kam noch gar nichts diesen Sommer  >:D
Und wann kommt endlich die U6 nach Stammersdorf??????? Und die U3 zum Flughafen?????? :D
Du hast die U4 nach irgendwo vergessen! :D
Da ist man ja gerade dabei, technisch zu erheben, inwieweit die U4 auf den ÖBB-Gleisen bis Purkersdorf weiterfahren kann 8)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 04. Juli 2017, 23:06:49
möchte nicht zusehr ins Detail gehen, aber die Linie 12 ist wahrscheinlicher als es auf den ersten Blick wirkt. Allerdings erst wenn der Nordbahnhof verbaut ist (dort kommen 14 Hochhäuser hin) und der Nordwestbahnhof ebenfalls. Der O-Wagen wird dann jedenfalls zum Engelsplatz verlängert und wäre in dem Stück sogar zu stark belastet im Vergleich zum Rest. Der 12er würde das ausbalancieren. Überhaupt scheint man die Absichtv zu haben, das Netz langfristig belastungsmäßig harmonischer zu gestalten, ich hab grad heute von einigen Maßnahmen gehört, die über kurz oder lang zu Diskussionen führen werden. Ich mach im Herbst wahrscheinlich einen längeren Artikel drüber.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: öffi-dude am 04. Juli 2017, 23:08:43
Überhaupt scheint man die Absichtv zu haben, das Netz langfristig belastungsmäßig harmonischer zu gestalten, ich hab grad heute von einigen Maßnahmen gehört, die über kurz oder lang zu Diskussionen führen werden. Ich mach im Herbst wahrscheinlich einen längeren Artikel drüber.

Kannst du nur ganz kurz erklären, was damit gemeint ist? ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: moszkva tér am 05. Juli 2017, 00:05:24
Überhaupt scheint man die Absichtv zu haben, das Netz langfristig belastungsmäßig harmonischer zu gestalten, ich hab grad heute von einigen Maßnahmen gehört, die über kurz oder lang zu Diskussionen führen werden. Ich mach im Herbst wahrscheinlich einen längeren Artikel drüber.

Kannst du nur ganz kurz erklären, was damit gemeint ist? ;)
Dass er erst im Herbst was sagen darf  C:-)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Tatra83 am 05. Juli 2017, 00:06:46
möchte nicht zusehr ins Detail gehen, aber die Linie 12 ist wahrscheinlicher als es auf den ersten Blick wirkt. Allerdings erst wenn der Nordbahnhof verbaut ist (dort kommen 14 Hochhäuser hin) und der Nordwestbahnhof ebenfalls. Der O-Wagen wird dann jedenfalls zum Engelsplatz verlängert und wäre in dem Stück sogar zu stark belastet im Vergleich zum Rest. Der 12er würde das ausbalancieren. Überhaupt scheint man die Absichtv zu haben, das Netz langfristig belastungsmäßig harmonischer zu gestalten, ich hab grad heute von einigen Maßnahmen gehört, die über kurz oder lang zu Diskussionen führen werden. Ich mach im Herbst wahrscheinlich einen längeren Artikel drüber.
Hast du mit U-Bahn-Kurtl auf seinen 60er angestoßen?  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 05. Juli 2017, 09:25:30
Dass er erst im Herbst was sagen darf  C:-)

nein, geht nicht um dürfen, sondern ich will es seriös zusammenfassen, waren gestern nur viele kleine Puzzlesteine, die zu sortieren sich jetzt nicht auszahlt. Grundsätzlich schaut man wohl, dass die ungleichmäßigen Belastungen (Über/Unterangebot) ausgeglichener werden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 05. Juli 2017, 10:12:55
möchte nicht zusehr ins Detail gehen, aber die Linie 12 ist wahrscheinlicher als es auf den ersten Blick wirkt. Allerdings erst wenn der Nordbahnhof verbaut ist (dort kommen 14 Hochhäuser hin) und der Nordwestbahnhof ebenfalls.

Wann wird es so weit sein? 15-20 Jahre? Der Nordwestbahnhof ist noch mehr oder weniger im Vollbetrieb, von Absiedlung merkt man dort nicht das Geringste.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 05. Juli 2017, 10:20:26
Am Nordwestbahnhof beginnt die ÖBB 2020 die Gleise zu entfernen. Ab dann kann´s losgehen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4463 am 05. Juli 2017, 11:29:01
Am Nordwestbahnhof beginnt die ÖBB 2020 die Gleise zu entfernen. Ab dann kann´s losgehen.
Wenn man wirklich ausreichend Kapazitäten anderswo (Inzersdorf, Freudenau) geschaffen hat. Sollte sich herausstellen, dass das nicht der Fall ist, ist Papier sicher geduldig genug, den Umbau hinauszuzögern. Es kommen ja dauernd Lippenbekenntnisse zum Thema Klimaschutz (und mit dem - mittlerweile aufgehobenen - Urteil zur 3. Piste des Flughafens auch erstmals eine realjuristische Bewertung), und wenn man entsprechend handeln will, braucht man entsprechende Kapazitäten für den Schienentransport, die ich an den neuen Standorten nicht sehe (dort wurde meiner Meinung nach nur 1:1 Ersatz geschaffen, wenn überhaupt).

Was bei der Bebauung des Nordwestbahnhofs natürlich auch noch spannend wird, ist die Dekontamination des Bodens. Hier liegen neben Fliegerbomben wohl auch Unmengen an chemischen Verunreinigungen durch den Bahnbetrieb vor, die wohl ein unbekannter Faktor sind (oder gab es hier schon Probebohungen?) und das Projekt zumindest deutlich in die Länge ziehen können (zahlen muss dafür sowieso der ÖBB-Konzern).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 05. Juli 2017, 11:29:17
möchte nicht zusehr ins Detail gehen, aber die Linie 12 ist wahrscheinlicher als es auf den ersten Blick wirkt. Allerdings erst wenn der Nordbahnhof verbaut ist (dort kommen 14 Hochhäuser hin) und der Nordwestbahnhof ebenfalls.

Wann wird es so weit sein? 15-20 Jahre? Der Nordwestbahnhof ist noch mehr oder weniger im Vollbetrieb, von Absiedlung merkt man dort nicht das Geringste.

Der Containerverladebetrieb ist bereits eingestellt, derzeit gibts nur noch wenige Aktivitäten, vor allem die Stückgutverladung ist in Betrieb, die wird am längsten bleiben. Ansonsten gibts Lagerräume, Zwischennutzungen etc. Ein Spaziergang im Gelände zahlt sich aus, ist ein eigenartiges Niemandsland. Am Wochenende kann man beim Parkplatz vom Supermarkt (Nordwestbahn-/Rauscherstraße) rein. Einige Mietverträge laufen Ende 2017 aus.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4463 am 05. Juli 2017, 11:32:18
Ein Spaziergang im Gelände zahlt sich aus, ist ein eigenartiges Niemandsland. Am Wochenende kann man beim Parkplatz vom Supermarkt (Nordwestbahn-/Rauscherstraße) rein.
Ich nehme an, festes Schuhwerk ist zu empfehlen? Wie sieht es mit Wachhunden aus? Muss man sich da in Acht nehmen, um unverletzt zu bleiben? :-[
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: öffi-dude am 05. Juli 2017, 11:52:04
Darf man da überhaupt rumspazieren?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4463 am 05. Juli 2017, 12:06:06
Darf man da überhaupt rumspazieren?
Wer lang fragt... 8)

Es ist wohl im schlimmsten Fall eine Besitzstörung, aber solange man wirklich nur spazieren geht und keine Gebäude betritt, ist die Frage, ob sich daran jemand stört - außerdem ist die Frage, ob einen ein Gericht dafür verurteilen würde, da es dort ja durchaus Bereiche gibt, wo unter der Woche "Publikumsverkehr" herrscht und der Bahnhof durch die offene Türe ja de facto nicht "abgesperrt" ist, also warum nicht auch am Wochenende hineingehen?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: moszkva tér am 05. Juli 2017, 12:07:45
Darf man da überhaupt rumspazieren?
Es gibt ja auch mehrere Fremdfirmen am Gelände, somit müssen wohl potentielle Kunden, Mitarbeiter usw. auch Zugang haben.
Es gibt zwar Verbotsschilde, die beziehen sich aber mWn nur auf die Zufahrt.

Ein Spaziergang im Gelände zahlt sich aus, ist ein eigenartiges Niemandsland. Am Wochenende kann man beim Parkplatz vom Supermarkt (Nordwestbahn-/Rauscherstraße) rein.
Ich nehme an, festes Schuhwerk ist zu empfehlen? Wie sieht es mit Wachhunden aus? Muss man sich da in Acht nehmen, um unverletzt zu bleiben? :-[
@tramway.at: Unter der Woche kann man einfach von der Taborstraße rein.
@4463: Wachhunde gibt es mWn keine; die Ladestraßen sind asphaltiert. Natürlich versteht es sich von selbst, keine Zäune zu überklettern, Gebäude zu betreten oder sonst irgendwo hin zu gehen, wo es offensichtlich verboten und/oder gefährlich ist (Gleise z.B.) ;)
Take nothing but pictures, leave nothing but footprints!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: W_E_St am 05. Juli 2017, 12:26:10
Von der Gemeindebausiedlung Taborstraße/Nordwestbahnstraße gibt es einen immer geöffneten Durchgang ohne jegliche Verbotsschilder oder sonstige Hinweise.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 05. Juli 2017, 22:48:08
möchte nicht zusehr ins Detail gehen, aber die Linie 12 ist wahrscheinlicher als es auf den ersten Blick wirkt. Allerdings erst wenn der Nordbahnhof verbaut ist (dort kommen 14 Hochhäuser hin) und der Nordwestbahnhof ebenfalls. Der O-Wagen wird dann jedenfalls zum Engelsplatz verlängert und wäre in dem Stück sogar zu stark belastet im Vergleich zum Rest. Der 12er würde das ausbalancieren. Überhaupt scheint man die Absichtv zu haben, das Netz langfristig belastungsmäßig harmonischer zu gestalten, ich hab grad heute von einigen Maßnahmen gehört, die über kurz oder lang zu Diskussionen führen werden. Ich mach im Herbst wahrscheinlich einen längeren Artikel drüber.
Hast du mit U-Bahn-Kurtl auf seinen 60er angestoßen?  ;)
Dem seine Pension ist der einzige Lichtblick.

Überhaupt scheint man die Absichtv zu haben, das Netz langfristig belastungsmäßig harmonischer zu gestalten, ich hab grad heute von einigen Maßnahmen gehört, die über kurz oder lang zu Diskussionen führen werden.
Das ist ja grundsätzlich nichts Neues: Sowohl der 2/44er-Tausch (Kurzzüge dort, wo sie am wenigsten stören: nämlich JNBP – Ottakring) als auch der 67er zu den Siemensgründen sind genau solche Versuche…
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4463 am 05. Juli 2017, 23:44:50
Hast du mit U-Bahn-Kurtl auf seinen 60er angestoßen?  ;)
Dem seine Pension ist der einzige Lichtblick.
Dem seine Pension wird uns noch genug kosten. :o
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: hema am 06. Juli 2017, 01:56:08
Weniger die Pension selber, eher seine Schandtaten!   :-[
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 60er am 06. Juli 2017, 09:37:33
Zum Stadion (falls das an diesem Standort mittelfristig überhaupt bleibt) wäre seit Eröffnung der U2 nur eine verlängerte Linie 18 sinnvoll, aber sicher keine Linie parallel zur U2.
Sehe ich anders! Hätte man die Strecke nicht mutwillig eingestellt, wäre die ehemalige 21er-Schleife Praterkai die logische Endstelle für diese Linie, oder aber zumindest die Stadionschleife. Eine Führung bis Stadion ist auf jeden Fall sinnvoll, weil man dort einen kleinen Umsteigeknoten (U2/Bus) und ein Einkaufszentrum hat, sowie natürlich den Veranstaltungsverkehr im Stadion. Der 11A fährt ja auch bis dort hin und verendet nicht am Elderschplatz oder bei der Krieau.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: denond am 06. Juli 2017, 11:20:12
Zum Stadion (falls das an diesem Standort mittelfristig überhaupt bleibt) wäre seit Eröffnung der U2 nur eine verlängerte Linie 18 sinnvoll, aber sicher keine Linie parallel zur U2.
Sehe ich anders! Hätte man die Strecke nicht mutwillig eingestellt, wäre die ehemalige 21er-Schleife Praterkai die logische Endstelle für diese Linie, oder aber zumindest die Stadionschleife. Eine Führung bis Stadion ist auf jeden Fall sinnvoll, weil man dort einen kleinen Umsteigeknoten (U2/Bus) und ein Einkaufszentrum hat, sowie natürlich den Veranstaltungsverkehr im Stadion. Der 11A fährt ja auch bis dort hin und verendet nicht am Elderschplatz oder bei der Krieau.

Sehe ich genauso. Linie 18 Verlängerung bis zur Station Stadion U2 und Linie 12 wieder bis Praterkai. In Verbindung mit einer Verlängerung der Linie O zum Friedrich-Engels-Platz könnte ich mir so die gesamte Linie 11A/11B sparen. Einzig mit der Linie 77A müßte man sich was einfallen lassen um die Verbindung in Richtung Lusthaus aufrecht zu erhalten. Da hätte ich aber zur Not auch die Linie 79A. Diese müßte halt dann eine/diese Stichfahrt anstatt Linie 77A zum Lusthaus machen.

Auf der anderen Seite, was würde gegen eine Verlängerung der Linie ab FJB bis Grinzing oder nach Sievering sprechen?

'Ironie Ein' betreffend Parallelführung zur U2:  Wieso sollte das bei der Linie 12 anders sein als beim 84A? Mit letztgenannter Linie nehme ich auch massiv der U2 Fahrgäste weg. 'Ironie Aus'
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 06. Juli 2017, 12:22:25
Wenn man im Zuge der U5 die Linien auf der Währinger Straße etwas ausdünnen möchte, könnte man den 12er zB mit dem 42er verknüpfen. Das würde den 42er aufwerten und andererseits könnte man diese Ausdünnung durch die Hintertür durchführen, ohne die gesamte Linie einzustellen, was ja in Wien trotz mittlerweile teilweise eingetretenen Sinneswandels in der Verkehrspolitik wahrscheinlich währe, da der 42er bereits heute keine allzu ausgelastete, attraktive Linie ist. Und mit der U5 kämen ihm, würde er weiterhin bis Schottentor fahren, zusätzlich Fahrgäste abhanden. Mit der 42er/ 12er-Kombination gäbe es eine neue Direktverbindung zwischen 18. und 20./ 2. Bezirk. Fraglich ist halt, wie da dann ein sinnvolles Intervall ausschauen würde und wie die Gleisanbindung zum 42er ausschauen würde... (erneuter Umbau Kreuzung Währinger Straße/ Nussdorfer Straße?/ Verbindung über Fuchsthallergasse/ Sechsschimmelgasse?) Mit einem eventuellen Umbau am Tandler-Platz oder der schon zeitweise geforderten Verbindungsstrecke in der Liechtensteinstraße (bis zum Bauernfeldplatz) gäbe es dann für die Schottentor-Linien die lange notwendige Umleitungsstrecke zum Ring bzw. wäre dann auch eine neue Durchgangslinie denkbar... Ist aber logisch, dass alle letztgenannten Ideen reinste Utopie sind...  :-X
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 07. Juli 2017, 16:55:37
Hast du mit U-Bahn-Kurtl auf seinen 60er angestoßen?  ;)
Dem seine Pension ist der einzige Lichtblick.
Dem seine Pension wird uns noch genug kosten. :o
Stell dir vor, der würde bis ans Lebensende planen! Dann zahlen wir doch lieber alle seine Pension 8)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 13er am 07. Juli 2017, 20:30:47
Stell dir vor, der würde bis ans Lebensende planen! Dann zahlen wir doch lieber alle seine Pension 8)
Von mir aus hätt er sich schon mit 40 schleichen können, die Beiträge hätten wir auch noch alle zusammengelegt :) Wenigstens er wird nun nicht mehr nachhaltig die Stadtstrukturen zerstören.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 17. September 2017, 20:54:21
möchte nicht zusehr ins Detail gehen, aber die Linie 12 ist wahrscheinlicher als es auf den ersten Blick wirkt. Allerdings erst wenn der Nordbahnhof verbaut ist (dort kommen 14 Hochhäuser hin) und der Nordwestbahnhof ebenfalls. Der O-Wagen wird dann jedenfalls zum Engelsplatz verlängert und wäre in dem Stück sogar zu stark belastet im Vergleich zum Rest. Der 12er würde das ausbalancieren. Überhaupt scheint man die Absichtv zu haben, das Netz langfristig belastungsmäßig harmonischer zu gestalten, ich hab grad heute von einigen Maßnahmen gehört, die über kurz oder lang zu Diskussionen führen werden. Ich mach im Herbst wahrscheinlich einen längeren Artikel drüber.

Kannst du uns jetzt eigentlich inzwischen Näheres dazu sagen bzw. kommt demnächst der angesprochene Artikel?  ^-^ Oder müssen wir uns noch gedulden? Bzw. gibt es überhaupt tatsächlich noch nicht hier ventilierte Neuigkeiten zu berichten?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 17. September 2017, 22:51:17
Kannst du uns jetzt eigentlich inzwischen Näheres dazu sagen bzw. kommt demnächst der angesprochene Artikel?  ^-^ Oder müssen wir uns noch gedulden? Bzw. gibt es überhaupt tatsächlich noch nicht hier ventilierte Neuigkeiten zu berichten?

Ich hab das Interview noch garnicht gemacht :) Zuletzt war ich zu oft im Ausland, keine Zeit für Wien  ::) sorry...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 17. September 2017, 23:04:52
Neue Info:
Es werden beim Neubau der Taborstraße im Nordbahnviertel noch keine Gleise zwischen BrunoMarekAllee und Nordbahnstraße gelegt. Sollte der 12er kommen gräbt man alles wieder auf.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 17. September 2017, 23:37:31
Kannst du uns jetzt eigentlich inzwischen Näheres dazu sagen bzw. kommt demnächst der angesprochene Artikel?  ^-^ Oder müssen wir uns noch gedulden? Bzw. gibt es überhaupt tatsächlich noch nicht hier ventilierte Neuigkeiten zu berichten?

Ich hab das Interview noch garnicht gemacht :) Zuletzt war ich zu oft im Ausland, keine Zeit für Wien  ::) sorry...

Ah ok, na kein Stress...  ;) Hab mich nur vorher grad irgendwie dran erinnert... Aber darf man fragen mit wem du da ein Interview machen willst?

Neue Info:
Es werden beim Neubau der Taborstraße im Nordbahnviertel noch keine Gleise zwischen BrunoMarekAllee und Nordbahnstraße gelegt. Sollte der 12er kommen gräbt man alles wieder auf.

Somit bleibt die altbekannte Wiener Tradition aufrecht... 8) Wer braucht denn schon nachhaltige und vorausschauende Verkehrs- und Finanzpolitik?

Naja irgendwie ist das immer eine verkehrte Welt - bei der U-Bahn spielt Geld keine Rolle und bei der Straßenbahn brauchen selbst solche Mini-Projekte wie die paar Gleise im Nordbahnhofsviertel ewig lange, bis sie wirklich kommen... Und dann eben auf eine höchst ineffiziente Art und Weise! Aber wie gesagt, war ja früher auch vielfach nicht anders...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 18. September 2017, 08:35:07
Neue Info:
Es werden beim Neubau der Taborstraße im Nordbahnviertel noch keine Gleise zwischen BrunoMarekAllee und Nordbahnstraße gelegt. Sollte der 12er kommen gräbt man alles wieder auf.

Somit bleibt die altbekannte Wiener Tradition aufrecht... 8) Wer braucht denn schon nachhaltige und vorausschauende Verkehrs- und Finanzpolitik?

Naja irgendwie ist das immer eine verkehrte Welt - bei der U-Bahn spielt Geld keine Rolle und bei der Straßenbahn brauchen selbst solche Mini-Projekte wie die paar Gleise im Nordbahnhofsviertel ewig lange, bis sie wirklich kommen... Und dann eben auf eine höchst ineffiziente Art und Weise! Aber wie gesagt, war ja früher auch vielfach nicht anders...

Mir stellt sich nur die Frage, wann soll diese Linie 12 überhaupt kommen. Und nur weil die Schienen noch nicht eingebaut, heißt es noch lange nicht, dass nicht zumindest schon der Unterbau vorgesehen wird.

Mir stellt sich nämlich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, jetzt schon Schienen zu verlegen, die ich womöglich erst in 4-5 Jahren benötige.

Kritisch wäre mMn nur, wenn man die Fläche nicht jetzt schon für den Gleisbau vorsieht und derzeit irgendwelche teuren Einbauten dort errichte, die ich dann wieder wegreißen muss.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 18. September 2017, 08:46:08
Als ewiger Pessimist tippe ich auf eine Absage einer Tramverlängerung ins Nordbahngelände. Es werden sich schon fadenscheinige Gründe finden...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 60er am 18. September 2017, 08:57:22
Neue Info:
Es werden beim Neubau der Taborstraße im Nordbahnviertel noch keine Gleise zwischen BrunoMarekAllee und Nordbahnstraße gelegt. Sollte der 12er kommen gräbt man alles wieder auf.
Vielleicht hält man die Trasse frei, ähnlich wie in der Tokiostraße? Ja sogar in der Fultonstraße bzw. Josef-Baumann-Gasse, wo noch sehr lange oder überhaupt keine Straßenbahn fahren wird, wurden Trassen freigehalten.

Die Schienen schon mehrere Jahre im Voraus zu verlegen, wäre tatsächlich wenig sinnvoll.

Als ewiger Pessimist tippe ich auf eine Absage einer Tramverlängerung ins Nordbahngelände. Es werden sich schon fadenscheinige Gründe finden...
Der O-Wagen ins Nordbahnviertel wird fix kommen! Beim 12er ist es natürlich mehr als ungewiss. Denn selbst wenn man eine Trasse freihält, heißt das in Wien noch gar nichts.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 18. September 2017, 09:28:27
Denn selbst wenn man eine Trasse freihält, heißt das in Wien noch gar nichts.

Eben.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 18. September 2017, 11:43:38
Ja stimmt eh alles, war wohl etwas zu vorschnell gedacht von mir. Es ist davon auszugehen, dass der 12er wohl erst frühestens in 10 Jahren kommen würde, da sich ja am Nordwestbahnhof-Areal zuerst mal irgendwas tun muss... Und ob dann die Bebauung schnell erfolgt oder eher in einem Schneckentempo wie bei vielen anderen Stadtentwicklungsgebieten in Wien wage ich heute noch nicht einzuschätzen...

Und ist überhaupt schon festgelegt, ob ein eigener Gleiskörper kommen soll oder nicht? Dann würde es ja eher um rechtzeitige Tassenfreihaltung gehen...

Wie schaut es da denn eigentlich diesbezüglich bei der O-Verlängerung aus? Könnte da vielleicht jemand den aktuellen Stand des Gleispanes/ Bebauungsplanes hier posten? Bin da nicht wirklich informiert!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 19. September 2017, 15:19:16
Mir stellt sich nämlich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, jetzt schon Schienen zu verlegen, die ich womöglich erst in 4-5 Jahren benötige.
Wieso erst in 4-5 Jahren? Eine Gleisverbindung von der neuen O-Schleife zur Nordbahnstraße - selbstverständlich realisiert über Gleisdreiecke an beiden Kreuzungen - eröffnet Kurzführungsmöglichkeiten für die Linie 2 und der O-Wagen könnte gleich zum FEP verlängert oder zumindest zu einem kleinen Teil von BRG mitgestellt werden. :lamp:
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 19. September 2017, 16:29:56
Mir stellt sich nämlich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, jetzt schon Schienen zu verlegen, die ich womöglich erst in 4-5 Jahren benötige.
Wieso erst in 4-5 Jahren? Eine Gleisverbindung von der neuen O-Schleife zur Nordbahnstraße - selbstverständlich realisiert über Gleisdreiecke an beiden Kreuzungen - eröffnet Kurzführungsmöglichkeiten für die Linie 2 und der O-Wagen könnte gleich zum FEP verlängert oder zumindest zu einem kleinen Teil von BRG mitgestellt werden. :lamp:

Ich weis, es wollen einige von euch am besten in jeder Straße Gleise und Verlängerungen bis zum geht nicht mehr. Aber in der heutigen Zeit muss man auch etwas realistisch bleiben.

Und ein O-Wagen zusätzlich zur Linie 2 bis Fr. Engels Platz ist eine komplette Überversorgung. Und wo willst du ihn den überhaupt umdrehen? Bei der jetzigen ist hat eine 3. Linie keinen Platz

Und bevor der Vorschlag kommt die Linie 2 bis Floridsdorf zu verlängern. Auch da hast du das Problem, dass in der Ferstlschleife keine 3. Linie Platz hat und dazu kommt, dass die Schleife von der Örtlichkeit nicht wirklich optimal als Startpunkt für eine stadteinwärts führende Linie ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 19. September 2017, 16:53:41
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 19. September 2017, 19:30:44
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

Man kann ruhig in Etappen denken.
1. Etappe O bis zum Wasserturm
2. Etappe O bis F.E.Pl., Auflassung 10B und temporäre Verlängerung des 37A über die Vorgartenstraße bis zur Hillergasse
3. Etappe Linie 12 zumindest bis Hillerstraße, 11Aneu Meidlinger Hauptstraße bis Gersthof, 10Aneu Hernals bis Handelskai, 11Bneu Johnstraße bis Hernals, Verlängerungder von 79A/B bis zur Vorgartenstraße, zusätzliche Straßenbahnlinie 11 F.E.-Pl. bis Hillerstraße.
Ohne etappenweise Umstellung wird man gar nichts vekommen.
So große Projekte können nur mit Salamitaktik gelingen!
(So wie z.B. die U5 zum Elterleinplatz).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 19. September 2017, 19:34:14
Mit dem Filzstift am Stadtplan gelingen selten große Würfe.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 19. September 2017, 19:39:50
Mit dem Filzstift am Stadtplan gelingen selten große Würfe.

Nicht, dass ich auch nur einen Stadtplan vor Augen hatte ... nur in meinem Geist ;-)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 19. September 2017, 20:01:51
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

Man kann ruhig in Etappen denken.
1. Etappe O bis zum Wasserturm
2. Etappe O bis F.E.Pl., Auflassung 10B und temporäre Verlängerung des 37A über die Vorgartenstraße bis zur Hillergasse
3. Etappe Linie 12 zumindest bis Hillerstraße, 11Aneu Meidlinger Hauptstraße bis Gersthof, 10Aneu Hernals bis Handelskai, 11Bneu Johnstraße bis Hernals, Verlängerungder von 79A/B bis zur Vorgartenstraße, zusätzliche Straßenbahnlinie 11 F.E.-Pl. bis Hillerstraße.
Ohne etappenweise Umstellung wird man gar nichts vekommen.
So große Projekte können nur mit Salamitaktik gelingen!
(So wie z.B. die U5 zum Elterleinplatz).

Bitte wozu so sinnlos kompliziert? Nochdazu wäre das genauso ein halbherziges Herumwerkeln, nur auf eine etwas andere Art und Weise, als ich es gemeint hatte. Und irgendwie kenne ich mich da bei deinem Vorschlag sowieso nicht aus, da hast du dich ein paar mal bei den Nummern vertan oder?

Diese "Salamitaktik" braucht es in meinen Augen nicht, der O bis F-E-Platz und der 12er bis Messe-Prater/ Elderschplatz bzw. Krieau bzw. Stadion (vulgo eine Neubaustrecke, die den 11A/11B ersetzt) ist meiner Meinung nach kein Monsterprojekt, das ewig dauert und das nur in mehreren Etappen gebaut werden kann. Der erste Teil vom O bis zum Wasserturm, dann der Rest in der Engerth- oder Vorgartenstraße, sobald sich am Nordwestbf-Viertel was tut...

Ich würde es auch nicht schlimm finden, wenn die 11A-Strecke in der Konsequenz "zweigeteilt" wäre (also in den O-Ast (dann hoffentlich 7er  :-X) und den 12er-Ast). Die Anrainer nördlich der Taborstraße haben weiterhin unverändert ihre Anbindung zu U6-und S-Bahn, zur U1 fährt man jetzt halt zum Praterstern. Südlich davon bietet der 12er eine Anbindung an die U1, U2, U4, S-Bahn und vermutlich auch an die U6 bei der Josefstädter Straße, wenn er vermutlich den 33er ersetzt. Nochdazu könnte diese neue Relation auch eine geringfügige Entlastung für die U6 bringen, da man anders als beim 33er ja nicht mehr oder weniger parallel zur U6 fahren würde, sondern in den 2. Bezirk "abbiegt"...

Das wäre so ca. meine Einschätzung, was denkt ihr dazu? Weil O + 12er + 11er über die Relation F-E-Platz - U2 würde ich für eine Überversorgung halten... (2,5-3,75 min-Intervall!)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 19. September 2017, 20:07:10
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

Man kann ruhig in Etappen denken.
1. Etappe O bis zum Wasserturm
2. Etappe O bis F.E.Pl., Auflassung 10B und temporäre Verlängerung des 37A über die Vorgartenstraße bis zur Hillergasse
3. Etappe Linie 12 zumindest bis Hillerstraße, 11Aneu Meidlinger Hauptstraße bis Gersthof, 10Aneu Hernals bis Handelskai, 11Bneu Johnstraße bis Hernals, Verlängerungder von 79A/B bis zur Vorgartenstraße, zusätzliche Straßenbahnlinie 11 F.E.-Pl. bis Hillerstraße.
Ohne etappenweise Umstellung wird man gar nichts vekommen.
So große Projekte können nur mit Salamitaktik gelingen!
(So wie z.B. die U5 zum Elterleinplatz).

Deine Überlegungen nicht schlecht.

Aber Punkt 2 ist nicht gut überlegt.

Du hast sicher den 11B und nicht 10B gemeint. Den aber durch den 37A zu ersetzen, da sprechen mMn 2 Punkte dagegen.

1. Unterversorgung des Abschnittes Handelskai - Traisengasse. Fahrgäste die ab Handelskai in Richtung Lassallestraße wollen, haben dann nur mehr die Linie 11A. Denn die werden kaum den O verwenden um dann auf den 37A umzusteigen.

2. Der 37A wird nur mit Normalbusse betrieben. Und nur wegen dem Abschnitt Traisengasse - Hillergasse den Bus auf Gelenksbus umzustellen halte ich für übertrieben.

Ebenso halte ich nichts von der Aufteilung der Linie 10A in 3 Linien und dafür am Handelskai verenden zu lassen und auch dort wieder für die Fahrgäste einen Umsteigezwang zu erzeugen. Noch dazu, wo der Bereich Maria-Restituta-Platz für eine Autobusendstation geeignet ist. Auch ahst du dort kaum Freiflächen, wo ich eine Endstation mit Umkehrzone errichten kann.

Alles in allem meine ich, dass deine Überlegungen grundsätzlich nicht schlecht sind, jedoch kaum umsetzbar sind. Ebenso bin ich der Meinung, dass deine Änderungen in Summe eher eine Verschlechterungen, als eine Verbesserung für die Fahrgäste ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 20. September 2017, 00:01:20
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

Man kann ruhig in Etappen denken.
1. Etappe O bis zum Wasserturm
2. Etappe O bis F.E.Pl., Auflassung 10B und temporäre Verlängerung des 37A über die Vorgartenstraße bis zur Hillergasse
3. Etappe Linie 12 zumindest bis Hillerstraße, 11Aneu Meidlinger Hauptstraße bis Gersthof, 10Aneu Hernals bis Handelskai, 11Bneu Johnstraße bis Hernals, Verlängerungder von 79A/B bis zur Vorgartenstraße, zusätzliche Straßenbahnlinie 11 F.E.-Pl. bis Hillerstraße.
Ohne etappenweise Umstellung wird man gar nichts vekommen.
So große Projekte können nur mit Salamitaktik gelingen!
(So wie z.B. die U5 zum Elterleinplatz).

Deine Überlegungen nicht schlecht.

Aber Punkt 2 ist nicht gut überlegt.

Du hast sicher den 11B und nicht 10B gemeint. Den aber durch den 37A zu ersetzen, da sprechen mMn 2 Punkte dagegen.

1. Unterversorgung des Abschnittes Handelskai - Traisengasse. Fahrgäste die ab Handelskai in Richtung Lassallestraße wollen, haben dann nur mehr die Linie 11A. Denn die werden kaum den O verwenden um dann auf den 37A umzusteigen.

2. Der 37A wird nur mit Normalbusse betrieben. Und nur wegen dem Abschnitt Traisengasse - Hillergasse den Bus auf Gelenksbus umzustellen halte ich für übertrieben.

Ebenso halte ich nichts von der Aufteilung der Linie 10A in 3 Linien und dafür am Handelskai verenden zu lassen und auch dort wieder für die Fahrgäste einen Umsteigezwang zu erzeugen. Noch dazu, wo der Bereich Maria-Restituta-Platz für eine Autobusendstation geeignet ist. Auch ahst du dort kaum Freiflächen, wo ich eine Endstation mit Umkehrzone errichten kann.

Alles in allem meine ich, dass deine Überlegungen grundsätzlich nicht schlecht sind, jedoch kaum umsetzbar sind. Ebenso bin ich der Meinung, dass deine Änderungen in Summe eher eine Verschlechterungen, als eine Verbesserung für die Fahrgäste ist.

Man sollte nicht vergessen, dass auf den Abschnitten Heiligenstadt-Handelskai und Vorgartenstraße-Stadion ein Solobus mit halb so dichtem Intervall noch eine Überversorgung darstellen würde, während der 11A gemeinsam mit dem 11B selbst unter Beibehaltung der derzeitigen Intervall und Umstellung auf überlange Gelenkbusse im Bereich Handelskai-Vorgartenstraße selbst außerhalb der HVZ noch hoffnungslos überlastet sein wird.
Fahrgäste die am oder vor dem Handelskai einsteigen und erst bei der Vorgartenstraße oder danach aussteigen sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weit unter 5% der Fahrgäste. Allein dass Solobusse des 37A zu klein dimensioniert wären stimmt. Ohne ein Denken in Etappen wird es aber niemals eine Straßenbahnlinie 11 geben können.
(Das ist im Übrigen ja auch der Grund warum es in Salzburg vermutlich nie eine Anbindung der SLB ans Zentrum geben will, weil bei Etappenlösungen die Befürworter immer gleich schreien "alles auf ein Mal bauen, sonst entstehen nur unnötige Kosten" ... die WL machen bei der U5 hingegen vor, wie's gehen kann ... freilich mit einem gewissen Restrisiko, dass Langzeitprovisorien wie z.B. das Jonas-Reinl entstehen).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4463 am 20. September 2017, 13:41:50
die WL machen bei der U5 hingegen vor, wie's gehen kann
Wenn man außer Acht lässt, dass die U5 nur die "Restlverwertung" der dann obsoleten Lastenstraßen-U2 wird und der Fortführung des Pyramidenspiels namens U-Bahn Wien dient, kann man das mit viel Phantasie sicher als Beispiel heranziehen. :P
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 20. September 2017, 15:01:13
Ich kann diesem Vergleich mit der U5 auch nicht viel abgewinnen... U-Bahnen sind doch um ein vielfaches aufwändiger in der Errichtung als Straßenbahnen.

Ich verstehe auch nicht, wieso man so viel am 10A herumpfuschen soll, wenn es doch um den 11A bzw. 11 B und deren Ersatz durch Straßenbahnlinien geht... Die Neubaustrecke vom F-E-Platz zur U2 hätte eine Länge von 4 km und würde auf breiten, geraden Straßenzügen verlaufen - ich sehe somit keinen Grund, weshalb man die Strecke nur in mehreren Etappen errichten müsste? Das ist doch leicht in einem Stück und in einem moderaten Zeitraum schaffbar, wenn man will!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: h 3004 am 20. September 2017, 15:03:50
@ 38ger: eine Verlängerung des 11B zumindest um eine Station (Prater Messe) würde auch eine Entlastung des 11A bringen, da nur letzterer zur U2 fährt und Anschluß weiter zur Seestadt ermöglicht. Bin heute mit dem 11A zum Stadion gefahren, relativ gut gefüllt (zumindest bis Pensionistenheim). Aber das ist schon OT.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 20. September 2017, 18:27:41
War die Verlängerung des 26ers nicht auch in etwa so weit wie es vom FEP durch die Engerthstraße-Vorgartenstraße nach Krieau wäre? Das hat man auch in Einem gebaut!

Ich rechne dem 12er bis zum Wasserturm sehr gute Chancen zu. Weiter nach Krieau traue ich mich nicht beurteilen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 20. September 2017, 18:40:49
Es geht ja nicht nur ums Straße nochmal aufreißen, sondern auch um die Weichen der O Gleisschleife die man gleich noch mal machen kann. Ist sicher auch nicht billig. :)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 20. September 2017, 18:42:40
War die Verlängerung des 26ers nicht auch in etwa so weit wie es vom FEP durch die Engerthstraße-Vorgartenstraße nach Krieau wäre? Das hat man auch in Einem gebaut!

Ich rechne dem 12er bis zum Wasserturm sehr gute Chancen zu. Weiter nach Krieau traue ich mich nicht beurteilen.

Ein Bau einer Straßenbahnlinie zwischen FEP und Stadion hat halt nur das Problem, dass die Straßen wesentlich stärker belastet, als die Straßen entlang der Linie 26.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 20. September 2017, 18:45:32
Ja und?
Das würde man sowieso in Bauabschnitte unterteilen, und außerdem gibt es dort genug Parallelstraßen (zB Handelskai oder Leystraße). Also dieses Argument lasse ich nicht zählen. Wo ein Wille, da ein Weg!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 20. September 2017, 19:15:25
Ja und?
Das würde man sowieso in Bauabschnitte unterteilen, und außerdem gibt es dort genug Parallelstraßen (zB Handelskai oder Leystraße). Also dieses Argument lasse ich nicht zählen. Wo ein Wille, da ein Weg!

 :up: So ist es! Was soll das denn bitte für ein Argument sein? Man denke nur daran wie diverse Straßenzüge im Zuge des U-Bahn-Baus ausgeschaut haben - siehe zB grad erst bei der U1-Süd!

Dort gibt es doch "unendlich" viele Parallelstraßen - das habe ich ja auch damit gemeint, dass der Bau nicht so schwierig wäre und nicht so lange dauern würde wie im innerstädtischen Bereich (etwa bei einem 13er den man tatsächlich nur in mehreren Etappen errichten könnte)...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Donaufelder am 25. September 2017, 11:34:44
Wenn man im Zuge der U5 die Linien auf der Währinger Straße etwas ausdünnen möchte, könnte man den 12er zB mit dem 42er verknüpfen. Das würde den 42er aufwerten und andererseits könnte man diese Ausdünnung durch die Hintertür durchführen, ohne die gesamte Linie einzustellen, was ja in Wien trotz mittlerweile teilweise eingetretenen Sinneswandels in der Verkehrspolitik wahrscheinlich währe, da der 42er bereits heute keine allzu ausgelastete, attraktive Linie ist. Und mit der U5 kämen ihm, würde er weiterhin bis Schottentor fahren, zusätzlich Fahrgäste abhanden. Mit der 42er/ 12er-Kombination gäbe es eine neue Direktverbindung zwischen 18. und 20./ 2. Bezirk. Fraglich ist halt, wie da dann ein sinnvolles Intervall ausschauen würde und wie die Gleisanbindung zum 42er ausschauen würde... (erneuter Umbau Kreuzung Währinger Straße/ Nussdorfer Straße?/ Verbindung über Fuchsthallergasse/ Sechsschimmelgasse?) Mit einem eventuellen Umbau am Tandler-Platz oder der schon zeitweise geforderten Verbindungsstrecke in der Liechtensteinstraße (bis zum Bauernfeldplatz) gäbe es dann für die Schottentor-Linien die lange notwendige Umleitungsstrecke zum Ring bzw. wäre dann auch eine neue Durchgangslinie denkbar... Ist aber logisch, dass alle letztgenannten Ideen reinste Utopie sind...  :-X

Man müsste nichts umbauen, die entsprechende Gleisverbindungen gibt es bereits! (Gleisverbindungen am Julius Tandler Platz und am Liechtenwerder Platz zur Strecke 8 sind verhanden!)
Es wäre bereits möglich, den 33er zu den Fahrzeiten bis Augasse von dort zur Antonigasse zu verlängern und dafür den 42er zu diesen Zeite nicht zu führen!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 25. September 2017, 11:48:23
Es wäre bereits möglich, den 33er zu den Fahrzeiten bis Augasse von dort zur Antonigasse zu verlängern und dafür den 42er zu diesen Zeite nicht zu führen!

Möglich wäre es, aber sinnvoll ist diese Fahrt mit der Kirche ums Kreuz nicht. Einen Kurs einsparen kann man damit auch nicht.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 25. September 2017, 20:08:23
Es wäre bereits möglich, den 33er zu den Fahrzeiten bis Augasse von dort zur Antonigasse zu verlängern und dafür den 42er zu diesen Zeite nicht zu führen!

Möglich wäre es, aber sinnvoll ist diese Fahrt mit der Kirche ums Kreuz nicht. Einen Kurs einsparen kann man damit auch nicht.

So ist es! (auch auf den 12er bezogen...) Mir war schon klar, dass es diese Gleisverbindung gibt aber eine derartige Linienführung wäre wirklich wenig sinnvoll! Gäbe es eine Gleisverbindung durch die Fuchsthallergasse/ Sechsschimmelgasse bzw. einen Gleisbogen von der Währinger in die Nussdorfer Straße könnte man ja auch dann auch bei Bedarf den 40er, 41er und 42er ablenken... Bzw. wenn man sich auch noch die Mühe machen würde, beim Tandler-Platz die fehlenden Gleisverbindungen zu bauen, hätte man im Idealfall eine vollständige Umleitungsstrecke für Störungen/ Behinderungen in der inneren Währinger Straße!  :lamp:
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 22. Januar 2019, 21:17:23
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass eine Machbarkeitsstudie zur Linie 12 erarbeitet worden ist/wird.
Link (https://www.cvp.at/machbarkeitsstudie-linie-12)

Leider habe ich die Ergebnisse der Studie noch nirgends gefunden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 13. Juli 2019, 21:39:10
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass eine Machbarkeitsstudie zur Linie 12 erarbeitet worden ist/wird.
Link (https://www.cvp.at/machbarkeitsstudie-linie-12)

Leider habe ich die Ergebnisse der Studie noch nirgends gefunden.

Da ich an anderer Stelle auch auf diese Studie hingewiesen habe, möchte ich hier nochmal konkret nachfragen - Weiß irgendjemand näheres zu dieser Studie? Ist die schon fertig? Noch in Bearbeitung? Schon wo veröffentlicht?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 13. Juli 2019, 22:35:35
Die Studie ist fertig, liegt bei der Ma18. Bei einer öffentlichen Veranstaltung hat BV02 mal erzählt, dass der erster Schritt bis Lassallestraße gehen soll. Dort entsteht eine Schleife. Warum man nicht gleich bis zur u2 fährt weiß ich allerdings nicht.  :)
 
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Operator am 14. Juli 2019, 07:40:37
Die Studie ist fertig, liegt bei der Ma18. Bei einer öffentlichen Veranstaltung hat BV02 mal erzählt, dass der erster Schritt bis Lassallestraße gehen soll. Dort entsteht eine Schleife. Warum man nicht gleich bis zur u2 fährt weiß ich allerdings nicht.  :)
Wäre ja schön, aber Papier ist geduldig..... und Geld gibt's derzeit nur für U-Bahn.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: win22 am 14. Juli 2019, 10:35:56
Und wie soll die Schleife aussehen und wo soll sie verlaufen? In der Lassallestrasse wie bis 1982 bis Mexikoplatz wird schwer ein Gleis unterzubringen sein. 37 Jahre nach der Stillegung.
Da müsste der Radweg dran glauben...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Tramwayhüttl am 14. Juli 2019, 16:31:51
Zitat
Und wie soll die Schleife aussehen und wo soll sie verlaufen? In der Lassallestrasse wie bis 1982 bis Mexikoplatz wird schwer ein Gleis unterzubringen sein. 37 Jahre nach der Stillegung.
Da müsste der Radweg dran glauben...

Mit diesem problemorientierten Denken könntest bei der Stadt Wien oder den WL noch Karriere machen  8) ;)
Es wird ja nicht so dramatisch sein einen Radweg zu verlegen oder einer Schleife durch eine Seitengasse. Geschickter, günstiger und wohl auch einfacher wäre es, die Strecke gleich bis zu U2-Station "Messe-Prater" zu bauen und die Schleife wieder um en Block Elderschplatz-Engerthstraße.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 14. Juli 2019, 17:11:33
Zitat
Mit diesem problemorientierten Denken könntest bei der Stadt Wien oder den WL noch Karriere machen  8) ;)

Es wird ja nicht so dramatisch sein einen Radweg zu verlegen oder einer Schleife durch eine Seitengasse. Geschickter, günstiger und wohl auch einfacher wäre es, die Strecke gleich bis zu U2-Station "Messe-Prater" zu bauen und die Schleife wieder um en Block Elderschplatz-Engerthstraße.

Ich habe einmal eine Studie gesehen und kann dir sagen, dass in dieser Studie einmal eine Schleife vor der Lassalestraße und eine beim Elderschplatz eingezeichnet war. Ob dies jedoch schon der Abschlußbericht dieser Studie war kann ich jetzt nicht sagen und selbst wenn ich diese Pläne nochmals bekommen würde, werde ich sie sicher nicht veröffentlichen. Einmal, weil ich sonst aus meiner Quelle keine Pläne und Studien über Projekte bekommen würde und anderseits ich schon so viele Pläne bekommen habe, die dann nicht umgesetzt werden. Alleine, wenn ich daran denke, was ich für Pläne vom Kretaviertel bekommen habe.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: darkweasel am 14. Juli 2019, 17:28:24
Bezüglich Schleife: warum nicht Freudplatz/Südportalstraße/Welthandelsplatz? Sowohl Wurstelprater als auch WU sind ja durchaus Ziele, die es durchaus vertragen würden, wenn öffentliche Verkehrsmittel etwas näher an ihnen hielten.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 14. Juli 2019, 17:38:08
Bezüglich Schleife: warum nicht Freudplatz/Südportalstraße/Welthandelsplatz? Sowohl Wurstelprater als auch WU sind ja durchaus Ziele, die es durchaus vertragen würden, wenn öffentliche Verkehrsmittel etwas näher an ihnen hielten.

Das musst du diejenigen Fragen, die die Studie in Auftrag gegeben haben, bzw auch entwickelt haben.

Aber meinst du nicht, dass diese Schleife etwas weit weg ist, wenn man die Linie 12 als Ersatz für die Linie 11A baut?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 15. Juli 2019, 08:05:01
Und wie soll die Schleife aussehen und wo soll sie verlaufen? In der Lassallestrasse wie bis 1982 bis Mexikoplatz wird schwer ein Gleis unterzubringen sein. 37 Jahre nach der Stillegung.
Da müsste der Radweg dran glauben...

Wie bitte? Das ist ein sechsspurige Straße, Parkplätze noch nicht mitgerechnet! Die gehört auf ein stadtverträgliches Maß zurückgebaut und bei dieser Gelegenheit mit beiderseitigen Radwegen versehen. Ich hatte erst gestern wieder das zweifelhafte Vergnügen, stadtauswärts zu radeln und gleich zweimal eben diese Hauptstraße queren zu müssen, natürlich mit entsprechend langen Wartezeiten.

Und nicht nur, dass die U1 direkt unter der Lassalestraße verkehrt - die B8 führt auch noch in eine Gegend, die hervorragend durch die Nordbahn erschlossen wird.

Die Lassallestraße straft übrigens alle jene Lügen, die behaupten, man müsse nur das S- und U-Bahn-Netz ausbauen und sonst keinerlei Maßnahmen ergreifen, weder beim Rückbau des MIV-Netzes noch beim Oberflächenverkehr, und schon gehe der Pkw-Verkehr auf ein stadtverträgliches Maß zurück.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 15. Juli 2019, 09:05:22
Geschickter, günstiger und wohl auch einfacher wäre es, die Strecke gleich bis zu U2-Station "Messe-Prater" zu bauen und die Schleife wieder um en Block Elderschplatz-Engerthstraße.

Die Kafka-Schleife ist tot - es lebe die Kafka-Schleife!  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 60er am 15. Juli 2019, 09:52:48
Geschickter, günstiger und wohl auch einfacher wäre es, die Strecke gleich bis zu U2-Station "Messe-Prater" zu bauen und die Schleife wieder um en Block Elderschplatz-Engerthstraße.

Die Kafka-Schleife ist tot - es lebe die Kafka-Schleife!  ;)
Hätte man 2008 nur ein bisschen Weitsicht gehabt, hätte man die Strecke vom Elderschplatz zum Praterkai nicht abgebaut, sondern für den künftigen Straßenbahnausbau beibehalten. Leider waren damals nur ewiggestrige Betonschädel am Zug, die absolut alles verhindert haben. Sogar die kurze Neubaustrecke durch die Obere Augartenstraße, die man damals sehr günstig aus dem U-Bahn-Budget hätte bauen können, wurde mit einem "zu wos brauch' ma des" abgewimmelt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 15. Juli 2019, 10:21:25
Zitat
Leider waren damals nur ewiggestrige Betonschädel am Zug, die absolut alles verhindert haben.


Ist das heute besser?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: dalski am 15. Juli 2019, 14:01:08
Zitat
Leider waren damals nur ewiggestrige Betonschädel am Zug, die absolut alles verhindert haben.


Ist das heute besser?
Ich finde man kann einen kleinen Aufwärtstrend erkennen, vor allem seitdem bekannt wurde, dass man die Klimaschutzziele bei weitem nicht erreichen kann.
Wie sich dieser Trend entwickelt wird sich weisen.  :)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 15. Juli 2019, 14:07:57
Eine Linie 12 wrde, soweit ich weiß, von der Wallensteinstraße kommend quer durch den Stadtteil Nordwestbahnhof führen und dann über Traisengasse und Engerthstraße zur Lassallestraße führen. Somit diese wenn nur mit einer Schleife berühren.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 15. Juli 2019, 14:15:35
Ich finde man kann einen kleinen Aufwärtstrend erkennen, vor allem seitdem bekannt wurde, dass man die Klimaschutzziele bei weitem nicht erreichen kann.
Wie sich dieser Trend entwickelt wird sich weisen.  :)

Gar nicht.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 15. Juli 2019, 15:09:33
Eine Linie 12 wrde, soweit ich weiß, von der Wallensteinstraße kommend quer durch den Stadtteil Nordwestbahnhof führen und dann über Traisengasse und Engerthstraße zur Lassallestraße führen. Somit diese wenn nur mit einer Schleife berühren.

Vom Nordwestbahnhof geht es die Dresdnerstraße entlang bis zur Taborstraße. Dort biegt der 12er dann links ab und fährt in das Nordbahnviertel, trifft auf die Gleisschleife vom O und fährt dann, wahrscheinlich, die Vorgartenstraße (oder Engerthstraße) entlang bis zur Lassallestraße und von dort dann irgendwann weiter.

Ob der 12er wirklich kommt, weiß man natürlich nicht. Ein Hinweis für mich war immer, ob beim Neubau der Taborstraße im Nordbahnviertel zwischen Bruno-Marek-Allee und Nordbahnstraße die Gleise gleich verlegt werden oder nicht. Für den O wird es ja nur 1 Gleis in der Gleisschleife/Endstation geben, hier müßte es also auch für dem 12er später umfangreiche Umbauten geben, zweites Gleis, neue Weichen/Querungen des O-Gleises etc.
Es wäre sehr einfach das Projekt abzusichern, in dem man diese Arbeiten gleich mit dem Bau der O Gleisschleife und dem restlichen Straßenneubau durchführt. Ansonsten fürchte ich, greift das niemand mehr an. Das ist wie mit den russischen Lustern in einer neuen Wohnung. :)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Werner1981 am 19. September 2019, 19:56:16
In einem Brief von der BV des 2. Bezirks an die Sozialministerin zum Thema Garagenbau der PVA verweist sie darauf, dass die Beschäftigten und Kunden zukünftig mit der Linie 12 anreisen sollen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190919_OTS0177/bv-lichtenegger-offener-brief-an-sozialministerin-brigitte-zarfl-zum-projekt-hochgarage-der-pensionsversicherungsanstalt?fbclid=IwAR3uqg6EhlbLZgsIQP3H9XcGPhC4pO2u-aPMU_cpGaIWuxYEWm4UNuh4tRY (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190919_OTS0177/bv-lichtenegger-offener-brief-an-sozialministerin-brigitte-zarfl-zum-projekt-hochgarage-der-pensionsversicherungsanstalt?fbclid=IwAR3uqg6EhlbLZgsIQP3H9XcGPhC4pO2u-aPMU_cpGaIWuxYEWm4UNuh4tRY)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: moszkva tér am 20. September 2019, 07:41:53
In einem Brief von der BV des 2. Bezirks an die Sozialministerin zum Thema Garagenbau der PVA verweist sie darauf, dass die Beschäftigten und Kunden zukünftig mit der Linie 12 anreisen sollen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190919_OTS0177/bv-lichtenegger-offener-brief-an-sozialministerin-brigitte-zarfl-zum-projekt-hochgarage-der-pensionsversicherungsanstalt?fbclid=IwAR3uqg6EhlbLZgsIQP3H9XcGPhC4pO2u-aPMU_cpGaIWuxYEWm4UNuh4tRY (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190919_OTS0177/bv-lichtenegger-offener-brief-an-sozialministerin-brigitte-zarfl-zum-projekt-hochgarage-der-pensionsversicherungsanstalt?fbclid=IwAR3uqg6EhlbLZgsIQP3H9XcGPhC4pO2u-aPMU_cpGaIWuxYEWm4UNuh4tRY)

Sehr guter Brief!

Mir gehen auch die ganzen "Zwangspendler" bei mir im Büro auf die Nerven. Eine Kollegin pendelt sogar täglich aus Gloggnitz mit dem Auto. Bei den Mobilitätskosten (täglich zwei Mal 80 km) zahlt sich ja das Arbeiten gehen gar nicht mehr aus  :bh:
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 20. September 2019, 08:19:40
In einem Brief von der BV des 2. Bezirks an die Sozialministerin zum Thema Garagenbau der PVA verweist sie darauf, dass die Beschäftigten und Kunden zukünftig mit der Linie 12 anreisen sollen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190919_OTS0177/bv-lichtenegger-offener-brief-an-sozialministerin-brigitte-zarfl-zum-projekt-hochgarage-der-pensionsversicherungsanstalt?fbclid=IwAR3uqg6EhlbLZgsIQP3H9XcGPhC4pO2u-aPMU_cpGaIWuxYEWm4UNuh4tRY (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190919_OTS0177/bv-lichtenegger-offener-brief-an-sozialministerin-brigitte-zarfl-zum-projekt-hochgarage-der-pensionsversicherungsanstalt?fbclid=IwAR3uqg6EhlbLZgsIQP3H9XcGPhC4pO2u-aPMU_cpGaIWuxYEWm4UNuh4tRY)

Dann errichtens halt eine Tiefgarage. Dann kommt nachher wieder eine Grünfäche drauf. Oder noch besser, da ja Wohnbau so ein Thema in dem schreiben ist, kommt auf die Tiefgarage einfach ein 10-stöckiger Wohnbau drauf.  ;D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 27. Januar 2020, 22:56:48
Der Vollständigkeit halber sei es auch hier erwähnt: Derzeit ist anscheinend die Realisierung der Linie 12 in zwei Etappen geplant.
Zitat
Ab 2023: Die neue Straßenbahnlinie 12 soll das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof mit dem Nordbahnhof verbinden und beide Entwicklungsgebiete optimal mit den U-Bahnen (U1 Vorgartenstraße, U4 Friedensbrücke) und S-Bahnen (Traisengasse und Franz-Josefs-Bahnhof) verknüpfen. In der 1. Baustufe soll zunächst das Teilstück im Nordbahnviertel zwischen der Haltestelle Rebhanngasse und der U1-Station Vorgartenstraße umgesetzt werden. Die Realisierung der 2. Baustufe zwischen den Stationen Rauscherstraße und Traisengasse erfolgt je nach Fortschritt der Stadtentwicklung am Nordwestbahnhof.
(Hervorhebungen durch mich)

Quelle (https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/verkehrsplanung/strassenbahn/)

Als Endstation für die erste Etappe würde sich eigentlich nur der FEP anbieten. Aber ob dort drei endende Linien Platz haben?
Außerdem ist die Anbindung der U2-Haltestelle Messe-Prater anscheinend schon wieder schubladisiert worden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 28. Januar 2020, 00:20:08
Ich interpretiere das anders. Zuerst wird das Teilstück Rebhangasse bis zur U1 Vorgartenstraße gebaut, dann auf der anderen Seite weiter bis zur Traisengasse. Dort soll der 12er ja in den Nordwestbahnhof einbiegen.
Der Weiterbau auf ab u1 Vorgartenstraße kommt dann später.

Spannend, weil die Gebäude am Nordbahnhofgelände dort ca. 2023 fertig werden. Bis dorthin wird es nur eine provisorische Straße geben als Zufahrt zum Schulcampus und Baustellenstraße. Anscheinend ist nun doch geplant, in dem Abschnitt der Taborstraße auch gleich mit dem Stra0enbau die Schienen zu verlegen. Macht Sinn.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 28. Januar 2020, 02:36:40
Theoretisch könnte man auch Vorgartenstraße-Nordbahnhalle-Traisengasse-Höchstädtplatz-Brigittaplatz-Friedensbrücke-Josefstädter Straße / Augasse fahren statt dem 33er.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: diogenes am 28. Januar 2020, 03:20:33
Was ich mich auch schon beim 33er gefragt habe: Warum Augasse? Warum nicht an die Nußdorfer Straße anbinden?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 28. Januar 2020, 09:13:44
Was ich mich auch schon beim 33er gefragt habe: Warum Augasse? Warum nicht an die Nußdorfer Straße anbinden?

Wer aus dem 20. Bezirk zum Währinger Gürtel will, fährt nicht mit dem 33er spazieren, sondern nimmt die U6 oder den 37A.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: schaffnerlos am 28. Januar 2020, 09:34:06
Was ich mich auch schon beim 33er gefragt habe: Warum Augasse? Warum nicht an die Nußdorfer Straße anbinden?

[  ] Du kennst die Kreuzung am Liechtenwerder Platz.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Tunafish am 28. Januar 2020, 11:43:41
Theoretisch könnte man auch Vorgartenstraße-Nordbahnhalle-Traisengasse-Höchstädtplatz-Brigittaplatz-Friedensbrücke-Josefstädter Straße / Augasse fahren statt dem 33er.

Dann könnte man aber die alberne Kurzführung zur Augasse nur am Wochenende auch gleich ganz aufgeben. Für mich ist die jedenfalls regelmäßig lästig.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Gast1090 am 28. Januar 2020, 13:48:17
Was ich mich auch schon beim 33er gefragt habe: Warum Augasse? Warum nicht an die Nußdorfer Straße anbinden?

[  ] Du kennst die Kreuzung am Liechtenwerder Platz.

Das könnte man umfahren, indem man die Abzweigung (Gleisbogen) von der Alserbachstrasse in die Nußdorfer Strasse wieder errichtet. So einen Gleisbogen gab es ja früher; ob der jedoch jemals linienmäßig befahren wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Es gab ja ursprünglich auch mal eine Umkehrschleife um die Markthalle ....
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 28. Januar 2020, 14:55:52
Was ich mich auch schon beim 33er gefragt habe: Warum Augasse? Warum nicht an die Nußdorfer Straße anbinden?

[  ] Du kennst die Kreuzung am Liechtenwerder Platz.

Das könnte man umfahren, indem man die Abzweigung (Gleisbogen) von der Alserbachstrasse in die Nußdorfer Strasse wieder errichtet. So einen Gleisbogen gab es ja früher; ob der jedoch jemals linienmäßig befahren wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Es gab ja ursprünglich auch mal eine Umkehrschleife um die Markthalle ....

Also das würde ich nicht wirklich befürworte, da dann die Linie nicht an der U5 angebunden wäre. Wenn dann sollte man schauen, ob man nicht im Zuge eben diese Umbaues dann zum Beispiel die Linie 42 mit der Linie 12 verbinden kann. Oder man führt dann die Linie 12 in die Josefstadt und die Linie 33 fährt in die Antonigasse. Aber bis das wirklichkeit wird, dauert es noch einige Jahre. Den Straßenbahnbetrieb im 9. Bezirk würde ich erst wirklich dann angreifen, wenn man wirklich weis, wie die Linie U5 wirklich durch den 9./17./18. Bezirk fährt. Derzeit gibt es ja von diesem Streckenabschnitt ja nur ein paar Striche im Stadtplan. Und solange diese Trasse nicht festgelegt ist, kann man nicht wirklich sagen, was für ein Oberflächennetz dann sinnvoll ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 28. Januar 2020, 16:44:29
Das könnte man umfahren, indem man die Abzweigung (Gleisbogen) von der Alserbachstrasse in die Nußdorfer Strasse wieder errichtet. So einen Gleisbogen gab es ja früher; ob der jedoch jemals linienmäßig befahren wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

Das wurde er, und zwar von Juni 1933 bis April 1939 von der Sonntag-Nachmittagslinie 38/5, die die Endpunkte Wallensteinplatz und Grinzing miteinander verband. Der Bogen wurde im Dezember 1968 gemeinsam mit der genannten Schleife um die Markthalle gesperrt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 28. Januar 2020, 17:05:19
Ich könnte mir für die Linie 12 im weiteren Verlauf entweder die Endstation Schottentor oder Alser Straße vorstellen. Es sei denn, die Linie 33 wird irgendwie grundlegend umgeändert.

Was ich mich derzeit auch frage:
Wo will man im Bereich Lassalleestraße eine Schleife unterbringen? Der 12er soll ja in der Vorgartenstraße geführt werden. Via Engerthstraße/Mexikoplatz dürfte die Auffahrt zur Reichsbrücke im Weg sein, via Vorgartenstraße - Lassalleestraße - Radingerstraße stören die U1-Abgänge.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: GS6857 am 28. Januar 2020, 17:07:25
Den Gleisbogen bei der Markthalle gab es sicher bis in die späten 80er Jahre.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: diogenes am 28. Januar 2020, 17:58:03
Was ich mich auch schon beim 33er gefragt habe: Warum Augasse? Warum nicht an die Nußdorfer Straße anbinden?

Wer aus dem 20. Bezirk zum Währinger Gürtel will, fährt nicht mit dem 33er spazieren, sondern nimmt die U6 oder den 37A.
Ich würde das nicht unbedingt eine Spazierfahrt nennen. Es kommt wohl darauf an, wo man genau im 20. wohnt. Dort, wo der 33er duch den Bezirk fährt, gibt's halt keine U6, und der 37A wird gekreuzt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: N1 am 28. Januar 2020, 18:07:57
Den Gleisbogen bei der Markthalle gab es sicher bis in die späten 80er Jahre.
Ziemlich sicher bis in die späten 90er. Der wurde mWn erst mit Eröffnung der neuen Gleisverbindungen am Julius-Tandler-Platz gesperrt und abgebaut.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: LH am 28. Januar 2020, 18:12:52
Ich könnte mir für die Linie 12 im weiteren Verlauf entweder die Endstation Schottentor oder Alser Straße vorstellen. Es sei denn, die Linie 33 wird irgendwie grundlegend umgeändert.

Am sinnvollsten wäre wahrscheinlich eine Verknüpfung mit dem 42er bei der Spittelgasse samt Weiterführung über eine Verlängerung von der Kreuzgasse bis Hernals.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: darkweasel am 28. Januar 2020, 18:39:54
Was ich mich auch schon beim 33er gefragt habe: Warum Augasse? Warum nicht an die Nußdorfer Straße anbinden?
Der kurze 33er fährt ja überhaupt nur bis zur Augasse, weil er eigentlich nur dazu da ist, den 20. Bezirk an Friedensbrücke U und Franz-Josefs-Bahnhof S anzubinden. Dort gibt es halt keine Schleifen, also fährt er bis zur nächsten Schleife weiter.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Tunafish am 28. Januar 2020, 19:51:15
Und ich bin der Meinung, dass die Kürzung zur Augasse am Wochenende ein Relikt vergangener Tage ist und abgeschafft gehört.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Gast1090 am 28. Januar 2020, 22:51:39
Das könnte man umfahren, indem man die Abzweigung (Gleisbogen) von der Alserbachstrasse in die Nußdorfer Strasse wieder errichtet. So einen Gleisbogen gab es ja früher; ob der jedoch jemals linienmäßig befahren wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

Das wurde er, und zwar von Juni 1933 bis April 1939 von der Sonntag-Nachmittagslinie 38/5, die die Endpunkte Wallensteinplatz und Grinzing miteinander verband. Der Bogen wurde im Dezember 1968 gemeinsam mit der genannten Schleife um die Markthalle gesperrt.

Danke für die Info  :)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 29. Januar 2020, 09:14:22
Den Gleisbogen bei der Markthalle gab es sicher bis in die späten 80er Jahre.

Ja, aber gesperrt wurde er, wie ich geschrieben habe, schon 1968. Das Gleis blieb dann halt noch solange liegen, bis es im Zuge von Sanierungsarbeiten entfernt wurde.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 29. Januar 2020, 09:36:27
Den Gleisbogen bei der Markthalle gab es sicher bis in die späten 80er Jahre.

Ja, aber gesperrt wurde er, wie ich geschrieben habe, schon 1968. Das Gleis blieb dann halt noch solange liegen, bis es im Zuge von Sanierungsarbeiten entfernt wurde.

Es gab da aber noch eine "Abschiedsfahrt" mit einem Arbeitswagen irgendwann in den 1990ern oder frühen 2000ern!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 29. Januar 2020, 09:41:57
Es gab diesen Doppelgleisbogen noch bis in die frühen 1990er. Das weiß ich, weil ein damaliger Schulkollege in der Nähe wohnte, der von dem praktischen Mistkübel in der Haltestelle der Linien 37 und 38 stadteinwärts sehr angetan war – allerdings war das kein Mistkübel, sondern der Stellhebelkasten für die Linksweiche. :D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 29. Januar 2020, 10:30:51
Es gab da aber noch eine "Abschiedsfahrt" mit einem Arbeitswagen irgendwann in den 1990ern oder frühen 2000ern!

Ja, ein User hat mich dankenswerter Weise auf meinen Irrtum aufmerksam gemacht - die Schleife wurde 1968 gesperrt, der Gleisbogen aber erst am 22.6.1999 (nach dem Umbau der Gleisanlagen am Julius-Tandler-Platz).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 31. Januar 2020, 11:00:51
Ich habe die Frage bereits im anderen Thread gestellt, mir erschließt sich nicht ganz, von wo bis wo man in der 1. Baustufe die Linie führen will?

Und wie bereits mehrfach von mir erwähnt, würde ich es im Endausbau für sinnvoll und logisch erachten, die Linie 12 mit der Linie 42 ui verknüpfen. Ebenso könnte man die Linien 37 und 33 bis Josefstädter Straße zusammenlegen - weniger aus idealistischer Sicht, aber aus ökonomischer Sicht der WL, denn wenn man mal die U5 bis zur Spittalgasse hat, braucht man nicht mehr ein derartig dichtes Intervall zum Schottentor mit 5 Linien.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 31. Januar 2020, 11:11:23
Ich habe die Frage bereits im anderen Thread gestellt, mir erschließt sich nicht ganz, von wo bis wo man in der 1. Baustufe die Linie führen will?

Und wie bereits mehrfach von mir erwähnt, würde ich es im Endausbau für sinnvoll und logisch erachten, die Linie 12 mit der Linie 42 ui verknüpfen. Ebenso könnte man die Linien 37 und 33 bis Josefstädter Straße zusammenlegen - weniger aus idealistischer Sicht, aber aus ökonomischer Sicht der WL, denn wenn man mal die U5 bis zur Spittalgasse hat, braucht man nicht mehr ein derartig dichtes Intervall zum Schottentor mit 5 Linien.

Und du sagst ganz richtig, wenn die U5 einmal bis zur Spitalgasse fährt. Aber bevor nicht mit dem Bau dieses Abschnittes einmal zumindest begonnen wird, ist es müßig jetzt schon über Veränderungen in diesem Abschnitt zu dikudieren. Denn ersten gibt es für die Linie 12 nur Beschlüsse, jedoch noch absolut keinen Umsetzungsplan.

Und wie willst du die Linien 37 und 33 zusammen legen? Oder verstehe ich dich richtig, dass dann beide Linie zur Josefstädter Straße fahren sollen? Das würde eine extreme Überversorgung des Abschnittes Spitalgasse - Blindengasse bedeuten und mMn absolut nicht wirklich sinnvoll.

Überlegenswert ist es, wenn man (sofern man ihn unterbringt) einen Gleisbogen von der Alserbachstraße in die Währinger Straße errichtet und dann eventuell die Linie 40 oder 42 mit der neuen Linie 12 verknüpft.

Aber wie gesagt, all dass kann man wirklich erst seriös diskudieren, wenn man einmal weiß wie sich die Stadt Wien einmal den Bereich Spitalgasse/Währinger Straße vorstellt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 31. Januar 2020, 11:40:48
Ich könnte mir für die Linie 12 im weiteren Verlauf entweder die Endstation Schottentor oder Alser Straße vorstellen. Es sei denn, die Linie 33 wird irgendwie grundlegend umgeändert.

Am sinnvollsten wäre wahrscheinlich eine Verknüpfung mit dem 42er bei der Spittelgasse samt Weiterführung über eine Verlängerung von der Kreuzgasse bis Hernals.

Eine Führung der Linie 12 über einen bis Hernals (S45, 43, evtl. irgendwann U5) verlängerten Ast der Strecke 42 wäre definitiv die sinnvollste Variante.
Allerdings sollte man dann zwischen Nußdorfer Straße / Alserbachstraße und Währinger Straße-Volksoper so, wie der 40A fahren, denn ein zusätzlicher Gleisbogen bei der Spitalgasse wäre mEn nicht nur ein unnötiger Umweg, sondern auch verkehrstechnisch kaum umsetzbar (sowohl von den Platzverhältnissen, als auch von den Ampelphasen).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 31. Januar 2020, 11:53:01
Ich habe die Frage bereits im anderen Thread gestellt, mir erschließt sich nicht ganz, von wo bis wo man in der 1. Baustufe die Linie führen will?

Und wie bereits mehrfach von mir erwähnt, würde ich es im Endausbau für sinnvoll und logisch erachten, die Linie 12 mit der Linie 42 ui verknüpfen. Ebenso könnte man die Linien 37 und 33 bis Josefstädter Straße zusammenlegen - weniger aus idealistischer Sicht, aber aus ökonomischer Sicht der WL, denn wenn man mal die U5 bis zur Spittalgasse hat, braucht man nicht mehr ein derartig dichtes Intervall zum Schottentor mit 5 Linien.

Das dichte Intervall ergibt sich ja auch daher, dass aus Richtung Nordwesten und Norden hier fünf Straßenbahnlinien ankommen, aus deren Einzugsgebiet es ja ebenfalls ein Bedürfnis besteht, zum Schottentor zu kommen - also letztlich zum westlichen Eingangstor des ersten Bezirks, und auch zur U2 Richtung Seestadt. Selbst die teuer gebaute U2 würde einen Teil ihres Verkehrswertes dadurch verlieren.

Können wir mal bitte endlich von dem Irrglauben wegkommen, U-Bahnen könnten Oberflächenverkehrsmittel ersetzen? Sie sind eine Ergänzung, eine sehr sinnvolle und notwendige, mehr aber auch nicht. Wenn ihre Inbetriebnahme zusätzliche Umstiege und Umwege auch auf Kurzstrecken produziert, ist nicht viel gewonnen. Und davon gibt es in Wien leider schon genug Situationen (um zwei zu nennen: Mahü und Praterstraße).

In meiner Wiener Anfangszeit habe ich im Stuwerviertel gewohnt, und die meisten Verkehrsverbindungen von da in den 1. Bezirk waren trotz U-Bahn oft nicht wirklich attraktiv. Meist bestanden die Wege aus zur U-Bahn gehen, eine Station fahren, Umsteigen an der fehlgeplanten Station Praterstern, auf die nächste U-Bahn warten, 1-2 Stationen warten und nochmal fünf Minuten gehen. Und das nur, weil man meinte, dass zwischen zwei benachbarten dicht bebauten Bezirken genau zwei U-Bahn-Linien ausreichen. Für diejenigen, deren Start und Ziel an einer Linie liegen, super - für alle anderen vor allem aufwändig und nicht ansatzweise konkurrenzfähig zum Auto. Es fällt übrigens auch auf, dass die U-Bahn besonders dort überlastet ist, wo meinte, ihr auch Kurzstreckenaufgaben aufhalsen zu müssen: bei der U1 im Zentrum, der U3 unter der Mahü und der U6 am Gürtel.

Ja, ich weiß, von diesen ganz radikalen Ideen der 80er und frühen 90er Jahre ist man zum Glück weg. Aber auch bei der U5 hoffe ich, dass sie nicht zu zu starken Streichungen im Bim-Netz führen. Im konkreten Fall: mit einer Verknüpfung der Linien 12 und 42 könnte ich mich noch anfreunden - den 37er aber nicht mehr zum Schottentor zu führen, hiolte ich für ziemlich problematisch - es käme einer Angebotshalbierung aus dem Bereich Nußdorfer Straße Richtung Zentrum gleich, und der eh schon schwache Ast zur Hohen Warte würde weiter geschwächt und schlimmstenfalls irgendwann in Frage gestellt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 31. Januar 2020, 11:57:21
Ich könnte mir für die Linie 12 im weiteren Verlauf entweder die Endstation Schottentor oder Alser Straße vorstellen. Es sei denn, die Linie 33 wird irgendwie grundlegend umgeändert.

Am sinnvollsten wäre wahrscheinlich eine Verknüpfung mit dem 42er bei der Spittelgasse samt Weiterführung über eine Verlängerung von der Kreuzgasse bis Hernals.

Eine Führung der Linie 12 über einen bis Hernals (S45, 43, evtl. irgendwann U5) verlängerten Ast der Strecke 42 wäre definitiv die sinnvollste Variante.
Allerdings sollte man dann zwischen Nußdorfer Straße / Alserbachstraße und Währinger Straße-Volksoper so, wie der 40A fahren, denn ein zusätzlicher Gleisbogen bei der Spitalgasse wäre mEn nicht nur ein unnötiger Umweg, sondern auch verkehrstechnisch kaum umsetzbar (sowohl von den Platzverhältnissen, als auch von den Ampelphasen).

... und es gäbe eine schnellere Verknüpfung mit der U6. Dafür entfiele der mögliche Umstieg zur U5 an der Spitalgasse, der aber auch nicht wirklich notwendig ist - aus dem Einzugsbereich des künftigen 12ers würde wohl kaum jemand, der ins Zentrum möchte, den Umweg übers WUK fahren.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 31. Januar 2020, 12:06:37
Ich könnte mir für die Linie 12 im weiteren Verlauf entweder die Endstation Schottentor oder Alser Straße vorstellen. Es sei denn, die Linie 33 wird irgendwie grundlegend umgeändert.

Am sinnvollsten wäre wahrscheinlich eine Verknüpfung mit dem 42er bei der Spittelgasse samt Weiterführung über eine Verlängerung von der Kreuzgasse bis Hernals.

Eine Führung der Linie 12 über einen bis Hernals (S45, 43, evtl. irgendwann U5) verlängerten Ast der Strecke 42 wäre definitiv die sinnvollste Variante.
Allerdings sollte man dann zwischen Nußdorfer Straße / Alserbachstraße und Währinger Straße-Volksoper so, wie der 40A fahren, denn ein zusätzlicher Gleisbogen bei der Spitalgasse wäre mEn nicht nur ein unnötiger Umweg, sondern auch verkehrstechnisch kaum umsetzbar (sowohl von den Platzverhältnissen, als auch von den Ampelphasen).

... und es gäbe eine schnellere Verknüpfung mit der U6. Dafür entfiele der mögliche Umstieg zur U5 an der Spitalgasse, der aber auch nicht wirklich notwendig ist - aus dem Einzugsbereich des künftigen 12ers würde wohl kaum jemand, der ins Zentrum möchte, den Umweg übers WUK fahren.

Den Umstieg zur U5 hättest dann ja bei Michelbeuern - AKH, deshalb ja auch Verknüpfung mit der Linie 42 und nicht 40 oder 41, wo diese Möglichkeit nicht bestünde.
Und eine Verlängerung des 42ers nach Hernals wäre ohnehin unabhängig von den Linien 12 und U5 sehr sinnvoll, bei einer Verknüpfung mit der Linie 12 sogar noch sinnvoller, da die Relation Schottentor-Hernals, U2-Hernals und U5-Hernals ja eh schon durch den 43er gegeben ist, wohingegen eine zusätzliche Anbindung von Alserbachstraße, Wallensteinplatz, Nordbahnviertel usw. mit S45, 42A,10A, U5 und U6 nochmals einen sinnvolleren Verkehrswert ergäbe.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 31. Januar 2020, 13:33:54
Ich könnte mir für die Linie 12 im weiteren Verlauf entweder die Endstation Schottentor oder Alser Straße vorstellen. Es sei denn, die Linie 33 wird irgendwie grundlegend umgeändert.

Was ich mich derzeit auch frage:
Wo will man im Bereich Lassalleestraße eine Schleife unterbringen? Der 12er soll ja in der Vorgartenstraße geführt werden. Via Engerthstraße/Mexikoplatz dürfte die Auffahrt zur Reichsbrücke im Weg sein, via Vorgartenstraße - Lassalleestraße - Radingerstraße stören die U1-Abgänge.

Bei einer Veranstaltung der Gebietsbetreuung wurde die Schleife Vorgartenstraße- Lassallestraße - Radingerstraße -Ofnergasse oder Walcherstraße genannt. Die Machbarkeitsstudie der MA18 sind dazu fertig, gemacht hat sie: https://www.cvp.at/machbarkeitsstudie-linie-12
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 31. Januar 2020, 14:34:40
Ich habe die Frage bereits im anderen Thread gestellt, mir erschließt sich nicht ganz, von wo bis wo man in der 1. Baustufe die Linie führen will?

Und wie bereits mehrfach von mir erwähnt, würde ich es im Endausbau für sinnvoll und logisch erachten, die Linie 12 mit der Linie 42 ui verknüpfen. Ebenso könnte man die Linien 37 und 33 bis Josefstädter Straße zusammenlegen - weniger aus idealistischer Sicht, aber aus ökonomischer Sicht der WL, denn wenn man mal die U5 bis zur Spittalgasse hat, braucht man nicht mehr ein derartig dichtes Intervall zum Schottentor mit 5 Linien.

Und du sagst ganz richtig, wenn die U5 einmal bis zur Spitalgasse fährt. Aber bevor nicht mit dem Bau dieses Abschnittes einmal zumindest begonnen wird, ist es müßig jetzt schon über Veränderungen in diesem Abschnitt zu dikudieren. Denn ersten gibt es für die Linie 12 nur Beschlüsse, jedoch noch absolut keinen Umsetzungsplan.

Und wie willst du die Linien 37 und 33 zusammen legen? Oder verstehe ich dich richtig, dass dann beide Linie zur Josefstädter Straße fahren sollen? Das würde eine extreme Überversorgung des Abschnittes Spitalgasse - Blindengasse bedeuten und mMn absolut nicht wirklich sinnvoll.

Überlegenswert ist es, wenn man (sofern man ihn unterbringt) einen Gleisbogen von der Alserbachstraße in die Währinger Straße errichtet und dann eventuell die Linie 40 oder 42 mit der neuen Linie 12 verknüpft.

Aber wie gesagt, all dass kann man wirklich erst seriös diskudieren, wenn man einmal weiß wie sich die Stadt Wien einmal den Bereich Spitalgasse/Währinger Straße vorstellt.

Naja ist nicht so schwierig zu verstehen - ich rede von einer Linie (33, 37 oder wie auch immer sie heißen würde) Hohe Warte - Spitalgasse - Josefstädter Straße. Nicht dass ich das persönlich für wahnsinnig sinnvoll erachte, ich habe gemeint, dass es nach der U5-Eröffnung durchaus logisch und argumentierbar wäre.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: rooster am 31. Januar 2020, 18:11:58
Am sinnvollsten wäre wahrscheinlich eine Verknüpfung mit dem 42er bei der Spittelgasse samt Weiterführung über eine Verlängerung von der Kreuzgasse bis Hernals.

Wie würdest du dir das vorstellen? Über Gersthofer Straße / Lidlgasse / Wattgasse / Hernalser Hauptstraße?

In dem Fall könnte man schon fast andenken sie noch eine Station nach Dornbach zu verlängern und dort mit dem 10er zu verknüpfen.

Sollte die U5 jemals bis Hernals gebaut werden, wäre es sowieso sinnvoll den 10er und den 2er bis dorthin zu verlängern.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 28. Juli 2020, 21:47:59
https://www.youtube.com/watch?v=fPHLT6049-o&feature=emb_title (https://www.youtube.com/watch?v=fPHLT6049-o&feature=emb_title)

Es gibt ein neues Video zur Linie 12. Es sind jetzt keine rasend spannenden, neuen Infos enthalten, aber es wird von einem "Endausbau von der Josefstädter Straße bis zur Vorgartenstraße" gesprochen. Demnach würde wohl der 33er ersetzt (bzw. fraglich, was mit dessen Stück im 20. passiert) und der Teil von der U1 bis an die U2 ist bereits offensichtlich gestorben...

Ich würde eine Verknüpfung mit dem 42er Außenast ab U5-Eröffnung bis Elterleinplatz immer noch am sinnvollsten finden...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 28. Juli 2020, 22:19:29
Ich bin noch immer skeptisch, die bauen grad die Gleise für den O und 2023 reißen sie dann wieder die Gleise an den Weichenstellen auf?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Geamatic am 28. Juli 2020, 22:21:35
Ich bin noch immer skeptisch, die bauen grad die Gleise für den O und 2023 reißen sie dann wieder die Gleise an den Weichenstellen auf?

Hat in der Geiereckstraße auch niemanden gestört, dort lagen neue Gleise ca. 8 Monate bis man auf die glorreiche Idee kam, eine neue Schleife und neue Haltestelle zu bauen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 28. Juli 2020, 22:37:32
Ich bin noch immer skeptisch, die bauen grad die Gleise für den O und 2023 reißen sie dann wieder die Gleise an den Weichenstellen auf?

2023 ist eh unrealistisch. Gute Sonnwendviertel- und Nordbahnhoftradition ist es immerhin, die Straßenbahn erst nach Fertigstellung eines Großteils des Stadtviertels zu bauen. Geht man für das Stadtviertel vom Zeithorizont 2030 aus, also irgendwann 2032; da in diesem Jahr nicht gewählt wird, eher 2035, "zufälligerweise" wieder kurz vor der Wahl.

Realistischerweise wird diese Planung aber genauso "vergessen" wie ein Großteil der (außerhalb der Parteipropaganda nie wirklich verfolgten) Projekte der letzten Jahrzehnte. Oder sie wird verwässert, indem sie dann in der gerade entstehenden Wendeschleife am Wasserturm endet, weil sich genau zwei Anwohner am weiteren Streckenverlauf zur Vorgartenstraße beschweren.

Ich erlaube mir mal, die im Masterplan Verkehr Wien 2003 aufgeführten Netzmaßnahmen im Straßenbahnnetz aufzuzählen, samt angedachtem Realisierungszeitraum:

- Linie 67 nach Monte Laa (Realisierungszeitraum: 2003-06)
- Linie O Nordbahnhof - Friedrich-Engels-Platz (2003-06; wird nun immerhin z.T. umgesetzt - nur 15 Jahre zu spät, dafür auf halben Weg kastriert)
- Linie 16 Floridsdorf - Eßling/ Groß-Enzersdorf (2007-11/2011-21)
- Linie 26 Strebersdorf - Aspern (2007-11)
- Linie 6/71 nach Schwechat (2007-11)
- Linie 65 Erschließung Wienerberg (2007-11)
- Linie 27 Großjedlersdorf - Kagran (2011-21)

https://www.eltis.org/sites/default/files/case-studies/documents/masterplan_verkehr1_3.pdf (S. 49)

Laut diesem wesentlich jüngeren "Presse"-Artikel von 2017 ist aktuell übrigens der 67er nach Monte Laa im Bau, und 2022 wird der 25er in die Seestadt verlängert.
https://www.diepresse.com/5195665/neue-routen-wien-baut-strassenbahnen-aus

Und genau so ordne ich dann auch die 12er-Planungen ein. Wenn er eigentlich in Bau sein sollte, wird die nächste Sau durchs rote Dorf getrieben.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Donaufelder am 29. Juli 2020, 18:42:10
Ich bin noch immer skeptisch, die bauen grad die Gleise für den O und 2023 reißen sie dann wieder die Gleise an den Weichenstellen auf?

2023 ist eh unrealistisch. Gute Sonnwendviertel- und Nordbahnhoftradition ist es immerhin, die Straßenbahn erst nach Fertigstellung eines Großteils des Stadtviertels zu bauen. Geht man für das Stadtviertel vom Zeithorizont 2030 aus, also irgendwann 2032; da in diesem Jahr nicht gewählt wird, eher 2035, "zufälligerweise" wieder kurz vor der Wahl.

Realistischerweise wird diese Planung aber genauso "vergessen" wie ein Großteil der (außerhalb der Parteipropaganda nie wirklich verfolgten) Projekte der letzten Jahrzehnte. Oder sie wird verwässert, indem sie dann in der gerade entstehenden Wendeschleife am Wasserturm endet, weil sich genau zwei Anwohner am weiteren Streckenverlauf zur Vorgartenstraße beschweren.

Ich erlaube mir mal, die im Masterplan Verkehr Wien 2003 aufgeführten Netzmaßnahmen im Straßenbahnnetz aufzuzählen, samt angedachtem Realisierungszeitraum:

- Linie 67 nach Monte Laa (Realisierungszeitraum: 2003-06)
- Linie O Nordbahnhof - Friedrich-Engels-Platz (2003-06; wird nun immerhin z.T. umgesetzt - nur 15 Jahre zu spät, dafür auf halben Weg kastriert)
- Linie 16 Floridsdorf - Eßling/ Groß-Enzersdorf (2007-11/2011-21)
- Linie 26 Strebersdorf - Aspern (2007-11)
- Linie 6/71 nach Schwechat (2007-11)
- Linie 65 Erschließung Wienerberg (2007-11)
- Linie 27 Großjedlersdorf - Kagran (2011-21)

https://www.eltis.org/sites/default/files/case-studies/documents/masterplan_verkehr1_3.pdf (S. 49)

Laut diesem wesentlich jüngeren "Presse"-Artikel von 2017 ist aktuell übrigens der 67er nach Monte Laa im Bau, und 2022 wird der 25er in die Seestadt verlängert.
https://www.diepresse.com/5195665/neue-routen-wien-baut-strassenbahnen-aus

Und genau so ordne ich dann auch die 12er-Planungen ein. Wenn er eigentlich in Bau sein sollte, wird die nächste Sau durchs rote Dorf getrieben.

Was willst Du?
Linie 26 Strebersdorf - Aspern war immerhin von 2006 - 2012 in Betrieb! >:D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 30. Juli 2020, 23:52:09
Diese Unterführung würde die Verbindung zwischen der Hst. Rebhanngasse (Linie 2, im Rücken) und der verlängerten Linie O (Hintergrund) darstellen. Die Linie 12 müsste dabei einen ziemlichen Niveauunterschied bewältigen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 31. Juli 2020, 00:26:03
Diese Unterführung würde die Verbindung zwischen der Hst. Rebhanngasse (Linie 2, im Rücken) und der verlängerten Linie O (Hintergrund) darstellen. Die Linie 12 müsste dabei einen ziemlichen Niveauunterschied bewältigen.

Das kurze Stück hätte man eigentlich ja gleich mitbauen müssen, damit man die Schleife vom O nicht gleich wieder umbauen muss. In irgendeiner Form hätte man dann O und 33er verknüpfen können bzw. Wäre es wohl sinnvoller gewesen dann einfach den 33er vom Höchstädtplatz über Dresdner Straße - Taborstraße - Bruno-Marek-Allee zum Praterstern zu führen. Wäre zwar etwas zick-zack, aber trotzdem ein deutlich höherer Verkehrswert, als der O, der ohne Verknüpfung zu Linie 2, 11A, 11B, 37A, oder 5A einfach beim Wasserturm endet. Der neue mit dem O erschlossene Campus ist öffentlich so weder aus Westen, Norden oder Osten aus erreichbar.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 31. Juli 2020, 09:08:36
Stimmt, das würde die aktuelle Fehlplanung zumindest etwas abmildern. Und zum Handelskai müsste man zwar dennoch umsteigen, würde sich aber wenigstens den absurden Umweg über den Praterstern ersparen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Alex am 31. Juli 2020, 10:17:44
Warum muss ich über den Praterstern? Vom Wasserturm zur Bushaltestelle "Holubstraße" (11A und 11B mit Anbindung an U1 und U6) sind es nicht einmal 400 Meter.
Klar wäre eine Anbindung schöner gewesen, wenn man schon baut, aber deswegen muss auch keiner "mit der Kirche ums Kreuz" fahren.


Gerade bei einem Bildungscampus wird man wohl der großen Mehrheit 400 Meter Fußweg zumuten können.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 31. Juli 2020, 10:30:05
Die Frage ist, wie die ohnehin schon an der Kapazitätsgrenze befindlichen Autobuslinien 11A/B den zusätzlichen Andrang verkraften. Damit rechnet wahrscheinlich niemand.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Alex am 31. Juli 2020, 10:38:59
Die Frage ist, wie die ohnehin schon an der Kapazitätsgrenze befindlichen Autobuslinien 11A/B den zusätzlichen Andrang verkraften. Damit rechnet wahrscheinlich niemand.
Das ist richtig, unabhängig vom Bildungscampus hätte sich die Linienführung zwischen Friedrich-Engels-Platz und der Lassallestraße, vermutlich am besten gleich bis zum Stadion, einen Ausbau auf Straßenbahn "verdient".
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: highspeedtrain am 31. Juli 2020, 10:48:39
Warum muss ich über den Praterstern? Vom Wasserturm zur Bushaltestelle "Holubstraße" (11A und 11B mit Anbindung an U1 und U6) sind es nicht einmal 400 Meter.
Klar wäre eine Anbindung schöner gewesen, wenn man schon baut, aber deswegen muss auch keiner "mit der Kirche ums Kreuz" fahren.


Gerade bei einem Bildungscampus wird man wohl der großen Mehrheit 400 Meter Fußweg zumuten können.

Es geht ja nicht nur um den Campus, sondern auch um das Wohngebiet dort. Ein Anschluss nur in eine Richtung in dieser zentralen Lage ist unattraktiv und kein Anreiz, auf ein Auto vor der Türe (oder in der Garage) zu verzichten.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 31. Juli 2020, 11:09:29
Warum muss ich über den Praterstern? Vom Wasserturm zur Bushaltestelle "Holubstraße" (11A und 11B mit Anbindung an U1 und U6) sind es nicht einmal 400 Meter.
Klar wäre eine Anbindung schöner gewesen, wenn man schon baut, aber deswegen muss auch keiner "mit der Kirche ums Kreuz" fahren.


Gerade bei einem Bildungscampus wird man wohl der großen Mehrheit 400 Meter Fußweg zumuten können.

Es geht ja nicht nur um den Campus, sondern auch um das Wohngebiet dort. Ein Anschluss nur in eine Richtung in dieser zentralen Lage ist unattraktiv und kein Anreiz, auf ein Auto vor der Türe (oder in der Garage) zu verzichten.

Die haltestelle Rebhanngasse ist vom Campus ca. 300m entfernt. Von dort kann man mit dem 2er in beide Richtungen wegfahren.
Zur Station Holubstraße (10A/B) sind ca. 500m und zur Station bei der PVA auch knapp 300m. Natürlich sind das für eine Innenlage recht weite Wege aber nicht unüberwindbar.
Und aufs Auto in der Garage verzichtet man aus vielen Gründen nicht, aber nicht weil man zum Höchstädtplatz a bissl länger braucht. Ausserdem sollen die Leute ja im Grätzel bleiben. Wenn ich ihnen erst wieder zig gute Verbindungen raus schaffe wird man auch wieder auswärts seine Freizeit verbringen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: schaffnerlos am 31. Juli 2020, 11:26:33
Es war doch geplant, den 11B durch das Nordbahnhofgelände zum Praterstern zu führen. Dann wäre auch der Anschluss zum O-Wagen gegeben. Ist das nicht mehr aktuell?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 31. Juli 2020, 12:27:07
Es war doch geplant, den 11B durch das Nordbahnhofgelände zum Praterstern zu führen. Dann wäre auch der Anschluss zum O-Wagen gegeben. Ist das nicht mehr aktuell?

Ernsthaft? Dann würde der 11B ja quasi wie der O fahren. Eine wirklich sinnvolle Führung des 11B zum Praterstern sehe ich nicht bzw. die kürzeste Route wäre dann ja attraktiver als der O von der Fahrzeit. Und alles andere als die kürzestmögliche Route würde den 11A endgültig komplett überlasten.
Kurzfristig böte sich mMn nur eine Anbindung des Wasserturms durch den 37A an.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: schaffnerlos am 31. Juli 2020, 12:40:47
Ernsthaft? Dann würde der 11B ja quasi wie der O fahren.

Ja, ich habe es jetzt auch wieder gefunden, nämlich im Handbuch zum Städtebaulichen Leitbild Nordbahnhof. War aber auch woanders abgebildet, finde das aber nicht mehr. Dort wird eine Linienführung der Linie 11B über die Bruno-Marek-Allee erwähnt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 31. Juli 2020, 12:51:05
Also wenn man die Linie 11B wie am Plan umlegen (und täglich ganztägig führen) würde, dann wäre der O zwischen Praterstern und Wasserturm aber wirklich ziemlich leer. Wenn ich mir aber anschau, wo da sonst noch überall strichlierte Straßenbahnstrecken sind, dann ist das ja alles nicht wirklich ernst zu nehmen (Was bitte sollte denn auf der Nordwestbahnstraße zwischen Taborstraße und Am Tabor fahren?)...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Alex am 31. Juli 2020, 13:17:33
Ernsthaft? Dann würde der 11B ja quasi wie der O fahren.

Ja, ich habe es jetzt auch wieder gefunden, nämlich im Handbuch zum Städtebaulichen Leitbild Nordbahnhof. War aber auch woanders abgebildet, finde das aber nicht mehr. Dort wird eine Linienführung der Linie 11B über die Bruno-Marek-Allee erwähnt.
Das sieht eher wie eine Alternative zur jetzt errichteten Linie O aus, die dann aber so nie gekommen ist.
Auch müsste man sich dafür eine neue Routengenehmigung für die XL-Busse holen oder den 11B auf normaler Gelenker reduzieren.
Darüberhinaus wäre dann der 11A auf dem Abschnitt zur Lassallestraße noch überlasteter, als er das ohnehin schon ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: schaffnerlos am 31. Juli 2020, 13:26:08
Die rot stichierten Linien sind mögliche Netzausbauten (z. B. Linie 12, Verlängerung der Linie O). Das heißt nicht, dass diese kommen müssen, aber bei der Straßengestaltung werden diese Optionen berücksichtigt. Eine Routengenehmigung für den 11B sollte wohl das kleinste Problem sein und eine Überlastung des 11A ist auch nicht zu befürchten, weil ja viele Fahrgäste zur U1 – und das meistens stadteinwärts – wollen. Das würde beim 11B zum Praterstern auch gegeben sein. Im Gegenteil, am Praterstern wäre auch eine schnellere Verknüpfung zur U2 möglich.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 01. August 2020, 06:22:20
Warum muss ich über den Praterstern? Vom Wasserturm zur Bushaltestelle "Holubstraße" (11A und 11B mit Anbindung an U1 und U6) sind es nicht einmal 400 Meter.

Komischerweise ist dieses Argumentationsmuster ("Sind ja nur so und so viel hundert Meter zur Haltestelle") niemals in Bezug auf Parkplätze zu hören. Wieso auch, die Tiefgarage ist ja direkt unterm Haus (und auch mit Einzug fertig, und nicht Jahre später). Beim ÖV hingegen: "Habt Euch nicht so! Nach gerade einmal 400 m durch den Herbststurm/ die Sommerhitze/ den Hagel erreicht ihr eine Buslinie, die schon vor dem Bau Eures Viertels komplett überlastet war! Aber mit ein bisschen Glück bekommt ihr sogar einen Stehplatz, zumindest solange ihr keinen Kinderwagen dabei habt." Wie man so Leute zum ÖV bringen möchte, ist mir schleierhaft.

Und wir sprechen hier ja nicht von einer locker bebauten Einfamilienhaussiedlung, wo man bei der Erschließungsdichte dann doch mal Abstriche machen muss, damit der volkswirtschaftliche Nutzen den Aufwand noch übersteigt.

Die haltestelle Rebhanngasse ist vom Campus ca. 300m entfernt. Von dort kann man mit dem 2er in beide Richtungen wegfahren. [...]
Und aufs Auto in der Garage verzichtet man aus vielen Gründen nicht, aber nicht weil man zum Höchstädtplatz a bissl länger braucht.

Der 2er erreicht aber z.B. die S45 nicht. Der Reiz des O-Wagens zum Handelskai wäre ja gewesen, dass damit die Stammstrecke gen Norden (Arbeitsplätze in Floridsdorf), die S45, die U6 und die Millennium City erreicht worden wären, und das mit kurzen Wegen aus weiten Teilen des Nordbahnhofviertels.

Nebenbei hätte er den 11A/B entlastet, weshalb auch dessen Fahrgäste profitiert hätte, selbst wenn Start und/oder Ziel nicht am O-Wagen liegen, und eine Rückfallebene für die Stammstrecke bei Störungen zwischen Handelskai und Praterstern hergestellt (und damit genau die Lücke geschlossen, die es derzeit in solchen Fällen gibt).

Der 12er dürfte allerdings (so er nicht genauso sanft entschläft wie die Strecken nach Monte Laa und in der nördlichen Neilreichgasse) wenigstens anderthalb Aufgaben lösen: Die Anbindung an der Stammstrecke gen Norden, und er wäre dann die Wahl für manche Fahrten Richtung Westen, für die man sonst die U6 nähme.

Zur Station Holubstraße (10A/B) sind ca. 500m und zur Station bei der PVA auch knapp 300m. Natürlich sind das für eine Innenlage recht weite Wege aber nicht unüberwindbar.

Genau das ist der Anspruch, den man in einer Innenstadtlage an attraktiven ÖV haben sollte: "Der Weg zum ÖV ist nicht komplett unüberwindbar!"

Ausserdem sollen die Leute ja im Grätzel bleiben. Wenn ich ihnen erst wieder zig gute Verbindungen raus schaffe wird man auch wieder auswärts seine Freizeit verbringen.

Dann sollten aber konsequenterweise auch die Stellplätze außerhalb des Viertels eingerichtet werden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 03. August 2020, 11:20:54
Zur Station Holubstraße (10A/B) sind ca. 500m und zur Station bei der PVA auch knapp 300m. Natürlich sind das für eine Innenlage recht weite Wege aber nicht unüberwindbar.

Für dich vielleicht nicht. Für Gehbehinderte oder Mütter mit Kleinkindern sind diese Strecken nur mit enormen Zeit- und Kraftaufwand zurückzulegen und damit quasi unüberwindbar. Vom "Spaß", dort bei Schlechtwetter im Freien unterwegs sein zu müssen, gar nicht zu sprechen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 03. August 2020, 11:38:39
Zur Station Holubstraße (10A/B) sind ca. 500m und zur Station bei der PVA auch knapp 300m. Natürlich sind das für eine Innenlage recht weite Wege aber nicht unüberwindbar.

Für dich vielleicht nicht. Für Gehbehinderte oder Mütter mit Kleinkindern sind diese Strecken nur mit enormen Zeit- und Kraftaufwand zurückzulegen und damit quasi unüberwindbar. Vom "Spaß", dort bei Schlechtwetter im Freien unterwegs sein zu müssen, gar nicht zu sprechen.

Ja aber deswegen kauft man sich kein Auto oder?
Und 300m hast in Wien an vielen Stellen mal zurück zu legen.
Und bei Schlechtwetter ists egal ob 300m oder 100m. Nass bist immer.
Und um nicht Nass zu werden kann er ja dann immer noch einen Umweg fahren, bei besagter Stelle. Den Luxus hast in Wien nicht überall.

Btw. ich hab nie behauptet dass das besonders toll ist, wenn man 300m gehen muss, nur es als Ausrede für einen Auto kauf zu konstruieren ist schon verdammt weit hergeholt.
Weiters bin ich auch der Meinung das der Anschluß aus dem bestehenden 2. Bezirk an den Campus (den Bereich drum rum) schlecht ist, es wird sich aber deswegen trotzdem niemand ein Auto kaufen nur weil sein Kind ein paar Meter mehr gehen muss. Wahrscheinlich würde er sich dann eher für eine andere Schule entscheiden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 03. August 2020, 12:20:36
Btw. ich hab nie behauptet dass das besonders toll ist, wenn man 300m gehen muss, nur es als Ausrede für einen Auto kauf zu konstruieren ist schon verdammt weit hergeholt.

So war mein Einwand auch nicht gemeint. Ich wollte nur aufzeigen, dass eine Distanz von 300 oder 500 Meter für manche Randgruppen kaum zu bewältigen sind. Und dass eine Verkehrsplanung, die solche Distanzen von vorneherein vorsieht, nicht unbedingt die Beste ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 03. August 2020, 19:50:06
Btw. ich hab nie behauptet dass das besonders toll ist, wenn man 300m gehen muss, nur es als Ausrede für einen Auto kauf zu konstruieren ist schon verdammt weit hergeholt.
So war mein Einwand auch nicht gemeint. Ich wollte nur aufzeigen, dass eine Distanz von 300 oder 500 Meter für manche Randgruppen kaum zu bewältigen sind. Und dass eine Verkehrsplanung, die solche Distanzen von vorneherein vorsieht, nicht unbedingt die Beste ist.
Dann wirst du aber nirgends glücklich werden, denn es gibt keine Stadt, wo vor jedem Haus ein Öffi, das kein Taxi ist, stehenbleibt. Du kannst es so oder so nicht allen recht machen, daran würde auch eine intelligentere Planung und Umsetzung der Straßenbahn im Nordbahnhofviertel nichts ändern.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 03. August 2020, 20:27:50
Zur Station Holubstraße (10A/B) sind ca. 500m und zur Station bei der PVA auch knapp 300m. Natürlich sind das für eine Innenlage recht weite Wege aber nicht unüberwindbar.

Für dich vielleicht nicht. Für Gehbehinderte oder Mütter mit Kleinkindern sind diese Strecken nur mit enormen Zeit- und Kraftaufwand zurückzulegen und damit quasi unüberwindbar. Vom "Spaß", dort bei Schlechtwetter im Freien unterwegs sein zu müssen, gar nicht zu sprechen.
300-400m ist übrigens generell (nicht nur in der Stadt) der "Referenzrahmen" für die Zumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel (als Beispiel im Zusammenhang mit einer Behinderung). Also 500m Entfernung zum nächsten Verkehrsmittel ist unattraktiv (allgemein) bzw. fast schon unzumutbar (bei Behinderung).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 03. August 2020, 22:09:04
Es geht ja auch nicht um die 300 oder 500 Meter um zum Capus zu gelangen, sondern darum, dass der O mitten im Stadtgebiet endet und 300 oder 500 Meter als Umsteigeweg (!) nicht zumutbar sind. Wenn ich etwa von der Bruno-Marek-Allee oder An den Kolhenrutschen zur PVA will, oder zum Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus oder in die Millennium-City oder zur U6 - in all diesen Fällen bringt mir der O-Wagen auch als umstiegswilliger Fahrgast nichts. Dementsprechend hoch wird der Auslastungsgrad am O zwischen Praterstern und Wasserturm dann künftig auch sein. Hätte man die erste Etappe zumindest zur nächsten Station des 11A/B weitergeführt, dann hätte man zumindest eine minimale Netzwirkung erreicht. So heißt es warten auf den 12er (haha?) oder eine Verlängerung des 37A, die ja genausowenig vorgesehen ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 04. August 2020, 08:04:25
Na, vielleicht kommt ja doch noch irgendein WL-Mitarbeiter drauf, daß eine Anbindung an irgendeine andere Linie von Vorteil wäre... Es gibt ja heute auch noch hin und wieder Wunder...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 04. August 2020, 08:08:24
Na, vielleicht kommt ja doch noch irgendein WL-Mitarbeiter drauf, daß eine Anbindung an irgendeine andere Linie von Vorteil wäre... Es gibt ja heute auch noch hin und wieder Wunder...

Du wendest dich wieder einmal an die falsche Adresse. Du musst dich da an die Bezirkspolitiker wenden. Denn wo der ÖV fährt entscheidet in erster Linie der Bezirk, bzw die Stadt Wien und nicht die WL. Die WL haben nur ein Mitspracherecht, wenn es um die technische Umsetzung der Linienführung geht. Aber wo die Linie schußendlich entlang fährt und vor allem, wo die Haltestellen sind, entscheidet der jeweilige Bezirk.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 04. August 2020, 09:44:36
Na, vielleicht kommt ja doch noch irgendein WL-Mitarbeiter drauf, daß eine Anbindung an irgendeine andere Linie von Vorteil wäre... Es gibt ja heute auch noch hin und wieder Wunder...

Du wendest dich wieder einmal an die falsche Adresse. Du musst dich da an die Bezirkspolitiker wenden. Denn wo der ÖV fährt entscheidet in erster Linie der Bezirk, bzw die Stadt Wien und nicht die WL. Die WL haben nur ein Mitspracherecht, wenn es um die technische Umsetzung der Linienführung geht. Aber wo die Linie schußendlich entlang fährt und vor allem, wo die Haltestellen sind, entscheidet der jeweilige Bezirk.
Das stimmt so nicht, bei vielen Projekten sind die WL treibende Kraft. >:(
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 04. August 2020, 10:53:04
Na, vielleicht kommt ja doch noch irgendein WL-Mitarbeiter drauf, daß eine Anbindung an irgendeine andere Linie von Vorteil wäre... Es gibt ja heute auch noch hin und wieder Wunder...

Du wendest dich wieder einmal an die falsche Adresse. Du musst dich da an die Bezirkspolitiker wenden. Denn wo der ÖV fährt entscheidet in erster Linie der Bezirk, bzw die Stadt Wien und nicht die WL. Die WL haben nur ein Mitspracherecht, wenn es um die technische Umsetzung der Linienführung geht. Aber wo die Linie schußendlich entlang fährt und vor allem, wo die Haltestellen sind, entscheidet der jeweilige Bezirk.
Das stimmt so nicht, bei vielen Projekten sind die WL treibende Kraft. >:(

Aber nicht bei neuen Linien. Und selbst, wenn die WL die Initialzündung eines Projektes machen. Ohne Zustimmung des Bezirkes spielt sich überhaupt nichts ab. Man braucht ja nur die Endlosdiskussion mit dem 20. Bezirk bezüglich einer Straßenbahn durch die Engerthstraße anschauen. Projektplanungen gibt es von allen Seiten, nur bedingt durch das Querlegen des 20. Bezirkes kann kein Projekt umgesetzt werden
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 04. August 2020, 12:29:24
Btw. ich hab nie behauptet dass das besonders toll ist, wenn man 300m gehen muss, nur es als Ausrede für einen Auto kauf zu konstruieren ist schon verdammt weit hergeholt.

So war mein Einwand auch nicht gemeint. Ich wollte nur aufzeigen, dass eine Distanz von 300 oder 500 Meter für manche Randgruppen kaum zu bewältigen sind. Und dass eine Verkehrsplanung, die solche Distanzen von vorneherein vorsieht, nicht unbedingt die Beste ist.

Die 300 m sind ja auch eher als Durchschnitt über alle Stadtbereiche zu verstehen. Hier sprechen wir aber von einem dichtbebauten innerstädtischen Neubaugebiet, nicht von einer Einfamilienhaussiedlung am Stadtrand. Die andere Frage ist, ob es bei ÖV-Planung nur darum gehen sollte, pflichtschuldig irgendwelche Werte abzuharken oder ein attraktives und konkurrenzfähiges Angebot zu schaffen.

Und es geht ja auch nicht nur darum, eine Ausrede für den Kauf eines Autos zu konstruieren, sondern um die Nutzung eines vorhandenen Autos. Wenn man die Wahl zwischen einem Pkw in der eigenen Tiefgarage und einer schon jetzt völlig überfüllten Buslinie in 400 m Entfernung hat - wofür entscheidet man sich wohl im Alltag? Und wie sähe es aus, wenn eine gute gefüllte, aber nicht überfüllte Straßenbahn in die richtige Richtung in 200 m Entfernung hielte, der Stellplatz aber 400 m entfernt wäre?

Konsequenterweise müsste man, wenn man es mit der Verkehrswende ernst meinte, die 300-400 m Fußweg vom Start oder zum Ziel auch für Stellplätze als ausreichend empfinden - und es wäre ja durchaus möglich: im Grätzel selbst nur Kurzzeitparken (wenn man mal etwas ausladen muss) und ein paar wenige Behindertenparkplätze, Dauerparkplätze nur am Rand. Das ist natürlich mit der Autofahrendenpartei sPÖ nicht zu machen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 04. August 2020, 12:40:32

Und es geht ja auch nicht nur darum, eine Ausrede für den Kauf eines Autos zu konstruieren, sondern um die Nutzung eines vorhandenen Autos. Wenn man die Wahl zwischen einem Pkw in der eigenen Tiefgarage und einer schon jetzt völlig überfüllten Buslinie in 400 m Entfernung hat - wofür entscheidet man sich wohl im Alltag? Und wie sähe es aus, wenn eine gute gefüllte, aber nicht überfüllte Straßenbahn in die richtige Richtung in 200 m Entfernung hielte, der Stellplatz aber 400 m entfernt wäre?


Das kannst du gar nicht auf die Entfernung anlegen. Ich habe Nachbarn, die lieber bis zu einem Kilometer weg parken, anstatt dass sie sich einen Garagenplatz nehmen. Und das sind Leute die täglich ihr Auto benutzen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 04. August 2020, 12:45:02

Und es geht ja auch nicht nur darum, eine Ausrede für den Kauf eines Autos zu konstruieren, sondern um die Nutzung eines vorhandenen Autos. Wenn man die Wahl zwischen einem Pkw in der eigenen Tiefgarage und einer schon jetzt völlig überfüllten Buslinie in 400 m Entfernung hat - wofür entscheidet man sich wohl im Alltag? Und wie sähe es aus, wenn eine gute gefüllte, aber nicht überfüllte Straßenbahn in die richtige Richtung in 200 m Entfernung hielte, der Stellplatz aber 400 m entfernt wäre?


Das kannst du gar nicht auf die Entfernung anlegen. Ich habe Nachbarn, die lieber bis zu einem Kilometer weg parken, anstatt dass sie sich einen Garagenplatz nehmen. Und das sind Leute die täglich ihr Auto benutzen.
Es gibts dann sogar sicher welche die mit den Öffis zum Auto fahren.  :D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 04. August 2020, 13:02:15

Und es geht ja auch nicht nur darum, eine Ausrede für den Kauf eines Autos zu konstruieren, sondern um die Nutzung eines vorhandenen Autos. Wenn man die Wahl zwischen einem Pkw in der eigenen Tiefgarage und einer schon jetzt völlig überfüllten Buslinie in 400 m Entfernung hat - wofür entscheidet man sich wohl im Alltag? Und wie sähe es aus, wenn eine gute gefüllte, aber nicht überfüllte Straßenbahn in die richtige Richtung in 200 m Entfernung hielte, der Stellplatz aber 400 m entfernt wäre?


Das kannst du gar nicht auf die Entfernung anlegen. Ich habe Nachbarn, die lieber bis zu einem Kilometer weg parken, anstatt dass sie sich einen Garagenplatz nehmen. Und das sind Leute die täglich ihr Auto benutzen.
Es gibts dann sogar sicher welche die mit den Öffis zum Auto fahren.  :D
Das nicht, denn zu den Parkplätzen fährt kein ÖV
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 18. August 2020, 16:35:48
Wäre das rechts ein vorreservierter Platz für die Straßenbahn in der Vorgartenstraße?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 19. August 2020, 14:30:07
Denkbar wäre es. Weiter südlich gibt es auch noch einen Grünstreifen in der Straßenmitte. Ob die Straßenbahn hier aber unbedingt eine unabhängige Gleistrasse benötigt? So groß ist das Verkehrsaufkommen dort nicht und für den Durchzugsverkehr gibt es sowieso Alternativen (Engerthstraße, Handelskai).

Gibt es zur Linie 12 überhaupt konkrete Planungen abgesehen vom Vorhaben, ihn eben durch den NWBF und weiter durch das NBF-Gelände zur Vorgartenstraße zu führen? Wohin entlang der Vorgartenstraße? Zur Lassallestraße? Zum Messegelände? Praterstadion? Und wie weiter ab dem FJB?
MMn gehört mindestens eine Führung vom Messeplatz zur Josefstädter Straße - ab dem Wallensteinplatz als Ersatz für die Linie 33 - her, damit wäre der Anschluss an alle U-Bahn-Linien außer U3 sowie die Schnellbahnstammstrecke und die FJB gewährleistet. Ich würde den 12er sogar bis zur Ottakringer Brauerei weiterführen, da der 2er auf der Neulerchenfelder Straße sehr voll ist und so noch ein Anschluss zum 9er hergestellt würde.
Alternativ könnte man den 33er beibehalten, die Trasse in der Fuchstallergasse reaktivieren und den 12er über Volksoper, Michelbeuern, Kreuzgasse, Elterleinplatz, Rosensteingasse und Ottakringer Straße zur Maroltingergasse führen. Dann wäre auch der Anschluss an die S45 und U3 gegeben und der 12er eine West-Nordost-Ost Tangente quer durch die Stadt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 19. August 2020, 21:52:19
Denkbar wäre es. Weiter südlich gibt es auch noch einen Grünstreifen in der Straßenmitte. Ob die Straßenbahn hier aber unbedingt eine unabhängige Gleistrasse benötigt? So groß ist das Verkehrsaufkommen dort nicht und für den Durchzugsverkehr gibt es sowieso Alternativen (Engerthstraße, Handelskai).

Ob es "benötigt" wird, ist doch zweitrangig, eine eigene Gleistrasse wäre jedenfalls eine Aufwertung für die Straßenbahn und zu begrüßen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 20. August 2020, 09:01:55
Wäre das rechts ein vorreservierter Platz für die Straßenbahn in der Vorgartenstraße?

Nein. Ist die in der Flächenwidmung festgeschriebene Baumreihe.
Zitat
In der Walcherstraße zwischen Leopold-Moses-Gasse und Vorgartenstraße und
der Vorgartenstraße zwischen Weschelstraße und Hausteinstraße ist Vorsorge zur
Pflanzung bzw. Erhaltung zweier Baumreihen zu treffen.

Von Platz für eine Straßenbahn oder gar abgerundete Ecken, damit man besser um eine Kurve kommt, ist da weder was zu lesen noch zu sehen.
Das ist einfach begrünte Restfläche der Fahrbahn, da man wegen der Einbahn nicht die gesamte Breite benötigt hat.
Das die Fahrbehn dort so dermassen breit ist, für eine Einbahn, liegt an den etwas eigentümlichen, selbst auferlegten, breiten die man einhalten will.
ca. 1,5-1,8m für einen Fahrradstreifen, 3,5-4m für die MIV Fahrbahn und dann nochmal 1,5-1,8m für einen Fahrradstreifen. Macht die, für eine Wohngegend mehr als überdimensionierte Breite von 6,5-7,6m. Parkstreifen noch nicht berücksichtigt. 5,5m (3,5m+2m für die Gegen die Einbahn radelnden) hättens auch getan, aber dann hättens wahrscheinlich gar nimmer gewusst was sie mit der restlichen Breite anfangen sollen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 24. August 2020, 22:54:17


Gibt es zur Linie 12 überhaupt konkrete Planungen abgesehen vom Vorhaben, ihn eben durch den NWBF und weiter durch das NBF-Gelände zur Vorgartenstraße zu führen? Wohin entlang der Vorgartenstraße? Zur Lassallestraße? Zum Messegelände? Praterstadion? Und wie weiter ab dem FJB?

Diese Karte hab ich mal irgendwo in den WL-Veröffentlichungen gefunden:
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 25. August 2020, 00:03:06


Gibt es zur Linie 12 überhaupt konkrete Planungen abgesehen vom Vorhaben, ihn eben durch den NWBF und weiter durch das NBF-Gelände zur Vorgartenstraße zu führen? Wohin entlang der Vorgartenstraße? Zur Lassallestraße? Zum Messegelände? Praterstadion? Und wie weiter ab dem FJB?

Diese Karte hab ich mal irgendwo in den WL-Veröffentlichungen gefunden:

Wobei ein Schlenker in die Engerthstraße schon sinnvoll wäre um eine Verknüpfung mit 11A/B in Richtung Friedrichs-Engls-Platz herzustellen und um die PVA anzubinden und insbesondere um 11A und 11B zu entlasten, wobei man letzteren dann vermutlich sogar entbehren könnte.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 25. August 2020, 06:34:56


Gibt es zur Linie 12 überhaupt konkrete Planungen abgesehen vom Vorhaben, ihn eben durch den NWBF und weiter durch das NBF-Gelände zur Vorgartenstraße zu führen? Wohin entlang der Vorgartenstraße? Zur Lassallestraße? Zum Messegelände? Praterstadion? Und wie weiter ab dem FJB?

Diese Karte hab ich mal irgendwo in den WL-Veröffentlichungen gefunden:

Wobei ein Schlenker in die Engerthstraße schon sinnvoll wäre um eine Verknüpfung mit 11A/B in Richtung Friedrichs-Engls-Platz herzustellen und um die PVA anzubinden und insbesondere um 11A und 11B zu entlasten, wobei man letzteren dann vermutlich sogar entbehren könnte.

Du denkst zu sehr Richtung gesamtstädtischen Nutzen und Netzwirkung und zu wenig in Uli-Sima-Pressekonferenzen. So wird das nichts mit der Karriere bei der Stadt Wien. Jetzt kannst Du eigentlich nur noch in die SPÖ eintreten. :)

Die Karte ist doch m.E. veraltet? Der aktuelle Planungsstand sieht doch den 12er nur noch bis zur U1-Station Vorgartenstraße vor? (Wahrscheinlich wird er eh nur, wenn überhaupt, bis zur gerade entstehenden Schleife am Wasserturm gebaut.)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 25. August 2020, 08:10:02
Und des Schlenker in die Engerthstraße ist vielleicht noch sinnvoll. Aber selbst wenn, den 11B würdest du da nicht ersetzen können. Dafür ist der 11A/B ab Handelskai schon viel zu voll.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 25. August 2020, 08:54:14
Und des Schlenker in die Engerthstraße ist vielleicht noch sinnvoll. Aber selbst wenn, den 11B würdest du da nicht ersetzen können. Dafür ist der 11A/B ab Handelskai schon viel zu voll.

... womit wir wieder bei einer Verkehrspolitik wären, die nicht nur in Einzelprojekten, Pressekonferenzen und Ulli Sima holding things (https://ullisimaholdingthings.tumblr.com/) denkt, sondern ans Ganze. Die würde halt einen Ersatz des 11A/B durch Straßenbahnen mit dem 12er verbinden, und vielleicht sogar mit dem ewig untoten Projekt einer Strecke durch den Prater (vom Stadion zur Schlachthausgasse).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 25. August 2020, 09:07:08
Und des Schlenker in die Engerthstraße ist vielleicht noch sinnvoll. Aber selbst wenn, den 11B würdest du da nicht ersetzen können. Dafür ist der 11A/B ab Handelskai schon viel zu voll.

... womit wir wieder bei einer Verkehrspolitik wären, die nicht nur in Einzelprojekten, Pressekonferenzen und Ulli Sima holding things (https://ullisimaholdingthings.tumblr.com/) denkt, sondern ans Ganze. Die würde halt einen Ersatz des 11A/B durch Straßenbahnen mit dem 12er verbinden, und vielleicht sogar mit dem ewig untoten Projekt einer Strecke durch den Prater (vom Stadion zur Schlachthausgasse).

Nur bringt das alles nicht, weil du wenn du den 11B einstellen willst eine weitere Linie zwischen Vorgartenstraße und Handelskai benötigst. Wie sie auch immer heißen soll. Eine Linie 12 von der Taborstraße zur Vorgartenstraße bringt dir da gar nichts zur Entlastung des 11A.

NAchtrag: Und eine Verlängerung der Linie 18 durch den Prater. Da wird schon länger davon gesprochen, als ich bei den WL bin. Und das sind mittlerweile schon ein paar Jahrzehnte
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 25. August 2020, 10:22:22
Ich schrieb von einem ERSATZ von 11A/B durch eine Straßenbahn, den 12er und die Verlängerung des 18ers - als Beispiel dafür, wie eine Verkehrspolitik aussähe, die das Ganze im Blick hat (die ganze Stadt, das ganze Netz) und sich nicht nur von isoliertem Projekt zu isoliertem Projekt hangelt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 25. August 2020, 10:23:36
Ich schrieb von einem ERSATZ von 11A/B durch eine Straßenbahn, den 12er und die Verlängerung des 18ers - als Beispiel dafür, wie eine Verkehrspolitik aussähe, die das Ganze im Blick hat (die ganze Stadt, das ganze Netz) und sich nicht nur von isoliertem Projekt zu isoliertem Projekt hangelt.

Sorry, das ist aus deinem Kommentar nicht wirklich hervor gegangen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 25. August 2020, 10:27:50
Der Schlenker über die Engerthstraße ist auch in Diskussion. Offen sind hier die beiden engen Kurven Weschelstraße und Walcherstraße bei der Engerthstraße. Ebenso die Straßenbreite und das hohe Verkehrsaufkommen in der Engerthstraße. In der Vorgartenstraße ist sehr wenig Verkehr und man ist schnell durch. Zusätzlich liegt man mehr im Viertel drinnen.
In der Vorgartenstraße gibt es auch den reservierten grünen Mittelstreifen. Die Anbindung an die PVA ist sicher ein Thema. Allerdings sieht man hier sehr schön wie isoliert solche Planungen stattfinden. Hätte man den O sofort zum FE-Platz weitergebaut, hätte man schon heute eine massive Entlastung vom 11A.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 25. August 2020, 10:43:24
Nur will der 2. Bezirk die Straßenbahn haben und der 20. nicht. Deswegen ist der 12er derzeit sicherlich wahrscheinlicher als der zum FEP verlängerte O-Wagen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Berni229 am 25. August 2020, 17:01:18
Ich schrieb von einem ERSATZ von 11A/B durch eine Straßenbahn, den 12er und die Verlängerung des 18ers - als Beispiel dafür, wie eine Verkehrspolitik aussähe, die das Ganze im Blick hat (die ganze Stadt, das ganze Netz) und sich nicht nur von isoliertem Projekt zu isoliertem Projekt hangelt.

In ein Gesamtkonzept würde dann aber auch die Verlängerung des 1ers gehören.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 26. August 2020, 23:33:40
Ich schrieb von einem ERSATZ von 11A/B durch eine Straßenbahn, den 12er und die Verlängerung des 18ers - als Beispiel dafür, wie eine Verkehrspolitik aussähe, die das Ganze im Blick hat (die ganze Stadt, das ganze Netz) und sich nicht nur von isoliertem Projekt zu isoliertem Projekt hangelt.
Sorry, das ist aus deinem Kommentar nicht wirklich hervor gegangen.
Es geht sogar sehr deutlich hervor, wenn man sich beim Lesen etwas mehr Zeit nimmt anstatt sofort ins fest indoktrinierte "Nein, das geht nicht, weil..."-Denkschema zu wechseln.  :D

In ein Gesamtkonzept würde dann aber auch die Verlängerung des 1ers gehören.
Dem steht neben der Hauptallee, die schon zu den Hauptargumenten gegen den 18er zum Stadion zählt, zusätzlich noch die Liliputbahn im Weg. Eine Verlängerung zur Krieau wäre mMn dennoch begrüßenswert.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4498 am 27. August 2020, 07:24:28
Dem steht neben der Hauptallee, die schon zu den Hauptargumenten gegen den 18er zum Stadion zählt, zusätzlich noch die Liliputbahn im Weg. Eine Verlängerung zur Krieau wäre mMn dennoch begrüßenswert.
Die Diskussion hatten wir hier schon oft und lange. Aber was ist schon eine Mühlkreisbahn gegen unsere Wiener Liliputbahn!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 44er am 27. August 2020, 08:18:54
Es ist mir unverständlich, dass man wegen einer Spielzeugeisenbahn so ein Theater macht. Eine technische Sicherung der betreffenden Eisenbahnkreuzung ist doch wirklich kein Problem.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: darkweasel am 27. August 2020, 08:38:24
Ich schrieb von einem ERSATZ von 11A/B durch eine Straßenbahn, den 12er und die Verlängerung des 18ers - als Beispiel dafür, wie eine Verkehrspolitik aussähe, die das Ganze im Blick hat (die ganze Stadt, das ganze Netz) und sich nicht nur von isoliertem Projekt zu isoliertem Projekt hangelt.

In ein Gesamtkonzept würde dann aber auch die Verlängerung des 1ers gehören.
Durch die Rotundenallee, Kaiserallee und Trabrennstraße sollte meines Erachtens nicht der 1er verlängert werden, sondern der 4A. Der 1er kommt ja erst wieder nur von da, wo auch die U2 ein paar Stationen davor herkommt (Schottenring U), bzw. die U2 eh anderweitig gut erreichbar ist (mittels U1 und O-Wagen), also wozu diese beiden Linien verknüpfen? Der 4A bis dorthin würde hingegen 3. mit 22. Bezirk recht sinnvoll verbinden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 27. August 2020, 08:53:00
Dem steht neben der Hauptallee, die schon zu den Hauptargumenten gegen den 18er zum Stadion zählt, zusätzlich noch die Liliputbahn im Weg. Eine Verlängerung zur Krieau wäre mMn dennoch begrüßenswert.
Die Diskussion hatten wir hier schon oft und lange. Aber was ist schon eine Mühlkreisbahn gegen unsere Wiener Liliputbahn!

Nur hast du dir diese Gleiskreuzung in Linz angeschaut? So eine zu bauen wäre etwas aufwendig.

@44er: Sag das mal der Aufsichtsbehörde für die Bewilligung von Schienenstrecken
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 27. August 2020, 16:29:02
@44er: Sag das mal der Aufsichtsbehörde für die Bewilligung von Schienenstrecken
Was sagt die eigentlich so? Hat mit der schon jemand geredet? ???
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 27. August 2020, 21:01:02
@44er: Sag das mal der Aufsichtsbehörde für die Bewilligung von Schienenstrecken
Was sagt die eigentlich so? Hat mit der schon jemand geredet? ???

Ach bitte. Kürzestfassung: Kreuzungen unterschiedlicher Betriebe sind möglich, wenn beide ins Signalsystem eingebunden sind. Bei der Pöstlingbergbahn sind die Schutzweichen in die ÖBB-Fahrwegsicherung eingebunden. ich weiß jetzt nicht mit welcher Definition die Liliputbahn unterwegs ist, aber eine Signalanlage sollte zu bewältigen sein.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 27. August 2020, 21:16:31
@44er: Sag das mal der Aufsichtsbehörde für die Bewilligung von Schienenstrecken
Was sagt die eigentlich so? Hat mit der schon jemand geredet? ???

Ach bitte. Kürzestfassung: Kreuzungen unterschiedlicher Betriebe sind möglich, wenn beide ins Signalsystem eingebunden sind. Bei der Pöstlingbergbahn sind die Schutzweichen in die ÖBB-Fahrwegsicherung eingebunden. ich weiß jetzt nicht mit welcher Definition die Liliputbahn unterwegs ist, aber eine Signalanlage sollte zu bewältigen sein.
Die Lilliput Bahn gilt als Fahrgeschäft. Rechtlich also dasselbe wie eine Achterbahn oder ein Karussell. Die bestehenden Kreuzungen sind quasi Bestandsschutz. Das ist das was das ganze kompliziert macht.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 30. August 2020, 15:53:07
@44er: Sag das mal der Aufsichtsbehörde für die Bewilligung von Schienenstrecken
Was sagt die eigentlich so? Hat mit der schon jemand geredet? ???

Ach bitte. Kürzestfassung: Kreuzungen unterschiedlicher Betriebe sind möglich, wenn beide ins Signalsystem eingebunden sind. Bei der Pöstlingbergbahn sind die Schutzweichen in die ÖBB-Fahrwegsicherung eingebunden. ich weiß jetzt nicht mit welcher Definition die Liliputbahn unterwegs ist, aber eine Signalanlage sollte zu bewältigen sein.

Dein Ironiedetektor dürfte defekt sein :D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Berni229 am 02. September 2020, 11:18:10
Ich weiß eh, dass das hier schon öfters diskutiert wurde. Ich wiederhole daher, dass für mich ohnedies eine Tieferlegung des 1ers mit Unterquerung von Hauptallee und Liliputbahn anzustreben wäre.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 02. September 2020, 11:26:49
Und zwar wozu? Damit das Projekt unnötig teuer wird? ::)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 68er am 02. September 2020, 11:33:34
Ich weiß eh, dass das hier schon öfters diskutiert wurde. Ich wiederhole daher, dass für mich ohnedies eine Tieferlegung des 1ers mit Unterquerung von Hauptallee und Liliputbahn anzustreben wäre.

Für schwere Fälle von Sehnsucht nach vielen, vielen Kubikmetern Beton gibt es in dieser Stadt bereits den Matzleinsdorfer Platz.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 02. September 2020, 11:39:13
Ich weiß eh, dass das hier schon öfters diskutiert wurde. Ich wiederhole daher, dass für mich ohnedies eine Tieferlegung des 1ers mit Unterquerung von Hauptallee und Liliputbahn anzustreben wäre.

Für schwere Fälle von Sehnsucht nach vielen, vielen Kubikmetern Beton gibt es in dieser Stadt bereits den Matzleinsdorfer Platz.

Und zu bedenken ist, dass man da einen Tiefbau im Grundwasserbereich errichten müsste.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Berni229 am 02. September 2020, 11:57:45
Ich weiß eh, dass das hier schon öfters diskutiert wurde. Ich wiederhole daher, dass für mich ohnedies eine Tieferlegung des 1ers mit Unterquerung von Hauptallee und Liliputbahn anzustreben wäre.

Für schwere Fälle von Sehnsucht nach vielen, vielen Kubikmetern Beton gibt es in dieser Stadt bereits den Matzleinsdorfer Platz.

Es geht hier um eine Tieferlegung für eine kurze Strecke inmitten von Bäumen und Natur, das mit dem Matzleinsdorfer Platz zu vergleichen ist wohl etwas weit hergeholt. Wenn man schon einen Vergleich in Wien sucht, fällt mir vielleicht die Vorortelinie ein, aber sicher nicht der Matzleinsdorfer Platz.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 02. September 2020, 12:00:22
Ich weiß eh, dass das hier schon öfters diskutiert wurde. Ich wiederhole daher, dass für mich ohnedies eine Tieferlegung des 1ers mit Unterquerung von Hauptallee und Liliputbahn anzustreben wäre.

Für schwere Fälle von Sehnsucht nach vielen, vielen Kubikmetern Beton gibt es in dieser Stadt bereits den Matzleinsdorfer Platz.
In Wien schafft man auch gänzlich ohne Unterführung alles zu zubetonieren.

Und wenns ebenerdig die Hauptallee queren wollen wird das eine Orgie für Ampelfetischisten. 4 Nebenwege, 1 Hauptfahrbahn, Gleise der Lilliputbahn und einfädeln in die Kaiserallee. Die übrigens nur mehr eine gewidmete Breite von 6m hat. Macht also mindestens 18 Signalgeber, nur dort. Man könnte auch ohne auskommen aber nicht bei der Tramway. Die ist ja gefährlich.  ;). Dann muss man sich noch mit Reitverbänden, Sportverbänden, Blindenverbänden und vielen, vielen Interessengruppen mehr herum schlagen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 02. September 2020, 12:22:06
Dann muss man sich noch mit Reitverbänden, Sportverbänden, Blindenverbänden und vielen, vielen Interessengruppen mehr herum schlagen.

Und das ist mMn das größte Problem. Alles andere wäre sofort lösbar.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 02. September 2020, 22:23:39
Kann mir bitte mal jemand erklären wo (abgesehen von der Querung der Liliputbahn) der Unterschied besteht, ob eine Bim (1er) oder ein Bus (77A) die Hauptrolle quert???
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 02. September 2020, 23:07:14
Kann mir bitte mal jemand erklären wo (abgesehen von der Querung der Liliputbahn) der Unterschied besteht, ob eine Bim (1er) oder ein Bus (77A) die Hauptrolle quert???

Der größte Unterschied ist, dass die Querung des Busses eine Bestandstrecke und die der Straßenbahn eine Neubaustrecke ist.

Weiteres hättest du bei der Straßenbahn mit den Schienen gegenüber des Busses eine Stolpergefahr darstellt.

Auch braucht der Bus schon alleine von der Fahrzeuglänge wesentlich kürzer die Kreuzung mit der Hauptallee zu queren.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 03. September 2020, 00:17:47
Kann mir bitte mal jemand erklären wo (abgesehen von der Querung der Liliputbahn) der Unterschied besteht, ob eine Bim (1er) oder ein Bus (77A) die Hauptrolle quert???

Mit dem 77A kommt man nicht zu Urania, Schwedenplatz, Schottenring, Börse, Schwedenplatz sondern nur zu vergleichsweise periphereren Zielen weitab des 1. Bezirks ohne Umsteigemöglichkeit zu U1, U4, U2, O, 71, D, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44 usw. usf.
Kurzum ist unabhängig vom Schienenbonus schon mal die Linienführung sehr viel unattraktiver.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 04. September 2020, 12:28:41
Kann mir bitte mal jemand erklären wo (abgesehen von der Querung der Liliputbahn) der Unterschied besteht, ob eine Bim (1er) oder ein Bus (77A) die Hauptrolle quert???

Mit dem 77A kommt man nicht zu Urania, Schwedenplatz, Schottenring, Börse, Schwedenplatz sondern nur zu vergleichsweise periphereren Zielen weitab des 1. Bezirks ohne Umsteigemöglichkeit zu U1, U4, U2, O, 71, D, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44 usw. usf.
Kurzum ist unabhängig vom Schienenbonus schon mal die Linienführung sehr viel unattraktiver.

Ich hab meine Frage auf die baulichen bzw. funktionalen Schwierigkeiten der Querung bezogen, nicht auf den Umstand ob ein 1er/18er als Querung sinnvoller ist als der bestehende 77A.

Also wie dem auch sei, ich halte alle vorgebrachten Argumente weitgehend für übetriebene Ausreden, wieso es nicht gehen soll. Gerade auch sowas wie "Gleise sind Stolperfallen..." Gut wenn das so ist, dann dürfte ja kein Jogger bzw. Radfahrer mehr im Stadtgebiet Straßenbahngleise queren, wenn da nur Gefahr lauert. Und Ich werde doch in der Lage sein, vor der potenziellen Kreuzung mit der Bim wie bei jeder Kreuzung nach links und rechts zu schauen. Wie gesagt, der 77A oder die dort fahrenden Autos könnten mich auch zamführen... Ja, eine Bim ist halt länger, so what.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: W_E_St am 05. September 2020, 10:02:42
Formal steht der Unterschied im Eisenbahngesetz. Busse sind Straßenfahrzeuge und Kreuzungen von Eisenbahnen mit Straßen sind zulässig und überall vorhanden. Eine Straßenbahn ist eine Eisenbahn und dazu sagt das erwähnte Gesetz, dass Strecken anderer Eisenbahnen nicht gekreuzt werden dürfen, Ausnahmen können von der Behörde verordnet werden. Wie die Sache bei der Kreuzung einer öffentlichen Eisenbahn mit einem Fahrgeschäft ausschaut, ist vermutlich schlicht nicht ausjudiziert, weil in Österreich noch nie vorgekommen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Linie 41 am 05. September 2020, 12:11:26
Zumindest scheint die Judikatur die EKs wie bei der grossen Eisenbahn aufzufassen.

https://www.ris.bka.gv.at/JudikaturEntscheidung.wxe?Abfrage=Vwgh&Dokumentnummer=JWT_2008030171_20100825X00
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: rowa60 am 22. September 2020, 12:14:18
gestern am Montag den 21.9. fand die Bezirksvertretungssitzung der Leopoldstadt im Rathaus statt.
Es gab eine umfangreiche Diskussion zum Antrag der SPÖ wegen der neuen BIM, dem 12er.

Von den Grünen Leopoldstadt gibs dazu einen Blog:
https://blog2.at/2020/09/21/was-hat-die-spoe-leopoldstadt-gegen-den-12er/

mich würde Eure Meinung interessieren.

Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 22. September 2020, 12:31:20
gestern am Montag den 21.9. fand die Bezirksvertretungssitzung der Leopoldstadt im Rathaus statt.
Es gab eine umfangreiche Diskussion zum Antrag der SPÖ wegen der neuen BIM, dem 12er.

Von den Grünen Leopoldstadt gibs dazu einen Blog:
https://blog2.at/2020/09/21/was-hat-die-spoe-leopoldstadt-gegen-den-12er/

mich würde Eure Meinung interessieren.

So wie auf der Karte dargestellt ist sein nutzen wirklich geringer. Zu 90% gleich wie der 5er und dann bindet er eine S-Bahn Station schlecht an um dann wieder parrallel mit dem 2er zu fahren um dann eine Relation zu erschliesen, deren Fahrgäste erst erschaffen werden müssen. (Derzeit ist diese Relation wahrscheinlich nicht sehr nachgefragt).

Meiner Meinung wäre es besser gleich von der Wallensteinstraße kommend über die Traisengasse bis zur Vorgartenstraße und dann über ebendiese oder die Engerthstraße Richtung U1. Zur besseren Erschließung des Nordbahnhofvietels wäre es hundertmal gescheiter den O bis zur U-Bahn Station Handelskai (Friedrich Engels Platz) zu verlängern. Als quer Verbindung wäre hier eine Linie die mit dem 5A/B irgendwie verschmolzen ist, meiner Meinung nach besser. Diese Relation wird wahrscheinlich nur schwach nachgefragt sein. Dabei kann man auch den Öffentlichen Anschluß des Volkertviertels verbessern. Mir schwebt da was im Kopf rum mit einer Verbindung in den 9. via Roßauerkaserne.

Mein Fazit: Billig zu bauen aber genauso wischi, waschi wie die neue Endschleife des 6ers.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 22. September 2020, 13:16:57
Die Idee dürfte der Anfang vom Ende des 12ers sein. Naja, wundert mich bei dieser Partei nicht. Die Stadt ist ihr eh egal, solange alle ihre Pöstchen und die Sima ihre Grinsefotos bekommt. Die "Argumente" sind - pardon - auch unglaublich dumm:

Zitat von: SPÖ
Diese Anbindung an die U1 brächte den Bewohnerinnen und Bewohnern des Nordbahnhofs keinen Mehrwert.

Wie kommt sie darauf? Weil ein vernünftiger Wiener nicht nach Transdanubien fährt? Vielleicht sollte man das mal den Transdanubiern flüstern, was die Einheitspartei von ihnen hält?
   
Zitat von: SPÖ
Es sei nicht erwiesen, dass der 12er die Busse 11A/11B entlasten kann.

Wurde es denn geprüft? Und wieso sollte der 12er die Busse nicht entlasten?
   
Zitat von: SPÖ
Die Linie 12 soll doch lieber direkt an den Praterstern anbinden.

Und warum macht sie dann den Umweg über die Bruno-Marek-Allee? Und was gibt es am Praterstern? Die S-Bahn? Ist an der Traisengasse angebunden. Die U1? Könnte an der Vorgartenstraße erreicht werden. Die U2? Wird an der Taborstraße vom 2er erreicht.

Nach 75 Jahren an der Macht hat die sPÖ keinen Plan mehr für die Stadt, der über hingehunzte und isolierte Einzelmaßnahmen hinausgeht.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 22. September 2020, 15:53:54
Nach 75 Jahren an der Macht hat die sPÖ keinen Plan mehr für die Stadt, der über hingehunzte und isolierte Einzelmaßnahmen hinausgeht.

Die SPÖ liebt – sie liebt doch alle – alle Menschen – na, sie liebt doch – sie setzt sich doch dafür ein ...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 22. September 2020, 18:18:16
Nach 75 Jahren an der Macht hat die SPÖ keinen Plan mehr für die Stadt, der über hingehunzte und isolierte Einzelmaßnahmen hinausgeht.
Die SPÖ liebt – sie liebt doch alle – alle Menschen – na, sie liebt doch – sie setzt sich doch dafür ein ...
Man merkt, ihr habt beide eine gute Vorstellung davon, was es hieße, wenn in Wien auf einmal eine andere Partei regiert.  :fp: :bh:

Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich den Antrag der SP zum 12er gutheiße oder die Position der Brigittenauer Roten zum O verteidige, aber viel Spaß mit irgendwelchen Straßenbahnprojekten, wenn in Wien Türkis, Rosa oder Blau das Sagen hat/haben. Oder glaubt ihr echt an eine Grüne Absolute?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 22. September 2020, 18:43:55
Nach 75 Jahren an der Macht hat die SPÖ keinen Plan mehr für die Stadt, der über hingehunzte und isolierte Einzelmaßnahmen hinausgeht.
Die SPÖ liebt – sie liebt doch alle – alle Menschen – na, sie liebt doch – sie setzt sich doch dafür ein ...
Man merkt, ihr habt beide eine gute Vorstellung davon, was es hieße, wenn in Wien auf einmal eine andere Partei regiert.  :fp: :bh:

Ganz im Gegenteil - das macht die Situation nur noch trauriger.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 22. September 2020, 19:16:16
Nach 75 Jahren an der Macht hat die SPÖ keinen Plan mehr für die Stadt, der über hingehunzte und isolierte Einzelmaßnahmen hinausgeht.
Die SPÖ liebt – sie liebt doch alle – alle Menschen – na, sie liebt doch – sie setzt sich doch dafür ein ...
Man merkt, ihr habt beide eine gute Vorstellung davon, was es hieße, wenn in Wien auf einmal eine andere Partei regiert.  :fp: :bh:

Ganz im Gegenteil - das macht die Situation nur noch trauriger.
Nein, tut es nicht. Du jammerst einfach nur auf sehr hohem Niveau. Klar hätte ich gerne überall Straßenbahnen auf Rasengleisen, die Teil eines nachhaltigen State of the Art Gesamtkonzepts sind. Und das wird es auch unter einem Grünen, Türkisen oder sonstwas Bürgermeister nicht geben, denn es ist nicht die Parteifarbe, die das alles verhindert.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 22. September 2020, 19:31:37
Nein, tut es nicht. Du jammerst einfach nur auf sehr hohem Niveau.

In Wien werden dichtbesiedelte Wohnquartiere mit miserabler ÖV-Anbindung errichtet. Das Nordbahnviertel ist da noch nicht mal das untere Ende der Skala, noch miserabler sieht es z.B. in Neu Leopoldau aus. Das ist "Jammern auf hohem Niveau"? Das ist totale Inkompetenz in der sPÖ und ihren roten Vorfeldorganisationen.

Besonders im 21. Bezirk ist die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung seit dem Krieg ein Komplettversagen der sPÖ. Man lege einmal gedanklich die vorhandenen Bahnstrecken (S- und Straßenbahn) über die Siedlungsschwerpunkte - und siehe da, es gibt allenfalls ein paar zufällige Überlappungen. Oder im Süden, in Inzersdorf: entlang der Badner Bahn Brachen, Einfamilienhäuser und Kleingartenanlagen, 2-3 km östlich Neubausiedlungen aus den 80er und 90er Jahren, die mittels selten bedienter Buslinien notdürftig erschlossen werden. Ganz aktuell der Barbara-Prammer-Hof, mit Fußwegen von bis zu einem Kilometer zur nächsten ÖV-Station. (Steht dafür eigentlich das "S" in "SPÖ"? Dass die Armen ohne ÖV-Anbindung in die Einflugschneise und an die Güterzugstrecke abgeschoben werden?)

Und das Traurige: man hat überhaupt nichts aus diesen Fehlern gelernt. Kein bisschen. Was man für ÖV-Modal-Split-Anteile haben könnte, wenn man Stadt- und Verkehrsplanung zusammen dächte, und das sogar ganz ohne die wahren Daten in roten Vorfeldorganisationen zu verstecken...

Um den Bogen zurück zum 12er (und zum O-Wagen) zu bekommen: ist es denn eigentlich zu viel verlangt, für ein zentral gelegenes Neubaugebiet dichte Verbindungen in alle vier Himmelsrichtungen und die Verknüpfung mit benachbarten S- und U-Bahn-Strecken vorzusehen? Ist es zu viel verlangt, die ÖV-Anbindung (ggf. zunächst provisorisch) spätestens mit Bezug der ersten Häuser in Betrieb zu nehmen, mit attraktiven Betriebs- und Taktzeiten? Ganz simple Forderungen wie diese sind für Dich schon "Jammern auf höchstem Niveau"?

Zurück zum 12er: nach meinen Beobachtungen ist die U1 nördlich der Vorgartenstraße leerer als südlich davon, wo sie langsam an ihre Kapazitätsgrenzen stößt (je weiter man Richtung Stephansplatz kommt, desto stärker). Der 12er könnte durchaus auch Fahrgäste, die zwischen der nördlichen U1 und seinem Einzugsgebiet unterwegs sein, aus der U1 locken - und so sogar dazu beitragen, sie zu entlasten.

Klar hätte ich gerne überall Straßenbahnen auf Rasengleisen, die Teil eines nachhaltigen State of the Art Gesamtkonzepts sind. Und das wird es auch unter einem Grünen, Türkisen oder sonstwas Bürgermeister nicht geben, denn es ist nicht die Parteifarbe, die das alles verhindert.

Es ist schlicht ein Desinteresse an der Stadt und ihrer Entwicklung, das bei der sPÖ (so wie bei jeder zu lange regierenden Partei) durch eine gewisse Behäbigkeit zustande kommt.

Außerdem hat/haben die Verantwortung für die aktuelle Stadtentwicklung nun mal die regierende Partei/en. "Die anderen machen es auch nicht besser" ist kein Grund. Dass in einer funktionierenden Demokratie die Opposition andere bzw. alternative Konzepte vorlegen sollte, ist unbestritten. Hier sehe ich aber auch nur die Neos, die zumindest Ansätze dessen verfolgen. Der Rest übt sich in Jahrzehnte eingeübter Bräsigkeit.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 22. September 2020, 21:47:56
In Wien werden dichtbesiedelte Wohnquartiere mit miserabler ÖV-Anbindung errichtet. Das Nordbahnviertel ist da noch nicht mal das untere Ende der Skala, noch miserabler sieht es z.B. in Neu Leopoldau aus. Das ist "Jammern auf hohem Niveau"? Das ist totale Inkompetenz in der SPÖ und ihren roten Vorfeldorganisationen.
Nach Neu Leopoldau fahren aktuell drei Buslinien (30A, 32A, 36B) und die Schnellbahn hält in 500m Entfernung. Klar, es könnte auch eine Linie quer durch diese (eher kleinere) Siedlung fahren und die nächtliche Anbindung ginge ebenso besser, total imkompetent sieht aber anders aus.

Oder im Süden, in Inzersdorf: entlang der Badner Bahn Brachen, Einfamilienhäuser und Kleingartenanlagen, 2-3 km östlich Neubausiedlungen aus den 80er und 90er Jahren, die mittels selten bedienter Buslinien notdürftig erschlossen werden.
Auch hier weicht die Fachkenntnis wieder billiger Polemik.
Die Schnellbahnstation wurde 2011 aufgelassen, weil laut einem ÖBB-Sprecher der Platz für den zweigleisigen Ausbau der PoDo benötigt wurde. Dafür ist in erster Linie nicht die SPÖ verantwortlich. Die Station dort gehört allerdings wiedererrichtet und mit anderen Linien verknüpft.
Ansonsten wird dieser Teil von Inzersdorf aktuell von fünf (!) Buslinien angefahren (16A, 17A, 66A, 67A, 67B), die alle von früh bis spät verkehren, den regelmäßig fahrenden Regionalbussen in der Laxenburger Straße und sogar zwei Nachtlinien (N66, N67). Ganz im Osten (Blumental) hält noch die S60. Was ist also dein Problem? Wo erkennst du eine notdürftige Erschließung?

Ganz aktuell der Barbara-Prammer-Hof, mit Fußwegen von bis zu einem Kilometer zur nächsten ÖV-Station. (Steht dafür eigentlich das "S" in "SPÖ"? Dass die Armen ohne ÖV-Anbindung in die Einflugschneise und an die Güterzugstrecke abgeschoben werden?)
Hier muss ich dir recht geben, dort dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner derzeit (noch) zur U1 hatschen. Hier würde ein autonomer E-Bus wie in der Seestadt, der die Gemeindebauten mit der U1 verbindet, gut hinpassen.  :up:

Und das Traurige: man hat überhaupt nichts aus diesen Fehlern gelernt. Kein bisschen. Was man für ÖV-Modal-Split-Anteile haben könnte, wenn man Stadt- und Verkehrsplanung zusammen dächte, und das sogar ganz ohne die wahren Daten in roten Vorfeldorganisationen zu verstecken...
Nochmal: die SPÖ hat es auch mit anders eingefärbten Vorfeldorganisationen zu tun, die sich gerne in den Weg stellen (an dieser Stelle richte ich meinen Finger gerne auf die div. Autofahrerklubs). Und was lässt dich darauf wetten, dass dies mit einer anders eingefärbten Stadtregierung anders wäre? Bis dato ist von deiner Seite außer blindem Hindreschen noch nichts Konstruktives gekommen.  ;)

Um den Bogen zurück zum 12er (und zum O-Wagen) zu bekommen: ist es denn eigentlich zu viel verlangt, für ein zentral gelegenes Neubaugebiet dichte Verbindungen in alle vier Himmelsrichtungen und die Verknüpfung mit benachbarten S- und U-Bahn-Strecken vorzusehen? Ist es zu viel verlangt, die ÖV-Anbindung (ggf. zunächst provisorisch) spätestens mit Bezug der ersten Häuser in Betrieb zu nehmen, mit attraktiven Betriebs- und Taktzeiten? Ganz simple Forderungen wie diese sind für Dich schon "Jammern auf höchstem Niveau"?
Selbstverständlich gehören zentral gelegene Neubauvierteln entsprechend angebunden und es passiert nur in den wenigsten Fällen unzureichend oder halt etappenweise. Warum es für den Nordbahnhof nicht längst ein besser ausgearbeitetes Konzept gibt als den Stummel-O frage ich mich allerdings auch. Könnte selbstverständlich auch daran liegen, dass der BV von der "falschen" Farbe gestellt wird, siehe Simmering. Das ist leider kein SPÖ-, sondern generell politikspezifisches Phänomen.

In der Seestadt wurde das wichtigste Element der ÖV-Anbindung jedenfalls wie von dir gewünscht schon im Vorfeld errichtet und kutschiert seit mittlerweile 7 Jahren hauptsächlich heiße Luft durch die Gegend. Wie viel hier darüber gejammert wurde - auch von meiner Seite, möchte ich gar nicht aussprechen.

Zurück zum 12er: nach meinen Beobachtungen ist die U1 nördlich der Vorgartenstraße leerer als südlich davon, wo sie langsam an ihre Kapazitätsgrenzen stößt (je weiter man Richtung Stephansplatz kommt, desto stärker). Der 12er könnte durchaus auch Fahrgäste, die zwischen der nördlichen U1 und seinem Einzugsgebiet unterwegs sein, aus der U1 locken - und so sogar dazu beitragen, sie zu entlasten.
Das ist ja gerade der Sinn hinter Tangentiallinien und wir werden in den nächsten Jahrzehnten weitaus mehr solcher Linien brauchen, wenn das U-Bahn-Netz nicht irgendwann kollabieren soll. Entsprechend gehört der 12er nicht zur Lassallestraße gebaut, sondern gleich zur Messe, wo er auch die U2-Klientel abholt.


Und noch etwas: wenn du ernst genommen werden willst, spare dir das kindische kleine S beim Parteikürzel.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 22. September 2020, 22:15:08
Nach Neu Leopoldau fahren aktuell drei Buslinien (30A, 32A, 36B) und die Schnellbahn hält in 500m Entfernung. Klar, es könnte auch eine Linie quer durch diese (eher kleinere) Siedlung fahren und die nächtliche Anbindung ginge ebenso besser, total imkompetent sieht aber anders aus.

Alle Linien bedienen das Gebiet nur am Rand, und der 36B fährt je nach Wochentag alle 20-30 min, Betriebsschluss 21 Uhr. Der Weg vom östlichen Rand der neuen Siedlung zur S-Bahn ist deutlich länger als 1 km, sowohl nach Leopoldau als auch zur Siemensstraße. Wartehäuschen sind an den neuen Haltestellen übrigens auch nicht vorhanden.

Ansonsten wird dieser Teil von Inzersdorf aktuell von fünf (!) Buslinien angefahren (16A, 17A, 66A, 67A, 67B), die alle von früh bis spät verkehren, den regelmäßig fahrenden Regionalbussen in der Laxenburger Straße und sogar zwei Nachtlinien (N66, N67).

Ich sprach von den Neubaugebieten aus den 80er und 90er Jahren, also entlang der Jochen-Rindt-Straße und der Traviatagasse. Für die sind die meisten der Buslinien bedeutungslos. Abgesehen davon: außer beim 66A gibt es auf keiner der Linien ein attraktives Angebot (also einen täglichen 10- oder wenigstens 15-min-Takt). Einige Linienabschnitte werden zeitweise im 60-min-Takt bedient, ebenso die genannte S60 in Blumental. Das hältst Du für ein attraktives, konkurrenzfähiges Angebot?

Vielleicht solltest Du nicht nur auf den Stadtplan schauen, wie viele Linien in Neu Leopoldau oder Inzersdorf so fahren, sondern Dich auch mit dem real gefahrenen Angebot beschäftigen?

Ganz aktuell der Barbara-Prammer-Hof, mit Fußwegen von bis zu einem Kilometer zur nächsten ÖV-Station. (Steht dafür eigentlich das "S" in "SPÖ"? Dass die Armen ohne ÖV-Anbindung in die Einflugschneise und an die Güterzugstrecke abgeschoben werden?)
Hier muss ich dir recht geben, dort dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner derzeit (noch) zur U1 hatschen. Hier würde ein autonomer E-Bus wie in der Seestadt, der die Gemeindebauten mit der U1 verbindet, gut hinpassen.  :up:

Oder man hätte bei rechtzeitiger Planung schlicht die Verlängerung einer in Oberlaa endenden Buslinie berücksichtigen können. 

Nochmal: die SPÖ hat es auch mit anders eingefärbten Vorfeldorganisationen zu tun, die sich gerne in den Weg stellen (an dieser Stelle richte ich meinen Finger gerne auf die div. Autofahrerklubs). Und was lässt dich darauf wetten, dass dies mit einer anders eingefärbten Stadtregierung anders wäre?

Nochmal: "Die anderen sind mindestens genauso schlimm!" ist kein Argument.

Bis dato ist von deiner Seite außer blindem Hindreschen noch nichts Konstruktives gekommen.  ;)

Tja, der Hinweis, dass man Stadt- und Verkehrsplanung verknüpfen und von Beginn an eine attraktive ÖV-Anbindung bieten sollte, gilt dann offensichtlich nicht als konstruktiv.

Selbstverständlich gehören zentral gelegene Neubauvierteln entsprechend angebunden und es passiert nur in den wenigsten Fällen unzureichend oder halt etappenweise. Warum es für den Nordbahnhof nicht längst ein besser ausgearbeitetes Konzept gibt als den Stummel-O frage ich mich allerdings auch. Könnte selbstverständlich auch daran liegen, dass der BV von der "falschen" Farbe gestellt wird, siehe Simmering.

Und man meint, so Mehrheiten zurückzugewinnen?

In der Seestadt wurde das wichtigste Element der ÖV-Anbindung jedenfalls wie von dir gewünscht schon im Vorfeld errichtet und kutschiert seit mittlerweile 7 Jahren hauptsächlich heiße Luft durch die Gegend. Wie viel hier darüber gejammert wurde - auch von meiner Seite, möchte ich gar nicht aussprechen.

Das ist ja das Absurde: man baut eine U-Bahn durch die halbe Stadt, die dennoch vor Baubeginn von über 90 % der Bauten fertiggestellt ist - aber an der rechtzeitigen Fertigstellung von 1-2 km Doppelgleis scheitert man.

Und noch was: wenn du ernst genommen werden willst, spare dir das kindische kleine S beim Parteikürzel.

Wenn die sPÖ möchte, dass das S ernstgenommen wird, sollte sie aufhören, das Abschieben von Armen an den Stadtrand, und zwar in die Einflugschneise und an die Güterzugstrecke, ohne ÖV-Anbindung und Einkaufsmöglichkeiten als sozialpolitischen Fortschritt zu verkaufen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: N1 am 22. September 2020, 22:26:49
Niemand ist gezwungen, in den Barbara-Prammer-Hof zu ziehen. Man kreuzelt einfach auf dem Wisch, den man bei der Wohnberatung Wien bekommt, den 10. Bezirk nicht an und gut is'. Und wer auf den gewissen Überraschungsfaktor, der mit der Wohnungszuweisung verbunden ist, gerne verzichtet, der kann sich selbst nach einer sogenannten Direktvergabewohnung umsehen. Das bissl Ablöse zusammenzusparen, sollte machbar sein. Stand 2014 bis 2017 – jetzt soll man sich ja sogar angeblich seine Wunschwohnung über ein Portal selbst suchen können. Ob das schon umgesetzt ist und wie das im Detail aussieht, vermag ich nicht zu sagen, das war vor der Zeit, in der ich für eine Gemeindewohnung vorgemerkt war. Das ist natürlich nichts gegen die paradiesischen Zustände, die es etwa in Deutschland gibt – ich glaub, User "abc" müsste die besser kennen als ich. Dort wechseln sich die Parteien in schöner Regelmäßigkeit ab, sind trotzdem (?) zu einem "marktkonformen" Einheitsbrei verschmolzen. Rund 1,2 Millionen Sozialwohnungen gab es 2018 in Deutschland, Tendenz sinkend. Wieviele Gemeindewohnungen gibt es noch schnell allein in Wien? Und wie sieht das mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in deutschen Städten aus? Sind dort Intervalle und Netzdichte, wie man sie in Wien kennt, üblich, gar weit verbreitet? Aber ich sag ja nix; solange jemand nicht den überwiegenden Teil seiner Aktivität im Forum für negative Politpropaganda verwendet, wie dies beim verflossenen User R. der Fall war, muss man schon fast zufrieden sein. Nichtsdestotrotz ist es fein, dass plattes politisches Agitieren, und das noch dazu in Vorwahlzeiten, nicht ohne Widerspruch bleibt! ^-^
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 22. September 2020, 22:38:18
Das ist natürlich nichts gegen die paradiesischen Zustände, die es etwa in Deutschland gibt – ich glaub, User "abc" müsste die besser kennen als ich. Dort wechseln sich die Parteien in schöner Regelmäßigkeit ab, sind trotzdem (?) zu einem "marktkonformen" Einheitsbrei verschmolzen. Rund 1,2 Millionen Sozialwohnungen gab es in Deutschland, Tendenz sinkend. Wieviele Gemeindewohnungen gibt es noch schnell allein in Wien?

Dass es Gemeindewohnungen gibt, ist absolut vernünftig. Dass aufgehört wurde, sie zu bauen, und wie (und vor allem wo) sie nun neu entstehen, ist das Problem. Und seit wann orientiert man sich am schlechteren?

Und wie sieht das mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in deutschen Städten aus? Sind dort Intervalle und Netzdichte, wie man sie in Wien kennt, üblich, gar weit verbreitet?

Um welche deutsche Stadt geht es? Es gibt mehr als eine... in Bezug zur Stadtgröße kann sich das Angebot in Dresden, Leipzig und Hannover durchaus mit dem Wiener messen. In Berlin ist es ein zweischneidiges Schwert: im Zentrum eher schlechter, am Stadtrand und im Umland sehr viel besser als in Wien (allein wegen des 20-min-Grundtakts der S-Bahn, der auch für fast alle Buslinien gilt - auch jene durch Einfamilienhausgebiete, die in Wien alle 30 min verkehren würden). Späße wie in Floridsdorf, dass es aus Großsiedlungen (Dr.-Franz-Koch-Hof) weder ins nächste Stadtteilzentrum noch zur U-Bahn direkte Straßenbahn- oder Buslinien gibt, gibt es in Berlin auch nicht.

Die in Wien viel und zu recht gelobte Intervall- und Netzdichte ist grob zwischen Vorortelinie und Donau vorhanden und tatsächlich ziemlich gut. Jenseits von Hütteldorf, in Teilen des 23. Bezirks und vor allem in Transdanubien sieht es dann allerdings schon viel schlechter aus, ganz dunkel wird es im Umland (das liegt natürlich nicht mehr im Verantwortungsbereich der Wiener SPÖ, dessen bin ich mir bewusst). So ganz schwarz-weiß ist die Welt eben doch nicht.

Um zur Anbindung des Nordbahnviertels zurückzukommen: interessanterweise gibt es in Berlin aktuell ein ähnliches Stadtentwicklungsprojekt - ehemaliges Bahngelände entlang einer stark befahrenen S-Bahn-Trasse wird bebaut. Was in Wien das Nordbahnhofgelände ist, ist in Berlin die Gleislinse zwischen Adlershof und Schöneweide. Dort wird gerade, noch vor Bebauung des umliegenden Gebietes, eine Straßenbahnstrecke gebaut, die vom ersten Tag an (ab Ende 2021) im 24-Stunden-Betrieb bedient wird. Niemand käme auf die Idee, sie auf halbem Wege zum nächsten Knotenpunkt enden zu lassen, weil man ja S-Bahn fahren kann oder angeblich alle nur in die andere Richtung wollen. Ist das wirklich ein schlechteres Vorgehen als beim O-Wagen und beim 12er, die erst nach der Bebauung eines Großteils des Gebiets kommen und dabei so amputiert werden, dass die jeweils nächsten Knotenpunkte (Handelskai und Vorgartenstraße) nicht erreicht werden? Verkehren werden die Züge auf der neuen Strecke in Berlin täglich (tagsüber) im 5/5/10- bzw. 5-min-Takt (je nach Abschnitt) - was ist nochmal am O-Wagen am Wochenende geplant? Und später beim 12er?

Die Frage ist ja auch, was von der vielgelobten Wiener Netzdichte mittelfristig übrig bleibt, wenn sich die Baugebiete schneller entwickeln als das Liniennetz. Und das scheint derzeit leider der Fall zu sein. Die Fehlentscheidungen, die man aktuell trifft, wirken sich über Jahre und Jahrzehnte aus.

Zugleich hat man in den letzten Jahren auch in Berlin verstanden, dass man es in den Nullerjahren mit Kürzungen und Einsparungen übertrieben hat und seit ca. 2014 zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien (wieder) verdichtet, weitere Verbesserungen sind in Planung. Die Verkehrssenatorin hat gar das Ziel ausgerufen, mittelfristig alle (!) Buslinien im 10-min-Takt zu betreiben. Wenn diese und andere Ankündigungen in Berlin auch nur zur Hälfte wahr werden und Wien gleichzeitig so weitermacht wie die letzten Jahre (mangelhafte Erschließung von Neubaugebieten, systematisches Verfallenlassen des Straßenbahnnetzes etc.), bin ich mir nicht sicher, ob man in 10, 15 Jahren noch so selbstgefällig aus Wien auf den Berliner ÖPNV herabblicken kann...

Aber ich sag ja nix; solange jemand nicht den überwiegenden Teil seiner Aktivität im Forum für negative Politpropaganda verwendet, wie dies beim verflossenen User R. der Fall war, muss man schon fast zufrieden sein. Nichtsdestotrotz ist es fein, dass plattes politisches Agitieren, und das noch dazu in Vorwahlzeiten, nicht ohne Widerspruch bleibt!

Ja, da fühlen sich gleich einige auf den Schlips getreten, wenn man die heilige Partei kritisiert. Das lustige ist: Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass es eine andere Partei besser könnte (nur einmal, dass die Neos die einzigen sind, die Ansätze eines Gesamtkonzepts haben). Es geht mir konkret um die Bräsigkeit, das Desinteresse und die Scheuklappen, die die seit 75 Jahren durchgehend regierende Partei an den Tag legt. Und natürlich kritisiere ich dann vor allem diese Partei, und nicht irgendeine andere. (Denn welchen Sinn hätte es, die zu kritisieren, die kritisierten Zustände nicht herbeigeführt haben?) Bei einer Diskussion zu Themen in NÖ oder Tirol würde ich wahrscheinlich recht ähnliche Dinge über die ÖVP schreiben. Und für das, was im Bund z.B. unter Türkis-Blau schiefgelaufen ist, würde ich die SP selbstverständlich auch nicht verantwortlich machen. Die Aussage "Die SPÖ ist schuld an der BVT-Affäre, weil sie auch keine besseren Konzepte hat!" würdet ihr doch mindestens auch für lächerlich halten, oder?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: N1 am 23. September 2020, 00:44:27
Nein, es ist nicht alles super in Wien. Aber die Inbrunst des Hindreschens auf die Regierenden sollte meines Erachtens doch in einer gewissen Relation zur Alternative stehen, wie sie die Opposition bietet. Ich frag mich schon seit Fanpage-Zeiten: Wo ist er denn, der weiße Ritter, wo ist sie, die leuchtende Alternative? Warum wird sie praktisch nie genannt? Eigenartig, dass das gar so selten geschieht, und wenn, dann höchstens verdruckst und in Realsatire abgleitend. Ich erinnere mich, wie sich 2015 einige User an windigen Umfragen delektiert, Ibiza-HC oder seinen koksenden Stadthalter (© Der Standard) schon in Amt und Würden gesehen haben, weil dann, so unausgesprochen, das Verkehrsmittel Straßenbahn in Wien endlich wieder einen Aufschwung nimmt. Echt jetzt, muss man das verstehen?

Das ist ungefähr so, als würde man in einem Wiener Radlerforum unentwegt die Grünen für ihre Politik schelten, sie für schlangenlinienförmige und/oder im Nichts endende Radwege verantwortlich machen und nichts sehnsüchtiger erwarten, als dass sie endlich aus der Regierung verschwinden mögen. Über die Alternativen würde man sich natürlich ausschweigen (geht ja nicht anders).

Es ist diese andauernde Fundamentalkritik, die sich meinem Verständnis entzieht, nicht die Kritik an der Sache, die im Fall der roten Betonschädel aus der Leopoldstadt nur zu begründet ist. Aber man muss nicht alles verstehen ... Und damit von meiner Seite genug OT.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 23. September 2020, 06:43:32
Nein, es ist nicht alles super in Wien. Aber die Inbrunst des Hindreschens auf die Regierenden sollte meines Erachtens doch in einer gewissen Relation zur Alternative stehen, wie sie die Opposition bietet. Ich frag mich schon seit Fanpage-Zeiten: Wo ist er denn, der weiße Ritter, wo ist sie, die leuchtende Alternative? Warum wird sie praktisch nie genannt? Eigenartig, dass das gar so selten geschieht, und wenn, dann höchstens verdruckst und in Realsatire abgleitend. Ich erinnere mich, wie sich 2015 einige User an windigen Umfragen delektiert, Ibiza-HC oder seinen koksenden Stadthalter (© Der Standard) schon in Amt und Würden gesehen haben, weil dann, so unausgesprochen, das Verkehrsmittel Straßenbahn in Wien endlich wieder einen Aufschwung nimmt. Echt jetzt, muss man das verstehen?

Mag ja sein, dass es das gab - aber ich war es nicht. Und ich kann im Übrigen weder mit dem Boygroup-Mitglied, das nicht in der Lage ist, einen Antrag auszufüllen und dafür die EU verantwortlich macht (vielleicht sollte er doch mal einen Laptop benutzen...?) noch mit der FPÖ oder dem Team Strache etwas anfangen (letztere lehne ich sogar rundheraus ab).

Die Suche nach weißen Rittern und leuchtenden Alternativen lehne ich übrigens ebenso ab. Die läuft früher oder später auf Personenkult hinaus, und dann wird's gefährlich. Aber das darf für die SPÖ halt keine Ausrede sein, die Arbeit einzustellen und sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit auszuruhen. Ist das eigentlich wirklich der Anspruch, den die SPÖ für die Entwicklung Wiens vertritt? "Wir müssen nicht gut sein, nur weniger schlecht als die anderen!"?

Zurück zum 12er: Die Frage ist ja nun, inwiefern der Beschluss des Bezirks auf gesamtstädtischer Ebene eine Rolle spielt - und ob man dort in der Lage und willens ist, ein einziges Mal auch beim Straßenbahnbau gesamtstädtisch zu denken, denn der 12er zur Vorgartenstraße hätte eben auch überbezirkliche Funktionen über die bloße Erschließung hinaus. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre bin ich leider eher pessimistisch, denn sobald der kleinste Mucks aus einem sozialdemokratischen Umfeld kommt, fällt Sima um. Man kann für den 12er zur Vorgartenstraße nur hoffen, dass sie nach der Wahl einen Posten bekommt, auf dem sie weniger Schaden anrichten kann - und ihr Nachfolger oder ihre Nachfolgern auch abseits von Pressekonferenzen an einem attraktiven ÖV interessiert ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 23. September 2020, 07:36:50
Niemand ist gezwungen, in den Barbara-Prammer-Hof zu ziehen. Man kreuzelt einfach auf dem Wisch, den man bei der Wohnberatung Wien bekommt, den 10. Bezirk nicht an und gut is'. Und wer auf den gewissen Überraschungsfaktor, der mit der Wohnungszuweisung verbunden ist, gerne verzichtet, der kann sich selbst nach einer sogenannten Direktvergabewohnung umsehen. Das bissl Ablöse zusammenzusparen, sollte machbar sein. Stand 2014 bis 2017 – jetzt soll man sich ja sogar angeblich seine Wunschwohnung über ein Portal selbst suchen können. Ob das schon umgesetzt ist und wie das im Detail aussieht, vermag ich nicht zu sagen, das war vor der Zeit, in der ich für eine Gemeindewohnung vorgemerkt war.
https://wohnberatung-wien.at/ (https://wohnberatung-wien.at/) Gemeindewohnung und vorallem geförderter Wohnbau.

Weiters:
Politik ist eine Sammlung von (faulen) Kompromissen. Wer das nicht kann der ist dort falsch.
Es gibt nunmal nicht nur die "eine" Meinung. Es gibt Lobbyverbände für alles mögliche. Es gibt Gemeinderäte, Bezirksräte und Ausschussmitglieder und jeder hat eine etwas andere Vorstellung wie etwas aussehen soll.
Bei den Stadtentwicklungsgebieten ist die Stadt halt gezwungen, um geförderten Wohnbau anzubieten, auf Gründe auszuweichen die ihnen entweder jemand zur Verfügung stellt (ehemalige Bahnhöfe) oder Gründe die eh schon lange der Stadt gehören (z.B. Berresgasse, Neu-Leopoldau). Diese liegen halt nicht immer super Zentral und die Verkehrswege dorthin auszubauen kostet Geld. Das hat man aber nicht.

Klar wäre es schön wenn wir von heut auf morgen sämtliche CO2 emittenten abdrehen können und alle nur mehr mit dem Fahrrad zum nächsten Greisler radeln und dort selbst bemalte Leinen T-Shirts verkaufen.
Das spielts aber nicht. Aus verschiedenen Gründen. Es wird halt immer dem einen zu wenig weitergehen und dem anderen zuviel.
Btw. seid doch mal froh, das die Politik in Österreich nicht jedem depperten Trend blindlinks hinterher rennt. Sonnst könnte ich gemütlich auf einer Autobahn ähnlichen B3 in die Arbeit fahren und auf der, echten, Gürtelautobahn A20 um die Stadt stauen oder mitten durch den 20. Bezirk fahren. Blöd nur, dass das Haus in dem ich wohne dann nicht existieren würde weil es in der dafür vorgehaltenen Schneise steht.
Es ist nicht alles super in Wien aber es ist das Ergebnis von Verhandlungen, Kompromissen und Streiterein.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 23. September 2020, 08:27:35
Politik ist eine Sammlung von (faulen) Kompromissen. Wer das nicht kann der ist dort falsch. [...] Es ist nicht alles super in Wien aber es ist das Ergebnis von Verhandlungen, Kompromissen und Streiterein.

Im konkreten Fall des 12ers: eben nicht. Es ist ein simples "Wir wollen keine Bim!" ohne Argumente, die den Bezirk tatsächlich betreffen (denn die Kosten, die offensichtlich hinter der Argumentation stehen, trägt ja nicht der Bezirk). Denn wenn es konkrete Bedenken gäbe (z.B. zur Streckenführung, zur Trassierung, zu Lärm etc.), könnte man die diskutieren. Das Ergebnis dessen wäre ein Kompromiss.

Bei den Stadtentwicklungsgebieten ist die Stadt halt gezwungen, um geförderten Wohnbau anzubieten, auf Gründe auszuweichen die ihnen entweder jemand zur Verfügung stellt (ehemalige Bahnhöfe) oder Gründe die eh schon lange der Stadt gehören (z.B. Berresgasse, Neu-Leopoldau). Diese liegen halt nicht immer super Zentral und die Verkehrswege dorthin auszubauen kostet Geld. Das hat man aber nicht.

Du meinst, den 36B etwas häufiger als alle 20-30 min und nach 21 Uhr fahren zu lassen, seinen Haltestellen womöglich einen Wetterschutz zu spendieren und eine Buslinie von Oberlaa zum Barbara-Prammer-Hof zu verlängern runiert den Stadthaushalt?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 23. September 2020, 08:52:12
Politik ist eine Sammlung von (faulen) Kompromissen. Wer das nicht kann der ist dort falsch. [...] Es ist nicht alles super in Wien aber es ist das Ergebnis von Verhandlungen, Kompromissen und Streiterein.

Im konkreten Fall des 12ers: eben nicht. Es ist ein simples "Wir wollen keine Bim!" ohne Argumente, die den Bezirk tatsächlich betreffen (denn die Kosten, die offensichtlich hinter der Argumentation stehen, trägt ja nicht der Bezirk). Denn wenn es konkrete Bedenken gäbe (z.B. zur Streckenführung, zur Trassierung, zu Lärm etc.), könnte man die diskutieren. Das Ergebnis dessen wäre ein Kompromiss.
Nein. Weil sie sind grad mitten im Prozess. Ergebnis gibts erst beim Baustart. Und natürlich muss der Bezirk für eine Tramverlängerung Geld aufwenden. Und das meist gar nichtmal so wenig. Schließlich muss alles was nicht unmittelbar mit der Schienentrasse zu tun hat auch angepasst werden und das muss der Bezirk tragen. Was so kryptisch unter "Planungsumfang MA28" fällt gehört zu einem großen Teil dem Bezirk.

Bei den Stadtentwicklungsgebieten ist die Stadt halt gezwungen, um geförderten Wohnbau anzubieten, auf Gründe auszuweichen die ihnen entweder jemand zur Verfügung stellt (ehemalige Bahnhöfe) oder Gründe die eh schon lange der Stadt gehören (z.B. Berresgasse, Neu-Leopoldau). Diese liegen halt nicht immer super Zentral und die Verkehrswege dorthin auszubauen kostet Geld. Das hat man aber nicht.

Du meinst, den 36B etwas häufiger als alle 20-30 min und nach 21 Uhr fahren zu lassen, seinen Haltestellen womöglich einen Wetterschutz zu spendieren und eine Buslinie von Oberlaa zum Barbara-Prammer-Hof zu verlängern runiert den Stadthaushalt?

Nein. Aber wer bezahlt die Bushaltestellen? Wer bezahlt die dafür notwendigen Asphaltierungen? Klar könnte es sich vielleicht die Stadt leisten, der Bezirk, der das zum zahlen hat, aber nicht, da er vielleicht immer noch Dinge der U-Bahnverlängerung abbezahlt oder einfach eine Fußgängerquerung vor einer Schule wichtiger war, oder ein Radweg oder eine Markierung etc.. Diese Töpfe sind nicht sonderlich üppig dotiert.
Aber auch eine Verlängerung einer Buslinie bedarf einer Diskussion und eines Antrages und natürlich eines finanziellen Ausgleichs an den Betreiber. Alles Dinge die zum einen Zeit kosten (solche Prozesse dauern einfach) aber vorallem Geld welches irgendwer aus einem seiner leeren Töpfe ausschütten muss.
Diese Prozesse werden aber unter keiner anderen politischen Partei einfacher oder kürzer.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 23. September 2020, 09:09:01
Nein. Aber wer bezahlt die Bushaltestellen? Wer bezahlt die dafür notwendigen Asphaltierungen? Klar könnte es sich vielleicht die Stadt leisten, der Bezirk, der das zum zahlen hat, aber nicht, da er vielleicht immer noch Dinge der U-Bahnverlängerung abbezahlt oder einfach eine Fußgängerquerung vor einer Schule wichtiger war, oder ein Radweg oder eine Markierung etc.. Diese Töpfe sind nicht sonderlich üppig dotiert.
Aber auch eine Verlängerung einer Buslinie bedarf einer Diskussion und eines Antrages und natürlich eines finanziellen Ausgleichs an den Betreiber. Alles Dinge die zum einen Zeit kosten (solche Prozesse dauern einfach) aber vorallem Geld welches irgendwer aus einem seiner leeren Töpfe ausschütten muss.
Diese Prozesse werden aber unter keiner anderen politischen Partei einfacher oder kürzer.

Nun ist es allerdings auch nicht so, dass Frau Sima in der Früh erwacht und von ihrem Assistenten eine aufgeregte Nachricht bekommt: "Frau Sima, Frau Sima, am Nordbahnhof und in Neu Leopoldau sind über Nacht hunderte Wohnung entstanden! Was sollen wir tun?" Es gibt jahre-, teils jahrzehntelangen Vorlauf. Da sollte es doch eigentlich möglich sein, die ÖV-Erschließung frühzeitig zu berücksichtigen - baulich, aber auch in den verschiedenen Budgets.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: denond am 23. September 2020, 09:22:34
Im konkreten Fall des 12ers: eben nicht. Es ist ein simples "Wir wollen keine Bim!" ohne Argumente, die den Bezirk tatsächlich betreffen

Es gab von 7A - bei der Bekanntgabe und Präsentation der Linie 11 nach Kaiser Ebersdorf in der Endstelle Zinnergasse - die lapidare Aussage: Dort, wo bereits Besiedelung besteht oder gerade statt findet, dort wird es keine Straßenbahnverlängerung oder einen Linienneubau mehr geben, da wir mit der dort lebenden Bevölkerung keine Konflikte haben wollen. War offensichtlich auch auf/um die Befindlichkeiten im Bereich des Kretaviertels gemünzt, betrifft also aktuell nicht nur die Linie 12.

Natürlich gehört für ein Andenken einer STRAB-Linie und deren Linienführung da auch der/die betreffenden Bezirk(e) dazu. Und so lange der/ein Bezirk da nicht mitspielt, solange kann auch 7A da nicht viel machen, außer: Sie kriegt Rückhalt von ganz oben, setzt Sanktionen und dann kommt so etwas heraus wie im Bereich des 10. und 11. Bezirkes mit den Linien D, 6, 11, 71 und zweier Gleisschleifen knapp nebeneinander, nämlich Absberggasse und Geiereckstraße.

Es wäre schon richtig, die nötigen Geldmittel für einen ÖFFI-Ausbau vorausschauend bereit zu halten und kontinuierlich mit einem Stadtteil-Neubau mitzuplanen (auch als Netz-Ergänzung). Nur setzt halt die Stadt derzeit auf sozialen Wohnbau in offensichtlich ungeplanter Form, Zuzug, Abkühlung für die Bevölkerung in Form von Sprühanlagen, Wasserbecken und Digitalisierung. Alle diese Ansinnen kostet massiv Geld. Was dann auf der Strecke bleibt, bzw. nur billigst zuwege gebracht werden kann, das wissen wir allen hier...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Anrew Wiggin am 23. September 2020, 10:34:02
Warum es für den Nordbahnhof nicht längst ein besser ausgearbeitetes Konzept gibt als den Stummel-O frage ich mich allerdings auch. Könnte selbstverständlich auch daran liegen, dass der BV von der "falschen" Farbe gestellt wird, siehe Simmering.

Als das Straßenbahnkonzept mit diesem Stummel-O ausgearbeitet wurde, hatte der BV aber noch die "richtige" Farbe. Daran kann es in diesem Fall wirklich nicht liegen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: denond am 23. September 2020, 10:40:19
Warum es für den Nordbahnhof nicht längst ein besser ausgearbeitetes Konzept gibt als den Stummel-O frage ich mich allerdings auch. Könnte selbstverständlich auch daran liegen, dass der BV von der "falschen" Farbe gestellt wird, siehe Simmering.

Als das Straßenbahnkonzept mit diesem Stummel-O ausgearbeitet wurde, hatte der BV aber noch die "richtige" Farbe. Daran kann es in diesem Fall wirklich nicht liegen.

Auch der BV mit der 'richtigen Farbe' kann so bearbeitet werden, daß Dieser umfällt. Nichts ist unmöglich.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 23. September 2020, 11:06:36
Als das Straßenbahnkonzept mit diesem Stummel-O ausgearbeitet wurde, hatte der BV aber noch die "richtige" Farbe.

Der war aber nicht straßenbahnfreundlich. Man erinnere sich an seine haltlosen Versprechungen, der 21er würde "selbstverständlich" bestehen bleiben. :-X
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: wolf_kamp am 24. September 2020, 00:35:48
Zurück zum 12er: Die Frage ist ja nun, inwiefern der Beschluss des Bezirks auf gesamtstädtischer Ebene eine Rolle spielt - und ob man dort in der Lage und willens ist, ein einziges Mal auch beim Straßenbahnbau gesamtstädtisch zu denken, denn der 12er zur Vorgartenstraße hätte eben auch überbezirkliche Funktionen über die bloße Erschließung hinaus. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre bin ich leider eher pessimistisch, denn sobald der kleinste Mucks aus einem sozialdemokratischen Umfeld kommt, fällt Sima um. Man kann für den 12er zur Vorgartenstraße nur hoffen, dass sie nach der Wahl einen Posten bekommt, auf dem sie weniger Schaden anrichten kann - und ihr Nachfolger oder ihre Nachfolgern auch abseits von Pressekonferenzen an einem attraktiven ÖV interessiert ist.
Planungsstadträtin, Umweltstadträtin und Bezirksvorsteherin stehen hinter dem Projekt mit der geplanten Trassenführung zur U1-Vorgartenstraße.  :up:
Deshalb braucht man diesen Beschluss nicht überbewerten. Gefährlich für einen vernünftigen 12er wird es nur, wenn der Bezirk nach der Wahl die Farbe wechselt. Dann wird sich der SPÖ-BV schwer tun, aus diesem Wahlversprechen ohne Gesichtsverlust wieder raus zu kommen. Aber diese Gefahr ist mE nicht sehr hoch.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 24. September 2020, 08:57:53
Nun ist es allerdings auch nicht so, dass Frau Sima in der Früh erwacht und von ihrem Assistenten eine aufgeregte Nachricht bekommt: "Frau Sima, Frau Sima, am Nordbahnhof und in Neu Leopoldau sind über Nacht hunderte Wohnung entstanden! Was sollen wir tun?" Es gibt jahre-, teils jahrzehntelangen Vorlauf. Da sollte es doch eigentlich möglich sein, die ÖV-Erschließung frühzeitig zu berücksichtigen - baulich, aber auch in den verschiedenen Budgets.

Und dann hast das Seestadtproblem. Man hat das Budget, man hat die Ausschreibungen fertig. Man hatt Baufirmen, aber keinen Stadtteil weil die Wohnungserrichtungsfirmen einfach mal 3-4 Jahre nichts bauen oder weil einfach irgendeine andere Infrastruktur ihren Ausbau erst 2 Jahre später budgetiert hat oder es schlicht zu unvorhergesehenen Problemen kam.
Das soll aber keine Rechtfertigung dafür sein, dass sie bei manchen Wohnbauten, wie eben dem auf dem ehemaligen AUA-Grund, die Anbindung verschlafen haben. Siehe auch Schicht-Gründe. Hier sind es auch mindestens 500m bis zur ersten Haltestelle eines Beförderungsmittels. Liegt aber auch daran das man die Straße, auf der ein sinnvoll zu führender Verkehr möglich wäre, einfach nicht baut. Auf dieser Verbindung wäre eine Linie von Kagran bis zum Stammersdorfer Friedhof möglich. Und das weit flotter als es auf anderen Linien möglich wäre.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: moszkva tér am 24. September 2020, 10:23:31
Als das Straßenbahnkonzept mit diesem Stummel-O ausgearbeitet wurde, hatte der BV aber noch die "richtige" Farbe.

Der war aber nicht straßenbahnfreundlich. Man erinnere sich an seine haltlosen Versprechungen, der 21er würde "selbstverständlich" bestehen bleiben. :-X
Das war aber noch der Kubik. Der war an sich ein guter BV. Und seinen Kampf für den Erhalt des 21ers habe ich ihm sogar abgenommen. Wahrscheinlich haben sie ihm das auch zugesagt, um ihm dann doch das Hackl ins Kreuz zu hauen.

Der Todesstoß für die SP im 2. war dann der Hora (BV ab 2013 (https://www.derstandard.at/story/1350261580670/hora-wird-bezirksvorsteher-der-leopoldstadt)) - ein Betonschädel erster Güte, nicht bürgernah und auch kein Sympathieträger. Die Wahlwiederholung hat er dann für die SPÖ auch komplett in den Sand gesetzt.

Gefährlich für einen vernünftigen 12er wird es nur, wenn der Bezirk nach der Wahl die Farbe wechselt. Dann wird sich der SPÖ-BV schwer tun, aus diesem Wahlversprechen ohne Gesichtsverlust wieder raus zu kommen. Aber diese Gefahr ist mE nicht sehr hoch.
Der Zweite ist Kampfgebiet. Auch wenn es derzeit so ausschaut, dass der Zweite grün bleiben könnte, ist noch gar nichts entschieden. BVin Lichtenegger hat zwar ein gutes Standing in den Bobovierteln, aber ich bin nicht sicher, dass ihr auch bewusst ist, dass der Zweite nicht nur aus dem Karmelitermarkt besteht.
Allerdings hat sie einen Vorteil: ihr roter Gegenkandidat wirkt eher farblos.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 25. September 2020, 06:57:02
Zitat
Gefährlich für einen vernünftigen 12er wird es nur, wenn der Bezirk nach der Wahl die Farbe wechselt. Dann wird sich der SPÖ-BV schwer tun, aus diesem Wahlversprechen ohne Gesichtsverlust wieder raus zu kommen. Aber diese Gefahr ist mE nicht sehr hoch.
Der Zweite ist Kampfgebiet. Auch wenn es derzeit so ausschaut, dass der Zweite grün bleiben könnte, ist noch gar nichts entschieden. BVin Lichtenegger hat zwar ein gutes Standing in den Bobovierteln, aber ich bin nicht sicher, dass ihr auch bewusst ist, dass der Zweite nicht nur aus dem Karmelitermarkt besteht.
Allerdings hat sie einen Vorteil: ihr roter Gegenkandidat wirkt eher farblos.

Der maßgebliche Vergleich ist ja die Wahl 2015 und nicht die Nachwahl. Da hatte die SPÖ einen sehr großen, sicheren Vorsprung. Der wird schrumpfen, aber wahrscheinlich nicht weg sein.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: moszkva tér am 25. September 2020, 09:40:00
Der maßgebliche Vergleich ist ja die Wahl 2015 und nicht die Nachwahl. Da hatte die SPÖ einen sehr großen, sicheren Vorsprung. Der wird schrumpfen, aber wahrscheinlich nicht weg sein.
Bei den letzten NRW und auch bei der Europawahl haben die Grünen den Bezirk gewonnen.
Die Grünen haben außerdem im 2. Bezirk den Amtsinhaberbonus, der ist nicht zu unterschätzen. Nicht zu vergessen, wird der Bezirk auch immer mehr boboisiert. Auch die neuen Bewohner am Nordbahnhof sind eher grünaffines Publikum. Daher denke ich, dass das "arschknapp" wird, um unseren heutigen Bundespräsidenten zu zitieren  :)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 25. September 2020, 12:39:45
Die Grünen haben den 2. Bezirk damals mE nur deshalb gewonnen, weil die SPÖ die dortige Wahlwiederholung auf die (zu) leichte Schulter genommen hat und dafür zu wenig mobilisiert hat.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 25. September 2020, 13:07:44
Das stimmt, aber seither sind einige Jahre ins Land gezogen und die Bevölkerungsstruktur des Bezirks hat sich verändert 
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 25. September 2020, 14:56:42
Der maßgebliche Vergleich ist ja die Wahl 2015 und nicht die Nachwahl. Da hatte die SPÖ einen sehr großen, sicheren Vorsprung. Der wird schrumpfen, aber wahrscheinlich nicht weg sein.
Bei den letzten NRW und auch bei der Europawahl haben die Grünen den Bezirk gewonnen.
Die Grünen haben außerdem im 2. Bezirk den Amtsinhaberbonus, der ist nicht zu unterschätzen. Nicht zu vergessen, wird der Bezirk auch immer mehr boboisiert. Auch die neuen Bewohner am Nordbahnhof sind eher grünaffines Publikum. Daher denke ich, dass das "arschknapp" wird, um unseren heutigen Bundespräsidenten zu zitieren  :)
2015 waren 7000 Stimmen Unterschied. Das aufzuholen wird schwer. Auch weil die FPÖ unter ferner liefen operiert.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: N1 am 25. September 2020, 19:26:13
Der war aber nicht straßenbahnfreundlich. Man erinnere sich an seine haltlosen Versprechungen, der 21er würde "selbstverständlich" bestehen bleiben. :-X
Das war aber noch der Kubik. Der war an sich ein guter BV. Und seinen Kampf für den Erhalt des 21ers habe ich ihm sogar abgenommen. Wahrscheinlich haben sie ihm das auch zugesagt, um ihm dann doch das Hackl ins Kreuz zu hauen.
Über den wurde im Forum – ich weiß nicht mehr, ob bereits in diesem oder noch auf der Fanpage – behauptet, er hätte eine Verlängerung des 18ers zum Stadion torpediert, weil der ihn beim Joggen in der Hauptallee gestört hätte.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 26. September 2020, 08:51:24
möchte nicht zusehr ins Detail gehen, aber die Linie 12 ist wahrscheinlicher als es auf den ersten Blick wirkt. Allerdings erst wenn der Nordbahnhof verbaut ist (dort kommen 14 Hochhäuser hin) und der Nordwestbahnhof ebenfalls. Der O-Wagen wird dann jedenfalls zum Engelsplatz verlängert und wäre in dem Stück sogar zu stark belastet im Vergleich zum Rest. Der 12er würde das ausbalancieren. Überhaupt scheint man die Absichtv zu haben, das Netz langfristig belastungsmäßig harmonischer zu gestalten, ich hab grad heute von einigen Maßnahmen gehört, die über kurz oder lang zu Diskussionen führen werden. Ich mach im Herbst wahrscheinlich einen längeren Artikel drüber.

Das Posting ist jetzt 2 Jahre her, wie ist deine aktuelle Einschätzung? :)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 07. Oktober 2020, 15:51:14
Neue Infos zur Linie 12 gibt es hier (https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/verkehrsplanung/strassenbahn/linie12.html).


Neue Straßenbahnlinie 12
Mit der Linie 12 entsteht eine neue und leistungsfähige Verbindung, von der in Zukunft tausende Wienerinnen und Wiener Tag für Tag profitieren werden.

Durch die neue Straßenbahnlinie werden das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof im 20. Bezirk und das Nordbahnviertel im 2. Bezirk miteinander verbunden und an die S-Bahn beziehungsweise U-Bahn angebunden.

Route
Durch eine Kombination bestehender und neuer Teilstücke kann mit der Linie 12 eine Verbindung durch den 8., 9., 20. und 2. Bezirk als Verstärkung der bestehenden Linie 5 geschaffen werden. Auf der zukünftigen Route bietet die Linie 12 zahlreiche Verknüpfungen mit S-Bahn- und U-Bahn-Linien:
- Josefstädter Straße (U6)
- Arne-Karlsson-Park (zukünftige U5)
- Franz-Josefs-Bahnhof (S-Bahn)
- Friedensbrücke (U4)
- Traisengasse (S-Bahn)
- Vorgartenstraße (U1)

Ausbaustufe 1: Nordbahnviertel
In der 1. Ausbaustufe wird für die Linie 12 eine rund 1,7 Kilometer lange Neubaustrecke im Nordbahnviertel im 2. Bezirk errichtet. Während dieser Ausbaustufe wird die Linie 12 den Nordwestbahnhof nördlich auf bestehenden Straßenbahngleisen umfahren. Durch die Errichtung der 1. Ausbaustufe ergeben sich folgende Vorteile:
- Durch die Linie 12 kann eine deutliche Entlastung der Buslinien 11A und 11B im stärksten Abschnitt zwischen den Haltestellen "Pensionsversicherungsanstalt" und "Vorgartenstraße" erzielt werden. Ebenso wird die Linie O zwischen Praterstern und Bruno-Marek-Allee entlastet. Damit leistet die neue Strecke einen Beitrag für eine gleichmäßigere Auslastung im öffentlichen Verkehrsnetz und der Fahrgast-Komfort kann erhöht werden.
- Der dicht bebaute Stadtteil am Nordbahnhof erhält neben der bestehenden Linie O zusätzliche Verbindungen Richtung Westen und Osten. So wird das neue Viertel optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden und wichtige Ziele sind schneller erreichbar.
- Durch eine neue Haltestelle in der Vorgartenstraße bei der Krakauer Straße erhält das Grätzl beim Rudolf-Bednar-Park eine deutlich verbesserte öffentliche Verkehrsanbindung. Weiters ist die Pensionsversicherungsanstalt in der Engerthstraße über einen kurzen Fußweg erreichbar.
- Die Einwohnerinnen und Einwohner im Einzugsbereich bereits bestehender Stationen, die zukünftig zusätzlich von der Linie 12 angefahren werden, profitieren von neuen Verbindungen und einer höheren Frequenz des öffentlichen Verkehrs.
- Bei der Station Vorgartenstraße kann eine neue Verknüpfung mit der U1 geschaffen werden. Dadurch ergeben sich beispielsweise für Fahrten vom 22. in den 20. Bezirk neue Verbindungen.

Daten und Fakten zum Ausbauprojekt
Länge: circa 1,7 Kilometer
Neue Stationen: 3
Kosten: circa 40 Millionen Euro
Inbetriebnahme: ab 2023

Abschnitt 1: Taborstraße
Die neue Strecke zweigt bei der Station Rebhanngasse von den bestehenden Gleisen der Linie 2 ab. Die Kreuzung Nordbahnstraße/Taborstraße wird entsprechend adaptiert und soll als Bindeglied zwischen den beiden neuen Stadtteilen Nordbahnhof und Nordwestbahnhof vor allem für Fußgängerinnen und Fußgänger attraktiver gestaltet werden.

Die Strecke verläuft weiter über die verlängerte Taborstraße ins Nordbahnviertel und unterquert die Trasse der S-Bahn-Stammstrecke im Zuge der bereits bestehenden Unterführung. In diesem Abschnitt wird der Kfz-Verkehr auf den Gleisen geführt, da nur ein geringes Verkehrsaufkommen zu erwarten ist.

Nach der Bruno-Marek-Alle befindet sich die nächste Haltestelle in der Fußgängerzone beim Bildungscampus Christine Nöstlinger. Hier besteht eine Verknüpfung mit der bereits in Betrieb befindlichen Haltestelle der Linie O. Durch die 2. Straßenbahnlinie profitieren zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner von zusätzlichen Verbindungen Richtung Osten und Westen.

Zwischen Leystraße und Vorgartenstraße verläuft die Strecke wieder im Mischverkehr mit dem Kfz-Verkehr. Am Ende der Taborstraße biegt die Linie 12 in die Vorgartenstraße ab.

Abschnitt 2: Vorgartenstraße
In der Vorgartenstraße wird die Straßenbahntrasse bis zur Haussteinstraße auch von Kfz befahren, wobei die bestehende Einbahnführung für den Kfz-Verkehr beibehalten werden soll.

Vor der Krakauer Straße beim Durchgang zur Pensionsversicherungsanstalt befindet sich die nächste neue Haltestelle.

Zwischen Haussteinstraße und Walcherstraße verläuft die Trasse auf einem separaten Gleiskörper im bestehenden Grünstreifen in der Mitte der Vorgartenstraße. Um den Charakter des Straßenraums zu erhalten und die Versiegelung zusätzlicher Flächen zu vermeiden wird die Linie 12 hier auf Grüngleisen unterwegs sein.

Anschließend wird die Straßenbahn auf einer Gleistrasse in der Straßenmitte zur Endhaltestelle geführt.

Abschnitt 3: Endschleife Vorgartenstraße (U1)
Die Ausstiegsstelle der Linie 12 befindet sich in der Vorgartenstraße vor der Lassallestraße direkt beim Zugang zur U-Bahn-Linie U1 Richtung Oberlaa.

Für die Schleifenfahrt biegt die Straßenbahn in die Lassallestraße ein und verläuft hier im bestehenden Mittelgrünstreifen. In der Lassallestraße ist ebenfalls ein Grüngleis vorgesehen.

Danach biegt die Straßenbahn in die Radingerstraße ein, in der sich die Einstiegsstelle beim bestehenden U1-Zugang befindet.

Über die Ofnergasse erreichen die Straßenbahnzüge schließlich wieder die Vorgartenstraße.

Ausbaustufe 2: Nordwestbahnhof
In der 2. Ausbaustufe erhält die Linie 12 eine direkte Linienführung durch das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof.
Die rund 700 Meter lange Neubaustrecke zweigt bei der Haltestelle Rauscherstraße von der bestehenden Linie 5 ab und verläuft geradlinig weiter über die Wallensteinstraße.
Anschließend quert die Strecke das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof, in dem auch eine neue Haltestelle errichtet wird.
Bei der Haltestelle Traisengasse mündet die Strecke in die bestehenden Gleise der Linie 2 in der Dresdner Straße ein.
Die Realisierung dieser 2. Baustufe erfolgt je nach Fortschritt der Stadtentwicklung am Nordwestbahnhof.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: schaffnerlos am 07. Oktober 2020, 16:09:46
Zitat
In der 1. Ausbaustufe wird für die Linie 12 eine rund 1,7 Kilometer lange Neubaustrecke im Nordbahnviertel im 2. Bezirk errichtet. Während dieser Ausbaustufe wird die Linie 12 den Nordwestbahnhof nördlich auf bestehenden Straßenbahngleisen umfahren.

Also der Umweg über den Höchstädtplatz bringt niemanden etwas, das können sie sich sparen.

Zitat
Ebenso wird die Linie O zwischen Praterstern und Bruno-Marek-Allee entlastet.

 :o
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 07. Oktober 2020, 16:15:16
Ich denke, es geht dabei einfach um eine Verknüpfung des jetzigen 33ers mit der Neubaustrecke im 2. Bezirk. Zusätzlich gibt es eine Anbindung des 12ers an die Stammstrecke (Traisengasse) und U6 (Dresdner Straße). Dass mit dem 12er kaum wer von z.B. der Rebhanngasse zur Josefstädter Straße fahren wird, ist klar. Es fährt aber auch jetzt fast niemand mit dem 5er vom Praterstern zum Westbahnhof, nur als Beispiel.

Aber zwischen Jägerstraße und Dresdner Straße wird der 12er wohl ziemlich leer sein, da bin ich ganz bei dir.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: schaffnerlos am 07. Oktober 2020, 16:30:01
Ich würde es gescheiter finden, einen Bogen von der Nordwestbahnstraße in die Taborstraße zu bauen und den NWBf südlich zu umfahren. Das ist wenigstens kein großer Umweg. Zur U6 fahren die Leute sowieso mit 11A/B, weil diese ein besseres Intervall anbieten. Den 33er kürzt man halt permanent zur Augasse oder lenkt ihn zum Schottenring um.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Tramwayhüttl am 07. Oktober 2020, 16:33:53
Der 33er wird dadurch ja obsolet werden.
Was passiert dann mit dem Stück über den Brigittaplatz?
Man sollte gleich in einem Aufwasch das Gleis durch die Obere Augartenstraße legen, für eine neue Verbindung Praterstern-Heinestraße-Wallensteinplatz-Floridsdorfer Brücke
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: E1-4774 am 07. Oktober 2020, 16:39:31
Die Straßenbahnen in die Visualisierungen hinein zu photoshoppen hat der Praktikant übernehmen dürfen. :-[

Wollte man die Linie 12 nicht zur Krieau führen? ???
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Landstraße am 07. Oktober 2020, 17:21:13
Wollte man die Linie 12 nicht zur Krieau führen? ???
Gleich zum Stadion oder zum Praterkai  :lamp: :))

Nein, aber im Ernst: Die Inbetriebnahme eines 12ers ab 2023 sieht jetzt eigentlich sehr realistisch aus, oder sehe ich das falsch? Problematisch ist nur, dass das Nordwestbahnviertel erst ab 2024 bebaut werden soll (https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordwestbahnhof/index.html), und es somit noch dauern wird bis der 12er die Fortsetzung der Wallensteinstraße direkt zur Traisengasse befährt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 07. Oktober 2020, 17:31:38
Kann ich mir nicht vorstellen, das die Gleise vom O an den Kreuzungspunkten so kurz nach Fertigstellung wieder herausgerissen werden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: diogenes am 07. Oktober 2020, 17:46:16
Kann ich mir nicht vorstellen, das die Gleise vom O an den Kreuzungspunkten so kurz nach Fertigstellung wieder herausgerissen werden.
Wieso nicht? Das bringt in der Gleisbaufirma Arbeitsplätze und für die Firma selbst Rebbach. Und vielleicht eine Prämie für den, der den Vertrag mit den WiLi eingefädelt hat  >:D  (Nein, kein Bestechungsgeld. Eine Prämie. Legal.)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 07. Oktober 2020, 18:06:31
Der 33er wird dadurch ja obsolet werden.
Will/wollte man den 33er nicht auch zum Nordwestbahnhofgelände führen? Kann mich dunkel ein eine entsprechende Grafik dazu erinnern.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 07. Oktober 2020, 18:18:11
Kann ich mir nicht vorstellen, das die Gleise vom O an den Kreuzungspunkten so kurz nach Fertigstellung wieder herausgerissen werden.
Wieso nicht? Das bringt in der Gleisbaufirma Arbeitsplätze und für die Firma selbst Rebbach. Und vielleicht eine Prämie für den, der den Vertrag mit den WiLi eingefädelt hat  >:D  (Nein, kein Bestechungsgeld. Eine Prämie. Legal.)

Ich persönlich glaube die Einführung der Linie 12 erst, wenn sie wirklich gebaut wird. Derzeit sind jedoch wieder einmal so viele Projekte in Planung, dass ich der Verwirklichung der Linie 12 nicht wirklich viele Chancen gebe. Daher wäre aus dieser Sicht auch ein Irrsinn, wenn man jetzt schon die 2 Weichen und Kreuzungen einzubauen.

Und ich weiß nicht, ob es wirklich viel teurer kommt, wenn man erst bei Bedarf die fehlenden Kreuzungen und Weichen einbaut. Schließlich ist die Parallelführung beider Linien nur 140m und nicht von mehreren Kilometer.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Joker767 am 07. Oktober 2020, 18:21:19
Will/wollte man den 33er nicht auch zum Nordwestbahnhofgelände führen? Kann mich dunkel ein eine entsprechende Grafik dazu erinnern.

War mal 2015 so ähnlich in den Medien. Zum Friedrich-Engels-Platz wäre der O Wagen gefahren,  die Linie 33 hätte teilweise die Streckenführung der nun geplanten Linie 12 übernommen, und die alte 33er Strecke wäre zw. Franz-Josefs-Bahnhof zum Friedrich Engels Platz von einer neuen Linie 36 befahren worden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 07. Oktober 2020, 19:47:44
Was aus dem 33er wird, wenn es den 12er tatsächlich geben sollte wird ohnehin noch spannend. Nachdem man das westliche Ende der Linie 12 jetzt endlich klar mit Josefstädter Straße kommuniziert hat und in der ersten Etappe auch über Brigittaplatz und Höchstädtplatz gefahren wird, wäre da wohl die Übernahme des 33ers durch den 12er sicher.
Aber danach gäbe es mehrere Optionen:
- Die Linie 36 wäre eine davon
- Eine Linie 32 Schottenring-Wallensteinplatz-Friedrich-Engls-Platz eine weitere.
- Selbige Linie weiter bis Stammersdorf als Linie 30
- 33er mit neuer westlicher Endstation (Augasse, Antonigasse, Arne-Carlsson-Park U5, Skodagasse)
- Einstellung des 33ers bei Umstellung des 5B auf Gelenkbusse
- Ersatz des 5B durch Straßenbahnlinie
...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 07. Oktober 2020, 20:41:47
Als gelernter Pessimist sage ich voraus, dass Gelenkbusse am 5 B zum Einsatz kommen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 07. Oktober 2020, 20:57:25
Als gelernter Pessimist sage ich voraus, dass Gelenkbusse am 5 B zum Einsatz kommen.

Der gelernte Pessist hätte das "wenn" im ersten Satz überlesen und würde bestreiten, dass der 12er auch nur die geringste Realisierungschance hätte...musst noch üben! :-P
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: N1 am 07. Oktober 2020, 21:21:05
Die Halbwertszeit von Simas Dogma, keine neuen Straßenbahnstrecken im dichtbebauten Stadtgebiet errichten zu wollen, war offenbar sehr kurz. Oder ist die Gegend rund um die Vorgartenstraße etwa weniger dicht bebaut als das Kretaviertel? ::)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Joker767 am 07. Oktober 2020, 22:21:31
Ist die 5B Route nicht ein wenig eng für Gelenkbusse, geschweige denn für eine Straßenbahn? Wenn ich da an die Kreuzung Rueppgasse Volkertplatz denke, da plagt sich manchmal schon der Nicht-Gelenkbus.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 07. Oktober 2020, 22:56:37
Ist die 5B Route nicht ein wenig eng für Gelenkbusse, geschweige denn für eine Straßenbahn? Wenn ich da an die Kreuzung Rueppgasse Volkertplatz denke, da plagt sich manchmal schon der Nicht-Gelenkbus.
Wenn man will geht alles.




Ich persönlich glaube die Einführung der Linie 12 erst, wenn sie wirklich gebaut wird. Derzeit sind jedoch wieder einmal so viele Projekte in Planung, dass ich der Verwirklichung der Linie 12 nicht wirklich viele Chancen gebe. Daher wäre aus dieser Sicht auch ein Irrsinn, wenn man jetzt schon die 2 Weichen und Kreuzungen einzubauen.


Dafür ist diese Planung aber schon sehr konkret, weshalb ich guter Dinge bin, dass das so umgesetzt werden wird. Vor allem im Vergleich zu der Idee aus 2015, die unter gleichen Umständen entstanden ist, dazwischen liegen mE Welten. Außerdem ist die Bebauung des Nordwestbahnhofs zeitlich schon viel näher als 2015, daher wird man jetzt planen müssen, denn das neue Viertel braucht einen hochrangigen ÖV-Anschluss.

Will/wollte man den 33er nicht auch zum Nordwestbahnhofgelände führen? Kann mich dunkel ein eine entsprechende Grafik dazu erinnern.

War mal 2015 so ähnlich in den Medien. Zum Friedrich-Engels-Platz wäre der O Wagen gefahren,  die Linie 33 hätte teilweise die Streckenführung der nun geplanten Linie 12 übernommen, und die alte 33er Strecke wäre zw. Franz-Josefs-Bahnhof zum Friedrich Engels Platz von einer neuen Linie 36 befahren worden.
Ah ja, die wars, danke.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Landstraße am 07. Oktober 2020, 23:39:27
Ist die 5B Route nicht ein wenig eng für Gelenkbusse, geschweige denn für eine Straßenbahn? Wenn ich da an die Kreuzung Rueppgasse Volkertplatz denke, da plagt sich manchmal schon der Nicht-Gelenkbus.
Eine Straßenbahn würde ja über die Heinestraße fahren und an der Kreuzung Taborstraße # Obere Augartenstraße geht sich ein Gleisbogen aus.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Joker767 am 07. Oktober 2020, 23:41:24
Schon, aber die Routenführung und die dadurch enstehende Anbindung des Volkertviertel direkt am Markt war ja ein Mitgrund für den 5B damals, oder?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 08. Oktober 2020, 06:35:27
Ich persönlich glaube die Einführung der Linie 12 erst, wenn sie wirklich gebaut wird.

Ich auch.

Derzeit sind jedoch wieder einmal so viele Projekte in Planung

Ich denke, "Planung" ist ein absoluter Euphemismus. "Simaische Wahlkampfmärchen" ist wahrscheinlich die treffendere Bezeichnung. Ärgerlich ist, dass im Wiener Lokaljournalismus die Märchen immer wieder unkritisch und unhinterfragt weitergegeben werden. Haben die alle wirklich so ein Kurzzeitgedächtnis, dass sie sich an die leeren Versprechen und Ankündigungen von 2015 und 2017 nicht mehr erinnern?

Als gelernter Pessimist sage ich voraus, dass Gelenkbusse am 5 B zum Einsatz kommen.

Die wären auch jetzt schon angemessen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 08. Oktober 2020, 07:06:13
Ich persönlich glaube die Einführung der Linie 12 erst, wenn sie wirklich gebaut wird. Derzeit sind jedoch wieder einmal so viele Projekte in Planung, dass ich der Verwirklichung der Linie 12 nicht wirklich viele Chancen gebe. Daher wäre aus dieser Sicht auch ein Irrsinn, wenn man jetzt schon die 2 Weichen und Kreuzungen einzubauen.
Dafür ist diese Planung aber schon sehr konkret, weshalb ich guter Dinge bin, dass das so umgesetzt werden wird. Vor allem im Vergleich zu der Idee aus 2015, die unter gleichen Umständen entstanden ist, dazwischen liegen mE Welten. Außerdem ist die Bebauung des Nordwestbahnhofs zeitlich schon viel näher als 2015, daher wird man jetzt planen müssen, denn das neue Viertel braucht einen hochrangigen ÖV-Anschluss.

Also wenn es nach dem ginge, dann müsste auch schon lange die Linie 25 bis in die Seestadt fahren. Denn da waren die Planungen schon viel weiter. Ebenso gebe es danach schon die Straßenbahnlinie 15. Um nur 2 andere Projekte zu nennen, wo ich wesentlich besser Detailplanungen gesehen hatte, als von der Linie 12.

Wie gesagt. Ich glaube erst an ein neues Straßenbahnprojekt, wenn ich die Ausschreibung für die Bauarbeiten sehe. Vorher ist alles nur heiße Luft.

Aber warten wir einmal ab, wer der nächste Verkehrsstadtrat wird und wie dieser sich den Ausbau des ÖV in Wien vorstellt. Alles andere ist derzeit nur eine Diskussion über die Standfestigkeit eines chinesischen Reissack.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 08. Oktober 2020, 07:15:38
Dafür ist diese Planung aber schon sehr konkret, weshalb ich guter Dinge bin, dass das so umgesetzt werden wird. Vor allem im Vergleich zu der Idee aus 2015, die unter gleichen Umständen entstanden ist, dazwischen liegen mE Welten. Außerdem ist die Bebauung des Nordwestbahnhofs zeitlich schon viel näher als 2015, daher wird man jetzt planen müssen, denn das neue Viertel braucht einen hochrangigen ÖV-Anschluss.

Die Planung konkret? Ein Strich in einem Stadtplan? Ich schmeiß mich weg vor lachen oder *rofl*.
Ich kannte schon konkretere Sachen die nicht oder sehr zeitverzögert kamen.



Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Helga06 am 08. Oktober 2020, 07:33:17
Ich persönlich glaube die Einführung der Linie 12 erst, wenn sie wirklich gebaut wird. Derzeit sind jedoch wieder einmal so viele Projekte in Planung, dass ich der Verwirklichung der Linie 12 nicht wirklich viele Chancen gebe. Daher wäre aus dieser Sicht auch ein Irrsinn, wenn man jetzt schon die 2 Weichen und Kreuzungen einzubauen.
Dafür ist diese Planung aber schon sehr konkret, weshalb ich guter Dinge bin, dass das so umgesetzt werden wird. Vor allem im Vergleich zu der Idee aus 2015, die unter gleichen Umständen entstanden ist, dazwischen liegen mE Welten. Außerdem ist die Bebauung des Nordwestbahnhofs zeitlich schon viel näher als 2015, daher wird man jetzt planen müssen, denn das neue Viertel braucht einen hochrangigen ÖV-Anschluss.

Also wenn es nach dem ginge, dann müsste auch schon lange die Linie 25 bis in die Seestadt fahren. Denn da waren die Planungen schon viel weiter. Ebenso gebe es danach schon die Straßenbahnlinie 15. Um nur 2 andere Projekte zu nennen, wo ich wesentlich besser Detailplanungen gesehen hatte, als von der Linie 12.

Wie gesagt. Ich glaube erst an ein neues Straßenbahnprojekt, wenn ich die Ausschreibung für die Bauarbeiten sehe. Vorher ist alles nur heiße Luft.

Aber warten wir einmal ab, wer der nächste Verkehrsstadtrat wird und wie dieser sich den Ausbau des ÖV in Wien vorstellt. Alles andere ist derzeit nur eine Diskussion über die Standfestigkeit eines chinesischen Reissack.
Wenn die Wahlen so ausgehen wie voraus gesagt, dann wird sich die 7A ihr Ressort sicher nicht wegnehmen lassen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 08. Oktober 2020, 07:37:56
Dafür ist diese Planung aber schon sehr konkret, weshalb ich guter Dinge bin, dass das so umgesetzt werden wird. Vor allem im Vergleich zu der Idee aus 2015, die unter gleichen Umständen entstanden ist, dazwischen liegen mE Welten. Außerdem ist die Bebauung des Nordwestbahnhofs zeitlich schon viel näher als 2015, daher wird man jetzt planen müssen, denn das neue Viertel braucht einen hochrangigen ÖV-Anschluss.

Die Planung konkret? Ein Strich in einem Stadtplan? Ich schmeiß mich weg vor lachen oder *rofl*.
Ich kannte schon konkretere Sachen die nicht oder sehr zeitverzögert kamen.

Ganz so ist es auch nicht. Ich habe diesbezüglich schon sehr detailreiche Pläne gesehen. Aber wie gesagt, auch wenn ich nach solchen Pläne gehen, dann muss ich dir recht geben. Auch ich kenne wesentlich konkretere Pläne von anderen Projekten, die dann sehr Zeitverzögert oder gar nicht umgesetzt wurden.

Ich kann mich nur wiederholen. Warten wir einmal die Wahlen und die neue Stadtregierung ab, bevor wir uns in Neuprojekte vertiefen. Denn alles, was jetzt noch beschlossen wird, ist womöglich am Mittwoch nicht einmal mehr das Papier, auf dem es geschrieben ist, wert.

Mittwoch deshalb, weil das endgültige Wahlergebnis und damit die möglichen Koalitionen erst am Mittwoch feststehen wird.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Breitensee4ever am 08. Oktober 2020, 09:04:06

Zwischen Haussteinstraße und Walcherstraße verläuft die Trasse auf einem separaten Gleiskörper im bestehenden Grünstreifen in der Mitte der Vorgartenstraße. Um den Charakter des Straßenraums zu erhalten und die Versiegelung zusätzlicher Flächen zu vermeiden wird die Linie 12 hier auf Grüngleisen unterwegs sein.

Darum hat man ja auch genau da mittlerweile recht große Bäume gepflanzt und damit gleich ein Notausstiegsszenario eingebaut, falls doch jemand auf die Idee kommen sollte, dass man wirklich, in echt jetzt doch eine Straßenbahn dort bauen wollte. ;D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 08. Oktober 2020, 09:33:56
Nein, aber im Ernst: Die Inbetriebnahme eines 12ers ab 2023 sieht jetzt eigentlich sehr realistisch aus, oder sehe ich das falsch?

Ja. Außer Absichtserklärungen gibt es noch keinerlei konkreten Pläne. Ich glaub erst daran, wenn die Ausschreibungen zur Errichtung der Streckenabschnitte draußen sind.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 08. Oktober 2020, 10:12:42
Denn da waren die Planungen schon viel weiter. Ebenso gebe es danach schon die Straßenbahnlinie 15.
Der Bau der Linie 15 hätte 2015 beginnen sollen und angeblich war die Linie fix fertig geplant. Der nächste Schritt wäre die Ausschreibung gewesen, aber die ist kurzfristig verhindert worden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Anrew Wiggin am 08. Oktober 2020, 12:40:55

Zwischen Haussteinstraße und Walcherstraße verläuft die Trasse auf einem separaten Gleiskörper im bestehenden Grünstreifen in der Mitte der Vorgartenstraße. Um den Charakter des Straßenraums zu erhalten und die Versiegelung zusätzlicher Flächen zu vermeiden wird die Linie 12 hier auf Grüngleisen unterwegs sein.

Darum hat man ja auch genau da mittlerweile recht große Bäume gepflanzt und damit gleich ein Notausstiegsszenario eingebaut, falls doch jemand auf die Idee kommen sollte, dass man wirklich, in echt jetzt doch eine Straßenbahn dort bauen wollte. ;D

Derzeit sind die Bäumchen dort noch winzig, die lassen sich leicht woanders ersetzen, aber man sollte sich beeilen.
Außerdem ist der Grünstreifen dort zu schmal für zwei Gleise. Entweder der eigene Gleiskörper besteht nur in eine Fahrtrichtung oder es muss auch noch eine Parkspur wegfallen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 08. Oktober 2020, 12:42:52

Zwischen Haussteinstraße und Walcherstraße verläuft die Trasse auf einem separaten Gleiskörper im bestehenden Grünstreifen in der Mitte der Vorgartenstraße. Um den Charakter des Straßenraums zu erhalten und die Versiegelung zusätzlicher Flächen zu vermeiden wird die Linie 12 hier auf Grüngleisen unterwegs sein.

Darum hat man ja auch genau da mittlerweile recht große Bäume gepflanzt und damit gleich ein Notausstiegsszenario eingebaut, falls doch jemand auf die Idee kommen sollte, dass man wirklich, in echt jetzt doch eine Straßenbahn dort bauen wollte. ;D

Derzeit sind die Bäumchen dort noch winzig, die lassen sich leicht woanders ersetzen, aber man sollte sich beeilen.
Außerdem ist der Grünstreifen dort zu schmal für zwei Gleise. Entweder der eigene Gleiskörper besteht nur in eine Fahrtrichtung oder es muss auch noch eine Parkspur wegfallen.

Der Streifen hat ca. 6m. Da muss nicht viel wegfallen damit sich das ausgeht. Im Bereich der Abbiegespuren muss mehr gemacht werden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 08. Oktober 2020, 15:21:57
Nein, aber im Ernst: Die Inbetriebnahme eines 12ers ab 2023 sieht jetzt eigentlich sehr realistisch aus, oder sehe ich das falsch?

Ja. Außer Absichtserklärungen gibt es noch keinerlei konkreten Pläne.
Woher willst du das bitte wissen? ::)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 08. Oktober 2020, 15:34:15
Nein, aber im Ernst: Die Inbetriebnahme eines 12ers ab 2023 sieht jetzt eigentlich sehr realistisch aus, oder sehe ich das falsch?

Ja. Außer Absichtserklärungen gibt es noch keinerlei konkreten Pläne.
Woher willst du das bitte wissen? ::)

Denk mal ein bisschen nach, dann kommst du sicher selber drauf...  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 08. Oktober 2020, 15:38:19
Wenn du wüsstest, wofür es alles konkrete Pläne gibt, die aber niemals umgesetzt worden sind... :)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 08. Oktober 2020, 22:14:13
Dafür ist diese Planung aber schon sehr konkret, weshalb ich guter Dinge bin, dass das so umgesetzt werden wird. Vor allem im Vergleich zu der Idee aus 2015, die unter gleichen Umständen entstanden ist, dazwischen liegen mE Welten. Außerdem ist die Bebauung des Nordwestbahnhofs zeitlich schon viel näher als 2015, daher wird man jetzt planen müssen, denn das neue Viertel braucht einen hochrangigen ÖV-Anschluss.

Die Planung konkret? Ein Strich in einem Stadtplan? Ich schmeiß mich weg vor lachen oder *rofl*.
Ich kannte schon konkretere Sachen die nicht oder sehr zeitverzögert kamen.

Wenn man sich die verlinkte Seite dazu ansieht, dann ist das aber schon deutlich mehr als nur "Striche am Stadtplan". Und es ist jedenfalls  um vieles konkreter, als so manch andere in einem Wahlkampf aufgetauchte Idee. Dazu kommt, dass da etwas in diese Richtung gemacht werden muss, denn der Nordwestbahnhof wird bebaut und wird eine hochrangige öffentliche Anbindung brauchen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 09. Oktober 2020, 08:06:40
Dafür ist diese Planung aber schon sehr konkret, weshalb ich guter Dinge bin, dass das so umgesetzt werden wird. Vor allem im Vergleich zu der Idee aus 2015, die unter gleichen Umständen entstanden ist, dazwischen liegen mE Welten. Außerdem ist die Bebauung des Nordwestbahnhofs zeitlich schon viel näher als 2015, daher wird man jetzt planen müssen, denn das neue Viertel braucht einen hochrangigen ÖV-Anschluss.

Die Planung konkret? Ein Strich in einem Stadtplan? Ich schmeiß mich weg vor lachen oder *rofl*.
Ich kannte schon konkretere Sachen die nicht oder sehr zeitverzögert kamen.

Wenn man sich die verlinkte Seite dazu ansieht, dann ist das aber schon deutlich mehr als nur "Striche am Stadtplan". Und es ist jedenfalls  um vieles konkreter, als so manch andere in einem Wahlkampf aufgetauchte Idee. Dazu kommt, dass da etwas in diese Richtung gemacht werden muss, denn der Nordwestbahnhof wird bebaut und wird eine hochrangige öffentliche Anbindung brauchen.

Auch wennst es nicht glauben willst. Nur weil sich einer zur grundsätzlichen Streckenführung gedanken gemacht hat, heißt das nicht das es konkrete Planungen gibt. Mit konkret meine ich, dass sich schon jemand darüber Gedanken gemacht hat welche einbauten wo verlegt werden müssen. Wo man Ausgleichsflächen für die zu fällenden Bäume errichtet. Wo eventuell Stellplätze (Rad, Auto, Ladestationen, Ladezonen etc.) verändert, aufgelassen oder errichtet werden. Was macht man mit den Fahrspuren auf der Lassallestraße. Wie lößt man den Fußgängerverkehr beim U-Bahnabgang. Wie verändert man Einbau und Durchfahrtsstraßen. Wo legt man wie die Stationen an. Usw.
Das ist konkret. Alles andere sind Striche im Stadtplan. Und das kann ich auch. Teilweise sogar wesentlich Detailreicher als das propagierte.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 09. Oktober 2020, 08:47:25
Dafür ist diese Planung aber schon sehr konkret, weshalb ich guter Dinge bin, dass das so umgesetzt werden wird. Vor allem im Vergleich zu der Idee aus 2015, die unter gleichen Umständen entstanden ist, dazwischen liegen mE Welten. Außerdem ist die Bebauung des Nordwestbahnhofs zeitlich schon viel näher als 2015, daher wird man jetzt planen müssen, denn das neue Viertel braucht einen hochrangigen ÖV-Anschluss.

Die Planung konkret? Ein Strich in einem Stadtplan? Ich schmeiß mich weg vor lachen oder *rofl*.
Ich kannte schon konkretere Sachen die nicht oder sehr zeitverzögert kamen.

Wenn man sich die verlinkte Seite dazu ansieht, dann ist das aber schon deutlich mehr als nur "Striche am Stadtplan". Und es ist jedenfalls  um vieles konkreter, als so manch andere in einem Wahlkampf aufgetauchte Idee. Dazu kommt, dass da etwas in diese Richtung gemacht werden muss, denn der Nordwestbahnhof wird bebaut und wird eine hochrangige öffentliche Anbindung brauchen.

Auch wennst es nicht glauben willst. Nur weil sich einer zur grundsätzlichen Streckenführung gedanken gemacht hat, heißt das nicht das es konkrete Planungen gibt. Mit konkret meine ich, dass sich schon jemand darüber Gedanken gemacht hat welche einbauten wo verlegt werden müssen. Wo man Ausgleichsflächen für die zu fällenden Bäume errichtet. Wo eventuell Stellplätze (Rad, Auto, Ladestationen, Ladezonen etc.) verändert, aufgelassen oder errichtet werden. Was macht man mit den Fahrspuren auf der Lassallestraße. Wie lößt man den Fußgängerverkehr beim U-Bahnabgang. Wie verändert man Einbau und Durchfahrtsstraßen. Wo legt man wie die Stationen an. Usw.
Das ist konkret. Alles andere sind Striche im Stadtplan. Und das kann ich auch. Teilweise sogar wesentlich Detailreicher als das propagierte.

Und da kann ich dir sagen, dass es diese Pläne auch für die Linie 12 gibt. So wie es diese Pläne auch schon lange für die Linie 15, 25, 26, 27 gibt. Um nur ein paar zu nennen. Aber solange es die Pläne gibt, heißt es noch lange nicht, dass diese Pläne auch verwirklicht werden. Dafür habe ich schon zuviele dieser Pläne gesehen. Glauben tu ich erst daran, wenn die ersten Bauarbeiten für die jeweilige Linie auch begonnen haben. Denn selbst, wen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden, heißt es noch lange nicht, dass sie auch umgesetzt werden. Man braucht ja nur das Theater um die U2-Verlängerung anschauen. Da wurden die Bauarbeiten auch schon mehrmals verschoben.

Lt der BV22 sollen 2022 jedoch die Bauarbeiten an der Linie 27 beginnen. Mal schauen, ob das auch stattfindet, oder ob man vielleicht doch zuerst Überlandstraßenbahnen kommen,  die jetzt vor der Wahl versprochen wurden.

Daher kann ich mich nur wiederholen. Warten wir doch die Wahl und die damit Veränderung der Stadtregierung ab, bevor wir endlos über neue Straßenbahnprojekte spekulieren.

Denn eines sollte auch kalr sein. Bedingt durch Corona hat die WL kaum Geld, dass sie eine komplett neue Straßenbahnlinie aus eigener Tasche finanzieren kann.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 09. Oktober 2020, 09:10:23
Auch wennst es nicht glauben willst. Nur weil sich einer zur grundsätzlichen Streckenführung gedanken gemacht hat, heißt das nicht das es konkrete Planungen gibt. Mit konkret meine ich, dass sich schon jemand darüber Gedanken gemacht hat welche einbauten wo verlegt werden müssen. Wo man Ausgleichsflächen für die zu fällenden Bäume errichtet. Wo eventuell Stellplätze (Rad, Auto, Ladestationen, Ladezonen etc.) verändert, aufgelassen oder errichtet werden. Was macht man mit den Fahrspuren auf der Lassallestraße. Wie lößt man den Fußgängerverkehr beim U-Bahnabgang. Wie verändert man Einbau und Durchfahrtsstraßen. Wo legt man wie die Stationen an. Usw.
Das ist konkret. Alles andere sind Striche im Stadtplan. Und das kann ich auch. Teilweise sogar wesentlich Detailreicher als das propagierte.

Und da kann ich dir sagen, dass es diese Pläne auch für die Linie 12 gibt. So wie es diese Pläne auch schon lange für die Linie 15, 25, 26, 27 gibt. Um nur ein paar zu nennen. Aber solange es die Pläne gibt, heißt es noch lange nicht, dass diese Pläne auch verwirklicht werden. Dafür habe ich schon zuviele dieser Pläne gesehen. Glauben tu ich erst daran, wenn die ersten Bauarbeiten für die jeweilige Linie auch begonnen haben. Denn selbst, wen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden, heißt es noch lange nicht, dass sie auch umgesetzt werden. Man braucht ja nur das Theater um die U2-Verlängerung anschauen. Da wurden die Bauarbeiten auch schon mehrmals verschoben.

Lt der BV22 sollen 2022 jedoch die Bauarbeiten an der Linie 27 beginnen. Mal schauen, ob das auch stattfindet, oder ob man vielleicht doch zuerst Überlandstraßenbahnen kommen,  die jetzt vor der Wahl versprochen wurden.

Daher kann ich mich nur wiederholen. Warten wir doch die Wahl und die damit Veränderung der Stadtregierung ab, bevor wir endlos über neue Straßenbahnprojekte spekulieren.

Denn eines sollte auch kalr sein. Bedingt durch Corona hat die WL kaum Geld, dass sie eine komplett neue Straßenbahnlinie aus eigener Tasche finanzieren kann.

In der von mir gedachten Detailschärfe gibts das sicher noch nicht. Und wenn, warum werden sie nicht propagiert? Warum darf man als eventuell betroffener nicht niederschwellig Informationen erhalten? Das es Pläne geben muss, die besser sind als das bis jetzt öffentlich gemachten, ist mir auch klar. Schließlich muss man zumindest die grundsätzliche Machbarkeit abschätzen. Und auch den Flächenbedarf bei den Widmungsplänen anmelden. Dazu muss ich mir zumindet über den einen oder anderen Bogen schon mehrere Gedanken gemacht haben. Ändert aber nichts daran das es dadurch nicht konkreter wird. Womit wir eh wieder der selben Meinung sind.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 09. Oktober 2020, 09:19:46
Lt der BV22 sollen 2022 jedoch die Bauarbeiten an der Linie 27 beginnen. Mal schauen, ob das auch stattfindet, oder ob man vielleicht doch zuerst Überlandstraßenbahnen kommen,  die jetzt vor der Wahl versprochen wurden.

Über die Linie 27 wird schon seit über einem Vierteljahrhundert diskutiert. Was ist bislang dabei herausgekommen? Und nach der Wahl wird sich niemand mehr an seine Versprechen erinnern wollen, auch das ist nichts Neues, seit es moderne Demokratien gibt. Ob realsozialistischer Fünfjahresplan oder westliche Demokraten – sie alle lügen, dass sich die Balken biegen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 09. Oktober 2020, 10:10:02
Auch wennst es nicht glauben willst. Nur weil sich einer zur grundsätzlichen Streckenführung gedanken gemacht hat, heißt das nicht das es konkrete Planungen gibt. Mit konkret meine ich, dass sich schon jemand darüber Gedanken gemacht hat welche einbauten wo verlegt werden müssen. Wo man Ausgleichsflächen für die zu fällenden Bäume errichtet. Wo eventuell Stellplätze (Rad, Auto, Ladestationen, Ladezonen etc.) verändert, aufgelassen oder errichtet werden. Was macht man mit den Fahrspuren auf der Lassallestraße. Wie lößt man den Fußgängerverkehr beim U-Bahnabgang. Wie verändert man Einbau und Durchfahrtsstraßen. Wo legt man wie die Stationen an. Usw.
Das ist konkret. Alles andere sind Striche im Stadtplan. Und das kann ich auch. Teilweise sogar wesentlich Detailreicher als das propagierte.

Und da kann ich dir sagen, dass es diese Pläne auch für die Linie 12 gibt. So wie es diese Pläne auch schon lange für die Linie 15, 25, 26, 27 gibt. Um nur ein paar zu nennen. Aber solange es die Pläne gibt, heißt es noch lange nicht, dass diese Pläne auch verwirklicht werden. Dafür habe ich schon zuviele dieser Pläne gesehen. Glauben tu ich erst daran, wenn die ersten Bauarbeiten für die jeweilige Linie auch begonnen haben. Denn selbst, wen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden, heißt es noch lange nicht, dass sie auch umgesetzt werden. Man braucht ja nur das Theater um die U2-Verlängerung anschauen. Da wurden die Bauarbeiten auch schon mehrmals verschoben.

Lt der BV22 sollen 2022 jedoch die Bauarbeiten an der Linie 27 beginnen. Mal schauen, ob das auch stattfindet, oder ob man vielleicht doch zuerst Überlandstraßenbahnen kommen,  die jetzt vor der Wahl versprochen wurden.

Daher kann ich mich nur wiederholen. Warten wir doch die Wahl und die damit Veränderung der Stadtregierung ab, bevor wir endlos über neue Straßenbahnprojekte spekulieren.

Denn eines sollte auch kalr sein. Bedingt durch Corona hat die WL kaum Geld, dass sie eine komplett neue Straßenbahnlinie aus eigener Tasche finanzieren kann.

In der von mir gedachten Detailschärfe gibts das sicher noch nicht. Und wenn, warum werden sie nicht propagiert? Warum darf man als eventuell betroffener nicht niederschwellig Informationen erhalten? Das es Pläne geben muss, die besser sind als das bis jetzt öffentlich gemachten, ist mir auch klar. Schließlich muss man zumindest die grundsätzliche Machbarkeit abschätzen. Und auch den Flächenbedarf bei den Widmungsplänen anmelden. Dazu muss ich mir zumindet über den einen oder anderen Bogen schon mehrere Gedanken gemacht haben. Ändert aber nichts daran das es dadurch nicht konkreter wird. Womit wir eh wieder der selben Meinung sind.

Weil dies teilweise Pläne, die nicht von WL, bzw MA28 erstellt sind (Studentenprojekte).

Und egal, wie genau Pläne für die einzelnen Linien sind. Solange sie nicht zumindest in den Neubaubudget vorgeplant sind, kann man bei den Projekten mMn nicht seriös die Verwirklichungswahrscheinlichkeit sagen.

Und bei der Linie 12 kommt es auch sehr darauf an, welche Partei ab Montag den Bezirksvorsteher stellt. Bleibt dieser Posten Grün, dann ist die Wahrscheinlichkeit eher hoch, färbt sich er aber rot, dann ist die Wahrscheinlichkeit eher gering.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Landstraße am 09. Oktober 2020, 10:43:51
Trotzdem - es müssen zwei ziemlich große Stadtentwicklungsgebiete erschlossen werden. Und es geht nicht um eine Umstellung von Bus- auf Straßenbahnbetrieb, sondern um eine ganz neue Verbindung. Das Argument "die bestehende Buslinie reicht aus" fällt somit weg.  Und die Verlängerungen von D und O wurden schließlich auch realisiert, also warum so pessimistisch? Die Straßen müssen teilweise sowieso erst gebaut werden, folglich also auch kein Parkplatzverlust.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 09. Oktober 2020, 10:51:03
Trotzdem - es müssen zwei ziemlich große Stadtentwicklungsgebiete erschlossen werden. Und es geht nicht um eine Umstellung von Bus- auf Straßenbahnbetrieb, sondern um eine ganz neue Verbindung. Das Argument "die bestehende Buslinie reicht aus" fällt somit weg.  Und die Verlängerungen von D und O wurden schließlich auch realisiert, also warum so pessimistisch? Die Straßen müssen teilweise sowieso erst gebaut werden, folglich also auch kein Parkplatzverlust.

Das ist nicht Pessimismus, sondern Realismus. Für eine andere Sichtweise bin ich schon zu alt und zu lange bei den WL und habe schon viel zu viele Versprechungen bezüglich Linienänderungen bekommen oder auch  Projekte gesehen, die auf Grund von diverseren Gründen oder Einsprüchen dann wieder in irgendeiner Schublade verschwunden sind.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 09. Oktober 2020, 12:03:20
In der von mir gedachten Detailschärfe gibts das sicher noch nicht.
Woher willst du das wissen?

Und wenn, warum werden sie nicht propagiert? Warum darf man als eventuell betroffener nicht niederschwellig Informationen erhalten?
Das ist kein Argument. Das hat in Wien so Tradition.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 09. Oktober 2020, 15:49:22
In der von mir gedachten Detailschärfe gibts das sicher noch nicht.
Woher willst du das wissen?

Und wenn, warum werden sie nicht propagiert? Warum darf man als eventuell betroffener nicht niederschwellig Informationen erhalten?
Das ist kein Argument. Das hat in Wien so Tradition.

Zum ersteren: Hab ich nie behauptet es zu wissen. Trotzdem bin ich mir sicher. Kannst mir ja das Gegenteil beweisen.

Zweiteres: Ein nicht Argument als Antwort auf ein nicht Argument. 
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 11. Oktober 2020, 21:58:57
Der 2. Bezirk dürfte wieder eine rote Bezirksvorstehung bekommen und die Linie 12 damit gehörig wackeln.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 11. Oktober 2020, 22:55:19
Der 2. Bezirk dürfte wieder eine rote Bezirksvorstehung bekommen und die Linie 12 damit gehörig wackeln.
Das glaube ich nicht, denn:


....
Dazu kommt, dass da etwas in diese Richtung gemacht werden muss, denn der Nordwestbahnhof wird bebaut und wird eine hochrangige öffentliche Anbindung brauchen.

Man wird schlichtweg nicht darum herum kommen. Eine Buslinie wird zu wenig sein und ist auch nicht mehr zeitgemäß. Ein derartiges neues Stadtviertel braucht einfach eine Straßenbahn.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: N1 am 11. Oktober 2020, 23:08:18
Nachdem bereits die Seestadt (wenn auch nur ganz am Rand), das Sonnwend- sowie das Nordbahnhofviertel eine straßenbahnmäßige Erschließung erhalten haben, erscheint es in der Tat nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch das Nordwestbahnhofviertel einen Verlängerungsstummel erhält. Was die Führung bis zur Reichsbrücke betrifft, bin ich aber mehr als skeptisch.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 12. Oktober 2020, 07:05:21
Nachdem bereits die Seestadt (wenn auch nur ganz am Rand), das Sonnwend- sowie das Nordbahnhofviertel eine straßenbahnmäßige Erschließung erhalten haben, erscheint es in der Tat nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch das Nordwestbahnhofviertel einen Verlängerungsstummel erhält. Was die Führung bis zur Reichsbrücke betrifft, bin ich aber mehr als skeptisch.

Wo fährt in oder an der Seestadt eine Straßenbahn? Die nächste Bim Haltestelle ist von der letzten Fläche die noch dazu zählt (nicht verbaut) 1km weit weg. Von den derzeit letzten bewohnten Häuser 1,7km.
Die Seestadt hat die U-Bahn und den 84A. Aber keine Straßenbahn.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 12. Oktober 2020, 07:22:46
Der 2. Bezirk dürfte wieder eine rote Bezirksvorstehung bekommen und die Linie 12 damit gehörig wackeln.

Ich vermute auch. Speziell die Weiterführung über die Vorgartenstraße im Stuwerviertel wird schwierig, weil hier Parkplätze etc sind und dort entlang die Wählerbasis der SPÖ Leopoldstadt ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 12. Oktober 2020, 07:51:20
Nachdem bereits die Seestadt (wenn auch nur ganz am Rand), das Sonnwend- sowie das Nordbahnhofviertel eine straßenbahnmäßige Erschließung erhalten haben, erscheint es in der Tat nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch das Nordwestbahnhofviertel einen Verlängerungsstummel erhält.

Ich bin auch schon gespannt, welche Wege man finden wird, den Verkehrswert des 12ers möglichst stark zu minimieren. Vielleicht könnte er dann einfach 300 m vorm 2er und 500 m vor der Stammstrecke auf einer eigens eingerichteten Wendeschleife enden?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 12. Oktober 2020, 08:54:32
Nachdem bereits die Seestadt (wenn auch nur ganz am Rand), das Sonnwend- sowie das Nordbahnhofviertel eine straßenbahnmäßige Erschließung erhalten haben, erscheint es in der Tat nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch das Nordwestbahnhofviertel einen Verlängerungsstummel erhält. Was die Führung bis zur Reichsbrücke betrifft, bin ich aber mehr als skeptisch.

Wo fährt in oder an der Seestadt eine Straßenbahn? Die nächste Bim Haltestelle ist von der letzten Fläche die noch dazu zählt (nicht verbaut) 1km weit weg. Von den derzeit letzten bewohnten Häuser 1,7km.
Die Seestadt hat die U-Bahn und den 84A. Aber keine Straßenbahn.

Ja, aber eine Straßenbahnanbindung ist ja geplant. Der 25er soll verlängert werden - oder aber man entschließt sich doch, vom 26er (Hausfeldstraße) aus auch eine (zweite) Anbindung zu bauen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 12. Oktober 2020, 08:58:30
Nachdem bereits die Seestadt (wenn auch nur ganz am Rand), das Sonnwend- sowie das Nordbahnhofviertel eine straßenbahnmäßige Erschließung erhalten haben, erscheint es in der Tat nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch das Nordwestbahnhofviertel einen Verlängerungsstummel erhält. Was die Führung bis zur Reichsbrücke betrifft, bin ich aber mehr als skeptisch.
Wo sollten dann sonst die Endstellen sein?

Der 2. Bezirk dürfte wieder eine rote Bezirksvorstehung bekommen und die Linie 12 damit gehörig wackeln.

Ich vermute auch. Speziell die Weiterführung über die Vorgartenstraße im Stuwerviertel wird schwierig, weil hier Parkplätze etc sind und dort entlang die Wählerbasis der SPÖ Leopoldstadt ist.
Sorry, aber da denkst du (und da bist du leider nicht allein, wie man sieht) zu kurz, bzw. nicht mehr ganz up to date. Auch die SPÖ öffnet sich dem Umweltgedanken immer mehr, wenn auch langsam. Ganz besonders die Jugend. Die SJ und die JG (Junge Generation) stehen z.B. komplett hinter dem Kampf gegen den Klimawandel und dazu gehört auch der Straßenbahnausbau. Und die Jugend ist eben das Volk der Zukunft, das mitgestaltet.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bus am 12. Oktober 2020, 09:19:03
Nachdem bereits die Seestadt (wenn auch nur ganz am Rand), das Sonnwend- sowie das Nordbahnhofviertel eine straßenbahnmäßige Erschließung erhalten haben, erscheint es in der Tat nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch das Nordwestbahnhofviertel einen Verlängerungsstummel erhält. Was die Führung bis zur Reichsbrücke betrifft, bin ich aber mehr als skeptisch.
Wo sollten dann sonst die Endstellen sein?

Der 2. Bezirk dürfte wieder eine rote Bezirksvorstehung bekommen und die Linie 12 damit gehörig wackeln.

Ich vermute auch. Speziell die Weiterführung über die Vorgartenstraße im Stuwerviertel wird schwierig, weil hier Parkplätze etc sind und dort entlang die Wählerbasis der SPÖ Leopoldstadt ist.
Sorry, aber da denkst du (und da bist du leider nicht allein, wie man sieht) zu kurz, bzw. nicht mehr ganz up to date. Auch die SPÖ öffnet sich dem Umweltgedanken immer mehr, wenn auch langsam. Ganz besonders die Jugend. Die SJ und die JG (Junge Generation) stehen z.B. komplett hinter dem Kampf gegen den Klimawandel und dazu gehört auch der Straßenbahnausbau. Und die Jugend ist eben das Volk der Zukunft, das mitgestaltet.

Nützt halt nix, wenn in den zuständigen Ministerien, Magistraten, Managerposten, Bezirksämter etc. noch die alte Generation sitzt, die alles abwürgt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 43er am 12. Oktober 2020, 09:34:30
Nachdem bereits die Seestadt (wenn auch nur ganz am Rand), das Sonnwend- sowie das Nordbahnhofviertel eine straßenbahnmäßige Erschließung erhalten haben, erscheint es in der Tat nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch das Nordwestbahnhofviertel einen Verlängerungsstummel erhält. Was die Führung bis zur Reichsbrücke betrifft, bin ich aber mehr als skeptisch.
Wo sollten dann sonst die Endstellen sein?

Der 2. Bezirk dürfte wieder eine rote Bezirksvorstehung bekommen und die Linie 12 damit gehörig wackeln.

Ich vermute auch. Speziell die Weiterführung über die Vorgartenstraße im Stuwerviertel wird schwierig, weil hier Parkplätze etc sind und dort entlang die Wählerbasis der SPÖ Leopoldstadt ist.
Sorry, aber da denkst du (und da bist du leider nicht allein, wie man sieht) zu kurz, bzw. nicht mehr ganz up to date. Auch die SPÖ öffnet sich dem Umweltgedanken immer mehr, wenn auch langsam. Ganz besonders die Jugend. Die SJ und die JG (Junge Generation) stehen z.B. komplett hinter dem Kampf gegen den Klimawandel und dazu gehört auch der Straßenbahnausbau. Und die Jugend ist eben das Volk der Zukunft, das mitgestaltet.

Warum hat dann die SPÖ kürzlich im Bezirksparlament einen Antrag eingebracht, die Linie 12 nur bis zum Wassertum zu führen?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 12. Oktober 2020, 09:55:09
Genau auf das spiele ich an, was User 43er geschrieben hat. Der 12er zum Wasserturm könnte eventuell kommen, aber mehr will die Bezirks-SPÖ nicht. Die Dringlichkeit für dieses kurze Neubaustück dürfte die SPÖ wohl auch nicht so ganz sehen. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass erst 2027 die Linie 12 kommt, dann mit beiden Neubauabschnitten (Nordwestbf und Rebhanngasse - Wasserturm).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 12. Oktober 2020, 09:59:48
Wo fährt in oder an der Seestadt eine Straßenbahn? Die nächste Bim Haltestelle ist von der letzten Fläche die noch dazu zählt (nicht verbaut) 1km weit weg. Von den derzeit letzten bewohnten Häuser 1,7km.
Die Seestadt hat die U-Bahn und den 84A. Aber keine Straßenbahn.

Ja, aber eine Straßenbahnanbindung ist ja geplant. Der 25er soll verlängert werden - oder aber man entschließt sich doch, vom 26er (Hausfeldstraße) aus auch eine (zweite) Anbindung zu bauen.
Die Anbindung von der Hausfeldstraße aus ist schon lange Geschichte. Neuester Planungsspaß sieht seine Tram vor die bei der Zanggase aus dem 26er ausfädelt und dann über die Berresgasse zu einem Stadtentwicklungsgebiet führen soll, in dem es noch gar nichts genaueres (ein grobes Konzept gibt es schon) gibt und dann bei Aspern Nord enden. Ob jetzt nördlich oder südlich davon steht auch noch nicht so ganz fest.

Und der 25er aus Aspern direkt. Tja die unendliche Geschichte Teil 36.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bus am 12. Oktober 2020, 10:17:09
Wobei die Wahl vorbei ist und somit die Wahlversprechen obsolet.  >:D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 12. Oktober 2020, 11:48:58

Sorry, aber da denkst du (und da bist du leider nicht allein, wie man sieht) zu kurz, bzw. nicht mehr ganz up to date. Auch die SPÖ öffnet sich dem Umweltgedanken immer mehr, wenn auch langsam. Ganz besonders die Jugend. Die SJ und die JG (Junge Generation) stehen z.B. komplett hinter dem Kampf gegen den Klimawandel und dazu gehört auch der Straßenbahnausbau. Und die Jugend ist eben das Volk der Zukunft, das mitgestaltet.

Nützt halt nix, wenn in den zuständigen Ministerien, Magistraten, Managerposten, Bezirksämter etc. noch die alte Generation sitzt, die alles abwürgt.
Und die bleibt aber nicht ewig. Die Jugend wird nachkommen.

Sorry, aber da denkst du (und da bist du leider nicht allein, wie man sieht) zu kurz, bzw. nicht mehr ganz up to date. Auch die SPÖ öffnet sich dem Umweltgedanken immer mehr, wenn auch langsam. Ganz besonders die Jugend. Die SJ und die JG (Junge Generation) stehen z.B. komplett hinter dem Kampf gegen den Klimawandel und dazu gehört auch der Straßenbahnausbau. Und die Jugend ist eben das Volk der Zukunft, das mitgestaltet.

Warum hat dann die SPÖ kürzlich im Bezirksparlament einen Antrag eingebracht, die Linie 12 nur bis zum Wassertum zu führen?
Kann ich dir nicht beantworten, weil ich nichts davon weiß. Bzw. zeigst mir den bitte. Ich habe jetzt die Sitzungsprotokolle der BV 2 in den Jahren 2020 und 2019 durchgesehen und keinen derartigen Antrag gefunden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 12. Oktober 2020, 11:58:04
Antrag der SPÖ II auf kürzere Verlängerung der Linie O (https://blog2.at/2020/09/21/was-hat-die-spoe-leopoldstadt-gegen-den-12er/)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 12. Oktober 2020, 12:48:00
Antrag der SPÖ II auf kürzere Verlängerung der Linie O (https://blog2.at/2020/09/21/was-hat-die-spoe-leopoldstadt-gegen-den-12er/)

Das klingt ja geradezu so, als ob man nun doch befürwortet, daß der O-Wagen weitergeführt wird bis zum Engelsplatz (um den 11A/11B zu entlasen, wie es in dem Sitzungsantrag steht), denn wozu sollte man dann die Pläne von 2015 wieder hervorholen und zitieren? Wohl nur, weil man statt des 12ers nun plötzlich doch eine andere Verbindung 2/20 befürwortet?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 12. Oktober 2020, 13:52:12
Antrag der SPÖ II auf kürzere Verlängerung der Linie O (https://blog2.at/2020/09/21/was-hat-die-spoe-leopoldstadt-gegen-den-12er/)
Danke! Hab tatsächlich bis jetzt noch nichts von diesem Antrag gehört.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 12. Oktober 2020, 15:47:20
Die Verlängerung der Linie O zum FEP hätte wohl tatsächlich mehr Verkehrswert als die Linie 12 zur Vorgartenstraße. Nur ob da der 20. Bezirk mitspielt, ist die Frage.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass eine Verbindung aus allen vier Himmelsrichtungen zum Bildungscampus beim Wasserturm super wäre. Wenn die Richtung Norden zum Friedrich-Engels-Platz derzeit schwer umsetzbar ist, wird inzwischen eine andere (z.B. zur U1 Vorgartenstraße) vorgezogen.

Ein O-Wagen zum FEP könnte wohl die Linie 11B obsolet machen, ein zusätzlicher 12er zum Stadion (U2) dann auch den 11A. Aber das ist noch in extrem weiter Ferne. ;D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 20. Oktober 2020, 11:44:05
Der 2. Bezirk dürfte wieder eine rote Bezirksvorstehung bekommen und die Linie 12 damit gehörig wackeln.

Ich vermute auch. Speziell die Weiterführung über die Vorgartenstraße im Stuwerviertel wird schwierig, weil hier Parkplätze etc sind und dort entlang die Wählerbasis der SPÖ Leopoldstadt ist.
Sorry, aber da denkst du (und da bist du leider nicht allein, wie man sieht) zu kurz, bzw. nicht mehr ganz up to date. Auch die SPÖ öffnet sich dem Umweltgedanken immer mehr, wenn auch langsam. Ganz besonders die Jugend. Die SJ und die JG (Junge Generation) stehen z.B. komplett hinter dem Kampf gegen den Klimawandel und dazu gehört auch der Straßenbahnausbau. Und die Jugend ist eben das Volk der Zukunft, das mitgestaltet.
Tja, bringt halt nix, solange diese nichts zu sagen haben – siehe 3. Piste, siehe Lobautunnel, da sind die Entscheider in der SPÖ immer noch nicht aufgewacht. Und solange das so ist, mögen zwar die wiederkehrenden Bekennungen zum Klimaschutz von Heer oder Sima zwar lieb sein, aber sind einfach im Gesamten ungläubig. Da denkst du zu kurz, wenn du meinst, es reicht, wenn ein paar Junge in der SPÖ anders denken :P
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 20. Oktober 2020, 11:52:02
Die Verlängerung der Linie O zum FEP hätte wohl tatsächlich mehr Verkehrswert als die Linie 12 zur Vorgartenstraße. Nur ob da der 20. Bezirk mitspielt, ist die Frage.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass eine Verbindung aus allen vier Himmelsrichtungen zum Bildungscampus beim Wasserturm super wäre. Wenn die Richtung Norden zum Friedrich-Engels-Platz derzeit schwer umsetzbar ist, wird inzwischen eine andere (z.B. zur U1 Vorgartenstraße) vorgezogen.

Ein O-Wagen zum FEP könnte wohl die Linie 11B obsolet machen, ein zusätzlicher 12er zum Stadion (U2) dann auch den 11A. Aber das ist noch in extrem weiter Ferne. ;D

Ob eine Verlängerung der Linie O zum Friedrich Engels-Platz die Linie 11B obsolet macht, bin ich mir nicht so sicher, denn dann verlängert man den Fahrgästen sowohl den Fußweg zur PVAng, des Pensionstenheimes, als auch zu dort ansässigen Filiale der Fa. Hofer. Ich bin mir da nicht sicher, ob die Linie 11A die restlichen Fahrgäste übernehmen kann. Und was noch dazu kommt, ist der Umsteigeweg auf die U1 bei der Vorgartenstraße wesentlich kürzer, als am Praterstern.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 20. Oktober 2020, 12:09:10
Ein O-Wagen zum FEP könnte wohl die Linie 11B obsolet machen, ein zusätzlicher 12er zum Stadion (U2) dann auch den 11A. Aber das ist noch in extrem weiter Ferne. ;D

Ob eine Verlängerung der Linie O zum Friedrich Engels-Platz die Linie 11B obsolet macht, bin ich mir nicht so sicher, denn dann verlängert man den Fahrgästen sowohl den Fußweg zur PVAng, des Pensionstenheimes, als auch zu dort ansässigen Filiale der Fa. Hofer. Ich bin mir da nicht sicher, ob die Linie 11A die restlichen Fahrgäste übernehmen kann. Und was noch dazu kommt, ist der Umsteigeweg auf die U1 bei der Vorgartenstraße wesentlich kürzer, als am Praterstern.

Bei solchen Überlegungen ist viel eher zu befürchten, dass der 11B unter entsprechender Ausdünnung des 11A zu einer Ganztagslinie aufgewertet wird und dann die Erschließung des Nordwestbahnviertels anstelle der Linie 12 übernimmt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 20. Oktober 2020, 12:14:49
Tja, bringt halt nix, solange diese nichts zu sagen haben – siehe 3. Piste, siehe Lobautunnel, da sind die Entscheider in der SPÖ immer noch nicht aufgewacht. Und solange das so ist, mögen zwar die wiederkehrenden Bekennungen zum Klimaschutz von Heer oder Sima zwar lieb sein, aber sind einfach im Gesamten ungläubig. Da denkst du zu kurz, wenn du meinst, es reicht, wenn ein paar Junge in der SPÖ anders denken :P

Die 3.Piste, egal wie die Stadtpolitik dazu steht, gehört dem Flughafen (Wien hält ca. 20% der Anteile kann also durchaus überstimmt werden) und dem Land Niederösterreich (als Genehmiger).
Der Lobautunnel, obliegt dem Bund. Natürlich kann man sich als Regionalpolitiker was wünschen, aber die Entscheidung, ob ja oder nein, liegt woanders.

Bei solchen Überlegungen ist viel eher zu befürchten, dass der 11B unter entsprechender Ausdünnung des 11A zu einer Ganztagslinie aufgewertet wird und dann die Erschließung des Nordwestbahnviertels anstelle der Linie 12 übernimmt.

Glaubst du wirklich anderes?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 20. Oktober 2020, 12:27:27
Tja, bringt halt nix, solange diese nichts zu sagen haben – siehe 3. Piste, siehe Lobautunnel, da sind die Entscheider in der SPÖ immer noch nicht aufgewacht. Und solange das so ist, mögen zwar die wiederkehrenden Bekennungen zum Klimaschutz von Heer oder Sima zwar lieb sein, aber sind einfach im Gesamten ungläubig. Da denkst du zu kurz, wenn du meinst, es reicht, wenn ein paar Junge in der SPÖ anders denken :P

Die 3.Piste, egal wie die Stadtpolitik dazu steht, gehört dem Flughafen (Wien hält ca. 20% der Anteile kann also durchaus überstimmt werden) und dem Land Niederösterreich (als Genehmiger).
Der Lobautunnel, obliegt dem Bund. Natürlich kann man sich als Regionalpolitiker was wünschen, aber die Entscheidung, ob ja oder nein, liegt woanders.
Themenverfehlung. Der Bürgermeister spricht sich nicht gegen die beiden Projekte aus, womit klar sein sollte, was vom "Klimaschutz" der SPÖ zu halten ist (nämlich gar nix), nicht mehr und nicht weniger. ;)

Auch wäre es sehr naiv zu glauben, dass die Projekte gegen die Wiener Landesregierung umsetzbar wären.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 20. Oktober 2020, 12:34:03
Ein O-Wagen zum FEP könnte wohl die Linie 11B obsolet machen, ein zusätzlicher 12er zum Stadion (U2) dann auch den 11A. Aber das ist noch in extrem weiter Ferne. ;D

Ob eine Verlängerung der Linie O zum Friedrich Engels-Platz die Linie 11B obsolet macht, bin ich mir nicht so sicher, denn dann verlängert man den Fahrgästen sowohl den Fußweg zur PVAng, des Pensionstenheimes, als auch zu dort ansässigen Filiale der Fa. Hofer. Ich bin mir da nicht sicher, ob die Linie 11A die restlichen Fahrgäste übernehmen kann. Und was noch dazu kommt, ist der Umsteigeweg auf die U1 bei der Vorgartenstraße wesentlich kürzer, als am Praterstern.

Bei solchen Überlegungen ist viel eher zu befürchten, dass der 11B unter entsprechender Ausdünnung des 11A zu einer Ganztagslinie aufgewertet wird und dann die Erschließung des Nordwestbahnviertels anstelle der Linie 12 übernimmt.

Sorry, aber was willst du auf der Linie 11A noch ausdühnen?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 20. Oktober 2020, 12:44:33
Ich denke schon, dass die Linie O zum FEP den 11B obsolet machen würde. Die Leute, die unbedingt zur PVA/Vorgartenstraße müssen, haben weiterhin den 11A. Die, die nur zur U1 wollen, haben ebenfalls weiterhin beide Möglichkeiten. Und im Endeffekt stellt der 11B einen Anschluss zur U1 dar, das ist seine Hauptfunktion.

@Mods: Sollen wir vielleicht einen eigenen Thread "Linie O zum Friedrich-Engels-Platz" oder "Bim-Ausbau im Nordbahnviertel" starten, um den derzeitigen Thread rein für die Linie 12 zu haben?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 27. Oktober 2020, 02:42:01
Der Unterschied zwischen den Neubaustrecken durch den NWBF und zum Wasserturm zur Strecke in der Vorgartenstraße ist die bereits vorhandene Struktur mit allem damit verbundenen Mehraufwand (inkl. Anrainer!), sogar wenn sich überall ein separater Bahnkörper ausginge.
Deshalb bin ich überzeugt, dass wir einige der leichter zu errichtenden Strecken im nächsten Jahrzeht auch erleben werden.
Unterdessen werden Planungen wie die Linie 11 durch die Neilreichgasse größtenteil wie bisher nur alle fünf Jahre von größerer Relevanz bleiben.

Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: moszkva tér am 27. Oktober 2020, 06:48:04
...sogar wenn sich überall ein separater Bahnkörper ausginge.
Wozu braucht man unbedingt eigene Gleiskörper in Straßen, die ohnehin nur sehr gering verkehrlich belastet sind?
Der Vorteil der Straßenbahn läge auch in einer Platzersparnis, wodurch mehr Platz für öffentliche Nutzungen und Aufenthalt bliebe.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 27. Oktober 2020, 06:50:25
...sogar wenn sich überall ein separater Bahnkörper ausginge.
Wozu braucht man unbedingt eigene Gleiskörper in Straßen, die ohnehin nur sehr gering verkehrlich belastet sind?
Der Vorteil der Straßenbahn läge auch in einer Platzersparnis, wodurch mehr Platz für öffentliche Nutzungen und Aufenthalt bliebe.

Weil man diese dann eventuell als Grüngleis anlegen könnte?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 27. Oktober 2020, 09:05:50
Weil man diese dann eventuell als Grüngleis anlegen könnte?

In so einem Fall könnte man es noch effizienter machen: Grün ohne Gleis (soll pflegeleichter sein, insbesondere bei dem ungeheuren Wiener Steppenklima, das sich eigenartigerweise ausschließlich auf Gleisbereiche erstreckt).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 27. Oktober 2020, 09:13:54
Weil man diese dann eventuell als Grüngleis anlegen könnte?

In so einem Fall könnte man es noch effizienter machen: Grün ohne Gleis (soll pflegeleichter sein, insbesondere bei dem ungeheuren Wiener Steppenklima, das sich eigenartigerweise ausschließlich auf Gleisbereiche erstreckt).

Das Hauptproblem bei den Gleisen ist die fehlende Bewässerung. Bedingt durch die geringe Bodenfreiheit hat das Gras keinen Platz zu wachsen und trocknet im Sommer völlig aus. Den selben Effekt hat man, wenn man eine Wiese im Sommer zu kurz schneidet und nicht wässert.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 27. Oktober 2020, 09:33:30
Das Hauptproblem bei den Gleisen ist die fehlende Bewässerung. Bedingt durch die geringe Bodenfreiheit hat das Gras keinen Platz zu wachsen und trocknet im Sommer völlig aus. Den selben Effekt hat man, wenn man eine Wiese im Sommer zu kurz schneidet und nicht wässert.

Bewässerungsautomatik wurde bereits erfunden und für ständig in der prallen Sonne liegende Flächen gibt es auch Pflanzen, die damit besser zurechtkommen. Auf der ganzen Welt funktionieren Rasengleise. "Wien ist anders", aber so anders auch wieder nicht.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 27. Oktober 2020, 09:39:28
Das Hauptproblem bei den Gleisen ist die fehlende Bewässerung. Bedingt durch die geringe Bodenfreiheit hat das Gras keinen Platz zu wachsen und trocknet im Sommer völlig aus. Den selben Effekt hat man, wenn man eine Wiese im Sommer zu kurz schneidet und nicht wässert.

Bewässerungsautomatik wurde bereits erfunden und für ständig in der prallen Sonne liegende Flächen gibt es auch Pflanzen, die damit besser zurechtkommen. Auf der ganzen Welt funktionieren Rasengleise. "Wien ist anders", aber so anders auch wieder nicht.

Das es eine Bewässerungsautomatik gibt wissen auch die WL. Nur streiten sich da immer die WL mit dem Stadtgartenamt, wer einerseits die Bewässerung bezahlt. Sowohl die Errichtung , als auch die Erhaltung.

Und bevor jetzt wieder eine Endlosdiskussion losbricht, dass es da und dort ein Steuertopf ist, der das finanziert. Das it mir klar. Nur sind das leider getrennte Steuertöpfe. Und für ein jedes zusätzliches Projekt muss ein anders Projekt zurück gestellt werden. Und man kann auch nicht so einfach das Geld für den U-Bahnbau nehmen. Denn das ist für den U-Bahnbau zweckgebunden und kann daher nicht für die Straßenbegrünung herangezogen werden. Leider ist das in der heutigen Zeit nicht mehr so einfach möglich.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 27. Oktober 2020, 09:53:00
Das Hauptproblem bei den Gleisen ist die fehlende Bewässerung. Bedingt durch die geringe Bodenfreiheit hat das Gras keinen Platz zu wachsen und trocknet im Sommer völlig aus. Den selben Effekt hat man, wenn man eine Wiese im Sommer zu kurz schneidet und nicht wässert.

Bewässerungsautomatik wurde bereits erfunden und für ständig in der prallen Sonne liegende Flächen gibt es auch Pflanzen, die damit besser zurechtkommen. Auf der ganzen Welt funktionieren Rasengleise. "Wien ist anders", aber so anders auch wieder nicht.

Das es eine Bewässerungsautomatik gibt wissen auch die WL. Nur streiten sich da immer die WL mit dem Stadtgartenamt, wer einerseits die Bewässerung bezahlt. Sowohl die Errichtung , als auch die Erhaltung.

Anstatt zu streiten, könnte man sich vielleicht auch einmal einigen. >:D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: S. Böck am 27. Oktober 2020, 10:07:21
In Nizza
https://images.app.goo.gl/G1CcTcdA7PfF9kfP7
mit seinem Mittelmeerklima, aber natürlich nicht nur dort  ::) scheint das problemlos zu funktionieren...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Schienenchaos am 27. Oktober 2020, 10:11:46
Das Hauptproblem bei den Gleisen ist die fehlende Bewässerung. Bedingt durch die geringe Bodenfreiheit hat das Gras keinen Platz zu wachsen und trocknet im Sommer völlig aus. Den selben Effekt hat man, wenn man eine Wiese im Sommer zu kurz schneidet und nicht wässert.

Bewässerungsautomatik wurde bereits erfunden und für ständig in der prallen Sonne liegende Flächen gibt es auch Pflanzen, die damit besser zurechtkommen. Auf der ganzen Welt funktionieren Rasengleise. "Wien ist anders", aber so anders auch wieder nicht.

Das es eine Bewässerungsautomatik gibt wissen auch die WL. Nur streiten sich da immer die WL mit dem Stadtgartenamt, wer einerseits die Bewässerung bezahlt. Sowohl die Errichtung , als auch die Erhaltung.

Anstatt zu streiten, könnte man sich vielleicht auch einmal einigen. >:D

Sowohl am D-Wagen als auch jetzt am Tabor beim O-Wagen wurde sogar eine Bewässerung verbaut! Also scheint es einen Konsens gegeben zu haben.  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 29. Oktober 2020, 03:59:28
...sogar wenn sich überall ein separater Bahnkörper ausginge.
Wozu braucht man unbedingt eigene Gleiskörper in Straßen, die ohnehin nur sehr gering verkehrlich belastet sind?
Der Vorteil der Straßenbahn läge auch in einer Platzersparnis, wodurch mehr Platz für öffentliche Nutzungen und Aufenthalt bliebe.
Die Vorgartenstraße ist nicht überall in diesem Bereich so ruhig, insbesondere je näher man der Lassallestraße kommt. Breit genug ist sie dort allerdings (und auch nach der Kreuzung noch), dass sich eine eigene Trasse ausginge und keine Linksabbieger die Gleise verstellen. Edit: gemeint waren die Linksabbieger von der Vorgartenstraße in die Lassallestraße stadteinwärts, falls der 12er intelligenterweise doch irgendwann weiter gebaut werden sollte als bis zur U1.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 29. Oktober 2020, 08:22:45
...sogar wenn sich überall ein separater Bahnkörper ausginge.
Wozu braucht man unbedingt eigene Gleiskörper in Straßen, die ohnehin nur sehr gering verkehrlich belastet sind?
Der Vorteil der Straßenbahn läge auch in einer Platzersparnis, wodurch mehr Platz für öffentliche Nutzungen und Aufenthalt bliebe.
Die Vorgartenstraße ist nicht überall in diesem Bereich so ruhig, insbesondere je näher man der Lassallestraße kommt. Breit genug ist sie dort allerdings (und auch nach der Kreuzung noch), dass sich eine eigene Trasse ausginge und keine Linksabbieger die Gleise verstellen. Edit: gemeint waren die Linksabbieger von der Vorgartenstraße in die Lassallestraße stadteinwärts, falls der 12er intelligenterweise doch irgendwann weiter gebaut werden sollte als bis zur U1.

Es könnte ja auch etwas dazwischen sein: straßenbündige Führung weiter entfernt von der Lassallestraße, eigener Gleiskörper (ggf. jeweils nur Richtung Lassallestraße) oder abmarkierte(s) Gleis(e) jeweils vor der Lassallestraße, um nicht im Autostau zu stehen. Es gibt so viele Möglichkeiten - oder besser gäbe.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 29. Oktober 2020, 10:36:16
Ich frage mich halt, ob es nicht sinnvoller wäre, die Linie 12 um ein paar hundert Meter zu verlängern und die Schleife dann Vorgartenstraße - Ausstellungsstraße - Sebastian-Kneipp-Gasse zu errichten. Das würde den Verkehrswert der Linie 12 massiv erhöhen und die Schleife Vorgartenstraße wäre obsolet. Wie viel mehr das kosten würde, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 29. Oktober 2020, 10:48:58
Ich frage mich halt, ob es nicht sinnvoller wäre, die Linie 12 um ein paar hundert Meter zu verlängern und die Schleife dann Vorgartenstraße - Ausstellungsstraße - Sebastian-Kneipp-Gasse zu errichten. Das würde den Verkehrswert der Linie 12 massiv erhöhen und die Schleife Vorgartenstraße wäre obsolet. Wie viel mehr das kosten würde, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Wenn die Straßenbahn verwirklicht werden sollte, dann sollte sie auf alle Fälle bis Elderschplatz /Krieau oder gar bis Stadion geführt werden. Aber die Schleife vor der Lassallestraße wesentlich sinnvoller, als nach der Lassallestraße. Denn bei Sperre der selbingen, kann die Linie 12 dann nacoh bis zur Lassallestraße geführt werden, während bei einer Schleife nach ihr dies dann nicht möglich ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Alex am 29. Oktober 2020, 13:03:27
Ich frage mich halt, ob es nicht sinnvoller wäre, die Linie 12 um ein paar hundert Meter zu verlängern und die Schleife dann Vorgartenstraße - Ausstellungsstraße - Sebastian-Kneipp-Gasse zu errichten. Das würde den Verkehrswert der Linie 12 massiv erhöhen und die Schleife Vorgartenstraße wäre obsolet. Wie viel mehr das kosten würde, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Wenn die Straßenbahn verwirklicht werden sollte, dann sollte sie auf alle Fälle bis Elderschplatz /Krieau oder gar bis Stadion geführt werden. Aber die Schleife vor der Lassallestraße wesentlich sinnvoller, als nach der Lassallestraße. Denn bei Sperre der selbingen, kann die Linie 12 dann nacoh bis zur Lassallestraße geführt werden, während bei einer Schleife nach ihr dies dann nicht möglich ist.
Eine Schleife nach der Lassallestraße halte ich grundsätzlich auch für nicht so ideal, wobei die Lage der U-Bahn-Zugänge dafür sprechen würde, weil sonst beim Zugang zur U1 in Richtung Leopoldau erst wieder oberirdisch die riesige Kreuzung überwunden werden müsste.
Und eine Sperre der Lassallestraße kommt eigentlich fast nie vor, wenn man einmal im Jahr den Wien-Marathon ausnimmt, der aktuell Corona-bedingt auch nicht stattfinden kann und die Frage ist, ob er das in der bekannten Form jemals wieder stattfinden wird.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 29. Oktober 2020, 13:48:03
Außerdem: Wenn der Wien-Marathon stattfindet, ist fix auch die Schleife Vorgartenstraße, die über den Mittelstreifen der Lassallestraße führt, gesperrt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: E1-4774 am 29. Oktober 2020, 14:15:24
Und eine Sperre der Lassallestraße kommt eigentlich fast nie vor, wenn man einmal im Jahr den Wien-Marathon ausnimmt, der aktuell Corona-bedingt auch nicht stattfinden kann und die Frage ist, ob er das in der bekannten Form jemals wieder stattfinden wird.
Geh bitte, unnötige Schwarzmalerei! ::)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 29. Oktober 2020, 15:12:36
Die Weiterführung des 12ers durch das Stuwerviertel halte ich für politisch hochinteressant. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gemacht wird.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Floster am 29. Oktober 2020, 19:19:07
Die Frage ist auch wie es mit dem Teil des 12ers im Nordbahnhofgelände nach dem politischen Machtwechsel weitergeht:
https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/neue-bim-vereint-leopoldstadt-und-brigittenau_a4168347 (https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/neue-bim-vereint-leopoldstadt-und-brigittenau_a4168347)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: darkweasel am 29. Oktober 2020, 20:40:34
Ich frage mich halt, ob es nicht sinnvoller wäre, die Linie 12 um ein paar hundert Meter zu verlängern und die Schleife dann Vorgartenstraße - Ausstellungsstraße - Sebastian-Kneipp-Gasse zu errichten. Das würde den Verkehrswert der Linie 12 massiv erhöhen und die Schleife Vorgartenstraße wäre obsolet. Wie viel mehr das kosten würde, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Wenn die Straßenbahn verwirklicht werden sollte, dann sollte sie auf alle Fälle bis Elderschplatz /Krieau oder gar bis Stadion geführt werden. Aber die Schleife vor der Lassallestraße wesentlich sinnvoller, als nach der Lassallestraße. Denn bei Sperre der selbingen, kann die Linie 12 dann nacoh bis zur Lassallestraße geführt werden, während bei einer Schleife nach ihr dies dann nicht möglich ist.
Ich hab es schon einmal geschrieben, aber ich finde, die sinnvollste Linienführung wäre zur U-Bahn-Station Messe-Prater und dann weiter zu einer Schleife über Freudplatz und Welthandelsplatz. WU und Wurstelprater sind ja keine völligen Nicht-Ziele.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 30. Oktober 2020, 08:20:42
Die Frage ist auch wie es mit dem Teil des 12ers im Nordbahnhofgelände nach dem politischen Machtwechsel weitergeht:
https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/neue-bim-vereint-leopoldstadt-und-brigittenau_a4168347 (https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/neue-bim-vereint-leopoldstadt-und-brigittenau_a4168347)

Zitat
"Der Mehrwert für das Grätzel ist fraglich, vor allem, wenn man die Kosten des Trassenbaus und die damit verbundenen Einschränkungen für die Anrainer gegenrechnet", so Nikolai.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 30. Oktober 2020, 08:40:00
Zitat
"Der Mehrwert für das Grätzel ist fraglich, vor allem, wenn man die Kosten des Trassenbaus und die damit verbundenen Einschränkungen für die Anrainer gegenrechnet", so Nikolai.

Wenn der was zu sagen haben wird, kann man den 12er gleich vergessen!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: U4 am 30. Oktober 2020, 09:12:56
Nur weil er "vom Bus kommt" ??  ^-^
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: t12700 am 30. Oktober 2020, 10:23:30
Nur weil er "vom Bus kommt" ??  ^-^
Nein, sondern weil er Hauptsache dagegen ist, ohne das nur im Ansatz argumentieren zu können. So wird das nix mitn 12er... :-[

LG t12700
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 30. Oktober 2020, 10:31:45
Nein, sondern weil er Hauptsache dagegen ist, ohne das nur im Ansatz argumentieren zu können.

Der Sozialismus in seinem Lauf hält wirklich jede Tramway auf!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Joker767 am 18. November 2020, 22:55:09
Im Regierungsprogramm der SPÖ & NEOS wurde auf Seite 158 die Linie 12 erwähnt:

Zitat
Die neue Straßenbahnlinie 12 wird ab 2023 das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof mit dem Nordbahnhof verbinden und beide Entwicklungsgebiete optimal mit den U-Bahnen und S-Bahnen verknüpfen. In einer 1. Baustufe soll zunächst das Teilstück im Nordbahnviertel zwischen der Haltestelle Rebhanngasse und der U1-Station Vorgartenstraße umgesetzt werden.

Das Dokument gibt es hier (https://www.spoe.wien/wp-content/uploads/sites/943/2020/11/Die_Fortschrittskoalition_fuer_Wien_lang.pdf) zum Download.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: M-wagen am 19. November 2020, 06:09:27
Zitat
m Regierungsprogramm der SPÖ & NEOS wurde auf Seite 158 die Linie 12 erwähnt:
Seiten 155/156 wäre richtig - wobei ich nicht glaube, dass das Geld bis 2023 für die Linie 27 und Linie 12 reichen werde.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 19. November 2020, 07:05:08
Zitat
m Regierungsprogramm der SPÖ & NEOS wurde auf Seite 158 die Linie 12 erwähnt:
Seiten 155/156 wäre richtig - wobei ich nicht glaube, dass das Geld bis 2023 für die Linie 27 und Linie 12 reichen werde.

Und wieso nicht. Die Budget für 2022/23 ist sicherlich nur geplant, aber nicht beschlossen. Und vielleicht werden da wirklich Gelder umgeschichtet, dass die Strecken gebaut werden können.

Wobei, wenn es nach Aussagen des BV22 geht, ist das Budget für die Linie 27 schon aus verhandelt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Helga06 am 19. November 2020, 10:46:01
Zitat
m Regierungsprogramm der SPÖ & NEOS wurde auf Seite 158 die Linie 12 erwähnt:
Seiten 155/156 wäre richtig - wobei ich nicht glaube, dass das Geld bis 2023 für die Linie 27 und Linie 12 reichen werde.

Und wieso nicht. Die Budget für 2022/23 ist sicherlich nur geplant, aber nicht beschlossen. Und vielleicht werden da wirklich Gelder umgeschichtet, dass die Strecken gebaut werden können.

Wobei, wenn es nach Aussagen des BV22 geht, ist das Budget für die Linie 27 schon aus verhandelt.
Budgetplanung hin oder her, meiner Meinung nach wird es auf Grund der Schulden die durch Covit 19 entstanden sind oder noch entstehen werden zu Einsparungen kommen die auch den öffentlichen Verkehr betreffen werden. Somit wird die ganze Planung vielleicht über den Haufen geworfen. Schau ma Mal.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Joker767 am 19. November 2020, 15:22:36
Zitat
m Regierungsprogramm der SPÖ & NEOS wurde auf Seite 158 die Linie 12 erwähnt:
Seiten 155/156 wäre richtig - wobei ich nicht glaube, dass das Geld bis 2023 für die Linie 27 und Linie 12 reichen werde.
Das Dokument auf der NEOS Homepage ist offenbar ein wenig anders, inhaltlich aber ident. Dort ist es auf Seite 158 - sorry für die Verwirrung  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bhf_Breitensee am 19. November 2020, 20:01:57
Man kann sich heute schon auf die Proteste der Anrainer gegen die Linie rüsten, damit man nicht zusammenknickt wie im Kretaviertel.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 19. November 2020, 23:06:17
Ich denke nicht, dass der Widerstand in der Vorgartenstraße allzu groß sein wird. Immerhin sehen sie schon in der Bruno-Marek-Allee, wie leise das neue Oberbausystem ist. Der Straßenquerschnitt bleibt sowieso unverändert.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: t12700 am 19. November 2020, 23:18:39
Man kann sich heute schon auf die Proteste der Anrainer gegen die Linie rüsten, damit man nicht zusammenknickt wie im Kretaviertel.
Man könnte ja jetzt einen neuen Versuch wagen. Aber wenn macht das nur mit einem Gesamtkonzept und auch einer vernünftigen Planung des 68ers Richtung Laaerberg Sinn. Wird aber, fürchte ich, nicht geschehen.

LG t12700
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Tunafish am 20. November 2020, 01:37:45
Ich denke nicht, dass der Widerstand in der Vorgartenstraße allzu groß sein wird. Immerhin sehen sie schon in der Bruno-Marek-Allee, wie leise das neue Oberbausystem ist. Der Straßenquerschnitt bleibt sowieso unverändert.

Ein paar laute Individuen die sich gegen jedes sinnvolle Projekt äußern finden sich immer. Aufgabe der Politik ist, sich nicht dauernd von wenigen Querulanten gegen jede Verbesserung instrumentalisieren zu lassen.

Die Strecke bei der Ankerbrotfabrik nicht zu bauen wie ursprünglich geplant war und ist einfach nur absurd.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 20. November 2020, 02:54:27
Die Strecke bei der Ankerbrotfabrik nicht zu bauen wie ursprünglich geplant war und ist einfach nur absurd.
Kommt vielleicht irgendwann ja noch. Dass der 6er ewig in der Geiereckstraße verendet, denke ich derzeit nicht.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 20. November 2020, 16:49:26
Die Strecke bei der Ankerbrotfabrik nicht zu bauen wie ursprünglich geplant war und ist einfach nur absurd.
Kommt vielleicht irgendwann ja noch. Dass der 6er ewig in der Geiereckstraße verendet, denke ich derzeit nicht.

Boah das wäre ja echt sinnvoll, wenn man zuerst die Schleife (nur wenige Meter von der Schleife Absberggasse entfernt!) neu baut und dann jetzt nochmal eine neue Schleife in geringer Distanz bauen würde...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: t12700 am 20. November 2020, 16:54:54
Die Strecke bei der Ankerbrotfabrik nicht zu bauen wie ursprünglich geplant war und ist einfach nur absurd.
Kommt vielleicht irgendwann ja noch. Dass der 6er ewig in der Geiereckstraße verendet, denke ich derzeit nicht.

Boah das wäre ja echt sinnvoll, wenn man zuerst die Schleife (nur wenige Meter von der Schleife Absberggasse entfernt!) neu baut und dann jetzt nochmal eine neue Schleife in geringer Distanz bauen würde...
Tja man hätte sich von den paar Hansln im Kretaviertel nicht frotzeln lassen dürfen! Wenn die Straßenbahn dann da ist, wird sie ja in der Regel eh gut angenommen.

Und natürlich dort Schleifen rausreißen und 200 Meter entfernt wiederzubauen ist nicht sinnvoll, das ist aber das verenden einer Linie im Nirvana unter der Autobahn auch nicht. Allerdings, ob und wie bald sich da was tun wird, wird sich zeigen...

LG t12700
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 20. November 2020, 21:04:01
Den letzten Postings ist vollinhaltlich zuzustimmen.Solche Nimbys gehören bestenfalls ignoriert, denn solbald sie sich daran gewöhnt haben, wollen sie nichts anderes mehr.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4020 am 21. November 2020, 00:38:48
Tja man hätte sich von den paar Hansln im Kretaviertel nicht frotzeln lassen dürfen! Wenn die Straßenbahn dann da ist, wird sie ja in der Regel eh gut angenommen.

Und natürlich dort Schleifen rausreißen und 200 Meter entfernt wiederzubauen ist nicht sinnvoll, das ist aber das verenden einer Linie im Nirvana unter der Autobahn auch nicht. Allerdings, ob und wie bald sich da was tun wird, wird sich zeigen...

Das tragische ist ja, dass dort zwei Linien im Nirvana verenden – der D-Wagen hat mit Autoreisezuganlage und Mistplatz auch nicht stark nachgefragte Ziele im Einzugsgebiet. Man könnte es nicht schlechter planen. :bh:

Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 21. November 2020, 08:55:23
Tja man hätte sich von den paar Hansln im Kretaviertel nicht frotzeln lassen dürfen! Wenn die Straßenbahn dann da ist, wird sie ja in der Regel eh gut angenommen.

Und natürlich dort Schleifen rausreißen und 200 Meter entfernt wiederzubauen ist nicht sinnvoll, das ist aber das verenden einer Linie im Nirvana unter der Autobahn auch nicht. Allerdings, ob und wie bald sich da was tun wird, wird sich zeigen...

Das tragische ist ja, dass dort zwei Linien im Nirvana verenden – der D-Wagen hat mit Autoreisezuganlage und Mistplatz auch nicht stark nachgefragte Ziele im Einzugsgebiet. Man könnte es nicht schlechter planen. :bh:
Das finde ich aber schon etwas übertrieben, das klingt beim Lesen ja fast, als wäre das am äußersten Stadtrand und sonst gäbe es dort gar nichts. Außerdem ist die Straßenbahn ja primär für die im Einzugsgebiet wohnende Bevölkerung da, und nicht dazu, um zu einem Mistplatz zu gelangen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 21. November 2020, 10:09:34
Tatsache ist jedenfalls, dass die gewählten Endpunkte der Linien D und 6 maßgeblich auf die irreale Angst vor einer möglichen Beeinträchtigung des Autoverkehrs zurückzuführen sind. Den D-Wagen hätte man ruhig zum Reumannplatz führen können und den 6er zur Grillgasse. Aber wir kennen ja die Argumentationslinie der Verhinderer.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: t12700 am 21. November 2020, 12:39:07
Den letzten Postings ist vollinhaltlich zuzustimmen.Solche Nimbys gehören bestenfalls ignoriert, denn solbald sie sich daran gewöhnt haben, wollen sie nichts anderes mehr.
Das ist leider wahr, mir scheint man baut die Straßenbahn nur dort aus wo sie ja nicht stört und mit einer Lieblosigkeit, die seinesgleichen sucht. Vermarktet wird dies aber mit propagandamässigen Schlagzeilen wie "der größte Öffi-Netzänderung seit Jahrzehnten" oder Wien als "Straßenbahnhauptstadt" zu bezeichnen. Aber es steigt ihnen ja keiner auf die Füße.

LG t12700
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: hema am 21. November 2020, 12:46:12
Den D-Wagen hätte man ruhig zum Reumannplatz führen können . . . .
. . . . oder nach Oberlaa!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 21. November 2020, 12:46:23
Den letzten Postings ist vollinhaltlich zuzustimmen.Solche Nimbys gehören bestenfalls ignoriert, denn solbald sie sich daran gewöhnt haben, wollen sie nichts anderes mehr.
Das ist leider wahr, mir scheint man baut die Straßenbahn nur dort aus wo sie ja nicht stört und mit einer Lieblosigkeit, die seinesgleichen sucht. Vermarktet wird dies aber mit propagandamässigen Schlagzeilen wie "der größte Öffi-Netzänderung seit Jahrzehnten" oder Wien als "Straßenbahnhauptstadt" zu bezeichnen. Aber es steigt ihnen ja keiner auf die Füße.

LG t12700

Genau - siehe hier! https://www.facebook.com/photo?fbid=1794260950730493&set=a.1322199694603290
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: U4 am 21. November 2020, 13:02:20
Den D-Wagen hätte man ruhig zum Reumannplatz führen können . . . .
. . . . oder nach Oberlaa!
Aber nach Oberlaa fährt doch eh die U-Bahn vom Reumannplatz ... 8)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: hema am 21. November 2020, 13:29:02
Den D-Wagen hätte man ruhig zum Reumannplatz führen können . . . .
. . . . oder nach Oberlaa!
Aber nach Oberlaa fährt doch eh die U-Bahn vom Reumannplatz ... 8)
. . . . aber nicht durch die Absberggasse!  :)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 4020 am 21. November 2020, 18:31:23
Außerdem ist die Straßenbahn ja primär für die im Einzugsgebiet wohnende Bevölkerung da, und nicht dazu, um zu einem Mistplatz zu gelangen.

Und trotzdem liegt die Endhaltestelle des D direkt neben Mistplatz und Autoreisezuganlage, von überall sonst sind die Zugangswege unsäglich lang. Wie gesagt: Man könnte es nicht schlechter planen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 21. November 2020, 21:36:31
Außerdem ist die Straßenbahn ja primär für die im Einzugsgebiet wohnende Bevölkerung da, und nicht dazu, um zu einem Mistplatz zu gelangen.

Und trotzdem liegt die Endhaltestelle des D direkt neben Mistplatz und Autoreisezuganlage, von überall sonst sind die Zugangswege unsäglich lang. Wie gesagt: Man könnte es nicht schlechter planen.
Wie hättest du es sinnvoller geplant? Man hat das Sonnwendviertel erschlossen, Anschluss an 6 und 11 hergestellt, eine Schleife, die auch für andere Linien befahrbar ist und ein Rasengleis errichtet. Die langen Zugangswege stimmen, aber das hätte man durch eine zusätzliche Station am Ende der Hlawkagasse lösen können, bzw. sollte man nachträglich noch tun.


Den letzten Postings ist vollinhaltlich zuzustimmen.Solche Nimbys gehören bestenfalls ignoriert, denn solbald sie sich daran gewöhnt haben, wollen sie nichts anderes mehr.
Das ist leider wahr, mir scheint man baut die Straßenbahn nur dort aus wo sie ja nicht stört und mit einer Lieblosigkeit, die seinesgleichen sucht. Vermarktet wird dies aber mit propagandamässigen Schlagzeilen wie "der größte Öffi-Netzänderung seit Jahrzehnten" oder Wien als "Straßenbahnhauptstadt" zu bezeichnen. Aber es steigt ihnen ja keiner auf die Füße.

LG t12700

Genau - siehe hier! https://www.facebook.com/photo?fbid=1794260950730493&set=a.1322199694603290
Da wird aber geflissentlich ignoriert, dass das noch Baustelle ist und nach Fertigstellung des Areals ganz anders aussehen wird.

Den D-Wagen hätte man ruhig zum Reumannplatz führen können . . . .
. . . . oder nach Oberlaa!
Dann wäre der D-Wagen aber entschieden zu lang, meiner Meinung nach. Den Laaer Berg würde ich straßenbahnmäßig jedenfalls durch eine eigene Linie erschließen
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: moszkva tér am 22. November 2020, 07:50:59
Der Laaer Berg sollte mit einer Linie vom Reumannplatz erschlossen werden. Der D wird dann am besten über die Absberggasse geschickt. Schön wäre eine Teilüberplattung der Tangente und Führung des D bis Altes Landgut.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 22. November 2020, 09:31:56
Den D-Wagen hätte man ruhig zum Reumannplatz führen können . . . .
. . . . oder nach Oberlaa!
Dann wäre der D-Wagen aber entschieden zu lang, meiner Meinung nach. Den Laaer Berg würde ich straßenbahnmäßig jedenfalls durch eine eigene Linie erschließen
Zum Monte Laa würde ich den D-Wagen schon noch führen, das wären mit der Sickenberggasse dazwischen - oder man nimmt Puchsbaumgasse/Ankerbrotgründe und behält sich die Absberggasse als zentrale Umsteigestation zwischen D und 6/11 - zwei zusätzliche Haltestellen. Zur Siedlung Südost wären es mit Zwischenhalten bei Urselbrunnengasse und Czeikestraße dann auch nur mehr drei Stationen. Noch der Halt am Ende der Hlawkagasse und dann müsste der D nach Linienlänge und Haltestellenzahl zum 11er aufschließen. Zu lang wäre er nicht mMn.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2020, 09:53:22
Den D-Wagen hätte man ruhig zum Reumannplatz führen können . . . .
. . . . oder nach Oberlaa!
Dann wäre der D-Wagen aber entschieden zu lang, meiner Meinung nach. Den Laaer Berg würde ich straßenbahnmäßig jedenfalls durch eine eigene Linie erschließen
Zum Monte Laa würde ich den D-Wagen schon noch führen, das wären mit der Sickenberggasse dazwischen - oder man nimmt Puchsbaumgasse/Ankerbrotgründe und behält sich die Absberggasse als zentrale Umsteigestation zwischen D und 6/11 - zwei zusätzliche Haltestellen. Zur Siedlung Südost wären es mit Zwischenhalten bei Urselbrunnengasse und Czeikestraße dann auch nur mehr drei Stationen. Noch der Halt am Ende der Hlawkagasse und dann müsste der D nach Linienlänge und Haltestellenzahl zum 11er aufschließen. Zu lang wäre er nicht mMn.

Bei all euren Planungen, die im Ansatz sicherlich nicht schlecht sind, sollten man aber auch bedenken, ob diese dann im Sinne der Fahrgäste ist.

Und das bezweifle ich, wenn man die Linie D in Richtung Süden verlängert.

Denn man hat dann zwar eine Direktverbindung in die Stadt, aber eben auch den ersten Anschluß an die U-Bahn bei der Oper. Und ob das der Wunsch der potentiellen Fahrgäste ist, ist mMn mehr als fraglich.

Wenn man 8n diesem Bereich eine Straßenbahnlinie plant, dann sollte sie auch eine frühere Anbindung an die U1 haben.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 22. November 2020, 11:54:55
Den D-Wagen hätte man ruhig zum Reumannplatz führen können . . . .
. . . . oder nach Oberlaa!
Dann wäre der D-Wagen aber entschieden zu lang, meiner Meinung nach. Den Laaer Berg würde ich straßenbahnmäßig jedenfalls durch eine eigene Linie erschließen
Zum Monte Laa würde ich den D-Wagen schon noch führen, das wären mit der Sickenberggasse dazwischen - oder man nimmt Puchsbaumgasse/Ankerbrotgründe und behält sich die Absberggasse als zentrale Umsteigestation zwischen D und 6/11 - zwei zusätzliche Haltestellen.
Du meinst wohl Schrankenberggasse, oder? Die Sickenberggasse ist im 19.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: t12700 am 22. November 2020, 12:26:19
Bei all euren Planungen, die im Ansatz sicherlich nicht schlecht sind, sollten man aber auch bedenken, ob diese dann im Sinne der Fahrgäste ist.

Und das bezweifle ich, wenn man die Linie D in Richtung Süden verlängert.

Denn man hat dann zwar eine Direktverbindung in die Stadt, aber eben auch den ersten Anschluß an die U-Bahn bei der Oper. Und ob das der Wunsch der potentiellen Fahrgäste ist, ist mMn mehr als fraglich.

Wenn man 8n diesem Bereich eine Straßenbahnlinie plant, dann sollte sie auch eine frühere Anbindung an die U1 haben.
Stimmt, in Wien muss die Straßenbahn immer so schnell wie möglich zur U-Bahn. Allerdings stellt sich da schon die Frage, ob das auch immer den größten Nutzen bringt. Ich lehne mich da mal aus dem Fenster und verneine das.

LG t12700
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2020, 12:41:00
Bei all euren Planungen, die im Ansatz sicherlich nicht schlecht sind, sollten man aber auch bedenken, ob diese dann im Sinne der Fahrgäste ist.

Und das bezweifle ich, wenn man die Linie D in Richtung Süden verlängert.

Denn man hat dann zwar eine Direktverbindung in die Stadt, aber eben auch den ersten Anschluß an die U-Bahn bei der Oper. Und ob das der Wunsch der potentiellen Fahrgäste ist, ist mMn mehr als fraglich.

Wenn man 8n diesem Bereich eine Straßenbahnlinie plant, dann sollte sie auch eine frühere Anbindung an die U1 haben.
Stimmt, in Wien muss die Straßenbahn immer so schnell wie möglich zur U-Bahn. Allerdings stellt sich da schon die Frage, ob das auch immer den größten Nutzen bringt. Ich lehne mich da mal aus dem Fenster und verneine das.

LG t12700

Ich gebe dir Recht, dass man nicht immer den schnellsten Weg zur U-Bahn bei einer neuen Linie mit einplanen muss.

Mir stellt sich nur die Frage, ob sich bei der vorgeschlagenen Linienführung eine Straßenbahn gerechtfertigt ist.

Denn was nützt mir eine Straßenbahnverlängerung, wenn diese dann von den Fahrgäste nicht wirklich angenommen wird.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Operator am 22. November 2020, 12:56:03
Bei all euren Planungen, die im Ansatz sicherlich nicht schlecht sind, sollten man aber auch bedenken, ob diese dann im Sinne der Fahrgäste ist.

Und das bezweifle ich, wenn man die Linie D in Richtung Süden verlängert.

Denn man hat dann zwar eine Direktverbindung in die Stadt, aber eben auch den ersten Anschluß an die U-Bahn bei der Oper. Und ob das der Wunsch der potentiellen Fahrgäste ist, ist mMn mehr als fraglich.

Wenn man 8n diesem Bereich eine Straßenbahnlinie plant, dann sollte sie auch eine frühere Anbindung an die U1 haben.
Stimmt, in Wien muss die Straßenbahn immer so schnell wie möglich zur U-Bahn. Allerdings stellt sich da schon die Frage, ob das auch immer den größten Nutzen bringt. Ich lehne mich da mal aus dem Fenster und verneine das.

LG t12700



Denn was nützt mir eine Straßenbahnverlängerung, wenn diese dann von den Fahrgäste nicht wirklich angenommen wird.
Sollte das wirklich der Fall sein, das eine Linie nicht so angenommen wird, würde es genug Möglichkeiten zur Attraktivierung geben; so z.B moderneres Rollmaterial, kürzere Intervalle, oder gar das Zusammenlegen zweier Linien wie damals die Ringelspiellinien 1 und 2, usw.!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 22. November 2020, 13:01:15
Na bevor man eine Linie baut, gehört meiner Meinung nach eine Analyse wo wer hin will. Und danach gehört geplant. Zuerst was um Millionen in die Welt setzen und dann künstlich versuchen nachfrage zu generieren. Wir San ned bei da U Bahn.  8)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 22. November 2020, 14:59:18
Zum Thema "Analyse, wer wohin will":

In München ist es mir vor Jahren einmal passiert, daß ich an einem Tag gleich zweimal von einem Frageteam in der Straßenbahn gefragt worden bin, wo ich eingestiegen bin, wohin ich fahre und wie weit ich mit dieser Linie fahre usw. usw.
Also eine Art Fahrgastbefragung. da ich ja ein Urlaubsgast war, war natürlich ich nicht die richtige Person dafür, das war ja klar und das sagte die Dame auch. Nur:

Ich frage mich, ob es sowas auch in Wien gibt? Mir ist es jedenfalls noch nie passiert, daß ich in Wien einmal so eine Befragung erlebt hätte. Gibt es sowas in Wien? Ich bin ja seit Jahrzehnten auch nur mehr jeweils kurz auf Besuch in der Stadt, aber in meiner früheren Zeit (vor 1985) gab es sowas jedenfalls nicht. Wie ist es heute? Da könnte man doch anhand von Ergebnissen draufkommen, welche Strecken die Leute befahren und wo man gegenbenenfalls Umsteigvorgänge reduzieren könnte, indem man Linienführung verändert.

Hat jemand hier Erfahrungen?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 22. November 2020, 15:18:39
Zum Thema "Analyse, wer wohin will":

In München ist es mir vor Jahren einmal passiert, daß ich an einem Tag gleich zweimal von einem Frageteam in der Straßenbahn gefragt worden bin, wo ich eingestiegen bin, wohin ich fahre und wie weit ich mit dieser Linie fahre usw. usw.
Also eine Art Fahrgastbefragung. da ich ja ein Urlaubsgast war, war natürlich ich nicht die richtige Person dafür, das war ja klar und das sagte die Dame auch. Nur:

Ich frage mich, ob es sowas auch in Wien gibt? Mir ist es jedenfalls noch nie passiert, daß ich in Wien einmal so eine Befragung erlebt hätte. Gibt es sowas in Wien? Ich bin ja seit Jahrzehnten auch nur mehr jeweils kurz auf Besuch in der Stadt, aber in meiner früheren Zeit (vor 1985) gab es sowas jedenfalls nicht. Wie ist es heute? Da könnte man doch anhand von Ergebnissen draufkommen, welche Strecken die Leute befahren und wo man gegenbenenfalls Umsteigvorgänge reduzieren könnte, indem man Linienführung verändert.

Hat jemand hier Erfahrungen?
Im stadtgrenzenüberschreitenden Verkehr gibt es das, da hatte ich schon einmal Fragebogen von ÖBB/VOR in der Hand.

Die Wiener Linien sind meines Wissens nach der Überzeugung, dass sie das durch ein Simulationsmodell abbilden können.

Man muss aber auch dazu sagen, dass solche Befragungen nur ein Teilaspekt der Überlegungen sein sollten: Betrachtet man nur diese, können diese zum Beispiel ergeben, dass die öffentlichen Verkehrsverbindungen in ein Shopping-Center auf der grünen Wiese vor der Stadt verbessert werden sollen. Dass andere Maßnahmen, wie die bessere öffentliche Erreichbarkeit der Wiener Einkaufsstraßen das Bedürfnis der Fahrgäste besser und sinnvoller abdecken könnte, geht halt schnell einmal unter.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 22. November 2020, 17:09:30
Zum Thema "Analyse, wer wohin will":

In München ist es mir vor Jahren einmal passiert, daß ich an einem Tag gleich zweimal von einem Frageteam in der Straßenbahn gefragt worden bin, wo ich eingestiegen bin, wohin ich fahre und wie weit ich mit dieser Linie fahre usw. usw.
Also eine Art Fahrgastbefragung. da ich ja ein Urlaubsgast war, war natürlich ich nicht die richtige Person dafür, das war ja klar und das sagte die Dame auch. Nur:

Ich frage mich, ob es sowas auch in Wien gibt? Mir ist es jedenfalls noch nie passiert, daß ich in Wien einmal so eine Befragung erlebt hätte. Gibt es sowas in Wien? Ich bin ja seit Jahrzehnten auch nur mehr jeweils kurz auf Besuch in der Stadt, aber in meiner früheren Zeit (vor 1985) gab es sowas jedenfalls nicht. Wie ist es heute? Da könnte man doch anhand von Ergebnissen draufkommen, welche Strecken die Leute befahren und wo man gegenbenenfalls Umsteigvorgänge reduzieren könnte, indem man Linienführung verändert.

Hat jemand hier Erfahrungen?

Vor ca. 35 Jahren wurde meine Familie im 60B befragt, wo wir herkämen und hinwollten.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 22. November 2020, 18:24:42
Wären eigentlich (anonymisierte) Auswertungen von Fahrplanabfragen in einschlägigen Apps eine Möglichkeit, realistische Vetkehrsbeziehungen und -ströme errechnen zu können?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Fred am 22. November 2020, 18:27:24
Ich wurde letztes Jahr im VOR Bus 207 zwischen Siebenhirten und Liesing befragt. Allerdings nur bezüglich der Fahrtstrecke auf dieser Linie, es wurde auch Art des Fahrscheins notiert.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2020, 18:38:47
Wären eigentlich (anonymisierte) Auswertungen von Fahrplanabfragen in einschlägigen Apps eine Möglichkeit, realistische Vetkehrsbeziehungen und -ströme errechnen zu können?

Wäre sicherlich eine Möglichkeit. Ich bezweifle nur, dass man da eine wirkliche Anzahl der Fahren bekommt.

denn klar mache ich einmal eine Fahrplanabfrage, wenn ich eine neue Fahrt mache. Aber wenn ich die Route mehrmals gefahren bin, dann mache ich kaum mehr eine Abfrage.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Der Reisende am 22. November 2020, 19:59:42
Wären eigentlich (anonymisierte) Auswertungen von Fahrplanabfragen in einschlägigen Apps eine Möglichkeit, realistische Vetkehrsbeziehungen und -ströme errechnen zu können?

Wäre sicherlich eine Möglichkeit. Ich bezweifle nur, dass man da eine wirkliche Anzahl der Fahren bekommt.

denn klar mache ich einmal eine Fahrplanabfrage, wenn ich eine neue Fahrt mache. Aber wenn ich die Route mehrmals gefahren bin, dann mache ich kaum mehr eine Abfrage.

Das Auswerten der Fahrplanabfragen ist doch zu umständlich, weil nicht sicher ist, ob dann auch die Route genutzt wird.
Live ist doch eh besser. Liest sich eigentlich jemand auch mal die Themen Datenschutz und Datennutzung durch?  ;) :lamp:
https://www.wienerlinien.at/eportal3/ep/programView.do/pageTypeId/66526/programId/2178003/channelId/-4001528 (https://www.wienerlinien.at/eportal3/ep/programView.do/pageTypeId/66526/programId/2178003/channelId/-4001528)

Und ab und an mal die eigenen erhobenen Daten gegen jene von Google & Co. abgleichen. So erhält man schon recht valide Aussagen über Verkehrsströme.
Vorteil der Daten-Riesenkraken ist eben auch, dass nicht nur die Öffi-Nutzung mit ausgewertet wird.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Tramwayhüttl am 22. November 2020, 22:21:05
Linie 12!!!!! 8)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 22. November 2020, 23:24:48
Bei all euren Planungen, die im Ansatz sicherlich nicht schlecht sind, sollten man aber auch bedenken, ob diese dann im Sinne der Fahrgäste ist.

Und das bezweifle ich, wenn man die Linie D in Richtung Süden verlängert.

Denn man hat dann zwar eine Direktverbindung in die Stadt, aber eben auch den ersten Anschluß an die U-Bahn bei der Oper. Und ob das der Wunsch der potentiellen Fahrgäste ist, ist mMn mehr als fraglich.

Wenn man 8n diesem Bereich eine Straßenbahnlinie plant, dann sollte sie auch eine frühere Anbindung an die U1 haben.
Stimmt, in Wien muss die Straßenbahn immer so schnell wie möglich zur U-Bahn. Allerdings stellt sich da schon die Frage, ob das auch immer den größten Nutzen bringt. Ich lehne mich da mal aus dem Fenster und verneine das.

LG t12700
Ich gebe dir Recht, dass man nicht immer den schnellsten Weg zur U-Bahn bei einer neuen Linie mit einplanen muss.

Mir stellt sich nur die Frage, ob sich bei der vorgeschlagenen Linienführung eine Straßenbahn gerechtfertigt ist.

Denn was nützt mir eine Straßenbahnverlängerung, wenn diese dann von den Fahrgäste nicht wirklich angenommen wird.
Der D-Wagen muss nicht auf dem schnellsten Weg zur U1, denn diese ist aus dem Einzugsgebiet der südlichen Absberggasse mit dem Bus oder 5-10 minütigem Fußweg zur Klausenburger Straße oder Katharinengasse sowieso erreichbar.
Relevant sind Sachen wie die vorhandene Öffi-Lücke zwischen Monte Laa und Kretaviertel zu schließen, die umstiegsfreie Anbindung an Sonnwendviertel+Hauptbahnhof, die Schnellbahn-Stammstrecke beim QB und den Ring sowie eine flottere Verbindung nach Simmering (D-11 statt 68A-15A).
Und nicht jeder, der aus dem Zehnten "stadteinwärts" fährt, braucht auch die U1. Wenn ich Richtung NW will, bringt mir der D-Wagen mehr als die U1, die mich erst wieder "nur" wo hinbringt, wo erneutes Umsteigen anfällt.

Stelle drei mit Neonweste und Clipboard ausgestattete Maxerln für einige Tage zum Monte Laa und du hast deine Auswertung. Meine oben genannten Argumente werden sicherlich aufscheinen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Linie106 am 23. November 2020, 10:22:49
Ich behaupte mal, von der Siedlung Südost ist man mit 15A-U1 wesentlich schneller zB am Hauptbahnhof, als man es umsteigefrei mit dem D o.a. wäre. (mehr Haltestellen, Ampeln,...) Zudem fristet der Hintereingang vom Hbf irgendwie ein Schattendarsein, selbst die meisten Züge halten eher "vorne" am Südtiroler Platz. Auf die lange Hatscherei haben glaub nur wenig Leute Lust. Muss aber zugeben, dass ich noch nie mit dem D zum Hbf gefahren bin, vielleicht nutzen das doch recht viele.... ihr dürft mich gerne verbessern.

Zudem würde euer D am wichtigsten Ort des 10., dem Reumannplatz und der Favoritenstraße, vorbeifahren und diese nicht mal berühren. Dh selbst trotz D bräuchte es dann in der Laaerbergstraße die Busse zum Reumannplatz. Und damit ist der Nutzen wieder fraglich. Weil dann der D eher leer fahren würde und die Busse weiterhin gestreckt voll wären....

leider hat man beim Reumannplatzumbau jetzt kaum eine neue Tramway berücksichtigt und so schnell wird man kaum die neue Betonwüste rote Freizeitfläche aufreißen.....
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Linie 58 am 23. November 2020, 10:53:14
Ich behaupte mal, von der Siedlung Südost ist man mit 15A-U1 wesentlich schneller zB am Hauptbahnhof, als man es umsteigefrei mit dem D o.a. wäre. (mehr Haltestellen, Ampeln,...) Zudem fristet der Hintereingang vom Hbf irgendwie ein Schattendarsein, selbst die meisten Züge halten eher "vorne" am Südtiroler Platz. Auf die lange Hatscherei haben glaub nur wenig Leute Lust. Muss aber zugeben, dass ich noch nie mit dem D zum Hbf gefahren bin, vielleicht nutzen das doch recht viele.... ihr dürft mich gerne verbessern.

Ist zwar jetzt aus der anderen Richtung, aber aus vielen zentrumsnahen Gebieten ist der D-Wagen aus meiner Sicht die komfortabelste Art, die Züge am Hauptbahnhof zu erreichen. Gerade aus den Bereichen der Stadt, die nicht von der U1 oder der Stammstrecke erreicht werden (z.B. Westring, mit Umsteigen auch von den Schottentor-Linien). Insbesondere wenn ich eine weitere Reise mit viel Gepäck vorhabe, mache ich das eigentlich immer so.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 23. November 2020, 11:41:26
Auch wenn wir hier massiv OT sind:

Wer bräuchte eine Verbindung der Linie D mit dem Reumannplatz? Welche Gebiete hätten da einen Vorteil?
Alles nördlich vom Karlsplatz kann ebendort zur U1 umsteigen. Vom Hbf gibt es die U1. In der Nähe vom Sonnwendviertel ist der 14A (Wielandplatz) bzw. 6 und 11 (Absberggasse). Ich sehe da also keine Notwendigkeit.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Landstraße am 23. November 2020, 11:47:06
Es wäre die schnelle Verbindung vom Sonnwendviertel ins Favoritner Zentrum und hätte z.B durch die Gellertgasse realisiert werden können. Der Umsteigeweg D-U1 ist übrigens am HBF länger als von der Hlawkagasse zum Keplerplatz. Durch die Absberggasse könnte der 74A verlängert werden, siehe hier: http://www.autobusforum.at/index.php?topic=587.0
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 23. November 2020, 11:54:47
Der Umweg via Absberggasse soll schneller sein als vom Wielandplatz mit dem 14A direkt zum Reumannplatz?

Das südliche Sonnwendviertel ist ja sowieso durch die Linien 6 und 11 direkt an den Reumannplatz angebunden. Für den westlichen Bereich gibt es die Hst. Wielandplatz vom 14A, die Bewohner vom nördlichen Teil haben die U1 (Keplerplatz) in fußläufiger Entfernung. Sehe also absolut keinen Mehrwert für die Linie D zum Reumannplatz.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: schaffnerlos am 23. November 2020, 18:41:23
 .
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bhf_Breitensee am 21. Dezember 2020, 17:54:53
Man erkennt leider aus den Leserbriefen die großen Vorbehalte gegen eine Straßenbahn. Diesen Widerstand gab es auch im Kretaviertel. Es liegt nun am guten Management der Wiener Linien die Bevölkerung über die Vorteile der Bim sachkundig zu informieren - für den U2/U5-Ausbau kann sie ja das auch!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: moszkva tér am 21. Dezember 2020, 18:44:34
Man erkennt leider aus den Leserbriefen die großen Vorbehalte gegen eine Straßenbahn.
Eigentlich sind nur zwei Kommentare absolut gegen die Straßenbahn. Der Rest übt konstruktive Kritik oder ist sogar positiv.

Besser wäre es aber, die Linie 20 zu nennen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Elin Lohner am 21. Dezember 2020, 18:47:24
Besser wäre es aber, die Linie 20 zu nennen.
Am besten gleich den 33er belassen und ab dem Wallensteinplatz die Strecke verlegen.
Ein 20er wäre ideal, wenn man den 10A auf Straßenbahn umstellen würde.

Oder willst du mit dem Signal 20 auf die Tatsache hinaus, dass der 67er Ersatz das Signal 11 nur deshalb erhielt, da dieser im 11. Bezirk fährt und die SPÖ es lustig fand diese Linie das Signal 11 zu geben, obwohl dieser nach Brigittenau und Leopoldstadt (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_11_(1923-1974)) (oder gegebenenfalls, über dem O Wagen und 18er (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_11_(1910-1916)), nach Favoriten) gehört?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: diogenes am 21. Dezember 2020, 18:49:51
Besser wäre es aber, die Linie 20 zu nennen.
Am besten gleich den 33er belassen und ab dem Wallensteinplatz die Strecke verlegen.
Ein 20er wäre ideal, wenn man den 10A auf Straßenbahn umstellen würde.
10A als Straßenbahn … zur Philadelphiabrücke geführt … *träum*
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bhf_Breitensee am 22. Dezember 2020, 17:09:01
Die Geschichte lehrt, im Kretaviertel waren es auch nur die parkenden Autofahrer und nicht alle Bewohner, die die Bim verhinderten. Leider kann auch eine kleine Minderheit sinnvolle Projekte verhindern.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: DieTram am 23. Dezember 2020, 01:31:14
Die Geschichte lehrt, im Kretaviertel waren es auch nur die parkenden Autofahrer und nicht alle Bewohner, die die Bim verhinderten. Leider kann auch eine kleine Minderheit sinnvolle Projekte verhindern.

Das liegt aber nicht an den parkenden Autofahrern, sondern am nicht vorhandenen Umsetzungswillen der Politiker.

Abgesehen, dass jetzt auch jemand anderer pol. verantwortlich ist (dessen Umsetzungswillen wir zugegeben nicht kennen),
ist die Situation ist im 2. aber auch eine völlig andere: Offenbar hat man im 10. gefürchtet, den BV an die FPÖ zu verlieren,
das wird man im 2. wohl nicht ernsthaft fürchten. Da müssen sie sich (überhaupt wenn sie so weiter machen
und sich der 2. noch mehr boboisiert) eher fürchten, den BV wieder an die Grünen zu verlieren,
wenn sie die Straßenbahn nicht (in vorgesehener Länge) bauen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 12. Oktober 2021, 06:48:03
Die geplante Inbetriebnahme dürfte von ab 2023 auf ab 2024 verschoben worden sein.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 12. Oktober 2021, 07:20:17
Die geplante Inbetriebnahme dürfte von ab 2023 auf ab 2024 verschoben worden sein.

Wohl eher auf den St. Nimmerleinstag.

Auf den Tag freu ich mich. Was da schon alles hin verschoben worden ist.  ;D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 12. Oktober 2021, 16:42:06
Ich würde die Kirche im Dorf lassen: Die SPÖ braucht bis 2025 (nächste Wahl) wieder das eine oder andere Projekt, mit dem man den Öffi-Ausbau in den letzten fünf Jahren beweisen kann. Bei U2/U5 wird bis dahin nicht wirklich was fertig. Daher gebe ich den Linien 12 und 27 recht gute Chancen auf eine Umsetzung.
2019 = ein Jahr vor der Wahl wurde die Verlängerung der Linie D eröffnet, 2024 = ein Jahr vor der Wahl dann der 12er.
2020 = kurz vor der Wahl wurde die Verlängerung der Linie O eröffnet, 2025 = kurz vor der Wahl dann der 27er.

Außerdem erwartet man sich bei den beiden Projekten (12 und 27) vermutlich die wenigsten Widerstände durch Anrainer, weswegen diese eher geplant sind als etwa die Verlängerung der Linien 18 und 25.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 13. Oktober 2021, 15:48:15
12er in der 1. Etappe bedeutet dann von bis? Minimalvariante bis U1 und noch mit dem Umweg über die 33er-Strecke? Der Teil durch das Nordwestbahnhofviertel soll ja später kommen oder? Und die Strecke bis zur U2 war ja immer wieder mal in den Plänen eingezeichnet, mal wieder nicht...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 13. Oktober 2021, 16:07:02
12er in der 1. Etappe bedeutet dann von bis? Minimalvariante bis U1 und noch mit dem Umweg über die 33er-Strecke? Der Teil durch das Nordwestbahnhofviertel soll ja später kommen oder?

Ich tippe auf Minimalvariante bis Bruno-Marek-Allee und Umweg über 33er Strecke. Und daran wird sich so lange nichts ändern, bis die SPÖ entweder einen Generationswechsel durchgemacht oder im 2. und 20. Bezirk durch die Grünen als stärkste Kraft ersetzt ist.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 13. Oktober 2021, 17:08:29
In der Gegend um den Rudolf-Bednar-Park dürfte eher grün-affines Publikum wohnen. Daher wäre die SPÖ 2 gut beraten, denen die Bim zu geben (also bis U1 Vorgartenstraße), wenn man auch dort sein Gesicht bewahren möchte.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bus am 13. Oktober 2021, 17:28:44
Zu Zilk´s Zeiten war die SPÖ irgendwie mutiger.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 13. Oktober 2021, 19:04:38
12er in der 1. Etappe bedeutet dann von bis? Minimalvariante bis U1 und noch mit dem Umweg über die 33er-Strecke? Der Teil durch das Nordwestbahnhofviertel soll ja später kommen oder?

Ich tippe auf Minimalvariante bis Bruno-Marek-Allee und Umweg über 33er Strecke. Und daran wird sich so lange nichts ändern, bis die SPÖ entweder einen Generationswechsel durchgemacht oder im 2. und 20. Bezirk durch die Grünen als stärkste Kraft ersetzt ist.

Direkt in im Verlauf der Vorgartenstraße gibt es auch Widerstand. Den 12er nur bis zu der Gleisschleife wäre sinnlos, dann lieber gar nicht machen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 13. Oktober 2021, 19:34:47
12er in der 1. Etappe bedeutet dann von bis? Minimalvariante bis U1 und noch mit dem Umweg über die 33er-Strecke? Der Teil durch das Nordwestbahnhofviertel soll ja später kommen oder?

Ich tippe auf Minimalvariante bis Bruno-Marek-Allee und Umweg über 33er Strecke. Und daran wird sich so lange nichts ändern, bis die SPÖ entweder einen Generationswechsel durchgemacht oder im 2. und 20. Bezirk durch die Grünen als stärkste Kraft ersetzt ist.

Direkt in im Verlauf der Vorgartenstraße gibt es auch Widerstand. Den 12er nur bis zu der Gleisschleife wäre sinnlos, dann lieber gar nicht machen.

Natürlich wäre er sinnlos. Aber darum geht es nicht. Man muss 2025 vor den Wahlen zeigen, dass einem Öffis total wichtig sind, deshalb muss man ein paar hundert Meter Doppelgleis feierlich in Betrieb nehmen. Und die Verbindung von der Nordbahn- bzw. Taborstraße zur Gleisschleife Bruno-Marek-Allee ist prädestiniert dafür, weil es noch keine Anwohnenden gibt, die dagegen protestieren könnten, und Parkplätze dürften aller Voraussicht nach auch nicht wegfallen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Lerchenfelder am 14. Oktober 2021, 09:52:41
Puh also ich würde auch zumindest auf einen Bau bis zur U1 tippen, nur bis zur O-Schleife hätte ja überhaupt keinen Sinn! Und was ist das neuerdings für ein Argument mit den Anrainern? Ich glaube auch nicht, dass alle Anrainer per se gegen eine Straßenbahn vor ihrer Haustüre sind, im Gegenteil...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 14. Oktober 2021, 10:35:22
Puh also ich würde auch zumindest auf einen Bau bis zur U1 tippen, nur bis zur O-Schleife hätte ja überhaupt keinen Sinn! Und was ist das neuerdings für ein Argument mit den Anrainern? Ich glaube auch nicht, dass alle Anrainer per se gegen eine Straßenbahn vor ihrer Haustüre sind, im Gegenteil...

Es müssen gar nicht "die Anwohner" sein, sondern einige besonders gut Vernetzte. Und in Bezirken, in denen die SPÖ um den Posten des Bezirksvorstehers fürchtet, reicht auch schon die bloße Befürchtung, man könnte durch ein Straßenbahnprojekt die entscheidenden Stimmen verlieren - und für die Befürchtung reichen wiederum ein paar besonders laute Anwohner/innen. Wir haben es doch erst vor zwei Jahren im Kretaviertel gesehen. Sobald es aus der Vorgartenstraße das kleinste Anzeichen von Widerspruch gibt, ist der 12er zumindest für diese Wahlperiode in diesem Bereich gestorben.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: diogenes am 14. Oktober 2021, 10:39:29
Was sind denn so die Gründe? Lärm? Himmel, ich wohne am Gürtel, ich hab Dauerlärm von den Autos, dass geht bis tief in die Nacht und geht ab 0500 Uhr (!) wieder los. Eine Straßenbahn, die vielleicht alle 5 Minuten vorbeifährt, hat dagegen Flüsterfaktor. Das ist also kein Argument. Was sonst noch? Das 40 Tonnen Straßenbahn gefährlich sind? Das sind 40 Tonnen LKW auch. Und stoßen mehr Dreck aus. Und so weiter.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 14. Oktober 2021, 10:43:04
Ich denke, das musst Du hier den wenigsten erklären. :) Aber die Motivationen für Protest (wogegen auch immer) sind zum Teil unergründlich.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: diogenes am 14. Oktober 2021, 10:46:45
Ich denke, das musst Du hier den wenigsten erklären. :) …
Stimmt :)
…Aber die Motivationen für Protest (wogegen auch immer) sind zum Teil unergründlich.
Hat man einmal die Ablehner gefragt, warum sie die Straßenbahn ablehn(t)en?

Abgesehen davon, dass man sie dazu bringen könnte, einmal über ihre Ablehnung nachzudenken, wäre es doch einmal hübsch, die tieferen Gründe zu erfahren.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 14. Oktober 2021, 10:55:33
Was sind denn so die Gründe? Lärm? Himmel, ich wohne am Gürtel, ich hab Dauerlärm von den Autos, dass geht bis tief in die Nacht und geht ab 0500 Uhr (!) wieder los. Eine Straßenbahn, die vielleicht alle 5 Minuten vorbeifährt, hat dagegen Flüsterfaktor. Das ist also kein Argument. Was sonst noch? Das 40 Tonnen Straßenbahn gefährlich sind? Das sind 40 Tonnen LKW auch. Und stoßen mehr Dreck aus. Und so weiter.

Wenn man jetzt in einer Straße wohnt, die als Verkehrsberuhigt gilt, und dann bastelt dir jemand in der Wiener Linien wurschtigkeit einen Gleiskörper vors Haus. Da gibts genug Gründe warum man dagegen sein kann.
Im 10. wolltens damals alles abholzen was irgendwie nach Baum ausgesehen hat (überspitzt formuliert).
Die Vorgartenstraße ist teilweise in dem befahrenen Bereich eine sehr ruhige Straße. Da fällt die Tram dann schon auf wie ein bunter Hund - Lärmtechnisch.
In der Tokiostraße ist das Schienenfahrzeug auch das lauteste, neben der Müllabfuhr, was die Straße befährt. Das man dann auch noch schlecht gebaut hat und Lärm dämmende Maßnahmen erst nach gutem zureden realisiert hat, tat dann sein übriges.

Wenn man also ordentlich baut (vorallem Körperschalldämmend), die Tram eventuell ab 22 Uhr mit nur mehr max. 30 fahren lässt (es geht um die Geste) und der Rest nicht ausschaut als hätte man auf ein Stück Papier gek....zt, dann wirds auch was mit dem Nachbarn (um eine uralte Werbung zu zitieren). Und ganz wichtig: Ängste ernst nehmen. Und nicht im stillen Kämmerlein vor sich hin planen. Bürgereinbindung kann da Wunder wirken. Aber nicht in Sima manier, wo man die Farbe von Sperrgittern/Linienfarbe/Mistkübel auswählen konnte.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: diogenes am 14. Oktober 2021, 10:58:54
Nu, vielleicht bin ich zu sehr ein Freund der Straßenbahn, sodass mir ein Gleiskörper auch in einer ruhigen Straße nichts ausmacht, wenn ich dort wohne. Aber schalldämmende Maßnahmen wären, da geb' ich Dir Recht, dann eine feine Sache.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 14. Oktober 2021, 12:11:44
Hat man einmal die Ablehner gefragt, warum sie die Straßenbahn ablehn(t)en?

Ich weiß nicht ob man in der "Kreta" die Leute wirklich viel gefragt hat, das Projekt wurde eigentlich in einer recht frühen Phase von oben abgedreht. Aber die Gründe der Anrainer sind immer die selben: Parkplatzverlust und Lärm durch die Tramway - und tatsächlich haben sie mit beidem Recht. Leichter wäre es natürlich, das mit einer echten Bürgerbeteiligung und Aufwertung zu kombinieren (so "fängt" man die Leute in FR ein - die Gegner sind lauter, aber weniger), aber bevor die WiLi die Gegend verwüsten und ganze Alleen sinnlos abholzen (nötig ist das nämlich nicht!) ist mir ebenfalls echt lieber, sie lassen's bleiben.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bhf_Breitensee am 14. Oktober 2021, 13:06:59
Den Widerstand für neue Tramlinien gibt es von Wien über Gmunden bis Innsbruck überall, weil sich die Leute das Verkehrssystem leider nur schwer vorstellen können und erst später die Vorteile zu schätzen wissen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: hema am 14. Oktober 2021, 14:00:51
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Hat man einmal die Ablehner gefragt, warum sie die Straßenbahn ablehn(t)en?

Frag' einmal ein Kind, warum es keinen Spinat mag, obwohl es ihn noch nie gekostet hat!  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 68er am 14. Oktober 2021, 21:54:06
die Tram eventuell ab 22 Uhr mit nur mehr max. 30 fahren lässt

Die Wiener Linien machens lieber umgekehrt, tagsüber dahinschleichen und Ampelphasen absichtlich auslassen, aber um 00:30 Uhr mit fünf Minuten Verfrühung und 60 km/h gen Remise rauschen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: N1 am 14. Oktober 2021, 22:21:56
In der Tokiostraße ist das Schienenfahrzeug auch das lauteste, neben der Müllabfuhr, was die Straße befährt. Das man dann auch noch schlecht gebaut hat und Lärm dämmende Maßnahmen erst nach gutem zureden realisiert hat, tat dann sein übriges.

Wenn man also ordentlich baut (vorallem Körperschalldämmend), die Tram eventuell ab 22 Uhr mit nur mehr max. 30 fahren lässt (es geht um die Geste) und der Rest nicht ausschaut als hätte man auf ein Stück Papier gek....zt, dann wirds auch was mit dem Nachbarn (um eine uralte Werbung zu zitieren).
Ordentlich bauen sollte auch heißen, Wohn- bzw. Schlafräume von Neubauten nicht straßenseitig anzuordnen. Offenbar hat man das in den Wohnhäusern an der Tokiostraße nicht immer beherzigt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: diogenes am 15. Oktober 2021, 04:36:47
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Hat man einmal die Ablehner gefragt, warum sie die Straßenbahn ablehn(t)en?

Frag' einmal ein Kind, warum es keinen Spinat mag, obwohl es ihn noch nie gekostet hat!  ;)
Vielleicht hat Sokrates genau das gemacht (was immer altgriechische Kinder nicht essen mochten), um seine Hinterfragemethode zu üben, mit der er Leute zum Denken anzuregen versuchte  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 15. Oktober 2021, 07:23:53
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Hat man einmal die Ablehner gefragt, warum sie die Straßenbahn ablehn(t)en?

Frag' einmal ein Kind, warum es keinen Spinat mag, obwohl es ihn noch nie gekostet hat!  ;)
Vielleicht hat Sokrates genau das gemacht (was immer altgriechische Kinder nicht essen mochten), um seine Hinterfragemethode zu üben, mit der er Leute zum Denken anzuregen versuchte  ;)

Ich hab drei Kinder. Wenn die mal etwas nicht essen mochten hab ich sie immer gefragt warum, die Antwort war aber selten sinnvoll noch nachvollziehbar.
So gehts wohl auch Tram befürwortern mit Tram Gegnern. Man wird die Antwort immer als "nicht sinnvoll" oder als "nicht nachvollziehbar" titulieren.

Einige diskutieren ja auch um des diskutierens willen, aber nicht weil sie gute Argumente haben. Weil "ich bin dagegen" ist kein Argument.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: DieTram am 15. Oktober 2021, 15:39:05
Puh also ich würde auch zumindest auf einen Bau bis zur U1 tippen, nur bis zur O-Schleife hätte ja überhaupt keinen Sinn! Und was ist das neuerdings für ein Argument mit den Anrainern? Ich glaube auch nicht, dass alle Anrainer per se gegen eine Straßenbahn vor ihrer Haustüre sind, im Gegenteil...

Es müssen gar nicht "die Anwohner" sein, sondern einige besonders gut Vernetzte. Und in Bezirken, in denen die SPÖ um den Posten des Bezirksvorstehers fürchtet, reicht auch schon die bloße Befürchtung, man könnte durch ein Straßenbahnprojekt die entscheidenden Stimmen verlieren - und für die Befürchtung reichen wiederum ein paar besonders laute Anwohner/innen. Wir haben es doch erst vor zwei Jahren im Kretaviertel gesehen. Sobald es aus der Vorgartenstraße das kleinste Anzeichen von Widerspruch gibt, ist der 12er zumindest für diese Wahlperiode in diesem Bereich gestorben.

Im 2. Bezirk ist die Konkurrenz der SPÖ (35%) aber nicht die FPÖ (5%), wie in Favoriten, sondern die Grünen (30%).

Werden nicht wesentlich mehr Wähler zu den Grünen "flüchten", wenn man das Teilstück zur U1 Vorgartenstraße nicht baut, als zur FPÖ, wenn man es baut?
Vorausgesetzt man reitet auf dem Thema nur genug herum à la "SPÖ lässt 12er kurz vor dem Ziel verenden!".
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 15. Oktober 2021, 22:14:07
Puh also ich würde auch zumindest auf einen Bau bis zur U1 tippen, nur bis zur O-Schleife hätte ja überhaupt keinen Sinn! Und was ist das neuerdings für ein Argument mit den Anrainern? Ich glaube auch nicht, dass alle Anrainer per se gegen eine Straßenbahn vor ihrer Haustüre sind, im Gegenteil...

Es müssen gar nicht "die Anwohner" sein, sondern einige besonders gut Vernetzte. Und in Bezirken, in denen die SPÖ um den Posten des Bezirksvorstehers fürchtet, reicht auch schon die bloße Befürchtung, man könnte durch ein Straßenbahnprojekt die entscheidenden Stimmen verlieren - und für die Befürchtung reichen wiederum ein paar besonders laute Anwohner/innen. Wir haben es doch erst vor zwei Jahren im Kretaviertel gesehen. Sobald es aus der Vorgartenstraße das kleinste Anzeichen von Widerspruch gibt, ist der 12er zumindest für diese Wahlperiode in diesem Bereich gestorben.

Im 2. Bezirk ist die Konkurrenz der SPÖ (35%) aber nicht die FPÖ (5%), wie in Favoriten, sondern die Grünen (30%).

Werden nicht wesentlich mehr Wähler zu den Grünen "flüchten", wenn man das Teilstück zur U1 Vorgartenstraße nicht baut, als zur FPÖ, wenn man es baut?
Vorausgesetzt man reitet auf dem Thema nur genug herum à la "SPÖ lässt 12er kurz vor dem Ziel verenden!".

Die Strategie der SPÖ scheint aber eher zu sein, sich die 5 % zu holen bzw. sich an ihre heutigen Wähler/innen zu krallen, statt sich um Grün-Wählende zu bemühen. Sonst hätte man nämlich den Umbau der Praterstraße wie von den Grünen geplant umgesetzt. Oder man denke an die noch von der grünen Bezirksvorstehung angestoßene Protected Bike Line Am Tabor, die bei Nikolai und der rot durchsetzten Bezirkspresse "Blankes Entsetzen" (https://wienerbezirksblatt.at/leopoldstadt-am-tabor-herrscht-blankes-entsetzen-erste-protected-bike-lane-in-wien/) hervorrief.

Bei der Wiener SPÖ scheint die Angst, Stammwähler/innen zu verlieren, größer zu sein als die Hoffnung, welche von den Grünen zu gewinnen. Das ist gelinde gesagt ziemlich dumm, denn die Wählendenmilieus von SPÖ und Grünen sind m.E. mitnichten scharf voneinander abzugrenzen. Wenn die so weitermachen, gibt es 2025 in der Leopoldstadt wieder eine grüne Bezirksvorstehung, diesmal nicht als "Unfall", sondern gleich in der ersten Wahl.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Operator am 16. Oktober 2021, 09:08:52
Puh also ich würde auch zumindest auf einen Bau bis zur U1 tippen, nur bis zur O-Schleife hätte ja überhaupt keinen Sinn! Und was ist das neuerdings für ein Argument mit den Anrainern? Ich glaube auch nicht, dass alle Anrainer per se gegen eine Straßenbahn vor ihrer Haustüre sind, im Gegenteil...

Es müssen gar nicht "die Anwohner" sein, sondern einige besonders gut Vernetzte. Und in Bezirken, in denen die SPÖ um den Posten des Bezirksvorstehers fürchtet, reicht auch schon die bloße Befürchtung, man könnte durch ein Straßenbahnprojekt die entscheidenden Stimmen verlieren - und für die Befürchtung reichen wiederum ein paar besonders laute Anwohner/innen. Wir haben es doch erst vor zwei Jahren im Kretaviertel gesehen. Sobald es aus der Vorgartenstraße das kleinste Anzeichen von Widerspruch gibt, ist der 12er zumindest für diese Wahlperiode in diesem Bereich gestorben.

Im 2. Bezirk ist die Konkurrenz der SPÖ (35%) aber nicht die FPÖ (5%), wie in Favoriten, sondern die Grünen (30%).

Werden nicht wesentlich mehr Wähler zu den Grünen "flüchten", wenn man das Teilstück zur U1 Vorgartenstraße nicht baut, als zur FPÖ, wenn man es baut?
Vorausgesetzt man reitet auf dem Thema nur genug herum à la "SPÖ lässt 12er kurz vor dem Ziel verenden!".

Die Strategie der SPÖ scheint aber eher zu sein, sich die 5 % zu holen bzw. sich an ihre heutigen Wähler/innen zu krallen, statt sich um Grün-Wählende zu bemühen. Sonst hätte man nämlich den Umbau der Praterstraße wie von den Grünen geplant umgesetzt. Oder man denke an die noch von der grünen Bezirksvorstehung angestoßene Protected Bike Line Am Tabor, die bei Nikolai und der rot durchsetzten Bezirkspresse "Blankes Entsetzen" (https://wienerbezirksblatt.at/leopoldstadt-am-tabor-herrscht-blankes-entsetzen-erste-protected-bike-lane-in-wien/) hervorrief.

Bei der Wiener SPÖ scheint die Angst, Stammwähler/innen zu verlieren, größer zu sein als die Hoffnung, welche von den Grünen zu gewinnen. Das ist gelinde gesagt ziemlich dumm, denn die Wählendenmilieus von SPÖ und Grünen sind m.E. mitnichten scharf voneinander abzugrenzen. Wenn die so weitermachen, gibt es 2025 in der Leopoldstadt wieder eine grüne Bezirksvorstehung, diesmal nicht als "Unfall", sondern gleich in der ersten Wahl.
Nichts gegen Politik, aber langsam entfernen wir uns vom eigentlichen Thema!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 44er am 16. Oktober 2021, 20:20:21
Die wirkliche Funktion der neuen Linie 12 wäre die Verbindung zwischen alter und neuer Brigittenau. Aus diesem Grund wäre der Umweg über den heutigen 33er sinnlos. Die Linie 33 sollte lieber mit der Strecke der  Linie 21 mit einer kurzen Neubaustrecke in der Oberen Augarten Straße verbunden werden. Es geht dabei um die Verbindung Zentrum Brigittenau -Zentrum Leopoldstadt..
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 17. Oktober 2021, 07:11:46
Es geht dabei um die Verbindung Zentrum Brigittenau -Zentrum Leopoldstadt..

Nein, gerade darum geht es beim 12er nicht. Es geht (im Endzustand) darum, das neu entstehende Nordwestbahnviertel an die benachbarten Stadträume, Stammstrecke und U1 anzubinden, und "nebenbei" noch das Nordbahnviertel an die Stammstrecke Richtung Norden. Da wäre eine Führung südlich des Augartens (samt Neubaustrecke), die nach kurzer Zeit wieder aufgegeben wird, kontraproduktiv - was nicht bedeutet, dass dort kein Potential für eine Straßenbahn besteht, aber eben nicht für den 12er.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 17. Oktober 2021, 09:07:14
Was ist eigentlich der Fortführung bis zur U2? Die geplante Schleife bei der Lassallestraße ist ja auch eher sinnlos, oder?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 17. Oktober 2021, 10:17:42
Wenn es sowas wie ein Gesamtkonzept gäbe, würde man den 11A auf Straßenbahnen umstellen, den O-Wagen bis zum Friedrich-Engels-Platz und den 12er zur Hillerstraße führen (sodass sie gemeinsam den 11B ersetzen).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 17. Oktober 2021, 10:40:15
Was ist eigentlich der Fortführung bis zur U2? Die geplante Schleife bei der Lassallestraße ist ja auch eher sinnlos, oder?

Wieso sinnlos? Als definitive Endstation ist die Schleife eventuell sinnlos. Nicht aber, wenn man dies nur als Zwischenlösung ansieht und dann die Schleife als Kurzführungsmöglichkeit ansieht.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: DieTram am 17. Oktober 2021, 21:17:37
Was ist eigentlich der Fortführung bis zur U2? Die geplante Schleife bei der Lassallestraße ist ja auch eher sinnlos, oder?

Wieso sinnlos? Als definitive Endstation ist die Schleife eventuell sinnlos. Nicht aber, wenn man dies nur als Zwischenlösung ansieht und dann die Schleife als Kurzführungsmöglichkeit ansieht.

Ich glaub, wir können froh sein, wenns der 12er überhaupt zur Lassallestraße schafft.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 18. Oktober 2021, 02:59:43
Wenn es sowas wie ein Gesamtkonzept gäbe, würde man den 11A auf Straßenbahnen umstellen, den O-Wagen bis zum Friedrich-Engels-Platz und den 12er zur Hillerstraße führen (sodass sie gemeinsam den 11B ersetzen).
Dann brauchst du allerdings auch die Gleise zum Bahnhof Heiligenstadt und für eine Wiedererrichtung der ehemaligen 21er-Trasse in der Engerthstraße keine 20 Jahre nach ihrer Einstellung will sich die SPÖ kaum rechtfertigen müssen. :D

Das wäre allerdings mal ein gelungenes Bimkonzept für die Bezirke 2 und 20. O Raxstraße-FEP, 11 Heiligenstadt-Stadion, 12 JNBP ( >:D )-Messe Prater und weil Träumen schön ist gesellt sich beim Stadion noch der 18er hinzu. Man käme aus dem Nordbahnviertel mit O, 11 und 12 umsteigefrei in (fast) alle Himmelsrichtungen der Stadt und weiters zu jeder Bahnstrecke und U-Bahn-Linie (inkl. U5 beim Arne-Carlsson-Park).  :up:
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 18. Oktober 2021, 08:21:26
Ach ist träumen schön!!!  ;D ;D ;D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Anrew Wiggin am 18. Oktober 2021, 09:17:18
Wenn es sowas wie ein Gesamtkonzept gäbe, würde man den 11A auf Straßenbahnen umstellen, den O-Wagen bis zum Friedrich-Engels-Platz und den 12er zur Hillerstraße führen (sodass sie gemeinsam den 11B ersetzen).
Dann brauchst du allerdings auch die Gleise zum Bahnhof Heiligenstadt und für eine Wiedererrichtung der ehemaligen 21er-Trasse in der Engerthstraße keine 20 Jahre nach ihrer Einstellung will sich die SPÖ kaum rechtfertigen müssen. :D

Das wäre allerdings mal ein gelungenes Bimkonzept für die Bezirke 2 und 20. O Raxstraße-FEP, 11 Heiligenstadt-Stadion, 12 JNBP ( >:D )-Messe Prater und weil Träumen schön ist gesellt sich beim Stadion noch der 18er hinzu. Man käme aus dem Nordbahnviertel mit O, 11 und 12 umsteigefrei in (fast) alle Himmelsrichtungen der Stadt und weiters zu jeder Bahnstrecke und U-Bahn-Linie (inkl. U5 beim Arne-Carlsson-Park).  :up:

Wenn du schon träumst, kannst den O gleich bis zur Griegstraße verlängern und damit den halben 5A mit Parallelführung zu 11+O einstampfen.
Und die Pratertangente wäre eigentlich besser an den 11er drangehängt als an den 18er.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: traveller23 am 18. Oktober 2021, 09:29:53
Was ist eigentlich der Fortführung bis zur U2? Die geplante Schleife bei der Lassallestraße ist ja auch eher sinnlos, oder?

Wieso sinnlos? Als definitive Endstation ist die Schleife eventuell sinnlos. Nicht aber, wenn man dies nur als Zwischenlösung ansieht und dann die Schleife als Kurzführungsmöglichkeit ansieht.

Es gibt ja 500m weiter vorne, beim Wasserturm BrunoMarek Allee eh auch eine Schleife. Man kann doch nicht Straßenbahnen so zitzerlweis bauen und alle paar hundert Meter eine Schleife einziehen. Die paar Meter Gleise zur U2 kann man auch noch verlegen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 18. Oktober 2021, 11:47:04
Was ist eigentlich der Fortführung bis zur U2? Die geplante Schleife bei der Lassallestraße ist ja auch eher sinnlos, oder?

Wieso sinnlos? Als definitive Endstation ist die Schleife eventuell sinnlos. Nicht aber, wenn man dies nur als Zwischenlösung ansieht und dann die Schleife als Kurzführungsmöglichkeit ansieht.

Es gibt ja 500m weiter vorne, beim Wasserturm BrunoMarek Allee eh auch eine Schleife. Man kann doch nicht Straßenbahnen so zitzerlweis bauen und alle paar hundert Meter eine Schleife einziehen. Die paar Meter Gleise zur U2 kann man auch noch verlegen.

Sorry, aber ich kann deiner Überlegung nicht folgen. Denn du hast zwischen dem Wasserturm erstens einen größeren Abstand und zweitens hätten die Fahrgäste der Linie 12 dann keinen direkte Anbindung an die U1. Und Kurzführungsmöglichkeiten kann man nie genug haben.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Alex am 18. Oktober 2021, 15:17:42
Was ist eigentlich der Fortführung bis zur U2? Die geplante Schleife bei der Lassallestraße ist ja auch eher sinnlos, oder?

Wieso sinnlos? Als definitive Endstation ist die Schleife eventuell sinnlos. Nicht aber, wenn man dies nur als Zwischenlösung ansieht und dann die Schleife als Kurzführungsmöglichkeit ansieht.

Es gibt ja 500m weiter vorne, beim Wasserturm BrunoMarek Allee eh auch eine Schleife. Man kann doch nicht Straßenbahnen so zitzerlweis bauen und alle paar hundert Meter eine Schleife einziehen. Die paar Meter Gleise zur U2 kann man auch noch verlegen.

Sorry, aber ich kann deiner Überlegung nicht folgen. Denn du hast zwischen dem Wasserturm erstens einen größeren Abstand und zweitens hätten die Fahrgäste der Linie 12 dann keinen direkte Anbindung an die U1. Und Kurzführungsmöglichkeiten kann man nie genug haben.
Drum hat man auch bei der Neubaustrecke des 26ers nach Hirschstetten gleich mehrere eingebaut *duckundrenn*
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: KSW am 18. Oktober 2021, 21:09:29
11 Heiligenstadt-Stadion
Mit Umweg über X. und XI. oder ohne?  >:D

Oder willst du etwa Ullis Linie umbenennen? Wie wär's dann wegen der Namensverwandtschaft mit'm 7er?  ;D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 21. Oktober 2021, 17:34:18
11 Heiligenstadt-Stadion
Mit Umweg über X. und XI. oder ohne?  >:D

Oder willst du etwa Ullis Linie umbenennen? Wie wär's dann wegen der Namensverwandtschaft mit'm 7er?  ;D
Gekauft. ;D
Die (aktuelle) Linie 11 trägt ja nur deshalb dieses Liniensignal, weil die 7A es in Anlehnung an Simmering haben wollte, und ist dadurch ein Unikat der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit. Ob die Linie jetzt 7, 11 oder U7A heißt, wird den meisten Leuten egal sein, eine SL 11 anstelle des Busbündels 11A/B hat jedoch historischen Wert, passt geographisch in diese Gegend und selbst der halbohnmächtige Durchschnittsfahrgast mit dem Smartphone im Gesicht wird begreifen, dass diese Bimlinie den gleichnamigen Bus ersetzt.

Zitat von: Klingelfee
Sorry, aber ich kann deiner Überlegung nicht folgen. Denn du hast zwischen dem Wasserturm erstens einen größeren Abstand und zweitens hätten die Fahrgäste der Linie 12 dann keine direkte Anbindung an die U1. Und Kurzführungsmöglichkeiten kann man nie genug haben.
Wieso sollten die Fahrgäste des 12ers keine direkte Anbindung an die U1 haben, wenn der 12er von der Lassallestraße zum Messegelände weitergeführt wird?  ???
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 22. Oktober 2021, 09:29:32
Ob die Linie jetzt 7, 11 oder U7A heißt, wird den meisten Leuten egal sein, eine SL 11 anstelle des Busbündels 11A/B hat jedoch historischen Wert, passt geographisch in diese Gegend und selbst der halbohnmächtige Durchschnittsfahrgast mit dem Smartphone im Gesicht wird begreifen, dass diese Bimlinie den gleichnamigen Bus ersetzt.

Trotzdem wäre es unklug, eine erst vor wenigen Jahren eingeführte Linienbezeichnung zu ändern, nur weil sie woanders "geographisch passt". Und wie du ja selber schreibst, ist es den meisten Fahrgästen egal, wie eine Linie bezeichnet wird, Hauptsache, sie wissen anhand der Bezeichnung, wohin sie fährt. Die Bezeichnung "11" für den Ersatz von 11A/11B würde ich daher ausschließen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Linie106 am 22. Oktober 2021, 10:14:26
Sowohl meine Mutter als auch meine Großeltern verwenden noch immer "da 6er" als Bezeichnung für die Straßenbahn zwischen Simmering und Favoriten.... ;) Und sie steigen dennoch in den 11er ein.
Althergebrachte Bezeichnungen löscht man nicht einfach so aus den Köpfen.

Ähnlich wäre es bei 11A/B und einer Straßenbahn. Für viele wird die Zahl 11 weiterhin für die Linie in der Vorgartenstraße stehen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: kiembeni am 22. Oktober 2021, 11:23:56
Jawohl - der "echte" Elfer war im 2. / 20. Bezirk daheim. Von Brücke zu Brücke.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bahnpetzi am 22. Oktober 2021, 11:30:19
Jawohl - der "echte" Elfer war im 2. / 20. Bezirk daheim. Von Brücke zu Brücke.

Und vorher war er gemeinsam mit dem 12er eine "Rennplatz-Linie" nach Freudenau.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 23. Oktober 2021, 11:34:17
Jawohl - der "echte" Elfer war im 2. / 20. Bezirk daheim. Von Brücke zu Brücke.

Und vorher war er gemeinsam mit dem 12er eine "Rennplatz-Linie" nach Freudenau.

Daran wird sich heute aber wohl kaum mehr jemand erinnern.  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 26. Oktober 2021, 07:21:17
Wenn die jetzige Linie 11 in ihrer Streckenführung irgendwann abgeändert wird, kann genauso das Liniensignal mitgetauscht werden. Die durchgehende Verbindung Otto-Probst-Platz - Kaiserebersdorf bringt betriebsintern mehr Vorteile als den Fahrgästen und erfüllt - mit der Übernahme der Querverbindung Fav-Sim vom 6er als Zusatz - ähnliche Aufgaben wie der alte 67er vom südl. Wienerberg nach Oberlaa.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 10. November 2021, 20:52:04
In der heutigen online Sprechstunde ist Herr Nikolai (BV 2. Bezirk, SPÖ) auf den aktuellen Stand der Linie 12 angesprochen worden. Er blieb dabei sehr vage und nannte weder eine konkrete Linienführung noch einen konkreten Termin für den Baustart. Dafür philosophierte er ausführlichst über Anrainerparkplätze.

Wer sich das selbst anhören möchte: Facebook-Seite von Alexander Nikolai (https://www.facebook.com/AlexanderNikolai2/videos/599375641174759) ab 09:40.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: E1-4774 am 11. November 2021, 08:56:09
In der heutigen online Sprechstunde ist Herr Nikolai (BV 2. Bezirk, SPÖ) auf den aktuellen Stand der Linie 12 angesprochen worden. Er blieb dabei sehr vage und nannte weder eine konkrete Linienführung noch einen konkreten Termin für den Baustart. Dafür philosophierte er ausführlichst über Anrainerparkplätze.

Wer sich das selbst anhören möchte: Facebook-Seite von Alexander Nikolai (https://www.facebook.com/AlexanderNikolai2/videos/599375641174759) ab 09:40.
Dann war es das mit der Linie 12 in nächster Zeit - mich wundert echt nichts mehr  :fp:
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bus am 11. November 2021, 09:31:53
Aber ehrlich gesagt, hat jemand dieses Märchen der SPÖ vor der Wahl wirklich geglaubt?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Linie106 am 11. November 2021, 11:43:01
Wundert euch das bei der Beton&Autopartei?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: coolharry am 11. November 2021, 12:48:48
Aber ehrlich gesagt, hat jemand dieses Märchen der SPÖ vor der Wahl wirklich geglaubt?

Man klammert sich an jeden Strohhalm.  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 05. Januar 2022, 12:46:19
BV Nikolai (2. Bezirk, SPÖ):
Der 12er kommt, das steht fest. Mehr Details kann ich aber noch nicht verraten. Aktuell sind die Planungen in der finalen Phase, sie sollen Anfang des Jahres von der Stadt und den Wiener Linien präsentiert werden.

Quelle (https://www.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-lokales/das-kommt-2022-auf-die-leopoldstadt-zu_a5065951?ref=curate)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Anrew Wiggin am 28. Januar 2022, 09:53:30
7A im Gemeinderat:
"Die Linie 12 sei im Planungsfinale und werde bald präsentiert:"

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220126_OTS0109/19-wiener-gemeinderat-1 (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220126_OTS0109/19-wiener-gemeinderat-1) (3. Absatz, ziemlich genau in der Mitte).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 95B am 28. Januar 2022, 10:56:09
7A im Gemeinderat:
"Die Linie 12 sei im Planungsfinale und werde bald präsentiert:"

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Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: T1 am 28. Januar 2022, 11:00:09
 ::)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Schienenchaos am 28. Januar 2022, 11:04:15
7A im Gemeinderat:
"Die Linie 12 sei im Planungsfinale und werde bald präsentiert:"

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220126_OTS0109/19-wiener-gemeinderat-1 (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220126_OTS0109/19-wiener-gemeinderat-1) (3. Absatz, ziemlich genau in der Mitte).

Dann bin ich sehr auf die Ausschreibungsunterlagen gespannt! Insbesondere was die Punkte Rasengleis in der Vorgartenstraße, die Haltestellensituation bei der U1 mit der Querung der Lassallestraße und die Lage der Schleife angehen wird!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Ferry am 28. Januar 2022, 11:17:26
7A im Gemeinderat:
"Die Linie 12 sei im Planungsfinale und werde bald präsentiert:"

(Dateianhang Link)

Was gibt's da zum Lachen? Die Linie wird präsentiert, na und? Das heißt ja noch lange nicht, dass sie auch gebaut wird.

Papier ist bekanntlich geduldig. Ich glaub's erst, wenn die ersten Gleise verlegt werden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 28. Januar 2022, 11:19:38
7A im Gemeinderat:
"Die Linie 12 sei im Planungsfinale und werde bald präsentiert:"

Na was wird sein? Die werden in der Taborstraße Gleise zum Wasserturm legen und den 33er über den 5er dorthin verlängern. Der Rest ist dann "Phase II", also nie.

Aja, diese Lügengeschichte ist aus 2015 (geplanter Baustart war 2020):
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 28. Januar 2022, 11:28:30
7A im Gemeinderat:
"Die Linie 12 sei im Planungsfinale und werde bald präsentiert:"

Na was wird sein? Die werden in der Taborstraße Gleise zum Wasserturm legen und den 33er über den 5er dorthin verlängern. Der Rest ist dann "Phase II", also nie.

Nicht zu vergessen, dass der 33er natürlich vor dem Abbiegen von der Nordbahn- in die Taborstraße jedesmal 2 min stehen wird.

Ja, man muss gerade angesichts des Konflikts um die Donaustadt-Autobahn besonders viel Greenwashing der eigenen Politik betreiben. Deshalb verkündet Beton-Ulli bei Facebook, dass mehr als dreimal so viel Geld in den Öffi- wie in den Straßenneubau fließt (und verschweigt dabei, dass das Geld im Großen und Ganzen in ein Großprojekt fließt, das in der Fläche genau gar nichts hilft), deshalb werden 12er und 27er angekündigt, deshalb tut Sima so, als würde sie sich über viele Radfahrende freuen oder hätte auch nur einen Anteil daran (der Fahrradverkehr ist nicht wegen, sondern trotz der sPÖ-Politik gestiegen).

Die tatsächliche verkehrspolitische Bilanz der "Fortschrittskoalition": Stadtautobahn beschlossen, über Absage des Lobautunnels gesudert, ein paar Fahrradsymbole auf viel zu breite Straßen gepinselt und starke Einschränkung des Öffi-Angebots im Wochenend-Frühverkehr. Die Bilanz zählt, nicht die Ankündigungen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Bus am 28. Januar 2022, 11:41:30
7A im Gemeinderat:
"Die Linie 12 sei im Planungsfinale und werde bald präsentiert:"

Na was wird sein? Die werden in der Taborstraße Gleise zum Wasserturm legen und den 33er über den 5er dorthin verlängern. Der Rest ist dann "Phase II", also nie.

Nicht zu vergessen, dass der 33er natürlich vor dem Abbiegen von der Nordbahn- in die Taborstraße jedesmal 2 min stehen wird.

Ja, man muss gerade angesichts des Konflikts um die Donaustadt-Autobahn besonders viel Greenwashing der eigenen Politik betreiben. Deshalb verkündet Beton-Ulli bei Facebook, dass mehr als dreimal so viel Geld in den Öffi- wie in den Straßenneubau fließt (und verschweigt dabei, dass das Geld im Großen und Ganzen in ein Großprojekt fließt, das in der Fläche genau gar nichts hilft), deshalb werden 12er und 27er angekündigt, deshalb tut Sima so, als würde sie sich über viele Radfahrende freuen oder hätte auch nur einen Anteil daran (der Fahrradverkehr ist nicht wegen, sondern trotz der sPÖ-Politik gestiegen).

Die tatsächliche verkehrspolitische Bilanz der "Fortschrittskoalition": Stadtautobahn beschlossen, über Absage des Lobautunnels gesudert, ein paar Fahrradsymbole auf viel zu breite Straßen gepinselt und starke Einschränkung des Angebots im Wochenend-Frühverkehr. Die Bilanz zählt, nicht die Ankündigungen.

Dafür werden ja fleißig Inserate dzt. geschaltet, wie notwendig diese Stadtautobahn doch ist. 60.000 zukünftige Mieter stehen sonst auf der Straße äh Feld.

In Wirklichkeit will oder kann man ja nichts ändern, weil man dazu gar kein personelles Knowhow hat. Woher denn auch...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 28. Januar 2022, 12:49:10
Und das ist etwas, was ich einfach nicht verstehe. Da wird etwas präsentiert und der geplante Baubeginn ist dan 5 (in Worten fünf) Jahren später.

Solche Projekte gehören Präsentiert und spätestens im darauffolgende Jahr begonnen umzusetzen.

Ein Jahr gebe ich ihnen insofern, da solche Projekte ja bekanntlich im Auftrag errichtet werden und die Ausschreibungen dauern nun mal einige Zeit.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 28. Januar 2022, 13:04:59
Die Linie 12 sollte eigentlich noch in dieser Legislaturperiode in Betrieb gehen - vermutlich im September 2024.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 28. Januar 2022, 13:05:57
Und das ist etwas, was ich einfach nicht verstehe. Da wird etwas präsentiert und der geplante Baubeginn ist dan 5 (in Worten fünf) Jahren später.

Das Witzige ist, dass der geplante Baubeginn in fünf Jahren wahrscheinlich auch in fünf Jahren ist. Und in zehn Jahren ist der geplante Baubeginn auch in fünf Jahren. Und in 15 Jahren auch.
Oder irgendein Bleifuß schiebt Sorge um die Kinder vor, dann baut man irgendwo anders eine Wendeschleife ohne Verkehrswert, um mit mehr betrieblichem Aufwand weniger Fahrgäste zu erreichen.

Die Linie 12 sollte eigentlich noch in dieser Legislaturperiode in Betrieb gehen - vermutlich im September 2024.

Ich tippe darauf, dass im Sommer 2025 die 250 m von der Nordbahnstraße zur Wendeschleife Bruno-Marek-Allee in Betrieb gehen, damit man behaupten kann, man würde es was für die Öffis tun.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 28. Januar 2022, 17:58:50
Und das ist etwas, was ich einfach nicht verstehe. Da wird etwas präsentiert und der geplante Baubeginn ist dan 5 (in Worten fünf) Jahren später.

Das Witzige ist, dass der geplante Baubeginn in fünf Jahren wahrscheinlich auch in fünf Jahren ist. Und in zehn Jahren ist der geplante Baubeginn auch in fünf Jahren. Und in 15 Jahren auch.

Genauso ist es! Es sind zwar einige Verlängerungen gebaut worden - aber wie wir wissen, sollten etliche andere Projekte schon längst fertig sein. Vermutlich eh - am St.Nimmerleinstag.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: stef66 am 28. Januar 2022, 23:26:23
Wann ist die nächste Wahl in Wien? 2025? Kurz davor werden wieder ein paar 100 Meter neue Straßenbahngleise mit Pomp und Trara eröffnet und man feiert sich, etwas für die Umwelt getan zu haben...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 31. Januar 2022, 21:02:55
Der Baufortschritt des 12ers richtet sich gewissermaßen nach jenem im Nordwestbahnhof. Solange dort nichts steht, braucht man sich auch bezüglich 12er noch nicht großartig viel erwarten. Und wenn es bis 2025 nur die 250 Meter in der Taborstraße sind, so what? Bestenfalls bauen sie das Stückerl zur U1 Lassallestraße auch gleich dazu und die Berufsnörgler hier dürfen ihren SPÖ-Hass eben an der Gestaltung der Trasse rauslassen. Das Sudern nimmt ja sowieso kein Ende.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 31. Januar 2022, 22:49:55
Der Baufortschritt des 12ers richtet sich gewissermaßen nach jenem im Nordwestbahnhof. Solange dort nichts steht, braucht man sich auch bezüglich 12er noch nicht großartig viel erwarten.

Das Gegenteil ist der Fall: der 12er sollte bereits vor den ersten Häusern entstehen - einmal, damit deren Bewohner/innen vom ersten Tag an eine Öffi-Anbindung haben (bevor sie sich ans Auto gewöhnen), einmal aber auch, dass nicht wieder irgendwer gegen die Bim ist. Denn wir haben im Kretaviertel gesehen, was unter Beton-Ulli passiert, sobald es auch nur den geringsten Widerspruch gegen ein Straßenbahnprojekt gibt.

Nebenbei: bei der heiligen U-Bahn war man im Falle der Seestadt verdammt stolz, dass völlig leere U-Bahnen für Jahre übers Feld gefahren sind, aber für die Straßenbahn ist das natürlich nicht denkbar. Dabei hätte ein 12er zur Vorgartenstraße anders als die U2 in ihrer Anfangszeit vom ersten Tag an einen Verkehrswert.

Bestenfalls bauen sie das Stückerl zur U1 Lassallestraße auch gleich dazu und die Berufsnörgler hier dürfen ihren SPÖ-Hass eben an der Gestaltung der Trasse rauslassen. Das Sudern nimmt ja sowieso kein Ende.

sPÖ in a nutshell: Wir machen eh keine Fehler, sind perfekt, und alle anderen haben keine Ahnung und sind Berufsnörgler. Elende Arroganz der Macht, der der roten Einheitspartei irgendwann auf die Füße fallen wird. Meine Prognose: wenn sie nichts an ihrer Politik ändern, stellen sie spätestens 2030 in keinem inneren Bezirk mehr den Bezirksvorsteher.

Der neueste Propaganda-Schmäh ist übrigens, dass die Investitionen für die Öffis 3,3 x mal so hoch sind wie für Straßen. Davon abgesehen, dass man natürlich nicht sagt, was genau da hineinzählt, verschweigt man natürlich auch, dass ein Großteil der Öffi-Investitionen in genau ein Großprojekt fließt, das an der miserablen Nahverkehrsparodie in weiten Teilen der äußeren Bezirke exakt nichts ändert. Dazu kommen natürlich angeblich 23 km Radwege, die 2021 in Wien errichtet wurden (oder was Beton-Ulli und ihre Claquere dafür halten (https://twitter.com/wirth_veronika/status/1488173519770898440)).
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Donaufelder am 01. Februar 2022, 20:51:16
Der Baufortschritt des 12ers richtet sich gewissermaßen nach jenem im Nordwestbahnhof. Solange dort nichts steht, braucht man sich auch bezüglich 12er noch nicht großartig viel erwarten.

Das Gegenteil ist der Fall: der 12er sollte bereits vor den ersten Häusern entstehen - einmal, damit deren Bewohner/innen vom ersten Tag an eine Öffi-Anbindung haben (bevor sie sich ans Auto gewöhnen), einmal aber auch, dass nicht wieder irgendwer gegen die Bim ist. Denn wir haben im Kretaviertel gesehen, was unter Beton-Ulli passiert, sobald es auch nur den geringsten Widerspruch gegen ein Straßenbahnprojekt gibt.

Nebenbei: bei der heiligen U-Bahn war man im Falle der Seestadt verdammt stolz, dass völlig leere U-Bahnen für Jahre übers Feld gefahren sind, aber für die Straßenbahn ist das natürlich nicht denkbar. Dabei hätte ein 12er zur Vorgartenstraße anders als die U2 in ihrer Anfangszeit vom ersten Tag an einen Verkehrswert.

Bestenfalls bauen sie das Stückerl zur U1 Lassallestraße auch gleich dazu und die Berufsnörgler hier dürfen ihren SPÖ-Hass eben an der Gestaltung der Trasse rauslassen. Das Sudern nimmt ja sowieso kein Ende.

sPÖ in a nutshell: Wir machen eh keine Fehler, sind perfekt, und alle anderen haben keine Ahnung und sind Berufsnörgler. Elende Arroganz der Macht, der der roten Einheitspartei irgendwann auf die Füße fallen wird. Meine Prognose: wenn sie nichts an ihrer Politik ändern, stellen sie spätestens 2030 in keinem inneren Bezirk mehr den Bezirksvorsteher.

Der neueste Propaganda-Schmäh ist übrigens, dass die Investitionen für die Öffis 3,3 x mal so hoch sind wie für Straßen. Davon abgesehen, dass man natürlich nicht sagt, was genau da hineinzählt, verschweigt man natürlich auch, dass ein Großteil der Öffi-Investitionen in genau ein Großprojekt fließt, das an der miserablen Nahverkehrsparodie in weiten Teilen der äußeren Bezirke exakt nichts ändert. Dazu kommen natürlich angeblich 23 km Radwege, die 2021 in Wien errichtet wurden (oder was Beton-Ulli und ihre Claquere dafür halten (https://twitter.com/wirth_veronika/status/1488173519770898440)).

Die Station Aspern Nord steht selbst nach über 8 Jahren nach der Eröffnung noch immer alleine auf dem Acker herum und bietet nun auch noch einen REX Halt an! >:D
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 01. Februar 2022, 21:09:04

 Elende Arroganz der Macht, der der roten Einheitspartei irgendwann auf die Füße fallen wird. Meine Prognose: wenn sie nichts an ihrer Politik ändern, stellen sie spätestens 2030 in keinem inneren Bezirk mehr den Bezirksvorsteher.

Nein - denn sie richten sich nach der automobilen Mehrheitsgesellschaft.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 01. Februar 2022, 21:20:24
Der Baufortschritt des 12ers richtet sich gewissermaßen nach jenem im Nordwestbahnhof. Solange dort nichts steht, braucht man sich auch bezüglich 12er noch nicht großartig viel erwarten.

Das Gegenteil ist der Fall: der 12er sollte bereits vor den ersten Häusern entstehen [...]
bei der heiligen U-Bahn war man im Falle der Seestadt verdammt stolz, dass völlig leere U-Bahnen für Jahre übers Feld gefahren sind, aber für die Straßenbahn ist das natürlich nicht denkbar. Dabei hätte ein 12er zur Vorgartenstraße anders als die U2 in ihrer Anfangszeit vom ersten Tag an einen Verkehrswert.
Wie stellst du dir das genau vor? Dass man das Areal planiert und gleich die Bimstrecke inkl. Oberleitungen etc. errichtet, noch bevor überhaupt der erste Baukran steht und das erste Rohr verlegt wurde? Fährt der 12er dann etwa jahrelang mitten durch die Großbaustelle, vorbei an der Baugrube?
Sobald mit dem Bau der Wohneinheiten begonnen wird, kann auch die Trasse errichtet werden. Vorausgesetzt, die Straßenbahn steht dem Baufortschritt nicht unnötig im Weg.
Die U2 hat in der Seestadt den Vorteil, dass sie als Hochbahn trassiert ist, die in einem weiten Bogen um das Baufeld herumfährt. Sie muss sich die Straße nicht mit Bagger & Baumeister teilen. Dass sie dort grundsätzlich viel zu früh in Betrieb genommen wurde, steht auf einem anderen Blatt.

Bestenfalls bauen sie das Stückerl zur U1 Lassallestraße auch gleich dazu und die Berufsnörgler hier dürfen ihren SPÖ-Hass eben an der Gestaltung der Trasse rauslassen. Das Sudern nimmt ja sowieso kein Ende.

SPÖ in a nutshell: Wir machen eh keine Fehler, sind perfekt, und alle anderen haben keine Ahnung und sind Berufsnörgler. Elende Arroganz der Macht, der der roten Einheitspartei irgendwann auf die Füße fallen wird. Meine Prognose: wenn sie nichts an ihrer Politik ändern, stellen sie spätestens 2030 in keinem inneren Bezirk mehr den Bezirksvorsteher.
Das Bekritteln der Nörgler ist nicht notwendigerweise nur ein Zeichen von Arroganz, sondern auch eine letztendlich durchaus nachvollziehbare Haltung. Denkst du, mir geht es nicht gegen den Strich, dass viel zu wenig auf die Straßenbahn gesetzt wird? Nur finde ich dieses pausenlose Schwarzmalen und rechthaberische Heruntermachen jedes nur erdenklichen Projekts und der Stadtregierungspartei selbst nur mehr zum Kopfschütteln. Bei manchen Usern entsteht sogar der Eindruck, als würden sie es sich in ihrer Verbittertheit geradezu wünschen, dass keine Projekte umgesetzt werden, damit sie sich in ihrer angefressenen Einstellung ggü. der SPÖ bestätigt fühlen dürfen. Und wenn es am Ende doch anders kommt, verweist man eben auf die miserable Umsetzung. Hauptsache man selbst behält am Ende recht... ::)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 01. Februar 2022, 21:48:56
Hat man nicht bei der Verlängerung des 67ers zum Frödenplatz auch die Straßenbahn zugleich mit dem Bau der Wohnhäuser dort errichtet? Sowas gabs ja schon mal.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: tramway.at am 01. Februar 2022, 22:47:53
Wie stellst du dir das genau vor? Dass man das Areal planiert und gleich die Bimstrecke inkl. Oberleitungen etc. errichtet, noch bevor überhaupt der erste Baukran steht und das erste Rohr verlegt wurde? Fährt der 12er dann etwa jahrelang mitten durch die Großbaustelle, vorbei an der Baugrube?

  :-X
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Katana am 01. Februar 2022, 22:59:29
Hat man nicht bei der Verlängerung des 67ers zum Frödenplatz auch die Straßenbahn zugleich mit dem Bau der Wohnhäuser dort errichtet? Sowas gabs ja schon mal.
und hätte ja auch bei der U2 in die Seestadt so sein sollen (https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=10211.msg403097#msg403097). Das ist aber etwas anderes als
der 12er sollte bereits vor den ersten Häusern entstehen

Das klingt auch für mich wie
Dass man das Areal planiert und gleich die Bimstrecke inkl. Oberleitungen etc. errichtet, noch bevor überhaupt der erste Baukran steht und das erste Rohr verlegt wurde
damit die Bauarbeiter mit dem 12er zur Baustelle und wieder heim fahren können und sich die Kranfahrer mit der Oberleitung herumgfretten müssen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 01. Februar 2022, 23:28:46
Häuser werden auch dort errichtet, wo rechts und links daneben schon Häuser stehen, selbst wenn daneben in der Straße Fahrleitungs- und Beleuchtungsdrähte befinden. Und auch auf Grundstücken direkt neben Alleen. Da werden gerade Probleme herbeifantasiert, wo es keinerlei Probleme gibt!
Und im Gegensatz zu einer Straßenbahn durch die Seestadt hätten beim 12er ja nur die Stationen bei der Nordwestbahnstraße und der Dresdner Straße jeweils zur Hälfte ihr Einzugsgebiet im ehem. Nordwestbahnhof. Die dreizehn/vierzehn Stationen westlich und die Stationen östlich des ehem. Nordwestbahnhofs sind ja jetzt schon zur Gänze bzw. zum Großteil besiedelt.
Und die Errichtung einer Verbindung von Wallensteinstraße und Traisengasse wäre ja auch für Radfahrer und Fußgänger wichtig, das Areal stellt derzeit eine Trennung der Gebiete westlich der Nordwestbahnstraße und der Gebiete östlich der Dresdner Straße dar. Die Distanz zwischen Taborstraße und Hellwagstraße beträgt über 1,2 km. Eine querende Fuß- und Radwegverbindung entlang der Linie 12 wäre ebenso sinnvoll wie die Straßenbahn selbst!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: denond am 01. Februar 2022, 23:48:16
Wie stellst du dir das genau vor? Dass man das Areal planiert und gleich die Bimstrecke inkl. Oberleitungen etc. errichtet, noch bevor überhaupt der erste Baukran steht und das erste Rohr verlegt wurde? Fährt der 12er dann etwa jahrelang mitten durch die Großbaustelle, vorbei an der Baugrube?

  :-X

Sind zwar damals im Baubereich mit verminderter Geschwindigkeit dort unterwegs gewesen, aber immerhin: Die Linie 26 war vor allem Anderen da. Beeindruckend auf dieser Strecke die zwei weißen Brücken über div. Meeresarme und dann durch den Tunnel zum hauptbahnhof...   Eine super Strecke!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Katana am 02. Februar 2022, 00:09:25
Häuser werden auch dort errichtet, wo rechts und links daneben schon Häuser stehen, selbst wenn daneben in der Straße Fahrleitungs- und Beleuchtungsdrähte befinden. Und auch auf Grundstücken direkt neben Alleen. Da werden gerade Probleme herbeifantasiert, wo es keinerlei Probleme gibt!
Wir wissen, dass bewohnte Wohnungen ausgemalt werden können. Trotzdem werden wird das in Neubauten zu einem Zeitpunkt gemacht, wo noch kein Boden verlegt ist. Wieso? Weil es einfacher ist! Und seien wir uns doch ehrlich: Bei der U2 wird kritisiert, dass sie vorzeitig fertig war und beim 12er will man es bewusst so machen? Für zwei Züge in der Früh und zwei am Abend? Ist das nicht inkonsequent?
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: haidi am 02. Februar 2022, 00:31:40
Und seien wir uns doch ehrlich: Bei der U2 wird kritisiert, dass sie vorzeitig fertig war und beim 12er will man es bewusst so machen? Für zwei Züge in der Früh und zwei am Abend? Ist das nicht inkonsequent?
Seien wir uns ehrlich, es wurde nicht kritisiert, dass die U2 schon vorher gebaut wurde, sondern dass über viele, viele Monate die Strecke praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit betrieben wurde, was sehr viel Geld gekostet hat, das wo anders dringend gebraucht wurde, z.B. Gleiserneuerungen. Das war nichts anderes als Werbung für die die rote Stadtregierung um Kosten, die die Inseraten- und Umfragekampagnen der Kurz-Blase bei Weitem überstiegen haben.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 02. Februar 2022, 02:33:43
Häuser werden auch dort errichtet, wo rechts und links daneben schon Häuser stehen, selbst wenn daneben in der Straße Fahrleitungs- und Beleuchtungsdrähte befinden. Und auch auf Grundstücken direkt neben Alleen. Da werden gerade Probleme herbeifantasiert, wo es keinerlei Probleme gibt!
Wir wissen, dass bewohnte Wohnungen ausgemalt werden können. Trotzdem werden wird das in Neubauten zu einem Zeitpunkt gemacht, wo noch kein Boden verlegt ist. Wieso? Weil es einfacher ist! Und seien wir uns doch ehrlich: Bei der U2 wird kritisiert, dass sie vorzeitig fertig war und beim 12er will man es bewusst so machen? Für zwei Züge in der Früh und zwei am Abend? Ist das nicht inkonsequent?

Nein, ist es nicht, weil der 12er an beiden Enden von vornherein in dicht besiedeltem Gebiet fahren würde, während in der Seestadt zunächst wirklich nichts war. Der Verkehrswert des 12ers wäre auch ohne Besiedelung des Nordwestbahnhofes schon fast so hoch, wie danach. Wobei ich da von der Endstation Vorgartenstraße ausgehe.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: abc am 02. Februar 2022, 07:30:53
Das Bekritteln der Nörgler ist nicht notwendigerweise nur ein Zeichen von Arroganz, sondern auch eine letztendlich durchaus nachvollziehbare Haltung. Denkst du, mir geht es nicht gegen den Strich, dass viel zu wenig auf die Straßenbahn gesetzt wird? Nur finde ich dieses pausenlose Schwarzmalen und rechthaberische Heruntermachen jedes nur erdenklichen Projekts und der Stadtregierungspartei selbst nur mehr zum Kopfschütteln. Bei manchen Usern entsteht sogar der Eindruck, als würden sie es sich in ihrer Verbittertheit geradezu wünschen, dass keine Projekte umgesetzt werden, damit sie sich in ihrer angefressenen Einstellung ggü. der SPÖ bestätigt fühlen dürfen. Und wenn es am Ende doch anders kommt, verweist man eben auf die miserable Umsetzung. Hauptsache man selbst behält am Ende recht... ::)

Wie wär's denn mal, die Nörgler vom Gegenteil zu überzeugen, und mal ein Bim-Projekt...

1) tatsächlich umzusetzen (daran scheitert es bei den meisten "Projekten"),
2) sinnvoll ins Netz zu integrieren (statt irgendwo im Wohngebiet bzw. hinterm Mistplatz zu verenden),
3) das Quartier städtebaulich auf die Bim auszurichten und
4) es so fertigzustellen, dass die ersten Bewohner/innen es nutzen können?

Es ist ja nicht so, dass das Nörgeln völlig aus der Luft gegriffen ist. Aber wenn uns selbst die straßenbahnfreundlicheren Teile der sPÖ erklären, es geht auf gar keinen Fall, dass man in einem neuen Stadtgebiet zuerst die Bim baut, ist wohl Hopfen und Malz verloren.

damit die Bauarbeiter mit dem 12er zur Baustelle und wieder heim fahren können und sich die Kranfahrer mit der Oberleitung herumgfretten müssen.

Stimmt, deshalb ist auch noch nie direkt neben einer vorhandenen Straßenbahnlinie ein Haus gebaut worden. Sobald eine Bim gebaut ist, muss die Stadtentwicklung entlang der befahrenen Trasse eingestellt werden.

Man schaue man ins Nordbahnviertel, was an der Westseite der Bruno-Marek-Allee seit dem Zeitpunkt der Eröffnung passiert ist. Und das ist ja nur ein besonders auffälliges Beispiel, Einzelvorhaben gibt es seit Jahr und Tag direkt neben Straßenbahnstrecken. Es gibt auch verdächtig viel Nachkriegsbebauung an Straßen, durch die seit über hundert Jahren eine Straßenbahn fährt.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 02. Februar 2022, 08:13:07
Wobei man muss ja nicht unbedingt die Strecke komplett ausbauen. Es würde ja schon reichen, wenn man die Schienen verlegt, damit man nach Fertigstellung der Wohnbauten nicht noch 6-12 Monate zusätzlich auf die Straßenbahn warten muss.

Während den Bauarbeiten ist die Straßenbahn oft sehr wohl ein Hindernis, bzw bringt es auch nicht, wenn die Züge dann dauernd von Baufahrzeugen behindert wird.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Vento66 am 02. Februar 2022, 20:03:45
Als das "Stadioncenter" am Olympiaplatz gebaut wurde, fuhr die Stassenbahn "unter" der Baustelle durch. Der Überhang über der jetzigen Busspur wurde im laufenden Betrieb der Straßenbahn gebaut.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 24. August 2022, 22:00:22
Kennt hier jemand den aktuellen Stand? Es is verdächtig ruhig geworden, obwohl der Bau der Linie 12 im Budget der Stadt Wien für 2023 schon einen Eintrag hätte.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Z-TW am 24. August 2022, 22:12:00
Wird nix mit der Linie 12....
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Tramwayhüttl am 24. August 2022, 22:54:50
Sagt wer?/Quelle?
Irgendwie wird man das Nordwestbahnhofgelände ja an den ÖPNV anbinden müssen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 28. August 2022, 20:09:54
Sagt wer?/Quelle?
Irgendwie wird man das Nordwestbahnhofgelände ja an den ÖPNV anbinden müssen.
Nicht ernstnehmen.  ;)

Die Errichtung der Linie 12 hängt maßgeblich mit dem Baufortschritt am Nordwestbahnhof zusammen und noch tut sich dort nicht viel. Und ein Stummel-12er über den Brigitta- und Hochstädtplatz mit Endstation Bruno-Marek-Allee, für den es genauo ein kurzes Neubaustück durch die Taborstraße bräuchte, hat wenig Verkehrswert.

Sollte man vorhaben, den 12er in einem Stück zu errichten, wird es noch einige Zeit brauchen.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 28. August 2022, 21:17:19
Der 12er soll ja nicht bei der Bruno-Marek-Allee enden, sondern zumindest bis zur U1 (Vorgartenstraße) geführt werden.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Monorail am 29. August 2022, 15:33:12
Der 12er soll ja nicht bei der Bruno-Marek-Allee enden, sondern zumindest bis zur U1 (Vorgartenstraße) geführt werden.
Deshalb schrieb ich auch vom "Stummel-12er", da man nur von einem Vollausbau sprechen kann, wenn zumindest bis zur U1 gefahren wird.  ;)
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Hauptbahnhof am 09. September 2022, 13:54:51
Es gibt ein aktuelles Interview mit BV 02 Nikolai: KLICK (https://www.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-politik/neue-bim-soll-bis-ins-stuwerviertel-fahren_a5552989).

Zitat
Wir sind aktuell in den Endverhandlungen. Eigentlich hätte der 12er nur bis zur Vorgartenstraße fahren sollen, aber das will ich nicht. Deshalb soll er bis ins Stuwerviertel, konkret bis zur Hillerstraße, fahren und das mit Flüstergleisen. Mein Wunsch ist, dass der 12er dann in weiterer Folge bis zur Krieau fährt, sodass der Nordwestbahnhof, der Nordbahnhof und das Stuwerviertel angeschlossen sind.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 09. September 2022, 15:21:36
Es gibt ein aktuelles Interview mit BV 02 Nikolai: KLICK (https://www.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-politik/neue-bim-soll-bis-ins-stuwerviertel-fahren_a5552989).

Zitat
Wir sind aktuell in den Endverhandlungen. Eigentlich hätte der 12er nur bis zur Vorgartenstraße fahren sollen, aber das will ich nicht. Deshalb soll er bis ins Stuwerviertel, konkret bis zur Hillerstraße, fahren und das mit Flüstergleisen. Mein Wunsch ist, dass der 12er dann in weiterer Folge bis zur Krieau fährt, sodass der Nordwestbahnhof, der Nordbahnhof und das Stuwerviertel angeschlossen sind.
So kurz vor der U2 zu verenden ist auch eigenartig, da sollte man doch gleich bis zur Krieau fahren, aber gut, zumindest plant man zumindest keine Minimalstvariante über Höchststädtplatz zur Bruno-Marek-Allee.
Bei einer ersten Etappe zur Hillerstraße könnte man die zweite Etappe dann zumindest umso leichter gleich bis zum Stadion durchsetzen...also hoffen wir ein Mal, dass der 12er zur Hillerstraße tatsächlich noch in diesem Jahrzehnt umgesetzt wird!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: darkweasel am 09. September 2022, 16:37:12
Es gibt ein aktuelles Interview mit BV 02 Nikolai: KLICK (https://www.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-politik/neue-bim-soll-bis-ins-stuwerviertel-fahren_a5552989).

Zitat
Wir sind aktuell in den Endverhandlungen. Eigentlich hätte der 12er nur bis zur Vorgartenstraße fahren sollen, aber das will ich nicht. Deshalb soll er bis ins Stuwerviertel, konkret bis zur Hillerstraße, fahren und das mit Flüstergleisen. Mein Wunsch ist, dass der 12er dann in weiterer Folge bis zur Krieau fährt, sodass der Nordwestbahnhof, der Nordbahnhof und das Stuwerviertel angeschlossen sind.
So kurz vor der U2 zu verenden ist auch eigenartig, da sollte man doch gleich bis zur Krieau fahren, aber gut, zumindest plant man zumindest keine Minimalstvariante über Höchststädtplatz zur Bruno-Marek-Allee.
Bei einer ersten Etappe zur Hillerstraße könnte man die zweite Etappe dann zumindest umso leichter gleich bis zum Stadion durchsetzen...also hoffen wir ein Mal, dass der 12er zur Hillerstraße tatsächlich noch in diesem Jahrzehnt umgesetzt wird!
Warum zur Krieau? Die nächste U2-Station zur Hillerstraße ist Messe-Prater. Dorthin und dann eine Schleife beim Freudplatz und Welthandelsplatz wäre die sinnvollste Lösung, da sind WU und Wurstelprater dann neben der Endstation. Da, wo eh die U-Bahn fährt, braucht man doch nicht unbedingt eine Straßenbahn.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 09. September 2022, 18:48:28
Es gibt ein aktuelles Interview mit BV 02 Nikolai: KLICK (https://www.meinbezirk.at/leopoldstadt/c-politik/neue-bim-soll-bis-ins-stuwerviertel-fahren_a5552989).

Zitat
Wir sind aktuell in den Endverhandlungen. Eigentlich hätte der 12er nur bis zur Vorgartenstraße fahren sollen, aber das will ich nicht. Deshalb soll er bis ins Stuwerviertel, konkret bis zur Hillerstraße, fahren und das mit Flüstergleisen. Mein Wunsch ist, dass der 12er dann in weiterer Folge bis zur Krieau fährt, sodass der Nordwestbahnhof, der Nordbahnhof und das Stuwerviertel angeschlossen sind.
So kurz vor der U2 zu verenden ist auch eigenartig, da sollte man doch gleich bis zur Krieau fahren, aber gut, zumindest plant man zumindest keine Minimalstvariante über Höchststädtplatz zur Bruno-Marek-Allee.
Bei einer ersten Etappe zur Hillerstraße könnte man die zweite Etappe dann zumindest umso leichter gleich bis zum Stadion durchsetzen...also hoffen wir ein Mal, dass der 12er zur Hillerstraße tatsächlich noch in diesem Jahrzehnt umgesetzt wird!
Warum zur Krieau? Die nächste U2-Station zur Hillerstraße ist Messe-Prater. Dorthin und dann eine Schleife beim Freudplatz und Welthandelsplatz wäre die sinnvollste Lösung, da sind WU und Wurstelprater dann neben der Endstation. Da, wo eh die U-Bahn fährt, braucht man doch nicht unbedingt eine Straßenbahn.

Wer vom 12er zur U2 fährt wird stadtauswärts fahren, denn stadteinwärts würde man ja schon in die Linien U1, 2 oder gar 31 umgestiegen sein. Und da bist über Krieau schneller als über Prater-Messe. Abgesehen davon, dass Stadion ja ein wichtigerer Umsteigepunkt ist, wo neben Stadion und Shoppingcenter auchbnoch das Fernbusterminal entstehen wird.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 09. September 2022, 18:52:00

Wer vom 12er zur U2 fährt wird stadtauswärts fahren, denn stadteinwärts würde man ja schon in die Linien U1, 2 oder gar 31 umgestiegen sein. Und da bist über Krieau schneller als über Prater-Messe. Abgesehen davon, dass Stadion ja ein wichtigerer Umsteigepunkt ist, wo neben Stadion und Shoppingcenter auchbnoch das Fernbusterminal entstehen wird.

Und sollte es jemals zu der auch schon langen Verlängerung der Linie 18 bis Stadion kommen sollte, dann sollte auch die Linie 12 bis Stadion geführt werden, damit man auch die beiden Strecken miteinander verbindet.

Aber ich wäre schon einmal zufrieden, wenn man einmal den 1. Abschnitt Linie 12 bis Lassallestraße verwirklicht.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: darkweasel am 09. September 2022, 19:04:11
Und da bist über Krieau schneller als über Prater-Messe.
Aber nicht wirklich. Angenommen, dass in der Nähe der Kreuzung Vorgartenstraße#Hillerstraße eine Haltestelle wäre, wäre von dort Messe-Prater U schon die nächste Station. Bei der Variante nach Krieau U gäbe es sicher noch eine Haltestelle am Elderschplatz, dort müsste die Straßenbahn über zwei Ampeln drüber, insgesamt denke ich nicht, dass es einen großen Unterschied in der Gesamtfahrzeit gäbe. Wenn man mit lokaler Erschließung des Elderschplatzes argumentiert (wo allerdings nicht besonders viel ist), ok, aber von der Netzwirkung her sehe ich keinen Unterschied.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: 38ger am 09. September 2022, 19:08:14
Und da bist über Krieau schneller als über Prater-Messe.
Aber nicht wirklich. Angenommen, dass in der Nähe der Kreuzung Vorgartenstraße#Hillerstraße eine Haltestelle wäre, wäre von dort Messe-Prater U schon die nächste Station. Bei der Variante nach Krieau U gäbe es sicher noch eine Haltestelle am Elderschplatz, dort müsste die Straßenbahn über zwei Ampeln drüber, insgesamt denke ich nicht, dass es einen großen Unterschied in der Gesamtfahrzeit gäbe. Wenn man mit lokaler Erschließung des Elderschplatzes argumentiert (wo allerdings nicht besonders viel ist), ok, aber von der Netzwirkung her sehe ich keinen Unterschied.

Mir ging es auch um die Möglichkeit dann zum Stadion zu verlängern und da ist die Netzwirkung schon sehr viel besser als bei Messe-Prater!
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: AndiJe am 15. September 2022, 13:28:13
Hallo, ich bin neu und lese seit gestern im Forum mit.... und ich möchte mich hier über die Linie 12 informieren.

Neben der Station Traisengasse der Linie 2 wird schon seit ein paar Wochen neben dem Neubau die Erde weggebaggert, die Wände, die den Teil abgrenzten, wurden großteils weggerissen, der Boden dahinter ist etwas erhöht, wenn da mal eine Straßenbahn fahren soll, müsste das irgendwie angeglichen werden. Ich komm jeden Tag vorbei, weil ich einen Dienstweg machen muss.

Ich hab auf der großen Tafel gesucht, ob es eine Baustelle der Linie 12 ist, aber nichts gefunden, alles war wohl vom neu errichteten Gebäude auf der rechten Seite. Aber da gabs mal eine Tafel, da war die Abbildung des fertiggestellten Gebäude, und links war ein Ulf  und davor eine Weiche, die nach links und rechts führte, rechts runter am Tabor, wo ja die Linie 12 dann links zur Otto Clemens-Allee abbiegt.

Die Tafel hat man heuer irgendwann entfernt und nur eine Ansicht des Gebäudes ist jetzt drauf. Komisch...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Klingelfee am 15. September 2022, 14:01:48
Hallo, ich bin neu und lese seit gestern im Forum mit.... und ich möchte mich hier über die Linie 12 informieren.

Neben der Station Traisengasse der Linie 2 wird schon seit ein paar Wochen neben dem Neubau die Erde weggebaggert, die Wände, die den Teil abgrenzten, wurden großteils weggerissen, der Boden dahinter ist etwas erhöht, wenn da mal eine Straßenbahn fahren soll, müsste das irgendwie angeglichen werden. Ich komm jeden Tag vorbei, weil ich einen Dienstweg machen muss.

Ich hab auf der großen Tafel gesucht, ob es eine Baustelle der Linie 12 ist, aber nichts gefunden, alles war wohl vom neu errichteten Gebäude auf der rechten Seite. Aber da gabs mal eine Tafel, da war die Abbildung des fertiggestellten Gebäude, und links war ein Ulf  und davor eine Weiche, die nach links und rechts führte, rechts runter am Tabor, wo ja die Linie 12 dann links zur Otto Clemens-Allee abbiegt.

Die Tafel hat man heuer irgendwann entfernt und nur eine Ansicht des Gebäudes ist jetzt drauf. Komisch...

Da die Linie 12 nicht vor dem Jahr 2025 kommen wird, wirst du auch in absehbarer Zeit nichts an Baustellen dazu finden. Die wirst du frühestens Ende nächsten Jahr finden. Ich würde dir diesbezüglich die Bezirkszeitung empfehlen. Denn die Wir sicherlich das eine oder andere über diese Linie berichten. Bevor aber da der Bau begonnen wird, müssen zuerst die Bauten im Nordbahnviertel weiter wachsen. Denn derzeit sind für Gleisbauarbeiten die Häuserbauarbeiten noch im Weg.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 15. September 2022, 20:04:56
Bitte wo gibt es eine Otto-Clemens-Allee???
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 15. September 2022, 21:08:08
Das frage ich mich auch. ??? Entweder meint er die Bruno-Marek-Allee oder das wird eine der neuen Straßenbezeichnungen im künftigen Nordwestbahnviertel...
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: AndiJe am 16. September 2022, 10:07:23
Oh je, das war wirklich ein Verschreiber der Sonderklasse, natürlich stimmt die Bruno-Marek-Allee *schnirch*
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: Erdberg am 16. September 2022, 10:25:45
Oh je, das war wirklich ein Verschreiber der Sonderklasse, natürlich stimmt die Bruno-Marek-Allee *schnirch*

Also wenn ich die bisherigen Pläne richtig verstanden habe, soll der 12 nicht über die Straße "Am Tabor" sonder durch die Taborstraße zur Bruno-Marek-Allee geführt werden, aber nicht in diese einbiegen sondern eher zur Vorgartenstraße und dort rechts abbiegen Richtung U1.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: D 3XX am 16. September 2022, 18:05:50
Oh je, das war wirklich ein Verschreiber der Sonderklasse, natürlich stimmt die Bruno-Marek-Allee *schnirch*

Alles klar, danke für die Klärung, das dachte ich mir fast.
Titel: Re: Linie 12
Beitrag von: AndiJe am 28. September 2022, 10:24:02
Neues von der Baustelle bei der Traisengasse... bin ein paar mal vorbei gefahren, da steht jetzt ein großes Plakat mit dem so ziemlich buntesten Wohnturm, den ich je gesehen habe. hab die Stockwerke im Vorbeifahren nicht zählen können, aber sicher über 10 sinds sicher... ich bin mir sicher, dass die wohl die Baugrube ausheben werden. Bin bis jetzt nur vorbeigefahren, konnte den Bauträger nicht erkennen. Bin derzeit etwas fuß-marod, muss mich schonen,