Autor Thema: U5 und die Straßenbahn  (Gelesen 13563 mal)

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Elin Lohner

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #45 am: 02. September 2022, 16:02:33 »
Dennoch fahre ich von der Linzer Straße sicher nicht mit dem 10er zur Czartoryskigasse, wenn es den 10A vor der Nase gibt.
Nur was bringt das, wenn der 10A, in der Station, in dem dem man in diesen zusteigen möchte, bereits überfüllt ist?
Wenn ich zum Beispiel von der Station Hütteldorfer Straße zur Station Wilhelminenstraße/Wattgasse möchte, vermeide ich, so gut wie es geht, den 10A, da ich es mir bestimmt nicht antun möchte mich bei der Johnstraße in den 10A reinzuzwängen. Da nehme ich lieber den 10er und steige bei der Sandleitengasse in den 2er um oder gehe gleich zu Fuß. Zur Czartoryskigasse selbst würde ich, wenn die S45 (Aus welchem Grund auch immer) nicht fahren kann, 49 - 9 oder den 10er (Wenn dieser über den 42A zum 42er fahren würde) nehmen.
Ich bin der Meinung, dass man eine neue Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes bauen, und dann die bestehende Remise Brigittenau dem VEF/WTM übergeben sollte.

Monorail

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #46 am: 02. September 2022, 16:27:38 »
Dennoch fahre ich von der Linzer Straße sicher nicht mit dem 10er zur Czartoryskigasse, wenn es den 10A vor der Nase gibt.
Nur was bringt das, wenn der 10A, in der Station, in dem dem man in diesen zusteigen möchte, bereits überfüllt ist?
Wenn ich zum Beispiel von der Station Hütteldorfer Straße zur Station Wilhelminenstraße/Wattgasse möchte, vermeide ich, so gut wie es geht, den 10A, da ich es mir bestimmt nicht antun möchte mich bei der Johnstraße in den 10A reinzuzwängen. Da nehme ich lieber den 10er und steige bei der Sandleitengasse in den 2er um oder gehe gleich zu Fuß. Zur Czartoryskigasse selbst würde ich, wenn die S45 (Aus welchem Grund auch immer) nicht fahren kann, 49 - 9 oder den 10er (Wenn dieser über den 42A zum 42er fahren würde) nehmen.
Du sprichst halt von einer Verbindung, die es umsteigefrei ohnehin nicht gibt. In so einem Fall entscheide ich mich genauso gegen den 10A, der sogar zur HVZ nur alle 10 Minuten fährt, dadurch ständig voll und noch dazu staugefährdet ist. Ich würde von der HüDo zur Wattgase nur nicht 10-2 fahren sondern U3-44 und die restlichen Meter zu Fuß gehen.

Elin Lohner

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #47 am: 02. September 2022, 16:36:41 »
Du sprichst halt von einer Verbindung, die es umsteigefrei ohnehin nicht gibt. In so einem Fall entscheide ich mich genauso gegen den 10A, der sogar zur HVZ nur alle 10 Minuten fährt, dadurch ständig voll und noch dazu staugefährdet ist.
Genau darum finde ich ja, dass der 10er, wenn dieser ab Dornbach über 43 - 42A - 42 zum Schottentor fahren würde, eine Alternative zum 10A (und auch der S45) wäre. (Kommt halt darauf an wo genau man hin muss)

Ich würde von der HüDo zur Wattgase nur nicht 10-2 fahren sondern U3-44 und die restlichen Meter zu Fuß gehen.
Jedem das seine. Ich bevorzuge lieber den 10er. (Da ich diesen, neben den 49er, bei mir in der Nähe habe)
Ich bin der Meinung, dass man eine neue Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes bauen, und dann die bestehende Remise Brigittenau dem VEF/WTM übergeben sollte.

Linie 41

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #48 am: 03. September 2022, 13:45:39 »
Und wenn die U5 bei der S-Bahn Hernals endet, wäre das auch äußerst sinnvoll!
Da brauch ich aber keine Schleife bauen, sondern fahr die drei Minuten bis zur Wattgasse runter.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

T1

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #49 am: 03. September 2022, 16:10:33 »
Und wenn die U5 bei der S-Bahn Hernals endet, wäre das auch äußerst sinnvoll!
Da brauch ich aber keine Schleife bauen, sondern fahr die drei Minuten bis zur Wattgasse runter.
Naja, das bedeutet dann schon einmal ein Fahrzeug mehr im Umlauf, ohne einen wirklichen Verkehrswert zu haben.

haidi

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #50 am: 03. September 2022, 16:54:06 »
Wie schaut es mit den Stehzeiten in Dornbach bzw. Hummelgasse aus?
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #51 am: 03. September 2022, 18:50:59 »
Und wenn die U5 bei der S-Bahn Hernals endet, wäre das auch äußerst sinnvoll!
Da brauch ich aber keine Schleife bauen, sondern fahr die drei Minuten bis zur Wattgasse runter.
Naja, das bedeutet dann schon einmal ein Fahrzeug mehr im Umlauf, ohne einen wirklichen Verkehrswert zu haben.

Es sei denn man verknüpft den 10er gleich mit dem 42er - was im Falle einer Verlängerung des 10ers bis zur Wattgasse auch wirklich sinnvoll wäre!

Monorail

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #52 am: 05. September 2022, 01:53:21 »
Du sprichst halt von einer Verbindung, die es umsteigefrei ohnehin nicht gibt. In so einem Fall entscheide ich mich genauso gegen den 10A, der sogar zur HVZ nur alle 10 Minuten fährt, dadurch ständig voll und noch dazu staugefährdet ist.
Genau darum finde ich ja, dass der 10er, wenn dieser ab Dornbach über 43 - 42A - 42 zum Schottentor fahren würde, eine Alternative zum 10A (und auch der S45) wäre. (Kommt halt darauf an wo genau man hin muss)
Von der westliche(re)n Linzer Straße in die Gegend Gersthof/Czartoryskigasse - falls die S45 aus welchem Grund auch ausfällt - wäre der 10er gegenüber dem 10A praktischer, da er früher erreicht wird, häufiger und verlässlicher fährt. Vielleicht ist nicht klar rübergekommen, dass ich mit "Linzer Straße" tatsächlich die 10A Station meine, bei der auch der 10er nebenan hält.

Katana

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #53 am: 07. September 2022, 23:29:26 »
Seid ihr nicht ziemlich off topic?
Wann kommt die U5 nach Hernals? 2030? 2032? Oder, wie Klingelfee mutmaßt 2035?
Wovon schreibt ihr? Von der Gegenwart! Ihr wisst doch alle nicht, wie sich die Fahrgastzahlen und -ströme in den nächsten 10 Jahren entwickeln. Veränderungen im MIV, Veränderungen im Wohnbau, Veränderungen bei Arbeits- und Schulstätten kann und wird es bis dahin zuhauf geben.

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #54 am: 07. September 2022, 23:46:11 »
Seid ihr nicht ziemlich off topic?
Wann kommt die U5 nach Hernals? 2030? 2032? Oder, wie Klingelfee mutmaßt 2035?
Wovon schreibt ihr? Von der Gegenwart! Ihr wisst doch alle nicht, wie sich die Fahrgastzahlen und -ströme in den nächsten 10 Jahren entwickeln. Veränderungen im MIV, Veränderungen im Wohnbau, Veränderungen bei Arbeits- und Schulstätten kann und wird es bis dahin zuhauf geben.
Klar, der grundsätzliche Bedarf nach tangentialen Verbindungen wird jedoch auch 2030 oder 2035 ungeachtet aller stadtentwicklungsmäßiger Möglichkeiten gegeben sein und darüber darf man sich schon unabhängig von U-Bahn-Bauprojekten Gedanken machen. Ein Infrastrukturprojekt wie die Verknüpfung 10/42 im bezirksübergreifenden Bereich Hernals/Gersthof, das mit der U5-Eröffnung fertig sein soll, müsste ja auch Stand Heute recht bald einmal zumindest mal in die Ausschreibungsphase starten.

Katana

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #55 am: 08. September 2022, 00:18:38 »
Seid ihr nicht ziemlich off topic?
Wann kommt die U5 nach Hernals? 2030? 2032? Oder, wie Klingelfee mutmaßt 2035?
Wovon schreibt ihr? Von der Gegenwart! Ihr wisst doch alle nicht, wie sich die Fahrgastzahlen und -ströme in den nächsten 10 Jahren entwickeln. Veränderungen im MIV, Veränderungen im Wohnbau, Veränderungen bei Arbeits- und Schulstätten kann und wird es bis dahin zuhauf geben.
Klar, der grundsätzliche Bedarf nach tangentialen Verbindungen wird jedoch auch 2030 oder 2035 ungeachtet aller stadtentwicklungsmäßiger Möglichkeiten gegeben sein und darüber darf man sich schon unabhängig von U-Bahn-Bauprojekten Gedanken machen.
Ja, das wäre on topic. Aber einige Beiträge der letzten Tage lassen diese langfristige Sichtweise vermissen.

Ein Infrastrukturprojekt wie die Verknüpfung 10/42 im bezirksübergreifenden Bereich Hernals/Gersthof, das mit der U5-Eröffnung fertig sein soll, müsste ja auch Stand Heute recht bald einmal zumindest mal in die Ausschreibungsphase starten.
Muss man nicht vorher die Gleisanlagen im Bereich des Elterleinplatzes für die U5-Bauarbeiten umlegen?

Klingelfee

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #56 am: 08. September 2022, 06:00:59 »
Also ich denke eine Planung über 2035 ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber sollten wir uns nicht auf Planungen in absehbarer Zukunft Gedanken machen. Noch dazu, wo noch gar nicht bekannt ist, wie die U5 ab Elterleinplatz weiter fährt und wo genau dann die Endstation der U5 hin kommt.

Und auf die Frage, ob in der Bauphase die Gleise umgelegt werden - JA. Auch wird die Linie 9 zwischen Rosensteingasse und Gersthof auf längere Zeit eingestellt und ein SEV eingerichtet. Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, ob der SEV dann bis Gersthof fährt, oder ob man dann die Linie 42 bis Gersthof führt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

DieTram

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #57 am: 08. September 2022, 11:31:49 »
Also ich denke eine Planung über 2035 ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber sollten wir uns nicht auf Planungen in absehbarer Zukunft Gedanken machen. Noch dazu, wo noch gar nicht bekannt ist, wie die U5 ab Elterleinplatz weiter fährt und wo genau dann die Endstation der U5 hin kommt.

Und auf die Frage, ob in der Bauphase die Gleise umgelegt werden - JA. Auch wird die Linie 9 zwischen Rosensteingasse und Gersthof auf längere Zeit eingestellt und ein SEV eingerichtet. Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, ob der SEV dann bis Gersthof fährt, oder ob man dann die Linie 42 bis Gersthof führt.


Für wie lange will man den 9er einstellen?

Warum nicht auch ein Gleisprovisorium für den 9er?
Wird die Baustelle so weit in die Hormayrgasse hineinreichen, dass das platzmäßig nicht möglich ist?

coolharry

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #58 am: 08. September 2022, 11:39:57 »
Also ich denke eine Planung über 2035 ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber sollten wir uns nicht auf Planungen in absehbarer Zukunft Gedanken machen. Noch dazu, wo noch gar nicht bekannt ist, wie die U5 ab Elterleinplatz weiter fährt und wo genau dann die Endstation der U5 hin kommt.

Und auf die Frage, ob in der Bauphase die Gleise umgelegt werden - JA. Auch wird die Linie 9 zwischen Rosensteingasse und Gersthof auf längere Zeit eingestellt und ein SEV eingerichtet. Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, ob der SEV dann bis Gersthof fährt, oder ob man dann die Linie 42 bis Gersthof führt.


Für wie lange will man den 9er einstellen?

Warum nicht auch ein Gleisprovisorium für den 9er?
Wird die Baustelle so weit in die Hormayrgasse hineinreichen, dass das platzmäßig nicht möglich ist?

Meine Vermutung: Unterhalb der direkten Linie Hernalser Hauptstraße - Jörgerstraße wird ein größerer Kanal unterhalb der Straße liegen. Somit bleibt als Baugrube nur der Bereich beim Zauberbrunnen über. Da das aber auch die einzige größere Fläche ist, auf der man recht unkompliziert eine große Fläche absperren kann, wird man die Hormayrgasse zwischen Rötzergasse und Elterleinplatz als Lagerfläche bzw. Anlieferungsfläche verwenden. Und zwar soviel wie möglich. Da werden links und Rechts maximal ein paar Meter Gehweg über bleiben.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

Klingelfee

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #59 am: 08. September 2022, 11:53:15 »
Also ich denke eine Planung über 2035 ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber sollten wir uns nicht auf Planungen in absehbarer Zukunft Gedanken machen. Noch dazu, wo noch gar nicht bekannt ist, wie die U5 ab Elterleinplatz weiter fährt und wo genau dann die Endstation der U5 hin kommt.

Und auf die Frage, ob in der Bauphase die Gleise umgelegt werden - JA. Auch wird die Linie 9 zwischen Rosensteingasse und Gersthof auf längere Zeit eingestellt und ein SEV eingerichtet. Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, ob der SEV dann bis Gersthof fährt, oder ob man dann die Linie 42 bis Gersthof führt.

Für wie lange will man den 9er einstellen?

Warum nicht auch ein Gleisprovisorium für den 9er?
Wird die Baustelle so weit in die Hormayrgasse hineinreichen, dass das platzmäßig nicht möglich ist?

Meine Vermutung: Unterhalb der direkten Linie Hernalser Hauptstraße - Jörgerstraße wird ein größerer Kanal unterhalb der Straße liegen. Somit bleibt als Baugrube nur der Bereich beim Zauberbrunnen über. Da das aber auch die einzige größere Fläche ist, auf der man recht unkompliziert eine große Fläche absperren kann, wird man die Hormayrgasse zwischen Rötzergasse und Elterleinplatz als Lagerfläche bzw. Anlieferungsfläche verwenden. Und zwar soviel wie möglich. Da werden links und Rechts maximal ein paar Meter Gehweg über bleiben.

Der Kandidat hat 100 Punkte. Da ich aber nur inoffizielle Pläne habe, werde ich diese nicht veröffentlichen, sondern nur Vage beschreiben. Ich bitte diesbezüglich um Verständnis.

Über die Dauer und ab wann kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen. Aber sicher wird die Sperre länger als 1 Jahr sein.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen