Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Ich machte in Warschau auch ein paar Eisenbahnfotos.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Bei der Station Warszawa Ochota (unweit des Pl. Zawiszy) kann man von einer Fußgängerbrücke aus schön Züge fotografieren. Hier sehen wir einen Pesa Elf auf der SKM (Szyka Kolej Miejska, Stadtschnellbahn) in der Station Warszawa Ochota.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Viel eher zum S-Bahnbetrieb passen aber die Züge der Koleje Mazowieckie (Masowschen Eisenbahnen), die den Nahverkehr in Masowien, der Wojewodschaft in der Warschau liegt, abwickeln. Es verkehren wesentlich mehr KM-Züge hier als SKM-Züge. Das hier ist die Kolej Średnicowa (Durchmesserlinie), das Pendant zur Stammstrecke in Wien. Von Warszawa Zachodnia (Warschau West) bis Warszawa Wschodnia (Warschau Ost) ist die Strecke viergleisig und in Nah- und Fernverkehr unterteilt.
Die Gleise links neben dem Zug gehöhren der WKD.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Hier sehen wir einen EN97 gebaut von Pesa. Das ist ein Zug der WKD (Warszawska Kolej Dojazdowa, wörtlich Warschauer Zufahrtsbahn, ich würde es mit Warschauer Lokalbahn übersetzen). Diese Bahngesellschaft hat ihre eigenen Gleise, die bis Warszawa Śródmieście neben der Kolej Średnicowa verlaufen.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Ich widmete mich am Montag noch mehr der Wukadka, wie die WKD von den Warschauern liebevoll genannt wird. Dieser Name leitet sich von der Abkürzung WKD ab, das W wird im Polnischen als "Wu" ausgesprochen. Hier hat soeben ein EN97 Warszawa Reduta Ordona verlassen. Die WKD nahm 1927 ihren Betrieb auf, damals noch als EKD (Elektryczna Kolej Dojazdowa, Elektrische Lokalbahn). Ursprünglich war geplant diese Linie als eine von einigen geplanten U-Bahnlinien zu führen. Die U-Bahn wurde jedoch erst 1995 eröffnet. Die WKD ist in gewisser Hinsicht das Pendant zur Wiener Badner Bahn. Bis in die 70er verkehrten die Züge in Warschau als Straßenbahn.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Die EN97 stellen mit 14 Fahrzeugen den Großteil des Wagenparks. Es handelt sich dabei um zwei fix gekuppelte Halbtriebwagen. Werktags beträgt das Intervall zur Hauptverkehrszeit zwischen Warszawa Śródmieście und Podkowa Leśna Główna 10 Minuten.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Daneben gibt es noch 6 von Newag gebaute EN100, die ebenfalls zwei fix gekuppelte Halbtriebwagen sind. Hier sehen wir den Zug bei der Einfahrt in die Station Warszawa Zachodnia WKD (Warschau West WKD). Bei diesem Foto hatte ich viel Glück. Ich sah nach hinten, ob kein Zug der Koleje Mazowieckie mir ins Bild fährt. Dabei sah ich, wie ein EN57 vor dem Einfahrtssignal stand. Dieser hätte dank Weichen, aber auch auf einen anderen Bahnsteig fahren können. Da ertönt die Ansage, dass auf Gleis 22, Bahnsteig 2 ein Zug der KM einfährt. Das heißt, dass jetzt ein Zug genau ins Bild fahren wird. Besagter EN57 setzte sich in Bewegung und rollte auf das Gleis zu diesem Bahnsteig zu. Das Objekt der Begierde, der EN100 fuhr wegen der Bauarbeiten am Bahnhof auch nur langsam ein. Ich hörte das Dröhnen des EN57 von hinten. Ich drehte mich erneut um. Der EN100 nähert sich. Ich setzte zum Fotografieren an. Nur wenige Sekunden nach diesem Foto, war der EN57 schon vor dem EN100.

2
Historisches / Re: Unbekannter Aufnahmeort
« Letzter Beitrag von Erdberg am Heute um 21:40:18 »
Alle Achtung! Eine bemerkenswerte Leistung! Vor den Vorhang! Ich finde, da gibt es nun keinen Zweifel mehr!
3
Historisches / Re: Unbekannter Aufnahmeort
« Letzter Beitrag von nord22 am Heute um 21:29:08 »
Wenn man im Kulturgut Stadtplan den Plan von 1887 aufruft, sieht man dass das weit vorspringende Gebäude das K. u. K. Miltär Aerar war (siehe Anhang). Auch der nicht mehr existente, zusammenhängende Gebäudekomplex rechts ist am Planausschnitt zu finden. Alle Achtung für die Identifizierung der Fotostelle.

LG  nord22
4
Polen / Re: [PL] Warschau
« Letzter Beitrag von Konstal 105Na am Heute um 21:04:36 »
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
An der gleichen Stelle konnte ich einen der wenigen 105er in altem Lackierungsschema ablichten. Eine Doppeltraktion bestehend aus Museums-105ern, konnte ich am 15er auch sehen. Die hier zu sehende Garnitur ist in Mokotów beheimatet.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Am Plac Zawiszy machte ich noch ein paar Fotos. Im Hintergrund sieht man gut wie der Kulturpalast hinter anderen Wolkenkratzern verschwindet.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
In der untergehenden Sonne nimmt dieser 25er seine Fahrgäste aus der Einstiegshaltestelle der Schleife Banacha (Banachstraße) auf. Banach war Mathematiker.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Das ganze noch mit einem 116Na.
5
Polen / Re: [PL] Warschau
« Letzter Beitrag von Konstal 105Na am Heute um 20:58:02 »
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Zufällig sah ich, wie eine 105er-Doppeltratkion einen Jazz abschleppte. Der Zug wurde in den Betriebsbahnhof Wola gebracht.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Solo-123N am 27er in Richtung Metro Marymont.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Zwischen den Haltestelle Dworzec Gdański (Danziger Bahnhof) und Muranowska biegt der 6er in Richtung Gocławek ab.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Ich wartete hier auch auf einen 13N. Das Wetter war am Sonntag Nachmittag sehr wechselhaft. Kurze starke Regenschauer wurden unterbrochen von kurzen Perioden in denen die Sonne schien. Ich wollte mich schon zurück ziehen, als ich plötzlich den 13N sah. Die Linientafel wird mittels Glühbirne beleuchtet. Das war bei einigen 105ern übrigens auch der Fall. Schade, dass man auf dieses Feature verzichtet hat.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Moderne Architektur und moderne Straßenbahn.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Am Montag ging es zur Most Gdański (Danziger Brücke), die ich als Fotostelle nur empfehlen kann. Als ich aus der Straßenbahn ausstieg, sah ich diesen 13N, der als Messwagen fungiert. Als ich das Foto machte, sprach mich ein Passant an, ob ich das in die Facebookgruppe Zakreceni Tramwajami (wörtlich könnte man das in Österreich mit "Die Tramwaynarrischen" übersetzen) posten werde.  8)

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Ich sah den 112N und musste natürlich sofort ein Foto machen. Hier fährt der Zug gerade in die Haltestelle Most Gdański (Danziger Brücke) ein, um später weiter in Richtung Dworzec Wschodni Kijowska (Ostbahnhof Kiever Straße) zu fahren. Von besagtem Bahnhof fahren Züge unter anderem nach Wien ab.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Am 28er fahren auch 105Na-Doppeltraktionen.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Von den 105N2k/2000 gibt es in Warschau 31 Züge. Der Spitzname lautet Delfin.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Am 28er sind auch 116Na im Einsatz. Liebhaber nennen diese Type U-Boot. Stationiert sind sie im Betriebsbahnhof Praga.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Ich passte hier natürlich auch den 112N ab.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Danach ging es zur Schleife Żerań Wschodni, die gerade von diesem 4er verlassen wird. Die Strecke hier führt durch Industriegebiet und wird daher an Wochenenden nur vom 4er bedient. Unter der Woche hilft die Verstärkerlinie 41.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Ich fuhr ein kurzes Stück zurück Richtung Zentrum bis Annopol, wo die Linien 1, 3 und 25 enden. Dieser 116Na befährt gerade die Rampe über die Toruńska, die hier zur Stadtautobahn ausgebaut wurde. Ich bin zwar kein Fan von Einkaufszentren, aber das Factory-Schild macht sich nicht schlecht als Hintergrund.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
In der Matki Teresy z Kalkuty (Mutter-Theresa-von-Kalkutta-Straße) konnte ich unweit eines Marktes den nächsten 116Na ablichten. Ich konzentrierte mich nun auf die Linie 25, da hier auch noch viele Hochflurer unterwegs sind. Zudem fahren auf dieser Linie werktags keine Pesa-Wagen, was in Warschau durchaus Seltenheitswert hat.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Ich nähere mich dem Zentrum von Praga, dem Bezirk am östlichen Weichselufer, wo es noch relativ viel alte Bausubstanz gibt. Ein 3er bei der Einfahrt in die Haltestelle Bródnowska (benannt nach Bródno, einem Stadtteil des Bezirks Targówek).

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
An der gleichen Stelle kam mir auch eine Fahrschule entgegen.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Die 123N fahren hauptsächlich in Doppeltraktion. Alle sind in Wola stationiert. Hier sehen wir einen 13er in Richtung Cmentarz Wolski (Wola Friedhof) bei der Einfahrt in die Haltestelle Park Praski (Prager Park). Der Name kommt aber von der Hauptstadt Tschechiens, sondern von Praga (dt. Prag), dem Bezirk Warschaus. Dieser hat einen schlechten Ruf (ähnlich wie Nowa Huta in Krakau) und ist recht günstig. Allerdings entstehen dort seit einigen Jahren alternative Lokale und div. junge Künstler schätzen Praga als Wohnort.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Ein Swing als 23er bei der Einfahrt in die Haltestelle Metro Ratusz Arsenał (Rathaus Arsenal).

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
An Wochenenden sieht man schon recht wenig 105er, an Werktagen sind sie aber immer noch fixer Bestandteil des Auslaufes. Diese Modernisierung nennt sich 105Ni und es gibt 28 Stück.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Einen der 15 Tramicus erwischte ich bei der Haltestelle Metro Świętokrzyska (Heiligkreuzer Straße). Świętokrzyskie (Heiligkreuz) ist eine der Wojewodschaften (entspricht von der Ebene her einem Bundesland) Polens und liegt im Südosten. Diese Type ist in Mokotów zu Hause.
6
Also von Vakuum ist das so weit entfernt wie eine Straßenbahn von der Concorde.
Das sich Luft bewegt ist wohl jedem bewusst. Und das etwas sich im Luftzug bewegt auch. Ein Vorhang behindert einen Luftzug auch nicht bewegt sich aber auch.
Zwischen einem Vorhang, der an 3 Seiten frei beweglich ist und einer FFP2-Maske, die doch eine gewisse Steifigkeit hat, ist ein Unterschied.
7
Historisches / Re: Lastentransporte bei der Wiener Straßenbahn
« Letzter Beitrag von nord22 am Heute um 20:46:59 »
SH 6209 ex K 2524 + st + st am Freigelände von VRG (Foto: Archiv Dr. Peter Standenat). Aufnahmedatum unbekannt, das Bild dürfte Anfang der 70er Jahre  aufgenommen worden sein.

LG nord22
8
Allgemeines / Re: Hier kommt der Flexity
« Letzter Beitrag von M-wagen am Heute um 20:46:12 »
Das es jetzt Lieferverzögerungen bei Zulieferern gibt ist realistisch, aber es wurden uns bekanntlich schon wesentlich mehr Flexities 2019 bzw. 2020 versprochen und auch damals klappte nichts. Wie kommt ein Besteller dazu hohe Kosten in altes Material zu investieren, nur weil der Lieferer immer wieder neue Ausreden hat, warum er nicht liefern kann. Was wäre, wie es in anderen Ländern schon der Fall war, dass älteren Fahrzeugen die Zulassung entzogen wurde bzw. keine Ersatzteile mehr vorhanden wären.
Ein Vertrag ist ein Vertrag und dieser ist ein zu halten!
9
Allgemeines / Re: Hier kommt der Flexity
« Letzter Beitrag von Nussdorf am Heute um 20:22:52 »
Manche hier scheinen nicht mitzubekommen, dass aufgrund der Pandemie alle Hersteller (Alstom, CAF, Siemens, Skoda, Stadler usw.) ihre Fahrzeuge bis zu 18 Monate später als ursprünglich geplant ausliefern. Es gibt weltweit Lieferverzögerungen bei der Zulieferindustrie bzw. Mangel an gewissen Bauteilen/Produkten, insbesondere bei der Elektronik (lange Lieferzeiten bei Halbleiter-Chips, siehe Kurzarbeit bei der Auto-Industrie) und IT-Branche. Diesmal trifft Alstom keine Schuld . . .
Die manchen scheinen sich aber noch zu erinnern, dass die Probleme schon vor der Pandemie bestanden haben, und das macht die Ausreden Erklärungen halt weniger glaubwürdig.
10
Historisches / Re: Unbekannter Aufnahmeort
« Letzter Beitrag von Der Reisende am Heute um 20:19:10 »
Fast genau zum 4. Jahrestag dieses Beitrages hole ich ihn mal wieder hervor.
Es ging seinerzeit um dieses Bild:
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Die ziemlich steile These als Lösungsvorschlag lautet nun Josefstädter Straße stadtauswärts vor der Albertgasse von der Tigergasse aus gesehen.
Warum? Die gestrige Fahrt im 2er auf dieser Route ließ an dieser Stelle Erinnerungen an das Bild aufkommen.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Der Kulturgut-Stadtplan von 1904 zeigt auch ein deutlich hervorstehendes Haus und eine enge Stelle der Straße. Aber Moment - der Stadtplan zeigt eine zweigleisige Strecke und wir suchten seinerzeit eine damalige Schnürstelle. Beim genauen Betrachten des Bildes oben könnte man aufgrund der Spuren im Pflaster auch ein zweites Gleis vor dem Triebwagen vermuten.

Die heutige Ansicht dieser Stelle sieht vom fast gleichen Standpunkt so aus:
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
(aus Google Maps)

Der Stuck am Eckhaus Tigergasse weist große Ähnlichkeit auf, wurde aber wohl besonders unterhalb des Erkers am Eck geändert.
Weiteres Indiz ist halt das deutlich hervorstehende Haus, welches auf den Kulturgutplänen zwischen 1904 und 1912 verschwindet.
Für mich ein recht deutliches weiteres Indiz ist der im Hintergrund aufragende Gründerzeitbau, insbesondere der Schmuck zwischen den Fenstern im letzten Obergeschoss.
Das wäre dann das Eckhaus Josefstädter Straße/ Albertgasse hinter der Haltestelle der Linien 5 und 33.
Nachfolgend der Ausschnitt aus einem Google Maps-Bild zum Vergleichen.
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Wie sieht das die werte Forumsgemeinde?
Seiten: [1] 2 3 ... 10