Straßenbahn Wien > Zukunftsperspektiven

Linie 12

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abc:

--- Zitat von: Monorail am 01. Februar 2022, 21:20:24 ---Das Bekritteln der Nörgler ist nicht notwendigerweise nur ein Zeichen von Arroganz, sondern auch eine letztendlich durchaus nachvollziehbare Haltung. Denkst du, mir geht es nicht gegen den Strich, dass viel zu wenig auf die Straßenbahn gesetzt wird? Nur finde ich dieses pausenlose Schwarzmalen und rechthaberische Heruntermachen jedes nur erdenklichen Projekts und der Stadtregierungspartei selbst nur mehr zum Kopfschütteln. Bei manchen Usern entsteht sogar der Eindruck, als würden sie es sich in ihrer Verbittertheit geradezu wünschen, dass keine Projekte umgesetzt werden, damit sie sich in ihrer angefressenen Einstellung ggü. der SPÖ bestätigt fühlen dürfen. Und wenn es am Ende doch anders kommt, verweist man eben auf die miserable Umsetzung. Hauptsache man selbst behält am Ende recht... ::)
--- Ende Zitat ---

Wie wär's denn mal, die Nörgler vom Gegenteil zu überzeugen, und mal ein Bim-Projekt...

1) tatsächlich umzusetzen (daran scheitert es bei den meisten "Projekten"),
2) sinnvoll ins Netz zu integrieren (statt irgendwo im Wohngebiet bzw. hinterm Mistplatz zu verenden),
3) das Quartier städtebaulich auf die Bim auszurichten und
4) es so fertigzustellen, dass die ersten Bewohner/innen es nutzen können?

Es ist ja nicht so, dass das Nörgeln völlig aus der Luft gegriffen ist. Aber wenn uns selbst die straßenbahnfreundlicheren Teile der sPÖ erklären, es geht auf gar keinen Fall, dass man in einem neuen Stadtgebiet zuerst die Bim baut, ist wohl Hopfen und Malz verloren.


--- Zitat von: Katana am 01. Februar 2022, 22:59:29 ---damit die Bauarbeiter mit dem 12er zur Baustelle und wieder heim fahren können und sich die Kranfahrer mit der Oberleitung herumgfretten müssen.
--- Ende Zitat ---

Stimmt, deshalb ist auch noch nie direkt neben einer vorhandenen Straßenbahnlinie ein Haus gebaut worden. Sobald eine Bim gebaut ist, muss die Stadtentwicklung entlang der befahrenen Trasse eingestellt werden.

Man schaue man ins Nordbahnviertel, was an der Westseite der Bruno-Marek-Allee seit dem Zeitpunkt der Eröffnung passiert ist. Und das ist ja nur ein besonders auffälliges Beispiel, Einzelvorhaben gibt es seit Jahr und Tag direkt neben Straßenbahnstrecken. Es gibt auch verdächtig viel Nachkriegsbebauung an Straßen, durch die seit über hundert Jahren eine Straßenbahn fährt.

Klingelfee:
Wobei man muss ja nicht unbedingt die Strecke komplett ausbauen. Es würde ja schon reichen, wenn man die Schienen verlegt, damit man nach Fertigstellung der Wohnbauten nicht noch 6-12 Monate zusätzlich auf die Straßenbahn warten muss.

Während den Bauarbeiten ist die Straßenbahn oft sehr wohl ein Hindernis, bzw bringt es auch nicht, wenn die Züge dann dauernd von Baufahrzeugen behindert wird.

Vento66:
Als das "Stadioncenter" am Olympiaplatz gebaut wurde, fuhr die Stassenbahn "unter" der Baustelle durch. Der Überhang über der jetzigen Busspur wurde im laufenden Betrieb der Straßenbahn gebaut.

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